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  • Mi 23.08. 19.30 Uhr
    1. Loh-Konzert Achteckhaus Sondershausen

    Zu Fürstenzeiten ein Gebäude, das zum Vergnügen der Obrigkeit ein großes Karussell beherbergte, heute festlicher Veranstaltungsort für jedermann! Im Achteckhaus präsentiert das Loh-Orchester Sondershausen seit 1962 seine beliebten Loh-Konzerte und führt Sie mit abwechslungsreichen Programmen durch die Jahreszeiten.

  • So 27.08. 11.00 Uhr
    1. Schlosskonzert Schloss Sondershausen, Blauer Saal

    Lassen Sie sich in diesen Konzerten am Sonntagvormittag verzaubern vom fürstlichen Ambiente des Blauen Saals im Sondershäuser Schloss. Und natürlich von der Musik! In den beliebten Schlosskonzerten bringen wir kleiner besetzte Werke vor allem aus dem Barock und der Klassik zum Klingen, mitunter aber auch Musik der Romantik oder der frühen Moderne. Die bunte Mischung macht’s!

  • Sa 09.09. 18.00 Uhr
    1. Sinfoniekonzert Haus der Kunst Sondershausen

    Der Wagner-Verehrer Anton Bruckner hatte seine 3. Sinfonie zunächst mit allerlei Wagner-Zitaten gespickt und das Werk auch dem Bayreuther Komponisten gewidmet. Zweimal jedoch arbeitete Bruckner es um, so dass am Ende – in der 3. Fassung – so gut wie kein Wagner mehr übrig blieb. Dafür aber klingt aus dieser Sinfonie erstmals der unverwechselbare Bruckner heraus, dessen Themen sich zu monumentaler Größe steigern und der seinen Orchesterklang von der Kirchenorgel her dachte.
    Von Richard Wagner selbst stehen die beiden großen Werke „Rienzi“ und das „Siegfried-Idyll“ auf dem Programm. Letzteres schrieb er im Jahr 1870 als Geburtstagsgeschenk für seine Frau Cosima zur Erinnerung an die Geburt des ersten Sohnes Siegfried („Fidi“). Dass er dabei auch an seinen Opernhelden dachte, verrät die Musik, die Motive aus „Siegfried“, dem dritten Teil aus dem „Ring des Nibelungen“, zitiert.
    Die Ouvertüre ist die wohl bekannteste Musik aus der Oper „Rienzi“ – sie ist heute nicht zuletzt als Abspannmelodie der Spiegel-TV-Reportagen in aller Ohren!


    Übrigens: Anton Bruckner verehrte Richard Wagner wie einen Gott. Nach seiner ersten Begegnung mit dem Bewunderten schilderte der Österreicher: „Er war ungemein liab und freundli mit mir und hat mi bald gern ghabt, ja sogar ausgezeichnet. Aber i hab mi no net traut und hab dem Meister no nix (von den bisherigen Tonschöpfungen) segn lassen. Im Anfang hab i net amal soviel Schneid ghabt, dass i mi in seiner Gegenwart niedergsitzt hätt, er aber war alleweil gleich liab zu mir (…)“. Später hat Wagner jedoch nicht einmal Bruckners schriftliche Anfrage, ob er die Widmung einer seiner Sinfonien annehme, beantwortet!

  • Sa 07.10. 19.30 Uhr
    Operngala - TN LOS! Achteckhaus Sondershausen

    Es ist wieder soweit:
    Dramatische Arien, zärtliche Duette und wilde Ouvertüren reißen Sie von den Sitzen und geben einen furiosen Auftakt zur zweiten
    Spielzeit des neuen Leitungsteams des TN LOS!.
    Freuen Sie sich auf die Solisten des TN LOS!, die einen bunten Strauß ihrer Sangeskunst überreichen und gemeinsam mit dem Opernchor und dem Loh-Orchester Sondershausen einen Ausblick auf die Produktionen der neuen Spielzeit geben. Lehnen Sie sich zurück und lassen Sie sich verführen: Wir präsentieren Ihnen eine Reise durch das Musiktheater – als Amuse Bouche – als Appetitanreger für die Saison. Intendant Daniel Klajner, als Conférencier für seine charmanten Moderationen bekannt, wird mit anderen wieder durch einen Abend voller Sensationen führen.

    Übrigens: Wussten Sie, dass neben den deutschen Kollegen am TN LOS! 40 ausländische Mitarbeiter aus 15 Nationen beschäftigt sind? Folgende Länder sind vertreten: Brasilien, Bulgarien, Großbritannien, Frankreich, Griechenland, Italien, Japan, Niederlande, Polen, Portugal, Rumänien, Schweiz, Südkorea, Ukraine und USA.

     

  • Sa 14.10. 18.00 Uhr
    2. Sinfoniekonzert Haus der Kunst Sondershausen

    Wolfgang Amadeus Mozart gilt als vielleicht größter Stern am Komponistenhimmel. Zu seinen stärksten Bewunderern gehörte der über 100 Jahre später geborene Richard Strauss, obwohl der mit Werken wie „Salome“ und „Elektra“ die romantische Klangsprache bereits an ihre äußersten Grenzen getrieben hatte. Strauss’ frühe Bläserserenade op. 7 und sein letztes Bühnenwerk „Capriccio“ (1942) zeugen von dieser großen Verehrung, ohne Mozarts Musik einfach nachzuahmen.
    Von Mozart selbst erklingen zwei instrumentale Glanzlichter: Sein einziges Klarinettenkonzert lässt das Soloinstrument wie eine menschliche Stimme singen. Mozart schrieb die bezaubernde Musik in seinem Todesjahr 1791. Nur drei Jahre zuvor brachte er mit der Sinfonie g-Moll KV 550 seine vorletzte Sinfonie zu Papier. Ihn plagten zu der Zeit Geldsorgen, in Briefen berichtete er von „schwarzen Gedanken“. Dennoch ist die wohl berühmteste aller Mozart-Sinfonien keineswegs nur düster – für Robert Schumann war sie gar die „griechisch schwebende Grazie“.

    Übrigens: Genauso wie Mozart ist auch Strauss ein nicht zu erklärendes Ausnahmetalent der Musikgeschichte. Beide haben ihre Werke in kürzester Zeit komponiert, ohne an ihnen feilen zu müssen. Der Komponist Hans Pfitzner soll nach der Münchner Uraufführung seiner Oper „Palestrina“ im Jahre 1917 stolz zu seinem Kollegen Richard Strauss gesagt haben: „Zehn Jahre härtester Arbeit stecken in diesem Werk“. Daraufhin Strauss unbeeindruckt: „Ja, warum komponieren Sie denn, wenn‘s Ihnen so schwer fällt?“

  • Do 02.11. 10.00 Uhr
    Orchesterwerkstatt I Haus der Kunst Sondershausen
  • So 05.11. 11.00 Uhr
  • Sa 11.11. 18.00 Uhr
    3. Sinfoniekonzert Haus der Kunst Sondershausen

    Am 31. Oktober ist es genau 500 Jahre her, dass Martin Luther seine 95 Thesen an der Kirche zu Wittenberg veröffentlicht haben soll und mit der Reformation eine der folgenreichsten Bewegungen der Geschichte angestoßen hat. Deren Auswirkungen sind bis heute nicht zuletzt in der Musik spürbar. So liegt es nahe, sich dem „Vater der Reformation“ auch musikalisch zu nähern. Zum Luther-Jahr 2017 hat Christoph Ehrenfellner, Composer in Residence der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH, eine große Chorsinfonie komponiert. Die sehr persönliche Auseinandersetzung mit Martin Luther fasst wesentliche Ideen des Reformators eindrucksvoll in Töne. Dabei vertonte Ehrenfellner in seiner emotionalen Musik auch originale Luther-Texte, die sich unter anderem der derb-weltlichen Hemisphäre zuwenden. Als Auftakt zu diesem besonderen Abend erklingt mit Schuberts so genannter „Unvollendeter“ eine der ergreifendsten Sinfonien an der Schwelle zur Romantik.


    Übrigens: Martin Luther selbst sagte über die Musik: „Musik ist ein reines Geschenk und eine Gabe Gottes, sie vertreibt den Teufel, sie macht die Leute fröhlich und man vergisst über sie alle Laster“, „Musik ist das beste Labsal eines betrübten Menschen“, „Wer sich die Musik erkiest, hat ein himmlisch Werk gewonnen; denn ihr erster Ursprung ist von dem Himmel selbst genommen, weil die lieben Engelein selber Musikanten sind.“

  • Di 14.11. 09.00 Uhr
    Hänsel und Gretel Haus der Kunst Sondershausen

    Hänsel und Gretel leben in Not und bitterer Armut. Doch da ihre Eltern nach besten Kräften für sie sorgen, sind sie nicht unglücklich. Als es den Eltern jedoch trotz aller Mühen nicht mehr gelingt, die Kinder zu ernähren, beschließen sie, die beiden fortzuschicken. In der Fremde, hinter dem Wald, wird es ihnen besser gehen, dort werden sie Brot essen, keine Birkenrinde. Hänsel und Gretel wollen nicht weg von zu Hause und markieren, um wieder zurückzufinden, den Weg mit Kieselsteinen und ihren letzten Brotkrumen. Anders als bei den Brüdern Grimm sind die zwei Kinder nicht auf sich allein gestellt. Ihnen folgen ihre treuen Freunde, eine gewitzte  Taube und ein verwegener Kater. Zu dumm aber, dass die ahnungslosen Tiere die meisten Orientierungszeichen auffressen. Deshalb landen die vier Abenteurer nicht wieder daheim bei den Eltern, sondern im vermeintlichen Schlaraffenland. Die Freude über das ungewöhnliche Haus aus Kuchen, Keksen und Lollis währt kurz, denn die Hausherrin entpuppt sich als böse Hexe mit Riesenappetit. Wie gut, dass Gretel auf die Unterstützung von Taube und Kater zählen kann. So wird nach der Rettung aus höchster Not sogar noch ein großes Wunder geschehen.

    Übrigens: Jacob Grimm erlangte mit seinem Bruder Wilhelm Grimm Weltruhm als Märchensammler. Mit seinen Werken legte er einen bedeutenden Grundstein zur Vereinheitlichung der deutschen Sprache. 1808 wurde der 28-Jährige in Kassel Bibliothekar bei Jérôme Bonaparte, der von seinem Bruder Napoléon I. als König von Westfalen inthronisiert wurde. Nach den Befreiungskriegen 1814 bis 1815 erfüllte Jacob Grimm diplomatische Aufgaben in Paris und Wien und nahm 1815 am Wiener Kongress teil. In Göttingen hat er später als einer der Göttinger Sieben gegen die Aufhebung der Verfassung durch König Ernst August II. von Hannover protestiert. Er wurde 1837 mit einem Berufsverbot belegt und des Landes verwiesen. Jacob Grimm gilt als Begründer der Germanistik.

  • Di 14.11. 11.00 Uhr
    Hänsel und Gretel Haus der Kunst Sondershausen

    Hänsel und Gretel leben in Not und bitterer Armut. Doch da ihre Eltern nach besten Kräften für sie sorgen, sind sie nicht unglücklich. Als es den Eltern jedoch trotz aller Mühen nicht mehr gelingt, die Kinder zu ernähren, beschließen sie, die beiden fortzuschicken. In der Fremde, hinter dem Wald, wird es ihnen besser gehen, dort werden sie Brot essen, keine Birkenrinde. Hänsel und Gretel wollen nicht weg von zu Hause und markieren, um wieder zurückzufinden, den Weg mit Kieselsteinen und ihren letzten Brotkrumen. Anders als bei den Brüdern Grimm sind die zwei Kinder nicht auf sich allein gestellt. Ihnen folgen ihre treuen Freunde, eine gewitzte  Taube und ein verwegener Kater. Zu dumm aber, dass die ahnungslosen Tiere die meisten Orientierungszeichen auffressen. Deshalb landen die vier Abenteurer nicht wieder daheim bei den Eltern, sondern im vermeintlichen Schlaraffenland. Die Freude über das ungewöhnliche Haus aus Kuchen, Keksen und Lollis währt kurz, denn die Hausherrin entpuppt sich als böse Hexe mit Riesenappetit. Wie gut, dass Gretel auf die Unterstützung von Taube und Kater zählen kann. So wird nach der Rettung aus höchster Not sogar noch ein großes Wunder geschehen.

    Übrigens: Jacob Grimm erlangte mit seinem Bruder Wilhelm Grimm Weltruhm als Märchensammler. Mit seinen Werken legte er einen bedeutenden Grundstein zur Vereinheitlichung der deutschen Sprache. 1808 wurde der 28-Jährige in Kassel Bibliothekar bei Jérôme Bonaparte, der von seinem Bruder Napoléon I. als König von Westfalen inthronisiert wurde. Nach den Befreiungskriegen 1814 bis 1815 erfüllte Jacob Grimm diplomatische Aufgaben in Paris und Wien und nahm 1815 am Wiener Kongress teil. In Göttingen hat er später als einer der Göttinger Sieben gegen die Aufhebung der Verfassung durch König Ernst August II. von Hannover protestiert. Er wurde 1837 mit einem Berufsverbot belegt und des Landes verwiesen. Jacob Grimm gilt als Begründer der Germanistik.

  • Mi 15.11. 09.00 Uhr
    Hänsel und Gretel Haus der Kunst Sondershausen

    Hänsel und Gretel leben in Not und bitterer Armut. Doch da ihre Eltern nach besten Kräften für sie sorgen, sind sie nicht unglücklich. Als es den Eltern jedoch trotz aller Mühen nicht mehr gelingt, die Kinder zu ernähren, beschließen sie, die beiden fortzuschicken. In der Fremde, hinter dem Wald, wird es ihnen besser gehen, dort werden sie Brot essen, keine Birkenrinde. Hänsel und Gretel wollen nicht weg von zu Hause und markieren, um wieder zurückzufinden, den Weg mit Kieselsteinen und ihren letzten Brotkrumen. Anders als bei den Brüdern Grimm sind die zwei Kinder nicht auf sich allein gestellt. Ihnen folgen ihre treuen Freunde, eine gewitzte  Taube und ein verwegener Kater. Zu dumm aber, dass die ahnungslosen Tiere die meisten Orientierungszeichen auffressen. Deshalb landen die vier Abenteurer nicht wieder daheim bei den Eltern, sondern im vermeintlichen Schlaraffenland. Die Freude über das ungewöhnliche Haus aus Kuchen, Keksen und Lollis währt kurz, denn die Hausherrin entpuppt sich als böse Hexe mit Riesenappetit. Wie gut, dass Gretel auf die Unterstützung von Taube und Kater zählen kann. So wird nach der Rettung aus höchster Not sogar noch ein großes Wunder geschehen.

    Übrigens: Jacob Grimm erlangte mit seinem Bruder Wilhelm Grimm Weltruhm als Märchensammler. Mit seinen Werken legte er einen bedeutenden Grundstein zur Vereinheitlichung der deutschen Sprache. 1808 wurde der 28-Jährige in Kassel Bibliothekar bei Jérôme Bonaparte, der von seinem Bruder Napoléon I. als König von Westfalen inthronisiert wurde. Nach den Befreiungskriegen 1814 bis 1815 erfüllte Jacob Grimm diplomatische Aufgaben in Paris und Wien und nahm 1815 am Wiener Kongress teil. In Göttingen hat er später als einer der Göttinger Sieben gegen die Aufhebung der Verfassung durch König Ernst August II. von Hannover protestiert. Er wurde 1837 mit einem Berufsverbot belegt und des Landes verwiesen. Jacob Grimm gilt als Begründer der Germanistik.

  • Mi 15.11. 11.00 Uhr
    Hänsel und Gretel Haus der Kunst Sondershausen

    Hänsel und Gretel leben in Not und bitterer Armut. Doch da ihre Eltern nach besten Kräften für sie sorgen, sind sie nicht unglücklich. Als es den Eltern jedoch trotz aller Mühen nicht mehr gelingt, die Kinder zu ernähren, beschließen sie, die beiden fortzuschicken. In der Fremde, hinter dem Wald, wird es ihnen besser gehen, dort werden sie Brot essen, keine Birkenrinde. Hänsel und Gretel wollen nicht weg von zu Hause und markieren, um wieder zurückzufinden, den Weg mit Kieselsteinen und ihren letzten Brotkrumen. Anders als bei den Brüdern Grimm sind die zwei Kinder nicht auf sich allein gestellt. Ihnen folgen ihre treuen Freunde, eine gewitzte  Taube und ein verwegener Kater. Zu dumm aber, dass die ahnungslosen Tiere die meisten Orientierungszeichen auffressen. Deshalb landen die vier Abenteurer nicht wieder daheim bei den Eltern, sondern im vermeintlichen Schlaraffenland. Die Freude über das ungewöhnliche Haus aus Kuchen, Keksen und Lollis währt kurz, denn die Hausherrin entpuppt sich als böse Hexe mit Riesenappetit. Wie gut, dass Gretel auf die Unterstützung von Taube und Kater zählen kann. So wird nach der Rettung aus höchster Not sogar noch ein großes Wunder geschehen.

    Übrigens: Jacob Grimm erlangte mit seinem Bruder Wilhelm Grimm Weltruhm als Märchensammler. Mit seinen Werken legte er einen bedeutenden Grundstein zur Vereinheitlichung der deutschen Sprache. 1808 wurde der 28-Jährige in Kassel Bibliothekar bei Jérôme Bonaparte, der von seinem Bruder Napoléon I. als König von Westfalen inthronisiert wurde. Nach den Befreiungskriegen 1814 bis 1815 erfüllte Jacob Grimm diplomatische Aufgaben in Paris und Wien und nahm 1815 am Wiener Kongress teil. In Göttingen hat er später als einer der Göttinger Sieben gegen die Aufhebung der Verfassung durch König Ernst August II. von Hannover protestiert. Er wurde 1837 mit einem Berufsverbot belegt und des Landes verwiesen. Jacob Grimm gilt als Begründer der Germanistik.

  • So 19.11. 11.00 Uhr
    1. Schlosskonzert Schloss Sondershausen, Blauer Saal

    Lassen Sie sich in diesen Konzerten am Sonntagvormittag verzaubern vom fürstlichen Ambiente des Blauen Saals im Sondershäuser Schloss. Und natürlich von der Musik! In den beliebten Schlosskonzerten bringen wir kleiner besetzte Werke vor allem aus dem Barock und der Klassik zum Klingen, mitunter aber auch Musik der Romantik oder der frühen Moderne. Die bunte Mischung macht’s!

  • Mi 06.12. 19.30 Uhr
    2. Loh-Konzert Achteckhaus Sondershausen

    Zu Fürstenzeiten ein Gebäude, das zum Vergnügen der Obrigkeit ein großes Karussell beherbergte, heute festlicher Veranstaltungsort für jedermann! Im Achteckhaus präsentiert das Loh-Orchester Sondershausen seit 1962 seine beliebten Loh-Konzerte und führt Sie mit abwechslungsreichen Programmen durch die Jahreszeiten.

  • So 10.12. 15.00 Uhr
    Tanzstudio Radeva Haus der Kunst Sondershausen

     

    Sehnsucht, Trennung und die wahre Liebe — Selten hat ein französisches Volksmärchen so viele Menschen begeistert wie die Geschichte um die schöne Belle und das Biest. Doch das Biest ist eigentlich ein verzauberter Prinz. Und nur wahre, aufrichtige Liebe kann den Zauber wieder lösen.

    An den Erfolg der Ballettaufführung "Die Schöne und das Biest" möchte das Tanzstudio Radeva mit seinen Schülerinnen und Schülern auch in diesem Jahr mit drei Aufführungen wieder anknüpfen.

  • Fr 29.12. 19.30 Uhr
    Freude, schöner Götterfunken Haus der Kunst Sondershausen
  • Mo 01.01. 19.30 Uhr
    Neujahrskonzert Achteckhaus Sondershausen
  • Sa 06.01. 18.00 Uhr
    Neujahrskonzert Erlebnisbergwerk Sondershausen
  • So 21.01. 11.00 Uhr
    2. Schlosskonzert Schloss Sondershausen, Blauer Saal

    Lassen Sie sich in diesen Konzerten am Sonntagvormittag verzaubern vom fürstlichen Ambiente des Blauen Saals im Sondershäuser Schloss. Und natürlich von der Musik! In den beliebten Schlosskonzerten bringen wir kleiner besetzte Werke vor allem aus dem Barock und der Klassik zum Klingen, mitunter aber auch Musik der Romantik oder der frühen Moderne. Die bunte Mischung macht’s!

  • So 28.01. 11.00 Uhr
    2. Schlosskonzert Schloss Sondershausen, Blauer Saal

    Lassen Sie sich in diesen Konzerten am Sonntagvormittag verzaubern vom fürstlichen Ambiente des Blauen Saals im Sondershäuser Schloss. Und natürlich von der Musik! In den beliebten Schlosskonzerten bringen wir kleiner besetzte Werke vor allem aus dem Barock und der Klassik zum Klingen, mitunter aber auch Musik der Romantik oder der frühen Moderne. Die bunte Mischung macht’s!

  • Di 13.02. 18.18 Uhr
    Faschingskonzert Haus der Kunst Sondershausen
  • Sa 24.02. 18.00 Uhr
    4. Sinfoniekonzert Haus der Kunst Sondershausen

    Es geht auf eine spannende Reise durch die bunten Klangwelten verschiedenster Länder! Die ebenso feurigen wie melancholischen Ungarischen und Slawischen Tänze von Brahms bzw. Dvo?ák dürften zu den beliebtesten „Hits“ der klassischen Musik gehören. Im „Stile einer ungarischen Rhapsodie“ komponierte Ravel seine virtuose „Tzigane“ für Geige und Orchester, und auch Chausson wählte diese Besetzung für sein verträumtes „Poème“. Enescus brillante „Rumänische Rhapsodie“ vereint folkloristische Musik Rumäniens und Moldawiens. Echte Tanzmusik sind Mozarts „Deutsche Tänze“. Er schrieb sie für die Hofbälle Kaiser Franz Joseph I. Wir schwingen an diesem Abend zwar nicht selbst das Tanzbein, aber ein Vergnügen für die Ohren ist diese Musik allemal!
    Eine Überraschung ist schließlich das Werk des jungen iranischen Komponisten Alireza Khiabani. Der erste Preisträger des Sondershäuser Kompositionswettbewerbs schrieb im Jahr 2017 für das Loh-Orchester eine Musik, die von Klängen seiner Heimat inspiriert ist.


    Übrigens: Übrigens: Johannes Brahms hat nie geheiratet. Auf die Frage nach dem Grund anwortete der Komponist einmal: „Es hat mich keine gewollt. Und hätte mich eine gewollt, würde ich sie wegen ihres schlechten Geschmacks nicht nehmen.“

  • Mi 07.03. 19.30 Uhr
    Duoabend "Im Zwiegespräch" Cruciskirche Sondershausen
  • So 11.03. 11.00 Uhr
    3. Schlosskonzert Schloss Sondershausen, Blauer Saal

    Lassen Sie sich in diesen Konzerten am Sonntagvormittag verzaubern vom fürstlichen Ambiente des Blauen Saals im Sondershäuser Schloss. Und natürlich von der Musik! In den beliebten Schlosskonzerten bringen wir kleiner besetzte Werke vor allem aus dem Barock und der Klassik zum Klingen, mitunter aber auch Musik der Romantik oder der frühen Moderne. Die bunte Mischung macht’s!

  • Sa 17.03. 18.00 Uhr
    5. Sinfoniekonzert Haus der Kunst Sondershausen

    Obwohl sie einst den Grundstein für seinen Ruhm legte, steht Beethovens 1. Sinfonie zu Unrecht im Schatten seiner übermächtigen späteren Sinfonien wie der Dritten („Eroica“) oder der Fünften („Schicksalssinfonie“). Denn bereits in diesem großen sinfonischen Auftakt aus den Jahren 1799/1800 steckt viel vom späten Beethoven, kühn und provokant sind beispielsweise schon die ersten Akkorde der Einleitung.
    Generalmusikdirektor Michael Helmrath wird im ersten Teil des Abends den Schätzen dieses Werkes mit vielen wissenswerten und unterhaltsamen Erläuterungen und Klangbeispielen auf den Grund gehen, um es im zweiten Teil im Ganzen aufzuführen. Sie werden hören: In der scheinbar vertrauten Musik Beethovens ist viel Unbekanntes zu entdecken!


    Übrigens: Ein französischer Hauptmann schilderte 1807 nach einem Besuch in der Komponisten-Wohnung: „… von einer wahrhaft admirablen Konfusion. Bücher und Musikalien waren in alle Ecken verstreut. Dort das Restchen eines kalten Imbisses – hier versiegelte und halbgeleerte Flaschen; dort auf dem Stehpult die flüchtige Skizze eines neuen Werkes und erkleckliche Trümmer einer echten Veroneser Salami ...” Obwohl in Beethovens äußerem Leben alles so unorganisiert und emotional chaotisch war, hat er in einer unvergleichlich disziplinierten Stringenz komponiert.

  • Do 22.03. 10.00 Uhr
    OrchesterWerkstatt II Haus der Kunst Sondershausen
  • Mi 28.03. 19.30 Uhr
    3. Loh-Konzert Achteckhaus Sondershausen

    Zu Fürstenzeiten ein Gebäude, das zum Vergnügen der Obrigkeit ein großes Karussell beherbergte, heute festlicher Veranstaltungsort für jedermann! Im Achteckhaus präsentiert das Loh-Orchester Sondershausen seit 1962 seine beliebten Loh-Konzerte und führt Sie mit abwechslungsreichen Programmen durch die Jahreszeiten.

  • So 15.04. 11.00 Uhr
    3. Schlosskonzert Schloss Sondershausen, Blauer Saal

    Lassen Sie sich in diesen Konzerten am Sonntagvormittag verzaubern vom fürstlichen Ambiente des Blauen Saals im Sondershäuser Schloss. Und natürlich von der Musik! In den beliebten Schlosskonzerten bringen wir kleiner besetzte Werke vor allem aus dem Barock und der Klassik zum Klingen, mitunter aber auch Musik der Romantik oder der frühen Moderne. Die bunte Mischung macht’s!

  • Sa 28.04. 18.00 Uhr
    6. Sinfoniekonzert Haus der Kunst Sondershausen

    Als Multitalent präsentiert sich der Gast dieses Sinfoniekonzertes: Florian Krumpöck ist sowohl Dirigent als auch Pianist und wird an diesem Abend das 3. Klavierkonzert von Beethoven vom Klavier aus dirigieren! Dabei improvisiert er allerdings nicht wie einst Beethoven 1803 bei der Uraufführung den Solopart: Beethoven schrieb die Solostimme für sein sinfonisches Klavierkonzert über ein Jahr nach der ersten Aufführung doch aus. Die dunkle Tonart c-Moll nutzte er für eine effektvolle Dramaturgie, in der er düster-kämpferische Partien und helle, leichte Passagen lustvoll aufeinandertreffen lässt.

    Eine ähnliche Ambivalenz zeigt sich in der romantischen Fantasiefigur, von der erstmals Clemens Brentano Anfang des 19. Jahrhunderts erzählt. Die Loreley sitzt auf jenem markanten Felsen, der fast senkrecht 132 Meter aus dem Rhein aufsteigt, und zieht vorbeireisende, von ihrer Schönheit gebannte Männer hinein in die Tiefen des Flusses. Aus diesem Stoff schuf Max Bruch im Jahr 1863 eine große Oper. Robert Schumann huldigte in seiner 3. Sinfonie eher der rheinischen Fröhlichkeit als den Geistern und Dämonen, die in zahlreichen Sagen den Rhein bewohnen.

    Übrigens: Bereits im Mittelalter wurden Zwerge, Nymphen oder Berggeister für die gefährlichen Strömungen und die Echos am Loreley-Felsen verantwortlich gemacht. Von einer Frauengestalt namens Loreley ist aber zunächst noch nicht die Rede. Die Entstehung des Echos am Loreley-Felsen fand mit Brentano eine neue Erklärung.

  • Mi 16.05. 19.30 Uhr
    4. Loh-Konzert Achteckhaus Sondershausen

    Zu Fürstenzeiten ein Gebäude, das zum Vergnügen der Obrigkeit ein großes Karussell beherbergte, heute festlicher Veranstaltungsort für jedermann! Im Achteckhaus präsentiert das Loh-Orchester Sondershausen seit 1962 seine beliebten Loh-Konzerte und führt Sie mit abwechslungsreichen Programmen durch die Jahreszeiten.

  • Fr 15.06. 20.00 Uhr
    La Traviata Schloss Sondershausen, Schlosshof
    Premiere

    Verdis Klassiker über eine unmögliche Liebe ist genau das Richtige für einen wunderbaren Abend im Schlosshof Sondershausen! Die Kurtisane Violetta Valéry gibt ein rauschendes Fest. Vor allem Herren der besseren Gesellschaft sind ihre Gäste. Doch der äußere Glanz trügt: Violetta leidet an Tuberkulose. Und so schwebt über der Liebe zwischen ihr und Alfredo Germont, dem sie während dieses Festes in Leidenschaft verfällt, von Anfang an Unheil. Alfredos Vater fürchtet um die Familienehre und verlangt von Violetta die Trennung. Sie nimmt das Opfer auf sich, und als sich doch noch ein Happy End anbahnt, ist es zu spät. Violetta stirbt in Alfredos Armen.
    Verdi nahm sich für seine Oper „La Traviata“ („Die vom Weg Abgekommene“) ein historisches Vorbild. Violetta hatte als Rose Alphonsine Plessis tatsächlich gelebt, die Luxuskurtisane starb 1847 an Tuberkulose. Mit seinem Bühnenwerk hielt Verdi der italienischen Gesellschaft, die ihre leidenschaftliche Vergnügungssucht hinter einer scheinbar rechtschaffenen Fassade verbarg, einen Spiegel vor. Dass seine „La Traviata“ zu einer der größten Erfolgsgeschichten der Oper  wurde, ist nicht zuletzt ihrer leidenschaftlichen Musik zu verdanken. Schon zu Verdis Lebzeiten wurde sie überall auf den Straßen nachgesungen und -gespielt.

    Übrigens: Eine Anekdote erzählt, dass Verdi bei einem Spaziergang auf einen Leierkastenmann traf. Dieser spielte gerade die berühmte Melodie „La donna è mobile“ aus der Oper „Rigoletto“. Der Mann hatte aber anscheinend keine Ahnung vom Tempo, die Musik klang völlig entstellt. Verdi zeigte dem Straßenmusiker kurzerhand, wie die Melodie zu spielen ist. Als der Komponist wenig später wieder an dem Leierkastenspieler vorbeiging, hatte dieser ein großes Schild vor sich aufgestellt, auf dem stand: „Schüler von Giuseppe Verdi.“

  • Sa 16.06. 20.00 Uhr
    La Traviata Schloss Sondershausen, Schlosshof

    Verdis Klassiker über eine unmögliche Liebe ist genau das Richtige für einen wunderbaren Abend im Schlosshof Sondershausen! Die Kurtisane Violetta Valéry gibt ein rauschendes Fest. Vor allem Herren der besseren Gesellschaft sind ihre Gäste. Doch der äußere Glanz trügt: Violetta leidet an Tuberkulose. Und so schwebt über der Liebe zwischen ihr und Alfredo Germont, dem sie während dieses Festes in Leidenschaft verfällt, von Anfang an Unheil. Alfredos Vater fürchtet um die Familienehre und verlangt von Violetta die Trennung. Sie nimmt das Opfer auf sich, und als sich doch noch ein Happy End anbahnt, ist es zu spät. Violetta stirbt in Alfredos Armen.
    Verdi nahm sich für seine Oper „La Traviata“ („Die vom Weg Abgekommene“) ein historisches Vorbild. Violetta hatte als Rose Alphonsine Plessis tatsächlich gelebt, die Luxuskurtisane starb 1847 an Tuberkulose. Mit seinem Bühnenwerk hielt Verdi der italienischen Gesellschaft, die ihre leidenschaftliche Vergnügungssucht hinter einer scheinbar rechtschaffenen Fassade verbarg, einen Spiegel vor. Dass seine „La Traviata“ zu einer der größten Erfolgsgeschichten der Oper  wurde, ist nicht zuletzt ihrer leidenschaftlichen Musik zu verdanken. Schon zu Verdis Lebzeiten wurde sie überall auf den Straßen nachgesungen und -gespielt.

    Übrigens: Eine Anekdote erzählt, dass Verdi bei einem Spaziergang auf einen Leierkastenmann traf. Dieser spielte gerade die berühmte Melodie „La donna è mobile“ aus der Oper „Rigoletto“. Der Mann hatte aber anscheinend keine Ahnung vom Tempo, die Musik klang völlig entstellt. Verdi zeigte dem Straßenmusiker kurzerhand, wie die Melodie zu spielen ist. Als der Komponist wenig später wieder an dem Leierkastenspieler vorbeiging, hatte dieser ein großes Schild vor sich aufgestellt, auf dem stand: „Schüler von Giuseppe Verdi.“

  • So 17.06. 18.00 Uhr
    La Traviata Schloss Sondershausen, Schlosshof

    Verdis Klassiker über eine unmögliche Liebe ist genau das Richtige für einen wunderbaren Abend im Schlosshof Sondershausen! Die Kurtisane Violetta Valéry gibt ein rauschendes Fest. Vor allem Herren der besseren Gesellschaft sind ihre Gäste. Doch der äußere Glanz trügt: Violetta leidet an Tuberkulose. Und so schwebt über der Liebe zwischen ihr und Alfredo Germont, dem sie während dieses Festes in Leidenschaft verfällt, von Anfang an Unheil. Alfredos Vater fürchtet um die Familienehre und verlangt von Violetta die Trennung. Sie nimmt das Opfer auf sich, und als sich doch noch ein Happy End anbahnt, ist es zu spät. Violetta stirbt in Alfredos Armen.
    Verdi nahm sich für seine Oper „La Traviata“ („Die vom Weg Abgekommene“) ein historisches Vorbild. Violetta hatte als Rose Alphonsine Plessis tatsächlich gelebt, die Luxuskurtisane starb 1847 an Tuberkulose. Mit seinem Bühnenwerk hielt Verdi der italienischen Gesellschaft, die ihre leidenschaftliche Vergnügungssucht hinter einer scheinbar rechtschaffenen Fassade verbarg, einen Spiegel vor. Dass seine „La Traviata“ zu einer der größten Erfolgsgeschichten der Oper  wurde, ist nicht zuletzt ihrer leidenschaftlichen Musik zu verdanken. Schon zu Verdis Lebzeiten wurde sie überall auf den Straßen nachgesungen und -gespielt.

    Übrigens: Eine Anekdote erzählt, dass Verdi bei einem Spaziergang auf einen Leierkastenmann traf. Dieser spielte gerade die berühmte Melodie „La donna è mobile“ aus der Oper „Rigoletto“. Der Mann hatte aber anscheinend keine Ahnung vom Tempo, die Musik klang völlig entstellt. Verdi zeigte dem Straßenmusiker kurzerhand, wie die Melodie zu spielen ist. Als der Komponist wenig später wieder an dem Leierkastenspieler vorbeiging, hatte dieser ein großes Schild vor sich aufgestellt, auf dem stand: „Schüler von Giuseppe Verdi.“

  • Fr 22.06. 20.00 Uhr
    Comedian Harmonists Schloss Sondershausen, Schlosshof
    Premiere

    „Achtung! Selten! Tenor, Bass (Berufssänger nicht über 24), sehr musikalisch, schön klingende Stimmen, für einzig dastehendes Ensemble unter Angabe der täglich verfügbaren Zeit gesucht.“ So lautete die Anzeige, die der Schauspieler Harry Frommermann im Jahr 1927 im Berliner Lokal-Anzeiger schaltete. Ob er geahnt hat, dass daraus unter dem Namen „Comedian Harmonists“ eines der erfolgreichsten Vokalensembles werden würde? Mit flotten und witzigen Songs wie „Mein kleiner grüner Kaktus“ oder „In der Bar zum Krokodil“ machte die Formation schnell Karriere, gab eine Vielzahl von Konzerten und produzierte erfolgreiche Schallplattenaufnahmen. Doch der Aufstieg der Nationalsozialisten hatte auch für diese Gruppe, in der drei jüdische Künstler mitwirkten, gravierende Folgen.

    1997 ließen sich Gottfried Greiffenhagen und Franz Wittenbrink zu dem Musical „Die Comedian Harmonists“ inspirieren. Das Autorenduo schuf für sein Stück eine frei erfundene Handlung, die sich an authentischen Szenen orientiert und von vielen bekannten Songs der Gruppe lebt.

    Mit einem Pianisten, fünf Sängern und einem Schauspieler geben wir in diesem Jahr zu den Thüringer Schlossfestspielen den Comedian Harmonists einen glanzvollen Auftritt.

    Übrigens: Auf Harry Frommermanns Anzeige bewarben sich rund 70 bis 100 Männer, darunter angeblich auch Johannes Heesters! Viele wurden als völlig untalentiert wieder weggeschickt, andere lehnten ab, als sie erfuhren, dass es keine Gage gäbe!

  • Sa 23.06. 20.00 Uhr
    Comedian Harmonists Schloss Sondershausen, Schlosshof

    „Achtung! Selten! Tenor, Bass (Berufssänger nicht über 24), sehr musikalisch, schön klingende Stimmen, für einzig dastehendes Ensemble unter Angabe der täglich verfügbaren Zeit gesucht.“ So lautete die Anzeige, die der Schauspieler Harry Frommermann im Jahr 1927 im Berliner Lokal-Anzeiger schaltete. Ob er geahnt hat, dass daraus unter dem Namen „Comedian Harmonists“ eines der erfolgreichsten Vokalensembles werden würde? Mit flotten und witzigen Songs wie „Mein kleiner grüner Kaktus“ oder „In der Bar zum Krokodil“ machte die Formation schnell Karriere, gab eine Vielzahl von Konzerten und produzierte erfolgreiche Schallplattenaufnahmen. Doch der Aufstieg der Nationalsozialisten hatte auch für diese Gruppe, in der drei jüdische Künstler mitwirkten, gravierende Folgen.

    1997 ließen sich Gottfried Greiffenhagen und Franz Wittenbrink zu dem Musical „Die Comedian Harmonists“ inspirieren. Das Autorenduo schuf für sein Stück eine frei erfundene Handlung, die sich an authentischen Szenen orientiert und von vielen bekannten Songs der Gruppe lebt.

    Mit einem Pianisten, fünf Sängern und einem Schauspieler geben wir in diesem Jahr zu den Thüringer Schlossfestspielen den Comedian Harmonists einen glanzvollen Auftritt.

    Übrigens: Auf Harry Frommermanns Anzeige bewarben sich rund 70 bis 100 Männer, darunter angeblich auch Johannes Heesters! Viele wurden als völlig untalentiert wieder weggeschickt, andere lehnten ab, als sie erfuhren, dass es keine Gage gäbe!

  • So 24.06. 18.00 Uhr
    Comedian Harmonists Schloss Sondershausen, Schlosshof

    „Achtung! Selten! Tenor, Bass (Berufssänger nicht über 24), sehr musikalisch, schön klingende Stimmen, für einzig dastehendes Ensemble unter Angabe der täglich verfügbaren Zeit gesucht.“ So lautete die Anzeige, die der Schauspieler Harry Frommermann im Jahr 1927 im Berliner Lokal-Anzeiger schaltete. Ob er geahnt hat, dass daraus unter dem Namen „Comedian Harmonists“ eines der erfolgreichsten Vokalensembles werden würde? Mit flotten und witzigen Songs wie „Mein kleiner grüner Kaktus“ oder „In der Bar zum Krokodil“ machte die Formation schnell Karriere, gab eine Vielzahl von Konzerten und produzierte erfolgreiche Schallplattenaufnahmen. Doch der Aufstieg der Nationalsozialisten hatte auch für diese Gruppe, in der drei jüdische Künstler mitwirkten, gravierende Folgen.

    1997 ließen sich Gottfried Greiffenhagen und Franz Wittenbrink zu dem Musical „Die Comedian Harmonists“ inspirieren. Das Autorenduo schuf für sein Stück eine frei erfundene Handlung, die sich an authentischen Szenen orientiert und von vielen bekannten Songs der Gruppe lebt.

    Mit einem Pianisten, fünf Sängern und einem Schauspieler geben wir in diesem Jahr zu den Thüringer Schlossfestspielen den Comedian Harmonists einen glanzvollen Auftritt.

    Übrigens: Auf Harry Frommermanns Anzeige bewarben sich rund 70 bis 100 Männer, darunter angeblich auch Johannes Heesters! Viele wurden als völlig untalentiert wieder weggeschickt, andere lehnten ab, als sie erfuhren, dass es keine Gage gäbe!

  • Mi 27.06. 20.00 Uhr
    La Traviata Schloss Sondershausen, Schlosshof

    Verdis Klassiker über eine unmögliche Liebe ist genau das Richtige für einen wunderbaren Abend im Schlosshof Sondershausen! Die Kurtisane Violetta Valéry gibt ein rauschendes Fest. Vor allem Herren der besseren Gesellschaft sind ihre Gäste. Doch der äußere Glanz trügt: Violetta leidet an Tuberkulose. Und so schwebt über der Liebe zwischen ihr und Alfredo Germont, dem sie während dieses Festes in Leidenschaft verfällt, von Anfang an Unheil. Alfredos Vater fürchtet um die Familienehre und verlangt von Violetta die Trennung. Sie nimmt das Opfer auf sich, und als sich doch noch ein Happy End anbahnt, ist es zu spät. Violetta stirbt in Alfredos Armen.
    Verdi nahm sich für seine Oper „La Traviata“ („Die vom Weg Abgekommene“) ein historisches Vorbild. Violetta hatte als Rose Alphonsine Plessis tatsächlich gelebt, die Luxuskurtisane starb 1847 an Tuberkulose. Mit seinem Bühnenwerk hielt Verdi der italienischen Gesellschaft, die ihre leidenschaftliche Vergnügungssucht hinter einer scheinbar rechtschaffenen Fassade verbarg, einen Spiegel vor. Dass seine „La Traviata“ zu einer der größten Erfolgsgeschichten der Oper  wurde, ist nicht zuletzt ihrer leidenschaftlichen Musik zu verdanken. Schon zu Verdis Lebzeiten wurde sie überall auf den Straßen nachgesungen und -gespielt.

    Übrigens: Eine Anekdote erzählt, dass Verdi bei einem Spaziergang auf einen Leierkastenmann traf. Dieser spielte gerade die berühmte Melodie „La donna è mobile“ aus der Oper „Rigoletto“. Der Mann hatte aber anscheinend keine Ahnung vom Tempo, die Musik klang völlig entstellt. Verdi zeigte dem Straßenmusiker kurzerhand, wie die Melodie zu spielen ist. Als der Komponist wenig später wieder an dem Leierkastenspieler vorbeiging, hatte dieser ein großes Schild vor sich aufgestellt, auf dem stand: „Schüler von Giuseppe Verdi.“

  • Do 28.06. 20.00 Uhr
    Comedian Harmonists Schloss Sondershausen, Schlosshof

    „Achtung! Selten! Tenor, Bass (Berufssänger nicht über 24), sehr musikalisch, schön klingende Stimmen, für einzig dastehendes Ensemble unter Angabe der täglich verfügbaren Zeit gesucht.“ So lautete die Anzeige, die der Schauspieler Harry Frommermann im Jahr 1927 im Berliner Lokal-Anzeiger schaltete. Ob er geahnt hat, dass daraus unter dem Namen „Comedian Harmonists“ eines der erfolgreichsten Vokalensembles werden würde? Mit flotten und witzigen Songs wie „Mein kleiner grüner Kaktus“ oder „In der Bar zum Krokodil“ machte die Formation schnell Karriere, gab eine Vielzahl von Konzerten und produzierte erfolgreiche Schallplattenaufnahmen. Doch der Aufstieg der Nationalsozialisten hatte auch für diese Gruppe, in der drei jüdische Künstler mitwirkten, gravierende Folgen.

    1997 ließen sich Gottfried Greiffenhagen und Franz Wittenbrink zu dem Musical „Die Comedian Harmonists“ inspirieren. Das Autorenduo schuf für sein Stück eine frei erfundene Handlung, die sich an authentischen Szenen orientiert und von vielen bekannten Songs der Gruppe lebt.

    Mit einem Pianisten, fünf Sängern und einem Schauspieler geben wir in diesem Jahr zu den Thüringer Schlossfestspielen den Comedian Harmonists einen glanzvollen Auftritt.

    Übrigens: Auf Harry Frommermanns Anzeige bewarben sich rund 70 bis 100 Männer, darunter angeblich auch Johannes Heesters! Viele wurden als völlig untalentiert wieder weggeschickt, andere lehnten ab, als sie erfuhren, dass es keine Gage gäbe!

  • Fr 29.06. 20.00 Uhr
    Comedian Harmonists Schloss Sondershausen, Schlosshof

    „Achtung! Selten! Tenor, Bass (Berufssänger nicht über 24), sehr musikalisch, schön klingende Stimmen, für einzig dastehendes Ensemble unter Angabe der täglich verfügbaren Zeit gesucht.“ So lautete die Anzeige, die der Schauspieler Harry Frommermann im Jahr 1927 im Berliner Lokal-Anzeiger schaltete. Ob er geahnt hat, dass daraus unter dem Namen „Comedian Harmonists“ eines der erfolgreichsten Vokalensembles werden würde? Mit flotten und witzigen Songs wie „Mein kleiner grüner Kaktus“ oder „In der Bar zum Krokodil“ machte die Formation schnell Karriere, gab eine Vielzahl von Konzerten und produzierte erfolgreiche Schallplattenaufnahmen. Doch der Aufstieg der Nationalsozialisten hatte auch für diese Gruppe, in der drei jüdische Künstler mitwirkten, gravierende Folgen.

    1997 ließen sich Gottfried Greiffenhagen und Franz Wittenbrink zu dem Musical „Die Comedian Harmonists“ inspirieren. Das Autorenduo schuf für sein Stück eine frei erfundene Handlung, die sich an authentischen Szenen orientiert und von vielen bekannten Songs der Gruppe lebt.

    Mit einem Pianisten, fünf Sängern und einem Schauspieler geben wir in diesem Jahr zu den Thüringer Schlossfestspielen den Comedian Harmonists einen glanzvollen Auftritt.

    Übrigens: Auf Harry Frommermanns Anzeige bewarben sich rund 70 bis 100 Männer, darunter angeblich auch Johannes Heesters! Viele wurden als völlig untalentiert wieder weggeschickt, andere lehnten ab, als sie erfuhren, dass es keine Gage gäbe!

  • Sa 30.06. 15.00 Uhr
    Die Magd als Herrin Schloss Sondershausen, Theaterwiese
    Premiere

    Aus Neapel, der Heimat der Pizza, stammt das würzige Intermezzo von einer pfiffigen Magd und ihrem aufbrausenden Herrn, den sie mit vielen Tricks und guten Dingen aus dem Ofen schließlich zum Geständnis seiner Liebe bringen kann.
    Viele meinen, dass Pergolesi, wenn er nicht so früh gestorben wäre und mehr Zeit gehabt hätte, weitere Meisterwerke zu komponieren, ebenso berühmt wie Mozart geworden wäre. Ihr Urteil stützen sie dabei auf diese Oper, die ursprünglich nur als Zwischenspiel fungierte, aber bald zu einer bis heute andauernden eigenen Karriere ansetzte. Die Bühnenhandlung voll Witz und Schnelligkeit, im Geist der ebenfalls neapolitanischen Commedia dell’Arte, ist perfekt für einen Sommertag auf der Theaterwiese des Schlosses Sondershausen und wird kleine und große Menschen zu Opernfans machen.

    Übrigens: In Neapel wurde 1830 die erste Pizzeria der Welt eröffnet. Ende des 19. Jahrhunderts brachten italienische Auswanderer die Pizza (und die Mafia) nach Amerika. Von dort aus begann die Pizza ihren kulinarischen Siegeszug um die ganze Welt. 1948 wurde der erste Fertig-Pizza-Teig verkauft und 1957 die erste tiefgefrorene Fertigpizza angeboten. Nicolino Di Camillo eröffnete 1952 in Würzburg die erste Pizzeria Deutschlands.

  • Sa 30.06. 20.00 Uhr
    La Traviata Schloss Sondershausen, Schlosshof

    Verdis Klassiker über eine unmögliche Liebe ist genau das Richtige für einen wunderbaren Abend im Schlosshof Sondershausen! Die Kurtisane Violetta Valéry gibt ein rauschendes Fest. Vor allem Herren der besseren Gesellschaft sind ihre Gäste. Doch der äußere Glanz trügt: Violetta leidet an Tuberkulose. Und so schwebt über der Liebe zwischen ihr und Alfredo Germont, dem sie während dieses Festes in Leidenschaft verfällt, von Anfang an Unheil. Alfredos Vater fürchtet um die Familienehre und verlangt von Violetta die Trennung. Sie nimmt das Opfer auf sich, und als sich doch noch ein Happy End anbahnt, ist es zu spät. Violetta stirbt in Alfredos Armen.
    Verdi nahm sich für seine Oper „La Traviata“ („Die vom Weg Abgekommene“) ein historisches Vorbild. Violetta hatte als Rose Alphonsine Plessis tatsächlich gelebt, die Luxuskurtisane starb 1847 an Tuberkulose. Mit seinem Bühnenwerk hielt Verdi der italienischen Gesellschaft, die ihre leidenschaftliche Vergnügungssucht hinter einer scheinbar rechtschaffenen Fassade verbarg, einen Spiegel vor. Dass seine „La Traviata“ zu einer der größten Erfolgsgeschichten der Oper  wurde, ist nicht zuletzt ihrer leidenschaftlichen Musik zu verdanken. Schon zu Verdis Lebzeiten wurde sie überall auf den Straßen nachgesungen und -gespielt.

    Übrigens: Eine Anekdote erzählt, dass Verdi bei einem Spaziergang auf einen Leierkastenmann traf. Dieser spielte gerade die berühmte Melodie „La donna è mobile“ aus der Oper „Rigoletto“. Der Mann hatte aber anscheinend keine Ahnung vom Tempo, die Musik klang völlig entstellt. Verdi zeigte dem Straßenmusiker kurzerhand, wie die Melodie zu spielen ist. Als der Komponist wenig später wieder an dem Leierkastenspieler vorbeiging, hatte dieser ein großes Schild vor sich aufgestellt, auf dem stand: „Schüler von Giuseppe Verdi.“

  • So 01.07. 15.00 Uhr
    Die Magd als Herrin Schloss Sondershausen, Theaterwiese

    Aus Neapel, der Heimat der Pizza, stammt das würzige Intermezzo von einer pfiffigen Magd und ihrem aufbrausenden Herrn, den sie mit vielen Tricks und guten Dingen aus dem Ofen schließlich zum Geständnis seiner Liebe bringen kann.
    Viele meinen, dass Pergolesi, wenn er nicht so früh gestorben wäre und mehr Zeit gehabt hätte, weitere Meisterwerke zu komponieren, ebenso berühmt wie Mozart geworden wäre. Ihr Urteil stützen sie dabei auf diese Oper, die ursprünglich nur als Zwischenspiel fungierte, aber bald zu einer bis heute andauernden eigenen Karriere ansetzte. Die Bühnenhandlung voll Witz und Schnelligkeit, im Geist der ebenfalls neapolitanischen Commedia dell’Arte, ist perfekt für einen Sommertag auf der Theaterwiese des Schlosses Sondershausen und wird kleine und große Menschen zu Opernfans machen.

    Übrigens: In Neapel wurde 1830 die erste Pizzeria der Welt eröffnet. Ende des 19. Jahrhunderts brachten italienische Auswanderer die Pizza (und die Mafia) nach Amerika. Von dort aus begann die Pizza ihren kulinarischen Siegeszug um die ganze Welt. 1948 wurde der erste Fertig-Pizza-Teig verkauft und 1957 die erste tiefgefrorene Fertigpizza angeboten. Nicolino Di Camillo eröffnete 1952 in Würzburg die erste Pizzeria Deutschlands.

  • So 01.07. 18.00 Uhr
    La Traviata Schloss Sondershausen, Schlosshof

    Verdis Klassiker über eine unmögliche Liebe ist genau das Richtige für einen wunderbaren Abend im Schlosshof Sondershausen! Die Kurtisane Violetta Valéry gibt ein rauschendes Fest. Vor allem Herren der besseren Gesellschaft sind ihre Gäste. Doch der äußere Glanz trügt: Violetta leidet an Tuberkulose. Und so schwebt über der Liebe zwischen ihr und Alfredo Germont, dem sie während dieses Festes in Leidenschaft verfällt, von Anfang an Unheil. Alfredos Vater fürchtet um die Familienehre und verlangt von Violetta die Trennung. Sie nimmt das Opfer auf sich, und als sich doch noch ein Happy End anbahnt, ist es zu spät. Violetta stirbt in Alfredos Armen.
    Verdi nahm sich für seine Oper „La Traviata“ („Die vom Weg Abgekommene“) ein historisches Vorbild. Violetta hatte als Rose Alphonsine Plessis tatsächlich gelebt, die Luxuskurtisane starb 1847 an Tuberkulose. Mit seinem Bühnenwerk hielt Verdi der italienischen Gesellschaft, die ihre leidenschaftliche Vergnügungssucht hinter einer scheinbar rechtschaffenen Fassade verbarg, einen Spiegel vor. Dass seine „La Traviata“ zu einer der größten Erfolgsgeschichten der Oper  wurde, ist nicht zuletzt ihrer leidenschaftlichen Musik zu verdanken. Schon zu Verdis Lebzeiten wurde sie überall auf den Straßen nachgesungen und -gespielt.

    Übrigens: Eine Anekdote erzählt, dass Verdi bei einem Spaziergang auf einen Leierkastenmann traf. Dieser spielte gerade die berühmte Melodie „La donna è mobile“ aus der Oper „Rigoletto“. Der Mann hatte aber anscheinend keine Ahnung vom Tempo, die Musik klang völlig entstellt. Verdi zeigte dem Straßenmusiker kurzerhand, wie die Melodie zu spielen ist. Als der Komponist wenig später wieder an dem Leierkastenspieler vorbeiging, hatte dieser ein großes Schild vor sich aufgestellt, auf dem stand: „Schüler von Giuseppe Verdi.“

  • Mi 04.07. 20.00 Uhr
    Comedian Harmonists Schloss Sondershausen, Schlosshof

    „Achtung! Selten! Tenor, Bass (Berufssänger nicht über 24), sehr musikalisch, schön klingende Stimmen, für einzig dastehendes Ensemble unter Angabe der täglich verfügbaren Zeit gesucht.“ So lautete die Anzeige, die der Schauspieler Harry Frommermann im Jahr 1927 im Berliner Lokal-Anzeiger schaltete. Ob er geahnt hat, dass daraus unter dem Namen „Comedian Harmonists“ eines der erfolgreichsten Vokalensembles werden würde? Mit flotten und witzigen Songs wie „Mein kleiner grüner Kaktus“ oder „In der Bar zum Krokodil“ machte die Formation schnell Karriere, gab eine Vielzahl von Konzerten und produzierte erfolgreiche Schallplattenaufnahmen. Doch der Aufstieg der Nationalsozialisten hatte auch für diese Gruppe, in der drei jüdische Künstler mitwirkten, gravierende Folgen.

    1997 ließen sich Gottfried Greiffenhagen und Franz Wittenbrink zu dem Musical „Die Comedian Harmonists“ inspirieren. Das Autorenduo schuf für sein Stück eine frei erfundene Handlung, die sich an authentischen Szenen orientiert und von vielen bekannten Songs der Gruppe lebt.

    Mit einem Pianisten, fünf Sängern und einem Schauspieler geben wir in diesem Jahr zu den Thüringer Schlossfestspielen den Comedian Harmonists einen glanzvollen Auftritt.

    Übrigens: Auf Harry Frommermanns Anzeige bewarben sich rund 70 bis 100 Männer, darunter angeblich auch Johannes Heesters! Viele wurden als völlig untalentiert wieder weggeschickt, andere lehnten ab, als sie erfuhren, dass es keine Gage gäbe!

  • Do 05.07. 20.00 Uhr
    La Traviata Schloss Sondershausen, Schlosshof

    Verdis Klassiker über eine unmögliche Liebe ist genau das Richtige für einen wunderbaren Abend im Schlosshof Sondershausen! Die Kurtisane Violetta Valéry gibt ein rauschendes Fest. Vor allem Herren der besseren Gesellschaft sind ihre Gäste. Doch der äußere Glanz trügt: Violetta leidet an Tuberkulose. Und so schwebt über der Liebe zwischen ihr und Alfredo Germont, dem sie während dieses Festes in Leidenschaft verfällt, von Anfang an Unheil. Alfredos Vater fürchtet um die Familienehre und verlangt von Violetta die Trennung. Sie nimmt das Opfer auf sich, und als sich doch noch ein Happy End anbahnt, ist es zu spät. Violetta stirbt in Alfredos Armen.
    Verdi nahm sich für seine Oper „La Traviata“ („Die vom Weg Abgekommene“) ein historisches Vorbild. Violetta hatte als Rose Alphonsine Plessis tatsächlich gelebt, die Luxuskurtisane starb 1847 an Tuberkulose. Mit seinem Bühnenwerk hielt Verdi der italienischen Gesellschaft, die ihre leidenschaftliche Vergnügungssucht hinter einer scheinbar rechtschaffenen Fassade verbarg, einen Spiegel vor. Dass seine „La Traviata“ zu einer der größten Erfolgsgeschichten der Oper  wurde, ist nicht zuletzt ihrer leidenschaftlichen Musik zu verdanken. Schon zu Verdis Lebzeiten wurde sie überall auf den Straßen nachgesungen und -gespielt.

    Übrigens: Eine Anekdote erzählt, dass Verdi bei einem Spaziergang auf einen Leierkastenmann traf. Dieser spielte gerade die berühmte Melodie „La donna è mobile“ aus der Oper „Rigoletto“. Der Mann hatte aber anscheinend keine Ahnung vom Tempo, die Musik klang völlig entstellt. Verdi zeigte dem Straßenmusiker kurzerhand, wie die Melodie zu spielen ist. Als der Komponist wenig später wieder an dem Leierkastenspieler vorbeiging, hatte dieser ein großes Schild vor sich aufgestellt, auf dem stand: „Schüler von Giuseppe Verdi.“

  • Fr 06.07. 20.00 Uhr
    La Traviata Schloss Sondershausen, Schlosshof

    Verdis Klassiker über eine unmögliche Liebe ist genau das Richtige für einen wunderbaren Abend im Schlosshof Sondershausen! Die Kurtisane Violetta Valéry gibt ein rauschendes Fest. Vor allem Herren der besseren Gesellschaft sind ihre Gäste. Doch der äußere Glanz trügt: Violetta leidet an Tuberkulose. Und so schwebt über der Liebe zwischen ihr und Alfredo Germont, dem sie während dieses Festes in Leidenschaft verfällt, von Anfang an Unheil. Alfredos Vater fürchtet um die Familienehre und verlangt von Violetta die Trennung. Sie nimmt das Opfer auf sich, und als sich doch noch ein Happy End anbahnt, ist es zu spät. Violetta stirbt in Alfredos Armen.
    Verdi nahm sich für seine Oper „La Traviata“ („Die vom Weg Abgekommene“) ein historisches Vorbild. Violetta hatte als Rose Alphonsine Plessis tatsächlich gelebt, die Luxuskurtisane starb 1847 an Tuberkulose. Mit seinem Bühnenwerk hielt Verdi der italienischen Gesellschaft, die ihre leidenschaftliche Vergnügungssucht hinter einer scheinbar rechtschaffenen Fassade verbarg, einen Spiegel vor. Dass seine „La Traviata“ zu einer der größten Erfolgsgeschichten der Oper  wurde, ist nicht zuletzt ihrer leidenschaftlichen Musik zu verdanken. Schon zu Verdis Lebzeiten wurde sie überall auf den Straßen nachgesungen und -gespielt.

    Übrigens: Eine Anekdote erzählt, dass Verdi bei einem Spaziergang auf einen Leierkastenmann traf. Dieser spielte gerade die berühmte Melodie „La donna è mobile“ aus der Oper „Rigoletto“. Der Mann hatte aber anscheinend keine Ahnung vom Tempo, die Musik klang völlig entstellt. Verdi zeigte dem Straßenmusiker kurzerhand, wie die Melodie zu spielen ist. Als der Komponist wenig später wieder an dem Leierkastenspieler vorbeiging, hatte dieser ein großes Schild vor sich aufgestellt, auf dem stand: „Schüler von Giuseppe Verdi.“

  • Sa 07.07. 15.00 Uhr
    Die Magd als Herrin Schloss Sondershausen, Theaterwiese

    Aus Neapel, der Heimat der Pizza, stammt das würzige Intermezzo von einer pfiffigen Magd und ihrem aufbrausenden Herrn, den sie mit vielen Tricks und guten Dingen aus dem Ofen schließlich zum Geständnis seiner Liebe bringen kann.
    Viele meinen, dass Pergolesi, wenn er nicht so früh gestorben wäre und mehr Zeit gehabt hätte, weitere Meisterwerke zu komponieren, ebenso berühmt wie Mozart geworden wäre. Ihr Urteil stützen sie dabei auf diese Oper, die ursprünglich nur als Zwischenspiel fungierte, aber bald zu einer bis heute andauernden eigenen Karriere ansetzte. Die Bühnenhandlung voll Witz und Schnelligkeit, im Geist der ebenfalls neapolitanischen Commedia dell’Arte, ist perfekt für einen Sommertag auf der Theaterwiese des Schlosses Sondershausen und wird kleine und große Menschen zu Opernfans machen.

    Übrigens: In Neapel wurde 1830 die erste Pizzeria der Welt eröffnet. Ende des 19. Jahrhunderts brachten italienische Auswanderer die Pizza (und die Mafia) nach Amerika. Von dort aus begann die Pizza ihren kulinarischen Siegeszug um die ganze Welt. 1948 wurde der erste Fertig-Pizza-Teig verkauft und 1957 die erste tiefgefrorene Fertigpizza angeboten. Nicolino Di Camillo eröffnete 1952 in Würzburg die erste Pizzeria Deutschlands.

  • Sa 07.07. 20.00 Uhr
    Comedian Harmonists Schloss Sondershausen, Schlosshof

    „Achtung! Selten! Tenor, Bass (Berufssänger nicht über 24), sehr musikalisch, schön klingende Stimmen, für einzig dastehendes Ensemble unter Angabe der täglich verfügbaren Zeit gesucht.“ So lautete die Anzeige, die der Schauspieler Harry Frommermann im Jahr 1927 im Berliner Lokal-Anzeiger schaltete. Ob er geahnt hat, dass daraus unter dem Namen „Comedian Harmonists“ eines der erfolgreichsten Vokalensembles werden würde? Mit flotten und witzigen Songs wie „Mein kleiner grüner Kaktus“ oder „In der Bar zum Krokodil“ machte die Formation schnell Karriere, gab eine Vielzahl von Konzerten und produzierte erfolgreiche Schallplattenaufnahmen. Doch der Aufstieg der Nationalsozialisten hatte auch für diese Gruppe, in der drei jüdische Künstler mitwirkten, gravierende Folgen.

    1997 ließen sich Gottfried Greiffenhagen und Franz Wittenbrink zu dem Musical „Die Comedian Harmonists“ inspirieren. Das Autorenduo schuf für sein Stück eine frei erfundene Handlung, die sich an authentischen Szenen orientiert und von vielen bekannten Songs der Gruppe lebt.

    Mit einem Pianisten, fünf Sängern und einem Schauspieler geben wir in diesem Jahr zu den Thüringer Schlossfestspielen den Comedian Harmonists einen glanzvollen Auftritt.

    Übrigens: Auf Harry Frommermanns Anzeige bewarben sich rund 70 bis 100 Männer, darunter angeblich auch Johannes Heesters! Viele wurden als völlig untalentiert wieder weggeschickt, andere lehnten ab, als sie erfuhren, dass es keine Gage gäbe!

  • So 08.07. 15.00 Uhr
    Die Magd als Herrin Schloss Sondershausen, Theaterwiese

    Aus Neapel, der Heimat der Pizza, stammt das würzige Intermezzo von einer pfiffigen Magd und ihrem aufbrausenden Herrn, den sie mit vielen Tricks und guten Dingen aus dem Ofen schließlich zum Geständnis seiner Liebe bringen kann.
    Viele meinen, dass Pergolesi, wenn er nicht so früh gestorben wäre und mehr Zeit gehabt hätte, weitere Meisterwerke zu komponieren, ebenso berühmt wie Mozart geworden wäre. Ihr Urteil stützen sie dabei auf diese Oper, die ursprünglich nur als Zwischenspiel fungierte, aber bald zu einer bis heute andauernden eigenen Karriere ansetzte. Die Bühnenhandlung voll Witz und Schnelligkeit, im Geist der ebenfalls neapolitanischen Commedia dell’Arte, ist perfekt für einen Sommertag auf der Theaterwiese des Schlosses Sondershausen und wird kleine und große Menschen zu Opernfans machen.

    Übrigens: In Neapel wurde 1830 die erste Pizzeria der Welt eröffnet. Ende des 19. Jahrhunderts brachten italienische Auswanderer die Pizza (und die Mafia) nach Amerika. Von dort aus begann die Pizza ihren kulinarischen Siegeszug um die ganze Welt. 1948 wurde der erste Fertig-Pizza-Teig verkauft und 1957 die erste tiefgefrorene Fertigpizza angeboten. Nicolino Di Camillo eröffnete 1952 in Würzburg die erste Pizzeria Deutschlands.

  • So 08.07. 18.00 Uhr
    Comedian Harmonists Schloss Sondershausen, Schlosshof

    „Achtung! Selten! Tenor, Bass (Berufssänger nicht über 24), sehr musikalisch, schön klingende Stimmen, für einzig dastehendes Ensemble unter Angabe der täglich verfügbaren Zeit gesucht.“ So lautete die Anzeige, die der Schauspieler Harry Frommermann im Jahr 1927 im Berliner Lokal-Anzeiger schaltete. Ob er geahnt hat, dass daraus unter dem Namen „Comedian Harmonists“ eines der erfolgreichsten Vokalensembles werden würde? Mit flotten und witzigen Songs wie „Mein kleiner grüner Kaktus“ oder „In der Bar zum Krokodil“ machte die Formation schnell Karriere, gab eine Vielzahl von Konzerten und produzierte erfolgreiche Schallplattenaufnahmen. Doch der Aufstieg der Nationalsozialisten hatte auch für diese Gruppe, in der drei jüdische Künstler mitwirkten, gravierende Folgen.

    1997 ließen sich Gottfried Greiffenhagen und Franz Wittenbrink zu dem Musical „Die Comedian Harmonists“ inspirieren. Das Autorenduo schuf für sein Stück eine frei erfundene Handlung, die sich an authentischen Szenen orientiert und von vielen bekannten Songs der Gruppe lebt.

    Mit einem Pianisten, fünf Sängern und einem Schauspieler geben wir in diesem Jahr zu den Thüringer Schlossfestspielen den Comedian Harmonists einen glanzvollen Auftritt.

    Übrigens: Auf Harry Frommermanns Anzeige bewarben sich rund 70 bis 100 Männer, darunter angeblich auch Johannes Heesters! Viele wurden als völlig untalentiert wieder weggeschickt, andere lehnten ab, als sie erfuhren, dass es keine Gage gäbe!

  • Mi 11.07. 20.00 Uhr
    Comedian Harmonists Schloss Sondershausen, Schlosshof

    „Achtung! Selten! Tenor, Bass (Berufssänger nicht über 24), sehr musikalisch, schön klingende Stimmen, für einzig dastehendes Ensemble unter Angabe der täglich verfügbaren Zeit gesucht.“ So lautete die Anzeige, die der Schauspieler Harry Frommermann im Jahr 1927 im Berliner Lokal-Anzeiger schaltete. Ob er geahnt hat, dass daraus unter dem Namen „Comedian Harmonists“ eines der erfolgreichsten Vokalensembles werden würde? Mit flotten und witzigen Songs wie „Mein kleiner grüner Kaktus“ oder „In der Bar zum Krokodil“ machte die Formation schnell Karriere, gab eine Vielzahl von Konzerten und produzierte erfolgreiche Schallplattenaufnahmen. Doch der Aufstieg der Nationalsozialisten hatte auch für diese Gruppe, in der drei jüdische Künstler mitwirkten, gravierende Folgen.

    1997 ließen sich Gottfried Greiffenhagen und Franz Wittenbrink zu dem Musical „Die Comedian Harmonists“ inspirieren. Das Autorenduo schuf für sein Stück eine frei erfundene Handlung, die sich an authentischen Szenen orientiert und von vielen bekannten Songs der Gruppe lebt.

    Mit einem Pianisten, fünf Sängern und einem Schauspieler geben wir in diesem Jahr zu den Thüringer Schlossfestspielen den Comedian Harmonists einen glanzvollen Auftritt.

    Übrigens: Auf Harry Frommermanns Anzeige bewarben sich rund 70 bis 100 Männer, darunter angeblich auch Johannes Heesters! Viele wurden als völlig untalentiert wieder weggeschickt, andere lehnten ab, als sie erfuhren, dass es keine Gage gäbe!

  • Do 12.07. 20.00 Uhr
    La Traviata Schloss Sondershausen, Schlosshof

    Verdis Klassiker über eine unmögliche Liebe ist genau das Richtige für einen wunderbaren Abend im Schlosshof Sondershausen! Die Kurtisane Violetta Valéry gibt ein rauschendes Fest. Vor allem Herren der besseren Gesellschaft sind ihre Gäste. Doch der äußere Glanz trügt: Violetta leidet an Tuberkulose. Und so schwebt über der Liebe zwischen ihr und Alfredo Germont, dem sie während dieses Festes in Leidenschaft verfällt, von Anfang an Unheil. Alfredos Vater fürchtet um die Familienehre und verlangt von Violetta die Trennung. Sie nimmt das Opfer auf sich, und als sich doch noch ein Happy End anbahnt, ist es zu spät. Violetta stirbt in Alfredos Armen.
    Verdi nahm sich für seine Oper „La Traviata“ („Die vom Weg Abgekommene“) ein historisches Vorbild. Violetta hatte als Rose Alphonsine Plessis tatsächlich gelebt, die Luxuskurtisane starb 1847 an Tuberkulose. Mit seinem Bühnenwerk hielt Verdi der italienischen Gesellschaft, die ihre leidenschaftliche Vergnügungssucht hinter einer scheinbar rechtschaffenen Fassade verbarg, einen Spiegel vor. Dass seine „La Traviata“ zu einer der größten Erfolgsgeschichten der Oper  wurde, ist nicht zuletzt ihrer leidenschaftlichen Musik zu verdanken. Schon zu Verdis Lebzeiten wurde sie überall auf den Straßen nachgesungen und -gespielt.

    Übrigens: Eine Anekdote erzählt, dass Verdi bei einem Spaziergang auf einen Leierkastenmann traf. Dieser spielte gerade die berühmte Melodie „La donna è mobile“ aus der Oper „Rigoletto“. Der Mann hatte aber anscheinend keine Ahnung vom Tempo, die Musik klang völlig entstellt. Verdi zeigte dem Straßenmusiker kurzerhand, wie die Melodie zu spielen ist. Als der Komponist wenig später wieder an dem Leierkastenspieler vorbeiging, hatte dieser ein großes Schild vor sich aufgestellt, auf dem stand: „Schüler von Giuseppe Verdi.“

  • Fr 13.07. 20.00 Uhr
    Comedian Harmonists Schloss Sondershausen, Schlosshof

    „Achtung! Selten! Tenor, Bass (Berufssänger nicht über 24), sehr musikalisch, schön klingende Stimmen, für einzig dastehendes Ensemble unter Angabe der täglich verfügbaren Zeit gesucht.“ So lautete die Anzeige, die der Schauspieler Harry Frommermann im Jahr 1927 im Berliner Lokal-Anzeiger schaltete. Ob er geahnt hat, dass daraus unter dem Namen „Comedian Harmonists“ eines der erfolgreichsten Vokalensembles werden würde? Mit flotten und witzigen Songs wie „Mein kleiner grüner Kaktus“ oder „In der Bar zum Krokodil“ machte die Formation schnell Karriere, gab eine Vielzahl von Konzerten und produzierte erfolgreiche Schallplattenaufnahmen. Doch der Aufstieg der Nationalsozialisten hatte auch für diese Gruppe, in der drei jüdische Künstler mitwirkten, gravierende Folgen.

    1997 ließen sich Gottfried Greiffenhagen und Franz Wittenbrink zu dem Musical „Die Comedian Harmonists“ inspirieren. Das Autorenduo schuf für sein Stück eine frei erfundene Handlung, die sich an authentischen Szenen orientiert und von vielen bekannten Songs der Gruppe lebt.

    Mit einem Pianisten, fünf Sängern und einem Schauspieler geben wir in diesem Jahr zu den Thüringer Schlossfestspielen den Comedian Harmonists einen glanzvollen Auftritt.

    Übrigens: Auf Harry Frommermanns Anzeige bewarben sich rund 70 bis 100 Männer, darunter angeblich auch Johannes Heesters! Viele wurden als völlig untalentiert wieder weggeschickt, andere lehnten ab, als sie erfuhren, dass es keine Gage gäbe!

  • Sa 14.07. 15.00 Uhr
    Die Magd als Herrin Schloss Sondershausen, Theaterwiese

    Aus Neapel, der Heimat der Pizza, stammt das würzige Intermezzo von einer pfiffigen Magd und ihrem aufbrausenden Herrn, den sie mit vielen Tricks und guten Dingen aus dem Ofen schließlich zum Geständnis seiner Liebe bringen kann.
    Viele meinen, dass Pergolesi, wenn er nicht so früh gestorben wäre und mehr Zeit gehabt hätte, weitere Meisterwerke zu komponieren, ebenso berühmt wie Mozart geworden wäre. Ihr Urteil stützen sie dabei auf diese Oper, die ursprünglich nur als Zwischenspiel fungierte, aber bald zu einer bis heute andauernden eigenen Karriere ansetzte. Die Bühnenhandlung voll Witz und Schnelligkeit, im Geist der ebenfalls neapolitanischen Commedia dell’Arte, ist perfekt für einen Sommertag auf der Theaterwiese des Schlosses Sondershausen und wird kleine und große Menschen zu Opernfans machen.

    Übrigens: In Neapel wurde 1830 die erste Pizzeria der Welt eröffnet. Ende des 19. Jahrhunderts brachten italienische Auswanderer die Pizza (und die Mafia) nach Amerika. Von dort aus begann die Pizza ihren kulinarischen Siegeszug um die ganze Welt. 1948 wurde der erste Fertig-Pizza-Teig verkauft und 1957 die erste tiefgefrorene Fertigpizza angeboten. Nicolino Di Camillo eröffnete 1952 in Würzburg die erste Pizzeria Deutschlands.

  • Sa 14.07. 20.00 Uhr
    La Traviata Schloss Sondershausen, Schlosshof

    Verdis Klassiker über eine unmögliche Liebe ist genau das Richtige für einen wunderbaren Abend im Schlosshof Sondershausen! Die Kurtisane Violetta Valéry gibt ein rauschendes Fest. Vor allem Herren der besseren Gesellschaft sind ihre Gäste. Doch der äußere Glanz trügt: Violetta leidet an Tuberkulose. Und so schwebt über der Liebe zwischen ihr und Alfredo Germont, dem sie während dieses Festes in Leidenschaft verfällt, von Anfang an Unheil. Alfredos Vater fürchtet um die Familienehre und verlangt von Violetta die Trennung. Sie nimmt das Opfer auf sich, und als sich doch noch ein Happy End anbahnt, ist es zu spät. Violetta stirbt in Alfredos Armen.
    Verdi nahm sich für seine Oper „La Traviata“ („Die vom Weg Abgekommene“) ein historisches Vorbild. Violetta hatte als Rose Alphonsine Plessis tatsächlich gelebt, die Luxuskurtisane starb 1847 an Tuberkulose. Mit seinem Bühnenwerk hielt Verdi der italienischen Gesellschaft, die ihre leidenschaftliche Vergnügungssucht hinter einer scheinbar rechtschaffenen Fassade verbarg, einen Spiegel vor. Dass seine „La Traviata“ zu einer der größten Erfolgsgeschichten der Oper  wurde, ist nicht zuletzt ihrer leidenschaftlichen Musik zu verdanken. Schon zu Verdis Lebzeiten wurde sie überall auf den Straßen nachgesungen und -gespielt.

    Übrigens: Eine Anekdote erzählt, dass Verdi bei einem Spaziergang auf einen Leierkastenmann traf. Dieser spielte gerade die berühmte Melodie „La donna è mobile“ aus der Oper „Rigoletto“. Der Mann hatte aber anscheinend keine Ahnung vom Tempo, die Musik klang völlig entstellt. Verdi zeigte dem Straßenmusiker kurzerhand, wie die Melodie zu spielen ist. Als der Komponist wenig später wieder an dem Leierkastenspieler vorbeiging, hatte dieser ein großes Schild vor sich aufgestellt, auf dem stand: „Schüler von Giuseppe Verdi.“