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Premiere

Do | 01.07. | 20.00 Uhr

The Addams Family

Musical Comedy von Andrew Lippa, Marshall Brickman und Rick Elice

Vorstellung

Fr | 02.07. | 20.00 Uhr

The Addams Family

Musical Comedy von Andrew Lippa, Marshall Brickman und Rick Elice

Vorstellung

Sa | 03.07. | 20.00 Uhr

The Addams Family

Musical Comedy von Andrew Lippa, Marshall Brickman und Rick Elice

Vorstellung

So | 04.07. | 19.00 Uhr

The Addams Family

Musical Comedy von Andrew Lippa, Marshall Brickman und Rick Elice

Premiere

Do | 08.07. | 20.00 Uhr

Tosca

Oper von Giacomo Puccini

Vorstellung

Fr | 09.07. | 20.00 Uhr

The Addams Family

Musical Comedy von Andrew Lippa, Marshall Brickman und Rick Elice

  • 2021

    Juni

  • 2021

    Juli

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  • 2022

    Juni

  • 2022

    Juli

  • So 27.06. 11.00 Uhr

    Wir möchten Sie auf unsere in Vorbereitung stehenden Produktionen neugierig machen und Ihnen erste Einblicke gewähren. Dazu laden wir Sie herzlich zu unseren Inszenierungseinführungen ein.

    Die Regieteams, Mitwirkende und besondere Gäste bieten einen bunten Strauß an Informationen zu den jeweiligen Stücken und den spezifischen Ansätzen ihrer Umsetzung. Natürlich kommt dabei auch die Musik nicht zu kurz!

     

  • Do 01.07. 20.00 Uhr
    Premiere:
    The Addams Family
    Schlosshof, Schloss Sondershausen

    Die Addams Family ist keine gewöhnliche Familie. Sie pflegt einen exzentrischen Lebensstil, liebt das Makabre und Groteske und hat einen Hang zum Morbiden. Die Gewohnheit der älteren Tochter Wednesday, den Bruder Pugsley zu ihrem und seinem Vergnügen auf die Streckbank zu legen, ist nur eine von etlichen Skurrilitäten dieser Familie, die friedlich für sich lebt und in der man keine Geheimnisse voreinander hat. Als sich die junge Erwachsene Wednesday in einen ganz gewöhnlichen jungen Mann verliebt und ihn vom Fleck weg heiraten möchte, gerät das Gleichgewicht der gesamten Familie gehörig durcheinander.
    Die Addams Family erschien zum ersten Mal 1938 in den Cartoons von Charles Addams, der sie in der Zeitung „The New Yorker“ publizierte. Addamsʾ Cartoons, die einen provokanten Gegenentwurf zur perfekten amerikanischen Familie zeigten, regten Fernsehserien, Zeichentrick- und drei Kinofilme an. Im Jahr 2009 erlebte das erste Musical in Chicago seine Uraufführung, es wurde gleich darauf mit Erfolg am New Yorker Broadway gegeben. Zu der mit viel Humor und Lust am Exzentrischen erzählten Geschichte schuf Andrew Lippa eine Musik, die lyrische mit rockig-fetzigen Klängen verbindet.

  • Fr 02.07. 20.00 Uhr
    The Addams Family Schlosshof, Schloss Sondershausen

    Die Addams Family ist keine gewöhnliche Familie. Sie pflegt einen exzentrischen Lebensstil, liebt das Makabre und Groteske und hat einen Hang zum Morbiden. Die Gewohnheit der älteren Tochter Wednesday, den Bruder Pugsley zu ihrem und seinem Vergnügen auf die Streckbank zu legen, ist nur eine von etlichen Skurrilitäten dieser Familie, die friedlich für sich lebt und in der man keine Geheimnisse voreinander hat. Als sich die junge Erwachsene Wednesday in einen ganz gewöhnlichen jungen Mann verliebt und ihn vom Fleck weg heiraten möchte, gerät das Gleichgewicht der gesamten Familie gehörig durcheinander.
    Die Addams Family erschien zum ersten Mal 1938 in den Cartoons von Charles Addams, der sie in der Zeitung „The New Yorker“ publizierte. Addamsʾ Cartoons, die einen provokanten Gegenentwurf zur perfekten amerikanischen Familie zeigten, regten Fernsehserien, Zeichentrick- und drei Kinofilme an. Im Jahr 2009 erlebte das erste Musical in Chicago seine Uraufführung, es wurde gleich darauf mit Erfolg am New Yorker Broadway gegeben. Zu der mit viel Humor und Lust am Exzentrischen erzählten Geschichte schuf Andrew Lippa eine Musik, die lyrische mit rockig-fetzigen Klängen verbindet.

  • Sa 03.07. 15.00 Uhr
    Premiere:
    Bastien und Bastienne
    Theaterwiese, Schloss Sondershausen

    Mit dieser kleinen vergnüglichen Oper von Wolfgang Amadeus Mozart laden wir Familien mit Kindern herzlich zu den Thüringer Schlossfestspielen Sondershausen auf die Theaterwiese ein. Mozart war zwar erst 12 Jahre alt, als er dieses musikdramatische Kleinod schuf, doch schon hier ist der spätere Meister zu erkennen, dessen Hingabe zu seinen Figuren ihn zu herzergreifender Musik inspirierte.

    Zwei junge Liebende vergehen beinahe vor Kummer, da jeder den anderen verdächtigt, untreu zu sein. Tatsächlich hat sich der Schäfer Bastien in ein Edelfräulein verguckt, und die Schäferin Bastienne fürchtet, ihr Liebster könnte sie verlassen. Da kommt ihr der (vermeintliche) Zauberer Colas zu Hilfe und rät ihr, die Eifersucht Bastiens zu wecken. Das gelingt ihr, indem sie behauptet, Bastien untreu zu sein. Doch mit Colas’ Unterstützung finden die beiden schließlich wieder glücklich zueinander.

    Übrigens: Ein enger Freund der Familie Mozart, der Hoftrompeter Johann Andreas Schachtner, maß der musischen Erziehung von Vater Leopold im Hinblick auf den kleinen Wolfgang einen hohen moralischen Wert bei: „Er war voll Feuer, seine Neigung hing jedem Gegenstand sehr leicht an; ich denke, dass er im Ermanglungsfalle einer so vorteilhaft guten Erziehung, wie er hatte, der ruchloseste Bösewicht hätte werden können, so empfänglich war er für jeden Reiz, dessen Güte oder Schädlichkeit er zu prüfen noch nicht im Stande war …“

  • Sa 03.07. 20.00 Uhr
    The Addams Family Schlosshof, Schloss Sondershausen

    Die Addams Family ist keine gewöhnliche Familie. Sie pflegt einen exzentrischen Lebensstil, liebt das Makabre und Groteske und hat einen Hang zum Morbiden. Die Gewohnheit der älteren Tochter Wednesday, den Bruder Pugsley zu ihrem und seinem Vergnügen auf die Streckbank zu legen, ist nur eine von etlichen Skurrilitäten dieser Familie, die friedlich für sich lebt und in der man keine Geheimnisse voreinander hat. Als sich die junge Erwachsene Wednesday in einen ganz gewöhnlichen jungen Mann verliebt und ihn vom Fleck weg heiraten möchte, gerät das Gleichgewicht der gesamten Familie gehörig durcheinander.
    Die Addams Family erschien zum ersten Mal 1938 in den Cartoons von Charles Addams, der sie in der Zeitung „The New Yorker“ publizierte. Addamsʾ Cartoons, die einen provokanten Gegenentwurf zur perfekten amerikanischen Familie zeigten, regten Fernsehserien, Zeichentrick- und drei Kinofilme an. Im Jahr 2009 erlebte das erste Musical in Chicago seine Uraufführung, es wurde gleich darauf mit Erfolg am New Yorker Broadway gegeben. Zu der mit viel Humor und Lust am Exzentrischen erzählten Geschichte schuf Andrew Lippa eine Musik, die lyrische mit rockig-fetzigen Klängen verbindet.

  • So 04.07. 15.00 Uhr
    Bastien und Bastienne Theaterwiese, Schloss Sondershausen

    Mit dieser kleinen vergnüglichen Oper von Wolfgang Amadeus Mozart laden wir Familien mit Kindern herzlich zu den Thüringer Schlossfestspielen Sondershausen auf die Theaterwiese ein. Mozart war zwar erst 12 Jahre alt, als er dieses musikdramatische Kleinod schuf, doch schon hier ist der spätere Meister zu erkennen, dessen Hingabe zu seinen Figuren ihn zu herzergreifender Musik inspirierte.

    Zwei junge Liebende vergehen beinahe vor Kummer, da jeder den anderen verdächtigt, untreu zu sein. Tatsächlich hat sich der Schäfer Bastien in ein Edelfräulein verguckt, und die Schäferin Bastienne fürchtet, ihr Liebster könnte sie verlassen. Da kommt ihr der (vermeintliche) Zauberer Colas zu Hilfe und rät ihr, die Eifersucht Bastiens zu wecken. Das gelingt ihr, indem sie behauptet, Bastien untreu zu sein. Doch mit Colas’ Unterstützung finden die beiden schließlich wieder glücklich zueinander.

    Übrigens: Ein enger Freund der Familie Mozart, der Hoftrompeter Johann Andreas Schachtner, maß der musischen Erziehung von Vater Leopold im Hinblick auf den kleinen Wolfgang einen hohen moralischen Wert bei: „Er war voll Feuer, seine Neigung hing jedem Gegenstand sehr leicht an; ich denke, dass er im Ermanglungsfalle einer so vorteilhaft guten Erziehung, wie er hatte, der ruchloseste Bösewicht hätte werden können, so empfänglich war er für jeden Reiz, dessen Güte oder Schädlichkeit er zu prüfen noch nicht im Stande war …“

  • So 04.07. 19.00 Uhr
    The Addams Family Schlosshof, Schloss Sondershausen

    Die Addams Family ist keine gewöhnliche Familie. Sie pflegt einen exzentrischen Lebensstil, liebt das Makabre und Groteske und hat einen Hang zum Morbiden. Die Gewohnheit der älteren Tochter Wednesday, den Bruder Pugsley zu ihrem und seinem Vergnügen auf die Streckbank zu legen, ist nur eine von etlichen Skurrilitäten dieser Familie, die friedlich für sich lebt und in der man keine Geheimnisse voreinander hat. Als sich die junge Erwachsene Wednesday in einen ganz gewöhnlichen jungen Mann verliebt und ihn vom Fleck weg heiraten möchte, gerät das Gleichgewicht der gesamten Familie gehörig durcheinander.
    Die Addams Family erschien zum ersten Mal 1938 in den Cartoons von Charles Addams, der sie in der Zeitung „The New Yorker“ publizierte. Addamsʾ Cartoons, die einen provokanten Gegenentwurf zur perfekten amerikanischen Familie zeigten, regten Fernsehserien, Zeichentrick- und drei Kinofilme an. Im Jahr 2009 erlebte das erste Musical in Chicago seine Uraufführung, es wurde gleich darauf mit Erfolg am New Yorker Broadway gegeben. Zu der mit viel Humor und Lust am Exzentrischen erzählten Geschichte schuf Andrew Lippa eine Musik, die lyrische mit rockig-fetzigen Klängen verbindet.

  • Do 08.07. 20.00 Uhr
    Premiere:
    Tosca
    Schlosshof, Schloss Sondershausen

    Mit „Tosca“ schuf Giacomo Puccini unmittelbar nach seiner Erfolgsoper „La Bohème“ einen echten Thriller, der von der ersten bis zur letzten Note Hochspannung verspricht. In Rom vor dem Hintergrund des zweiten Koalitionskrieges gegen Napoleon entfaltet sich eine blutrünstige Dreiecksgeschichte zwischen der Opernsängerin Tosca, dem Maler Cavaradossi, ihrem Geliebten, sowie dem römischen Polizeichef Scarpia. Er, der Inbegriff des Bösen, begehrt Tosca und sucht sich ihrer mit allen Mitteln zu bemächtigen. Dabei lässt er Cavaradossi, der ein Revolutionär und Anhänger Napoleons ist, verhaften, um Tosca zu erpressen und für seine abgründigen Begierden gefügig zu machen. Doch seine Rechnung geht nicht auf. Tosca gelingt es, ihren Peiniger zu ermorden. Allerdings ist ihr Unglück damit keineswegs abgewendet.
    Puccinis kriminalistische Oper wird von einer mitreißenden Musik getragen, die die Figuren in ihrer psychologischen Tiefe erfasst und so u.a. die ganze Breite von Scarpias Abgründigkeit aufzeigt. Auch losgelöst vom theatralen Kontext entwickelten sich Cavaradossis Arie „E lucevan le stelle“ oder Toscas inniges Bekenntnis „Vissi d’arte“ zu Opernarien, die beliebter und erfolgreicher nicht sein könnten.

  • Fr 09.07. 20.00 Uhr
    The Addams Family Schlosshof, Schloss Sondershausen

    Die Addams Family ist keine gewöhnliche Familie. Sie pflegt einen exzentrischen Lebensstil, liebt das Makabre und Groteske und hat einen Hang zum Morbiden. Die Gewohnheit der älteren Tochter Wednesday, den Bruder Pugsley zu ihrem und seinem Vergnügen auf die Streckbank zu legen, ist nur eine von etlichen Skurrilitäten dieser Familie, die friedlich für sich lebt und in der man keine Geheimnisse voreinander hat. Als sich die junge Erwachsene Wednesday in einen ganz gewöhnlichen jungen Mann verliebt und ihn vom Fleck weg heiraten möchte, gerät das Gleichgewicht der gesamten Familie gehörig durcheinander.
    Die Addams Family erschien zum ersten Mal 1938 in den Cartoons von Charles Addams, der sie in der Zeitung „The New Yorker“ publizierte. Addamsʾ Cartoons, die einen provokanten Gegenentwurf zur perfekten amerikanischen Familie zeigten, regten Fernsehserien, Zeichentrick- und drei Kinofilme an. Im Jahr 2009 erlebte das erste Musical in Chicago seine Uraufführung, es wurde gleich darauf mit Erfolg am New Yorker Broadway gegeben. Zu der mit viel Humor und Lust am Exzentrischen erzählten Geschichte schuf Andrew Lippa eine Musik, die lyrische mit rockig-fetzigen Klängen verbindet.

  • Sa 10.07. 15.00 Uhr
    Bastien und Bastienne Theaterwiese, Schloss Sondershausen

    Mit dieser kleinen vergnüglichen Oper von Wolfgang Amadeus Mozart laden wir Familien mit Kindern herzlich zu den Thüringer Schlossfestspielen Sondershausen auf die Theaterwiese ein. Mozart war zwar erst 12 Jahre alt, als er dieses musikdramatische Kleinod schuf, doch schon hier ist der spätere Meister zu erkennen, dessen Hingabe zu seinen Figuren ihn zu herzergreifender Musik inspirierte.

    Zwei junge Liebende vergehen beinahe vor Kummer, da jeder den anderen verdächtigt, untreu zu sein. Tatsächlich hat sich der Schäfer Bastien in ein Edelfräulein verguckt, und die Schäferin Bastienne fürchtet, ihr Liebster könnte sie verlassen. Da kommt ihr der (vermeintliche) Zauberer Colas zu Hilfe und rät ihr, die Eifersucht Bastiens zu wecken. Das gelingt ihr, indem sie behauptet, Bastien untreu zu sein. Doch mit Colas’ Unterstützung finden die beiden schließlich wieder glücklich zueinander.

    Übrigens: Ein enger Freund der Familie Mozart, der Hoftrompeter Johann Andreas Schachtner, maß der musischen Erziehung von Vater Leopold im Hinblick auf den kleinen Wolfgang einen hohen moralischen Wert bei: „Er war voll Feuer, seine Neigung hing jedem Gegenstand sehr leicht an; ich denke, dass er im Ermanglungsfalle einer so vorteilhaft guten Erziehung, wie er hatte, der ruchloseste Bösewicht hätte werden können, so empfänglich war er für jeden Reiz, dessen Güte oder Schädlichkeit er zu prüfen noch nicht im Stande war …“

  • Sa 10.07. 20.00 Uhr
    The Addams Family Schlosshof, Schloss Sondershausen

    Die Addams Family ist keine gewöhnliche Familie. Sie pflegt einen exzentrischen Lebensstil, liebt das Makabre und Groteske und hat einen Hang zum Morbiden. Die Gewohnheit der älteren Tochter Wednesday, den Bruder Pugsley zu ihrem und seinem Vergnügen auf die Streckbank zu legen, ist nur eine von etlichen Skurrilitäten dieser Familie, die friedlich für sich lebt und in der man keine Geheimnisse voreinander hat. Als sich die junge Erwachsene Wednesday in einen ganz gewöhnlichen jungen Mann verliebt und ihn vom Fleck weg heiraten möchte, gerät das Gleichgewicht der gesamten Familie gehörig durcheinander.
    Die Addams Family erschien zum ersten Mal 1938 in den Cartoons von Charles Addams, der sie in der Zeitung „The New Yorker“ publizierte. Addamsʾ Cartoons, die einen provokanten Gegenentwurf zur perfekten amerikanischen Familie zeigten, regten Fernsehserien, Zeichentrick- und drei Kinofilme an. Im Jahr 2009 erlebte das erste Musical in Chicago seine Uraufführung, es wurde gleich darauf mit Erfolg am New Yorker Broadway gegeben. Zu der mit viel Humor und Lust am Exzentrischen erzählten Geschichte schuf Andrew Lippa eine Musik, die lyrische mit rockig-fetzigen Klängen verbindet.

  • So 11.07. 19.00 Uhr
    Tosca Schlosshof, Schloss Sondershausen

    Mit „Tosca“ schuf Giacomo Puccini unmittelbar nach seiner Erfolgsoper „La Bohème“ einen echten Thriller, der von der ersten bis zur letzten Note Hochspannung verspricht. In Rom vor dem Hintergrund des zweiten Koalitionskrieges gegen Napoleon entfaltet sich eine blutrünstige Dreiecksgeschichte zwischen der Opernsängerin Tosca, dem Maler Cavaradossi, ihrem Geliebten, sowie dem römischen Polizeichef Scarpia. Er, der Inbegriff des Bösen, begehrt Tosca und sucht sich ihrer mit allen Mitteln zu bemächtigen. Dabei lässt er Cavaradossi, der ein Revolutionär und Anhänger Napoleons ist, verhaften, um Tosca zu erpressen und für seine abgründigen Begierden gefügig zu machen. Doch seine Rechnung geht nicht auf. Tosca gelingt es, ihren Peiniger zu ermorden. Allerdings ist ihr Unglück damit keineswegs abgewendet.
    Puccinis kriminalistische Oper wird von einer mitreißenden Musik getragen, die die Figuren in ihrer psychologischen Tiefe erfasst und so u.a. die ganze Breite von Scarpias Abgründigkeit aufzeigt. Auch losgelöst vom theatralen Kontext entwickelten sich Cavaradossis Arie „E lucevan le stelle“ oder Toscas inniges Bekenntnis „Vissi d’arte“ zu Opernarien, die beliebter und erfolgreicher nicht sein könnten.

  • Mi 14.07. 20.00 Uhr
    The Addams Family Schlosshof, Schloss Sondershausen

    Die Addams Family ist keine gewöhnliche Familie. Sie pflegt einen exzentrischen Lebensstil, liebt das Makabre und Groteske und hat einen Hang zum Morbiden. Die Gewohnheit der älteren Tochter Wednesday, den Bruder Pugsley zu ihrem und seinem Vergnügen auf die Streckbank zu legen, ist nur eine von etlichen Skurrilitäten dieser Familie, die friedlich für sich lebt und in der man keine Geheimnisse voreinander hat. Als sich die junge Erwachsene Wednesday in einen ganz gewöhnlichen jungen Mann verliebt und ihn vom Fleck weg heiraten möchte, gerät das Gleichgewicht der gesamten Familie gehörig durcheinander.
    Die Addams Family erschien zum ersten Mal 1938 in den Cartoons von Charles Addams, der sie in der Zeitung „The New Yorker“ publizierte. Addamsʾ Cartoons, die einen provokanten Gegenentwurf zur perfekten amerikanischen Familie zeigten, regten Fernsehserien, Zeichentrick- und drei Kinofilme an. Im Jahr 2009 erlebte das erste Musical in Chicago seine Uraufführung, es wurde gleich darauf mit Erfolg am New Yorker Broadway gegeben. Zu der mit viel Humor und Lust am Exzentrischen erzählten Geschichte schuf Andrew Lippa eine Musik, die lyrische mit rockig-fetzigen Klängen verbindet.

  • Do 15.07. 20.00 Uhr
    The Addams Family Schlosshof, Schloss Sondershausen

    Die Addams Family ist keine gewöhnliche Familie. Sie pflegt einen exzentrischen Lebensstil, liebt das Makabre und Groteske und hat einen Hang zum Morbiden. Die Gewohnheit der älteren Tochter Wednesday, den Bruder Pugsley zu ihrem und seinem Vergnügen auf die Streckbank zu legen, ist nur eine von etlichen Skurrilitäten dieser Familie, die friedlich für sich lebt und in der man keine Geheimnisse voreinander hat. Als sich die junge Erwachsene Wednesday in einen ganz gewöhnlichen jungen Mann verliebt und ihn vom Fleck weg heiraten möchte, gerät das Gleichgewicht der gesamten Familie gehörig durcheinander.
    Die Addams Family erschien zum ersten Mal 1938 in den Cartoons von Charles Addams, der sie in der Zeitung „The New Yorker“ publizierte. Addamsʾ Cartoons, die einen provokanten Gegenentwurf zur perfekten amerikanischen Familie zeigten, regten Fernsehserien, Zeichentrick- und drei Kinofilme an. Im Jahr 2009 erlebte das erste Musical in Chicago seine Uraufführung, es wurde gleich darauf mit Erfolg am New Yorker Broadway gegeben. Zu der mit viel Humor und Lust am Exzentrischen erzählten Geschichte schuf Andrew Lippa eine Musik, die lyrische mit rockig-fetzigen Klängen verbindet.

  • Fr 16.07. 20.00 Uhr
    The Addams Family Schlosshof, Schloss Sondershausen

    Die Addams Family ist keine gewöhnliche Familie. Sie pflegt einen exzentrischen Lebensstil, liebt das Makabre und Groteske und hat einen Hang zum Morbiden. Die Gewohnheit der älteren Tochter Wednesday, den Bruder Pugsley zu ihrem und seinem Vergnügen auf die Streckbank zu legen, ist nur eine von etlichen Skurrilitäten dieser Familie, die friedlich für sich lebt und in der man keine Geheimnisse voreinander hat. Als sich die junge Erwachsene Wednesday in einen ganz gewöhnlichen jungen Mann verliebt und ihn vom Fleck weg heiraten möchte, gerät das Gleichgewicht der gesamten Familie gehörig durcheinander.
    Die Addams Family erschien zum ersten Mal 1938 in den Cartoons von Charles Addams, der sie in der Zeitung „The New Yorker“ publizierte. Addamsʾ Cartoons, die einen provokanten Gegenentwurf zur perfekten amerikanischen Familie zeigten, regten Fernsehserien, Zeichentrick- und drei Kinofilme an. Im Jahr 2009 erlebte das erste Musical in Chicago seine Uraufführung, es wurde gleich darauf mit Erfolg am New Yorker Broadway gegeben. Zu der mit viel Humor und Lust am Exzentrischen erzählten Geschichte schuf Andrew Lippa eine Musik, die lyrische mit rockig-fetzigen Klängen verbindet.

  • Sa 17.07. 15.00 Uhr
    Bastien und Bastienne Theaterwiese, Schloss Sondershausen

    Mit dieser kleinen vergnüglichen Oper von Wolfgang Amadeus Mozart laden wir Familien mit Kindern herzlich zu den Thüringer Schlossfestspielen Sondershausen auf die Theaterwiese ein. Mozart war zwar erst 12 Jahre alt, als er dieses musikdramatische Kleinod schuf, doch schon hier ist der spätere Meister zu erkennen, dessen Hingabe zu seinen Figuren ihn zu herzergreifender Musik inspirierte.

    Zwei junge Liebende vergehen beinahe vor Kummer, da jeder den anderen verdächtigt, untreu zu sein. Tatsächlich hat sich der Schäfer Bastien in ein Edelfräulein verguckt, und die Schäferin Bastienne fürchtet, ihr Liebster könnte sie verlassen. Da kommt ihr der (vermeintliche) Zauberer Colas zu Hilfe und rät ihr, die Eifersucht Bastiens zu wecken. Das gelingt ihr, indem sie behauptet, Bastien untreu zu sein. Doch mit Colas’ Unterstützung finden die beiden schließlich wieder glücklich zueinander.

    Übrigens: Ein enger Freund der Familie Mozart, der Hoftrompeter Johann Andreas Schachtner, maß der musischen Erziehung von Vater Leopold im Hinblick auf den kleinen Wolfgang einen hohen moralischen Wert bei: „Er war voll Feuer, seine Neigung hing jedem Gegenstand sehr leicht an; ich denke, dass er im Ermanglungsfalle einer so vorteilhaft guten Erziehung, wie er hatte, der ruchloseste Bösewicht hätte werden können, so empfänglich war er für jeden Reiz, dessen Güte oder Schädlichkeit er zu prüfen noch nicht im Stande war …“

  • Sa 17.07. 20.00 Uhr
    Tosca Schlosshof, Schloss Sondershausen

    Mit „Tosca“ schuf Giacomo Puccini unmittelbar nach seiner Erfolgsoper „La Bohème“ einen echten Thriller, der von der ersten bis zur letzten Note Hochspannung verspricht. In Rom vor dem Hintergrund des zweiten Koalitionskrieges gegen Napoleon entfaltet sich eine blutrünstige Dreiecksgeschichte zwischen der Opernsängerin Tosca, dem Maler Cavaradossi, ihrem Geliebten, sowie dem römischen Polizeichef Scarpia. Er, der Inbegriff des Bösen, begehrt Tosca und sucht sich ihrer mit allen Mitteln zu bemächtigen. Dabei lässt er Cavaradossi, der ein Revolutionär und Anhänger Napoleons ist, verhaften, um Tosca zu erpressen und für seine abgründigen Begierden gefügig zu machen. Doch seine Rechnung geht nicht auf. Tosca gelingt es, ihren Peiniger zu ermorden. Allerdings ist ihr Unglück damit keineswegs abgewendet.
    Puccinis kriminalistische Oper wird von einer mitreißenden Musik getragen, die die Figuren in ihrer psychologischen Tiefe erfasst und so u.a. die ganze Breite von Scarpias Abgründigkeit aufzeigt. Auch losgelöst vom theatralen Kontext entwickelten sich Cavaradossis Arie „E lucevan le stelle“ oder Toscas inniges Bekenntnis „Vissi d’arte“ zu Opernarien, die beliebter und erfolgreicher nicht sein könnten.

  • So 18.07. 15.00 Uhr
    Bastien und Bastienne Theaterwiese, Schloss Sondershausen

    Mit dieser kleinen vergnüglichen Oper von Wolfgang Amadeus Mozart laden wir Familien mit Kindern herzlich zu den Thüringer Schlossfestspielen Sondershausen auf die Theaterwiese ein. Mozart war zwar erst 12 Jahre alt, als er dieses musikdramatische Kleinod schuf, doch schon hier ist der spätere Meister zu erkennen, dessen Hingabe zu seinen Figuren ihn zu herzergreifender Musik inspirierte.

    Zwei junge Liebende vergehen beinahe vor Kummer, da jeder den anderen verdächtigt, untreu zu sein. Tatsächlich hat sich der Schäfer Bastien in ein Edelfräulein verguckt, und die Schäferin Bastienne fürchtet, ihr Liebster könnte sie verlassen. Da kommt ihr der (vermeintliche) Zauberer Colas zu Hilfe und rät ihr, die Eifersucht Bastiens zu wecken. Das gelingt ihr, indem sie behauptet, Bastien untreu zu sein. Doch mit Colas’ Unterstützung finden die beiden schließlich wieder glücklich zueinander.

    Übrigens: Ein enger Freund der Familie Mozart, der Hoftrompeter Johann Andreas Schachtner, maß der musischen Erziehung von Vater Leopold im Hinblick auf den kleinen Wolfgang einen hohen moralischen Wert bei: „Er war voll Feuer, seine Neigung hing jedem Gegenstand sehr leicht an; ich denke, dass er im Ermanglungsfalle einer so vorteilhaft guten Erziehung, wie er hatte, der ruchloseste Bösewicht hätte werden können, so empfänglich war er für jeden Reiz, dessen Güte oder Schädlichkeit er zu prüfen noch nicht im Stande war …“

  • So 18.07. 19.00 Uhr
    The Addams Family Schlosshof, Schloss Sondershausen

    Die Addams Family ist keine gewöhnliche Familie. Sie pflegt einen exzentrischen Lebensstil, liebt das Makabre und Groteske und hat einen Hang zum Morbiden. Die Gewohnheit der älteren Tochter Wednesday, den Bruder Pugsley zu ihrem und seinem Vergnügen auf die Streckbank zu legen, ist nur eine von etlichen Skurrilitäten dieser Familie, die friedlich für sich lebt und in der man keine Geheimnisse voreinander hat. Als sich die junge Erwachsene Wednesday in einen ganz gewöhnlichen jungen Mann verliebt und ihn vom Fleck weg heiraten möchte, gerät das Gleichgewicht der gesamten Familie gehörig durcheinander.
    Die Addams Family erschien zum ersten Mal 1938 in den Cartoons von Charles Addams, der sie in der Zeitung „The New Yorker“ publizierte. Addamsʾ Cartoons, die einen provokanten Gegenentwurf zur perfekten amerikanischen Familie zeigten, regten Fernsehserien, Zeichentrick- und drei Kinofilme an. Im Jahr 2009 erlebte das erste Musical in Chicago seine Uraufführung, es wurde gleich darauf mit Erfolg am New Yorker Broadway gegeben. Zu der mit viel Humor und Lust am Exzentrischen erzählten Geschichte schuf Andrew Lippa eine Musik, die lyrische mit rockig-fetzigen Klängen verbindet.

  • Mi 21.07. 20.00 Uhr
    Tosca Schlosshof, Schloss Sondershausen

    Mit „Tosca“ schuf Giacomo Puccini unmittelbar nach seiner Erfolgsoper „La Bohème“ einen echten Thriller, der von der ersten bis zur letzten Note Hochspannung verspricht. In Rom vor dem Hintergrund des zweiten Koalitionskrieges gegen Napoleon entfaltet sich eine blutrünstige Dreiecksgeschichte zwischen der Opernsängerin Tosca, dem Maler Cavaradossi, ihrem Geliebten, sowie dem römischen Polizeichef Scarpia. Er, der Inbegriff des Bösen, begehrt Tosca und sucht sich ihrer mit allen Mitteln zu bemächtigen. Dabei lässt er Cavaradossi, der ein Revolutionär und Anhänger Napoleons ist, verhaften, um Tosca zu erpressen und für seine abgründigen Begierden gefügig zu machen. Doch seine Rechnung geht nicht auf. Tosca gelingt es, ihren Peiniger zu ermorden. Allerdings ist ihr Unglück damit keineswegs abgewendet.
    Puccinis kriminalistische Oper wird von einer mitreißenden Musik getragen, die die Figuren in ihrer psychologischen Tiefe erfasst und so u.a. die ganze Breite von Scarpias Abgründigkeit aufzeigt. Auch losgelöst vom theatralen Kontext entwickelten sich Cavaradossis Arie „E lucevan le stelle“ oder Toscas inniges Bekenntnis „Vissi d’arte“ zu Opernarien, die beliebter und erfolgreicher nicht sein könnten.

  • Do 22.07. 20.00 Uhr
    The Addams Family Schlosshof, Schloss Sondershausen

    Die Addams Family ist keine gewöhnliche Familie. Sie pflegt einen exzentrischen Lebensstil, liebt das Makabre und Groteske und hat einen Hang zum Morbiden. Die Gewohnheit der älteren Tochter Wednesday, den Bruder Pugsley zu ihrem und seinem Vergnügen auf die Streckbank zu legen, ist nur eine von etlichen Skurrilitäten dieser Familie, die friedlich für sich lebt und in der man keine Geheimnisse voreinander hat. Als sich die junge Erwachsene Wednesday in einen ganz gewöhnlichen jungen Mann verliebt und ihn vom Fleck weg heiraten möchte, gerät das Gleichgewicht der gesamten Familie gehörig durcheinander.
    Die Addams Family erschien zum ersten Mal 1938 in den Cartoons von Charles Addams, der sie in der Zeitung „The New Yorker“ publizierte. Addamsʾ Cartoons, die einen provokanten Gegenentwurf zur perfekten amerikanischen Familie zeigten, regten Fernsehserien, Zeichentrick- und drei Kinofilme an. Im Jahr 2009 erlebte das erste Musical in Chicago seine Uraufführung, es wurde gleich darauf mit Erfolg am New Yorker Broadway gegeben. Zu der mit viel Humor und Lust am Exzentrischen erzählten Geschichte schuf Andrew Lippa eine Musik, die lyrische mit rockig-fetzigen Klängen verbindet.

  • Fr 23.07. 20.00 Uhr
    Tosca Schlosshof, Schloss Sondershausen

    Mit „Tosca“ schuf Giacomo Puccini unmittelbar nach seiner Erfolgsoper „La Bohème“ einen echten Thriller, der von der ersten bis zur letzten Note Hochspannung verspricht. In Rom vor dem Hintergrund des zweiten Koalitionskrieges gegen Napoleon entfaltet sich eine blutrünstige Dreiecksgeschichte zwischen der Opernsängerin Tosca, dem Maler Cavaradossi, ihrem Geliebten, sowie dem römischen Polizeichef Scarpia. Er, der Inbegriff des Bösen, begehrt Tosca und sucht sich ihrer mit allen Mitteln zu bemächtigen. Dabei lässt er Cavaradossi, der ein Revolutionär und Anhänger Napoleons ist, verhaften, um Tosca zu erpressen und für seine abgründigen Begierden gefügig zu machen. Doch seine Rechnung geht nicht auf. Tosca gelingt es, ihren Peiniger zu ermorden. Allerdings ist ihr Unglück damit keineswegs abgewendet.
    Puccinis kriminalistische Oper wird von einer mitreißenden Musik getragen, die die Figuren in ihrer psychologischen Tiefe erfasst und so u.a. die ganze Breite von Scarpias Abgründigkeit aufzeigt. Auch losgelöst vom theatralen Kontext entwickelten sich Cavaradossis Arie „E lucevan le stelle“ oder Toscas inniges Bekenntnis „Vissi d’arte“ zu Opernarien, die beliebter und erfolgreicher nicht sein könnten.

  • Sa 24.07. 15.00 Uhr
    Bastien und Bastienne Theaterwiese, Schloss Sondershausen

    Mit dieser kleinen vergnüglichen Oper von Wolfgang Amadeus Mozart laden wir Familien mit Kindern herzlich zu den Thüringer Schlossfestspielen Sondershausen auf die Theaterwiese ein. Mozart war zwar erst 12 Jahre alt, als er dieses musikdramatische Kleinod schuf, doch schon hier ist der spätere Meister zu erkennen, dessen Hingabe zu seinen Figuren ihn zu herzergreifender Musik inspirierte.

    Zwei junge Liebende vergehen beinahe vor Kummer, da jeder den anderen verdächtigt, untreu zu sein. Tatsächlich hat sich der Schäfer Bastien in ein Edelfräulein verguckt, und die Schäferin Bastienne fürchtet, ihr Liebster könnte sie verlassen. Da kommt ihr der (vermeintliche) Zauberer Colas zu Hilfe und rät ihr, die Eifersucht Bastiens zu wecken. Das gelingt ihr, indem sie behauptet, Bastien untreu zu sein. Doch mit Colas’ Unterstützung finden die beiden schließlich wieder glücklich zueinander.

    Übrigens: Ein enger Freund der Familie Mozart, der Hoftrompeter Johann Andreas Schachtner, maß der musischen Erziehung von Vater Leopold im Hinblick auf den kleinen Wolfgang einen hohen moralischen Wert bei: „Er war voll Feuer, seine Neigung hing jedem Gegenstand sehr leicht an; ich denke, dass er im Ermanglungsfalle einer so vorteilhaft guten Erziehung, wie er hatte, der ruchloseste Bösewicht hätte werden können, so empfänglich war er für jeden Reiz, dessen Güte oder Schädlichkeit er zu prüfen noch nicht im Stande war …“

  • Sa 24.07. 20.00 Uhr
    The Addams Family Schlosshof, Schloss Sondershausen

    Die Addams Family ist keine gewöhnliche Familie. Sie pflegt einen exzentrischen Lebensstil, liebt das Makabre und Groteske und hat einen Hang zum Morbiden. Die Gewohnheit der älteren Tochter Wednesday, den Bruder Pugsley zu ihrem und seinem Vergnügen auf die Streckbank zu legen, ist nur eine von etlichen Skurrilitäten dieser Familie, die friedlich für sich lebt und in der man keine Geheimnisse voreinander hat. Als sich die junge Erwachsene Wednesday in einen ganz gewöhnlichen jungen Mann verliebt und ihn vom Fleck weg heiraten möchte, gerät das Gleichgewicht der gesamten Familie gehörig durcheinander.
    Die Addams Family erschien zum ersten Mal 1938 in den Cartoons von Charles Addams, der sie in der Zeitung „The New Yorker“ publizierte. Addamsʾ Cartoons, die einen provokanten Gegenentwurf zur perfekten amerikanischen Familie zeigten, regten Fernsehserien, Zeichentrick- und drei Kinofilme an. Im Jahr 2009 erlebte das erste Musical in Chicago seine Uraufführung, es wurde gleich darauf mit Erfolg am New Yorker Broadway gegeben. Zu der mit viel Humor und Lust am Exzentrischen erzählten Geschichte schuf Andrew Lippa eine Musik, die lyrische mit rockig-fetzigen Klängen verbindet.

  • So 25.07. 19.00 Uhr
    Tosca Schlosshof, Schloss Sondershausen

    Mit „Tosca“ schuf Giacomo Puccini unmittelbar nach seiner Erfolgsoper „La Bohème“ einen echten Thriller, der von der ersten bis zur letzten Note Hochspannung verspricht. In Rom vor dem Hintergrund des zweiten Koalitionskrieges gegen Napoleon entfaltet sich eine blutrünstige Dreiecksgeschichte zwischen der Opernsängerin Tosca, dem Maler Cavaradossi, ihrem Geliebten, sowie dem römischen Polizeichef Scarpia. Er, der Inbegriff des Bösen, begehrt Tosca und sucht sich ihrer mit allen Mitteln zu bemächtigen. Dabei lässt er Cavaradossi, der ein Revolutionär und Anhänger Napoleons ist, verhaften, um Tosca zu erpressen und für seine abgründigen Begierden gefügig zu machen. Doch seine Rechnung geht nicht auf. Tosca gelingt es, ihren Peiniger zu ermorden. Allerdings ist ihr Unglück damit keineswegs abgewendet.
    Puccinis kriminalistische Oper wird von einer mitreißenden Musik getragen, die die Figuren in ihrer psychologischen Tiefe erfasst und so u.a. die ganze Breite von Scarpias Abgründigkeit aufzeigt. Auch losgelöst vom theatralen Kontext entwickelten sich Cavaradossis Arie „E lucevan le stelle“ oder Toscas inniges Bekenntnis „Vissi d’arte“ zu Opernarien, die beliebter und erfolgreicher nicht sein könnten.

  • So 05.09. 11.00 Uhr

    Wir möchten Sie auf unsere in Vorbereitung stehenden Produktionen neugierig machen und Ihnen erste Einblicke gewähren. Dazu laden wir Sie herzlich zu unseren Inszenierungseinführungen ein. Die Regieteams, Mitwirkende und besondere Gäste bieten einen bunten Strauß an Informationen zu den jeweiligen Stücken und den spezifischen Ansätzen ihrer Umsetzung. Natürlich kommt dabei auch die Musik nicht zu kurz! Außerdem werden Sie bei jeder Einführungsveranstaltung über den aktuellen Stand der Theatersanierung informiert.
    Bereits ab 10.00 Uhr können Sie ausführlich und lecker frühstücken.

    Vorgestellt werden:

    L‘elisir d‘amore (Der Liebestrank)
    Carmen
    Die chinesische Nachtigall
    Heute Abend: Lola Blau
    Sonny Boys
    The Addams Family

  • Fr 10.09. 19.30 Uhr
    Premiere:
    Romantik, Liebe und Verrat
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    Sie sind erotische Verführerinnen oder von Rache Getriebene, hingebungsvolle Mütter oder vermeintliche Hexen. Starke Gefühle bestimmen ihr oft von großer Politik begleitetes Handeln. Gemeint sind jene Frauenfiguren, die in der romantischen Oper zumeist von Mezzosopranistinnen verkörpert werden. Dalila (Camille Saint-Saëns »Samson und Dalila«) entlockt Samson mit ihren Verführungskünsten das Geheimnis seiner unbezwingbaren Kraft und treibt ihn damit in den Untergang. Die zunehmend dem Wahnsinn verfallene Azucena (Giuseppe Verdi, »Troubadour«) sah einst ihre Mutter auf dem Scheiterhaufen verbrennen; bei dem Versuch, Rache zu üben, verbrannte sie versehentlich ihren eigenen Sohn. Cieca, die blinde Mutter der Straßensängerin Gioconda, wird als Hexe verleumdet (Amilcare Ponchielli, »La Gioconda«). Und die lebenszugewandte Carmen erliegt am Ende von George Bizets berühmter Oper der zerstörerischen Eifersucht ihres einstigen Liebhabers Don José.
    All diese Frauenfiguren haben die Komponisten zu Arien mit ergreifendster Musik inspiriert. Wir verbinden diese in unserer Gala mit stimmungsvollen Ballett- und Zwischenmusiken zu einem bewegenden Gesamtkunstwerk.

    Übrigens: Zu Gast ist die Mezzosopranistin Maria Riccarda Wesseling. Seit ihrem internationalen Durchbruch 2006 an der Opéra national de Paris gastiert sie auf den großen Bühnen dieser Welt (u. a. Teatro Real Madrid, Staatsoper Berlin, Staatsoper Stuttgart, Flämische Oper Antwerpen). Nach ihrem Regiedebüt 2018 mit Benjamin Brittens »The Rape of Lucretia« (Dutch National Opera Academy) begann sie Anfang 2020 in Nordhausen als Regisseurin mit den Proben zu Franz Lehárs Operette »Die lustige Witwe«, deren Premiere aus corona-bedingten Gründen verschoben wurde.

  • Fr 10.09. 19.30 Uhr
    Konzert zum 4. Schlossfest in Heringen Festhalle, Schloss Heringen
  • So 12.09. 15.00 Uhr
    Theaterfest 2021 Theater Nordhausen, Großes Haus

    Wir öffnen die Pforten des Theaters und geben zum Spielzeitauftakt spannende Einblicke! Während der geführten Rundgänge durch das Haus streifen die Besucher*innen an diesem Tag durch Arbeitsräume, die ihnen im Normalfall verschlossen bleiben und Spannendes zu Tage fördern. In den Foyers gibt es Unterhaltsames und Überraschendes und auf der großen Bühne ein (musikalisches) Programm, dessen krönender Abschluss am frühen Abend ein Konzert mit dem Loh-Orchester und Solist*innen des Ensembles ist. Neben dem Theater in Richtung Töpferstraße können sich Kinder jeglichen Alters vom Angebot des Jungen Theaters verführen lassen. Einen echten Insiderblick gewähren die Werkstätten und die Probebühne in der Domstraße.
    Und noch etwas: Während Sie – am »Tag des offenen Denkmals« – zu uns ins Theater und in die Werkstätten eingeladen sind, kommen wir gleichzeitig auch zu Ihnen in die Stadt! Vor der Stadtbibliothek wird das Ballett TN LOS! mit einer Performance überraschen, und Mitglieder des Loh-Orchesters werden an verschiedenen Orten mit live gespielter Musik aufwarten. Ein Tag zum Flanieren und Entdecken!

    OUTDOOR IN DER STADT

    15.00–18.00 Uhr                                                         »Offenes Training«

    Bürgerhaus/Stadtbibliothek,                                         Mit Ivan Alboresi Ballettdirektor, Ballett TN LOS!

    Vorplatz

    15.00–17.00 Uhr                                                         »Loh-Orchester mittendrin«

    u. a. Kunsthaus Meyenburg,                                         Open-Air-Auftritte in kleineren Besetzungen

    Tabakspeicher, Flohburg

     

     

     

     

    VOR DEM THEATER

    15.00–18.00 Uhr                                                         »Spiel und Spaß«

    Theater Nordhausen                                                   Mit Junges Theater, Theatermaske

     

    INDOOR IM THEATER           

    12.00–16.00 Uhr                                                         »Tag der offenen Loge«

    Theater Nordhausen,                                                  Besichtigung der Theaterwerkstätten und

    Domstraße 20 (Loge)                                                   der Probebühne des Theaters

    15.00–17.30 Uhr                                                         »Kulissen-Klatsch«

    Theater Nordhausen,                                                  Theaterführungen im Backstagebereich im 30-Minuten-Takt

    Käthe-Kollwitz-Straße 15

    Treffpunkt: Theaterkasse

    15.00–18.00 Uhr                                                         »Backen und Plaudern« Mit Marian Kalus (Mitglied des Solistenensembles)

    Theater Nordhausen, Oberes Foyer                              

    15.00–17.30 Uhr                                                         »Mal Show, mal Mitmachen«

    Theater Nordhausen,                                                  Buntes Bühnenprogramm, in kurzen kleinen Häppchen serviert

    Großes Haus

     

  • So 12.09. 18.00 Uhr
    Theaterfest-Konzert Theater Nordhausen, Großes Haus
  • Fr 17.09. 19.30 Uhr
    Romantik, Liebe und Verrat Theater Nordhausen, Großes Haus

    Sie sind erotische Verführerinnen oder von Rache Getriebene, hingebungsvolle Mütter oder vermeintliche Hexen. Starke Gefühle bestimmen ihr oft von großer Politik begleitetes Handeln. Gemeint sind jene Frauenfiguren, die in der romantischen Oper zumeist von Mezzosopranistinnen verkörpert werden. Dalila (Camille Saint-Saëns »Samson und Dalila«) entlockt Samson mit ihren Verführungskünsten das Geheimnis seiner unbezwingbaren Kraft und treibt ihn damit in den Untergang. Die zunehmend dem Wahnsinn verfallene Azucena (Giuseppe Verdi, »Troubadour«) sah einst ihre Mutter auf dem Scheiterhaufen verbrennen; bei dem Versuch, Rache zu üben, verbrannte sie versehentlich ihren eigenen Sohn. Cieca, die blinde Mutter der Straßensängerin Gioconda, wird als Hexe verleumdet (Amilcare Ponchielli, »La Gioconda«). Und die lebenszugewandte Carmen erliegt am Ende von George Bizets berühmter Oper der zerstörerischen Eifersucht ihres einstigen Liebhabers Don José.
    All diese Frauenfiguren haben die Komponisten zu Arien mit ergreifendster Musik inspiriert. Wir verbinden diese in unserer Gala mit stimmungsvollen Ballett- und Zwischenmusiken zu einem bewegenden Gesamtkunstwerk.

    Übrigens: Zu Gast ist die Mezzosopranistin Maria Riccarda Wesseling. Seit ihrem internationalen Durchbruch 2006 an der Opéra national de Paris gastiert sie auf den großen Bühnen dieser Welt (u. a. Teatro Real Madrid, Staatsoper Berlin, Staatsoper Stuttgart, Flämische Oper Antwerpen). Nach ihrem Regiedebüt 2018 mit Benjamin Brittens »The Rape of Lucretia« (Dutch National Opera Academy) begann sie Anfang 2020 in Nordhausen als Regisseurin mit den Proben zu Franz Lehárs Operette »Die lustige Witwe«, deren Premiere aus corona-bedingten Gründen verschoben wurde.

  • Sa 18.09. 19.30 Uhr
    Symphonic Queen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Zu Herzen gehende Songs, atemberaubende Gitarrensoli, eine kraftvolle Bühnenshow: Die grenzenlos energiegeladene Präsenz von Queen mit ihrem Frontmann Freddy Mercury war und ist ein besonderes Phänomen der Rock- und Popmusikgeschichte. Die Band war über zwanzig Jahre in unveränderter Besetzung erfolgreich, und auch heute noch sind Songs wie »The Show Must Go On«, »Bohemian Rhapsody« und »We Will Rock You« noch fast jeder und jedem im Ohr. Vier charismatische und stimmgewaltige Sänger*innen werden gemeinsam mit dem Loh-Orchester unter der Leitung von Henning Ehlert diese vielgeliebten Titel in einem neuen rocksinfonischen Gewand präsentieren.

  • Sa 18.09. 19.30 Uhr
    Veronika, der Korn ist da Echter Nordhäuser Traditionsbrennerei

    Seit drei Jahren ausverkaufte Vorstellungen: Der Dauerbrenner in der »Tradi« sorgt auch in dieser Spielzeit für Unterhaltung!
    Nicht nur der Korn ist in der Bar »Zur fröhlichen Henriette« als Tröster für die verlassene Veronika zu haben. Die empathische Bardame, die auch als Pianistin gefühlvollen Einsatz zeigt, liefert den Soundtrack zur Erinnerung an bessere Zeiten: ein aufheiterndes, buntes Repertoire hauptsächlich aus den zwanziger bis fünfziger Jahren. Auch zaubert sie den schönen Gigolo Jean herbei, der in Wirklichkeit Hans heißt und von Frankreich nur träumt …

  • So 19.09. 11.00 Uhr
    Die chinesische Nachtigall oder Die Macht der Musik Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    Der chinesische Kaiser ist verzweifelt auf der Suche nach einer Nachtigall, die irgendwo in seinem großen Reich leben soll und mit ihrem Gesang alle Menschen glücklich machen und zu Tränen rühren kann. Seine Untertanen reden viel von dieser geheimnisvollen Sängerin, nur der Kaiser hat sie noch nie gesehen oder gehört. Als man ihm schließlich die eingefangene Nachtigall bringt, sperrt er sie in einen goldenen Käfig und lässt sie Tag um Tag bis zur Erschöpfung singen. Zur Entlastung wird ein künstlicher, elektronischer Vogel angeschafft, der die lebendige Nachtigall unterstützen soll. Doch sie befreit sich aus ihrem Gefängnis und fliegt davon.
    Nun bleibt dem Kaiser nur noch der Kunstvogel, dessen mechanischer Gesang nicht an die wunderbaren Klänge der Nachtigall heranreicht. Erst zum Ende seines Lebens erkennt er, was für einen großen und besonderen Schatz er mit seiner Nachtigall verloren hat.
    Das musikalische Märchen von Hans Christian Andersen erzählt von Wahrhaftigkeit, von Freiheit und natürlich von der Macht der Musik.

    Übrigens: Die Nachtigallenmännchen singen unter anderem, um Weibchen zu betören. Je größer das Strophenrepertoire der Herren ist, umso empfänglicher sind die Besungenen, und je größer die männliche Sangeskunst ist, umso hingebungsvoller wird der spätere Vater sein. Wissenschaftlich erwiesen ist aber auch, dass jedes fünfte Küken im Nest nicht vom sozialen Vater gezeugt wurde, sondern von einem charmanten Nachbarn … Sodom und Gomorrha im Land der Nachtigallen!

  • So 19.09. 18.00 Uhr
    Romantik, Liebe und Verrat Theater Nordhausen, Großes Haus

    Sie sind erotische Verführerinnen oder von Rache Getriebene, hingebungsvolle Mütter oder vermeintliche Hexen. Starke Gefühle bestimmen ihr oft von großer Politik begleitetes Handeln. Gemeint sind jene Frauenfiguren, die in der romantischen Oper zumeist von Mezzosopranistinnen verkörpert werden. Dalila (Camille Saint-Saëns »Samson und Dalila«) entlockt Samson mit ihren Verführungskünsten das Geheimnis seiner unbezwingbaren Kraft und treibt ihn damit in den Untergang. Die zunehmend dem Wahnsinn verfallene Azucena (Giuseppe Verdi, »Troubadour«) sah einst ihre Mutter auf dem Scheiterhaufen verbrennen; bei dem Versuch, Rache zu üben, verbrannte sie versehentlich ihren eigenen Sohn. Cieca, die blinde Mutter der Straßensängerin Gioconda, wird als Hexe verleumdet (Amilcare Ponchielli, »La Gioconda«). Und die lebenszugewandte Carmen erliegt am Ende von George Bizets berühmter Oper der zerstörerischen Eifersucht ihres einstigen Liebhabers Don José.
    All diese Frauenfiguren haben die Komponisten zu Arien mit ergreifendster Musik inspiriert. Wir verbinden diese in unserer Gala mit stimmungsvollen Ballett- und Zwischenmusiken zu einem bewegenden Gesamtkunstwerk.

    Übrigens: Zu Gast ist die Mezzosopranistin Maria Riccarda Wesseling. Seit ihrem internationalen Durchbruch 2006 an der Opéra national de Paris gastiert sie auf den großen Bühnen dieser Welt (u. a. Teatro Real Madrid, Staatsoper Berlin, Staatsoper Stuttgart, Flämische Oper Antwerpen). Nach ihrem Regiedebüt 2018 mit Benjamin Brittens »The Rape of Lucretia« (Dutch National Opera Academy) begann sie Anfang 2020 in Nordhausen als Regisseurin mit den Proben zu Franz Lehárs Operette »Die lustige Witwe«, deren Premiere aus corona-bedingten Gründen verschoben wurde.

  • Mo 20.09. 11.00 Uhr
    Die chinesische Nachtigall oder Die Macht der Musik Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    Der chinesische Kaiser ist verzweifelt auf der Suche nach einer Nachtigall, die irgendwo in seinem großen Reich leben soll und mit ihrem Gesang alle Menschen glücklich machen und zu Tränen rühren kann. Seine Untertanen reden viel von dieser geheimnisvollen Sängerin, nur der Kaiser hat sie noch nie gesehen oder gehört. Als man ihm schließlich die eingefangene Nachtigall bringt, sperrt er sie in einen goldenen Käfig und lässt sie Tag um Tag bis zur Erschöpfung singen. Zur Entlastung wird ein künstlicher, elektronischer Vogel angeschafft, der die lebendige Nachtigall unterstützen soll. Doch sie befreit sich aus ihrem Gefängnis und fliegt davon.
    Nun bleibt dem Kaiser nur noch der Kunstvogel, dessen mechanischer Gesang nicht an die wunderbaren Klänge der Nachtigall heranreicht. Erst zum Ende seines Lebens erkennt er, was für einen großen und besonderen Schatz er mit seiner Nachtigall verloren hat.
    Das musikalische Märchen von Hans Christian Andersen erzählt von Wahrhaftigkeit, von Freiheit und natürlich von der Macht der Musik.

    Übrigens: Die Nachtigallenmännchen singen unter anderem, um Weibchen zu betören. Je größer das Strophenrepertoire der Herren ist, umso empfänglicher sind die Besungenen, und je größer die männliche Sangeskunst ist, umso hingebungsvoller wird der spätere Vater sein. Wissenschaftlich erwiesen ist aber auch, dass jedes fünfte Küken im Nest nicht vom sozialen Vater gezeugt wurde, sondern von einem charmanten Nachbarn … Sodom und Gomorrha im Land der Nachtigallen!

  • Fr 24.09. 19.30 Uhr
    Premiere:
    L'elisir d'amore (Der Liebestrank)
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    Liebe macht blind, manchmal jedenfalls. In Gaetano Donizettis Erfolgsoper »L’elisir d’amore« fällt der in die wohlhabende Adina verliebte Nemorino auf den reisenden »Arzt« Dulcamara herein. Dieser ist nichts anderes als ein großer Schwindler, der ganz normalen Wein als Liebestrank anbietet. Nemorino kauft ihn nur allzu gerne, denn er hofft, damit seinem Liebesglück auf die Sprünge helfen zu können. Schließlich, so denkt er, zeigte ein Liebestrank auch bei Tristan und Isolde einst Erfolg. Zu seinem Leidwesen geht die Angebetete aber auf die Avancen des Sergeanten Belcore ein. Dass sich Adina schließlich doch Nemorino zuwendet, führt er auf die Wirkung des »Liebestranks« zurück, was nicht ganz falsch ist, denn der Wein nimmt Nemorino immerhin seine Schüchternheit.
    Mit viel Humor gespickt ist die Geschichte in Donizettis komischer Oper aus dem Jahr 1832. Gleichwohl nimmt seine an eingängigen Melodien reiche Musik die Protagonisten ernst, ergründet auch die Tiefen seelischen Erlebens und bleibt dabei doch immer leichtfüßig. Der erfahrene Gastdirigent Fabrizio Ventura konnte gewonnen werden, um eines der beliebtesten Werke der Opernliteratur mit der gebotenen Italianità im Nordhäuser Theater zum Klingen zu bringen.

    Übrigens: Dass Donizetti, der mit 38 Jahren bereits 50 Opern zu Papier gebracht hatte, in einer wahnsinnigen Schnelligkeit komponierte und damit den Wunsch des damaligen Opernpublikums nach immer neuer Unterhaltung zu erfüllen versuchte, brachte ihm nicht nur Zuspruch ein. Von Heinrich Heine ist die spöttische Bemerkung überliefert, dass Donizetti in seiner Fruchtbarkeit nur den Kaninchen nachstehe …

  • Sa 25.09. 19.30 Uhr
    Symphonic Queen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Zu Herzen gehende Songs, atemberaubende Gitarrensoli, eine kraftvolle Bühnenshow: Die grenzenlos energiegeladene Präsenz von Queen mit ihrem Frontmann Freddy Mercury war und ist ein besonderes Phänomen der Rock- und Popmusikgeschichte. Die Band war über zwanzig Jahre in unveränderter Besetzung erfolgreich, und auch heute noch sind Songs wie »The Show Must Go On«, »Bohemian Rhapsody« und »We Will Rock You« noch fast jeder und jedem im Ohr. Vier charismatische und stimmgewaltige Sänger*innen werden gemeinsam mit dem Loh-Orchester unter der Leitung von Henning Ehlert diese vielgeliebten Titel in einem neuen rocksinfonischen Gewand präsentieren.

  • So 26.09. 18.00 Uhr
    Romantik, Liebe und Verrat Achteckhaus, Schloss Sondershausen

    Sie sind erotische Verführerinnen oder von Rache Getriebene, hingebungsvolle Mütter oder vermeintliche Hexen. Starke Gefühle bestimmen ihr oft von großer Politik begleitetes Handeln. Gemeint sind jene Frauenfiguren, die in der romantischen Oper zumeist von Mezzosopranistinnen verkörpert werden. Dalila (Camille Saint-Saëns »Samson und Dalila«) entlockt Samson mit ihren Verführungskünsten das Geheimnis seiner unbezwingbaren Kraft und treibt ihn damit in den Untergang. Die zunehmend dem Wahnsinn verfallene Azucena (Giuseppe Verdi, »Troubadour«) sah einst ihre Mutter auf dem Scheiterhaufen verbrennen; bei dem Versuch, Rache zu üben, verbrannte sie versehentlich ihren eigenen Sohn. Cieca, die blinde Mutter der Straßensängerin Gioconda, wird als Hexe verleumdet (Amilcare Ponchielli, »La Gioconda«). Und die lebenszugewandte Carmen erliegt am Ende von George Bizets berühmter Oper der zerstörerischen Eifersucht ihres einstigen Liebhabers Don José.
    All diese Frauenfiguren haben die Komponisten zu Arien mit ergreifendster Musik inspiriert. Wir verbinden diese in unserer Gala mit stimmungsvollen Ballett- und Zwischenmusiken zu einem bewegenden Gesamtkunstwerk.

    Übrigens: Zu Gast ist die Mezzosopranistin Maria Riccarda Wesseling. Seit ihrem internationalen Durchbruch 2006 an der Opéra national de Paris gastiert sie auf den großen Bühnen dieser Welt (u. a. Teatro Real Madrid, Staatsoper Berlin, Staatsoper Stuttgart, Flämische Oper Antwerpen). Nach ihrem Regiedebüt 2018 mit Benjamin Brittens »The Rape of Lucretia« (Dutch National Opera Academy) begann sie Anfang 2020 in Nordhausen als Regisseurin mit den Proben zu Franz Lehárs Operette »Die lustige Witwe«, deren Premiere aus corona-bedingten Gründen verschoben wurde.

  • Di 28.09. 19.00 Uhr
    Meet and Greet Café der Landesmusikakademie, Sondershausen

    Dieses neue und exklusive Format bietet Ihnen die einmalige Gelegenheit, zwei Künstler näher kennenzulernen, die das Gesicht der Spielzeit 2021/22 am TNLOS! entscheidend prägen. Der Geiger Tomo Keller wird als Artist in Resonance das Loh-Orchester als Solist und gleichzeitig künstlerischer Leiter vom Konzertmeisterstuhl aus mit ansteckender Musizierfreude befeuern. Christoph Ehrenfellner, in Nordthüringen bereits bestens bekannt, steuert zum Programm des 1. Sinfoniekonzertes sein neustes Auftragswerk bei, bevor er seine Zeit als Composer in Residence mit seiner Oper »Kain und Abel« krönen wird.
    Moderiert von Daniel Klajner haben Sie an diesem Abend die Möglichkeit, beide
    Künstler ganz nah zu erleben und ihre Begeisterung für die Musik und das Musizieren zu spüren. Das Café der Landesmusikakademie Sondershausen stellt dafür den einladenden Rahmen.

  • Do 30.09. 18.00 Uhr
    Mittendrin statt außen vor Haus der Kunst, Sondershausen

    Wie fühlt es sich an, wie klingt es, wenn man wie die Musiker*innen mitten im Orchester sitzt, für ein Konzert probt und der Dirigent vor einem steht? Wenn Sie genau das einmal erleben möchten, dann kommen Sie zu einem exklusiven Probenbesuch zu uns ins Haus der Kunst!
    Zuvor haben Sie die Gelegenheit, geführt durch diese traditionelle Heimstätte des Loh-Orchesters zu streifen. Innerhalb einer knappen Stunde erfahren Sie im Rundgang durch den Verwaltungs- und Garderobentrakt, durch den Unterbühnenbereich bis in die umfangreiche Notenbibliothek Historisches, Alltägliches und Kurioses über das Loh-Orchester, seine Musiker*innen und Generalmusikdirektoren.
    Zwischen Führung und Probenbeginn laden wir Sie zu einer kleinen kulinarischen Stärkung in die »Caféstube« des Orchesters ein.

  • Fr 01.10. 19.30 Uhr
    L'elisir d'amore (Der Liebestrank) Theater Nordhausen, Großes Haus

    Liebe macht blind, manchmal jedenfalls. In Gaetano Donizettis Erfolgsoper »L’elisir d’amore« fällt der in die wohlhabende Adina verliebte Nemorino auf den reisenden »Arzt« Dulcamara herein. Dieser ist nichts anderes als ein großer Schwindler, der ganz normalen Wein als Liebestrank anbietet. Nemorino kauft ihn nur allzu gerne, denn er hofft, damit seinem Liebesglück auf die Sprünge helfen zu können. Schließlich, so denkt er, zeigte ein Liebestrank auch bei Tristan und Isolde einst Erfolg. Zu seinem Leidwesen geht die Angebetete aber auf die Avancen des Sergeanten Belcore ein. Dass sich Adina schließlich doch Nemorino zuwendet, führt er auf die Wirkung des »Liebestranks« zurück, was nicht ganz falsch ist, denn der Wein nimmt Nemorino immerhin seine Schüchternheit.
    Mit viel Humor gespickt ist die Geschichte in Donizettis komischer Oper aus dem Jahr 1832. Gleichwohl nimmt seine an eingängigen Melodien reiche Musik die Protagonisten ernst, ergründet auch die Tiefen seelischen Erlebens und bleibt dabei doch immer leichtfüßig. Der erfahrene Gastdirigent Fabrizio Ventura konnte gewonnen werden, um eines der beliebtesten Werke der Opernliteratur mit der gebotenen Italianità im Nordhäuser Theater zum Klingen zu bringen.

    Übrigens: Dass Donizetti, der mit 38 Jahren bereits 50 Opern zu Papier gebracht hatte, in einer wahnsinnigen Schnelligkeit komponierte und damit den Wunsch des damaligen Opernpublikums nach immer neuer Unterhaltung zu erfüllen versuchte, brachte ihm nicht nur Zuspruch ein. Von Heinrich Heine ist die spöttische Bemerkung überliefert, dass Donizetti in seiner Fruchtbarkeit nur den Kaninchen nachstehe …

  • Sa 02.10. 18.00 Uhr
    1. Sinfoniekonzert Haus der Kunst, Sondershausen

    Ein Viergestirn aus Wiener Komponisten lässt das erste Konzert der Saison erstrahlen. Die drei »Wiener Klassiker« leuchten seit jeher hell am Konzerthimmel: Joseph Haydns leichte und oft hintergründig gewitzte Musik, Wolfgang Amadeus Mozarts zu Herzen gehende Melodien und Ludwig van Beethovens auftrumpfende Sinfonien ziehen das Publikum bis heute magisch an. Der in Wien beheimatete Christoph Ehrenfellner schuf in den Jahren 2016 bis 2019 als Composer in Residence des TN LOS! unter anderem seine mit Begeisterung aufgenommene »Luther-Sinfonie«. Nun erklingt mit der Caprice für Violine und Orchester »Wiener G’schichten« ein neues Werk von ihm, das mit tänzerischem Schwung das Flair der alten Wiener Meister mit der aktuellen Musiksprache verbindet und es so ins Heute transportiert.
    Nach Haydns Ouvertüre zum Orpheus-Mythos, die Tomo Keller als Artist in Resonance vom Konzertmeisterstuhl aus leitet, bringt er Mozarts meistgespieltes Violinkonzert in A-Dur als Solist zu Gehör. Damit folgt er einer in Mozarts Zeit gängigen Praxis, denn auch der Geiger Mozart spielte in seiner Funktion als Konzertmeister in Salzburg seine fünf Violinkonzerte selbst. Das 5. Violinkonzert besticht durch seine abwechslungsreiche, herzergreifende und virtuose Musik. Die seltener zu hörende 2. Sinfonie vom dritten Wiener Klassiker Ludwig van Beethoven rundet das Konzertprogramm ab. Obwohl dieser zur Zeit der Komposition bereits mit seiner fortschreitenden Ertaubung zu kämpfen hatte, schuf er einen Kosmos von positiv anpackendem und schwungvollem Charakter.

    Übrigens: Von Beethovens 2. Sinfonie sind heute außer einiger Skizzen keine handschriftlichen Quellen erhalten. Ferdinand Ries, ein langjähriger Schüler und Freund Beethovens, teilte mit, er habe die handschriftliche Partitur der Sinfonie vom Komponisten zwar geschenkt bekommen. Leider sei sie ihm aber »von einem Freunde, aus reiner Freundschaft, gestohlen« worden.

  • Sa 02.10. 19.30 Uhr
    Premiere:
    Heute Abend: Lola Blau
    Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    Dieses außergewöhnliche Stück von Georg Kreisler für einen Pianisten und eine Darstellerin erzählt von der jungen jüdischen Schauspielerin Lola, die ihre Karriere beginnt, als die Nationalsozialisten an die Macht gelangen. Aus ihrer österreichischen Heimat Wien flieht sie über die Schweiz in die Vereinigten Staaten von Amerika und wird dort als Sängerin erfolgreich. Als sie nach dem Krieg hoffnungsvoll nach Österreich zurückkehrt, ist der Neubeginn dort alles andere als leicht.
    Seit der Uraufführung 1971 in Wien hat die Geschichte um Lola, in der Georg Kreisler auch eigene Erfahrungen verarbeitet hat, nichts an Aktualität verloren. Kreislers ebenso melancholische wie komische, heitere und mitunter auch bissige Kabarettsongs sprechen Kopf und Herz gleichermaßen an. Für Kreisler selbst ist »Lola Blau« »die Geschichte einer Ohnmacht. Lola ist ohnmächtig gegen die sturen Schweizer, wütet ohnmächtig gegen die Sex-Karriere in Amerika, und zum Schluss ist sie wieder ohnmächtig gegen die österreichischen Ewig-Gestrigen. Sie will eigentlich nichts als ein bisschen tanzen und singen und ihrem Publikum Freude machen. Aber sie muss einsehen, dass es nichts nützt, nur einen kleinen bescheidenen Platz an der Sonne erhaschen zu wollen.«

    Übrigens: Bevor Brigitte Roth ihr jahrzehntelanges Engagement als Sängerin und Darstellerin am Theater Nordhausen beendet, wird sie unserem Publikum als Lola noch einmal mit ihrer Wandlungsfähigkeit und mit allen Facetten ihres Könnens begegnen.

     

  • Sa 02.10. 19.30 Uhr
    Veronika, der Korn ist da Echter Nordhäuser Traditionsbrennerei

    Seit drei Jahren ausverkaufte Vorstellungen: Der Dauerbrenner in der »Tradi« sorgt auch in dieser Spielzeit für Unterhaltung!
    Nicht nur der Korn ist in der Bar »Zur fröhlichen Henriette« als Tröster für die verlassene Veronika zu haben. Die empathische Bardame, die auch als Pianistin gefühlvollen Einsatz zeigt, liefert den Soundtrack zur Erinnerung an bessere Zeiten: ein aufheiterndes, buntes Repertoire hauptsächlich aus den zwanziger bis fünfziger Jahren. Auch zaubert sie den schönen Gigolo Jean herbei, der in Wirklichkeit Hans heißt und von Frankreich nur träumt …

  • So 03.10. 18.00 Uhr
    1. Sinfoniekonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Ein Viergestirn aus Wiener Komponisten lässt das erste Konzert der Saison erstrahlen. Die drei »Wiener Klassiker« leuchten seit jeher hell am Konzerthimmel: Joseph Haydns leichte und oft hintergründig gewitzte Musik, Wolfgang Amadeus Mozarts zu Herzen gehende Melodien und Ludwig van Beethovens auftrumpfende Sinfonien ziehen das Publikum bis heute magisch an. Der in Wien beheimatete Christoph Ehrenfellner schuf in den Jahren 2016 bis 2019 als Composer in Residence des TN LOS! unter anderem seine mit Begeisterung aufgenommene »Luther-Sinfonie«. Nun erklingt mit der Caprice für Violine und Orchester »Wiener G’schichten« ein neues Werk von ihm, das mit tänzerischem Schwung das Flair der alten Wiener Meister mit der aktuellen Musiksprache verbindet und es so ins Heute transportiert.
    Nach Haydns Ouvertüre zum Orpheus-Mythos, die Tomo Keller als Artist in Resonance vom Konzertmeisterstuhl aus leitet, bringt er Mozarts meistgespieltes Violinkonzert in A-Dur als Solist zu Gehör. Damit folgt er einer in Mozarts Zeit gängigen Praxis, denn auch der Geiger Mozart spielte in seiner Funktion als Konzertmeister in Salzburg seine fünf Violinkonzerte selbst. Das 5. Violinkonzert besticht durch seine abwechslungsreiche, herzergreifende und virtuose Musik. Die seltener zu hörende 2. Sinfonie vom dritten Wiener Klassiker Ludwig van Beethoven rundet das Konzertprogramm ab. Obwohl dieser zur Zeit der Komposition bereits mit seiner fortschreitenden Ertaubung zu kämpfen hatte, schuf er einen Kosmos von positiv anpackendem und schwungvollem Charakter.

    Übrigens: Von Beethovens 2. Sinfonie sind heute außer einiger Skizzen keine handschriftlichen Quellen erhalten. Ferdinand Ries, ein langjähriger Schüler und Freund Beethovens, teilte mit, er habe die handschriftliche Partitur der Sinfonie vom Komponisten zwar geschenkt bekommen. Leider sei sie ihm aber »von einem Freunde, aus reiner Freundschaft, gestohlen« worden.

  • Mo 04.10. 19.30 Uhr
    Montags im Foyer Theater Nordhausen, Oberes Foyer

    Der Förderverein Theater Nordhausen e. V. lädt ein! Die beliebte Reihe »Montags im Foyer« ist längst zur Tradition geworden. Im Gespräch mit der Vorstandsvorsitzenden Barbara Rinke und dem Vorstandsmitglied Dietrich Rose erzählen ihre Gäste Spannendes und Wissenswertes aus ihrem Leben.

    »Neue Akzente im Jungen Theater«
    Mit Team des Jungen Theaters

  • Mi 06.10. 11.00 Uhr
    MusicalWerkstatt »Addams Family« Theater Nordhausen, Großes Haus
  • Do 07.10. 19.30 Uhr
    The Addams Family Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die Addams Family ist keine gewöhnliche Familie. Sie pflegt einen exzentrischen Lebensstil, liebt das Makabre und Groteske und hat einen Hang zum Morbiden. Die Gewohnheit der älteren Tochter Wednesday, den Bruder Pugsley zu ihrem und seinem Vergnügen auf die Streckbank zu legen, ist nur eine von etlichen Skurrilitäten dieser Familie, die friedlich für sich lebt und in der man keine Geheimnisse voreinander hat. Als sich die junge Erwachsene Wednesday in einen ganz gewöhnlichen jungen Mann verliebt und ihn vom Fleck weg heiraten möchte, gerät das Gleichgewicht der gesamten Familie gehörig durcheinander.
    Die Addams Family erschien zum ersten Mal 1938 in den Cartoons von Charles Addams, der sie in der Zeitung »The New Yorker« publizierte. Addams’ Cartoons, die einen provokanten Gegenentwurf zur perfekten amerikanischen Familie zeigten, regten Fernsehserien, Zeichentrick- und drei Kinofilme an. Im Jahr 2009 erlebte das erste Musical in Chicago seine Uraufführung, es wurde gleich darauf mit Erfolg am New Yorker Broadway gegeben. Zu der mit viel Humor und Lust am Exzentrischen erzählten Geschichte schuf Andrew Lippa eine Musik, die lyrische mit rockig-fetzigen Klängen verbindet.

  • Fr 08.10. 19.30 Uhr
    The Addams Family Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die Addams Family ist keine gewöhnliche Familie. Sie pflegt einen exzentrischen Lebensstil, liebt das Makabre und Groteske und hat einen Hang zum Morbiden. Die Gewohnheit der älteren Tochter Wednesday, den Bruder Pugsley zu ihrem und seinem Vergnügen auf die Streckbank zu legen, ist nur eine von etlichen Skurrilitäten dieser Familie, die friedlich für sich lebt und in der man keine Geheimnisse voreinander hat. Als sich die junge Erwachsene Wednesday in einen ganz gewöhnlichen jungen Mann verliebt und ihn vom Fleck weg heiraten möchte, gerät das Gleichgewicht der gesamten Familie gehörig durcheinander.
    Die Addams Family erschien zum ersten Mal 1938 in den Cartoons von Charles Addams, der sie in der Zeitung »The New Yorker« publizierte. Addams’ Cartoons, die einen provokanten Gegenentwurf zur perfekten amerikanischen Familie zeigten, regten Fernsehserien, Zeichentrick- und drei Kinofilme an. Im Jahr 2009 erlebte das erste Musical in Chicago seine Uraufführung, es wurde gleich darauf mit Erfolg am New Yorker Broadway gegeben. Zu der mit viel Humor und Lust am Exzentrischen erzählten Geschichte schuf Andrew Lippa eine Musik, die lyrische mit rockig-fetzigen Klängen verbindet.

  • Sa 09.10. 19.30 Uhr
    The Addams Family Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die Addams Family ist keine gewöhnliche Familie. Sie pflegt einen exzentrischen Lebensstil, liebt das Makabre und Groteske und hat einen Hang zum Morbiden. Die Gewohnheit der älteren Tochter Wednesday, den Bruder Pugsley zu ihrem und seinem Vergnügen auf die Streckbank zu legen, ist nur eine von etlichen Skurrilitäten dieser Familie, die friedlich für sich lebt und in der man keine Geheimnisse voreinander hat. Als sich die junge Erwachsene Wednesday in einen ganz gewöhnlichen jungen Mann verliebt und ihn vom Fleck weg heiraten möchte, gerät das Gleichgewicht der gesamten Familie gehörig durcheinander.
    Die Addams Family erschien zum ersten Mal 1938 in den Cartoons von Charles Addams, der sie in der Zeitung »The New Yorker« publizierte. Addams’ Cartoons, die einen provokanten Gegenentwurf zur perfekten amerikanischen Familie zeigten, regten Fernsehserien, Zeichentrick- und drei Kinofilme an. Im Jahr 2009 erlebte das erste Musical in Chicago seine Uraufführung, es wurde gleich darauf mit Erfolg am New Yorker Broadway gegeben. Zu der mit viel Humor und Lust am Exzentrischen erzählten Geschichte schuf Andrew Lippa eine Musik, die lyrische mit rockig-fetzigen Klängen verbindet.

  • So 10.10. 14.30 Uhr
    L'elisir d'amore (Der Liebestrank) Theater Nordhausen, Großes Haus

    Liebe macht blind, manchmal jedenfalls. In Gaetano Donizettis Erfolgsoper »L’elisir d’amore« fällt der in die wohlhabende Adina verliebte Nemorino auf den reisenden »Arzt« Dulcamara herein. Dieser ist nichts anderes als ein großer Schwindler, der ganz normalen Wein als Liebestrank anbietet. Nemorino kauft ihn nur allzu gerne, denn er hofft, damit seinem Liebesglück auf die Sprünge helfen zu können. Schließlich, so denkt er, zeigte ein Liebestrank auch bei Tristan und Isolde einst Erfolg. Zu seinem Leidwesen geht die Angebetete aber auf die Avancen des Sergeanten Belcore ein. Dass sich Adina schließlich doch Nemorino zuwendet, führt er auf die Wirkung des »Liebestranks« zurück, was nicht ganz falsch ist, denn der Wein nimmt Nemorino immerhin seine Schüchternheit.
    Mit viel Humor gespickt ist die Geschichte in Donizettis komischer Oper aus dem Jahr 1832. Gleichwohl nimmt seine an eingängigen Melodien reiche Musik die Protagonisten ernst, ergründet auch die Tiefen seelischen Erlebens und bleibt dabei doch immer leichtfüßig. Der erfahrene Gastdirigent Fabrizio Ventura konnte gewonnen werden, um eines der beliebtesten Werke der Opernliteratur mit der gebotenen Italianità im Nordhäuser Theater zum Klingen zu bringen.

    Übrigens: Dass Donizetti, der mit 38 Jahren bereits 50 Opern zu Papier gebracht hatte, in einer wahnsinnigen Schnelligkeit komponierte und damit den Wunsch des damaligen Opernpublikums nach immer neuer Unterhaltung zu erfüllen versuchte, brachte ihm nicht nur Zuspruch ein. Von Heinrich Heine ist die spöttische Bemerkung überliefert, dass Donizetti in seiner Fruchtbarkeit nur den Kaninchen nachstehe …

  • Di 12.10. 19.00 Uhr
    Ballett hautnah »Carmen« Theater Nordhausen, Großes Haus
  • Mi 13.10. 19.00 Uhr
    1. Kammerkonzert Kunsthaus Meyenburg, Nordhausen

    Antonín Dvořák wählte für sein zweites Streichquintett die seltene Besetzung mit Kontrabass, wodurch das Werk stellenweise fast orchestral klingt. Im Septett des französischen Komponisten Camille Saint-Saëns treten Trompete und Klavier hinzu. Dieses Werk nimmt die Zuhörer mit auf eine kurzweilige Reise durch verschiedenste Musikstile und -formen vom Barock bis zur Romantik. Abgerundet wird das Programm mit vier Stücken für Klavierquartett von Richard Strauss.

  • Fr 15.10. 19.30 Uhr
    Premiere:
    Sonny Boys
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    Lange Zeit hat das berühmte Komiker-Duo »Sonny Boys« mit Willie Clark und Al Lewis sein Publikum zum Lachen gebracht. Als Al Lewis eines Tages aussteigen will, verkrachen sich die Männer so sehr, dass sie viele Jahre nicht mehr miteinander reden. Beide ziehen sich in die Anonymität zurück. Willie Clark haust in einem heruntergekommenen Zimmer seiner ehemaligen glanzvollen Suite. Al Lewis hat ein bescheidenes Leben bei seiner Tochter. Sein gutmütiger Neffe Ben, der ihn mit Dosensuppen und Teebeuteln über Wasser hält, versucht vergeblich, ihm ein Engagement zu verschaffen. Da flattert eines Tages die Anfrage eines Fernsehsenders herein: Auf dem Höhepunkt einer Gala über die Glanzzeit des Varietés sollen Willie und Al ihren berühmtesten Sketch noch einmal spielen. Willie ist strikt dagegen, doch dann kündigt Al seinen Besuch an …
    Der Allround-Autor Neil Simon (1927–2018) gehört zu den Helden des Broadways. Seine brillanten Komödien sind reich an Situationskomik und pointierten Dialogen und zugleich voller Poesie und Melancholie. Mit »Sonny Boys« gelang ihm 1972 ein lebensnaher Blick hinter die glitzernde Fassade des Showbusiness. Das Stück war Simons größter Broadwayerfolg, es wurde mehrfach verfilmt und wird auch heute noch auf Bühnen in aller Welt gespielt.

    Übrigens: Das »komische Paar«, das für amüsante Unterhaltung sorgt, hat eine lange Tradition. Schon im 16. Jahrhundert brachten so unterschiedliche Figuren wie Arlecchino und Brighella aus der Commedia dell’arte Menschen zum Lachen. Legendär im Film sind Stan Laurel und Oliver Hardy (»Dick und Doof«), die seit 1927 über hundert Filme drehten.

  • Sa 16.10. 19.30 Uhr
    Premiere:
    Der Vetter aus Dingsda
    Meininger Hof, Saalfeld

    Das Herz der jungen Julia de Weert schlägt für ihren Vetter Roderich, dem sie vor sieben Jahren die Treue schwor. Seitdem allerdings weilt er im fernen Osten, in Dingsda, und sie wartet sehnsüchtig auf seine Rückkehr. Für andere Männer interessiert sie sich nicht, etwa für August, den Neffen ihres Onkels und Vormundes Josef Kuhbrot. Mit diesem möchte der Onkel Julia verheiratet wissen, damit ihre Mitgift in der Familie bleibt. Da ist guter Rat teuer! Als der lang ersehnte Roderich an Julias 18. Geburtstag schließlich leibhaftig vor ihr steht, ist ihre Enttäuschung groß: Roderich hat in den Jahren gar nicht mehr an sie gedacht! Doch hat die Sache auch ihr Gutes, denn Julia kann sich jetzt eingestehen, dass sie sich eigentlich in den geheimnisvollen Fremden verguckt hat, der an ihrem Geburtstag plötzlich auftaucht …
    Eduard Künnekes Operette »Der Vetter aus Dingsda« erlebte 1921 ihre Uraufführung in Berlin und wurde sein erfolgreichstes Bühnenstück. Ihr frecher Witz, ihre spritzigen, von damals moderner amerikanischer Unterhaltungsmusik geprägten Rhythmen und etliche einprägsame Melodien versprechen auch heute noch ein Rundumvergnügen.

    Übrigens: »Dingsda« wird laut Duden »als Ersatz für ein beliebiges Substantiv, oft einen Namen, verwendet (meist weil der sprechenden Person ein bestimmtes Wort gerade nicht einfällt)«. So verhält es sich in Künnekes Operette »Der Vetter aus Dinsgda«: Zu weit von der eigenen Lebenswelt entfernt liegt für alle die Stadt »Batavia«, in der sie den Vetter Roderich seit sieben Jahren wähnen. Der Name lässt sich einfach nicht merken! Und so spricht man schlicht von »Dingsda«. Batavia war bis zur Unabhängigkeit Indonesiens in den 1940er Jahren die Hauptstadt Niederländisch-Indiens. Seitdem ist sie unter dem Namen »Jakarta« die Hauptstadt Indonesiens.

  • Sa 16.10. 19.30 Uhr
    Romantik, Liebe und Verrat Theater Nordhausen, Großes Haus

    Sie sind erotische Verführerinnen oder von Rache Getriebene, hingebungsvolle Mütter oder vermeintliche Hexen. Starke Gefühle bestimmen ihr oft von großer Politik begleitetes Handeln. Gemeint sind jene Frauenfiguren, die in der romantischen Oper zumeist von Mezzosopranistinnen verkörpert werden. Dalila (Camille Saint-Saëns »Samson und Dalila«) entlockt Samson mit ihren Verführungskünsten das Geheimnis seiner unbezwingbaren Kraft und treibt ihn damit in den Untergang. Die zunehmend dem Wahnsinn verfallene Azucena (Giuseppe Verdi, »Troubadour«) sah einst ihre Mutter auf dem Scheiterhaufen verbrennen; bei dem Versuch, Rache zu üben, verbrannte sie versehentlich ihren eigenen Sohn. Cieca, die blinde Mutter der Straßensängerin Gioconda, wird als Hexe verleumdet (Amilcare Ponchielli, »La Gioconda«). Und die lebenszugewandte Carmen erliegt am Ende von George Bizets berühmter Oper der zerstörerischen Eifersucht ihres einstigen Liebhabers Don José.
    All diese Frauenfiguren haben die Komponisten zu Arien mit ergreifendster Musik inspiriert. Wir verbinden diese in unserer Gala mit stimmungsvollen Ballett- und Zwischenmusiken zu einem bewegenden Gesamtkunstwerk.

    Übrigens: Zu Gast ist die Mezzosopranistin Maria Riccarda Wesseling. Seit ihrem internationalen Durchbruch 2006 an der Opéra national de Paris gastiert sie auf den großen Bühnen dieser Welt (u. a. Teatro Real Madrid, Staatsoper Berlin, Staatsoper Stuttgart, Flämische Oper Antwerpen). Nach ihrem Regiedebüt 2018 mit Benjamin Brittens »The Rape of Lucretia« (Dutch National Opera Academy) begann sie Anfang 2020 in Nordhausen als Regisseurin mit den Proben zu Franz Lehárs Operette »Die lustige Witwe«, deren Premiere aus corona-bedingten Gründen verschoben wurde.

  • So 17.10. 11.00 Uhr
    1. Schlosskonzert Blauer Saal, Schloss Sondershausen

    Antonín Dvořáks erste Streicherserenade ist ein durch und durch heiteres Werk und fasziniert durch seinen böhmischen Charakter. Zu diesem eröffnenden Werk gesellt sich Mozarts unbeschwertes Divertimento, das der 16-jährig in Salzburg schuf. Richard Straussʼ 1875 komponiertes Duett Concertino für Klarinette und Fagott begeistert neben der Virtuosität in den Solostimmen durch seine weitausschwingenden Melodienbögen. Der Überlieferung nach soll dem Werk als Programm Hans Christian Andersens Märchen vom Schweinehirten zugrunde liegen mit der Klarinette als zickiger Prinzessin und dem Fagott als verkleidetem Prinzen.

  • So 17.10. 18.00 Uhr
    Symphonic Queen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Zu Herzen gehende Songs, atemberaubende Gitarrensoli, eine kraftvolle Bühnenshow: Die grenzenlos energiegeladene Präsenz von Queen mit ihrem Frontmann Freddy Mercury war und ist ein besonderes Phänomen der Rock- und Popmusikgeschichte. Die Band war über zwanzig Jahre in unveränderter Besetzung erfolgreich, und auch heute noch sind Songs wie »The Show Must Go On«, »Bohemian Rhapsody« und »We Will Rock You« noch fast jeder und jedem im Ohr. Vier charismatische und stimmgewaltige Sänger*innen werden gemeinsam mit dem Loh-Orchester unter der Leitung von Henning Ehlert diese vielgeliebten Titel in einem neuen rocksinfonischen Gewand präsentieren.

  • Di 19.10. 15.00 Uhr
    Der Vetter aus Dingsda Meininger Hof, Saalfeld

    Das Herz der jungen Julia de Weert schlägt für ihren Vetter Roderich, dem sie vor sieben Jahren die Treue schwor. Seitdem allerdings weilt er im fernen Osten, in Dingsda, und sie wartet sehnsüchtig auf seine Rückkehr. Für andere Männer interessiert sie sich nicht, etwa für August, den Neffen ihres Onkels und Vormundes Josef Kuhbrot. Mit diesem möchte der Onkel Julia verheiratet wissen, damit ihre Mitgift in der Familie bleibt. Da ist guter Rat teuer! Als der lang ersehnte Roderich an Julias 18. Geburtstag schließlich leibhaftig vor ihr steht, ist ihre Enttäuschung groß: Roderich hat in den Jahren gar nicht mehr an sie gedacht! Doch hat die Sache auch ihr Gutes, denn Julia kann sich jetzt eingestehen, dass sie sich eigentlich in den geheimnisvollen Fremden verguckt hat, der an ihrem Geburtstag plötzlich auftaucht …
    Eduard Künnekes Operette »Der Vetter aus Dingsda« erlebte 1921 ihre Uraufführung in Berlin und wurde sein erfolgreichstes Bühnenstück. Ihr frecher Witz, ihre spritzigen, von damals moderner amerikanischer Unterhaltungsmusik geprägten Rhythmen und etliche einprägsame Melodien versprechen auch heute noch ein Rundumvergnügen.

    Übrigens: »Dingsda« wird laut Duden »als Ersatz für ein beliebiges Substantiv, oft einen Namen, verwendet (meist weil der sprechenden Person ein bestimmtes Wort gerade nicht einfällt)«. So verhält es sich in Künnekes Operette »Der Vetter aus Dinsgda«: Zu weit von der eigenen Lebenswelt entfernt liegt für alle die Stadt »Batavia«, in der sie den Vetter Roderich seit sieben Jahren wähnen. Der Name lässt sich einfach nicht merken! Und so spricht man schlicht von »Dingsda«. Batavia war bis zur Unabhängigkeit Indonesiens in den 1940er Jahren die Hauptstadt Niederländisch-Indiens. Seitdem ist sie unter dem Namen »Jakarta« die Hauptstadt Indonesiens.

  • Mi 20.10. 19.30 Uhr
    Küchenklatsch bei Klajner Theater Nordhausen, Oberes Foyer

    Intendant Daniel Klajner bringt den Südharz zum Kochen! Die beliebte und äußerst erfolgreiche Theaterkochshow »Küchenklatsch bei Klajner« setzen wir in dieser Spielzeit fort. Als Gäste lädt sich der Intendant Persönlichkeiten aus dem TN LOS!, dem Südharz, Thüringen und aller Welt ein, um mit ihnen über das Leben, die Welt und das Theater zu plaudern und zu diskutieren. Und natürlich kommt dabei das Kulinarische nicht zu kurz!

    Mit Bernhard Stengele Politiker und Theatermensch, Steffen Riechelmann Pfarrer im Dom zum Heiligen Kreuz, Nordhausen

  • Fr 22.10. 19.30 Uhr
    L'elisir d'amore (Der Liebestrank) Theater Nordhausen, Großes Haus

    Liebe macht blind, manchmal jedenfalls. In Gaetano Donizettis Erfolgsoper »L’elisir d’amore« fällt der in die wohlhabende Adina verliebte Nemorino auf den reisenden »Arzt« Dulcamara herein. Dieser ist nichts anderes als ein großer Schwindler, der ganz normalen Wein als Liebestrank anbietet. Nemorino kauft ihn nur allzu gerne, denn er hofft, damit seinem Liebesglück auf die Sprünge helfen zu können. Schließlich, so denkt er, zeigte ein Liebestrank auch bei Tristan und Isolde einst Erfolg. Zu seinem Leidwesen geht die Angebetete aber auf die Avancen des Sergeanten Belcore ein. Dass sich Adina schließlich doch Nemorino zuwendet, führt er auf die Wirkung des »Liebestranks« zurück, was nicht ganz falsch ist, denn der Wein nimmt Nemorino immerhin seine Schüchternheit.
    Mit viel Humor gespickt ist die Geschichte in Donizettis komischer Oper aus dem Jahr 1832. Gleichwohl nimmt seine an eingängigen Melodien reiche Musik die Protagonisten ernst, ergründet auch die Tiefen seelischen Erlebens und bleibt dabei doch immer leichtfüßig. Der erfahrene Gastdirigent Fabrizio Ventura konnte gewonnen werden, um eines der beliebtesten Werke der Opernliteratur mit der gebotenen Italianità im Nordhäuser Theater zum Klingen zu bringen.

    Übrigens: Dass Donizetti, der mit 38 Jahren bereits 50 Opern zu Papier gebracht hatte, in einer wahnsinnigen Schnelligkeit komponierte und damit den Wunsch des damaligen Opernpublikums nach immer neuer Unterhaltung zu erfüllen versuchte, brachte ihm nicht nur Zuspruch ein. Von Heinrich Heine ist die spöttische Bemerkung überliefert, dass Donizetti in seiner Fruchtbarkeit nur den Kaninchen nachstehe …

  • Sa 23.10. 19.00 Uhr
    Heringer Schlosskonzert Bankettsaal, Schloss Heringen

    Antonín Dvořáks erste Streicherserenade ist ein durch und durch heiteres Werk und fasziniert durch seinen böhmischen Charakter. Zu diesem eröffnenden Werk gesellt sich Mozarts unbeschwertes Divertimento, das der 16-jährig in Salzburg schuf. Richard Straussʼ 1875 komponiertes Duett Concertino für Klarinette und Fagott begeistert neben der Virtuosität in den Solostimmen durch seine weitausschwingenden Melodienbögen. Der Überlieferung nach soll dem Werk als Programm Hans Christian Andersens Märchen vom Schweinehirten zugrunde liegen mit der Klarinette als zickiger Prinzessin und dem Fagott als verkleidetem Prinzen.

  • Sa 23.10. 19.30 Uhr
    Sonny Boys Theater Nordhausen, Großes Haus

    Lange Zeit hat das berühmte Komiker-Duo »Sonny Boys« mit Willie Clark und Al Lewis sein Publikum zum Lachen gebracht. Als Al Lewis eines Tages aussteigen will, verkrachen sich die Männer so sehr, dass sie viele Jahre nicht mehr miteinander reden. Beide ziehen sich in die Anonymität zurück. Willie Clark haust in einem heruntergekommenen Zimmer seiner ehemaligen glanzvollen Suite. Al Lewis hat ein bescheidenes Leben bei seiner Tochter. Sein gutmütiger Neffe Ben, der ihn mit Dosensuppen und Teebeuteln über Wasser hält, versucht vergeblich, ihm ein Engagement zu verschaffen. Da flattert eines Tages die Anfrage eines Fernsehsenders herein: Auf dem Höhepunkt einer Gala über die Glanzzeit des Varietés sollen Willie und Al ihren berühmtesten Sketch noch einmal spielen. Willie ist strikt dagegen, doch dann kündigt Al seinen Besuch an …
    Der Allround-Autor Neil Simon (1927–2018) gehört zu den Helden des Broadways. Seine brillanten Komödien sind reich an Situationskomik und pointierten Dialogen und zugleich voller Poesie und Melancholie. Mit »Sonny Boys« gelang ihm 1972 ein lebensnaher Blick hinter die glitzernde Fassade des Showbusiness. Das Stück war Simons größter Broadwayerfolg, es wurde mehrfach verfilmt und wird auch heute noch auf Bühnen in aller Welt gespielt.

    Übrigens: Das »komische Paar«, das für amüsante Unterhaltung sorgt, hat eine lange Tradition. Schon im 16. Jahrhundert brachten so unterschiedliche Figuren wie Arlecchino und Brighella aus der Commedia dell’arte Menschen zum Lachen. Legendär im Film sind Stan Laurel und Oliver Hardy (»Dick und Doof«), die seit 1927 über hundert Filme drehten.

  • So 24.10. 11.00 Uhr
    1. Schlosskonzert Blauer Saal, Schloss Sondershausen

    Antonín Dvořáks erste Streicherserenade ist ein durch und durch heiteres Werk und fasziniert durch seinen böhmischen Charakter. Zu diesem eröffnenden Werk gesellt sich Mozarts unbeschwertes Divertimento, das der 16-jährig in Salzburg schuf. Richard Straussʼ 1875 komponiertes Duett Concertino für Klarinette und Fagott begeistert neben der Virtuosität in den Solostimmen durch seine weitausschwingenden Melodienbögen. Der Überlieferung nach soll dem Werk als Programm Hans Christian Andersens Märchen vom Schweinehirten zugrunde liegen mit der Klarinette als zickiger Prinzessin und dem Fagott als verkleidetem Prinzen.

  • So 24.10. 18.00 Uhr
    The Addams Family Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die Addams Family ist keine gewöhnliche Familie. Sie pflegt einen exzentrischen Lebensstil, liebt das Makabre und Groteske und hat einen Hang zum Morbiden. Die Gewohnheit der älteren Tochter Wednesday, den Bruder Pugsley zu ihrem und seinem Vergnügen auf die Streckbank zu legen, ist nur eine von etlichen Skurrilitäten dieser Familie, die friedlich für sich lebt und in der man keine Geheimnisse voreinander hat. Als sich die junge Erwachsene Wednesday in einen ganz gewöhnlichen jungen Mann verliebt und ihn vom Fleck weg heiraten möchte, gerät das Gleichgewicht der gesamten Familie gehörig durcheinander.
    Die Addams Family erschien zum ersten Mal 1938 in den Cartoons von Charles Addams, der sie in der Zeitung »The New Yorker« publizierte. Addams’ Cartoons, die einen provokanten Gegenentwurf zur perfekten amerikanischen Familie zeigten, regten Fernsehserien, Zeichentrick- und drei Kinofilme an. Im Jahr 2009 erlebte das erste Musical in Chicago seine Uraufführung, es wurde gleich darauf mit Erfolg am New Yorker Broadway gegeben. Zu der mit viel Humor und Lust am Exzentrischen erzählten Geschichte schuf Andrew Lippa eine Musik, die lyrische mit rockig-fetzigen Klängen verbindet.

  • Fr 29.10. 19.30 Uhr
    Premiere:
    Carmen
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die tragisch endende Liebesgeschichte zwischen der spanischen Zigeunerin Carmen und dem Sergeanten Don José, die zunächst 1847 als französische Novelle von Prosper Mérimée erschienen war, inspirierte Anfang der 1870er Jahre den Komponisten Georges Bizet zu seiner berühmt gewordenen Oper »Carmen«. Gleich zu Beginn verrät die Musik, dass die leidenschaftliche, nach Unabhängigkeit strebende Carmen und der gesellschaftlich eher angepasste und schnell eifersüchtige Don José nicht zueinander passen und schließlich einen tödlichen Konflikt austragen werden. Exotisches Milieu, das musikalisch seinen Ausdruck in einer besonderen Farbigkeit der Partitur findet, feurige Rhythmen und nicht zuletzt eine spannende Handlung machten Bizets Oper unsterblich.
    Der russische Komponist Rodion Shchedrin hat weite Teile von Bizets Partitur – darunter Highlights wie Carmens Habanera oder das Torrero-Lied des Stierkämpfers Escamillo – in eine effektvolle Fassung für Streichorchester und Schlagwerk überführt. Ballettdirektor Ivan Alboresi dient diese Bearbeitung als Inspiration für sein neues Handlungsballett, in dem er sich die spanische Liebesgeschichte, angereichert mit weiterer Musik, gemeinsam mit seinem Ballett TN LOS! tanzend für sein Publikum erschließt.

    Übrigens: Dass Bizets Musik eine choreografische Umsetzung geradezu herausfordert, fand auch der Produzent Horant H. Hohlfeld, als er im Jahr 1990 seinen Tanzfilm »Carmen on Ice« für Eiskunstläufer entwickelte. Die Titelrolle besetzte er prominent mit Katharina Witt. Sie war schon 1988 bei den Olympischen Spielen in Calgary in einer Kür zu Bizets Musik als Carmen angetreten und wurde damit Olympiasiegerin.

  • Sa 30.10. 19.30 Uhr
    Filmmusikkonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Was wäre ein Kino- oder ein Fernsehfilm ohne Musik! Sie kann die Wirkung von Filmszenen verstärken, brechen oder ganz anders deuten. Die Macht der Musik wird zum Beispiel dann überdeutlich, wenn man bei einem Film den Ton abstellt. In unserem Konzert »Hollywood in Concert« feiern wir die Musik, und Sie hören berühmte Melodien u .a. von Ennio Morricone (»The Mission«), Henry Mancini (»Breakfast at Tiffany’s«) und John Williams (»Jurassic Park«) zum Wieder- oder Neuentdecken.

  • So 31.10. 11.00 Uhr
    1. Kammerkonzert Cruciskirche, Sondershausen

    Antonín Dvořák wählte für sein zweites Streichquintett die seltene Besetzung mit Kontrabass, wodurch das Werk stellenweise fast orchestral klingt. Im Septett des französischen Komponisten Camille Saint-Saëns treten Trompete und Klavier hinzu. Dieses Werk nimmt die Zuhörer mit auf eine kurzweilige Reise durch verschiedenste Musikstile und -formen vom Barock bis zur Romantik. Abgerundet wird das Programm mit vier Stücken für Klavierquartett von Richard Strauss.

  • So 31.10. 14.30 Uhr
    Sonny Boys Theater Nordhausen, Großes Haus

    Lange Zeit hat das berühmte Komiker-Duo »Sonny Boys« mit Willie Clark und Al Lewis sein Publikum zum Lachen gebracht. Als Al Lewis eines Tages aussteigen will, verkrachen sich die Männer so sehr, dass sie viele Jahre nicht mehr miteinander reden. Beide ziehen sich in die Anonymität zurück. Willie Clark haust in einem heruntergekommenen Zimmer seiner ehemaligen glanzvollen Suite. Al Lewis hat ein bescheidenes Leben bei seiner Tochter. Sein gutmütiger Neffe Ben, der ihn mit Dosensuppen und Teebeuteln über Wasser hält, versucht vergeblich, ihm ein Engagement zu verschaffen. Da flattert eines Tages die Anfrage eines Fernsehsenders herein: Auf dem Höhepunkt einer Gala über die Glanzzeit des Varietés sollen Willie und Al ihren berühmtesten Sketch noch einmal spielen. Willie ist strikt dagegen, doch dann kündigt Al seinen Besuch an …
    Der Allround-Autor Neil Simon (1927–2018) gehört zu den Helden des Broadways. Seine brillanten Komödien sind reich an Situationskomik und pointierten Dialogen und zugleich voller Poesie und Melancholie. Mit »Sonny Boys« gelang ihm 1972 ein lebensnaher Blick hinter die glitzernde Fassade des Showbusiness. Das Stück war Simons größter Broadwayerfolg, es wurde mehrfach verfilmt und wird auch heute noch auf Bühnen in aller Welt gespielt.

    Übrigens: Das »komische Paar«, das für amüsante Unterhaltung sorgt, hat eine lange Tradition. Schon im 16. Jahrhundert brachten so unterschiedliche Figuren wie Arlecchino und Brighella aus der Commedia dell’arte Menschen zum Lachen. Legendär im Film sind Stan Laurel und Oliver Hardy (»Dick und Doof«), die seit 1927 über hundert Filme drehten.

  • So 31.10. 15.00 Uhr
    Der Vetter aus Dingsda Meininger Hof, Saalfeld

    Das Herz der jungen Julia de Weert schlägt für ihren Vetter Roderich, dem sie vor sieben Jahren die Treue schwor. Seitdem allerdings weilt er im fernen Osten, in Dingsda, und sie wartet sehnsüchtig auf seine Rückkehr. Für andere Männer interessiert sie sich nicht, etwa für August, den Neffen ihres Onkels und Vormundes Josef Kuhbrot. Mit diesem möchte der Onkel Julia verheiratet wissen, damit ihre Mitgift in der Familie bleibt. Da ist guter Rat teuer! Als der lang ersehnte Roderich an Julias 18. Geburtstag schließlich leibhaftig vor ihr steht, ist ihre Enttäuschung groß: Roderich hat in den Jahren gar nicht mehr an sie gedacht! Doch hat die Sache auch ihr Gutes, denn Julia kann sich jetzt eingestehen, dass sie sich eigentlich in den geheimnisvollen Fremden verguckt hat, der an ihrem Geburtstag plötzlich auftaucht …
    Eduard Künnekes Operette »Der Vetter aus Dingsda« erlebte 1921 ihre Uraufführung in Berlin und wurde sein erfolgreichstes Bühnenstück. Ihr frecher Witz, ihre spritzigen, von damals moderner amerikanischer Unterhaltungsmusik geprägten Rhythmen und etliche einprägsame Melodien versprechen auch heute noch ein Rundumvergnügen.

    Übrigens: »Dingsda« wird laut Duden »als Ersatz für ein beliebiges Substantiv, oft einen Namen, verwendet (meist weil der sprechenden Person ein bestimmtes Wort gerade nicht einfällt)«. So verhält es sich in Künnekes Operette »Der Vetter aus Dinsgda«: Zu weit von der eigenen Lebenswelt entfernt liegt für alle die Stadt »Batavia«, in der sie den Vetter Roderich seit sieben Jahren wähnen. Der Name lässt sich einfach nicht merken! Und so spricht man schlicht von »Dingsda«. Batavia war bis zur Unabhängigkeit Indonesiens in den 1940er Jahren die Hauptstadt Niederländisch-Indiens. Seitdem ist sie unter dem Namen »Jakarta« die Hauptstadt Indonesiens.

  • Do 04.11. 15.00 Uhr
    Der Vetter aus Dingsda Meininger Hof, Saalfeld

    Das Herz der jungen Julia de Weert schlägt für ihren Vetter Roderich, dem sie vor sieben Jahren die Treue schwor. Seitdem allerdings weilt er im fernen Osten, in Dingsda, und sie wartet sehnsüchtig auf seine Rückkehr. Für andere Männer interessiert sie sich nicht, etwa für August, den Neffen ihres Onkels und Vormundes Josef Kuhbrot. Mit diesem möchte der Onkel Julia verheiratet wissen, damit ihre Mitgift in der Familie bleibt. Da ist guter Rat teuer! Als der lang ersehnte Roderich an Julias 18. Geburtstag schließlich leibhaftig vor ihr steht, ist ihre Enttäuschung groß: Roderich hat in den Jahren gar nicht mehr an sie gedacht! Doch hat die Sache auch ihr Gutes, denn Julia kann sich jetzt eingestehen, dass sie sich eigentlich in den geheimnisvollen Fremden verguckt hat, der an ihrem Geburtstag plötzlich auftaucht …
    Eduard Künnekes Operette »Der Vetter aus Dingsda« erlebte 1921 ihre Uraufführung in Berlin und wurde sein erfolgreichstes Bühnenstück. Ihr frecher Witz, ihre spritzigen, von damals moderner amerikanischer Unterhaltungsmusik geprägten Rhythmen und etliche einprägsame Melodien versprechen auch heute noch ein Rundumvergnügen.

    Übrigens: »Dingsda« wird laut Duden »als Ersatz für ein beliebiges Substantiv, oft einen Namen, verwendet (meist weil der sprechenden Person ein bestimmtes Wort gerade nicht einfällt)«. So verhält es sich in Künnekes Operette »Der Vetter aus Dinsgda«: Zu weit von der eigenen Lebenswelt entfernt liegt für alle die Stadt »Batavia«, in der sie den Vetter Roderich seit sieben Jahren wähnen. Der Name lässt sich einfach nicht merken! Und so spricht man schlicht von »Dingsda«. Batavia war bis zur Unabhängigkeit Indonesiens in den 1940er Jahren die Hauptstadt Niederländisch-Indiens. Seitdem ist sie unter dem Namen »Jakarta« die Hauptstadt Indonesiens.

  • Fr 05.11. 19.30 Uhr
    Carmen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die tragisch endende Liebesgeschichte zwischen der spanischen Zigeunerin Carmen und dem Sergeanten Don José, die zunächst 1847 als französische Novelle von Prosper Mérimée erschienen war, inspirierte Anfang der 1870er Jahre den Komponisten Georges Bizet zu seiner berühmt gewordenen Oper »Carmen«. Gleich zu Beginn verrät die Musik, dass die leidenschaftliche, nach Unabhängigkeit strebende Carmen und der gesellschaftlich eher angepasste und schnell eifersüchtige Don José nicht zueinander passen und schließlich einen tödlichen Konflikt austragen werden. Exotisches Milieu, das musikalisch seinen Ausdruck in einer besonderen Farbigkeit der Partitur findet, feurige Rhythmen und nicht zuletzt eine spannende Handlung machten Bizets Oper unsterblich.
    Der russische Komponist Rodion Shchedrin hat weite Teile von Bizets Partitur – darunter Highlights wie Carmens Habanera oder das Torrero-Lied des Stierkämpfers Escamillo – in eine effektvolle Fassung für Streichorchester und Schlagwerk überführt. Ballettdirektor Ivan Alboresi dient diese Bearbeitung als Inspiration für sein neues Handlungsballett, in dem er sich die spanische Liebesgeschichte, angereichert mit weiterer Musik, gemeinsam mit seinem Ballett TN LOS! tanzend für sein Publikum erschließt.

    Übrigens: Dass Bizets Musik eine choreografische Umsetzung geradezu herausfordert, fand auch der Produzent Horant H. Hohlfeld, als er im Jahr 1990 seinen Tanzfilm »Carmen on Ice« für Eiskunstläufer entwickelte. Die Titelrolle besetzte er prominent mit Katharina Witt. Sie war schon 1988 bei den Olympischen Spielen in Calgary in einer Kür zu Bizets Musik als Carmen angetreten und wurde damit Olympiasiegerin.

  • Sa 06.11. 18.00 Uhr
    2. Sinfoniekonzert Haus der Kunst, Sondershausen

    Eine einzelne kleine Trommel beginnt mit einem pochenden Rhythmus, eine Flöte kommt mit einer kreisenden, leisen Melodie dazu, zupfende Streicher begleiten, eine Klarinette steigt ein, dann ein Fagott … die Trommel wiederholt den Rhythmus mit wachsender Emphase … Wir befinden uns mitten im Sog von Maurice Ravels ursprünglich als Ballett komponierten »Bolero«, dem rauschenden Finale dieses Konzerts.
    Unsere musikalische Frankreichtour beginnt mit Ravels nicht minder beliebter Komposition »La Valse«, die ebenfalls für Tänzer entstand. Ravels faszinierende Fähigkeit, tänzerische Atmosphäre zu erzeugen, erfasst uns auch heute mit voller Wucht. Mit Claude Debussys »Prélude à l’après-mide d’un faune«, dem »Vorspiel zum Nachmittag eines Fauns«, geht die Reise weiter. Debussy gelingt es mit seiner flirrenden, klangfarbenreichen Musik auf unvergleichliche Art, die wechselnden Stimmungen und Begierden des Fabelwesens in der gleißenden Sonne und stehenden Luft eines mediterranen Sommers in Tönen zu malen.
    Die nächste Etappe unserer Frankreichrundfahrt gilt Camille Saint-Saëns, dessen 100. Todestag 2021 begangen wird. Sein Cellokonzert a-Moll erfordert das ganze virtuose Können des Solisten und ist eines der meistgespielten Konzerte der Cello-Literatur.
    Das Poème für Violine und Orchester »Frühlingslicht« schuf der Preisträger des Sondershäuser Kompositionswettbewerbs 2018 Romeo Wecks. Es bringt den kühlenden Kontrast zu den leidenschaftlichen französischen Werken.

    Übrigens: Camille Saint-Saëns war ein Allroundtalent und nicht nur als Komponist, sondern auch als Musikwissenschaftler und Naturwissenschaftler anerkannt. Für seine Forschungen begab er sich auf weltweite Reisen. Besonders aktiv war er als Astronom. Der Blick ins Teleskop war im Paris des 19. Jahrhunderts bei Straßenhändlern möglich. Doch Saint-Saëns wollte mehr, und so verkaufte er mit 23 Jahren sechs Kompositionen, um endlich sein eigenes Teleskop zu besitzen.

  • Sa 06.11. 19.30 Uhr
    Der Vetter aus Dingsda Meininger Hof, Saalfeld

    Das Herz der jungen Julia de Weert schlägt für ihren Vetter Roderich, dem sie vor sieben Jahren die Treue schwor. Seitdem allerdings weilt er im fernen Osten, in Dingsda, und sie wartet sehnsüchtig auf seine Rückkehr. Für andere Männer interessiert sie sich nicht, etwa für August, den Neffen ihres Onkels und Vormundes Josef Kuhbrot. Mit diesem möchte der Onkel Julia verheiratet wissen, damit ihre Mitgift in der Familie bleibt. Da ist guter Rat teuer! Als der lang ersehnte Roderich an Julias 18. Geburtstag schließlich leibhaftig vor ihr steht, ist ihre Enttäuschung groß: Roderich hat in den Jahren gar nicht mehr an sie gedacht! Doch hat die Sache auch ihr Gutes, denn Julia kann sich jetzt eingestehen, dass sie sich eigentlich in den geheimnisvollen Fremden verguckt hat, der an ihrem Geburtstag plötzlich auftaucht …
    Eduard Künnekes Operette »Der Vetter aus Dingsda« erlebte 1921 ihre Uraufführung in Berlin und wurde sein erfolgreichstes Bühnenstück. Ihr frecher Witz, ihre spritzigen, von damals moderner amerikanischer Unterhaltungsmusik geprägten Rhythmen und etliche einprägsame Melodien versprechen auch heute noch ein Rundumvergnügen.

    Übrigens: »Dingsda« wird laut Duden »als Ersatz für ein beliebiges Substantiv, oft einen Namen, verwendet (meist weil der sprechenden Person ein bestimmtes Wort gerade nicht einfällt)«. So verhält es sich in Künnekes Operette »Der Vetter aus Dinsgda«: Zu weit von der eigenen Lebenswelt entfernt liegt für alle die Stadt »Batavia«, in der sie den Vetter Roderich seit sieben Jahren wähnen. Der Name lässt sich einfach nicht merken! Und so spricht man schlicht von »Dingsda«. Batavia war bis zur Unabhängigkeit Indonesiens in den 1940er Jahren die Hauptstadt Niederländisch-Indiens. Seitdem ist sie unter dem Namen »Jakarta« die Hauptstadt Indonesiens.

  • So 07.11. 11.00 Uhr
    Kunstsalon »Kain und Abel« Kunsthaus Meyenburg, Nordhausen

    Im Vorfeld unserer Uraufführung von Christoph Ehrenfellners Oper »Kain und Abel« begeben wir uns auf eine spannende Entdeckungsreise in die Kunst- und Kulturgeschichte dieser bewegenden biblischen Geschichte. Wie hat sie Künstler*innen im Allgemeinen angeregt? Was war Christoph Ehrenfellner bei der Komposition seiner Oper wichtig? Welche Sicht hat die Psychologie auf den berühmten Bruderzwist? Und nicht zuletzt: Welche Deutungen gab und gibt es in der Theologie? Die Mitwirkenden in diesem »Kunstsalon« in Kooperation mit dem Kunsthaus Meyenburg gehen an diesem Vormittag diesen und noch mehr Fragen auf die Spur.

    Mit Susanne Hinsching Leiterin der städtischen Museen Nordhausen, Alexander Nachama Rabbiner aus Erfurt, Andreas Schwarze Superintendent der evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, Christoph Ehrenfellner Komponist der Oper »Kain und Abel«, Christian Probst Psychologe und Psychotherapeut

  • So 07.11. 18.00 Uhr
    2. Sinfoniekonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Eine einzelne kleine Trommel beginnt mit einem pochenden Rhythmus, eine Flöte kommt mit einer kreisenden, leisen Melodie dazu, zupfende Streicher begleiten, eine Klarinette steigt ein, dann ein Fagott … die Trommel wiederholt den Rhythmus mit wachsender Emphase … Wir befinden uns mitten im Sog von Maurice Ravels ursprünglich als Ballett komponierten »Bolero«, dem rauschenden Finale dieses Konzerts.
    Unsere musikalische Frankreichtour beginnt mit Ravels nicht minder beliebter Komposition »La Valse«, die ebenfalls für Tänzer entstand. Ravels faszinierende Fähigkeit, tänzerische Atmosphäre zu erzeugen, erfasst uns auch heute mit voller Wucht. Mit Claude Debussys »Prélude à l’après-mide d’un faune«, dem »Vorspiel zum Nachmittag eines Fauns«, geht die Reise weiter. Debussy gelingt es mit seiner flirrenden, klangfarbenreichen Musik auf unvergleichliche Art, die wechselnden Stimmungen und Begierden des Fabelwesens in der gleißenden Sonne und stehenden Luft eines mediterranen Sommers in Tönen zu malen.
    Die nächste Etappe unserer Frankreichrundfahrt gilt Camille Saint-Saëns, dessen 100. Todestag 2021 begangen wird. Sein Cellokonzert a-Moll erfordert das ganze virtuose Können des Solisten und ist eines der meistgespielten Konzerte der Cello-Literatur.
    Das Poème für Violine und Orchester »Frühlingslicht« schuf der Preisträger des Sondershäuser Kompositionswettbewerbs 2018 Romeo Wecks. Es bringt den kühlenden Kontrast zu den leidenschaftlichen französischen Werken.

    Übrigens: Camille Saint-Saëns war ein Allroundtalent und nicht nur als Komponist, sondern auch als Musikwissenschaftler und Naturwissenschaftler anerkannt. Für seine Forschungen begab er sich auf weltweite Reisen. Besonders aktiv war er als Astronom. Der Blick ins Teleskop war im Paris des 19. Jahrhunderts bei Straßenhändlern möglich. Doch Saint-Saëns wollte mehr, und so verkaufte er mit 23 Jahren sechs Kompositionen, um endlich sein eigenes Teleskop zu besitzen.

  • Di 09.11. 09.00 Uhr
    Premiere:
    Rumpelstilzchen
    Haus der Kunst, Sondershausen

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat es Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das »liebe Waldmännchen«, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist.
    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt ihr Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name »Rumpelstilzchen« einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten »Rumpelstilzchen-Effekt« verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • Di 09.11. 11.00 Uhr
    Rumpelstilzchen Haus der Kunst, Sondershausen

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat es Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das »liebe Waldmännchen«, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist.
    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt ihr Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name »Rumpelstilzchen« einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten »Rumpelstilzchen-Effekt« verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • Mi 10.11. 09.00 Uhr
    Rumpelstilzchen Haus der Kunst, Sondershausen

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat es Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das »liebe Waldmännchen«, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist.
    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt ihr Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name »Rumpelstilzchen« einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten »Rumpelstilzchen-Effekt« verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • Mi 10.11. 11.00 Uhr
    Rumpelstilzchen Haus der Kunst, Sondershausen

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat es Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das »liebe Waldmännchen«, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist.
    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt ihr Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name »Rumpelstilzchen« einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten »Rumpelstilzchen-Effekt« verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • Fr 12.11. 19.30 Uhr
    The Addams Family Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die Addams Family ist keine gewöhnliche Familie. Sie pflegt einen exzentrischen Lebensstil, liebt das Makabre und Groteske und hat einen Hang zum Morbiden. Die Gewohnheit der älteren Tochter Wednesday, den Bruder Pugsley zu ihrem und seinem Vergnügen auf die Streckbank zu legen, ist nur eine von etlichen Skurrilitäten dieser Familie, die friedlich für sich lebt und in der man keine Geheimnisse voreinander hat. Als sich die junge Erwachsene Wednesday in einen ganz gewöhnlichen jungen Mann verliebt und ihn vom Fleck weg heiraten möchte, gerät das Gleichgewicht der gesamten Familie gehörig durcheinander.
    Die Addams Family erschien zum ersten Mal 1938 in den Cartoons von Charles Addams, der sie in der Zeitung »The New Yorker« publizierte. Addams’ Cartoons, die einen provokanten Gegenentwurf zur perfekten amerikanischen Familie zeigten, regten Fernsehserien, Zeichentrick- und drei Kinofilme an. Im Jahr 2009 erlebte das erste Musical in Chicago seine Uraufführung, es wurde gleich darauf mit Erfolg am New Yorker Broadway gegeben. Zu der mit viel Humor und Lust am Exzentrischen erzählten Geschichte schuf Andrew Lippa eine Musik, die lyrische mit rockig-fetzigen Klängen verbindet.

  • Sa 13.11. 19.30 Uhr
    The Addams Family Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die Addams Family ist keine gewöhnliche Familie. Sie pflegt einen exzentrischen Lebensstil, liebt das Makabre und Groteske und hat einen Hang zum Morbiden. Die Gewohnheit der älteren Tochter Wednesday, den Bruder Pugsley zu ihrem und seinem Vergnügen auf die Streckbank zu legen, ist nur eine von etlichen Skurrilitäten dieser Familie, die friedlich für sich lebt und in der man keine Geheimnisse voreinander hat. Als sich die junge Erwachsene Wednesday in einen ganz gewöhnlichen jungen Mann verliebt und ihn vom Fleck weg heiraten möchte, gerät das Gleichgewicht der gesamten Familie gehörig durcheinander.
    Die Addams Family erschien zum ersten Mal 1938 in den Cartoons von Charles Addams, der sie in der Zeitung »The New Yorker« publizierte. Addams’ Cartoons, die einen provokanten Gegenentwurf zur perfekten amerikanischen Familie zeigten, regten Fernsehserien, Zeichentrick- und drei Kinofilme an. Im Jahr 2009 erlebte das erste Musical in Chicago seine Uraufführung, es wurde gleich darauf mit Erfolg am New Yorker Broadway gegeben. Zu der mit viel Humor und Lust am Exzentrischen erzählten Geschichte schuf Andrew Lippa eine Musik, die lyrische mit rockig-fetzigen Klängen verbindet.

  • So 14.11. 11.00 Uhr

    Wir möchten Sie auf unsere in Vorbereitung stehenden Produktionen neugierig machen und Ihnen erste Einblicke gewähren. Dazu laden wir Sie herzlich zu unseren Inszenierungseinführungen ein. Die Regieteams, Mitwirkende und besondere Gäste bieten einen bunten Strauß an Informationen zu den jeweiligen Stücken und den spezifischen Ansätzen ihrer Umsetzung. Natürlich kommt dabei auch die Musik nicht zu kurz! Außerdem werden Sie bei jeder Einführungsveranstaltung über den aktuellen Stand der Theatersanierung informiert.
    Bereits ab 10.00 Uhr können Sie ausführlich und lecker frühstücken.

    Vorgestellt werden:

    Kain und Abel/Verklärte Nacht
    Mein Freund Harvey
    A New York Christmas
    Der Vetter aus Dingsda
    Hexe Hillary

  • So 14.11. 18.00 Uhr
    Carmen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die tragisch endende Liebesgeschichte zwischen der spanischen Zigeunerin Carmen und dem Sergeanten Don José, die zunächst 1847 als französische Novelle von Prosper Mérimée erschienen war, inspirierte Anfang der 1870er Jahre den Komponisten Georges Bizet zu seiner berühmt gewordenen Oper »Carmen«. Gleich zu Beginn verrät die Musik, dass die leidenschaftliche, nach Unabhängigkeit strebende Carmen und der gesellschaftlich eher angepasste und schnell eifersüchtige Don José nicht zueinander passen und schließlich einen tödlichen Konflikt austragen werden. Exotisches Milieu, das musikalisch seinen Ausdruck in einer besonderen Farbigkeit der Partitur findet, feurige Rhythmen und nicht zuletzt eine spannende Handlung machten Bizets Oper unsterblich.
    Der russische Komponist Rodion Shchedrin hat weite Teile von Bizets Partitur – darunter Highlights wie Carmens Habanera oder das Torrero-Lied des Stierkämpfers Escamillo – in eine effektvolle Fassung für Streichorchester und Schlagwerk überführt. Ballettdirektor Ivan Alboresi dient diese Bearbeitung als Inspiration für sein neues Handlungsballett, in dem er sich die spanische Liebesgeschichte, angereichert mit weiterer Musik, gemeinsam mit seinem Ballett TN LOS! tanzend für sein Publikum erschließt.

    Übrigens: Dass Bizets Musik eine choreografische Umsetzung geradezu herausfordert, fand auch der Produzent Horant H. Hohlfeld, als er im Jahr 1990 seinen Tanzfilm »Carmen on Ice« für Eiskunstläufer entwickelte. Die Titelrolle besetzte er prominent mit Katharina Witt. Sie war schon 1988 bei den Olympischen Spielen in Calgary in einer Kür zu Bizets Musik als Carmen angetreten und wurde damit Olympiasiegerin.

  • Mo 15.11. 19.30 Uhr
    Montags im Foyer Theater Nordhausen, Oberes Foyer

    Der Förderverein Theater Nordhausen e. V. lädt ein! Die beliebte Reihe »Montags im Foyer« ist längst zur Tradition geworden. Im Gespräch mit der Vorstandsvorsitzenden Barbara Rinke und dem Vorstandsmitglied Dietrich Rose erzählen ihre Gäste Spannendes und Wissenswertes aus ihrem Leben.

    »Von Finnland nach Nordhausen«
    Mit Anna Danik Interpretin der Rolle »Eva« in der Uraufführung »Kain und Abel«

     

  • Fr 19.11. 19.30 Uhr
    Der Vetter aus Dingsda Meininger Hof, Saalfeld

    Das Herz der jungen Julia de Weert schlägt für ihren Vetter Roderich, dem sie vor sieben Jahren die Treue schwor. Seitdem allerdings weilt er im fernen Osten, in Dingsda, und sie wartet sehnsüchtig auf seine Rückkehr. Für andere Männer interessiert sie sich nicht, etwa für August, den Neffen ihres Onkels und Vormundes Josef Kuhbrot. Mit diesem möchte der Onkel Julia verheiratet wissen, damit ihre Mitgift in der Familie bleibt. Da ist guter Rat teuer! Als der lang ersehnte Roderich an Julias 18. Geburtstag schließlich leibhaftig vor ihr steht, ist ihre Enttäuschung groß: Roderich hat in den Jahren gar nicht mehr an sie gedacht! Doch hat die Sache auch ihr Gutes, denn Julia kann sich jetzt eingestehen, dass sie sich eigentlich in den geheimnisvollen Fremden verguckt hat, der an ihrem Geburtstag plötzlich auftaucht …
    Eduard Künnekes Operette »Der Vetter aus Dingsda« erlebte 1921 ihre Uraufführung in Berlin und wurde sein erfolgreichstes Bühnenstück. Ihr frecher Witz, ihre spritzigen, von damals moderner amerikanischer Unterhaltungsmusik geprägten Rhythmen und etliche einprägsame Melodien versprechen auch heute noch ein Rundumvergnügen.

    Übrigens: »Dingsda« wird laut Duden »als Ersatz für ein beliebiges Substantiv, oft einen Namen, verwendet (meist weil der sprechenden Person ein bestimmtes Wort gerade nicht einfällt)«. So verhält es sich in Künnekes Operette »Der Vetter aus Dinsgda«: Zu weit von der eigenen Lebenswelt entfernt liegt für alle die Stadt »Batavia«, in der sie den Vetter Roderich seit sieben Jahren wähnen. Der Name lässt sich einfach nicht merken! Und so spricht man schlicht von »Dingsda«. Batavia war bis zur Unabhängigkeit Indonesiens in den 1940er Jahren die Hauptstadt Niederländisch-Indiens. Seitdem ist sie unter dem Namen »Jakarta« die Hauptstadt Indonesiens.

  • Fr 19.11. 19.30 Uhr
    Sonny Boys Theater Nordhausen, Großes Haus

    Lange Zeit hat das berühmte Komiker-Duo »Sonny Boys« mit Willie Clark und Al Lewis sein Publikum zum Lachen gebracht. Als Al Lewis eines Tages aussteigen will, verkrachen sich die Männer so sehr, dass sie viele Jahre nicht mehr miteinander reden. Beide ziehen sich in die Anonymität zurück. Willie Clark haust in einem heruntergekommenen Zimmer seiner ehemaligen glanzvollen Suite. Al Lewis hat ein bescheidenes Leben bei seiner Tochter. Sein gutmütiger Neffe Ben, der ihn mit Dosensuppen und Teebeuteln über Wasser hält, versucht vergeblich, ihm ein Engagement zu verschaffen. Da flattert eines Tages die Anfrage eines Fernsehsenders herein: Auf dem Höhepunkt einer Gala über die Glanzzeit des Varietés sollen Willie und Al ihren berühmtesten Sketch noch einmal spielen. Willie ist strikt dagegen, doch dann kündigt Al seinen Besuch an …
    Der Allround-Autor Neil Simon (1927–2018) gehört zu den Helden des Broadways. Seine brillanten Komödien sind reich an Situationskomik und pointierten Dialogen und zugleich voller Poesie und Melancholie. Mit »Sonny Boys« gelang ihm 1972 ein lebensnaher Blick hinter die glitzernde Fassade des Showbusiness. Das Stück war Simons größter Broadwayerfolg, es wurde mehrfach verfilmt und wird auch heute noch auf Bühnen in aller Welt gespielt.

    Übrigens: Das »komische Paar«, das für amüsante Unterhaltung sorgt, hat eine lange Tradition. Schon im 16. Jahrhundert brachten so unterschiedliche Figuren wie Arlecchino und Brighella aus der Commedia dell’arte Menschen zum Lachen. Legendär im Film sind Stan Laurel und Oliver Hardy (»Dick und Doof«), die seit 1927 über hundert Filme drehten.

  • Sa 20.11. 19.30 Uhr
    L'elisir d'amore (Der Liebestrank) Theater Nordhausen, Großes Haus

    Liebe macht blind, manchmal jedenfalls. In Gaetano Donizettis Erfolgsoper »L’elisir d’amore« fällt der in die wohlhabende Adina verliebte Nemorino auf den reisenden »Arzt« Dulcamara herein. Dieser ist nichts anderes als ein großer Schwindler, der ganz normalen Wein als Liebestrank anbietet. Nemorino kauft ihn nur allzu gerne, denn er hofft, damit seinem Liebesglück auf die Sprünge helfen zu können. Schließlich, so denkt er, zeigte ein Liebestrank auch bei Tristan und Isolde einst Erfolg. Zu seinem Leidwesen geht die Angebetete aber auf die Avancen des Sergeanten Belcore ein. Dass sich Adina schließlich doch Nemorino zuwendet, führt er auf die Wirkung des »Liebestranks« zurück, was nicht ganz falsch ist, denn der Wein nimmt Nemorino immerhin seine Schüchternheit.
    Mit viel Humor gespickt ist die Geschichte in Donizettis komischer Oper aus dem Jahr 1832. Gleichwohl nimmt seine an eingängigen Melodien reiche Musik die Protagonisten ernst, ergründet auch die Tiefen seelischen Erlebens und bleibt dabei doch immer leichtfüßig. Der erfahrene Gastdirigent Fabrizio Ventura konnte gewonnen werden, um eines der beliebtesten Werke der Opernliteratur mit der gebotenen Italianità im Nordhäuser Theater zum Klingen zu bringen.

    Übrigens: Dass Donizetti, der mit 38 Jahren bereits 50 Opern zu Papier gebracht hatte, in einer wahnsinnigen Schnelligkeit komponierte und damit den Wunsch des damaligen Opernpublikums nach immer neuer Unterhaltung zu erfüllen versuchte, brachte ihm nicht nur Zuspruch ein. Von Heinrich Heine ist die spöttische Bemerkung überliefert, dass Donizetti in seiner Fruchtbarkeit nur den Kaninchen nachstehe …

  • So 21.11. 11.00 Uhr
    2. Schlosskonzert Blauer Saal, Schloss Sondershausen

    Hochromantische und zugleich kammermusikalisch empfundene Ensemblemusik erklingt in diesem Konzert. Die Streicher des Loh-Orchesters widmen sich Arnold Schönbergs früher, romantischer Komposition »Verklärte Nacht«, inspiriert von einem Gedicht Richard Dehmels, das einen nächtlichen Spaziergang eines Liebespaares beschreibt. Holzbläser*innen des Loh-Orchesters sind demgegenüber gemeinsam mit den Hornisten in Richard Straussʼ Serenade op. 7 und Joseph Joachim Raffs Sinfonietta op. 188 gefordert.

  • So 21.11. 18.00 Uhr
    Carmen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die tragisch endende Liebesgeschichte zwischen der spanischen Zigeunerin Carmen und dem Sergeanten Don José, die zunächst 1847 als französische Novelle von Prosper Mérimée erschienen war, inspirierte Anfang der 1870er Jahre den Komponisten Georges Bizet zu seiner berühmt gewordenen Oper »Carmen«. Gleich zu Beginn verrät die Musik, dass die leidenschaftliche, nach Unabhängigkeit strebende Carmen und der gesellschaftlich eher angepasste und schnell eifersüchtige Don José nicht zueinander passen und schließlich einen tödlichen Konflikt austragen werden. Exotisches Milieu, das musikalisch seinen Ausdruck in einer besonderen Farbigkeit der Partitur findet, feurige Rhythmen und nicht zuletzt eine spannende Handlung machten Bizets Oper unsterblich.
    Der russische Komponist Rodion Shchedrin hat weite Teile von Bizets Partitur – darunter Highlights wie Carmens Habanera oder das Torrero-Lied des Stierkämpfers Escamillo – in eine effektvolle Fassung für Streichorchester und Schlagwerk überführt. Ballettdirektor Ivan Alboresi dient diese Bearbeitung als Inspiration für sein neues Handlungsballett, in dem er sich die spanische Liebesgeschichte, angereichert mit weiterer Musik, gemeinsam mit seinem Ballett TN LOS! tanzend für sein Publikum erschließt.

    Übrigens: Dass Bizets Musik eine choreografische Umsetzung geradezu herausfordert, fand auch der Produzent Horant H. Hohlfeld, als er im Jahr 1990 seinen Tanzfilm »Carmen on Ice« für Eiskunstläufer entwickelte. Die Titelrolle besetzte er prominent mit Katharina Witt. Sie war schon 1988 bei den Olympischen Spielen in Calgary in einer Kür zu Bizets Musik als Carmen angetreten und wurde damit Olympiasiegerin.

  • Fr 26.11. 19.30 Uhr
    Premiere:
    Kain und Abel/Verklärte Nacht
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    So unterschiedlich die Werke dieses Doppelabends auch sind, einen doch mannigfache Verbindungen die neueste Oper von Christoph Ehrenfellner und das Ballett von Ivan Alboresi zur romantischen Musik Arnold Schönbergs. In beiden Hälften wird vom elterlichen Verhältnis zu den Kindern, von Familienkonstellationen und Paarbeziehungen erzählt. Der zentralste Brückenschlag aber sind Stationen aus der Geschichte der weiblichen Emanzipation.

    »Kain und Abel«
    Von der ältesten Familiengeschichte überhaupt handelt Christoph Ehrenfellners tragische Oper »Kain und Abel«, die eigens für das Theater Nordhausen entstand. Der strenge Gott-Vater bevorzugt Abel und zeigt gegenüber seinem Erstgeborenen Kain eine besondere Härte. Den Mord Kains an seinem Bruder aus Kränkung und Eifersucht beantwortet der Vater mit dessen Verbannung und dem Kainsmal. Evas Klage über den Verlust beider Söhne rahmt das archaische Geschehen ein. Es schließt mit einer überraschenden, aber konsequenten Entscheidung Evas, die weit über die biblische Geschichte hinausgeht.

    »Verklärte Nacht«
    In ergreifender romantischer Tonsprache schrieb Arnold Schönberg als junger Mann seine sinfonische Dichtung »Verklärte Nacht« im Jahr 1899, weit vor seiner Entwicklung der Zwölftontechnik. Zugrunde liegt dem Werk ein Gedicht von Richard Dehmel. Der 1863 geborene Lyriker brach mit damaligen Tabus bürgerlicher Moral: Eine namenlose Frau berichtet ihrem Geliebten auf einem Gang durch die Nacht, von einem anderen Mann ein Kind zu erwarten. Ihr Gefährte nimmt daran keinen Anstoß, im Gegenteil, er will das Kind um der Liebe willen wie sein eigenes annehmen.
    Die ausdrucksstarke Musik, die laut Schönberg auch ohne Kenntnis des Gedichts »als reine Musik« gehört werden kann, lässt viel Interpretationsspielraum. Diesen macht sich Ballettdirektor Ivan Alboresi mit einer eigenen Sicht auf das Stück zunutze.

    Übrigens: Schönbergs Erfindungsreichtum blieb nicht auf die Musik beschränkt. So entwickelte er beispielsweise ein Schachspiel, bei dem nicht zwei, sondern vier Spieler gegeneinander antreten. Für sein Arbeitszimmer baute Schönberg einen Stuhl, dessen Lehne als Leiter umfunktioniert werden konnte, damit er selbst leichter an die Bücher in den oberen Regalfächern gelangte. Außerdem verbesserte er allerlei Alltagsgegenstände und schuf u. a. einen Zahnpastaspender, einen Klebebandroller, einen Notenständer mit vier Pulten und verschiedene Schreibwerkzeuge. Seine komplexeste Erfindung aber war eine Notenschreibmaschine, mit der man 360 verschiedene Zeichen schreiben konnte.

     

  • Sa 27.11. 19.30 Uhr
    Carmen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die tragisch endende Liebesgeschichte zwischen der spanischen Zigeunerin Carmen und dem Sergeanten Don José, die zunächst 1847 als französische Novelle von Prosper Mérimée erschienen war, inspirierte Anfang der 1870er Jahre den Komponisten Georges Bizet zu seiner berühmt gewordenen Oper »Carmen«. Gleich zu Beginn verrät die Musik, dass die leidenschaftliche, nach Unabhängigkeit strebende Carmen und der gesellschaftlich eher angepasste und schnell eifersüchtige Don José nicht zueinander passen und schließlich einen tödlichen Konflikt austragen werden. Exotisches Milieu, das musikalisch seinen Ausdruck in einer besonderen Farbigkeit der Partitur findet, feurige Rhythmen und nicht zuletzt eine spannende Handlung machten Bizets Oper unsterblich.
    Der russische Komponist Rodion Shchedrin hat weite Teile von Bizets Partitur – darunter Highlights wie Carmens Habanera oder das Torrero-Lied des Stierkämpfers Escamillo – in eine effektvolle Fassung für Streichorchester und Schlagwerk überführt. Ballettdirektor Ivan Alboresi dient diese Bearbeitung als Inspiration für sein neues Handlungsballett, in dem er sich die spanische Liebesgeschichte, angereichert mit weiterer Musik, gemeinsam mit seinem Ballett TN LOS! tanzend für sein Publikum erschließt.

    Übrigens: Dass Bizets Musik eine choreografische Umsetzung geradezu herausfordert, fand auch der Produzent Horant H. Hohlfeld, als er im Jahr 1990 seinen Tanzfilm »Carmen on Ice« für Eiskunstläufer entwickelte. Die Titelrolle besetzte er prominent mit Katharina Witt. Sie war schon 1988 bei den Olympischen Spielen in Calgary in einer Kür zu Bizets Musik als Carmen angetreten und wurde damit Olympiasiegerin.

  • So 28.11. 11.00 Uhr
    2. Schlosskonzert Blauer Saal, Schloss Sondershausen

    Hochromantische und zugleich kammermusikalisch empfundene Ensemblemusik erklingt in diesem Konzert. Die Streicher des Loh-Orchesters widmen sich Arnold Schönbergs früher, romantischer Komposition »Verklärte Nacht«, inspiriert von einem Gedicht Richard Dehmels, das einen nächtlichen Spaziergang eines Liebespaares beschreibt. Holzbläser*innen des Loh-Orchesters sind demgegenüber gemeinsam mit den Hornisten in Richard Straussʼ Serenade op. 7 und Joseph Joachim Raffs Sinfonietta op. 188 gefordert.

  • So 28.11. 18.00 Uhr
    L'elisir d'amore (Der Liebestrank) Theater Nordhausen, Großes Haus

    Liebe macht blind, manchmal jedenfalls. In Gaetano Donizettis Erfolgsoper »L’elisir d’amore« fällt der in die wohlhabende Adina verliebte Nemorino auf den reisenden »Arzt« Dulcamara herein. Dieser ist nichts anderes als ein großer Schwindler, der ganz normalen Wein als Liebestrank anbietet. Nemorino kauft ihn nur allzu gerne, denn er hofft, damit seinem Liebesglück auf die Sprünge helfen zu können. Schließlich, so denkt er, zeigte ein Liebestrank auch bei Tristan und Isolde einst Erfolg. Zu seinem Leidwesen geht die Angebetete aber auf die Avancen des Sergeanten Belcore ein. Dass sich Adina schließlich doch Nemorino zuwendet, führt er auf die Wirkung des »Liebestranks« zurück, was nicht ganz falsch ist, denn der Wein nimmt Nemorino immerhin seine Schüchternheit.
    Mit viel Humor gespickt ist die Geschichte in Donizettis komischer Oper aus dem Jahr 1832. Gleichwohl nimmt seine an eingängigen Melodien reiche Musik die Protagonisten ernst, ergründet auch die Tiefen seelischen Erlebens und bleibt dabei doch immer leichtfüßig. Der erfahrene Gastdirigent Fabrizio Ventura konnte gewonnen werden, um eines der beliebtesten Werke der Opernliteratur mit der gebotenen Italianità im Nordhäuser Theater zum Klingen zu bringen.

    Übrigens: Dass Donizetti, der mit 38 Jahren bereits 50 Opern zu Papier gebracht hatte, in einer wahnsinnigen Schnelligkeit komponierte und damit den Wunsch des damaligen Opernpublikums nach immer neuer Unterhaltung zu erfüllen versuchte, brachte ihm nicht nur Zuspruch ein. Von Heinrich Heine ist die spöttische Bemerkung überliefert, dass Donizetti in seiner Fruchtbarkeit nur den Kaninchen nachstehe …

  • Fr 03.12. 19.30 Uhr
    Premiere:
    A New York Christmas
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    Alles beginnt beim Weihnachtsbaumhändler: Tracy und Phil begegnen sich am frühen Heiligabend mitten in New York zum ersten Mal während der Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum. Leider ist nur noch ein letztes Exemplar verfügbar! Bei einem gemeinsamen Kaffee klären Tracy und Phil, warum von diesem einzigen Weihnachtsbaum ihr jeweiliges Glück abhängt. Phil möchte nach der Trennung von seiner Frau ein perfektes Weihnachtsfest für sich und seinen Sohn, und dazu gehört unbedingt ein Christbaum. Und auf Tracy wartet der erste Heiligabend mit ihrer neuen Eroberung. Da darf auf keinen Fall etwas schief gehen, zumal alles dafürspricht, dass der Geliebte ihr just heute einen Heiratsantrag machen wird! Phil überlässt Tracy schließlich den Weihnachtsbaum, und sie gehen ihrer Wege. Am Heiligabend aber ist für beide nichts wie erwartet …
    Die Musical-Revue »A New York Christmas« schließt mit einem Happy End. Sie ist zu Herzen gehend, humorvoll und mit vielen amerikanischen Weihnachtssongs und Broadwayhits aus Musicals wie »White Christmas« (Irving Berlin), »On the Town« (Leonard Bernstein) oder »Les Misérables« (Claude-Michel Schönberg) erzählt.
    Drei erfolgreiche Musicaldarsteller*innen, darunter die in Nordhausen bereits wohlbekannten Künstler Femke Soetenga und Jörg Neubauer, bringen in der Inszenierung von Ivan Alboresi die weihnachtliche Geschichte mit Esprit und viel Gefühl auf die Bühne.

    Übrigens: Jedes Jahr werden in den USA 30 bis 35 Millionen echte Weihnachtsbäume verkauft. Ein Baum der Superlative steht vor dem Rockefeller Center in New York: Er ist mindestens 20 Meter hoch, wird mit rund 45.000 LED-Birnen zum Leuchten gebracht und trägt auf der Spitze einen Stern aus 25.000 echten Swarovski-Kristallen im Wert von 1,5 Millionen Dollar. Man gönnt sich ja sonst nichts!

  • Sa 04.12. 15.00 Uhr
    A New York Christmas Theater Nordhausen, Großes Haus

    Alles beginnt beim Weihnachtsbaumhändler: Tracy und Phil begegnen sich am frühen Heiligabend mitten in New York zum ersten Mal während der Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum. Leider ist nur noch ein letztes Exemplar verfügbar! Bei einem gemeinsamen Kaffee klären Tracy und Phil, warum von diesem einzigen Weihnachtsbaum ihr jeweiliges Glück abhängt. Phil möchte nach der Trennung von seiner Frau ein perfektes Weihnachtsfest für sich und seinen Sohn, und dazu gehört unbedingt ein Christbaum. Und auf Tracy wartet der erste Heiligabend mit ihrer neuen Eroberung. Da darf auf keinen Fall etwas schief gehen, zumal alles dafürspricht, dass der Geliebte ihr just heute einen Heiratsantrag machen wird! Phil überlässt Tracy schließlich den Weihnachtsbaum, und sie gehen ihrer Wege. Am Heiligabend aber ist für beide nichts wie erwartet …
    Die Musical-Revue »A New York Christmas« schließt mit einem Happy End. Sie ist zu Herzen gehend, humorvoll und mit vielen amerikanischen Weihnachtssongs und Broadwayhits aus Musicals wie »White Christmas« (Irving Berlin), »On the Town« (Leonard Bernstein) oder »Les Misérables« (Claude-Michel Schönberg) erzählt.
    Drei erfolgreiche Musicaldarsteller*innen, darunter die in Nordhausen bereits wohlbekannten Künstler Femke Soetenga und Jörg Neubauer, bringen in der Inszenierung von Ivan Alboresi die weihnachtliche Geschichte mit Esprit und viel Gefühl auf die Bühne.

    Übrigens: Jedes Jahr werden in den USA 30 bis 35 Millionen echte Weihnachtsbäume verkauft. Ein Baum der Superlative steht vor dem Rockefeller Center in New York: Er ist mindestens 20 Meter hoch, wird mit rund 45.000 LED-Birnen zum Leuchten gebracht und trägt auf der Spitze einen Stern aus 25.000 echten Swarovski-Kristallen im Wert von 1,5 Millionen Dollar. Man gönnt sich ja sonst nichts!

  • Sa 04.12. 19.00 Uhr
    1. Kammerkonzert Bankettsaal, Schloss Heringen

    Antonín Dvořák wählte für sein zweites Streichquintett die seltene Besetzung mit Kontrabass, wodurch das Werk stellenweise fast orchestral klingt. Im Septett des französischen Komponisten Camille Saint-Saëns treten Trompete und Klavier hinzu. Dieses Werk nimmt die Zuhörer mit auf eine kurzweilige Reise durch verschiedenste Musikstile und -formen vom Barock bis zur Romantik. Abgerundet wird das Programm mit vier Stücken für Klavierquartett von Richard Strauss.

  • Sa 04.12. 19.30 Uhr
    A New York Christmas Theater Nordhausen, Großes Haus

    Alles beginnt beim Weihnachtsbaumhändler: Tracy und Phil begegnen sich am frühen Heiligabend mitten in New York zum ersten Mal während der Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum. Leider ist nur noch ein letztes Exemplar verfügbar! Bei einem gemeinsamen Kaffee klären Tracy und Phil, warum von diesem einzigen Weihnachtsbaum ihr jeweiliges Glück abhängt. Phil möchte nach der Trennung von seiner Frau ein perfektes Weihnachtsfest für sich und seinen Sohn, und dazu gehört unbedingt ein Christbaum. Und auf Tracy wartet der erste Heiligabend mit ihrer neuen Eroberung. Da darf auf keinen Fall etwas schief gehen, zumal alles dafürspricht, dass der Geliebte ihr just heute einen Heiratsantrag machen wird! Phil überlässt Tracy schließlich den Weihnachtsbaum, und sie gehen ihrer Wege. Am Heiligabend aber ist für beide nichts wie erwartet …
    Die Musical-Revue »A New York Christmas« schließt mit einem Happy End. Sie ist zu Herzen gehend, humorvoll und mit vielen amerikanischen Weihnachtssongs und Broadwayhits aus Musicals wie »White Christmas« (Irving Berlin), »On the Town« (Leonard Bernstein) oder »Les Misérables« (Claude-Michel Schönberg) erzählt.
    Drei erfolgreiche Musicaldarsteller*innen, darunter die in Nordhausen bereits wohlbekannten Künstler Femke Soetenga und Jörg Neubauer, bringen in der Inszenierung von Ivan Alboresi die weihnachtliche Geschichte mit Esprit und viel Gefühl auf die Bühne.

    Übrigens: Jedes Jahr werden in den USA 30 bis 35 Millionen echte Weihnachtsbäume verkauft. Ein Baum der Superlative steht vor dem Rockefeller Center in New York: Er ist mindestens 20 Meter hoch, wird mit rund 45.000 LED-Birnen zum Leuchten gebracht und trägt auf der Spitze einen Stern aus 25.000 echten Swarovski-Kristallen im Wert von 1,5 Millionen Dollar. Man gönnt sich ja sonst nichts!

  • So 05.12. 11.00 Uhr
    1. Kissenkonzert Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    Schon als Dreijähriger versuchte sich der kleine Wolfgang am Klavier. Die Hochbegabung seines Sohnes sofort erkennend förderte ihn sein Vater umfassend, und mit fünf Jahren komponierte Wolferl sein erstes Klavierstück! Wie das Leben des Wunderkindes Mozart dann weiterging, wie seine ersten Kompositionen entstanden und wie sie klingen, entdecken wir an diesem Vormittag.

  • So 05.12. 18.00 Uhr
    A New York Christmas Theater Nordhausen, Großes Haus

    Alles beginnt beim Weihnachtsbaumhändler: Tracy und Phil begegnen sich am frühen Heiligabend mitten in New York zum ersten Mal während der Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum. Leider ist nur noch ein letztes Exemplar verfügbar! Bei einem gemeinsamen Kaffee klären Tracy und Phil, warum von diesem einzigen Weihnachtsbaum ihr jeweiliges Glück abhängt. Phil möchte nach der Trennung von seiner Frau ein perfektes Weihnachtsfest für sich und seinen Sohn, und dazu gehört unbedingt ein Christbaum. Und auf Tracy wartet der erste Heiligabend mit ihrer neuen Eroberung. Da darf auf keinen Fall etwas schief gehen, zumal alles dafürspricht, dass der Geliebte ihr just heute einen Heiratsantrag machen wird! Phil überlässt Tracy schließlich den Weihnachtsbaum, und sie gehen ihrer Wege. Am Heiligabend aber ist für beide nichts wie erwartet …
    Die Musical-Revue »A New York Christmas« schließt mit einem Happy End. Sie ist zu Herzen gehend, humorvoll und mit vielen amerikanischen Weihnachtssongs und Broadwayhits aus Musicals wie »White Christmas« (Irving Berlin), »On the Town« (Leonard Bernstein) oder »Les Misérables« (Claude-Michel Schönberg) erzählt.
    Drei erfolgreiche Musicaldarsteller*innen, darunter die in Nordhausen bereits wohlbekannten Künstler Femke Soetenga und Jörg Neubauer, bringen in der Inszenierung von Ivan Alboresi die weihnachtliche Geschichte mit Esprit und viel Gefühl auf die Bühne.

    Übrigens: Jedes Jahr werden in den USA 30 bis 35 Millionen echte Weihnachtsbäume verkauft. Ein Baum der Superlative steht vor dem Rockefeller Center in New York: Er ist mindestens 20 Meter hoch, wird mit rund 45.000 LED-Birnen zum Leuchten gebracht und trägt auf der Spitze einen Stern aus 25.000 echten Swarovski-Kristallen im Wert von 1,5 Millionen Dollar. Man gönnt sich ja sonst nichts!

  • Di 07.12. 09.00 Uhr
    Rumpelstilzchen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat es Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das »liebe Waldmännchen«, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist.
    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt ihr Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name »Rumpelstilzchen« einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten »Rumpelstilzchen-Effekt« verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • Di 07.12. 11.00 Uhr
    Rumpelstilzchen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat es Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das »liebe Waldmännchen«, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist.
    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt ihr Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name »Rumpelstilzchen« einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten »Rumpelstilzchen-Effekt« verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • Mi 08.12. 09.00 Uhr
    Rumpelstilzchen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat es Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das »liebe Waldmännchen«, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist.
    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt ihr Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name »Rumpelstilzchen« einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten »Rumpelstilzchen-Effekt« verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • Mi 08.12. 11.00 Uhr
    Rumpelstilzchen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat es Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das »liebe Waldmännchen«, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist.
    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt ihr Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name »Rumpelstilzchen« einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten »Rumpelstilzchen-Effekt« verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • Mi 08.12. 19.30 Uhr
    1. Loh-Konzert Achteckhaus, Schloss Sondershausen

    Hiroaki Masuda, Generalmusikdirektor des Loh-Orchesters 2002 bis 2008, leitet als besonderer Gast dieses Konzert mit weihnachtlicher Musik vom Barock bis zur Romantik. Die Mezzosopranistin Carolin Schumann vergoldet den Abend mit Arien aus Bachs »Weihnachtsoratorium« und Händels »Messiah«. Zudem erhalten junge Preisträger*innen des Carl-Schroeder-Wettbewerbs Gelegenheit, ihr musikalisches Können zu zeigen.

  • Do 09.12. 09.00 Uhr
    Rumpelstilzchen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat es Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das »liebe Waldmännchen«, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist.
    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt ihr Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name »Rumpelstilzchen« einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten »Rumpelstilzchen-Effekt« verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • Do 09.12. 11.00 Uhr
    Rumpelstilzchen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat es Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das »liebe Waldmännchen«, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist.
    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt ihr Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name »Rumpelstilzchen« einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten »Rumpelstilzchen-Effekt« verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • Fr 10.12. 09.00 Uhr
    Rumpelstilzchen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat es Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das »liebe Waldmännchen«, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist.
    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt ihr Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name »Rumpelstilzchen« einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten »Rumpelstilzchen-Effekt« verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • Fr 10.12. 11.00 Uhr
    Rumpelstilzchen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat es Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das »liebe Waldmännchen«, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist.
    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt ihr Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name »Rumpelstilzchen« einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten »Rumpelstilzchen-Effekt« verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • Fr 10.12. 19.30 Uhr
    Kain und Abel/Verklärte Nacht Theater Nordhausen, Großes Haus

    So unterschiedlich die Werke dieses Doppelabends auch sind, einen doch mannigfache Verbindungen die neueste Oper von Christoph Ehrenfellner und das Ballett von Ivan Alboresi zur romantischen Musik Arnold Schönbergs. In beiden Hälften wird vom elterlichen Verhältnis zu den Kindern, von Familienkonstellationen und Paarbeziehungen erzählt. Der zentralste Brückenschlag aber sind Stationen aus der Geschichte der weiblichen Emanzipation.

    »Kain und Abel«
    Von der ältesten Familiengeschichte überhaupt handelt Christoph Ehrenfellners tragische Oper »Kain und Abel«, die eigens für das Theater Nordhausen entstand. Der strenge Gott-Vater bevorzugt Abel und zeigt gegenüber seinem Erstgeborenen Kain eine besondere Härte. Den Mord Kains an seinem Bruder aus Kränkung und Eifersucht beantwortet der Vater mit dessen Verbannung und dem Kainsmal. Evas Klage über den Verlust beider Söhne rahmt das archaische Geschehen ein. Es schließt mit einer überraschenden, aber konsequenten Entscheidung Evas, die weit über die biblische Geschichte hinausgeht.

    »Verklärte Nacht«
    In ergreifender romantischer Tonsprache schrieb Arnold Schönberg als junger Mann seine sinfonische Dichtung »Verklärte Nacht« im Jahr 1899, weit vor seiner Entwicklung der Zwölftontechnik. Zugrunde liegt dem Werk ein Gedicht von Richard Dehmel. Der 1863 geborene Lyriker brach mit damaligen Tabus bürgerlicher Moral: Eine namenlose Frau berichtet ihrem Geliebten auf einem Gang durch die Nacht, von einem anderen Mann ein Kind zu erwarten. Ihr Gefährte nimmt daran keinen Anstoß, im Gegenteil, er will das Kind um der Liebe willen wie sein eigenes annehmen.
    Die ausdrucksstarke Musik, die laut Schönberg auch ohne Kenntnis des Gedichts »als reine Musik« gehört werden kann, lässt viel Interpretationsspielraum. Diesen macht sich Ballettdirektor Ivan Alboresi mit einer eigenen Sicht auf das Stück zunutze.

    Übrigens: Schönbergs Erfindungsreichtum blieb nicht auf die Musik beschränkt. So entwickelte er beispielsweise ein Schachspiel, bei dem nicht zwei, sondern vier Spieler gegeneinander antreten. Für sein Arbeitszimmer baute Schönberg einen Stuhl, dessen Lehne als Leiter umfunktioniert werden konnte, damit er selbst leichter an die Bücher in den oberen Regalfächern gelangte. Außerdem verbesserte er allerlei Alltagsgegenstände und schuf u. a. einen Zahnpastaspender, einen Klebebandroller, einen Notenständer mit vier Pulten und verschiedene Schreibwerkzeuge. Seine komplexeste Erfindung aber war eine Notenschreibmaschine, mit der man 360 verschiedene Zeichen schreiben konnte.

     

  • Sa 11.12. 10.00 Uhr
    Rumpelstilzchen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat es Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das »liebe Waldmännchen«, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist.
    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt ihr Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name »Rumpelstilzchen« einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten »Rumpelstilzchen-Effekt« verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • Sa 11.12. 12.00 Uhr
    Rumpelstilzchen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat es Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das »liebe Waldmännchen«, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist.
    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt ihr Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name »Rumpelstilzchen« einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten »Rumpelstilzchen-Effekt« verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • Sa 11.12. 19.30 Uhr
    Weihnachtskonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Das Loh-Orchester Sondershausen unter der Leitung des vormaligen Generalmusikdirektors Hiroaki Masdua bringt in diesem Konzert weihnachtliche Musik vom Barock bis zur Romantik zum Klingen. Die Mezzosopranistin Carolin Schumann vergoldet den Abend mit Arien u. a. aus Johann Sebastian Bachs »Weihnachtsoratorium« und Georg Friedrich Händels »Messiah«. Auch César Francks »Panis Angelicus« fehlt ebenso wenig wie Max Regers »Mariä Wiegenlied«. Werke von Wolfgang Amadeus Mozart und Felix Mendelssohn Bartholdy sowie Bearbeitungen bekannter Weihnachtslieder vervollständigen den gleichermaßen unterhaltsamen wie besinnlichen Reigen.

  • So 12.12. 14.30 Uhr
    Carmen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die tragisch endende Liebesgeschichte zwischen der spanischen Zigeunerin Carmen und dem Sergeanten Don José, die zunächst 1847 als französische Novelle von Prosper Mérimée erschienen war, inspirierte Anfang der 1870er Jahre den Komponisten Georges Bizet zu seiner berühmt gewordenen Oper »Carmen«. Gleich zu Beginn verrät die Musik, dass die leidenschaftliche, nach Unabhängigkeit strebende Carmen und der gesellschaftlich eher angepasste und schnell eifersüchtige Don José nicht zueinander passen und schließlich einen tödlichen Konflikt austragen werden. Exotisches Milieu, das musikalisch seinen Ausdruck in einer besonderen Farbigkeit der Partitur findet, feurige Rhythmen und nicht zuletzt eine spannende Handlung machten Bizets Oper unsterblich.
    Der russische Komponist Rodion Shchedrin hat weite Teile von Bizets Partitur – darunter Highlights wie Carmens Habanera oder das Torrero-Lied des Stierkämpfers Escamillo – in eine effektvolle Fassung für Streichorchester und Schlagwerk überführt. Ballettdirektor Ivan Alboresi dient diese Bearbeitung als Inspiration für sein neues Handlungsballett, in dem er sich die spanische Liebesgeschichte, angereichert mit weiterer Musik, gemeinsam mit seinem Ballett TN LOS! tanzend für sein Publikum erschließt.

    Übrigens: Dass Bizets Musik eine choreografische Umsetzung geradezu herausfordert, fand auch der Produzent Horant H. Hohlfeld, als er im Jahr 1990 seinen Tanzfilm »Carmen on Ice« für Eiskunstläufer entwickelte. Die Titelrolle besetzte er prominent mit Katharina Witt. Sie war schon 1988 bei den Olympischen Spielen in Calgary in einer Kür zu Bizets Musik als Carmen angetreten und wurde damit Olympiasiegerin.

  • Mi 15.12. 19.30 Uhr
    Premiere:
    Der Vetter aus Dingsda
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    Das Herz der jungen Julia de Weert schlägt für ihren Vetter Roderich, dem sie vor sieben Jahren die Treue schwor. Seitdem allerdings weilt er im fernen Osten, in Dingsda, und sie wartet sehnsüchtig auf seine Rückkehr. Für andere Männer interessiert sie sich nicht, etwa für August, den Neffen ihres Onkels und Vormundes Josef Kuhbrot. Mit diesem möchte der Onkel Julia verheiratet wissen, damit ihre Mitgift in der Familie bleibt. Da ist guter Rat teuer! Als der lang ersehnte Roderich an Julias 18. Geburtstag schließlich leibhaftig vor ihr steht, ist ihre Enttäuschung groß: Roderich hat in den Jahren gar nicht mehr an sie gedacht! Doch hat die Sache auch ihr Gutes, denn Julia kann sich jetzt eingestehen, dass sie sich eigentlich in den geheimnisvollen Fremden verguckt hat, der an ihrem Geburtstag plötzlich auftaucht …
    Eduard Künnekes Operette »Der Vetter aus Dingsda« erlebte 1921 ihre Uraufführung in Berlin und wurde sein erfolgreichstes Bühnenstück. Ihr frecher Witz, ihre spritzigen, von damals moderner amerikanischer Unterhaltungsmusik geprägten Rhythmen und etliche einprägsame Melodien versprechen auch heute noch ein Rundumvergnügen.

    Übrigens: »Dingsda« wird laut Duden »als Ersatz für ein beliebiges Substantiv, oft einen Namen, verwendet (meist weil der sprechenden Person ein bestimmtes Wort gerade nicht einfällt)«. So verhält es sich in Künnekes Operette »Der Vetter aus Dinsgda«: Zu weit von der eigenen Lebenswelt entfernt liegt für alle die Stadt »Batavia«, in der sie den Vetter Roderich seit sieben Jahren wähnen. Der Name lässt sich einfach nicht merken! Und so spricht man schlicht von »Dingsda«. Batavia war bis zur Unabhängigkeit Indonesiens in den 1940er Jahren die Hauptstadt Niederländisch-Indiens. Seitdem ist sie unter dem Namen »Jakarta« die Hauptstadt Indonesiens.

  • Do 16.12. 19.30 Uhr
    Der Vetter aus Dingsda Theater Nordhausen, Großes Haus

    Das Herz der jungen Julia de Weert schlägt für ihren Vetter Roderich, dem sie vor sieben Jahren die Treue schwor. Seitdem allerdings weilt er im fernen Osten, in Dingsda, und sie wartet sehnsüchtig auf seine Rückkehr. Für andere Männer interessiert sie sich nicht, etwa für August, den Neffen ihres Onkels und Vormundes Josef Kuhbrot. Mit diesem möchte der Onkel Julia verheiratet wissen, damit ihre Mitgift in der Familie bleibt. Da ist guter Rat teuer! Als der lang ersehnte Roderich an Julias 18. Geburtstag schließlich leibhaftig vor ihr steht, ist ihre Enttäuschung groß: Roderich hat in den Jahren gar nicht mehr an sie gedacht! Doch hat die Sache auch ihr Gutes, denn Julia kann sich jetzt eingestehen, dass sie sich eigentlich in den geheimnisvollen Fremden verguckt hat, der an ihrem Geburtstag plötzlich auftaucht …
    Eduard Künnekes Operette »Der Vetter aus Dingsda« erlebte 1921 ihre Uraufführung in Berlin und wurde sein erfolgreichstes Bühnenstück. Ihr frecher Witz, ihre spritzigen, von damals moderner amerikanischer Unterhaltungsmusik geprägten Rhythmen und etliche einprägsame Melodien versprechen auch heute noch ein Rundumvergnügen.

    Übrigens: »Dingsda« wird laut Duden »als Ersatz für ein beliebiges Substantiv, oft einen Namen, verwendet (meist weil der sprechenden Person ein bestimmtes Wort gerade nicht einfällt)«. So verhält es sich in Künnekes Operette »Der Vetter aus Dinsgda«: Zu weit von der eigenen Lebenswelt entfernt liegt für alle die Stadt »Batavia«, in der sie den Vetter Roderich seit sieben Jahren wähnen. Der Name lässt sich einfach nicht merken! Und so spricht man schlicht von »Dingsda«. Batavia war bis zur Unabhängigkeit Indonesiens in den 1940er Jahren die Hauptstadt Niederländisch-Indiens. Seitdem ist sie unter dem Namen »Jakarta« die Hauptstadt Indonesiens.

  • Fr 17.12. 19.30 Uhr
    Carmen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die tragisch endende Liebesgeschichte zwischen der spanischen Zigeunerin Carmen und dem Sergeanten Don José, die zunächst 1847 als französische Novelle von Prosper Mérimée erschienen war, inspirierte Anfang der 1870er Jahre den Komponisten Georges Bizet zu seiner berühmt gewordenen Oper »Carmen«. Gleich zu Beginn verrät die Musik, dass die leidenschaftliche, nach Unabhängigkeit strebende Carmen und der gesellschaftlich eher angepasste und schnell eifersüchtige Don José nicht zueinander passen und schließlich einen tödlichen Konflikt austragen werden. Exotisches Milieu, das musikalisch seinen Ausdruck in einer besonderen Farbigkeit der Partitur findet, feurige Rhythmen und nicht zuletzt eine spannende Handlung machten Bizets Oper unsterblich.
    Der russische Komponist Rodion Shchedrin hat weite Teile von Bizets Partitur – darunter Highlights wie Carmens Habanera oder das Torrero-Lied des Stierkämpfers Escamillo – in eine effektvolle Fassung für Streichorchester und Schlagwerk überführt. Ballettdirektor Ivan Alboresi dient diese Bearbeitung als Inspiration für sein neues Handlungsballett, in dem er sich die spanische Liebesgeschichte, angereichert mit weiterer Musik, gemeinsam mit seinem Ballett TN LOS! tanzend für sein Publikum erschließt.

    Übrigens: Dass Bizets Musik eine choreografische Umsetzung geradezu herausfordert, fand auch der Produzent Horant H. Hohlfeld, als er im Jahr 1990 seinen Tanzfilm »Carmen on Ice« für Eiskunstläufer entwickelte. Die Titelrolle besetzte er prominent mit Katharina Witt. Sie war schon 1988 bei den Olympischen Spielen in Calgary in einer Kür zu Bizets Musik als Carmen angetreten und wurde damit Olympiasiegerin.

  • Sa 18.12. 19.30 Uhr
    Kain und Abel/Verklärte Nacht Theater Nordhausen, Großes Haus

    So unterschiedlich die Werke dieses Doppelabends auch sind, einen doch mannigfache Verbindungen die neueste Oper von Christoph Ehrenfellner und das Ballett von Ivan Alboresi zur romantischen Musik Arnold Schönbergs. In beiden Hälften wird vom elterlichen Verhältnis zu den Kindern, von Familienkonstellationen und Paarbeziehungen erzählt. Der zentralste Brückenschlag aber sind Stationen aus der Geschichte der weiblichen Emanzipation.

    »Kain und Abel«
    Von der ältesten Familiengeschichte überhaupt handelt Christoph Ehrenfellners tragische Oper »Kain und Abel«, die eigens für das Theater Nordhausen entstand. Der strenge Gott-Vater bevorzugt Abel und zeigt gegenüber seinem Erstgeborenen Kain eine besondere Härte. Den Mord Kains an seinem Bruder aus Kränkung und Eifersucht beantwortet der Vater mit dessen Verbannung und dem Kainsmal. Evas Klage über den Verlust beider Söhne rahmt das archaische Geschehen ein. Es schließt mit einer überraschenden, aber konsequenten Entscheidung Evas, die weit über die biblische Geschichte hinausgeht.

    »Verklärte Nacht«
    In ergreifender romantischer Tonsprache schrieb Arnold Schönberg als junger Mann seine sinfonische Dichtung »Verklärte Nacht« im Jahr 1899, weit vor seiner Entwicklung der Zwölftontechnik. Zugrunde liegt dem Werk ein Gedicht von Richard Dehmel. Der 1863 geborene Lyriker brach mit damaligen Tabus bürgerlicher Moral: Eine namenlose Frau berichtet ihrem Geliebten auf einem Gang durch die Nacht, von einem anderen Mann ein Kind zu erwarten. Ihr Gefährte nimmt daran keinen Anstoß, im Gegenteil, er will das Kind um der Liebe willen wie sein eigenes annehmen.
    Die ausdrucksstarke Musik, die laut Schönberg auch ohne Kenntnis des Gedichts »als reine Musik« gehört werden kann, lässt viel Interpretationsspielraum. Diesen macht sich Ballettdirektor Ivan Alboresi mit einer eigenen Sicht auf das Stück zunutze.

    Übrigens: Schönbergs Erfindungsreichtum blieb nicht auf die Musik beschränkt. So entwickelte er beispielsweise ein Schachspiel, bei dem nicht zwei, sondern vier Spieler gegeneinander antreten. Für sein Arbeitszimmer baute Schönberg einen Stuhl, dessen Lehne als Leiter umfunktioniert werden konnte, damit er selbst leichter an die Bücher in den oberen Regalfächern gelangte. Außerdem verbesserte er allerlei Alltagsgegenstände und schuf u. a. einen Zahnpastaspender, einen Klebebandroller, einen Notenständer mit vier Pulten und verschiedene Schreibwerkzeuge. Seine komplexeste Erfindung aber war eine Notenschreibmaschine, mit der man 360 verschiedene Zeichen schreiben konnte.

     

  • So 19.12. 11.00 Uhr
    1. Kissenkonzert Haus der Kunst, Sondershausen

    Schon als Dreijähriger versuchte sich der kleine Wolfgang am Klavier. Die Hochbegabung seines Sohnes sofort erkennend förderte ihn sein Vater umfassend, und mit fünf Jahren komponierte Wolferl sein erstes Klavierstück! Wie das Leben des Wunderkindes Mozart dann weiterging, wie seine ersten Kompositionen entstanden und wie sie klingen, entdecken wir an diesem Vormittag.

  • So 19.12. 18.00 Uhr
    A New York Christmas Theater Nordhausen, Großes Haus

    Alles beginnt beim Weihnachtsbaumhändler: Tracy und Phil begegnen sich am frühen Heiligabend mitten in New York zum ersten Mal während der Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum. Leider ist nur noch ein letztes Exemplar verfügbar! Bei einem gemeinsamen Kaffee klären Tracy und Phil, warum von diesem einzigen Weihnachtsbaum ihr jeweiliges Glück abhängt. Phil möchte nach der Trennung von seiner Frau ein perfektes Weihnachtsfest für sich und seinen Sohn, und dazu gehört unbedingt ein Christbaum. Und auf Tracy wartet der erste Heiligabend mit ihrer neuen Eroberung. Da darf auf keinen Fall etwas schief gehen, zumal alles dafürspricht, dass der Geliebte ihr just heute einen Heiratsantrag machen wird! Phil überlässt Tracy schließlich den Weihnachtsbaum, und sie gehen ihrer Wege. Am Heiligabend aber ist für beide nichts wie erwartet …
    Die Musical-Revue »A New York Christmas« schließt mit einem Happy End. Sie ist zu Herzen gehend, humorvoll und mit vielen amerikanischen Weihnachtssongs und Broadwayhits aus Musicals wie »White Christmas« (Irving Berlin), »On the Town« (Leonard Bernstein) oder »Les Misérables« (Claude-Michel Schönberg) erzählt.
    Drei erfolgreiche Musicaldarsteller*innen, darunter die in Nordhausen bereits wohlbekannten Künstler Femke Soetenga und Jörg Neubauer, bringen in der Inszenierung von Ivan Alboresi die weihnachtliche Geschichte mit Esprit und viel Gefühl auf die Bühne.

    Übrigens: Jedes Jahr werden in den USA 30 bis 35 Millionen echte Weihnachtsbäume verkauft. Ein Baum der Superlative steht vor dem Rockefeller Center in New York: Er ist mindestens 20 Meter hoch, wird mit rund 45.000 LED-Birnen zum Leuchten gebracht und trägt auf der Spitze einen Stern aus 25.000 echten Swarovski-Kristallen im Wert von 1,5 Millionen Dollar. Man gönnt sich ja sonst nichts!

  • Mo 20.12. 19.30 Uhr
    A New York Christmas Theater Nordhausen, Großes Haus

    Alles beginnt beim Weihnachtsbaumhändler: Tracy und Phil begegnen sich am frühen Heiligabend mitten in New York zum ersten Mal während der Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum. Leider ist nur noch ein letztes Exemplar verfügbar! Bei einem gemeinsamen Kaffee klären Tracy und Phil, warum von diesem einzigen Weihnachtsbaum ihr jeweiliges Glück abhängt. Phil möchte nach der Trennung von seiner Frau ein perfektes Weihnachtsfest für sich und seinen Sohn, und dazu gehört unbedingt ein Christbaum. Und auf Tracy wartet der erste Heiligabend mit ihrer neuen Eroberung. Da darf auf keinen Fall etwas schief gehen, zumal alles dafürspricht, dass der Geliebte ihr just heute einen Heiratsantrag machen wird! Phil überlässt Tracy schließlich den Weihnachtsbaum, und sie gehen ihrer Wege. Am Heiligabend aber ist für beide nichts wie erwartet …
    Die Musical-Revue »A New York Christmas« schließt mit einem Happy End. Sie ist zu Herzen gehend, humorvoll und mit vielen amerikanischen Weihnachtssongs und Broadwayhits aus Musicals wie »White Christmas« (Irving Berlin), »On the Town« (Leonard Bernstein) oder »Les Misérables« (Claude-Michel Schönberg) erzählt.
    Drei erfolgreiche Musicaldarsteller*innen, darunter die in Nordhausen bereits wohlbekannten Künstler Femke Soetenga und Jörg Neubauer, bringen in der Inszenierung von Ivan Alboresi die weihnachtliche Geschichte mit Esprit und viel Gefühl auf die Bühne.

    Übrigens: Jedes Jahr werden in den USA 30 bis 35 Millionen echte Weihnachtsbäume verkauft. Ein Baum der Superlative steht vor dem Rockefeller Center in New York: Er ist mindestens 20 Meter hoch, wird mit rund 45.000 LED-Birnen zum Leuchten gebracht und trägt auf der Spitze einen Stern aus 25.000 echten Swarovski-Kristallen im Wert von 1,5 Millionen Dollar. Man gönnt sich ja sonst nichts!

  • Di 21.12. 19.30 Uhr
    A New York Christmas Theater Nordhausen, Großes Haus

    Alles beginnt beim Weihnachtsbaumhändler: Tracy und Phil begegnen sich am frühen Heiligabend mitten in New York zum ersten Mal während der Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum. Leider ist nur noch ein letztes Exemplar verfügbar! Bei einem gemeinsamen Kaffee klären Tracy und Phil, warum von diesem einzigen Weihnachtsbaum ihr jeweiliges Glück abhängt. Phil möchte nach der Trennung von seiner Frau ein perfektes Weihnachtsfest für sich und seinen Sohn, und dazu gehört unbedingt ein Christbaum. Und auf Tracy wartet der erste Heiligabend mit ihrer neuen Eroberung. Da darf auf keinen Fall etwas schief gehen, zumal alles dafürspricht, dass der Geliebte ihr just heute einen Heiratsantrag machen wird! Phil überlässt Tracy schließlich den Weihnachtsbaum, und sie gehen ihrer Wege. Am Heiligabend aber ist für beide nichts wie erwartet …
    Die Musical-Revue »A New York Christmas« schließt mit einem Happy End. Sie ist zu Herzen gehend, humorvoll und mit vielen amerikanischen Weihnachtssongs und Broadwayhits aus Musicals wie »White Christmas« (Irving Berlin), »On the Town« (Leonard Bernstein) oder »Les Misérables« (Claude-Michel Schönberg) erzählt.
    Drei erfolgreiche Musicaldarsteller*innen, darunter die in Nordhausen bereits wohlbekannten Künstler Femke Soetenga und Jörg Neubauer, bringen in der Inszenierung von Ivan Alboresi die weihnachtliche Geschichte mit Esprit und viel Gefühl auf die Bühne.

    Übrigens: Jedes Jahr werden in den USA 30 bis 35 Millionen echte Weihnachtsbäume verkauft. Ein Baum der Superlative steht vor dem Rockefeller Center in New York: Er ist mindestens 20 Meter hoch, wird mit rund 45.000 LED-Birnen zum Leuchten gebracht und trägt auf der Spitze einen Stern aus 25.000 echten Swarovski-Kristallen im Wert von 1,5 Millionen Dollar. Man gönnt sich ja sonst nichts!

  • Mi 22.12. 19.30 Uhr
    A New York Christmas Theater Nordhausen, Großes Haus

    Alles beginnt beim Weihnachtsbaumhändler: Tracy und Phil begegnen sich am frühen Heiligabend mitten in New York zum ersten Mal während der Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum. Leider ist nur noch ein letztes Exemplar verfügbar! Bei einem gemeinsamen Kaffee klären Tracy und Phil, warum von diesem einzigen Weihnachtsbaum ihr jeweiliges Glück abhängt. Phil möchte nach der Trennung von seiner Frau ein perfektes Weihnachtsfest für sich und seinen Sohn, und dazu gehört unbedingt ein Christbaum. Und auf Tracy wartet der erste Heiligabend mit ihrer neuen Eroberung. Da darf auf keinen Fall etwas schief gehen, zumal alles dafürspricht, dass der Geliebte ihr just heute einen Heiratsantrag machen wird! Phil überlässt Tracy schließlich den Weihnachtsbaum, und sie gehen ihrer Wege. Am Heiligabend aber ist für beide nichts wie erwartet …
    Die Musical-Revue »A New York Christmas« schließt mit einem Happy End. Sie ist zu Herzen gehend, humorvoll und mit vielen amerikanischen Weihnachtssongs und Broadwayhits aus Musicals wie »White Christmas« (Irving Berlin), »On the Town« (Leonard Bernstein) oder »Les Misérables« (Claude-Michel Schönberg) erzählt.
    Drei erfolgreiche Musicaldarsteller*innen, darunter die in Nordhausen bereits wohlbekannten Künstler Femke Soetenga und Jörg Neubauer, bringen in der Inszenierung von Ivan Alboresi die weihnachtliche Geschichte mit Esprit und viel Gefühl auf die Bühne.

    Übrigens: Jedes Jahr werden in den USA 30 bis 35 Millionen echte Weihnachtsbäume verkauft. Ein Baum der Superlative steht vor dem Rockefeller Center in New York: Er ist mindestens 20 Meter hoch, wird mit rund 45.000 LED-Birnen zum Leuchten gebracht und trägt auf der Spitze einen Stern aus 25.000 echten Swarovski-Kristallen im Wert von 1,5 Millionen Dollar. Man gönnt sich ja sonst nichts!

  • Do 23.12. 19.30 Uhr
    A New York Christmas Theater Nordhausen, Großes Haus

    Alles beginnt beim Weihnachtsbaumhändler: Tracy und Phil begegnen sich am frühen Heiligabend mitten in New York zum ersten Mal während der Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum. Leider ist nur noch ein letztes Exemplar verfügbar! Bei einem gemeinsamen Kaffee klären Tracy und Phil, warum von diesem einzigen Weihnachtsbaum ihr jeweiliges Glück abhängt. Phil möchte nach der Trennung von seiner Frau ein perfektes Weihnachtsfest für sich und seinen Sohn, und dazu gehört unbedingt ein Christbaum. Und auf Tracy wartet der erste Heiligabend mit ihrer neuen Eroberung. Da darf auf keinen Fall etwas schief gehen, zumal alles dafürspricht, dass der Geliebte ihr just heute einen Heiratsantrag machen wird! Phil überlässt Tracy schließlich den Weihnachtsbaum, und sie gehen ihrer Wege. Am Heiligabend aber ist für beide nichts wie erwartet …
    Die Musical-Revue »A New York Christmas« schließt mit einem Happy End. Sie ist zu Herzen gehend, humorvoll und mit vielen amerikanischen Weihnachtssongs und Broadwayhits aus Musicals wie »White Christmas« (Irving Berlin), »On the Town« (Leonard Bernstein) oder »Les Misérables« (Claude-Michel Schönberg) erzählt.
    Drei erfolgreiche Musicaldarsteller*innen, darunter die in Nordhausen bereits wohlbekannten Künstler Femke Soetenga und Jörg Neubauer, bringen in der Inszenierung von Ivan Alboresi die weihnachtliche Geschichte mit Esprit und viel Gefühl auf die Bühne.

    Übrigens: Jedes Jahr werden in den USA 30 bis 35 Millionen echte Weihnachtsbäume verkauft. Ein Baum der Superlative steht vor dem Rockefeller Center in New York: Er ist mindestens 20 Meter hoch, wird mit rund 45.000 LED-Birnen zum Leuchten gebracht und trägt auf der Spitze einen Stern aus 25.000 echten Swarovski-Kristallen im Wert von 1,5 Millionen Dollar. Man gönnt sich ja sonst nichts!

  • Sa 25.12. 18.00 Uhr
    Weihnachtskonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Das Loh-Orchester Sondershausen unter der Leitung des vormaligen Generalmusikdirektors Hiroaki Masdua bringt in diesem Konzert weihnachtliche Musik vom Barock bis zur Romantik zum Klingen. Die Mezzosopranistin Carolin Schumann vergoldet den Abend mit Arien u. a. aus Johann Sebastian Bachs »Weihnachtsoratorium« und Georg Friedrich Händels »Messiah«. Auch César Francks »Panis Angelicus« fehlt ebenso wenig wie Max Regers »Mariä Wiegenlied«. Werke von Wolfgang Amadeus Mozart und Felix Mendelssohn Bartholdy sowie Bearbeitungen bekannter Weihnachtslieder vervollständigen den gleichermaßen unterhaltsamen wie besinnlichen Reigen.

  • So 26.12. 18.00 Uhr
    A New York Christmas Theater Nordhausen, Großes Haus

    Alles beginnt beim Weihnachtsbaumhändler: Tracy und Phil begegnen sich am frühen Heiligabend mitten in New York zum ersten Mal während der Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum. Leider ist nur noch ein letztes Exemplar verfügbar! Bei einem gemeinsamen Kaffee klären Tracy und Phil, warum von diesem einzigen Weihnachtsbaum ihr jeweiliges Glück abhängt. Phil möchte nach der Trennung von seiner Frau ein perfektes Weihnachtsfest für sich und seinen Sohn, und dazu gehört unbedingt ein Christbaum. Und auf Tracy wartet der erste Heiligabend mit ihrer neuen Eroberung. Da darf auf keinen Fall etwas schief gehen, zumal alles dafürspricht, dass der Geliebte ihr just heute einen Heiratsantrag machen wird! Phil überlässt Tracy schließlich den Weihnachtsbaum, und sie gehen ihrer Wege. Am Heiligabend aber ist für beide nichts wie erwartet …
    Die Musical-Revue »A New York Christmas« schließt mit einem Happy End. Sie ist zu Herzen gehend, humorvoll und mit vielen amerikanischen Weihnachtssongs und Broadwayhits aus Musicals wie »White Christmas« (Irving Berlin), »On the Town« (Leonard Bernstein) oder »Les Misérables« (Claude-Michel Schönberg) erzählt.
    Drei erfolgreiche Musicaldarsteller*innen, darunter die in Nordhausen bereits wohlbekannten Künstler Femke Soetenga und Jörg Neubauer, bringen in der Inszenierung von Ivan Alboresi die weihnachtliche Geschichte mit Esprit und viel Gefühl auf die Bühne.

    Übrigens: Jedes Jahr werden in den USA 30 bis 35 Millionen echte Weihnachtsbäume verkauft. Ein Baum der Superlative steht vor dem Rockefeller Center in New York: Er ist mindestens 20 Meter hoch, wird mit rund 45.000 LED-Birnen zum Leuchten gebracht und trägt auf der Spitze einen Stern aus 25.000 echten Swarovski-Kristallen im Wert von 1,5 Millionen Dollar. Man gönnt sich ja sonst nichts!

  • Mo 27.12. 19.30 Uhr
    A New York Christmas Theater Nordhausen, Großes Haus

    Alles beginnt beim Weihnachtsbaumhändler: Tracy und Phil begegnen sich am frühen Heiligabend mitten in New York zum ersten Mal während der Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum. Leider ist nur noch ein letztes Exemplar verfügbar! Bei einem gemeinsamen Kaffee klären Tracy und Phil, warum von diesem einzigen Weihnachtsbaum ihr jeweiliges Glück abhängt. Phil möchte nach der Trennung von seiner Frau ein perfektes Weihnachtsfest für sich und seinen Sohn, und dazu gehört unbedingt ein Christbaum. Und auf Tracy wartet der erste Heiligabend mit ihrer neuen Eroberung. Da darf auf keinen Fall etwas schief gehen, zumal alles dafürspricht, dass der Geliebte ihr just heute einen Heiratsantrag machen wird! Phil überlässt Tracy schließlich den Weihnachtsbaum, und sie gehen ihrer Wege. Am Heiligabend aber ist für beide nichts wie erwartet …
    Die Musical-Revue »A New York Christmas« schließt mit einem Happy End. Sie ist zu Herzen gehend, humorvoll und mit vielen amerikanischen Weihnachtssongs und Broadwayhits aus Musicals wie »White Christmas« (Irving Berlin), »On the Town« (Leonard Bernstein) oder »Les Misérables« (Claude-Michel Schönberg) erzählt.
    Drei erfolgreiche Musicaldarsteller*innen, darunter die in Nordhausen bereits wohlbekannten Künstler Femke Soetenga und Jörg Neubauer, bringen in der Inszenierung von Ivan Alboresi die weihnachtliche Geschichte mit Esprit und viel Gefühl auf die Bühne.

    Übrigens: Jedes Jahr werden in den USA 30 bis 35 Millionen echte Weihnachtsbäume verkauft. Ein Baum der Superlative steht vor dem Rockefeller Center in New York: Er ist mindestens 20 Meter hoch, wird mit rund 45.000 LED-Birnen zum Leuchten gebracht und trägt auf der Spitze einen Stern aus 25.000 echten Swarovski-Kristallen im Wert von 1,5 Millionen Dollar. Man gönnt sich ja sonst nichts!

  • Di 28.12. 19.30 Uhr
    A New York Christmas Theater Nordhausen, Großes Haus

    Alles beginnt beim Weihnachtsbaumhändler: Tracy und Phil begegnen sich am frühen Heiligabend mitten in New York zum ersten Mal während der Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum. Leider ist nur noch ein letztes Exemplar verfügbar! Bei einem gemeinsamen Kaffee klären Tracy und Phil, warum von diesem einzigen Weihnachtsbaum ihr jeweiliges Glück abhängt. Phil möchte nach der Trennung von seiner Frau ein perfektes Weihnachtsfest für sich und seinen Sohn, und dazu gehört unbedingt ein Christbaum. Und auf Tracy wartet der erste Heiligabend mit ihrer neuen Eroberung. Da darf auf keinen Fall etwas schief gehen, zumal alles dafürspricht, dass der Geliebte ihr just heute einen Heiratsantrag machen wird! Phil überlässt Tracy schließlich den Weihnachtsbaum, und sie gehen ihrer Wege. Am Heiligabend aber ist für beide nichts wie erwartet …
    Die Musical-Revue »A New York Christmas« schließt mit einem Happy End. Sie ist zu Herzen gehend, humorvoll und mit vielen amerikanischen Weihnachtssongs und Broadwayhits aus Musicals wie »White Christmas« (Irving Berlin), »On the Town« (Leonard Bernstein) oder »Les Misérables« (Claude-Michel Schönberg) erzählt.
    Drei erfolgreiche Musicaldarsteller*innen, darunter die in Nordhausen bereits wohlbekannten Künstler Femke Soetenga und Jörg Neubauer, bringen in der Inszenierung von Ivan Alboresi die weihnachtliche Geschichte mit Esprit und viel Gefühl auf die Bühne.

    Übrigens: Jedes Jahr werden in den USA 30 bis 35 Millionen echte Weihnachtsbäume verkauft. Ein Baum der Superlative steht vor dem Rockefeller Center in New York: Er ist mindestens 20 Meter hoch, wird mit rund 45.000 LED-Birnen zum Leuchten gebracht und trägt auf der Spitze einen Stern aus 25.000 echten Swarovski-Kristallen im Wert von 1,5 Millionen Dollar. Man gönnt sich ja sonst nichts!

  • Mi 29.12. 19.30 Uhr
    A New York Christmas Theater Nordhausen, Großes Haus

    Alles beginnt beim Weihnachtsbaumhändler: Tracy und Phil begegnen sich am frühen Heiligabend mitten in New York zum ersten Mal während der Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum. Leider ist nur noch ein letztes Exemplar verfügbar! Bei einem gemeinsamen Kaffee klären Tracy und Phil, warum von diesem einzigen Weihnachtsbaum ihr jeweiliges Glück abhängt. Phil möchte nach der Trennung von seiner Frau ein perfektes Weihnachtsfest für sich und seinen Sohn, und dazu gehört unbedingt ein Christbaum. Und auf Tracy wartet der erste Heiligabend mit ihrer neuen Eroberung. Da darf auf keinen Fall etwas schief gehen, zumal alles dafürspricht, dass der Geliebte ihr just heute einen Heiratsantrag machen wird! Phil überlässt Tracy schließlich den Weihnachtsbaum, und sie gehen ihrer Wege. Am Heiligabend aber ist für beide nichts wie erwartet …
    Die Musical-Revue »A New York Christmas« schließt mit einem Happy End. Sie ist zu Herzen gehend, humorvoll und mit vielen amerikanischen Weihnachtssongs und Broadwayhits aus Musicals wie »White Christmas« (Irving Berlin), »On the Town« (Leonard Bernstein) oder »Les Misérables« (Claude-Michel Schönberg) erzählt.
    Drei erfolgreiche Musicaldarsteller*innen, darunter die in Nordhausen bereits wohlbekannten Künstler Femke Soetenga und Jörg Neubauer, bringen in der Inszenierung von Ivan Alboresi die weihnachtliche Geschichte mit Esprit und viel Gefühl auf die Bühne.

    Übrigens: Jedes Jahr werden in den USA 30 bis 35 Millionen echte Weihnachtsbäume verkauft. Ein Baum der Superlative steht vor dem Rockefeller Center in New York: Er ist mindestens 20 Meter hoch, wird mit rund 45.000 LED-Birnen zum Leuchten gebracht und trägt auf der Spitze einen Stern aus 25.000 echten Swarovski-Kristallen im Wert von 1,5 Millionen Dollar. Man gönnt sich ja sonst nichts!

  • Do 30.12. 18.00 Uhr
    Filmmusikkonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Was wäre ein Kino- oder ein Fernsehfilm ohne Musik! Sie kann die Wirkung von Filmszenen verstärken, brechen oder ganz anders deuten. Die Macht der Musik wird zum Beispiel dann überdeutlich, wenn man bei einem Film den Ton abstellt. In unserem Konzert »Hollywood in Concert« feiern wir die Musik, und Sie hören berühmte Melodien u .a. von Ennio Morricone (»The Mission«), Henry Mancini (»Breakfast at Tiffany’s«) und John Williams (»Jurassic Park«) zum Wieder- oder Neuentdecken.

  • Fr 31.12. 15.00 Uhr
    Der Vetter aus Dingsda Theater Nordhausen, Großes Haus

    Das Herz der jungen Julia de Weert schlägt für ihren Vetter Roderich, dem sie vor sieben Jahren die Treue schwor. Seitdem allerdings weilt er im fernen Osten, in Dingsda, und sie wartet sehnsüchtig auf seine Rückkehr. Für andere Männer interessiert sie sich nicht, etwa für August, den Neffen ihres Onkels und Vormundes Josef Kuhbrot. Mit diesem möchte der Onkel Julia verheiratet wissen, damit ihre Mitgift in der Familie bleibt. Da ist guter Rat teuer! Als der lang ersehnte Roderich an Julias 18. Geburtstag schließlich leibhaftig vor ihr steht, ist ihre Enttäuschung groß: Roderich hat in den Jahren gar nicht mehr an sie gedacht! Doch hat die Sache auch ihr Gutes, denn Julia kann sich jetzt eingestehen, dass sie sich eigentlich in den geheimnisvollen Fremden verguckt hat, der an ihrem Geburtstag plötzlich auftaucht …
    Eduard Künnekes Operette »Der Vetter aus Dingsda« erlebte 1921 ihre Uraufführung in Berlin und wurde sein erfolgreichstes Bühnenstück. Ihr frecher Witz, ihre spritzigen, von damals moderner amerikanischer Unterhaltungsmusik geprägten Rhythmen und etliche einprägsame Melodien versprechen auch heute noch ein Rundumvergnügen.

    Übrigens: »Dingsda« wird laut Duden »als Ersatz für ein beliebiges Substantiv, oft einen Namen, verwendet (meist weil der sprechenden Person ein bestimmtes Wort gerade nicht einfällt)«. So verhält es sich in Künnekes Operette »Der Vetter aus Dinsgda«: Zu weit von der eigenen Lebenswelt entfernt liegt für alle die Stadt »Batavia«, in der sie den Vetter Roderich seit sieben Jahren wähnen. Der Name lässt sich einfach nicht merken! Und so spricht man schlicht von »Dingsda«. Batavia war bis zur Unabhängigkeit Indonesiens in den 1940er Jahren die Hauptstadt Niederländisch-Indiens. Seitdem ist sie unter dem Namen »Jakarta« die Hauptstadt Indonesiens.

  • Fr 31.12. 19.30 Uhr
    Der Vetter aus Dingsda Theater Nordhausen, Großes Haus

    Das Herz der jungen Julia de Weert schlägt für ihren Vetter Roderich, dem sie vor sieben Jahren die Treue schwor. Seitdem allerdings weilt er im fernen Osten, in Dingsda, und sie wartet sehnsüchtig auf seine Rückkehr. Für andere Männer interessiert sie sich nicht, etwa für August, den Neffen ihres Onkels und Vormundes Josef Kuhbrot. Mit diesem möchte der Onkel Julia verheiratet wissen, damit ihre Mitgift in der Familie bleibt. Da ist guter Rat teuer! Als der lang ersehnte Roderich an Julias 18. Geburtstag schließlich leibhaftig vor ihr steht, ist ihre Enttäuschung groß: Roderich hat in den Jahren gar nicht mehr an sie gedacht! Doch hat die Sache auch ihr Gutes, denn Julia kann sich jetzt eingestehen, dass sie sich eigentlich in den geheimnisvollen Fremden verguckt hat, der an ihrem Geburtstag plötzlich auftaucht …
    Eduard Künnekes Operette »Der Vetter aus Dingsda« erlebte 1921 ihre Uraufführung in Berlin und wurde sein erfolgreichstes Bühnenstück. Ihr frecher Witz, ihre spritzigen, von damals moderner amerikanischer Unterhaltungsmusik geprägten Rhythmen und etliche einprägsame Melodien versprechen auch heute noch ein Rundumvergnügen.

    Übrigens: »Dingsda« wird laut Duden »als Ersatz für ein beliebiges Substantiv, oft einen Namen, verwendet (meist weil der sprechenden Person ein bestimmtes Wort gerade nicht einfällt)«. So verhält es sich in Künnekes Operette »Der Vetter aus Dinsgda«: Zu weit von der eigenen Lebenswelt entfernt liegt für alle die Stadt »Batavia«, in der sie den Vetter Roderich seit sieben Jahren wähnen. Der Name lässt sich einfach nicht merken! Und so spricht man schlicht von »Dingsda«. Batavia war bis zur Unabhängigkeit Indonesiens in den 1940er Jahren die Hauptstadt Niederländisch-Indiens. Seitdem ist sie unter dem Namen »Jakarta« die Hauptstadt Indonesiens.

  • So 02.01. 18.00 Uhr
    Der Vetter aus Dingsda Theater Nordhausen, Großes Haus

    Das Herz der jungen Julia de Weert schlägt für ihren Vetter Roderich, dem sie vor sieben Jahren die Treue schwor. Seitdem allerdings weilt er im fernen Osten, in Dingsda, und sie wartet sehnsüchtig auf seine Rückkehr. Für andere Männer interessiert sie sich nicht, etwa für August, den Neffen ihres Onkels und Vormundes Josef Kuhbrot. Mit diesem möchte der Onkel Julia verheiratet wissen, damit ihre Mitgift in der Familie bleibt. Da ist guter Rat teuer! Als der lang ersehnte Roderich an Julias 18. Geburtstag schließlich leibhaftig vor ihr steht, ist ihre Enttäuschung groß: Roderich hat in den Jahren gar nicht mehr an sie gedacht! Doch hat die Sache auch ihr Gutes, denn Julia kann sich jetzt eingestehen, dass sie sich eigentlich in den geheimnisvollen Fremden verguckt hat, der an ihrem Geburtstag plötzlich auftaucht …
    Eduard Künnekes Operette »Der Vetter aus Dingsda« erlebte 1921 ihre Uraufführung in Berlin und wurde sein erfolgreichstes Bühnenstück. Ihr frecher Witz, ihre spritzigen, von damals moderner amerikanischer Unterhaltungsmusik geprägten Rhythmen und etliche einprägsame Melodien versprechen auch heute noch ein Rundumvergnügen.

    Übrigens: »Dingsda« wird laut Duden »als Ersatz für ein beliebiges Substantiv, oft einen Namen, verwendet (meist weil der sprechenden Person ein bestimmtes Wort gerade nicht einfällt)«. So verhält es sich in Künnekes Operette »Der Vetter aus Dinsgda«: Zu weit von der eigenen Lebenswelt entfernt liegt für alle die Stadt »Batavia«, in der sie den Vetter Roderich seit sieben Jahren wähnen. Der Name lässt sich einfach nicht merken! Und so spricht man schlicht von »Dingsda«. Batavia war bis zur Unabhängigkeit Indonesiens in den 1940er Jahren die Hauptstadt Niederländisch-Indiens. Seitdem ist sie unter dem Namen »Jakarta« die Hauptstadt Indonesiens.

  • Fr 07.01. 19.30 Uhr
    Neujahrskonzert Achteckhaus, Schloss Sondershausen

    Mit rauschenden Walzern und spritzigen Polkas aus der Feder der Familie Strauß und weiterer Komponisten aus der Reihe der Wiener Tonmeister begrüßt das Loh-Orchester das neue Jahr 2022. Zudem fließen musikalisch Champagner und Wein in Strömen in einem Konzert, das von Michael Helmrath dirigiert und kurzweilig moderiert wird.

  • Fr 07.01. 19.30 Uhr
    Premiere:
    Mein Freund Harvey
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    Elwood P. Dowd, ein Junggeselle mit tadellosen Manieren, hat einen außergewöhnlichen Freund an seiner Seite. Dieser trägt ein weißes Fell, ist rund zwei Meter groß und nur für Elwood sichtbar: Harvey ist ein Hase. Das unzertrennliche Paar zieht durch die Kneipen der Stadt und schenkt den alltäglichen Ängsten und Sehnsüchten der Menschen Gehör. Für Elwoods Schwester Veta ist das Benehmen des Bruders Provokation und Blamage zugleich. Wie soll sie ihre Tochter unter die Haube bringen, wenn der Bruder verrücktspielt? Als Elwood einigen Party-Gästen seinen unsichtbaren Begleiter und Vertrauten vorstellt, platzt Veta endgültig der Kragen, und sie liefert Elwood in eine psychiatrische Heilanstalt ein. Doch die Ärzte halten nicht Elwood, sondern sie für geisteskrank. Von nun an reiht sich Missverständnis an Missverständnis. Und ein turbulentes Verwirrspiel nimmt Fahrt auf, an dessen Ende sogar der Chefarzt der Klinik höchstpersönlich zur Hasenjagd aufruft.
    Das mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Broadwaystück »Mein Freund Harvey« wurde 1950 durch die Verfilmung mit James Stewart in der Hauptrolle weltberühmt. Die amerikanische Autorin Mary Chase (1907–1981) schuf eine lebensbejahende Komödie über die Kraft der Imagination und ein wunderbares Plädoyer für Freundlichkeit und Güte in einer Welt voller Irrsinn und Aggressivität. Ohne Hasen geht es nicht!

    Übrigens: Nach dem Erfolg der Verfilmung mit James Stewart wurde dieser auf der Straße oft gefragt, wo denn Harvey sei. Stewart antwortete stets, dass sich sein Freund erkältet und entschieden habe, zu Hause zu bleiben.

  • Sa 08.01. 19.30 Uhr
    Neujahrskonzert Kultur- und Kongresszentrum, Bad Langensalza

    Mit rauschenden Walzern und spritzigen Polkas aus der Feder der Familie Strauß und weiterer Komponisten aus der Reihe der Wiener Tonmeister begrüßt das Loh-Orchester das neue Jahr 2022. Zudem fließen musikalisch Champagner und Wein in Strömen in einem Konzert, das von Michael Helmrath dirigiert und kurzweilig moderiert wird.

  • Sa 08.01. 19.30 Uhr
    Premiere:
    Carmen
    Theater im Stadthaus, Rudolstadt

    Die tragisch endende Liebesgeschichte zwischen der spanischen Zigeunerin Carmen und dem Sergeanten Don José, die zunächst 1847 als französische Novelle von Prosper Mérimée erschienen war, inspirierte Anfang der 1870er Jahre den Komponisten Georges Bizet zu seiner berühmt gewordenen Oper »Carmen«. Gleich zu Beginn verrät die Musik, dass die leidenschaftliche, nach Unabhängigkeit strebende Carmen und der gesellschaftlich eher angepasste und schnell eifersüchtige Don José nicht zueinander passen und schließlich einen tödlichen Konflikt austragen werden. Exotisches Milieu, das musikalisch seinen Ausdruck in einer besonderen Farbigkeit der Partitur findet, feurige Rhythmen und nicht zuletzt eine spannende Handlung machten Bizets Oper unsterblich.
    Der russische Komponist Rodion Shchedrin hat weite Teile von Bizets Partitur – darunter Highlights wie Carmens Habanera oder das Torrero-Lied des Stierkämpfers Escamillo – in eine effektvolle Fassung für Streichorchester und Schlagwerk überführt. Ballettdirektor Ivan Alboresi dient diese Bearbeitung als Inspiration für sein neues Handlungsballett, in dem er sich die spanische Liebesgeschichte, angereichert mit weiterer Musik, gemeinsam mit seinem Ballett TN LOS! tanzend für sein Publikum erschließt.

    Übrigens: Dass Bizets Musik eine choreografische Umsetzung geradezu herausfordert, fand auch der Produzent Horant H. Hohlfeld, als er im Jahr 1990 seinen Tanzfilm »Carmen on Ice« für Eiskunstläufer entwickelte. Die Titelrolle besetzte er prominent mit Katharina Witt. Sie war schon 1988 bei den Olympischen Spielen in Calgary in einer Kür zu Bizets Musik als Carmen angetreten und wurde damit Olympiasiegerin.

  • So 09.01. 18.00 Uhr
    Neujahrskonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Mit rauschenden Walzern und spritzigen Polkas aus der Feder der Familie Strauß und weiterer Komponisten aus der Reihe der Wiener Tonmeister begrüßt das Loh-Orchester das neue Jahr 2022. Zudem fließen musikalisch Champagner und Wein in Strömen in einem Konzert, das von Michael Helmrath dirigiert und kurzweilig moderiert wird.

  • Di 11.01. 15.00 Uhr
    Carmen Theater im Stadthaus, Rudolstadt

    Die tragisch endende Liebesgeschichte zwischen der spanischen Zigeunerin Carmen und dem Sergeanten Don José, die zunächst 1847 als französische Novelle von Prosper Mérimée erschienen war, inspirierte Anfang der 1870er Jahre den Komponisten Georges Bizet zu seiner berühmt gewordenen Oper »Carmen«. Gleich zu Beginn verrät die Musik, dass die leidenschaftliche, nach Unabhängigkeit strebende Carmen und der gesellschaftlich eher angepasste und schnell eifersüchtige Don José nicht zueinander passen und schließlich einen tödlichen Konflikt austragen werden. Exotisches Milieu, das musikalisch seinen Ausdruck in einer besonderen Farbigkeit der Partitur findet, feurige Rhythmen und nicht zuletzt eine spannende Handlung machten Bizets Oper unsterblich.
    Der russische Komponist Rodion Shchedrin hat weite Teile von Bizets Partitur – darunter Highlights wie Carmens Habanera oder das Torrero-Lied des Stierkämpfers Escamillo – in eine effektvolle Fassung für Streichorchester und Schlagwerk überführt. Ballettdirektor Ivan Alboresi dient diese Bearbeitung als Inspiration für sein neues Handlungsballett, in dem er sich die spanische Liebesgeschichte, angereichert mit weiterer Musik, gemeinsam mit seinem Ballett TN LOS! tanzend für sein Publikum erschließt.

    Übrigens: Dass Bizets Musik eine choreografische Umsetzung geradezu herausfordert, fand auch der Produzent Horant H. Hohlfeld, als er im Jahr 1990 seinen Tanzfilm »Carmen on Ice« für Eiskunstläufer entwickelte. Die Titelrolle besetzte er prominent mit Katharina Witt. Sie war schon 1988 bei den Olympischen Spielen in Calgary in einer Kür zu Bizets Musik als Carmen angetreten und wurde damit Olympiasiegerin.

  • Fr 14.01. 19.30 Uhr
    L'elisir d'amore (Der Liebestrank) Theater Nordhausen, Großes Haus

    Liebe macht blind, manchmal jedenfalls. In Gaetano Donizettis Erfolgsoper »L’elisir d’amore« fällt der in die wohlhabende Adina verliebte Nemorino auf den reisenden »Arzt« Dulcamara herein. Dieser ist nichts anderes als ein großer Schwindler, der ganz normalen Wein als Liebestrank anbietet. Nemorino kauft ihn nur allzu gerne, denn er hofft, damit seinem Liebesglück auf die Sprünge helfen zu können. Schließlich, so denkt er, zeigte ein Liebestrank auch bei Tristan und Isolde einst Erfolg. Zu seinem Leidwesen geht die Angebetete aber auf die Avancen des Sergeanten Belcore ein. Dass sich Adina schließlich doch Nemorino zuwendet, führt er auf die Wirkung des »Liebestranks« zurück, was nicht ganz falsch ist, denn der Wein nimmt Nemorino immerhin seine Schüchternheit.
    Mit viel Humor gespickt ist die Geschichte in Donizettis komischer Oper aus dem Jahr 1832. Gleichwohl nimmt seine an eingängigen Melodien reiche Musik die Protagonisten ernst, ergründet auch die Tiefen seelischen Erlebens und bleibt dabei doch immer leichtfüßig. Der erfahrene Gastdirigent Fabrizio Ventura konnte gewonnen werden, um eines der beliebtesten Werke der Opernliteratur mit der gebotenen Italianità im Nordhäuser Theater zum Klingen zu bringen.

    Übrigens: Dass Donizetti, der mit 38 Jahren bereits 50 Opern zu Papier gebracht hatte, in einer wahnsinnigen Schnelligkeit komponierte und damit den Wunsch des damaligen Opernpublikums nach immer neuer Unterhaltung zu erfüllen versuchte, brachte ihm nicht nur Zuspruch ein. Von Heinrich Heine ist die spöttische Bemerkung überliefert, dass Donizetti in seiner Fruchtbarkeit nur den Kaninchen nachstehe …

  • Sa 15.01. 18.00 Uhr
    Neujahrskonzert Erlebnisbergwerk, Sondershausen

    Mit rauschenden Walzern und spritzigen Polkas aus der Feder der Familie Strauß und weiterer Komponisten aus der Reihe der Wiener Tonmeister begrüßt das Loh-Orchester das neue Jahr 2022. Zudem fließen musikalisch Champagner und Wein in Strömen in einem Konzert, das von Michael Helmrath dirigiert und kurzweilig moderiert wird.

  • Sa 15.01. 18.00 Uhr
    Stückwerk N°18 Theater Nordhausen, Großes Haus

    Stückwerk – die Werkstatt des Jungen Theaters lädt alle großen und kleinen Zuschauer*innen ein, herauszufinden, was sowohl der Theaterjugendclub als auch der Zirkus Zappelini in der neuen Spielzeit geplant haben und am Proben sind. Ausschnitte aus den anstehenden Produktionen sollen Lust machen auf mehr: mehr Schauspiel, mehr Zirkus, mehr Theater!
    Wo wollen wir hin? Was wollen wir im Leben erreichen? Darum geht es für den Theaterjugendclub in seiner ersten Premiere der Spielzeit. In »Freiheit für alle!« wird die mögliche Zukunft erst einmal geprobt, vorstellbare Szenarien durchgespielt und aufkommende Bruchstellen direkt erkannt. Aber bringt dieses »so tun als ob« wirklich etwas, wenn es an die konkrete Zukunftsplanung geht?
    Herausfinden, wer man wirklich ist bzw. wer man sein möchte: Das will Karl Moor, der von seinem Vater verstoßen wird, sich seiner alten Clique wieder anschließt und mit denen ziemlich viel Mist baut. Auslöser für alles ist eine Intrige seines jüngeren Bruders Franz, der es nicht erträgt, dass seinem älteren Bruder immer alles in der Schoß gelegt wird. In »Die Räuber 2.0« beschäftigen sich die Jugendclubber*innen mit der Frage nach der eigenen Zugehörigkeit zu einer Gruppe, mit Eifersucht, der ersten Liebe und den Auswirkungen von Feindschaft zwischen Geschwistern.
    Die jungen Artistinnen und Artisten des Zirkus Zappelini erwecken in dieser Spielzeit eine der bekanntesten Puppen zum Leben: Pinocchio entführt die Zuschauer*innen in seine ganz eigene Welt voller Artistik, Jonglage und Clownerie.
    Auch unsere jüngsten Darsteller*innen vom Theaterjugendclub Junior werden an diesem Abend einen aktuellen Stand ihrer Probenarbeit zeigen. Weitere Gäste runden den Abend und das Stückwerk N° 18 ebenso ab wie die anschließende Party im Foyer des Theaters, zu der alle Teilnehmer*innen und Zuschauer*innen eingeladen sind.

  • So 16.01. 14.30 Uhr
    Kain und Abel/Verklärte Nacht Theater Nordhausen, Großes Haus

    So unterschiedlich die Werke dieses Doppelabends auch sind, einen doch mannigfache Verbindungen die neueste Oper von Christoph Ehrenfellner und das Ballett von Ivan Alboresi zur romantischen Musik Arnold Schönbergs. In beiden Hälften wird vom elterlichen Verhältnis zu den Kindern, von Familienkonstellationen und Paarbeziehungen erzählt. Der zentralste Brückenschlag aber sind Stationen aus der Geschichte der weiblichen Emanzipation.

    »Kain und Abel«
    Von der ältesten Familiengeschichte überhaupt handelt Christoph Ehrenfellners tragische Oper »Kain und Abel«, die eigens für das Theater Nordhausen entstand. Der strenge Gott-Vater bevorzugt Abel und zeigt gegenüber seinem Erstgeborenen Kain eine besondere Härte. Den Mord Kains an seinem Bruder aus Kränkung und Eifersucht beantwortet der Vater mit dessen Verbannung und dem Kainsmal. Evas Klage über den Verlust beider Söhne rahmt das archaische Geschehen ein. Es schließt mit einer überraschenden, aber konsequenten Entscheidung Evas, die weit über die biblische Geschichte hinausgeht.

    »Verklärte Nacht«
    In ergreifender romantischer Tonsprache schrieb Arnold Schönberg als junger Mann seine sinfonische Dichtung »Verklärte Nacht« im Jahr 1899, weit vor seiner Entwicklung der Zwölftontechnik. Zugrunde liegt dem Werk ein Gedicht von Richard Dehmel. Der 1863 geborene Lyriker brach mit damaligen Tabus bürgerlicher Moral: Eine namenlose Frau berichtet ihrem Geliebten auf einem Gang durch die Nacht, von einem anderen Mann ein Kind zu erwarten. Ihr Gefährte nimmt daran keinen Anstoß, im Gegenteil, er will das Kind um der Liebe willen wie sein eigenes annehmen.
    Die ausdrucksstarke Musik, die laut Schönberg auch ohne Kenntnis des Gedichts »als reine Musik« gehört werden kann, lässt viel Interpretationsspielraum. Diesen macht sich Ballettdirektor Ivan Alboresi mit einer eigenen Sicht auf das Stück zunutze.

    Übrigens: Schönbergs Erfindungsreichtum blieb nicht auf die Musik beschränkt. So entwickelte er beispielsweise ein Schachspiel, bei dem nicht zwei, sondern vier Spieler gegeneinander antreten. Für sein Arbeitszimmer baute Schönberg einen Stuhl, dessen Lehne als Leiter umfunktioniert werden konnte, damit er selbst leichter an die Bücher in den oberen Regalfächern gelangte. Außerdem verbesserte er allerlei Alltagsgegenstände und schuf u. a. einen Zahnpastaspender, einen Klebebandroller, einen Notenständer mit vier Pulten und verschiedene Schreibwerkzeuge. Seine komplexeste Erfindung aber war eine Notenschreibmaschine, mit der man 360 verschiedene Zeichen schreiben konnte.

     

  • Fr 21.01. 19.30 Uhr
    Der Vetter aus Dingsda Theater Nordhausen, Großes Haus

    Das Herz der jungen Julia de Weert schlägt für ihren Vetter Roderich, dem sie vor sieben Jahren die Treue schwor. Seitdem allerdings weilt er im fernen Osten, in Dingsda, und sie wartet sehnsüchtig auf seine Rückkehr. Für andere Männer interessiert sie sich nicht, etwa für August, den Neffen ihres Onkels und Vormundes Josef Kuhbrot. Mit diesem möchte der Onkel Julia verheiratet wissen, damit ihre Mitgift in der Familie bleibt. Da ist guter Rat teuer! Als der lang ersehnte Roderich an Julias 18. Geburtstag schließlich leibhaftig vor ihr steht, ist ihre Enttäuschung groß: Roderich hat in den Jahren gar nicht mehr an sie gedacht! Doch hat die Sache auch ihr Gutes, denn Julia kann sich jetzt eingestehen, dass sie sich eigentlich in den geheimnisvollen Fremden verguckt hat, der an ihrem Geburtstag plötzlich auftaucht …
    Eduard Künnekes Operette »Der Vetter aus Dingsda« erlebte 1921 ihre Uraufführung in Berlin und wurde sein erfolgreichstes Bühnenstück. Ihr frecher Witz, ihre spritzigen, von damals moderner amerikanischer Unterhaltungsmusik geprägten Rhythmen und etliche einprägsame Melodien versprechen auch heute noch ein Rundumvergnügen.

    Übrigens: »Dingsda« wird laut Duden »als Ersatz für ein beliebiges Substantiv, oft einen Namen, verwendet (meist weil der sprechenden Person ein bestimmtes Wort gerade nicht einfällt)«. So verhält es sich in Künnekes Operette »Der Vetter aus Dinsgda«: Zu weit von der eigenen Lebenswelt entfernt liegt für alle die Stadt »Batavia«, in der sie den Vetter Roderich seit sieben Jahren wähnen. Der Name lässt sich einfach nicht merken! Und so spricht man schlicht von »Dingsda«. Batavia war bis zur Unabhängigkeit Indonesiens in den 1940er Jahren die Hauptstadt Niederländisch-Indiens. Seitdem ist sie unter dem Namen »Jakarta« die Hauptstadt Indonesiens.

  • Sa 22.01. 19.30 Uhr
    Carmen Theater im Stadthaus, Rudolstadt

    Die tragisch endende Liebesgeschichte zwischen der spanischen Zigeunerin Carmen und dem Sergeanten Don José, die zunächst 1847 als französische Novelle von Prosper Mérimée erschienen war, inspirierte Anfang der 1870er Jahre den Komponisten Georges Bizet zu seiner berühmt gewordenen Oper »Carmen«. Gleich zu Beginn verrät die Musik, dass die leidenschaftliche, nach Unabhängigkeit strebende Carmen und der gesellschaftlich eher angepasste und schnell eifersüchtige Don José nicht zueinander passen und schließlich einen tödlichen Konflikt austragen werden. Exotisches Milieu, das musikalisch seinen Ausdruck in einer besonderen Farbigkeit der Partitur findet, feurige Rhythmen und nicht zuletzt eine spannende Handlung machten Bizets Oper unsterblich.
    Der russische Komponist Rodion Shchedrin hat weite Teile von Bizets Partitur – darunter Highlights wie Carmens Habanera oder das Torrero-Lied des Stierkämpfers Escamillo – in eine effektvolle Fassung für Streichorchester und Schlagwerk überführt. Ballettdirektor Ivan Alboresi dient diese Bearbeitung als Inspiration für sein neues Handlungsballett, in dem er sich die spanische Liebesgeschichte, angereichert mit weiterer Musik, gemeinsam mit seinem Ballett TN LOS! tanzend für sein Publikum erschließt.

    Übrigens: Dass Bizets Musik eine choreografische Umsetzung geradezu herausfordert, fand auch der Produzent Horant H. Hohlfeld, als er im Jahr 1990 seinen Tanzfilm »Carmen on Ice« für Eiskunstläufer entwickelte. Die Titelrolle besetzte er prominent mit Katharina Witt. Sie war schon 1988 bei den Olympischen Spielen in Calgary in einer Kür zu Bizets Musik als Carmen angetreten und wurde damit Olympiasiegerin.

  • Sa 22.01. 19.30 Uhr
    Mein Freund Harvey Theater Nordhausen, Großes Haus

    Elwood P. Dowd, ein Junggeselle mit tadellosen Manieren, hat einen außergewöhnlichen Freund an seiner Seite. Dieser trägt ein weißes Fell, ist rund zwei Meter groß und nur für Elwood sichtbar: Harvey ist ein Hase. Das unzertrennliche Paar zieht durch die Kneipen der Stadt und schenkt den alltäglichen Ängsten und Sehnsüchten der Menschen Gehör. Für Elwoods Schwester Veta ist das Benehmen des Bruders Provokation und Blamage zugleich. Wie soll sie ihre Tochter unter die Haube bringen, wenn der Bruder verrücktspielt? Als Elwood einigen Party-Gästen seinen unsichtbaren Begleiter und Vertrauten vorstellt, platzt Veta endgültig der Kragen, und sie liefert Elwood in eine psychiatrische Heilanstalt ein. Doch die Ärzte halten nicht Elwood, sondern sie für geisteskrank. Von nun an reiht sich Missverständnis an Missverständnis. Und ein turbulentes Verwirrspiel nimmt Fahrt auf, an dessen Ende sogar der Chefarzt der Klinik höchstpersönlich zur Hasenjagd aufruft.
    Das mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Broadwaystück »Mein Freund Harvey« wurde 1950 durch die Verfilmung mit James Stewart in der Hauptrolle weltberühmt. Die amerikanische Autorin Mary Chase (1907–1981) schuf eine lebensbejahende Komödie über die Kraft der Imagination und ein wunderbares Plädoyer für Freundlichkeit und Güte in einer Welt voller Irrsinn und Aggressivität. Ohne Hasen geht es nicht!

    Übrigens: Nach dem Erfolg der Verfilmung mit James Stewart wurde dieser auf der Straße oft gefragt, wo denn Harvey sei. Stewart antwortete stets, dass sich sein Freund erkältet und entschieden habe, zu Hause zu bleiben.

  • So 23.01. 14.30 Uhr
    Mein Freund Harvey Theater Nordhausen, Großes Haus

    Elwood P. Dowd, ein Junggeselle mit tadellosen Manieren, hat einen außergewöhnlichen Freund an seiner Seite. Dieser trägt ein weißes Fell, ist rund zwei Meter groß und nur für Elwood sichtbar: Harvey ist ein Hase. Das unzertrennliche Paar zieht durch die Kneipen der Stadt und schenkt den alltäglichen Ängsten und Sehnsüchten der Menschen Gehör. Für Elwoods Schwester Veta ist das Benehmen des Bruders Provokation und Blamage zugleich. Wie soll sie ihre Tochter unter die Haube bringen, wenn der Bruder verrücktspielt? Als Elwood einigen Party-Gästen seinen unsichtbaren Begleiter und Vertrauten vorstellt, platzt Veta endgültig der Kragen, und sie liefert Elwood in eine psychiatrische Heilanstalt ein. Doch die Ärzte halten nicht Elwood, sondern sie für geisteskrank. Von nun an reiht sich Missverständnis an Missverständnis. Und ein turbulentes Verwirrspiel nimmt Fahrt auf, an dessen Ende sogar der Chefarzt der Klinik höchstpersönlich zur Hasenjagd aufruft.
    Das mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Broadwaystück »Mein Freund Harvey« wurde 1950 durch die Verfilmung mit James Stewart in der Hauptrolle weltberühmt. Die amerikanische Autorin Mary Chase (1907–1981) schuf eine lebensbejahende Komödie über die Kraft der Imagination und ein wunderbares Plädoyer für Freundlichkeit und Güte in einer Welt voller Irrsinn und Aggressivität. Ohne Hasen geht es nicht!

    Übrigens: Nach dem Erfolg der Verfilmung mit James Stewart wurde dieser auf der Straße oft gefragt, wo denn Harvey sei. Stewart antwortete stets, dass sich sein Freund erkältet und entschieden habe, zu Hause zu bleiben.

  • Mi 26.01. 19.30 Uhr
    Küchenklatsch bei Klajner Theater Nordhausen, Oberes Foyer

    Intendant Daniel Klajner bringt den Südharz zum Kochen! Die beliebte und äußerst erfolgreiche Theaterkochshow »Küchenklatsch bei Klajner« setzen wir in dieser Spielzeit fort. Als Gäste lädt sich der Intendant Persönlichkeiten aus dem TN LOS!, dem Südharz, Thüringen und aller Welt ein, um mit ihnen über das Leben, die Welt und das Theater zu plaudern und zu diskutieren. Und natürlich kommt dabei das Kulinarische nicht zu kurz!

    Mit Carina Schmidt-Pförtner Geschäftsführerin der HS Industrie Service GmbH in Nordhausen, Peter Cott Pädagoge und Journalist

  • Sa 29.01. 17.00 Uhr
    Premiere:
    Tristan und Isolde
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    Schnell ist die Geschichte von Richard Wagners berühmtem Musikdrama »Tristan und Isolde« in ihren Grundzügen erzählt: Tristan, Gefolgsmann und Neffe König Markes von Cornwall, und Isolde, irische Königstochter, lieben sich. Doch gesellschaftliche und politische Zwänge haben beide bisher daran gehindert, die Liebe dem anderen zu gestehen. Was schlimm ist für Isolde: Tristan soll sie König Marke als Braut zuführen. Mit einem Todestrank will sie daher ihrem eigenen, aber auch Tristans Leben ein Ende setzen.
    Allerdings reicht Brangäne, Isoldes treue Begleiterin, entgegen den Anweisungen ihrer Herrin den beiden nicht den Todes-, sondern den Liebestrank dar. Nachdem Tristan und Isolde ihn zu sich genommen haben, kennt ihre Liebe kein Halten mehr. Doch ahnen sie, dass erst der Tod ihrer Sehnsucht vollends Erfüllung geben wird.
    Das eigentliche Geschehen dieses beeindruckenden Bühnendramas spielt sich in der dicht gewobenen, ungemein sinnlichen Musik Wagners ab. Sie zieht die Zuhörer in ein seelisches Erleben hinein, das der Komponist selbst als »zwischen äußerstem Wonneverlangen und allerentschiedenster Todessehnsucht« beschrieb.
    »Tristan und Isolde« übte einen enormen Einfluss auf die Kulturgeschichte aus. Das Neue an Wagners Musik manifestiert sich nicht zuletzt in dem berühmt gewordenen eröffnenden »Tristan-Akkord«, dessen revolutionäre Harmonik den Weg in die Moderne ebnete.

    Übrigens: Für Giuseppe Verdi war Wagners »Tristan« schlichtweg »wunderbar, wunderbar, unsagbar wunderbar«. Clara Schumann hingegen empfand die Oper als »das Widerwärtigste, was ich noch in meinem Leben gesehen und gehört. … Die Liebenden reißen sich förmlich das Herz aus dem Leibe, und die Musik versinnlicht das in den widerlichsten Klängen!«

  • Mi 02.02. 19.00 Uhr
    Ballett hautnah »Petruschka/Playdead« Theater Nordhausen, Großes Haus
  • Do 03.02. 18.00 Uhr
    Mittendrin statt außen vor Haus der Kunst, Sondershausen

    Wie fühlt es sich an, wie klingt es, wenn man wie die Musiker*innen mitten im Orchester sitzt, für ein Konzert probt und der Dirigent vor einem steht? Wenn Sie genau das einmal erleben möchten, dann kommen Sie zu einem exklusiven Probenbesuch zu uns ins Haus der Kunst!
    Zuvor haben Sie die Gelegenheit, geführt durch diese traditionelle Heimstätte des Loh-Orchesters zu streifen. Innerhalb einer knappen Stunde erfahren Sie im Rundgang durch den Verwaltungs- und Garderobentrakt, durch den Unterbühnenbereich bis in die umfangreiche Notenbibliothek Historisches, Alltägliches und Kurioses über das Loh-Orchester, seine Musiker*innen und Generalmusikdirektoren.
    Zwischen Führung und Probenbeginn laden wir Sie zu einer kleinen kulinarischen Stärkung in die »Caféstube« des Orchesters ein.

  • Fr 04.02. 19.30 Uhr
    Mein Freund Harvey Theater Nordhausen, Großes Haus

    Elwood P. Dowd, ein Junggeselle mit tadellosen Manieren, hat einen außergewöhnlichen Freund an seiner Seite. Dieser trägt ein weißes Fell, ist rund zwei Meter groß und nur für Elwood sichtbar: Harvey ist ein Hase. Das unzertrennliche Paar zieht durch die Kneipen der Stadt und schenkt den alltäglichen Ängsten und Sehnsüchten der Menschen Gehör. Für Elwoods Schwester Veta ist das Benehmen des Bruders Provokation und Blamage zugleich. Wie soll sie ihre Tochter unter die Haube bringen, wenn der Bruder verrücktspielt? Als Elwood einigen Party-Gästen seinen unsichtbaren Begleiter und Vertrauten vorstellt, platzt Veta endgültig der Kragen, und sie liefert Elwood in eine psychiatrische Heilanstalt ein. Doch die Ärzte halten nicht Elwood, sondern sie für geisteskrank. Von nun an reiht sich Missverständnis an Missverständnis. Und ein turbulentes Verwirrspiel nimmt Fahrt auf, an dessen Ende sogar der Chefarzt der Klinik höchstpersönlich zur Hasenjagd aufruft.
    Das mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Broadwaystück »Mein Freund Harvey« wurde 1950 durch die Verfilmung mit James Stewart in der Hauptrolle weltberühmt. Die amerikanische Autorin Mary Chase (1907–1981) schuf eine lebensbejahende Komödie über die Kraft der Imagination und ein wunderbares Plädoyer für Freundlichkeit und Güte in einer Welt voller Irrsinn und Aggressivität. Ohne Hasen geht es nicht!

    Übrigens: Nach dem Erfolg der Verfilmung mit James Stewart wurde dieser auf der Straße oft gefragt, wo denn Harvey sei. Stewart antwortete stets, dass sich sein Freund erkältet und entschieden habe, zu Hause zu bleiben.

  • Fr 04.02. 19.30 Uhr
    Carmen Theater im Stadthaus, Rudolstadt

    Die tragisch endende Liebesgeschichte zwischen der spanischen Zigeunerin Carmen und dem Sergeanten Don José, die zunächst 1847 als französische Novelle von Prosper Mérimée erschienen war, inspirierte Anfang der 1870er Jahre den Komponisten Georges Bizet zu seiner berühmt gewordenen Oper »Carmen«. Gleich zu Beginn verrät die Musik, dass die leidenschaftliche, nach Unabhängigkeit strebende Carmen und der gesellschaftlich eher angepasste und schnell eifersüchtige Don José nicht zueinander passen und schließlich einen tödlichen Konflikt austragen werden. Exotisches Milieu, das musikalisch seinen Ausdruck in einer besonderen Farbigkeit der Partitur findet, feurige Rhythmen und nicht zuletzt eine spannende Handlung machten Bizets Oper unsterblich.
    Der russische Komponist Rodion Shchedrin hat weite Teile von Bizets Partitur – darunter Highlights wie Carmens Habanera oder das Torrero-Lied des Stierkämpfers Escamillo – in eine effektvolle Fassung für Streichorchester und Schlagwerk überführt. Ballettdirektor Ivan Alboresi dient diese Bearbeitung als Inspiration für sein neues Handlungsballett, in dem er sich die spanische Liebesgeschichte, angereichert mit weiterer Musik, gemeinsam mit seinem Ballett TN LOS! tanzend für sein Publikum erschließt.

    Übrigens: Dass Bizets Musik eine choreografische Umsetzung geradezu herausfordert, fand auch der Produzent Horant H. Hohlfeld, als er im Jahr 1990 seinen Tanzfilm »Carmen on Ice« für Eiskunstläufer entwickelte. Die Titelrolle besetzte er prominent mit Katharina Witt. Sie war schon 1988 bei den Olympischen Spielen in Calgary in einer Kür zu Bizets Musik als Carmen angetreten und wurde damit Olympiasiegerin.

  • Sa 05.02. 18.00 Uhr
    3. Sinfoniekonzert Haus der Kunst, Sondershausen

    Der Nationalgedanke und einhergehend damit die Wiederentdeckung der landeseigenen Kultur, insbesondere der Volksmusik, prägte im 19. Jahrhundert das Schaffen vieler Komponisten in ganz Europa. In Skandinavien gilt dies vor allem für den Norweger Edvard Grieg. Auch den Finnen Jean Sibelius inspirierten häufig Nationalepen und die weite, in ihrer Einsamkeit manchmal bedrückende finnische Natur. In seiner 1. Sinfonie verzichtete er jedoch auf ein außermusikalisches Programm und ließ die Musik für sich sprechen. Gleichwohl entfaltet sie in ihrem herb anmutenden Grundton einen Klang, der als unverkennbar »finnisch« gilt.
    Michail Glinka wurde als Schöpfer der russischen Nationaloper unsterblich. Mit seiner zweiten Oper »Ruslan und Ljudmila« brachte er eine von Puschkin inspirierte, volkstümliche Geschichte auf die Bühne, die bevölkert ist von Helden, Zauberern und Prinzessinnen. Wie im Brennglas bündelt die Ouvertüre die dramatischen und lyrischen Themen der Oper und endet heroisch.
    Für Peter I. Tschaikowsky war Glinka ein großes Vorbild. Tschaikowskys Werke sind stark von der russischen Kultur inspiriert, zugleich schloss er sich der europäischen Musik seiner Zeit an. Sein Klavierkonzert hatte einen schweren Start, denn Tschaikowskys Förderer und Freund Nikolai Rubinstein nannte es beim ersten Hören zunächst »armselig« und »unspielbar«. Dennoch wurde das Werk mit seinem fanfarenhaften Anfang, den nicht enden wollenden Klangkaskaden des Klaviers sowie den volksliedhaften Melodien zu einem der meistgespielten Klavierkonzerte überhaupt.

    Übrigens: Tschaikowskys Konzert ist nicht nur das am häufigsten aufgenommene Klavierkonzert, sein Beginn diente auch als Soundtrack, als Rundfunkjingle (Wunschkonzert bei »Stimme der DDR«) und Kabarettprogrammintro (Dieter Hildebrandt) und wurde sogar zu Schlagermusik in DJ Ötzis »Und wenn das Schicksal es will«.

  • So 06.02. 15.00 Uhr
    Carmen Theater im Stadthaus, Rudolstadt

    Die tragisch endende Liebesgeschichte zwischen der spanischen Zigeunerin Carmen und dem Sergeanten Don José, die zunächst 1847 als französische Novelle von Prosper Mérimée erschienen war, inspirierte Anfang der 1870er Jahre den Komponisten Georges Bizet zu seiner berühmt gewordenen Oper »Carmen«. Gleich zu Beginn verrät die Musik, dass die leidenschaftliche, nach Unabhängigkeit strebende Carmen und der gesellschaftlich eher angepasste und schnell eifersüchtige Don José nicht zueinander passen und schließlich einen tödlichen Konflikt austragen werden. Exotisches Milieu, das musikalisch seinen Ausdruck in einer besonderen Farbigkeit der Partitur findet, feurige Rhythmen und nicht zuletzt eine spannende Handlung machten Bizets Oper unsterblich.
    Der russische Komponist Rodion Shchedrin hat weite Teile von Bizets Partitur – darunter Highlights wie Carmens Habanera oder das Torrero-Lied des Stierkämpfers Escamillo – in eine effektvolle Fassung für Streichorchester und Schlagwerk überführt. Ballettdirektor Ivan Alboresi dient diese Bearbeitung als Inspiration für sein neues Handlungsballett, in dem er sich die spanische Liebesgeschichte, angereichert mit weiterer Musik, gemeinsam mit seinem Ballett TN LOS! tanzend für sein Publikum erschließt.

    Übrigens: Dass Bizets Musik eine choreografische Umsetzung geradezu herausfordert, fand auch der Produzent Horant H. Hohlfeld, als er im Jahr 1990 seinen Tanzfilm »Carmen on Ice« für Eiskunstläufer entwickelte. Die Titelrolle besetzte er prominent mit Katharina Witt. Sie war schon 1988 bei den Olympischen Spielen in Calgary in einer Kür zu Bizets Musik als Carmen angetreten und wurde damit Olympiasiegerin.

  • So 06.02. 18.00 Uhr
    3. Sinfoniekonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Der Nationalgedanke und einhergehend damit die Wiederentdeckung der landeseigenen Kultur, insbesondere der Volksmusik, prägte im 19. Jahrhundert das Schaffen vieler Komponisten in ganz Europa. In Skandinavien gilt dies vor allem für den Norweger Edvard Grieg. Auch den Finnen Jean Sibelius inspirierten häufig Nationalepen und die weite, in ihrer Einsamkeit manchmal bedrückende finnische Natur. In seiner 1. Sinfonie verzichtete er jedoch auf ein außermusikalisches Programm und ließ die Musik für sich sprechen. Gleichwohl entfaltet sie in ihrem herb anmutenden Grundton einen Klang, der als unverkennbar »finnisch« gilt.
    Michail Glinka wurde als Schöpfer der russischen Nationaloper unsterblich. Mit seiner zweiten Oper »Ruslan und Ljudmila« brachte er eine von Puschkin inspirierte, volkstümliche Geschichte auf die Bühne, die bevölkert ist von Helden, Zauberern und Prinzessinnen. Wie im Brennglas bündelt die Ouvertüre die dramatischen und lyrischen Themen der Oper und endet heroisch.
    Für Peter I. Tschaikowsky war Glinka ein großes Vorbild. Tschaikowskys Werke sind stark von der russischen Kultur inspiriert, zugleich schloss er sich der europäischen Musik seiner Zeit an. Sein Klavierkonzert hatte einen schweren Start, denn Tschaikowskys Förderer und Freund Nikolai Rubinstein nannte es beim ersten Hören zunächst »armselig« und »unspielbar«. Dennoch wurde das Werk mit seinem fanfarenhaften Anfang, den nicht enden wollenden Klangkaskaden des Klaviers sowie den volksliedhaften Melodien zu einem der meistgespielten Klavierkonzerte überhaupt.

    Übrigens: Tschaikowskys Konzert ist nicht nur das am häufigsten aufgenommene Klavierkonzert, sein Beginn diente auch als Soundtrack, als Rundfunkjingle (Wunschkonzert bei »Stimme der DDR«) und Kabarettprogrammintro (Dieter Hildebrandt) und wurde sogar zu Schlagermusik in DJ Ötzis »Und wenn das Schicksal es will«.

  • Di 08.02. 10.00 Uhr
    OrchesterWerkstatt I - Der Mistkäfer Theater Nordhausen, Großes Haus
  • Mi 09.02. 10.00 Uhr
    OrchesterWerkstatt I - Der Mistkäfer Haus der Kunst, Sondershausen
  • Mi 09.02. 19.00 Uhr
    2. Kammerkonzert Kunsthaus Meyenburg, Nordhausen

    In das ungewöhnlich besetzte Programm fügt sich Schuberts ebenso virtuose und wie liedhafte Sonate für Arpeggione und Klavier harmonisch ein. Das auch als »Bogengitarre« bezeichnete Streichinstrument wird heute unter anderem gerne durch den Kontrabass ersetzt. Ergreifend ist die kammermusikalische Intimität in den Duetten von Schumann und Mendelssohn Bartholdy, die Facetten der Liebe nachspüren. Antonín Dvořák schrieb mit seinem Duettzyklus »Klänge aus Mähren« ein bis heute als durch und durch böhmisch empfundenes Werk.

  • Fr 11.02. 19.00 Uhr
    2. Kammerkonzert Cruciskirche, Sondershausen

    In das ungewöhnlich besetzte Programm fügt sich Schuberts ebenso virtuose und wie liedhafte Sonate für Arpeggione und Klavier harmonisch ein. Das auch als »Bogengitarre« bezeichnete Streichinstrument wird heute unter anderem gerne durch den Kontrabass ersetzt. Ergreifend ist die kammermusikalische Intimität in den Duetten von Schumann und Mendelssohn Bartholdy, die Facetten der Liebe nachspüren. Antonín Dvořák schrieb mit seinem Duettzyklus »Klänge aus Mähren« ein bis heute als durch und durch böhmisch empfundenes Werk.

  • Fr 11.02. 19.30 Uhr
    Premiere:
    Furor
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    Kurz vor Beginn seines Wahlkampfes läuft dem Bürgermeisterkandidaten Heiko Braubach ein junger Mann unter Drogeneinfluss vors Auto und wird schwer verletzt. Braubach trifft laut polizeilicher Untersuchung keine Schuld, gleichwohl bietet er der Mutter Nele Sie-bold Hilfe an. Siebold zeigt sich zunächst skeptisch, nimmt aber schließlich die Vorschläge Braubachs dankbar an. Eine Einigung scheint in Sicht. Doch Siebolds Neffe Jerome mischt sich ein und wirft Braubach vor, nur seines Wahlkampfes wegen helfen zu wollen! Überhaupt hält Jerome nicht viel von Politikern, er spricht von »Systempresse« und »denen da oben«. Er fordert Geld von Braubach und setzt ihn im Internet unter Druck. Und Braubach? Er erwidert mit einstudierten liberalen Statements. Es entwickelt sich ein konfliktreicher Schlagabtausch zwischen dem hasserfüllten Außenseiter Jerome und dem abgebrühten Politiker.
    Das erfolgreiche Autorengespann Lutz Hübner und Sarah Nemitz bringt seit Jahren brisante gesellschaftliche Themen auf die Bühne. In ihrem packenden Kammerspiel »Furor« geht es um Wutbürgertum, Hate-Speech, »Lügenpresse«, Fake-News und die Macht des gezückten Smartphones. Verständnis oder Versöhnung? Fehlanzeige!

    Übrigens: Wenn Menschen abgewertet und angegriffen werden oder gegen sie zu Hass oder Gewalt aufgerufen wird, spricht man von »Hate Speech«. Nach Forsa-Studien im Auftrag der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen hat die Wahrnehmung von Hassrede und Hasskommentaren im Internet seit 2016 stark zugenommen. Ergebnisse der Forsa-Befragung »Hate Speech« 2020 zeigen, dass sich im Fünf-Jahresvergleich deutliche Entwicklungen in der Altersgruppe der 14- bis 24-Jährigen erkennen lassen. Diese Altersgruppe gibt überdurchschnittlich häufig an, Hasskommentare gemeldet zu haben. So waren es im Jahr 2020 bereits 67 Prozent der Befragten im Unterschied zu 34 Prozent fünf Jahre zuvor.

  • Sa 12.02. 19.00 Uhr
    2. Kammerkonzert Bankettsaal, Schloss Heringen

    In das ungewöhnlich besetzte Programm fügt sich Schuberts ebenso virtuose und wie liedhafte Sonate für Arpeggione und Klavier harmonisch ein. Das auch als »Bogengitarre« bezeichnete Streichinstrument wird heute unter anderem gerne durch den Kontrabass ersetzt. Ergreifend ist die kammermusikalische Intimität in den Duetten von Schumann und Mendelssohn Bartholdy, die Facetten der Liebe nachspüren. Antonín Dvořák schrieb mit seinem Duettzyklus »Klänge aus Mähren« ein bis heute als durch und durch böhmisch empfundenes Werk.

  • So 13.02. 14.30 Uhr
    Tristan und Isolde Theater Nordhausen, Großes Haus

    Schnell ist die Geschichte von Richard Wagners berühmtem Musikdrama »Tristan und Isolde« in ihren Grundzügen erzählt: Tristan, Gefolgsmann und Neffe König Markes von Cornwall, und Isolde, irische Königstochter, lieben sich. Doch gesellschaftliche und politische Zwänge haben beide bisher daran gehindert, die Liebe dem anderen zu gestehen. Was schlimm ist für Isolde: Tristan soll sie König Marke als Braut zuführen. Mit einem Todestrank will sie daher ihrem eigenen, aber auch Tristans Leben ein Ende setzen.
    Allerdings reicht Brangäne, Isoldes treue Begleiterin, entgegen den Anweisungen ihrer Herrin den beiden nicht den Todes-, sondern den Liebestrank dar. Nachdem Tristan und Isolde ihn zu sich genommen haben, kennt ihre Liebe kein Halten mehr. Doch ahnen sie, dass erst der Tod ihrer Sehnsucht vollends Erfüllung geben wird.
    Das eigentliche Geschehen dieses beeindruckenden Bühnendramas spielt sich in der dicht gewobenen, ungemein sinnlichen Musik Wagners ab. Sie zieht die Zuhörer in ein seelisches Erleben hinein, das der Komponist selbst als »zwischen äußerstem Wonneverlangen und allerentschiedenster Todessehnsucht« beschrieb.
    »Tristan und Isolde« übte einen enormen Einfluss auf die Kulturgeschichte aus. Das Neue an Wagners Musik manifestiert sich nicht zuletzt in dem berühmt gewordenen eröffnenden »Tristan-Akkord«, dessen revolutionäre Harmonik den Weg in die Moderne ebnete.

    Übrigens: Für Giuseppe Verdi war Wagners »Tristan« schlichtweg »wunderbar, wunderbar, unsagbar wunderbar«. Clara Schumann hingegen empfand die Oper als »das Widerwärtigste, was ich noch in meinem Leben gesehen und gehört. … Die Liebenden reißen sich förmlich das Herz aus dem Leibe, und die Musik versinnlicht das in den widerlichsten Klängen!«

  • Mi 16.02. 19.30 Uhr
    2. Loh-Konzert Achteckhaus, Schloss Sondershausen

    Zum Abschluss des Sondershäuser Meisterkurses steht mit der Violine das Instrument im Mittelpunkt, mit dem die zur Tradition gewordenen Kurse in der Musikstadt kurz nach der Wende ihren Anfang nahmen. An diesem Abend präsentieren sich begleitet vom Loh-Orchester die besten Kursteilnehmer*innen. Ein Highlight ist die Uraufführung eines Werkes für Violine und Orchester, geschrieben von dem Preisträger bzw. der Preisträgerin des Sondershäuser Kompositionswettbewerbes 2021.

  • Sa 19.02. 17.00 Uhr
    Tristan und Isolde Theater Nordhausen, Großes Haus

    Schnell ist die Geschichte von Richard Wagners berühmtem Musikdrama »Tristan und Isolde« in ihren Grundzügen erzählt: Tristan, Gefolgsmann und Neffe König Markes von Cornwall, und Isolde, irische Königstochter, lieben sich. Doch gesellschaftliche und politische Zwänge haben beide bisher daran gehindert, die Liebe dem anderen zu gestehen. Was schlimm ist für Isolde: Tristan soll sie König Marke als Braut zuführen. Mit einem Todestrank will sie daher ihrem eigenen, aber auch Tristans Leben ein Ende setzen.
    Allerdings reicht Brangäne, Isoldes treue Begleiterin, entgegen den Anweisungen ihrer Herrin den beiden nicht den Todes-, sondern den Liebestrank dar. Nachdem Tristan und Isolde ihn zu sich genommen haben, kennt ihre Liebe kein Halten mehr. Doch ahnen sie, dass erst der Tod ihrer Sehnsucht vollends Erfüllung geben wird.
    Das eigentliche Geschehen dieses beeindruckenden Bühnendramas spielt sich in der dicht gewobenen, ungemein sinnlichen Musik Wagners ab. Sie zieht die Zuhörer in ein seelisches Erleben hinein, das der Komponist selbst als »zwischen äußerstem Wonneverlangen und allerentschiedenster Todessehnsucht« beschrieb.
    »Tristan und Isolde« übte einen enormen Einfluss auf die Kulturgeschichte aus. Das Neue an Wagners Musik manifestiert sich nicht zuletzt in dem berühmt gewordenen eröffnenden »Tristan-Akkord«, dessen revolutionäre Harmonik den Weg in die Moderne ebnete.

    Übrigens: Für Giuseppe Verdi war Wagners »Tristan« schlichtweg »wunderbar, wunderbar, unsagbar wunderbar«. Clara Schumann hingegen empfand die Oper als »das Widerwärtigste, was ich noch in meinem Leben gesehen und gehört. … Die Liebenden reißen sich förmlich das Herz aus dem Leibe, und die Musik versinnlicht das in den widerlichsten Klängen!«

  • So 20.02. 15.00 Uhr
    Premiere:
    Freiheit für alle!
    Theater Nordhausen, Theater unterm Dach