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Corona

Hygiene- und Dauerinfektionsschutzkonzept – Schlosshof Heringen

Konzerte der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH

Projekt

Die Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH veranstaltet während des Zeitraumes vom 26. Juni – 26. Juli 2020 Konzerte im Schlosshof in Heringen. Diese finden an den fünf Wochenenden jeweils freitags, samstags und sonntags statt.

Dabei wird der Verordnung des Freistaates Thüringen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus vom 12. Mai 2020 in Gänze Rechnung getragen:

  • Die Einhaltung eines Mindestabstandes von 1,5 m wird eingehalten und durchgesetzt.
  • Alle Zuschauer, das Organisationsteam, das Security- und Einlasspersonal sind verpflichtet, während des ganzen Abends eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Während sich die Zuschauer an ihrem Sitzplatz befinden, dürfen sie ihre Mund-Nasen-Bedeckung ablegen.
  • Das Organisationsteam, das Security- und Einlasspersonal ist zusätzlich verpflichtet, Handschuhe zu tragen, die vor jeder Veranstaltung gewaschen werden müssen.
  • Der Intendant der Theater Nordhausen/Loh-Orchester GmbH, Daniel Klajner, ist die verantwortliche Person aller Veranstaltungen. Gemeinsam mit dem Organisationsteam, dem Security- und Einlasspersonal verpflichtet sich der Intendant zur Einhaltung des Infektionsschutzkonzepts. Bei Zuwiderhandlungen werden unverzüglich Hausverbote ausgesprochen.

Sollten im Vorfeld oder im Verlaufe des Projektes weitere Verfügungen erlassen werden, muss dieses Hygiene- und Dauerinfektionsschutzkonzept gegebenenfalls angepasst werden.

Publikum

Parzellierung des Schlosshofes – 

Der Schlosshof hat fünf Zugänge. Vier von ihnen bekommen jeweils ein Segment, ein Block des Schlosshofes zugeteilt. Diese Blöcke sind durchnummeriert und gegeneinander abgesperrt. Die Zuschauer erreichen den Schlosshof über den ihnen zugewiesenen Eingang, werden direkt an ihre Platz geführt und bleiben den ganzen Abend über in ihrem jeweiligen Block. Jedem Block sind eigene sanitäre Einrichtungen zugewiesen. So werden mögliche Begegnungen, die zu einer gegenseitigen Infektion führen könnten, um durchschnittlich 75% minimiert.

Verkauf

Der Onlinekartenverkauf wird dem Publikum gegenüber als favorisierte Option propagiert und vorangetrieben.

Bei jedem einzelnen Zugang zum Schlosshof (s. unten „Lenkung der Zuschauerströme“) können die Zuschauer trotzdem beim Einlasspersonal in Ausnahmefällen Karten, aber auch Schirmmützen, Wolldecken und Regencapes kaufen. Auch hier werden der Minimalabstand und die Hygienevorschriften der Dauerinfektionsschutzverordnung eingehalten.

Das Preisgefüge der Karten und Verkaufsartikel ist so gestaltet, dass die Abwicklung zügig vonstattengeht.

 Einlasskontrollen

Beim Einlass wird nicht nur auf die Gültigkeit und Richtigkeit der Eintrittskarte geachtet, es wird auch sichergestellt, dass Personen mit Symptomen einer COVID-19-Erkrankung oder Personen mit jeglichen Erkältungssymptomen abgewiesen werden.

 Sitzgelegenheiten 

In jedem Segment sind Bierzeltgarniturtische aufgestellt, die quer zur Bühne ausgerichtet sind. Diese sind durchnummeriert, und die jeweiligen Nummern sind auf den Tischen gut sichtbar angebracht. Nur auf der von der Bühne abgewandten Seite stehen Stühle. Die Tische stehen in einem Abstand von mindestens 1,5 m voneinander entfernt. An jedem Tisch sitzen nur Angehörige eines Haushaltes oder eventuell Angehörige zweier befreundeter Haushalte. An einem Tisch finden maximal vier Personen Platz.

 Lenkung der Zuschauerströme 

Schon zur Kartenkontrolle bzw. beim Kauf einer Eintrittskarte wird es eine abgegrenzte Zuwegung geben, auf der die einzuhaltenden Abstände von 1,5 m markiert sind. Das Einlass- und Kassenpersonal ist angehalten, die Einhaltung der Abstandsregeln einzufordern und selbstverständlich selbst einzuhalten, wobei auch da die Markierungen helfen sollen.

Bei der Zuwegung in den Schlosshofbereich, beim Gang zum zugewiesenen Platz, bei einem eventuellen Gang zur Toilette, beim Verlassen des Geländes gehen alle Zuschauer wie auf einem „Rundweg“ abstandhaltend immer nur in eine Richtung, sodass es zu keinen kreuzenden Begegnungen kommt. Der Mindestabstand von 1,5 m wird dadurch selbstverständlich eingehalten und damit gewährleistet, dass diese öffentlichen Veranstaltungen im Heringer Schlosshof in keiner Art und Weise dem Gesamtgepräge nach Weinfesten, Festivals oder einer Kirmes gleichen, denn im Grunde lassen sie aufgrund der Lenkung der Zuschauerströme keine „Begegnung“ fremder Menschen zu. Eine Ansteckung ist de facto ausgeschlossen.

Im Wartebereich vor den Toiletten gibt es zugewiesene Wege für die Warteschlangen. Alle Wege sind markiert, sei es mit Warnhinweisen, Wegweisern oder Bodenmarkierungen.

Das Einlasspersonal stellt sicher, dass alle Vorschriften und Regeln eingehalten werden und führt die Zuschauer gegebenenfalls zu ihren jeweiligen Sitzplätzen.

 Erfassung der Personalien des Publikums

Auf jedem Tisch ist eine Klarsichtmappe befestigt, in der eine Personalbogen und ein Stift liegen. Auf dem Personalbogen ist das jeweilige Segment des Schlosshofes und die Tischnummer festgehalten. Alle Zuschauer, die an diesem Tisch sitzen, sind verpflichtet ihre Personalien einzutragen (Name, Vorname, Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse (sagt der Duden). Die Bögen werden kurz vor Konzertbeginn durch das Einlasspersonal auf Vollständigkeit überprüft und eingesammelt. Die Zuschauer, die nicht gewillt sind, ihre Personalien preiszugeben, werden unverzüglich von der Veranstaltung ausgeschlossen.

Die Personalbögen werden vierzig Tage lang aufgehoben und dann vernichtet.

 Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer

Für Rollstuhlfahrer werden im Segment vier des Schlosshofes Plätze vorgehalten. Vier Rollstuhlplätze sind vorgesehen.

 Informationen an das Publikum

Vor den Konzerten gibt es alle zwanzig Minuten eine Lautsprecherdurchsage, um die anwesenden Personen anzuhalten, die allgemeinen Schutzmaßnahmen, insbesondere die Händehygiene, das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, die Abstandsregelungen, die Rücksichtnahme auf Risikogruppen sowie Husten- und Niesetikette einzuhalten.

In den Konzertpausen und nach den Konzerten werden die Ansagen wiederholt.

Vor den Konzerten wird zusätzlich darauf hingewiesen, dass die auf den Tischen vorgehaltenen Personalbögen unter Angaben der Personalien aller am Tisch sitzenden Personen zwingend ausgefüllt werden müssen.

 Reinigung und Desinfektion im Zuschauerbereich

Die Toiletten werden vor jedem Konzert bzw. vor dem Einlass des Publikums gereinigt und desinfiziert. Die Tische und Bänke, an denen die Zuschauer Platz nehmen, und alle Flächen, mit denen die Zuschauer mit den Händen in Berührung kommen können, werden vor jedem Konzert gereinigt. Die Klarsichtmappen auf den Tischen und die sich darin befindenden Stifte werden vor jedem Konzert desinfiziert.

An jedem Eingang und in allen Toiletten werden Desinfektionsmittel für die Zuschauer vorgehalten.

Mitarbeiter

Mitarbeiterschutz

Auf der Bühne setzt der Intendant als verantwortliche Person die wissenschaftlich gestützten Vorgaben der Studien, die der Stellungnahme zum Spielbetrieb der Orchester während der COVID-19 Pandemie zugrunde liegen, um. Die Verfasser der Stellungnahme sind:

  • Dr. med. Stefan N. Willich, MPH MBA
  • -Doz. Dr. med. Anne Berghöfer, Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie, Charité - Universitätsmedizin Berlin
  • med. Miriam Karen Wiese-Posselt
  • Dr. med. Petra Gastmeier, Institut für Hygiene und Umweltmedizin, Charité - Universitätsmedizin Berlin
  • und die Orchestervorstände und Intendanzen der folgenden Berliner Orchester: Berliner Philharmoniker, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Konzerthausorchester Berlin, Orchester der Deutschen Oper Berlin, Orchester der Komischen Oper Berlin, Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Staatskapelle Berlin

 Lenkung der Mitarbeiter

Alle Mitarbeiter der TN LOS!-GmbH betreten das Gelände durch den separat vom Publikum abgetrennten kleinen Hofeingang im Südwesten. Sie haben weder im Schloss noch im Hof eine gemeinsam mit dem Publikum geteilte Fläche bzw. Berührungspunkte.

Die Gesangssolisten sind in der Tafelstube untergebracht. Dort ist ihre Garderobe, und von dort treten sie auf.

Für die Orchestermusiker werden sowohl der Hofsaal und als auch der Bankettsaal freigehalten, um dadurch sicherzustellen, dass der Verordnung des Freistaates Thüringen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus vom 12. Mai 2020 in Gänze Rechnung getragen wird.

Der Konzertauftritt erfolgt unter Einhaltung des Mindestabstandes. Bis zur Bühne wird eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen.

 Allgemeine Schutzmaßnahmen

  • Die Mitarbeiter achten in einer täglichen Selbstüberprüfung von auf COVID-19 hindeutende klinische Zeichen wie Fieber, Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, Atemnot, Kopf- und Gliederschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden, Schwächegefühl, Geruchs- oder Geschmacksstörung. Wenn eins oder mehrere dieser Zeichen auftreten, verbleibt der jeweilige Mitarbeiter zu Hause und sollte sich einer Testung auf SARS-CoV-2 unterziehen.
  • Durch den Arbeitgeber wird eine Freistellung von Mitarbeitern der Hochrisikogruppen für COVID-19 Infektionen (siehe Definitionen des Robert Koch-Instituts) im Rahmen der arbeitsmedizinischen Vorsorge angeboten. Wenn gewünscht, kann der Mitarbeiter am Spielbetrieb teilnehmen.
  • Beachtung der Händehygiene und Hustenetikette wird angemahnt, z.B. eine Händedesinfektion mindestens beim Betreten der Bühne, in den Konzertpausen und beim Verlassen der Arbeitsstätte.
  • Desinfektionsmittel werden vorgehalten.
  • Eine körperliche Distanz von mindestens 1,5 m im allgemeinen Umgang der Mitarbeiter wird durchgesetzt. Außerhalb der Konzerttribüne wird eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen. Auf dem Podium ist sie nicht mehr erforderlich.
  • Eine tägliche Reinigung der Funktionsräume, der Bühne, der Instrumente, der Notenständer und angepasste Desinfektion der Toiletten wird garantiert.
  • Das Organisationsteam, die Orchesterwarte, das Security- und Einlasspersonal ist verpflichtet, Handschuhe zu tragen, die nach jeder Veranstaltung gewaschen werden müssen.

Orchesteraufstellung und Instrumentenempfehlungen

  • Streicher: Stuhlabstand 1,5 m
  • Bläser: Stuhlabstand 2 m
  • Flüssigkeitsentfernung und Instrumentenreinigung mit Einmaltüchern, die dann zu entsorgen sind oder mit Tüchern, die täglich gewaschen werden
  • Blechbläser mit zusätzlichem Plexiglasschutz
  • Schlagzeuger: Stuhlabstand 1,5 m, unter Vermeidung der gemeinsamen Nutzung von Instrumenten und Zubehör
  • Harfen und Tasteninstrumente: Stuhlabstand 1,5 m
  • Dirigent: Abstand zu den Orchestermusikerinnen und -musikern beträgt
    • 2 m bei Proben (da er Ansagen macht)
    • 1,5 m bei Konzerten
  • Orchesterwarte tragen Mund-Nasen-Bedeckung und Schutzhandschuhe, da sie in ihrem Aufgabenbereich mit Virus kontaminierten Flächen in Berührung kommen und damit einem höheren Risiko ausgesetzt sind
Thüringer Verordnung in Auszügen und kommentiert

zur Freigabe bislang beschränkter Bereiche und zur Fortentwicklung der erforderlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2

§ 1 Kontaktbeschränkung, Mindestabstand
(1) Jede Person ist angehalten, die physisch-sozialen Kontakte zu anderen Menschen auf ein nötiges Minimum zu reduzieren. Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand von wenigstens 1,5 m einzuhalten.
(2) Absatz 1 gilt nicht für Angehörige des eigenen Haushalts und Angehörige eines weiteren Haushalts. Satz 1 gilt entsprechend für Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht.
(Die Abstandswahrung ist aufgrund des Hygienekonzeptes jederzeit möglich und wird vom Einlass- und Sicherheitspersonal auch durchgesetzt werden. - Die Angehörigen eines Haushalts oder eines weiteren Haushalts werden an einem separaten Tisch Platz nehmen, der im Abstand von mindestens 1,5 m zum nächsten steht.)

§ 2 Kontaktbeschränkungen bei Personenmehrheiten
(1) Personenmehrheiten, insbesondere bei Veranstaltungen, Versammlungen, Ansammlungen sowie sonstigen öffentlichen oder nicht öffentlichen Zusammenkünften jeder Art, sind untersagt, soweit in dieser Verordnung nichts Abweichendes bestimmt ist.

(5) Öffentliche Veranstaltungen wie beispielsweise Volks-, Dorf-, Stadt-, Schützen- oder Weinfeste, Sportveranstaltungen mit Zuschauern, Festivals, Kirmes und ähnliche Veranstaltungen, die insbesondere nach ihrem Gesamtgepräge, ihrer Organisation, dem geplanten Ablauf, der Dauer, der Anzahl, der Struktur und der Zusammensetzung der zu erwartenden Teilnehmer oder den räumlichen Verhältnissen am Veranstaltungsort unter besonderer Berücksichtigung der aktuellen Infektionslage am Veranstaltungsort in besonderem Maße geeignet sind, die Ausbreitung der Pandemie zu fördern, sind bis zum Ablauf des 31. August 2020 verboten.
(Der gemeinsame Nenner aller oben aufgezählten Veranstaltungen sind unkontrollierte Menschenströme, bei denen auch die Mindestabstandsregeln nicht eingehalten werden können. Die TN LOS! garantiert durch eine rigorose Lenkung der Zuschauerströme die Einhaltung der Abstandsregeln.)
(6) Die vom Land institutionell geförderten Theater und Orchester nehmen grundsätzlich ihren regulären Spielbetrieb im Innenbereich entsprechend der Spielzeitplanung 2019/2020 bis zum Ablauf des 31. August 2020 nicht mehr auf.
(Die TN LOS! ist institutionell gefördert. Jedoch gehören die „Sommernächte 2020“ nicht zum regulären Spielbetrieb. Sie finden auch Open Air statt.)

§ 3 Allgemeine Infektionsschutzregeln
(1) Bei öffentlichen, frei oder gegen Entgelt zugänglichen Veranstaltungen und Begegnungsmöglichkeiten aller Art sind die Infektionsschutzregeln entsprechend den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts und gemäß den Vorgaben der jeweiligen Arbeitsschutzbehörden einzuhalten. Entsprechendes gilt hinsichtlich der Schutzvorschriften für Personal und anwesende Personen, insbesondere Kunden, Nutzer und Gäste. Ziele der Schutzvorschriften sind die Reduzierung von Kontakten, der Schutz des Personals vor Infektionen sowie die möglichst weitgehende Vermeidung von Schmierinfektionen über Vehikel und Gegenstände. Dies soll durch die Einhaltung des Mindestabstandes nach § 1 Abs. 1 Satz 2, insbesondere durch die Anbringung von Warnhinweisen, Wegweisern, Bodenmarkierungen und durchsichtigen Abschirmungen, sowie ein verstärktes Reinigungs- und Desinfektionsregime erfolgen. Eine Steuerung und Begrenzung des Zugangs sind allgemein erforderlich, insbesondere in kleinen oder beengten Gebäuden oder Räumlichkeiten. (Erfüllen wir alles, s. „Hygiene- und Dauerinfektionsschutzkonzept – Schlosshof Heringen“.)


(2) Zusätzlich zu den Infektionsschutzregeln nach Absatz 1 ist Folgendes durch die verantwortliche Person nach § 5 Abs. 2 oder die von ihr Beauftragten sicherzustellen:
1. der Ausschluss von Personen mit Symptomen einer COVID-19-Erkrankung, (Das Einlasspersonal sorgt nach einer einweisenden Schulung dafür.)
2. der Ausschluss von Personen mit jeglichen Erkältungssymptomen, (Das Sicherheitspersonal wird dafür zuständig sein.)
3. …
4. eine aktive und geeignete Information der anwesenden Personen über allgemeine Schutzmaßnahmen, insbesondere Händehygiene, Abstand halten, Rücksichtnahme auf Risikogruppen sowie Husten- und Niesetikette, und das Hinwirken auf deren Einhaltung, (Es erfolgen regelmäßige Ansagen über die Lautsprecheranlage.)
5. die Einhaltung des Infektionsschutzkonzepts. (Wird vom Personal durchgesetzt.)


§ 4 Besondere Infektionsschutzregeln
Ergänzend zu den Infektionsschutzregeln nach § 3 muss die jeweils verantwortliche Person nach § 5 Abs. 2 oder die von ihr Beauftragten in zugänglichen Bereichen mit Publikumsverkehr, insbesondere in Geschäften des Einzel- und Großhandels und vergleichbaren Einrichtungen,


1. sicherstellen, dass anwesende Personen über gut sichtbare Aushänge und regelmäßige Durchsagen über die Infektionsschutzregeln nach § 3 informiert werden, sowie dass in den Fällen des § 6 Abs. 1 und 2 nur solchen Personen Zutritt und Aufenthalt zu gewähren ist, die eine Mund-Nasen-Bedeckung nach Maßgabe des § 6 tragen,
2. Ansammlungen, insbesondere Gruppenbildungen und Warteschlangen, unterbinden,
3. in Zugangs- und Wartebereichen, insbesondere an Kassen und Warenausgaben, gut sichtbare Abstandsmarkierungen anbringen,
4. die Beachtung der Infektionsschutzregeln nach Nummer 2 und § 3 durch die anwesenden Personen ständig überprüfen und bei Zuwiderhandlungen unverzüglich Hausverbote aussprechen. (Die Art und Weise der Umsetzung dieses Paragraphen s. „Hygiene- und Dauerinfektionsschutzkonzept – Schlosshof Heringen“.)


§ 5 Infektionsschutzkonzepte
(1) Die verantwortliche Person nach Absatz 2 erstellt ein schriftliches Hygiene-, Abstands- und Infektionsschutzkonzept (Infektionsschutzkonzept), in dem die Einhaltung der Infektionsschutzregeln nach den §§ 3 und 4 konkretisiert und dokumentiert werden; bei regelmäßig oder wiederholt gleichartig stattfindenden Begegnungen, Veranstaltungen und Zusammenkünften ist ein Dauerinfektionsschutzkonzept ausreichend. Das Infektionsschutzkonzept ist von der verantwortlichen Person nach Absatz 2 oder dem von ihr Beauftragten vorzuhalten und auf Verlangen der zuständigen Behörde vorzulegen.
(2) Verantwortlich für die Erstellung, das Vorhalten und die Vorlage des Infektionsschutzkonzeptes nach Absatz 1 Satz 1 ist der Veranstalter, Leiter, Betriebsinhaber, Geschäftsführer, Vorstand, Vereinsvorsitzende, zuständige Amtsträger oder eine andere Person, der die rechtliche Verantwortung obliegt oder die die tatsächliche Kontrolle ausübt oder damit beauftragt ist (verantwortliche Person). (Die Verantwortliche Person ist der Geschäftsführende Intendant Daniel Klajner, der auch das Dauerinfektionsschutzkonzept erarbeitet und ausgeführt hat.)
(3) Infektionsschutzkonzepte müssen mindestens Folgendes enthalten:


1. die verantwortliche Person nach Absatz 2,
2. …
3. Angaben zur begehbaren Grundstücksflächen unter freiem Himmel,
4. …
5. …
6. Maßnahmen zur weitgehenden Gewährleistung des Mindestabstands nach § 1 Abs. 1 Satz 2,
7. Maßnahmen zur angemessenen Beschränkung des Publikumsverkehrs,
8. Maßnahmen zur Einhaltung der Infektionsschutzregeln nach den §§ 3 und 4,
9. Maßnahmen zur Sicherstellung des spezifischen Schutzes der Arbeitnehmer im Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung nach § 5 des Arbeitsschutzgesetzes. (Das. „Hygiene- und Dauerinfektionsschutzkonzept – Schlosshof Heringen“ erfüllt alle Anforderungen.)

§ 6 Verwendung einer Mund-Nasen-Bedeckung
(2) In den Räumlichkeiten von Geschäften mit Publikumsverkehr des Einzel- und Großhandels, einschließlich Fabrikläden und Hersteller-Direktverkaufsstellen, sowie des Fernabsatzhandels sind die Kunden verpflichtet, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu verwenden. (Obwohl es nicht erforderlich wäre, werden die Besucher der „TN LOS! Sommernächte 2020“ aufgefordert, beim Betreten des Schlosshofes immer einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, außer sie haben an ihrem Tisch Platz genommen.)

Plan Schloss Heringen
Sitzplan Heringen Schlosshof
Checkliste für Ihren Besuch

Halten Sie Bargeld für die Abendkasse bereit
Erwerben Sie Ihre Karten möglichst im kontaktlosen Online-Vorverkauf.
An der Abendkasse haben Sie nur die Möglichkeit,
in bar zu bezahlen (auch keine Annahme von Gutscheinen).
Zahlen Sie möglichst passend.

Kommen Sie in bester Gesundheit
Wir sind verpflichtet, Gästen mit Erkältungssymptomen
den Zutritt zum Gelände zu verwehren.

Bringen Sie Ihren Mundschutz mit
Diesen können Sie natürlich wieder abnehmen, wenn Sie
sich an Ihrem Tisch befinden.

Machen Sie es sich gemütlich
Da wir kein Catering anbieten können, sind Sie herzlich
eingeladen, Ihr eigenes Essen und Trinken mitzubringen.
Sie sitzen an einem Tisch und können sich ausbreiten.
Wenn Sie Decken oder Kissen benötigen, können Sie
diese auch gern mitbringen.