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Vorstellung

Sa | 04.12. | 15.00 Uhr

A New York Christmas

Musical-Revue, Fassung von Ivan Alboresi und Jörg Neubauer

Vorstellung

Sa | 04.12. | 19.30 Uhr

A New York Christmas

Musical-Revue, Fassung von Ivan Alboresi und Jörg Neubauer

Vorstellung

So | 05.12. | 18.00 Uhr

A New York Christmas

Musical-Revue, Fassung von Ivan Alboresi und Jörg Neubauer

Vorstellung

Mo | 06.12. | 10.00 Uhr

Die chinesische Nachtigall oder Die Macht der Musik

Ein musikalisches Märchen nach Hans Christian Andersen

Vorstellung

Di | 07.12. | 09.00 Uhr

Rumpelstilzchen

Kinderstück von Irene Budischowsky frei nach den Brüdern Grimm

Vorstellung

Di | 07.12. | 11.00 Uhr

Rumpelstilzchen

Kinderstück von Irene Budischowsky frei nach den Brüdern Grimm

Vorstellung

Mi | 08.12. | 09.00 Uhr

Rumpelstilzchen

Kinderstück von Irene Budischowsky frei nach den Brüdern Grimm

Vorstellung

Mi | 08.12. | 11.00 Uhr

Rumpelstilzchen

Kinderstück von Irene Budischowsky frei nach den Brüdern Grimm

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    Juli

  • Fr 03.12. 19.30 Uhr
    Premiere:
    A New York Christmas
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    Alles beginnt beim Weihnachtsbaumhändler: Tracy und Phil begegnen sich am frühen Heiligabend mitten in New York zum ersten Mal während der Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum. Leider ist nur noch ein letztes Exemplar verfügbar! Bei einem gemeinsamen Kaffee klären Tracy und Phil, warum von diesem einzigen Weihnachtsbaum ihr jeweiliges Glück abhängt. Phil möchte nach der Trennung von seiner Frau ein perfektes Weihnachtsfest für sich und seinen Sohn, und dazu gehört unbedingt ein Christbaum. Und auf Tracy wartet der erste Heiligabend mit ihrer neuen Eroberung. Da darf auf keinen Fall etwas schief gehen, zumal alles dafürspricht, dass der Geliebte ihr just heute einen Heiratsantrag machen wird! Phil überlässt Tracy schließlich den Weihnachtsbaum, und sie gehen ihrer Wege. Am Heiligabend aber ist für beide nichts wie erwartet …
    Die Musical-Revue »A New York Christmas« schließt mit einem Happy End. Sie ist zu Herzen gehend, humorvoll und mit vielen amerikanischen Weihnachtssongs und Broadwayhits aus Musicals wie »White Christmas« (Irving Berlin), »On the Town« (Leonard Bernstein) oder »Les Misérables« (Claude-Michel Schönberg) erzählt.
    Drei erfolgreiche Musicaldarsteller*innen, darunter die in Nordhausen bereits wohlbekannten Künstler Femke Soetenga und Jörg Neubauer, bringen in der Inszenierung von Ivan Alboresi die weihnachtliche Geschichte mit Esprit und viel Gefühl auf die Bühne.

    Übrigens: Jedes Jahr werden in den USA 30 bis 35 Millionen echte Weihnachtsbäume verkauft. Ein Baum der Superlative steht vor dem Rockefeller Center in New York: Er ist mindestens 20 Meter hoch, wird mit rund 45.000 LED-Birnen zum Leuchten gebracht und trägt auf der Spitze einen Stern aus 25.000 echten Swarovski-Kristallen im Wert von 1,5 Millionen Dollar. Man gönnt sich ja sonst nichts!

  • Sa 04.12. 15.00 Uhr
    A New York Christmas Theater Nordhausen, Großes Haus

    Alles beginnt beim Weihnachtsbaumhändler: Tracy und Phil begegnen sich am frühen Heiligabend mitten in New York zum ersten Mal während der Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum. Leider ist nur noch ein letztes Exemplar verfügbar! Bei einem gemeinsamen Kaffee klären Tracy und Phil, warum von diesem einzigen Weihnachtsbaum ihr jeweiliges Glück abhängt. Phil möchte nach der Trennung von seiner Frau ein perfektes Weihnachtsfest für sich und seinen Sohn, und dazu gehört unbedingt ein Christbaum. Und auf Tracy wartet der erste Heiligabend mit ihrer neuen Eroberung. Da darf auf keinen Fall etwas schief gehen, zumal alles dafürspricht, dass der Geliebte ihr just heute einen Heiratsantrag machen wird! Phil überlässt Tracy schließlich den Weihnachtsbaum, und sie gehen ihrer Wege. Am Heiligabend aber ist für beide nichts wie erwartet …
    Die Musical-Revue »A New York Christmas« schließt mit einem Happy End. Sie ist zu Herzen gehend, humorvoll und mit vielen amerikanischen Weihnachtssongs und Broadwayhits aus Musicals wie »White Christmas« (Irving Berlin), »On the Town« (Leonard Bernstein) oder »Les Misérables« (Claude-Michel Schönberg) erzählt.
    Drei erfolgreiche Musicaldarsteller*innen, darunter die in Nordhausen bereits wohlbekannten Künstler Femke Soetenga und Jörg Neubauer, bringen in der Inszenierung von Ivan Alboresi die weihnachtliche Geschichte mit Esprit und viel Gefühl auf die Bühne.

    Übrigens: Jedes Jahr werden in den USA 30 bis 35 Millionen echte Weihnachtsbäume verkauft. Ein Baum der Superlative steht vor dem Rockefeller Center in New York: Er ist mindestens 20 Meter hoch, wird mit rund 45.000 LED-Birnen zum Leuchten gebracht und trägt auf der Spitze einen Stern aus 25.000 echten Swarovski-Kristallen im Wert von 1,5 Millionen Dollar. Man gönnt sich ja sonst nichts!

  • Sa 04.12. 19.30 Uhr
    A New York Christmas Theater Nordhausen, Großes Haus

    Alles beginnt beim Weihnachtsbaumhändler: Tracy und Phil begegnen sich am frühen Heiligabend mitten in New York zum ersten Mal während der Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum. Leider ist nur noch ein letztes Exemplar verfügbar! Bei einem gemeinsamen Kaffee klären Tracy und Phil, warum von diesem einzigen Weihnachtsbaum ihr jeweiliges Glück abhängt. Phil möchte nach der Trennung von seiner Frau ein perfektes Weihnachtsfest für sich und seinen Sohn, und dazu gehört unbedingt ein Christbaum. Und auf Tracy wartet der erste Heiligabend mit ihrer neuen Eroberung. Da darf auf keinen Fall etwas schief gehen, zumal alles dafürspricht, dass der Geliebte ihr just heute einen Heiratsantrag machen wird! Phil überlässt Tracy schließlich den Weihnachtsbaum, und sie gehen ihrer Wege. Am Heiligabend aber ist für beide nichts wie erwartet …
    Die Musical-Revue »A New York Christmas« schließt mit einem Happy End. Sie ist zu Herzen gehend, humorvoll und mit vielen amerikanischen Weihnachtssongs und Broadwayhits aus Musicals wie »White Christmas« (Irving Berlin), »On the Town« (Leonard Bernstein) oder »Les Misérables« (Claude-Michel Schönberg) erzählt.
    Drei erfolgreiche Musicaldarsteller*innen, darunter die in Nordhausen bereits wohlbekannten Künstler Femke Soetenga und Jörg Neubauer, bringen in der Inszenierung von Ivan Alboresi die weihnachtliche Geschichte mit Esprit und viel Gefühl auf die Bühne.

    Übrigens: Jedes Jahr werden in den USA 30 bis 35 Millionen echte Weihnachtsbäume verkauft. Ein Baum der Superlative steht vor dem Rockefeller Center in New York: Er ist mindestens 20 Meter hoch, wird mit rund 45.000 LED-Birnen zum Leuchten gebracht und trägt auf der Spitze einen Stern aus 25.000 echten Swarovski-Kristallen im Wert von 1,5 Millionen Dollar. Man gönnt sich ja sonst nichts!

  • So 05.12. 11.00 Uhr
    1. Kissenkonzert Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    Über das bekannte Märchen von Hänsel und Gretel komponierte Engelbert Humperdinck eine spannende Oper mit eingängiger Musik. Highlights daraus spielen wir an diesem Vormittag, erzählen dazu die Geschichte und nehmen uns die Zeit, die Instrumente des Holzbläserquintetts vorzustellen.

  • So 05.12. 18.00 Uhr
    A New York Christmas Theater Nordhausen, Großes Haus

    Alles beginnt beim Weihnachtsbaumhändler: Tracy und Phil begegnen sich am frühen Heiligabend mitten in New York zum ersten Mal während der Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum. Leider ist nur noch ein letztes Exemplar verfügbar! Bei einem gemeinsamen Kaffee klären Tracy und Phil, warum von diesem einzigen Weihnachtsbaum ihr jeweiliges Glück abhängt. Phil möchte nach der Trennung von seiner Frau ein perfektes Weihnachtsfest für sich und seinen Sohn, und dazu gehört unbedingt ein Christbaum. Und auf Tracy wartet der erste Heiligabend mit ihrer neuen Eroberung. Da darf auf keinen Fall etwas schief gehen, zumal alles dafürspricht, dass der Geliebte ihr just heute einen Heiratsantrag machen wird! Phil überlässt Tracy schließlich den Weihnachtsbaum, und sie gehen ihrer Wege. Am Heiligabend aber ist für beide nichts wie erwartet …
    Die Musical-Revue »A New York Christmas« schließt mit einem Happy End. Sie ist zu Herzen gehend, humorvoll und mit vielen amerikanischen Weihnachtssongs und Broadwayhits aus Musicals wie »White Christmas« (Irving Berlin), »On the Town« (Leonard Bernstein) oder »Les Misérables« (Claude-Michel Schönberg) erzählt.
    Drei erfolgreiche Musicaldarsteller*innen, darunter die in Nordhausen bereits wohlbekannten Künstler Femke Soetenga und Jörg Neubauer, bringen in der Inszenierung von Ivan Alboresi die weihnachtliche Geschichte mit Esprit und viel Gefühl auf die Bühne.

    Übrigens: Jedes Jahr werden in den USA 30 bis 35 Millionen echte Weihnachtsbäume verkauft. Ein Baum der Superlative steht vor dem Rockefeller Center in New York: Er ist mindestens 20 Meter hoch, wird mit rund 45.000 LED-Birnen zum Leuchten gebracht und trägt auf der Spitze einen Stern aus 25.000 echten Swarovski-Kristallen im Wert von 1,5 Millionen Dollar. Man gönnt sich ja sonst nichts!

  • Mo 06.12. 10.00 Uhr
    Die chinesische Nachtigall oder Die Macht der Musik Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    Der chinesische Kaiser ist verzweifelt auf der Suche nach einer Nachtigall, die irgendwo in seinem großen Reich leben soll und mit ihrem Gesang alle Menschen glücklich machen und zu Tränen rühren kann. Seine Untertanen reden viel von dieser geheimnisvollen Sängerin, nur der Kaiser hat sie noch nie gesehen oder gehört. Als man ihm schließlich die eingefangene Nachtigall bringt, sperrt er sie in einen goldenen Käfig und lässt sie Tag um Tag bis zur Erschöpfung singen. Zur Entlastung wird ein künstlicher, elektronischer Vogel angeschafft, der die lebendige Nachtigall unterstützen soll. Doch sie befreit sich aus ihrem Gefängnis und fliegt davon.
    Nun bleibt dem Kaiser nur noch der Kunstvogel, dessen mechanischer Gesang nicht an die wunderbaren Klänge der Nachtigall heranreicht. Erst zum Ende seines Lebens erkennt er, was für einen großen und besonderen Schatz er mit seiner Nachtigall verloren hat.
    Das musikalische Märchen von Hans Christian Andersen erzählt von Wahrhaftigkeit, von Freiheit und natürlich von der Macht der Musik.

    Übrigens: Die Nachtigallenmännchen singen unter anderem, um Weibchen zu betören. Je größer das Strophenrepertoire der Herren ist, umso empfänglicher sind die Besungenen, und je größer die männliche Sangeskunst ist, umso hingebungsvoller wird der spätere Vater sein. Wissenschaftlich erwiesen ist aber auch, dass jedes fünfte Küken im Nest nicht vom sozialen Vater gezeugt wurde, sondern von einem charmanten Nachbarn … Sodom und Gomorrha im Land der Nachtigallen!

  • Di 07.12. 09.00 Uhr
    Rumpelstilzchen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat es Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das »liebe Waldmännchen«, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist.
    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt ihr Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name »Rumpelstilzchen« einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten »Rumpelstilzchen-Effekt« verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • Di 07.12. 11.00 Uhr
    Rumpelstilzchen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat es Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das »liebe Waldmännchen«, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist.
    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt ihr Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name »Rumpelstilzchen« einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten »Rumpelstilzchen-Effekt« verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • Mi 08.12. 09.00 Uhr
    Rumpelstilzchen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat es Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das »liebe Waldmännchen«, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist.
    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt ihr Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name »Rumpelstilzchen« einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten »Rumpelstilzchen-Effekt« verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • Mi 08.12. 11.00 Uhr
    Rumpelstilzchen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat es Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das »liebe Waldmännchen«, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist.
    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt ihr Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name »Rumpelstilzchen« einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten »Rumpelstilzchen-Effekt« verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • Mi 08.12. 19.30 Uhr
    1. Loh-Konzert Achteckhaus, Schloss Sondershausen

    Hiroaki Masuda, Generalmusikdirektor des Loh-Orchesters 2002 bis 2008, leitet als besonderer Gast dieses Konzert mit weihnachtlicher Musik vom Barock bis zur Romantik. Die Mezzosopranistin Carolin Schumann vergoldet den Abend mit Arien aus Bachs »Weihnachtsoratorium« und Händels »Messiah«. Zudem erhalten junge Preisträger*innen des Carl-Schroeder-Wettbewerbs Gelegenheit, ihr musikalisches Können zu zeigen.

  • Do 09.12. 09.00 Uhr
    Rumpelstilzchen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat es Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das »liebe Waldmännchen«, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist.
    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt ihr Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name »Rumpelstilzchen« einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten »Rumpelstilzchen-Effekt« verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • Do 09.12. 11.00 Uhr
    Rumpelstilzchen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat es Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das »liebe Waldmännchen«, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist.
    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt ihr Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name »Rumpelstilzchen« einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten »Rumpelstilzchen-Effekt« verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • Fr 10.12. 09.00 Uhr
    Rumpelstilzchen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat es Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das »liebe Waldmännchen«, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist.
    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt ihr Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name »Rumpelstilzchen« einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten »Rumpelstilzchen-Effekt« verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • Fr 10.12. 11.00 Uhr
    Rumpelstilzchen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat es Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das »liebe Waldmännchen«, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist.
    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt ihr Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name »Rumpelstilzchen« einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten »Rumpelstilzchen-Effekt« verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • Fr 10.12. 19.30 Uhr
    Kain und Abel/Verklärte Nacht Theater Nordhausen, Großes Haus

    So unterschiedlich die Werke dieses Doppelabends auch sind, einen doch mannigfache Verbindungen die neueste Oper von Christoph Ehrenfellner und das Ballett von Ivan Alboresi zur romantischen Musik Arnold Schönbergs. In beiden Hälften wird vom elterlichen Verhältnis zu den Kindern, von Familienkonstellationen und Paarbeziehungen erzählt. Der zentralste Brückenschlag aber sind Stationen aus der Geschichte der weiblichen Emanzipation.

    »Kain und Abel«
    Von der ältesten Familiengeschichte überhaupt handelt Christoph Ehrenfellners tragische Oper »Kain und Abel«, die eigens für das Theater Nordhausen entstand. Der strenge Gott-Vater bevorzugt Abel und zeigt gegenüber seinem Erstgeborenen Kain eine besondere Härte. Den Mord Kains an seinem Bruder aus Kränkung und Eifersucht beantwortet der Vater mit dessen Verbannung und dem Kainsmal. Evas Klage über den Verlust beider Söhne rahmt das archaische Geschehen ein. Es schließt mit einer überraschenden, aber konsequenten Entscheidung Evas, die weit über die biblische Geschichte hinausgeht.

    »Verklärte Nacht«
    In ergreifender romantischer Tonsprache schrieb Arnold Schönberg als junger Mann seine sinfonische Dichtung »Verklärte Nacht« im Jahr 1899, weit vor seiner Entwicklung der Zwölftontechnik. Zugrunde liegt dem Werk ein Gedicht von Richard Dehmel. Der 1863 geborene Lyriker brach mit damaligen Tabus bürgerlicher Moral: Eine namenlose Frau berichtet ihrem Geliebten auf einem Gang durch die Nacht, von einem anderen Mann ein Kind zu erwarten. Ihr Gefährte nimmt daran keinen Anstoß, im Gegenteil, er will das Kind um der Liebe willen wie sein eigenes annehmen.
    Die ausdrucksstarke Musik, die laut Schönberg auch ohne Kenntnis des Gedichts »als reine Musik« gehört werden kann, lässt viel Interpretationsspielraum. Diesen macht sich Ballettdirektor Ivan Alboresi mit einer eigenen Sicht auf das Stück zunutze.

    Übrigens: Schönbergs Erfindungsreichtum blieb nicht auf die Musik beschränkt. So entwickelte er beispielsweise ein Schachspiel, bei dem nicht zwei, sondern vier Spieler gegeneinander antreten. Für sein Arbeitszimmer baute Schönberg einen Stuhl, dessen Lehne als Leiter umfunktioniert werden konnte, damit er selbst leichter an die Bücher in den oberen Regalfächern gelangte. Außerdem verbesserte er allerlei Alltagsgegenstände und schuf u. a. einen Zahnpastaspender, einen Klebebandroller, einen Notenständer mit vier Pulten und verschiedene Schreibwerkzeuge. Seine komplexeste Erfindung aber war eine Notenschreibmaschine, mit der man 360 verschiedene Zeichen schreiben konnte.

     

  • Sa 11.12. 10.00 Uhr
    Rumpelstilzchen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat es Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das »liebe Waldmännchen«, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist.
    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt ihr Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name »Rumpelstilzchen« einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten »Rumpelstilzchen-Effekt« verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • Sa 11.12. 12.00 Uhr
    Rumpelstilzchen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat es Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das »liebe Waldmännchen«, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist.
    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt ihr Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name »Rumpelstilzchen« einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten »Rumpelstilzchen-Effekt« verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • Sa 11.12. 19.30 Uhr
    Weihnachtskonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Das Loh-Orchester Sondershausen unter der Leitung des vormaligen Generalmusikdirektors Hiroaki Masdua bringt in diesem Konzert weihnachtliche Musik vom Barock bis zur Romantik zum Klingen. Die Mezzosopranistin Carolin Schumann vergoldet den Abend mit Arien u. a. aus Johann Sebastian Bachs »Weihnachtsoratorium« und Georg Friedrich Händels »Messiah«. Auch César Francks »Panis Angelicus« fehlt ebenso wenig wie Max Regers »Mariä Wiegenlied«. Werke von Wolfgang Amadeus Mozart und Felix Mendelssohn Bartholdy sowie Bearbeitungen bekannter Weihnachtslieder vervollständigen den gleichermaßen unterhaltsamen wie besinnlichen Reigen.

  • So 12.12. 14.30 Uhr
    Carmen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die tragisch endende Liebesgeschichte zwischen der temperamentvollen Carmen und dem Sergeanten Don José, die zunächst 1847 als französische Novelle von Prosper Mérimée erschienen war, inspirierte Anfang der 1870er Jahre den Komponisten Georges Bizet zu seiner berühmt gewordenen Oper »Carmen«. Gleich zu Beginn verrät die Musik, dass die leidenschaftliche, nach Unabhängigkeit strebende Carmen und der gesellschaftlich eher angepasste und schnell eifersüchtige Don José nicht zueinander passen und schließlich einen tödlichen Konflikt austragen werden. Exotisches Milieu, das musikalisch seinen Ausdruck in einer besonderen Farbigkeit der Partitur findet, feurige Rhythmen und nicht zuletzt eine spannende Handlung machten Bizets Oper unsterblich.
    Der russische Komponist Rodion Shchedrin hat weite Teile von Bizets Partitur – darunter Highlights wie Carmens Habanera oder das Torrero-Lied des Stierkämpfers Escamillo – in eine effektvolle Fassung für Streichorchester und Schlagwerk überführt. Ballettdirektor Ivan Alboresi dient diese Bearbeitung als Inspiration für sein neues Handlungsballett, in dem er sich die spanische Liebesgeschichte, angereichert mit weiterer Musik, gemeinsam mit seinem Ballett TN LOS! tanzend für sein Publikum erschließt.

    Übrigens: Dass Bizets Musik eine choreografische Umsetzung geradezu herausfordert, fand auch der Produzent Horant H. Hohlfeld, als er im Jahr 1990 seinen Tanzfilm »Carmen on Ice« für Eiskunstläufer entwickelte. Die Titelrolle besetzte er prominent mit Katharina Witt. Sie war schon 1988 bei den Olympischen Spielen in Calgary in einer Kür zu Bizets Musik als Carmen angetreten und wurde damit Olympiasiegerin.

  • Mo 13.12. 09.00 Uhr
    Die chinesische Nachtigall oder Die Macht der Musik Theater Nordhausen, Theater unterm Dach
    Ausverkauft

    Der chinesische Kaiser ist verzweifelt auf der Suche nach einer Nachtigall, die irgendwo in seinem großen Reich leben soll und mit ihrem Gesang alle Menschen glücklich machen und zu Tränen rühren kann. Seine Untertanen reden viel von dieser geheimnisvollen Sängerin, nur der Kaiser hat sie noch nie gesehen oder gehört. Als man ihm schließlich die eingefangene Nachtigall bringt, sperrt er sie in einen goldenen Käfig und lässt sie Tag um Tag bis zur Erschöpfung singen. Zur Entlastung wird ein künstlicher, elektronischer Vogel angeschafft, der die lebendige Nachtigall unterstützen soll. Doch sie befreit sich aus ihrem Gefängnis und fliegt davon.
    Nun bleibt dem Kaiser nur noch der Kunstvogel, dessen mechanischer Gesang nicht an die wunderbaren Klänge der Nachtigall heranreicht. Erst zum Ende seines Lebens erkennt er, was für einen großen und besonderen Schatz er mit seiner Nachtigall verloren hat.
    Das musikalische Märchen von Hans Christian Andersen erzählt von Wahrhaftigkeit, von Freiheit und natürlich von der Macht der Musik.

    Übrigens: Die Nachtigallenmännchen singen unter anderem, um Weibchen zu betören. Je größer das Strophenrepertoire der Herren ist, umso empfänglicher sind die Besungenen, und je größer die männliche Sangeskunst ist, umso hingebungsvoller wird der spätere Vater sein. Wissenschaftlich erwiesen ist aber auch, dass jedes fünfte Küken im Nest nicht vom sozialen Vater gezeugt wurde, sondern von einem charmanten Nachbarn … Sodom und Gomorrha im Land der Nachtigallen!

  • Mo 13.12. 10.30 Uhr
    Die chinesische Nachtigall oder Die Macht der Musik Theater Nordhausen, Theater unterm Dach
    Ausverkauft

    Der chinesische Kaiser ist verzweifelt auf der Suche nach einer Nachtigall, die irgendwo in seinem großen Reich leben soll und mit ihrem Gesang alle Menschen glücklich machen und zu Tränen rühren kann. Seine Untertanen reden viel von dieser geheimnisvollen Sängerin, nur der Kaiser hat sie noch nie gesehen oder gehört. Als man ihm schließlich die eingefangene Nachtigall bringt, sperrt er sie in einen goldenen Käfig und lässt sie Tag um Tag bis zur Erschöpfung singen. Zur Entlastung wird ein künstlicher, elektronischer Vogel angeschafft, der die lebendige Nachtigall unterstützen soll. Doch sie befreit sich aus ihrem Gefängnis und fliegt davon.
    Nun bleibt dem Kaiser nur noch der Kunstvogel, dessen mechanischer Gesang nicht an die wunderbaren Klänge der Nachtigall heranreicht. Erst zum Ende seines Lebens erkennt er, was für einen großen und besonderen Schatz er mit seiner Nachtigall verloren hat.
    Das musikalische Märchen von Hans Christian Andersen erzählt von Wahrhaftigkeit, von Freiheit und natürlich von der Macht der Musik.

    Übrigens: Die Nachtigallenmännchen singen unter anderem, um Weibchen zu betören. Je größer das Strophenrepertoire der Herren ist, umso empfänglicher sind die Besungenen, und je größer die männliche Sangeskunst ist, umso hingebungsvoller wird der spätere Vater sein. Wissenschaftlich erwiesen ist aber auch, dass jedes fünfte Küken im Nest nicht vom sozialen Vater gezeugt wurde, sondern von einem charmanten Nachbarn … Sodom und Gomorrha im Land der Nachtigallen!

  • Mi 15.12. 19.30 Uhr
    Premiere:
    Der Vetter aus Dingsda
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    Das Herz der jungen Julia de Weert schlägt für ihren Vetter Roderich, dem sie vor sieben Jahren die Treue schwor. Seitdem allerdings weilt er im fernen Osten, in Dingsda, und sie wartet sehnsüchtig auf seine Rückkehr. Für andere Männer interessiert sie sich nicht, etwa für August, den Neffen ihres Onkels und Vormundes Josef Kuhbrot. Mit diesem möchte der Onkel Julia verheiratet wissen, damit ihre Mitgift in der Familie bleibt. Da ist guter Rat teuer! Als der lang ersehnte Roderich an Julias 18. Geburtstag schließlich leibhaftig vor ihr steht, ist ihre Enttäuschung groß: Roderich hat in den Jahren gar nicht mehr an sie gedacht! Doch hat die Sache auch ihr Gutes, denn Julia kann sich jetzt eingestehen, dass sie sich eigentlich in den geheimnisvollen Fremden verguckt hat, der an ihrem Geburtstag plötzlich auftaucht …
    Eduard Künnekes Operette »Der Vetter aus Dingsda« erlebte 1921 ihre Uraufführung in Berlin und wurde sein erfolgreichstes Bühnenstück. Ihr frecher Witz, ihre spritzigen, von damals moderner amerikanischer Unterhaltungsmusik geprägten Rhythmen und etliche einprägsame Melodien versprechen auch heute noch ein Rundumvergnügen.

    Übrigens: »Dingsda« wird laut Duden »als Ersatz für ein beliebiges Substantiv, oft einen Namen, verwendet (meist weil der sprechenden Person ein bestimmtes Wort gerade nicht einfällt)«. So verhält es sich in Künnekes Operette »Der Vetter aus Dinsgda«: Zu weit von der eigenen Lebenswelt entfernt liegt für alle die Stadt »Batavia«, in der sie den Vetter Roderich seit sieben Jahren wähnen. Der Name lässt sich einfach nicht merken! Und so spricht man schlicht von »Dingsda«. Batavia war bis zur Unabhängigkeit Indonesiens in den 1940er Jahren die Hauptstadt Niederländisch-Indiens. Seitdem ist sie unter dem Namen »Jakarta« die Hauptstadt Indonesiens.

  • Do 16.12. 19.30 Uhr
    Der Vetter aus Dingsda Theater Nordhausen, Großes Haus

    Das Herz der jungen Julia de Weert schlägt für ihren Vetter Roderich, dem sie vor sieben Jahren die Treue schwor. Seitdem allerdings weilt er im fernen Osten, in Dingsda, und sie wartet sehnsüchtig auf seine Rückkehr. Für andere Männer interessiert sie sich nicht, etwa für August, den Neffen ihres Onkels und Vormundes Josef Kuhbrot. Mit diesem möchte der Onkel Julia verheiratet wissen, damit ihre Mitgift in der Familie bleibt. Da ist guter Rat teuer! Als der lang ersehnte Roderich an Julias 18. Geburtstag schließlich leibhaftig vor ihr steht, ist ihre Enttäuschung groß: Roderich hat in den Jahren gar nicht mehr an sie gedacht! Doch hat die Sache auch ihr Gutes, denn Julia kann sich jetzt eingestehen, dass sie sich eigentlich in den geheimnisvollen Fremden verguckt hat, der an ihrem Geburtstag plötzlich auftaucht …
    Eduard Künnekes Operette »Der Vetter aus Dingsda« erlebte 1921 ihre Uraufführung in Berlin und wurde sein erfolgreichstes Bühnenstück. Ihr frecher Witz, ihre spritzigen, von damals moderner amerikanischer Unterhaltungsmusik geprägten Rhythmen und etliche einprägsame Melodien versprechen auch heute noch ein Rundumvergnügen.

    Übrigens: »Dingsda« wird laut Duden »als Ersatz für ein beliebiges Substantiv, oft einen Namen, verwendet (meist weil der sprechenden Person ein bestimmtes Wort gerade nicht einfällt)«. So verhält es sich in Künnekes Operette »Der Vetter aus Dinsgda«: Zu weit von der eigenen Lebenswelt entfernt liegt für alle die Stadt »Batavia«, in der sie den Vetter Roderich seit sieben Jahren wähnen. Der Name lässt sich einfach nicht merken! Und so spricht man schlicht von »Dingsda«. Batavia war bis zur Unabhängigkeit Indonesiens in den 1940er Jahren die Hauptstadt Niederländisch-Indiens. Seitdem ist sie unter dem Namen »Jakarta« die Hauptstadt Indonesiens.

  • Fr 17.12. 19.30 Uhr
    Carmen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die tragisch endende Liebesgeschichte zwischen der temperamentvollen Carmen und dem Sergeanten Don José, die zunächst 1847 als französische Novelle von Prosper Mérimée erschienen war, inspirierte Anfang der 1870er Jahre den Komponisten Georges Bizet zu seiner berühmt gewordenen Oper »Carmen«. Gleich zu Beginn verrät die Musik, dass die leidenschaftliche, nach Unabhängigkeit strebende Carmen und der gesellschaftlich eher angepasste und schnell eifersüchtige Don José nicht zueinander passen und schließlich einen tödlichen Konflikt austragen werden. Exotisches Milieu, das musikalisch seinen Ausdruck in einer besonderen Farbigkeit der Partitur findet, feurige Rhythmen und nicht zuletzt eine spannende Handlung machten Bizets Oper unsterblich.
    Der russische Komponist Rodion Shchedrin hat weite Teile von Bizets Partitur – darunter Highlights wie Carmens Habanera oder das Torrero-Lied des Stierkämpfers Escamillo – in eine effektvolle Fassung für Streichorchester und Schlagwerk überführt. Ballettdirektor Ivan Alboresi dient diese Bearbeitung als Inspiration für sein neues Handlungsballett, in dem er sich die spanische Liebesgeschichte, angereichert mit weiterer Musik, gemeinsam mit seinem Ballett TN LOS! tanzend für sein Publikum erschließt.

    Übrigens: Dass Bizets Musik eine choreografische Umsetzung geradezu herausfordert, fand auch der Produzent Horant H. Hohlfeld, als er im Jahr 1990 seinen Tanzfilm »Carmen on Ice« für Eiskunstläufer entwickelte. Die Titelrolle besetzte er prominent mit Katharina Witt. Sie war schon 1988 bei den Olympischen Spielen in Calgary in einer Kür zu Bizets Musik als Carmen angetreten und wurde damit Olympiasiegerin.

  • Sa 18.12. 19.30 Uhr
    Kain und Abel/Verklärte Nacht Theater Nordhausen, Großes Haus

    So unterschiedlich die Werke dieses Doppelabends auch sind, einen doch mannigfache Verbindungen die neueste Oper von Christoph Ehrenfellner und das Ballett von Ivan Alboresi zur romantischen Musik Arnold Schönbergs. In beiden Hälften wird vom elterlichen Verhältnis zu den Kindern, von Familienkonstellationen und Paarbeziehungen erzählt. Der zentralste Brückenschlag aber sind Stationen aus der Geschichte der weiblichen Emanzipation.

    »Kain und Abel«
    Von der ältesten Familiengeschichte überhaupt handelt Christoph Ehrenfellners tragische Oper »Kain und Abel«, die eigens für das Theater Nordhausen entstand. Der strenge Gott-Vater bevorzugt Abel und zeigt gegenüber seinem Erstgeborenen Kain eine besondere Härte. Den Mord Kains an seinem Bruder aus Kränkung und Eifersucht beantwortet der Vater mit dessen Verbannung und dem Kainsmal. Evas Klage über den Verlust beider Söhne rahmt das archaische Geschehen ein. Es schließt mit einer überraschenden, aber konsequenten Entscheidung Evas, die weit über die biblische Geschichte hinausgeht.

    »Verklärte Nacht«
    In ergreifender romantischer Tonsprache schrieb Arnold Schönberg als junger Mann seine sinfonische Dichtung »Verklärte Nacht« im Jahr 1899, weit vor seiner Entwicklung der Zwölftontechnik. Zugrunde liegt dem Werk ein Gedicht von Richard Dehmel. Der 1863 geborene Lyriker brach mit damaligen Tabus bürgerlicher Moral: Eine namenlose Frau berichtet ihrem Geliebten auf einem Gang durch die Nacht, von einem anderen Mann ein Kind zu erwarten. Ihr Gefährte nimmt daran keinen Anstoß, im Gegenteil, er will das Kind um der Liebe willen wie sein eigenes annehmen.
    Die ausdrucksstarke Musik, die laut Schönberg auch ohne Kenntnis des Gedichts »als reine Musik« gehört werden kann, lässt viel Interpretationsspielraum. Diesen macht sich Ballettdirektor Ivan Alboresi mit einer eigenen Sicht auf das Stück zunutze.

    Übrigens: Schönbergs Erfindungsreichtum blieb nicht auf die Musik beschränkt. So entwickelte er beispielsweise ein Schachspiel, bei dem nicht zwei, sondern vier Spieler gegeneinander antreten. Für sein Arbeitszimmer baute Schönberg einen Stuhl, dessen Lehne als Leiter umfunktioniert werden konnte, damit er selbst leichter an die Bücher in den oberen Regalfächern gelangte. Außerdem verbesserte er allerlei Alltagsgegenstände und schuf u. a. einen Zahnpastaspender, einen Klebebandroller, einen Notenständer mit vier Pulten und verschiedene Schreibwerkzeuge. Seine komplexeste Erfindung aber war eine Notenschreibmaschine, mit der man 360 verschiedene Zeichen schreiben konnte.

     

  • So 19.12. 11.00 Uhr
    1. Kissenkonzert Haus der Kunst, Sondershausen

    Über das bekannte Märchen von Hänsel und Gretel komponierte Engelbert Humperdinck eine spannende Oper mit eingängiger Musik. Highlights daraus spielen wir an diesem Vormittag, erzählen dazu die Geschichte und nehmen uns die Zeit, die Instrumente des Holzbläserquintetts vorzustellen.

  • So 19.12. 15.00 Uhr
    Hexe Hillary geht in die Oper Theater Nordhausen, Theater unterm Dach
    Ausverkauft

    Hexe Hillary hat gewonnen: Zwei Freikarten für die Oper. Aber was genau ist das, wofür sie Karten gewonnen hat? Hillary bemüht ein Lexikon und erfährt: Oper bedeutet, dass die Menschen immer nur singen. Da muss es sich wohl um einen witzigen Singfluch handeln, der alle Leute zwingt, dauernd nur zu singen. Das will sie auch können! Zur Unterstützung zaubert sich Hillary die berühmte Hexe und Opernsängerin Maria Bellacanta herbei, die ihr – für eine der beiden Freikarten – eine Einführung in das Thema Oper gibt.
    »Hexe Hillary geht in die Oper« erzählt  eine entzückende Geschichte um die Hexe Hillary und ihre Hausmaus Wülly, die junge Zuschauer einlädt, in die große Welt der Oper einzutauchen. Neben bekannten Arien wie zum Beispiel aus der »Zauberflöte« gibt es viel Spannendes über die Entstehung von Opern zu erfahren. Und so wie sich Hillary am Ende auf ihren ersten Opernbesuch freut, freuen sich hoffentlich auch die jüngsten Zuschauer!

    Übrigens: Bereits seit 24 Jahren tobt die kleine Hexe Hillary über die Bühnen der Theater. Dabei hat sie viel über die Thematik Oper gelernt und wie man sich beim Besuch einer solchen verhält. Nebenbei hat sie so Deutschland, Österreich, die Schweiz und sogar Slowenien besucht, denn überall dort gab es Inszenierungen dieser beliebten Kinderoper.

  • So 19.12. 18.00 Uhr
    A New York Christmas Theater Nordhausen, Großes Haus

    Alles beginnt beim Weihnachtsbaumhändler: Tracy und Phil begegnen sich am frühen Heiligabend mitten in New York zum ersten Mal während der Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum. Leider ist nur noch ein letztes Exemplar verfügbar! Bei einem gemeinsamen Kaffee klären Tracy und Phil, warum von diesem einzigen Weihnachtsbaum ihr jeweiliges Glück abhängt. Phil möchte nach der Trennung von seiner Frau ein perfektes Weihnachtsfest für sich und seinen Sohn, und dazu gehört unbedingt ein Christbaum. Und auf Tracy wartet der erste Heiligabend mit ihrer neuen Eroberung. Da darf auf keinen Fall etwas schief gehen, zumal alles dafürspricht, dass der Geliebte ihr just heute einen Heiratsantrag machen wird! Phil überlässt Tracy schließlich den Weihnachtsbaum, und sie gehen ihrer Wege. Am Heiligabend aber ist für beide nichts wie erwartet …
    Die Musical-Revue »A New York Christmas« schließt mit einem Happy End. Sie ist zu Herzen gehend, humorvoll und mit vielen amerikanischen Weihnachtssongs und Broadwayhits aus Musicals wie »White Christmas« (Irving Berlin), »On the Town« (Leonard Bernstein) oder »Les Misérables« (Claude-Michel Schönberg) erzählt.
    Drei erfolgreiche Musicaldarsteller*innen, darunter die in Nordhausen bereits wohlbekannten Künstler Femke Soetenga und Jörg Neubauer, bringen in der Inszenierung von Ivan Alboresi die weihnachtliche Geschichte mit Esprit und viel Gefühl auf die Bühne.

    Übrigens: Jedes Jahr werden in den USA 30 bis 35 Millionen echte Weihnachtsbäume verkauft. Ein Baum der Superlative steht vor dem Rockefeller Center in New York: Er ist mindestens 20 Meter hoch, wird mit rund 45.000 LED-Birnen zum Leuchten gebracht und trägt auf der Spitze einen Stern aus 25.000 echten Swarovski-Kristallen im Wert von 1,5 Millionen Dollar. Man gönnt sich ja sonst nichts!

  • Mo 20.12. 19.30 Uhr
    A New York Christmas Theater Nordhausen, Großes Haus

    Alles beginnt beim Weihnachtsbaumhändler: Tracy und Phil begegnen sich am frühen Heiligabend mitten in New York zum ersten Mal während der Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum. Leider ist nur noch ein letztes Exemplar verfügbar! Bei einem gemeinsamen Kaffee klären Tracy und Phil, warum von diesem einzigen Weihnachtsbaum ihr jeweiliges Glück abhängt. Phil möchte nach der Trennung von seiner Frau ein perfektes Weihnachtsfest für sich und seinen Sohn, und dazu gehört unbedingt ein Christbaum. Und auf Tracy wartet der erste Heiligabend mit ihrer neuen Eroberung. Da darf auf keinen Fall etwas schief gehen, zumal alles dafürspricht, dass der Geliebte ihr just heute einen Heiratsantrag machen wird! Phil überlässt Tracy schließlich den Weihnachtsbaum, und sie gehen ihrer Wege. Am Heiligabend aber ist für beide nichts wie erwartet …
    Die Musical-Revue »A New York Christmas« schließt mit einem Happy End. Sie ist zu Herzen gehend, humorvoll und mit vielen amerikanischen Weihnachtssongs und Broadwayhits aus Musicals wie »White Christmas« (Irving Berlin), »On the Town« (Leonard Bernstein) oder »Les Misérables« (Claude-Michel Schönberg) erzählt.
    Drei erfolgreiche Musicaldarsteller*innen, darunter die in Nordhausen bereits wohlbekannten Künstler Femke Soetenga und Jörg Neubauer, bringen in der Inszenierung von Ivan Alboresi die weihnachtliche Geschichte mit Esprit und viel Gefühl auf die Bühne.

    Übrigens: Jedes Jahr werden in den USA 30 bis 35 Millionen echte Weihnachtsbäume verkauft. Ein Baum der Superlative steht vor dem Rockefeller Center in New York: Er ist mindestens 20 Meter hoch, wird mit rund 45.000 LED-Birnen zum Leuchten gebracht und trägt auf der Spitze einen Stern aus 25.000 echten Swarovski-Kristallen im Wert von 1,5 Millionen Dollar. Man gönnt sich ja sonst nichts!

  • Di 21.12. 10.00 Uhr
    Hexe Hillary geht in die Oper Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    Hexe Hillary hat gewonnen: Zwei Freikarten für die Oper. Aber was genau ist das, wofür sie Karten gewonnen hat? Hillary bemüht ein Lexikon und erfährt: Oper bedeutet, dass die Menschen immer nur singen. Da muss es sich wohl um einen witzigen Singfluch handeln, der alle Leute zwingt, dauernd nur zu singen. Das will sie auch können! Zur Unterstützung zaubert sich Hillary die berühmte Hexe und Opernsängerin Maria Bellacanta herbei, die ihr – für eine der beiden Freikarten – eine Einführung in das Thema Oper gibt.
    »Hexe Hillary geht in die Oper« erzählt  eine entzückende Geschichte um die Hexe Hillary und ihre Hausmaus Wülly, die junge Zuschauer einlädt, in die große Welt der Oper einzutauchen. Neben bekannten Arien wie zum Beispiel aus der »Zauberflöte« gibt es viel Spannendes über die Entstehung von Opern zu erfahren. Und so wie sich Hillary am Ende auf ihren ersten Opernbesuch freut, freuen sich hoffentlich auch die jüngsten Zuschauer!

    Übrigens: Bereits seit 24 Jahren tobt die kleine Hexe Hillary über die Bühnen der Theater. Dabei hat sie viel über die Thematik Oper gelernt und wie man sich beim Besuch einer solchen verhält. Nebenbei hat sie so Deutschland, Österreich, die Schweiz und sogar Slowenien besucht, denn überall dort gab es Inszenierungen dieser beliebten Kinderoper.

  • Di 21.12. 12.00 Uhr
    Hexe Hillary geht in die Oper Theater Nordhausen, Theater unterm Dach
    Ausverkauft

    Hexe Hillary hat gewonnen: Zwei Freikarten für die Oper. Aber was genau ist das, wofür sie Karten gewonnen hat? Hillary bemüht ein Lexikon und erfährt: Oper bedeutet, dass die Menschen immer nur singen. Da muss es sich wohl um einen witzigen Singfluch handeln, der alle Leute zwingt, dauernd nur zu singen. Das will sie auch können! Zur Unterstützung zaubert sich Hillary die berühmte Hexe und Opernsängerin Maria Bellacanta herbei, die ihr – für eine der beiden Freikarten – eine Einführung in das Thema Oper gibt.
    »Hexe Hillary geht in die Oper« erzählt  eine entzückende Geschichte um die Hexe Hillary und ihre Hausmaus Wülly, die junge Zuschauer einlädt, in die große Welt der Oper einzutauchen. Neben bekannten Arien wie zum Beispiel aus der »Zauberflöte« gibt es viel Spannendes über die Entstehung von Opern zu erfahren. Und so wie sich Hillary am Ende auf ihren ersten Opernbesuch freut, freuen sich hoffentlich auch die jüngsten Zuschauer!

    Übrigens: Bereits seit 24 Jahren tobt die kleine Hexe Hillary über die Bühnen der Theater. Dabei hat sie viel über die Thematik Oper gelernt und wie man sich beim Besuch einer solchen verhält. Nebenbei hat sie so Deutschland, Österreich, die Schweiz und sogar Slowenien besucht, denn überall dort gab es Inszenierungen dieser beliebten Kinderoper.

  • Di 21.12. 19.30 Uhr
    A New York Christmas Theater Nordhausen, Großes Haus

    Alles beginnt beim Weihnachtsbaumhändler: Tracy und Phil begegnen sich am frühen Heiligabend mitten in New York zum ersten Mal während der Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum. Leider ist nur noch ein letztes Exemplar verfügbar! Bei einem gemeinsamen Kaffee klären Tracy und Phil, warum von diesem einzigen Weihnachtsbaum ihr jeweiliges Glück abhängt. Phil möchte nach der Trennung von seiner Frau ein perfektes Weihnachtsfest für sich und seinen Sohn, und dazu gehört unbedingt ein Christbaum. Und auf Tracy wartet der erste Heiligabend mit ihrer neuen Eroberung. Da darf auf keinen Fall etwas schief gehen, zumal alles dafürspricht, dass der Geliebte ihr just heute einen Heiratsantrag machen wird! Phil überlässt Tracy schließlich den Weihnachtsbaum, und sie gehen ihrer Wege. Am Heiligabend aber ist für beide nichts wie erwartet …
    Die Musical-Revue »A New York Christmas« schließt mit einem Happy End. Sie ist zu Herzen gehend, humorvoll und mit vielen amerikanischen Weihnachtssongs und Broadwayhits aus Musicals wie »White Christmas« (Irving Berlin), »On the Town« (Leonard Bernstein) oder »Les Misérables« (Claude-Michel Schönberg) erzählt.
    Drei erfolgreiche Musicaldarsteller*innen, darunter die in Nordhausen bereits wohlbekannten Künstler Femke Soetenga und Jörg Neubauer, bringen in der Inszenierung von Ivan Alboresi die weihnachtliche Geschichte mit Esprit und viel Gefühl auf die Bühne.

    Übrigens: Jedes Jahr werden in den USA 30 bis 35 Millionen echte Weihnachtsbäume verkauft. Ein Baum der Superlative steht vor dem Rockefeller Center in New York: Er ist mindestens 20 Meter hoch, wird mit rund 45.000 LED-Birnen zum Leuchten gebracht und trägt auf der Spitze einen Stern aus 25.000 echten Swarovski-Kristallen im Wert von 1,5 Millionen Dollar. Man gönnt sich ja sonst nichts!

  • Mi 22.12. 10.00 Uhr
    Hexe Hillary geht in die Oper Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    Hexe Hillary hat gewonnen: Zwei Freikarten für die Oper. Aber was genau ist das, wofür sie Karten gewonnen hat? Hillary bemüht ein Lexikon und erfährt: Oper bedeutet, dass die Menschen immer nur singen. Da muss es sich wohl um einen witzigen Singfluch handeln, der alle Leute zwingt, dauernd nur zu singen. Das will sie auch können! Zur Unterstützung zaubert sich Hillary die berühmte Hexe und Opernsängerin Maria Bellacanta herbei, die ihr – für eine der beiden Freikarten – eine Einführung in das Thema Oper gibt.
    »Hexe Hillary geht in die Oper« erzählt  eine entzückende Geschichte um die Hexe Hillary und ihre Hausmaus Wülly, die junge Zuschauer einlädt, in die große Welt der Oper einzutauchen. Neben bekannten Arien wie zum Beispiel aus der »Zauberflöte« gibt es viel Spannendes über die Entstehung von Opern zu erfahren. Und so wie sich Hillary am Ende auf ihren ersten Opernbesuch freut, freuen sich hoffentlich auch die jüngsten Zuschauer!

    Übrigens: Bereits seit 24 Jahren tobt die kleine Hexe Hillary über die Bühnen der Theater. Dabei hat sie viel über die Thematik Oper gelernt und wie man sich beim Besuch einer solchen verhält. Nebenbei hat sie so Deutschland, Österreich, die Schweiz und sogar Slowenien besucht, denn überall dort gab es Inszenierungen dieser beliebten Kinderoper.

  • Mi 22.12. 12.15 Uhr
    Hexe Hillary geht in die Oper Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    Hexe Hillary hat gewonnen: Zwei Freikarten für die Oper. Aber was genau ist das, wofür sie Karten gewonnen hat? Hillary bemüht ein Lexikon und erfährt: Oper bedeutet, dass die Menschen immer nur singen. Da muss es sich wohl um einen witzigen Singfluch handeln, der alle Leute zwingt, dauernd nur zu singen. Das will sie auch können! Zur Unterstützung zaubert sich Hillary die berühmte Hexe und Opernsängerin Maria Bellacanta herbei, die ihr – für eine der beiden Freikarten – eine Einführung in das Thema Oper gibt.
    »Hexe Hillary geht in die Oper« erzählt  eine entzückende Geschichte um die Hexe Hillary und ihre Hausmaus Wülly, die junge Zuschauer einlädt, in die große Welt der Oper einzutauchen. Neben bekannten Arien wie zum Beispiel aus der »Zauberflöte« gibt es viel Spannendes über die Entstehung von Opern zu erfahren. Und so wie sich Hillary am Ende auf ihren ersten Opernbesuch freut, freuen sich hoffentlich auch die jüngsten Zuschauer!

    Übrigens: Bereits seit 24 Jahren tobt die kleine Hexe Hillary über die Bühnen der Theater. Dabei hat sie viel über die Thematik Oper gelernt und wie man sich beim Besuch einer solchen verhält. Nebenbei hat sie so Deutschland, Österreich, die Schweiz und sogar Slowenien besucht, denn überall dort gab es Inszenierungen dieser beliebten Kinderoper.

  • Mi 22.12. 19.30 Uhr
    A New York Christmas Theater Nordhausen, Großes Haus

    Alles beginnt beim Weihnachtsbaumhändler: Tracy und Phil begegnen sich am frühen Heiligabend mitten in New York zum ersten Mal während der Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum. Leider ist nur noch ein letztes Exemplar verfügbar! Bei einem gemeinsamen Kaffee klären Tracy und Phil, warum von diesem einzigen Weihnachtsbaum ihr jeweiliges Glück abhängt. Phil möchte nach der Trennung von seiner Frau ein perfektes Weihnachtsfest für sich und seinen Sohn, und dazu gehört unbedingt ein Christbaum. Und auf Tracy wartet der erste Heiligabend mit ihrer neuen Eroberung. Da darf auf keinen Fall etwas schief gehen, zumal alles dafürspricht, dass der Geliebte ihr just heute einen Heiratsantrag machen wird! Phil überlässt Tracy schließlich den Weihnachtsbaum, und sie gehen ihrer Wege. Am Heiligabend aber ist für beide nichts wie erwartet …
    Die Musical-Revue »A New York Christmas« schließt mit einem Happy End. Sie ist zu Herzen gehend, humorvoll und mit vielen amerikanischen Weihnachtssongs und Broadwayhits aus Musicals wie »White Christmas« (Irving Berlin), »On the Town« (Leonard Bernstein) oder »Les Misérables« (Claude-Michel Schönberg) erzählt.
    Drei erfolgreiche Musicaldarsteller*innen, darunter die in Nordhausen bereits wohlbekannten Künstler Femke Soetenga und Jörg Neubauer, bringen in der Inszenierung von Ivan Alboresi die weihnachtliche Geschichte mit Esprit und viel Gefühl auf die Bühne.

    Übrigens: Jedes Jahr werden in den USA 30 bis 35 Millionen echte Weihnachtsbäume verkauft. Ein Baum der Superlative steht vor dem Rockefeller Center in New York: Er ist mindestens 20 Meter hoch, wird mit rund 45.000 LED-Birnen zum Leuchten gebracht und trägt auf der Spitze einen Stern aus 25.000 echten Swarovski-Kristallen im Wert von 1,5 Millionen Dollar. Man gönnt sich ja sonst nichts!

  • Do 23.12. 19.30 Uhr
    A New York Christmas Theater Nordhausen, Großes Haus

    Alles beginnt beim Weihnachtsbaumhändler: Tracy und Phil begegnen sich am frühen Heiligabend mitten in New York zum ersten Mal während der Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum. Leider ist nur noch ein letztes Exemplar verfügbar! Bei einem gemeinsamen Kaffee klären Tracy und Phil, warum von diesem einzigen Weihnachtsbaum ihr jeweiliges Glück abhängt. Phil möchte nach der Trennung von seiner Frau ein perfektes Weihnachtsfest für sich und seinen Sohn, und dazu gehört unbedingt ein Christbaum. Und auf Tracy wartet der erste Heiligabend mit ihrer neuen Eroberung. Da darf auf keinen Fall etwas schief gehen, zumal alles dafürspricht, dass der Geliebte ihr just heute einen Heiratsantrag machen wird! Phil überlässt Tracy schließlich den Weihnachtsbaum, und sie gehen ihrer Wege. Am Heiligabend aber ist für beide nichts wie erwartet …
    Die Musical-Revue »A New York Christmas« schließt mit einem Happy End. Sie ist zu Herzen gehend, humorvoll und mit vielen amerikanischen Weihnachtssongs und Broadwayhits aus Musicals wie »White Christmas« (Irving Berlin), »On the Town« (Leonard Bernstein) oder »Les Misérables« (Claude-Michel Schönberg) erzählt.
    Drei erfolgreiche Musicaldarsteller*innen, darunter die in Nordhausen bereits wohlbekannten Künstler Femke Soetenga und Jörg Neubauer, bringen in der Inszenierung von Ivan Alboresi die weihnachtliche Geschichte mit Esprit und viel Gefühl auf die Bühne.

    Übrigens: Jedes Jahr werden in den USA 30 bis 35 Millionen echte Weihnachtsbäume verkauft. Ein Baum der Superlative steht vor dem Rockefeller Center in New York: Er ist mindestens 20 Meter hoch, wird mit rund 45.000 LED-Birnen zum Leuchten gebracht und trägt auf der Spitze einen Stern aus 25.000 echten Swarovski-Kristallen im Wert von 1,5 Millionen Dollar. Man gönnt sich ja sonst nichts!

  • Sa 25.12. 15.00 Uhr
    Hexe Hillary geht in die Oper Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    Hexe Hillary hat gewonnen: Zwei Freikarten für die Oper. Aber was genau ist das, wofür sie Karten gewonnen hat? Hillary bemüht ein Lexikon und erfährt: Oper bedeutet, dass die Menschen immer nur singen. Da muss es sich wohl um einen witzigen Singfluch handeln, der alle Leute zwingt, dauernd nur zu singen. Das will sie auch können! Zur Unterstützung zaubert sich Hillary die berühmte Hexe und Opernsängerin Maria Bellacanta herbei, die ihr – für eine der beiden Freikarten – eine Einführung in das Thema Oper gibt.
    »Hexe Hillary geht in die Oper« erzählt  eine entzückende Geschichte um die Hexe Hillary und ihre Hausmaus Wülly, die junge Zuschauer einlädt, in die große Welt der Oper einzutauchen. Neben bekannten Arien wie zum Beispiel aus der »Zauberflöte« gibt es viel Spannendes über die Entstehung von Opern zu erfahren. Und so wie sich Hillary am Ende auf ihren ersten Opernbesuch freut, freuen sich hoffentlich auch die jüngsten Zuschauer!

    Übrigens: Bereits seit 24 Jahren tobt die kleine Hexe Hillary über die Bühnen der Theater. Dabei hat sie viel über die Thematik Oper gelernt und wie man sich beim Besuch einer solchen verhält. Nebenbei hat sie so Deutschland, Österreich, die Schweiz und sogar Slowenien besucht, denn überall dort gab es Inszenierungen dieser beliebten Kinderoper.

  • Sa 25.12. 18.00 Uhr
    Weihnachtskonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Das Loh-Orchester Sondershausen unter der Leitung des vormaligen Generalmusikdirektors Hiroaki Masdua bringt in diesem Konzert weihnachtliche Musik vom Barock bis zur Romantik zum Klingen. Die Mezzosopranistin Carolin Schumann vergoldet den Abend mit Arien u. a. aus Johann Sebastian Bachs »Weihnachtsoratorium« und Georg Friedrich Händels »Messiah«. Auch César Francks »Panis Angelicus« fehlt ebenso wenig wie Max Regers »Mariä Wiegenlied«. Werke von Wolfgang Amadeus Mozart und Felix Mendelssohn Bartholdy sowie Bearbeitungen bekannter Weihnachtslieder vervollständigen den gleichermaßen unterhaltsamen wie besinnlichen Reigen.

  • So 26.12. 18.00 Uhr
    A New York Christmas Theater Nordhausen, Großes Haus

    Alles beginnt beim Weihnachtsbaumhändler: Tracy und Phil begegnen sich am frühen Heiligabend mitten in New York zum ersten Mal während der Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum. Leider ist nur noch ein letztes Exemplar verfügbar! Bei einem gemeinsamen Kaffee klären Tracy und Phil, warum von diesem einzigen Weihnachtsbaum ihr jeweiliges Glück abhängt. Phil möchte nach der Trennung von seiner Frau ein perfektes Weihnachtsfest für sich und seinen Sohn, und dazu gehört unbedingt ein Christbaum. Und auf Tracy wartet der erste Heiligabend mit ihrer neuen Eroberung. Da darf auf keinen Fall etwas schief gehen, zumal alles dafürspricht, dass der Geliebte ihr just heute einen Heiratsantrag machen wird! Phil überlässt Tracy schließlich den Weihnachtsbaum, und sie gehen ihrer Wege. Am Heiligabend aber ist für beide nichts wie erwartet …
    Die Musical-Revue »A New York Christmas« schließt mit einem Happy End. Sie ist zu Herzen gehend, humorvoll und mit vielen amerikanischen Weihnachtssongs und Broadwayhits aus Musicals wie »White Christmas« (Irving Berlin), »On the Town« (Leonard Bernstein) oder »Les Misérables« (Claude-Michel Schönberg) erzählt.
    Drei erfolgreiche Musicaldarsteller*innen, darunter die in Nordhausen bereits wohlbekannten Künstler Femke Soetenga und Jörg Neubauer, bringen in der Inszenierung von Ivan Alboresi die weihnachtliche Geschichte mit Esprit und viel Gefühl auf die Bühne.

    Übrigens: Jedes Jahr werden in den USA 30 bis 35 Millionen echte Weihnachtsbäume verkauft. Ein Baum der Superlative steht vor dem Rockefeller Center in New York: Er ist mindestens 20 Meter hoch, wird mit rund 45.000 LED-Birnen zum Leuchten gebracht und trägt auf der Spitze einen Stern aus 25.000 echten Swarovski-Kristallen im Wert von 1,5 Millionen Dollar. Man gönnt sich ja sonst nichts!

  • Mo 27.12. 19.30 Uhr
    A New York Christmas Theater Nordhausen, Großes Haus

    Alles beginnt beim Weihnachtsbaumhändler: Tracy und Phil begegnen sich am frühen Heiligabend mitten in New York zum ersten Mal während der Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum. Leider ist nur noch ein letztes Exemplar verfügbar! Bei einem gemeinsamen Kaffee klären Tracy und Phil, warum von diesem einzigen Weihnachtsbaum ihr jeweiliges Glück abhängt. Phil möchte nach der Trennung von seiner Frau ein perfektes Weihnachtsfest für sich und seinen Sohn, und dazu gehört unbedingt ein Christbaum. Und auf Tracy wartet der erste Heiligabend mit ihrer neuen Eroberung. Da darf auf keinen Fall etwas schief gehen, zumal alles dafürspricht, dass der Geliebte ihr just heute einen Heiratsantrag machen wird! Phil überlässt Tracy schließlich den Weihnachtsbaum, und sie gehen ihrer Wege. Am Heiligabend aber ist für beide nichts wie erwartet …
    Die Musical-Revue »A New York Christmas« schließt mit einem Happy End. Sie ist zu Herzen gehend, humorvoll und mit vielen amerikanischen Weihnachtssongs und Broadwayhits aus Musicals wie »White Christmas« (Irving Berlin), »On the Town« (Leonard Bernstein) oder »Les Misérables« (Claude-Michel Schönberg) erzählt.
    Drei erfolgreiche Musicaldarsteller*innen, darunter die in Nordhausen bereits wohlbekannten Künstler Femke Soetenga und Jörg Neubauer, bringen in der Inszenierung von Ivan Alboresi die weihnachtliche Geschichte mit Esprit und viel Gefühl auf die Bühne.

    Übrigens: Jedes Jahr werden in den USA 30 bis 35 Millionen echte Weihnachtsbäume verkauft. Ein Baum der Superlative steht vor dem Rockefeller Center in New York: Er ist mindestens 20 Meter hoch, wird mit rund 45.000 LED-Birnen zum Leuchten gebracht und trägt auf der Spitze einen Stern aus 25.000 echten Swarovski-Kristallen im Wert von 1,5 Millionen Dollar. Man gönnt sich ja sonst nichts!

  • Di 28.12. 19.30 Uhr
    A New York Christmas Theater Nordhausen, Großes Haus

    Alles beginnt beim Weihnachtsbaumhändler: Tracy und Phil begegnen sich am frühen Heiligabend mitten in New York zum ersten Mal während der Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum. Leider ist nur noch ein letztes Exemplar verfügbar! Bei einem gemeinsamen Kaffee klären Tracy und Phil, warum von diesem einzigen Weihnachtsbaum ihr jeweiliges Glück abhängt. Phil möchte nach der Trennung von seiner Frau ein perfektes Weihnachtsfest für sich und seinen Sohn, und dazu gehört unbedingt ein Christbaum. Und auf Tracy wartet der erste Heiligabend mit ihrer neuen Eroberung. Da darf auf keinen Fall etwas schief gehen, zumal alles dafürspricht, dass der Geliebte ihr just heute einen Heiratsantrag machen wird! Phil überlässt Tracy schließlich den Weihnachtsbaum, und sie gehen ihrer Wege. Am Heiligabend aber ist für beide nichts wie erwartet …
    Die Musical-Revue »A New York Christmas« schließt mit einem Happy End. Sie ist zu Herzen gehend, humorvoll und mit vielen amerikanischen Weihnachtssongs und Broadwayhits aus Musicals wie »White Christmas« (Irving Berlin), »On the Town« (Leonard Bernstein) oder »Les Misérables« (Claude-Michel Schönberg) erzählt.
    Drei erfolgreiche Musicaldarsteller*innen, darunter die in Nordhausen bereits wohlbekannten Künstler Femke Soetenga und Jörg Neubauer, bringen in der Inszenierung von Ivan Alboresi die weihnachtliche Geschichte mit Esprit und viel Gefühl auf die Bühne.

    Übrigens: Jedes Jahr werden in den USA 30 bis 35 Millionen echte Weihnachtsbäume verkauft. Ein Baum der Superlative steht vor dem Rockefeller Center in New York: Er ist mindestens 20 Meter hoch, wird mit rund 45.000 LED-Birnen zum Leuchten gebracht und trägt auf der Spitze einen Stern aus 25.000 echten Swarovski-Kristallen im Wert von 1,5 Millionen Dollar. Man gönnt sich ja sonst nichts!

  • Mi 29.12. 17.00 Uhr
    Heute Abend: Lola Blau Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    Dieses außergewöhnliche Stück von Georg Kreisler für einen Pianisten und eine Darstellerin erzählt von der jungen jüdischen Schauspielerin Lola, die ihre Karriere beginnt, als die Nationalsozialisten an die Macht gelangen. Aus ihrer österreichischen Heimat Wien flieht sie über die Schweiz in die Vereinigten Staaten von Amerika und wird dort als Sängerin erfolgreich. Als sie nach dem Krieg hoffnungsvoll nach Österreich zurückkehrt, ist der Neubeginn dort alles andere als leicht.
    Seit der Uraufführung 1971 in Wien hat die Geschichte um Lola, in der Georg Kreisler auch eigene Erfahrungen verarbeitet hat, nichts an Aktualität verloren. Kreislers ebenso melancholische wie komische, heitere und mitunter auch bissige Kabarettsongs sprechen Kopf und Herz gleichermaßen an. Für Kreisler selbst ist »Lola Blau« »die Geschichte einer Ohnmacht. Lola ist ohnmächtig gegen die sturen Schweizer, wütet ohnmächtig gegen die Sex-Karriere in Amerika, und zum Schluss ist sie wieder ohnmächtig gegen die österreichischen Ewig-Gestrigen. Sie will eigentlich nichts als ein bisschen tanzen und singen und ihrem Publikum Freude machen. Aber sie muss einsehen, dass es nichts nützt, nur einen kleinen bescheidenen Platz an der Sonne erhaschen zu wollen.«

    Übrigens: Bevor Brigitte Roth ihr jahrzehntelanges Engagement als Sängerin und Darstellerin am Theater Nordhausen beendet, wird sie unserem Publikum als Lola noch einmal mit ihrer Wandlungsfähigkeit und mit allen Facetten ihres Könnens begegnen.

     

  • Mi 29.12. 19.30 Uhr
    A New York Christmas Theater Nordhausen, Großes Haus

    Alles beginnt beim Weihnachtsbaumhändler: Tracy und Phil begegnen sich am frühen Heiligabend mitten in New York zum ersten Mal während der Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum. Leider ist nur noch ein letztes Exemplar verfügbar! Bei einem gemeinsamen Kaffee klären Tracy und Phil, warum von diesem einzigen Weihnachtsbaum ihr jeweiliges Glück abhängt. Phil möchte nach der Trennung von seiner Frau ein perfektes Weihnachtsfest für sich und seinen Sohn, und dazu gehört unbedingt ein Christbaum. Und auf Tracy wartet der erste Heiligabend mit ihrer neuen Eroberung. Da darf auf keinen Fall etwas schief gehen, zumal alles dafürspricht, dass der Geliebte ihr just heute einen Heiratsantrag machen wird! Phil überlässt Tracy schließlich den Weihnachtsbaum, und sie gehen ihrer Wege. Am Heiligabend aber ist für beide nichts wie erwartet …
    Die Musical-Revue »A New York Christmas« schließt mit einem Happy End. Sie ist zu Herzen gehend, humorvoll und mit vielen amerikanischen Weihnachtssongs und Broadwayhits aus Musicals wie »White Christmas« (Irving Berlin), »On the Town« (Leonard Bernstein) oder »Les Misérables« (Claude-Michel Schönberg) erzählt.
    Drei erfolgreiche Musicaldarsteller*innen, darunter die in Nordhausen bereits wohlbekannten Künstler Femke Soetenga und Jörg Neubauer, bringen in der Inszenierung von Ivan Alboresi die weihnachtliche Geschichte mit Esprit und viel Gefühl auf die Bühne.

    Übrigens: Jedes Jahr werden in den USA 30 bis 35 Millionen echte Weihnachtsbäume verkauft. Ein Baum der Superlative steht vor dem Rockefeller Center in New York: Er ist mindestens 20 Meter hoch, wird mit rund 45.000 LED-Birnen zum Leuchten gebracht und trägt auf der Spitze einen Stern aus 25.000 echten Swarovski-Kristallen im Wert von 1,5 Millionen Dollar. Man gönnt sich ja sonst nichts!

  • Do 30.12. 18.00 Uhr
    Filmmusikkonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Was wäre ein Kino- oder ein Fernsehfilm ohne Musik! Sie kann die Wirkung von Filmszenen verstärken, brechen oder ganz anders deuten. Die Macht der Musik wird zum Beispiel dann überdeutlich, wenn man bei einem Film den Ton abstellt. In unserem Konzert »Hollywood in Concert« feiern wir die Musik, und Sie hören berühmte Melodien u .a. von Ennio Morricone (»The Mission«), Henry Mancini (»Breakfast at Tiffany’s«) und John Williams (»Jurassic Park«) zum Wieder- oder Neuentdecken.

  • Fr 31.12. 15.00 Uhr
    Der Vetter aus Dingsda Theater Nordhausen, Großes Haus
    Ausverkauft

    Das Herz der jungen Julia de Weert schlägt für ihren Vetter Roderich, dem sie vor sieben Jahren die Treue schwor. Seitdem allerdings weilt er im fernen Osten, in Dingsda, und sie wartet sehnsüchtig auf seine Rückkehr. Für andere Männer interessiert sie sich nicht, etwa für August, den Neffen ihres Onkels und Vormundes Josef Kuhbrot. Mit diesem möchte der Onkel Julia verheiratet wissen, damit ihre Mitgift in der Familie bleibt. Da ist guter Rat teuer! Als der lang ersehnte Roderich an Julias 18. Geburtstag schließlich leibhaftig vor ihr steht, ist ihre Enttäuschung groß: Roderich hat in den Jahren gar nicht mehr an sie gedacht! Doch hat die Sache auch ihr Gutes, denn Julia kann sich jetzt eingestehen, dass sie sich eigentlich in den geheimnisvollen Fremden verguckt hat, der an ihrem Geburtstag plötzlich auftaucht …
    Eduard Künnekes Operette »Der Vetter aus Dingsda« erlebte 1921 ihre Uraufführung in Berlin und wurde sein erfolgreichstes Bühnenstück. Ihr frecher Witz, ihre spritzigen, von damals moderner amerikanischer Unterhaltungsmusik geprägten Rhythmen und etliche einprägsame Melodien versprechen auch heute noch ein Rundumvergnügen.

    Übrigens: »Dingsda« wird laut Duden »als Ersatz für ein beliebiges Substantiv, oft einen Namen, verwendet (meist weil der sprechenden Person ein bestimmtes Wort gerade nicht einfällt)«. So verhält es sich in Künnekes Operette »Der Vetter aus Dinsgda«: Zu weit von der eigenen Lebenswelt entfernt liegt für alle die Stadt »Batavia«, in der sie den Vetter Roderich seit sieben Jahren wähnen. Der Name lässt sich einfach nicht merken! Und so spricht man schlicht von »Dingsda«. Batavia war bis zur Unabhängigkeit Indonesiens in den 1940er Jahren die Hauptstadt Niederländisch-Indiens. Seitdem ist sie unter dem Namen »Jakarta« die Hauptstadt Indonesiens.

  • Fr 31.12. 19.30 Uhr
    Der Vetter aus Dingsda Theater Nordhausen, Großes Haus
    Ausverkauft

    Das Herz der jungen Julia de Weert schlägt für ihren Vetter Roderich, dem sie vor sieben Jahren die Treue schwor. Seitdem allerdings weilt er im fernen Osten, in Dingsda, und sie wartet sehnsüchtig auf seine Rückkehr. Für andere Männer interessiert sie sich nicht, etwa für August, den Neffen ihres Onkels und Vormundes Josef Kuhbrot. Mit diesem möchte der Onkel Julia verheiratet wissen, damit ihre Mitgift in der Familie bleibt. Da ist guter Rat teuer! Als der lang ersehnte Roderich an Julias 18. Geburtstag schließlich leibhaftig vor ihr steht, ist ihre Enttäuschung groß: Roderich hat in den Jahren gar nicht mehr an sie gedacht! Doch hat die Sache auch ihr Gutes, denn Julia kann sich jetzt eingestehen, dass sie sich eigentlich in den geheimnisvollen Fremden verguckt hat, der an ihrem Geburtstag plötzlich auftaucht …
    Eduard Künnekes Operette »Der Vetter aus Dingsda« erlebte 1921 ihre Uraufführung in Berlin und wurde sein erfolgreichstes Bühnenstück. Ihr frecher Witz, ihre spritzigen, von damals moderner amerikanischer Unterhaltungsmusik geprägten Rhythmen und etliche einprägsame Melodien versprechen auch heute noch ein Rundumvergnügen.

    Übrigens: »Dingsda« wird laut Duden »als Ersatz für ein beliebiges Substantiv, oft einen Namen, verwendet (meist weil der sprechenden Person ein bestimmtes Wort gerade nicht einfällt)«. So verhält es sich in Künnekes Operette »Der Vetter aus Dinsgda«: Zu weit von der eigenen Lebenswelt entfernt liegt für alle die Stadt »Batavia«, in der sie den Vetter Roderich seit sieben Jahren wähnen. Der Name lässt sich einfach nicht merken! Und so spricht man schlicht von »Dingsda«. Batavia war bis zur Unabhängigkeit Indonesiens in den 1940er Jahren die Hauptstadt Niederländisch-Indiens. Seitdem ist sie unter dem Namen »Jakarta« die Hauptstadt Indonesiens.

  • So 02.01. 18.00 Uhr
    Der Vetter aus Dingsda Theater Nordhausen, Großes Haus

    Das Herz der jungen Julia de Weert schlägt für ihren Vetter Roderich, dem sie vor sieben Jahren die Treue schwor. Seitdem allerdings weilt er im fernen Osten, in Dingsda, und sie wartet sehnsüchtig auf seine Rückkehr. Für andere Männer interessiert sie sich nicht, etwa für August, den Neffen ihres Onkels und Vormundes Josef Kuhbrot. Mit diesem möchte der Onkel Julia verheiratet wissen, damit ihre Mitgift in der Familie bleibt. Da ist guter Rat teuer! Als der lang ersehnte Roderich an Julias 18. Geburtstag schließlich leibhaftig vor ihr steht, ist ihre Enttäuschung groß: Roderich hat in den Jahren gar nicht mehr an sie gedacht! Doch hat die Sache auch ihr Gutes, denn Julia kann sich jetzt eingestehen, dass sie sich eigentlich in den geheimnisvollen Fremden verguckt hat, der an ihrem Geburtstag plötzlich auftaucht …
    Eduard Künnekes Operette »Der Vetter aus Dingsda« erlebte 1921 ihre Uraufführung in Berlin und wurde sein erfolgreichstes Bühnenstück. Ihr frecher Witz, ihre spritzigen, von damals moderner amerikanischer Unterhaltungsmusik geprägten Rhythmen und etliche einprägsame Melodien versprechen auch heute noch ein Rundumvergnügen.

    Übrigens: »Dingsda« wird laut Duden »als Ersatz für ein beliebiges Substantiv, oft einen Namen, verwendet (meist weil der sprechenden Person ein bestimmtes Wort gerade nicht einfällt)«. So verhält es sich in Künnekes Operette »Der Vetter aus Dinsgda«: Zu weit von der eigenen Lebenswelt entfernt liegt für alle die Stadt »Batavia«, in der sie den Vetter Roderich seit sieben Jahren wähnen. Der Name lässt sich einfach nicht merken! Und so spricht man schlicht von »Dingsda«. Batavia war bis zur Unabhängigkeit Indonesiens in den 1940er Jahren die Hauptstadt Niederländisch-Indiens. Seitdem ist sie unter dem Namen »Jakarta« die Hauptstadt Indonesiens.

  • Fr 07.01. 19.30 Uhr
    Neujahrskonzert Achteckhaus, Schloss Sondershausen
    Ausverkauft

    Mit rauschenden Walzern und spritzigen Polkas aus der Feder der Familie Strauß und weiterer Komponisten aus der Reihe der Wiener Tonmeister begrüßt das Loh-Orchester das neue Jahr 2022. Zudem fließen musikalisch Champagner und Wein in Strömen in einem Konzert, das von Michael Helmrath dirigiert und kurzweilig moderiert wird.

  • Fr 07.01. 19.30 Uhr
    Premiere:
    Mein Freund Harvey
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    Elwood P. Dowd, ein Junggeselle mit tadellosen Manieren, hat einen außergewöhnlichen Freund an seiner Seite. Dieser trägt ein weißes Fell, ist rund zwei Meter groß und nur für Elwood sichtbar: Harvey ist ein Hase. Das unzertrennliche Paar zieht durch die Kneipen der Stadt und schenkt den alltäglichen Ängsten und Sehnsüchten der Menschen Gehör. Für Elwoods Schwester Veta ist das Benehmen des Bruders Provokation und Blamage zugleich. Wie soll sie ihre Tochter unter die Haube bringen, wenn der Bruder verrücktspielt? Als Elwood einigen Party-Gästen seinen unsichtbaren Begleiter und Vertrauten vorstellt, platzt Veta endgültig der Kragen, und sie liefert Elwood in eine psychiatrische Heilanstalt ein. Doch die Ärzte halten nicht Elwood, sondern sie für geisteskrank. Von nun an reiht sich Missverständnis an Missverständnis. Und ein turbulentes Verwirrspiel nimmt Fahrt auf, an dessen Ende sogar der Chefarzt der Klinik höchstpersönlich zur Hasenjagd aufruft.
    Das mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Broadwaystück »Mein Freund Harvey« wurde 1950 durch die Verfilmung mit James Stewart in der Hauptrolle weltberühmt. Die amerikanische Autorin Mary Chase (1907–1981) schuf eine lebensbejahende Komödie über die Kraft der Imagination und ein wunderbares Plädoyer für Freundlichkeit und Güte in einer Welt voller Irrsinn und Aggressivität. Ohne Hasen geht es nicht!

    Übrigens: Nach dem Erfolg der Verfilmung mit James Stewart wurde dieser auf der Straße oft gefragt, wo denn Harvey sei. Stewart antwortete stets, dass sich sein Freund erkältet und entschieden habe, zu Hause zu bleiben.

  • Sa 08.01. 19.30 Uhr
    Neujahrskonzert Kultur- und Kongresszentrum, Bad Langensalza

    Mit rauschenden Walzern und spritzigen Polkas aus der Feder der Familie Strauß und weiterer Komponisten aus der Reihe der Wiener Tonmeister begrüßt das Loh-Orchester das neue Jahr 2022. Zudem fließen musikalisch Champagner und Wein in Strömen in einem Konzert, das von Michael Helmrath dirigiert und kurzweilig moderiert wird.

  • Sa 08.01. 19.30 Uhr
    Premiere:
    Carmen
    Theater im Stadthaus, Rudolstadt

    Die tragisch endende Liebesgeschichte zwischen der temperamentvollen Carmen und dem Sergeanten Don José, die zunächst 1847 als französische Novelle von Prosper Mérimée erschienen war, inspirierte Anfang der 1870er Jahre den Komponisten Georges Bizet zu seiner berühmt gewordenen Oper »Carmen«. Gleich zu Beginn verrät die Musik, dass die leidenschaftliche, nach Unabhängigkeit strebende Carmen und der gesellschaftlich eher angepasste und schnell eifersüchtige Don José nicht zueinander passen und schließlich einen tödlichen Konflikt austragen werden. Exotisches Milieu, das musikalisch seinen Ausdruck in einer besonderen Farbigkeit der Partitur findet, feurige Rhythmen und nicht zuletzt eine spannende Handlung machten Bizets Oper unsterblich.
    Der russische Komponist Rodion Shchedrin hat weite Teile von Bizets Partitur – darunter Highlights wie Carmens Habanera oder das Torrero-Lied des Stierkämpfers Escamillo – in eine effektvolle Fassung für Streichorchester und Schlagwerk überführt. Ballettdirektor Ivan Alboresi dient diese Bearbeitung als Inspiration für sein neues Handlungsballett, in dem er sich die spanische Liebesgeschichte, angereichert mit weiterer Musik, gemeinsam mit seinem Ballett TN LOS! tanzend für sein Publikum erschließt.

    Übrigens: Dass Bizets Musik eine choreografische Umsetzung geradezu herausfordert, fand auch der Produzent Horant H. Hohlfeld, als er im Jahr 1990 seinen Tanzfilm »Carmen on Ice« für Eiskunstläufer entwickelte. Die Titelrolle besetzte er prominent mit Katharina Witt. Sie war schon 1988 bei den Olympischen Spielen in Calgary in einer Kür zu Bizets Musik als Carmen angetreten und wurde damit Olympiasiegerin.

  • So 09.01. 15.00 Uhr
    Heute Abend: Lola Blau Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    Dieses außergewöhnliche Stück von Georg Kreisler für einen Pianisten und eine Darstellerin erzählt von der jungen jüdischen Schauspielerin Lola, die ihre Karriere beginnt, als die Nationalsozialisten an die Macht gelangen. Aus ihrer österreichischen Heimat Wien flieht sie über die Schweiz in die Vereinigten Staaten von Amerika und wird dort als Sängerin erfolgreich. Als sie nach dem Krieg hoffnungsvoll nach Österreich zurückkehrt, ist der Neubeginn dort alles andere als leicht.
    Seit der Uraufführung 1971 in Wien hat die Geschichte um Lola, in der Georg Kreisler auch eigene Erfahrungen verarbeitet hat, nichts an Aktualität verloren. Kreislers ebenso melancholische wie komische, heitere und mitunter auch bissige Kabarettsongs sprechen Kopf und Herz gleichermaßen an. Für Kreisler selbst ist »Lola Blau« »die Geschichte einer Ohnmacht. Lola ist ohnmächtig gegen die sturen Schweizer, wütet ohnmächtig gegen die Sex-Karriere in Amerika, und zum Schluss ist sie wieder ohnmächtig gegen die österreichischen Ewig-Gestrigen. Sie will eigentlich nichts als ein bisschen tanzen und singen und ihrem Publikum Freude machen. Aber sie muss einsehen, dass es nichts nützt, nur einen kleinen bescheidenen Platz an der Sonne erhaschen zu wollen.«

    Übrigens: Bevor Brigitte Roth ihr jahrzehntelanges Engagement als Sängerin und Darstellerin am Theater Nordhausen beendet, wird sie unserem Publikum als Lola noch einmal mit ihrer Wandlungsfähigkeit und mit allen Facetten ihres Könnens begegnen.

     

  • So 09.01. 18.00 Uhr
    Neujahrskonzert Theater Nordhausen, Großes Haus
    Ausverkauft

    Mit rauschenden Walzern und spritzigen Polkas aus der Feder der Familie Strauß und weiterer Komponisten aus der Reihe der Wiener Tonmeister begrüßt das Loh-Orchester das neue Jahr 2022. Zudem fließen musikalisch Champagner und Wein in Strömen in einem Konzert, das von Michael Helmrath dirigiert und kurzweilig moderiert wird.

  • Di 11.01. 15.00 Uhr
    Carmen Theater im Stadthaus, Rudolstadt

    Die tragisch endende Liebesgeschichte zwischen der temperamentvollen Carmen und dem Sergeanten Don José, die zunächst 1847 als französische Novelle von Prosper Mérimée erschienen war, inspirierte Anfang der 1870er Jahre den Komponisten Georges Bizet zu seiner berühmt gewordenen Oper »Carmen«. Gleich zu Beginn verrät die Musik, dass die leidenschaftliche, nach Unabhängigkeit strebende Carmen und der gesellschaftlich eher angepasste und schnell eifersüchtige Don José nicht zueinander passen und schließlich einen tödlichen Konflikt austragen werden. Exotisches Milieu, das musikalisch seinen Ausdruck in einer besonderen Farbigkeit der Partitur findet, feurige Rhythmen und nicht zuletzt eine spannende Handlung machten Bizets Oper unsterblich.
    Der russische Komponist Rodion Shchedrin hat weite Teile von Bizets Partitur – darunter Highlights wie Carmens Habanera oder das Torrero-Lied des Stierkämpfers Escamillo – in eine effektvolle Fassung für Streichorchester und Schlagwerk überführt. Ballettdirektor Ivan Alboresi dient diese Bearbeitung als Inspiration für sein neues Handlungsballett, in dem er sich die spanische Liebesgeschichte, angereichert mit weiterer Musik, gemeinsam mit seinem Ballett TN LOS! tanzend für sein Publikum erschließt.

    Übrigens: Dass Bizets Musik eine choreografische Umsetzung geradezu herausfordert, fand auch der Produzent Horant H. Hohlfeld, als er im Jahr 1990 seinen Tanzfilm »Carmen on Ice« für Eiskunstläufer entwickelte. Die Titelrolle besetzte er prominent mit Katharina Witt. Sie war schon 1988 bei den Olympischen Spielen in Calgary in einer Kür zu Bizets Musik als Carmen angetreten und wurde damit Olympiasiegerin.

  • Fr 14.01. 19.30 Uhr
    L'elisir d'amore (Der Liebestrank) Theater Nordhausen, Großes Haus

    Liebe macht blind, manchmal jedenfalls. In Gaetano Donizettis Erfolgsoper »L’elisir d’amore« fällt der in die wohlhabende Adina verliebte Nemorino auf den reisenden »Arzt« Dulcamara herein. Dieser ist nichts anderes als ein großer Schwindler, der ganz normalen Wein als Liebestrank anbietet. Nemorino kauft ihn nur allzu gerne, denn er hofft, damit seinem Liebesglück auf die Sprünge helfen zu können. Schließlich, so denkt er, zeigte ein Liebestrank auch bei Tristan und Isolde einst Erfolg. Zu seinem Leidwesen geht die Angebetete aber auf die Avancen des Sergeanten Belcore ein. Dass sich Adina schließlich doch Nemorino zuwendet, führt er auf die Wirkung des »Liebestranks« zurück, was nicht ganz falsch ist, denn der Wein nimmt Nemorino immerhin seine Schüchternheit.
    Mit viel Humor gespickt ist die Geschichte in Donizettis komischer Oper aus dem Jahr 1832. Gleichwohl nimmt seine an eingängigen Melodien reiche Musik die Protagonisten ernst, ergründet auch die Tiefen seelischen Erlebens und bleibt dabei doch immer leichtfüßig. Der erfahrene Gastdirigent Fabrizio Ventura konnte gewonnen werden, um eines der beliebtesten Werke der Opernliteratur mit der gebotenen Italianità im Nordhäuser Theater zum Klingen zu bringen.

    Übrigens: Dass Donizetti, der mit 38 Jahren bereits 50 Opern zu Papier gebracht hatte, in einer wahnsinnigen Schnelligkeit komponierte und damit den Wunsch des damaligen Opernpublikums nach immer neuer Unterhaltung zu erfüllen versuchte, brachte ihm nicht nur Zuspruch ein. Von Heinrich Heine ist die spöttische Bemerkung überliefert, dass Donizetti in seiner Fruchtbarkeit nur den Kaninchen nachstehe …

  • Sa 15.01. 18.00 Uhr
    Neujahrskonzert Erlebnisbergwerk, Sondershausen

    Mit rauschenden Walzern und spritzigen Polkas aus der Feder der Familie Strauß und weiterer Komponisten aus der Reihe der Wiener Tonmeister begrüßt das Loh-Orchester das neue Jahr 2022. Zudem fließen musikalisch Champagner und Wein in Strömen in einem Konzert, das von Michael Helmrath dirigiert und kurzweilig moderiert wird.

  • Sa 15.01. 18.00 Uhr
    Stückwerk N°18 Theater Nordhausen, Großes Haus

    Stückwerk – die Werkstatt des Jungen Theaters lädt alle großen und kleinen Zuschauer*innen ein, herauszufinden, was sowohl der Theaterjugendclub als auch der Zirkus Zappelini in der neuen Spielzeit geplant haben und am Proben sind. Ausschnitte aus den anstehenden Produktionen sollen Lust machen auf mehr: mehr Schauspiel, mehr Zirkus, mehr Theater!
    Wo wollen wir hin? Was wollen wir im Leben erreichen? Darum geht es für den Theaterjugendclub in seiner ersten Premiere der Spielzeit. In »Freiheit für alle!« wird die mögliche Zukunft erst einmal geprobt, vorstellbare Szenarien durchgespielt und aufkommende Bruchstellen direkt erkannt. Aber bringt dieses »so tun als ob« wirklich etwas, wenn es an die konkrete Zukunftsplanung geht?
    Herausfinden, wer man wirklich ist bzw. wer man sein möchte: Das will Karl Moor, der von seinem Vater verstoßen wird, sich seiner alten Clique wieder anschließt und mit denen ziemlich viel Mist baut. Auslöser für alles ist eine Intrige seines jüngeren Bruders Franz, der es nicht erträgt, dass seinem älteren Bruder immer alles in der Schoß gelegt wird. In »Die Räuber 2.0« beschäftigen sich die Jugendclubber*innen mit der Frage nach der eigenen Zugehörigkeit zu einer Gruppe, mit Eifersucht, der ersten Liebe und den Auswirkungen von Feindschaft zwischen Geschwistern.
    Die jungen Artistinnen und Artisten des Zirkus Zappelini erwecken in dieser Spielzeit eine der bekanntesten Puppen zum Leben: Pinocchio entführt die Zuschauer*innen in seine ganz eigene Welt voller Artistik, Jonglage und Clownerie.
    Auch unsere jüngsten Darsteller*innen vom Theaterjugendclub Junior werden an diesem Abend einen aktuellen Stand ihrer Probenarbeit zeigen. Weitere Gäste runden den Abend und das Stückwerk N° 18 ebenso ab wie die anschließende Party im Foyer des Theaters, zu der alle Teilnehmer*innen und Zuschauer*innen eingeladen sind.

  • Sa 15.01. 19.30 Uhr
    Veronika, der Korn ist da Echter Nordhäuser Traditionsbrennerei

    Seit drei Jahren ausverkaufte Vorstellungen: Der Dauerbrenner in der »Tradi« sorgt auch in dieser Spielzeit für Unterhaltung!
    Nicht nur der Korn ist in der Bar »Zur fröhlichen Henriette« als Tröster für die verlassene Veronika zu haben. Die empathische Bardame, die auch als Pianistin gefühlvollen Einsatz zeigt, liefert den Soundtrack zur Erinnerung an bessere Zeiten: ein aufheiterndes, buntes Repertoire hauptsächlich aus den zwanziger bis fünfziger Jahren. Auch zaubert sie den schönen Gigolo Jean herbei, der in Wirklichkeit Hans heißt und von Frankreich nur träumt.

    Wichtig: Die »2G-Regel« ist aufgrund der räumlichen Gegebenheiten das Maß der Dinge. Es dürfen nur Geimpfte und Genesene in die Innenräume der Nordhäuser Traditionsbrennerei.

     

  • So 16.01. 14.30 Uhr
    Kain und Abel/Verklärte Nacht Theater Nordhausen, Großes Haus

    So unterschiedlich die Werke dieses Doppelabends auch sind, einen doch mannigfache Verbindungen die neueste Oper von Christoph Ehrenfellner und das Ballett von Ivan Alboresi zur romantischen Musik Arnold Schönbergs. In beiden Hälften wird vom elterlichen Verhältnis zu den Kindern, von Familienkonstellationen und Paarbeziehungen erzählt. Der zentralste Brückenschlag aber sind Stationen aus der Geschichte der weiblichen Emanzipation.

    »Kain und Abel«
    Von der ältesten Familiengeschichte überhaupt handelt Christoph Ehrenfellners tragische Oper »Kain und Abel«, die eigens für das Theater Nordhausen entstand. Der strenge Gott-Vater bevorzugt Abel und zeigt gegenüber seinem Erstgeborenen Kain eine besondere Härte. Den Mord Kains an seinem Bruder aus Kränkung und Eifersucht beantwortet der Vater mit dessen Verbannung und dem Kainsmal. Evas Klage über den Verlust beider Söhne rahmt das archaische Geschehen ein. Es schließt mit einer überraschenden, aber konsequenten Entscheidung Evas, die weit über die biblische Geschichte hinausgeht.

    »Verklärte Nacht«
    In ergreifender romantischer Tonsprache schrieb Arnold Schönberg als junger Mann seine sinfonische Dichtung »Verklärte Nacht« im Jahr 1899, weit vor seiner Entwicklung der Zwölftontechnik. Zugrunde liegt dem Werk ein Gedicht von Richard Dehmel. Der 1863 geborene Lyriker brach mit damaligen Tabus bürgerlicher Moral: Eine namenlose Frau berichtet ihrem Geliebten auf einem Gang durch die Nacht, von einem anderen Mann ein Kind zu erwarten. Ihr Gefährte nimmt daran keinen Anstoß, im Gegenteil, er will das Kind um der Liebe willen wie sein eigenes annehmen.
    Die ausdrucksstarke Musik, die laut Schönberg auch ohne Kenntnis des Gedichts »als reine Musik« gehört werden kann, lässt viel Interpretationsspielraum. Diesen macht sich Ballettdirektor Ivan Alboresi mit einer eigenen Sicht auf das Stück zunutze.

    Übrigens: Schönbergs Erfindungsreichtum blieb nicht auf die Musik beschränkt. So entwickelte er beispielsweise ein Schachspiel, bei dem nicht zwei, sondern vier Spieler gegeneinander antreten. Für sein Arbeitszimmer baute Schönberg einen Stuhl, dessen Lehne als Leiter umfunktioniert werden konnte, damit er selbst leichter an die Bücher in den oberen Regalfächern gelangte. Außerdem verbesserte er allerlei Alltagsgegenstände und schuf u. a. einen Zahnpastaspender, einen Klebebandroller, einen Notenständer mit vier Pulten und verschiedene Schreibwerkzeuge. Seine komplexeste Erfindung aber war eine Notenschreibmaschine, mit der man 360 verschiedene Zeichen schreiben konnte.

     

  • Fr 21.01. 19.30 Uhr
    Der Vetter aus Dingsda Theater Nordhausen, Großes Haus

    Das Herz der jungen Julia de Weert schlägt für ihren Vetter Roderich, dem sie vor sieben Jahren die Treue schwor. Seitdem allerdings weilt er im fernen Osten, in Dingsda, und sie wartet sehnsüchtig auf seine Rückkehr. Für andere Männer interessiert sie sich nicht, etwa für August, den Neffen ihres Onkels und Vormundes Josef Kuhbrot. Mit diesem möchte der Onkel Julia verheiratet wissen, damit ihre Mitgift in der Familie bleibt. Da ist guter Rat teuer! Als der lang ersehnte Roderich an Julias 18. Geburtstag schließlich leibhaftig vor ihr steht, ist ihre Enttäuschung groß: Roderich hat in den Jahren gar nicht mehr an sie gedacht! Doch hat die Sache auch ihr Gutes, denn Julia kann sich jetzt eingestehen, dass sie sich eigentlich in den geheimnisvollen Fremden verguckt hat, der an ihrem Geburtstag plötzlich auftaucht …
    Eduard Künnekes Operette »Der Vetter aus Dingsda« erlebte 1921 ihre Uraufführung in Berlin und wurde sein erfolgreichstes Bühnenstück. Ihr frecher Witz, ihre spritzigen, von damals moderner amerikanischer Unterhaltungsmusik geprägten Rhythmen und etliche einprägsame Melodien versprechen auch heute noch ein Rundumvergnügen.

    Übrigens: »Dingsda« wird laut Duden »als Ersatz für ein beliebiges Substantiv, oft einen Namen, verwendet (meist weil der sprechenden Person ein bestimmtes Wort gerade nicht einfällt)«. So verhält es sich in Künnekes Operette »Der Vetter aus Dinsgda«: Zu weit von der eigenen Lebenswelt entfernt liegt für alle die Stadt »Batavia«, in der sie den Vetter Roderich seit sieben Jahren wähnen. Der Name lässt sich einfach nicht merken! Und so spricht man schlicht von »Dingsda«. Batavia war bis zur Unabhängigkeit Indonesiens in den 1940er Jahren die Hauptstadt Niederländisch-Indiens. Seitdem ist sie unter dem Namen »Jakarta« die Hauptstadt Indonesiens.

  • Sa 22.01. 19.30 Uhr
    Carmen Theater im Stadthaus, Rudolstadt

    Die tragisch endende Liebesgeschichte zwischen der temperamentvollen Carmen und dem Sergeanten Don José, die zunächst 1847 als französische Novelle von Prosper Mérimée erschienen war, inspirierte Anfang der 1870er Jahre den Komponisten Georges Bizet zu seiner berühmt gewordenen Oper »Carmen«. Gleich zu Beginn verrät die Musik, dass die leidenschaftliche, nach Unabhängigkeit strebende Carmen und der gesellschaftlich eher angepasste und schnell eifersüchtige Don José nicht zueinander passen und schließlich einen tödlichen Konflikt austragen werden. Exotisches Milieu, das musikalisch seinen Ausdruck in einer besonderen Farbigkeit der Partitur findet, feurige Rhythmen und nicht zuletzt eine spannende Handlung machten Bizets Oper unsterblich.
    Der russische Komponist Rodion Shchedrin hat weite Teile von Bizets Partitur – darunter Highlights wie Carmens Habanera oder das Torrero-Lied des Stierkämpfers Escamillo – in eine effektvolle Fassung für Streichorchester und Schlagwerk überführt. Ballettdirektor Ivan Alboresi dient diese Bearbeitung als Inspiration für sein neues Handlungsballett, in dem er sich die spanische Liebesgeschichte, angereichert mit weiterer Musik, gemeinsam mit seinem Ballett TN LOS! tanzend für sein Publikum erschließt.

    Übrigens: Dass Bizets Musik eine choreografische Umsetzung geradezu herausfordert, fand auch der Produzent Horant H. Hohlfeld, als er im Jahr 1990 seinen Tanzfilm »Carmen on Ice« für Eiskunstläufer entwickelte. Die Titelrolle besetzte er prominent mit Katharina Witt. Sie war schon 1988 bei den Olympischen Spielen in Calgary in einer Kür zu Bizets Musik als Carmen angetreten und wurde damit Olympiasiegerin.

  • Sa 22.01. 19.30 Uhr
    Mein Freund Harvey Theater Nordhausen, Großes Haus

    Elwood P. Dowd, ein Junggeselle mit tadellosen Manieren, hat einen außergewöhnlichen Freund an seiner Seite. Dieser trägt ein weißes Fell, ist rund zwei Meter groß und nur für Elwood sichtbar: Harvey ist ein Hase. Das unzertrennliche Paar zieht durch die Kneipen der Stadt und schenkt den alltäglichen Ängsten und Sehnsüchten der Menschen Gehör. Für Elwoods Schwester Veta ist das Benehmen des Bruders Provokation und Blamage zugleich. Wie soll sie ihre Tochter unter die Haube bringen, wenn der Bruder verrücktspielt? Als Elwood einigen Party-Gästen seinen unsichtbaren Begleiter und Vertrauten vorstellt, platzt Veta endgültig der Kragen, und sie liefert Elwood in eine psychiatrische Heilanstalt ein. Doch die Ärzte halten nicht Elwood, sondern sie für geisteskrank. Von nun an reiht sich Missverständnis an Missverständnis. Und ein turbulentes Verwirrspiel nimmt Fahrt auf, an dessen Ende sogar der Chefarzt der Klinik höchstpersönlich zur Hasenjagd aufruft.
    Das mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Broadwaystück »Mein Freund Harvey« wurde 1950 durch die Verfilmung mit James Stewart in der Hauptrolle weltberühmt. Die amerikanische Autorin Mary Chase (1907–1981) schuf eine lebensbejahende Komödie über die Kraft der Imagination und ein wunderbares Plädoyer für Freundlichkeit und Güte in einer Welt voller Irrsinn und Aggressivität. Ohne Hasen geht es nicht!

    Übrigens: Nach dem Erfolg der Verfilmung mit James Stewart wurde dieser auf der Straße oft gefragt, wo denn Harvey sei. Stewart antwortete stets, dass sich sein Freund erkältet und entschieden habe, zu Hause zu bleiben.

  • So 23.01. 14.30 Uhr
    Mein Freund Harvey Theater Nordhausen, Großes Haus

    Elwood P. Dowd, ein Junggeselle mit tadellosen Manieren, hat einen außergewöhnlichen Freund an seiner Seite. Dieser trägt ein weißes Fell, ist rund zwei Meter groß und nur für Elwood sichtbar: Harvey ist ein Hase. Das unzertrennliche Paar zieht durch die Kneipen der Stadt und schenkt den alltäglichen Ängsten und Sehnsüchten der Menschen Gehör. Für Elwoods Schwester Veta ist das Benehmen des Bruders Provokation und Blamage zugleich. Wie soll sie ihre Tochter unter die Haube bringen, wenn der Bruder verrücktspielt? Als Elwood einigen Party-Gästen seinen unsichtbaren Begleiter und Vertrauten vorstellt, platzt Veta endgültig der Kragen, und sie liefert Elwood in eine psychiatrische Heilanstalt ein. Doch die Ärzte halten nicht Elwood, sondern sie für geisteskrank. Von nun an reiht sich Missverständnis an Missverständnis. Und ein turbulentes Verwirrspiel nimmt Fahrt auf, an dessen Ende sogar der Chefarzt der Klinik höchstpersönlich zur Hasenjagd aufruft.
    Das mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Broadwaystück »Mein Freund Harvey« wurde 1950 durch die Verfilmung mit James Stewart in der Hauptrolle weltberühmt. Die amerikanische Autorin Mary Chase (1907–1981) schuf eine lebensbejahende Komödie über die Kraft der Imagination und ein wunderbares Plädoyer für Freundlichkeit und Güte in einer Welt voller Irrsinn und Aggressivität. Ohne Hasen geht es nicht!

    Übrigens: Nach dem Erfolg der Verfilmung mit James Stewart wurde dieser auf der Straße oft gefragt, wo denn Harvey sei. Stewart antwortete stets, dass sich sein Freund erkältet und entschieden habe, zu Hause zu bleiben.

  • So 23.01. 16.00 Uhr
    Kulissen-Klatsch EXKLUSIV Theater Nordhausen, Kassenhalle

    Mit dem Spatenstich im Sommer 2020 begannen die Arbeiten für den von langer Hand geplanten Anbau und die dann anschließende Sanierung unseres Theaters! Wie sieht es nun hinter den Kulissen aus? Was wurde bereits gebaut, verändert, was steht noch aus? Intendant Daniel Klajner lädt zu einer exklusiven Führung ein, die den aktuellen Stand der Bauarbeiten anschaulich erklärt und – falls es die Bauarbeiten erlauben – eine Besichtigung der Baustelle ermöglicht. Gleichzeitig erläutert er die komplexen Zusammenhänge, die im Miteinander aller Theaterkolleg*innen Voraussetzung dafür sind, einen Theaterabend überhaupt möglich zu machen. Im Anschluss an die knapp zweistündige Führung gibt es bei einem Glas Sekt und einer Brezel die Gelegenheit, mit ihm in der Intendanz ins Gespräch zu kommen.

  • Mi 26.01. 19.30 Uhr
    Küchenklatsch bei Klajner Theater Nordhausen, Oberes Foyer

    Intendant Daniel Klajner bringt den Südharz zum Kochen! Die beliebte und äußerst erfolgreiche Theaterkochshow »Küchenklatsch bei Klajner« setzen wir in dieser Spielzeit fort. Als Gäste lädt sich der Intendant Persönlichkeiten aus dem TN LOS!, dem Südharz, Thüringen und aller Welt ein, um mit ihnen über das Leben, die Welt und das Theater zu plaudern und zu diskutieren. Und natürlich kommt dabei das Kulinarische nicht zu kurz!

    Mit Carina Schmidt-Pförtner Geschäftsführerin der HS Industrie Service GmbH in Nordhausen, Peter Cott Pädagoge und Journalist

  • Sa 29.01. 17.00 Uhr
    Premiere:
    Tristan und Isolde
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    Schnell ist die Geschichte von Richard Wagners berühmtem Musikdrama »Tristan und Isolde« in ihren Grundzügen erzählt: Tristan, Gefolgsmann und Neffe König Markes von Cornwall, und Isolde, irische Königstochter, lieben sich. Doch gesellschaftliche und politische Zwänge haben beide bisher daran gehindert, die Liebe dem anderen zu gestehen. Was schlimm ist für Isolde: Tristan soll sie König Marke als Braut zuführen. Mit einem Todestrank will sie daher ihrem eigenen, aber auch Tristans Leben ein Ende setzen.
    Allerdings reicht Brangäne, Isoldes treue Begleiterin, entgegen den Anweisungen ihrer Herrin den beiden nicht den Todes-, sondern den Liebestrank dar. Nachdem Tristan und Isolde ihn zu sich genommen haben, kennt ihre Liebe kein Halten mehr. Doch ahnen sie, dass erst der Tod ihrer Sehnsucht vollends Erfüllung geben wird.
    Das eigentliche Geschehen dieses beeindruckenden Bühnendramas spielt sich in der dicht gewobenen, ungemein sinnlichen Musik Wagners ab. Sie zieht die Zuhörer in ein seelisches Erleben hinein, das der Komponist selbst als »zwischen äußerstem Wonneverlangen und allerentschiedenster Todessehnsucht« beschrieb.
    »Tristan und Isolde« übte einen enormen Einfluss auf die Kulturgeschichte aus. Das Neue an Wagners Musik manifestiert sich nicht zuletzt in dem berühmt gewordenen eröffnenden »Tristan-Akkord«, dessen revolutionäre Harmonik den Weg in die Moderne ebnete.

    Übrigens: Für Giuseppe Verdi war Wagners »Tristan« schlichtweg »wunderbar, wunderbar, unsagbar wunderbar«. Clara Schumann hingegen empfand die Oper als »das Widerwärtigste, was ich noch in meinem Leben gesehen und gehört. … Die Liebenden reißen sich förmlich das Herz aus dem Leibe, und die Musik versinnlicht das in den widerlichsten Klängen!«

  • Mi 02.02. 19.00 Uhr
    Ballett hautnah »Petruschka/Playdead« Theater Nordhausen, Großes Haus

    An diesem Abend möchten wie Sie auf den neuen Ballett-Doppelabend neugierig machen! Ballettdirektor Ivan Alboresi wird gemeinsam mit Chefdramaturgin Juliane Hirschmann Hintergründe seiner eigenen Arbeit an seinem neuen Ballett »Petruschka« mit Musik von Igor Strawinsky erläutern und darüber hinaus das Ballett des Gastchoreografen Douglas Lee vorstellen. Doch nicht nur das: Natürlich gibt es auch getanzte Ausschnitte durch das Ballett TN LOS! zu sehen!

  • Do 03.02. 18.00 Uhr
    Mittendrin statt außen vor Haus der Kunst, Sondershausen

    Wie fühlt es sich an, wie klingt es, wenn man wie die Musiker*innen mitten im Orchester sitzt, für ein Konzert probt und der Dirigent vor einem steht? Wenn Sie genau das einmal erleben möchten, dann kommen Sie zu einem exklusiven Probenbesuch zu uns ins Haus der Kunst!
    Zuvor haben Sie die Gelegenheit, geführt durch diese traditionelle Heimstätte des Loh-Orchesters zu streifen. Innerhalb einer knappen Stunde erfahren Sie im Rundgang durch den Verwaltungs- und Garderobentrakt, durch den Unterbühnenbereich bis in die umfangreiche Notenbibliothek Historisches, Alltägliches und Kurioses über das Loh-Orchester, seine Musiker*innen und Generalmusikdirektoren.
    Zwischen Führung und Probenbeginn laden wir Sie zu einer kleinen kulinarischen Stärkung in die »Caféstube« des Orchesters ein.

  • Fr 04.02. 19.30 Uhr
    Mein Freund Harvey Theater Nordhausen, Großes Haus

    Elwood P. Dowd, ein Junggeselle mit tadellosen Manieren, hat einen außergewöhnlichen Freund an seiner Seite. Dieser trägt ein weißes Fell, ist rund zwei Meter groß und nur für Elwood sichtbar: Harvey ist ein Hase. Das unzertrennliche Paar zieht durch die Kneipen der Stadt und schenkt den alltäglichen Ängsten und Sehnsüchten der Menschen Gehör. Für Elwoods Schwester Veta ist das Benehmen des Bruders Provokation und Blamage zugleich. Wie soll sie ihre Tochter unter die Haube bringen, wenn der Bruder verrücktspielt? Als Elwood einigen Party-Gästen seinen unsichtbaren Begleiter und Vertrauten vorstellt, platzt Veta endgültig der Kragen, und sie liefert Elwood in eine psychiatrische Heilanstalt ein. Doch die Ärzte halten nicht Elwood, sondern sie für geisteskrank. Von nun an reiht sich Missverständnis an Missverständnis. Und ein turbulentes Verwirrspiel nimmt Fahrt auf, an dessen Ende sogar der Chefarzt der Klinik höchstpersönlich zur Hasenjagd aufruft.
    Das mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Broadwaystück »Mein Freund Harvey« wurde 1950 durch die Verfilmung mit James Stewart in der Hauptrolle weltberühmt. Die amerikanische Autorin Mary Chase (1907–1981) schuf eine lebensbejahende Komödie über die Kraft der Imagination und ein wunderbares Plädoyer für Freundlichkeit und Güte in einer Welt voller Irrsinn und Aggressivität. Ohne Hasen geht es nicht!

    Übrigens: Nach dem Erfolg der Verfilmung mit James Stewart wurde dieser auf der Straße oft gefragt, wo denn Harvey sei. Stewart antwortete stets, dass sich sein Freund erkältet und entschieden habe, zu Hause zu bleiben.

  • Fr 04.02. 19.30 Uhr
    Carmen Theater im Stadthaus, Rudolstadt

    Die tragisch endende Liebesgeschichte zwischen der temperamentvollen Carmen und dem Sergeanten Don José, die zunächst 1847 als französische Novelle von Prosper Mérimée erschienen war, inspirierte Anfang der 1870er Jahre den Komponisten Georges Bizet zu seiner berühmt gewordenen Oper »Carmen«. Gleich zu Beginn verrät die Musik, dass die leidenschaftliche, nach Unabhängigkeit strebende Carmen und der gesellschaftlich eher angepasste und schnell eifersüchtige Don José nicht zueinander passen und schließlich einen tödlichen Konflikt austragen werden. Exotisches Milieu, das musikalisch seinen Ausdruck in einer besonderen Farbigkeit der Partitur findet, feurige Rhythmen und nicht zuletzt eine spannende Handlung machten Bizets Oper unsterblich.
    Der russische Komponist Rodion Shchedrin hat weite Teile von Bizets Partitur – darunter Highlights wie Carmens Habanera oder das Torrero-Lied des Stierkämpfers Escamillo – in eine effektvolle Fassung für Streichorchester und Schlagwerk überführt. Ballettdirektor Ivan Alboresi dient diese Bearbeitung als Inspiration für sein neues Handlungsballett, in dem er sich die spanische Liebesgeschichte, angereichert mit weiterer Musik, gemeinsam mit seinem Ballett TN LOS! tanzend für sein Publikum erschließt.

    Übrigens: Dass Bizets Musik eine choreografische Umsetzung geradezu herausfordert, fand auch der Produzent Horant H. Hohlfeld, als er im Jahr 1990 seinen Tanzfilm »Carmen on Ice« für Eiskunstläufer entwickelte. Die Titelrolle besetzte er prominent mit Katharina Witt. Sie war schon 1988 bei den Olympischen Spielen in Calgary in einer Kür zu Bizets Musik als Carmen angetreten und wurde damit Olympiasiegerin.

  • Sa 05.02. 18.00 Uhr
    3. Sinfoniekonzert Haus der Kunst, Sondershausen

    Der Nationalgedanke und einhergehend damit die Wiederentdeckung der landeseigenen Kultur, insbesondere der Volksmusik, prägte im 19. Jahrhundert das Schaffen vieler Komponisten in ganz Europa. In Skandinavien gilt dies vor allem für den Norweger Edvard Grieg. Auch den Finnen Jean Sibelius inspirierten häufig Nationalepen und die weite, in ihrer Einsamkeit manchmal bedrückende finnische Natur. In seiner 1. Sinfonie verzichtete er jedoch auf ein außermusikalisches Programm und ließ die Musik für sich sprechen. Gleichwohl entfaltet sie in ihrem herb anmutenden Grundton einen Klang, der als unverkennbar »finnisch« gilt.
    Michail Glinka wurde als Schöpfer der russischen Nationaloper unsterblich. Mit seiner zweiten Oper »Ruslan und Ljudmila« brachte er eine von Puschkin inspirierte, volkstümliche Geschichte auf die Bühne, die bevölkert ist von Helden, Zauberern und Prinzessinnen. Wie im Brennglas bündelt die Ouvertüre die dramatischen und lyrischen Themen der Oper und endet heroisch.
    Für Peter I. Tschaikowsky war Glinka ein großes Vorbild. Tschaikowskys Werke sind stark von der russischen Kultur inspiriert, zugleich schloss er sich der europäischen Musik seiner Zeit an. Sein Klavierkonzert hatte einen schweren Start, denn Tschaikowskys Förderer und Freund Nikolai Rubinstein nannte es beim ersten Hören zunächst »armselig« und »unspielbar«. Dennoch wurde das Werk mit seinem fanfarenhaften Anfang, den nicht enden wollenden Klangkaskaden des Klaviers sowie den volksliedhaften Melodien zu einem der meistgespielten Klavierkonzerte überhaupt.

    Übrigens: Tschaikowskys Konzert ist nicht nur das am häufigsten aufgenommene Klavierkonzert, sein Beginn diente auch als Soundtrack, als Rundfunkjingle (Wunschkonzert bei »Stimme der DDR«) und Kabarettprogrammintro (Dieter Hildebrandt) und wurde sogar zu Schlagermusik in DJ Ötzis »Und wenn das Schicksal es will«.

  • So 06.02. 15.00 Uhr
    Carmen Theater im Stadthaus, Rudolstadt

    Die tragisch endende Liebesgeschichte zwischen der temperamentvollen Carmen und dem Sergeanten Don José, die zunächst 1847 als französische Novelle von Prosper Mérimée erschienen war, inspirierte Anfang der 1870er Jahre den Komponisten Georges Bizet zu seiner berühmt gewordenen Oper »Carmen«. Gleich zu Beginn verrät die Musik, dass die leidenschaftliche, nach Unabhängigkeit strebende Carmen und der gesellschaftlich eher angepasste und schnell eifersüchtige Don José nicht zueinander passen und schließlich einen tödlichen Konflikt austragen werden. Exotisches Milieu, das musikalisch seinen Ausdruck in einer besonderen Farbigkeit der Partitur findet, feurige Rhythmen und nicht zuletzt eine spannende Handlung machten Bizets Oper unsterblich.
    Der russische Komponist Rodion Shchedrin hat weite Teile von Bizets Partitur – darunter Highlights wie Carmens Habanera oder das Torrero-Lied des Stierkämpfers Escamillo – in eine effektvolle Fassung für Streichorchester und Schlagwerk überführt. Ballettdirektor Ivan Alboresi dient diese Bearbeitung als Inspiration für sein neues Handlungsballett, in dem er sich die spanische Liebesgeschichte, angereichert mit weiterer Musik, gemeinsam mit seinem Ballett TN LOS! tanzend für sein Publikum erschließt.

    Übrigens: Dass Bizets Musik eine choreografische Umsetzung geradezu herausfordert, fand auch der Produzent Horant H. Hohlfeld, als er im Jahr 1990 seinen Tanzfilm »Carmen on Ice« für Eiskunstläufer entwickelte. Die Titelrolle besetzte er prominent mit Katharina Witt. Sie war schon 1988 bei den Olympischen Spielen in Calgary in einer Kür zu Bizets Musik als Carmen angetreten und wurde damit Olympiasiegerin.

  • So 06.02. 18.00 Uhr
    3. Sinfoniekonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Der Nationalgedanke und einhergehend damit die Wiederentdeckung der landeseigenen Kultur, insbesondere der Volksmusik, prägte im 19. Jahrhundert das Schaffen vieler Komponisten in ganz Europa. In Skandinavien gilt dies vor allem für den Norweger Edvard Grieg. Auch den Finnen Jean Sibelius inspirierten häufig Nationalepen und die weite, in ihrer Einsamkeit manchmal bedrückende finnische Natur. In seiner 1. Sinfonie verzichtete er jedoch auf ein außermusikalisches Programm und ließ die Musik für sich sprechen. Gleichwohl entfaltet sie in ihrem herb anmutenden Grundton einen Klang, der als unverkennbar »finnisch« gilt.
    Michail Glinka wurde als Schöpfer der russischen Nationaloper unsterblich. Mit seiner zweiten Oper »Ruslan und Ljudmila« brachte er eine von Puschkin inspirierte, volkstümliche Geschichte auf die Bühne, die bevölkert ist von Helden, Zauberern und Prinzessinnen. Wie im Brennglas bündelt die Ouvertüre die dramatischen und lyrischen Themen der Oper und endet heroisch.
    Für Peter I. Tschaikowsky war Glinka ein großes Vorbild. Tschaikowskys Werke sind stark von der russischen Kultur inspiriert, zugleich schloss er sich der europäischen Musik seiner Zeit an. Sein Klavierkonzert hatte einen schweren Start, denn Tschaikowskys Förderer und Freund Nikolai Rubinstein nannte es beim ersten Hören zunächst »armselig« und »unspielbar«. Dennoch wurde das Werk mit seinem fanfarenhaften Anfang, den nicht enden wollenden Klangkaskaden des Klaviers sowie den volksliedhaften Melodien zu einem der meistgespielten Klavierkonzerte überhaupt.

    Übrigens: Tschaikowskys Konzert ist nicht nur das am häufigsten aufgenommene Klavierkonzert, sein Beginn diente auch als Soundtrack, als Rundfunkjingle (Wunschkonzert bei »Stimme der DDR«) und Kabarettprogrammintro (Dieter Hildebrandt) und wurde sogar zu Schlagermusik in DJ Ötzis »Und wenn das Schicksal es will«.

  • Di 08.02. 10.00 Uhr
    OrchesterWerkstatt I - Der Mistkäfer Theater Nordhausen, Großes Haus

    So eine Frechheit, findet der Mistkäfer. Das kaiserliche Pferd bekommt für seine Verdienste goldene Hufeisen. Er selbst, der Käfer, geht dabei nicht nur leer aus, sondern erntet nur Spott und Hohn. Dass auch er eine Auszeichnung verdient hat, beweist er am Ende dieses Märchens. Die Musik von Andreas N. Tarkmann bebildert dieses tiefsinnige Märchen klangschön.

  • Mi 09.02. 10.00 Uhr
    OrchesterWerkstatt I - Der Mistkäfer Haus der Kunst, Sondershausen

    So eine Frechheit, findet der Mistkäfer. Das kaiserliche Pferd bekommt für seine Verdienste goldene Hufeisen. Er selbst, der Käfer, geht dabei nicht nur leer aus, sondern erntet nur Spott und Hohn. Dass auch er eine Auszeichnung verdient hat, beweist er am Ende dieses Märchens. Die Musik von Andreas N. Tarkmann bebildert dieses tiefsinnige Märchen klangschön.

  • Mi 09.02. 10.00 Uhr
    Premiere:
    Out! - Gefangen im Netz
    Humboldt-Gymnasium, Nordhausen

    Vicky ist jung, selbstbewusst und neu in ihrer Klasse. Und da fängt das Problem schon an. Von Anfang an wird sie ignoriert, alle gehen ihr aus dem Weg. Als sie uneingeladen auf einer Party aufkreuzt, verschwindet ihr Handy. Kurze Zeit später tauchen persönliche und sehr intime Fotos von ihr auf und werden wild in den Social-Media-Kanälen geteilt. Vickys Eltern sind schockiert, aber als ihr Vater die gesamte Klasse zur Rede stellt, macht er für Vicky alles nur noch schlimmer …
    Cybermobbing ist die digitale Variante des Schulmobbings. Hier ist die Hemmschwelle, im Internet etwas hochzuladen, jemanden zu verleugnen oder gar Hasskommentare unter Postings zu setzen, aufgrund der (vermeintlichen) Anonymität gering. Es gibt kaum ein Entkommen, das Internet vergisst nichts.
    Das Junge Theater möchte mit dieser Produktion auf eines der großen Probleme der heutigen Digitalisierung aufmerksam machen und damit eine Grundlage schaffen, gemeinsam mit den Schüler*innen in einen Dialog zu treten.

    Übrigens: Laut verschiedener Studien ist etwa jeder und jede Zehnte in Deutschland von Cybermobbing betroffen, und das nicht nur im Kindes- oder Jugendalter. Auch die Erwachsenen sind dieser Form der psychischen Gewalt ausgesetzt. Auffallend dabei ist jedoch, dass weibliche Personen häufiger Opfer dieser Attacken werden.

  • Mi 09.02. 19.00 Uhr
    2. Kammerkonzert Kunsthaus Meyenburg, Nordhausen

    In das ungewöhnlich besetzte Programm fügt sich Schuberts ebenso virtuose und wie liedhafte Sonate für Arpeggione und Klavier harmonisch ein. Das auch als »Bogengitarre« bezeichnete Streichinstrument wird heute unter anderem gerne durch den Kontrabass ersetzt. Ergreifend ist die kammermusikalische Intimität in den Duetten von Schumann und Mendelssohn Bartholdy, die Facetten der Liebe nachspüren. Antonín Dvořák schrieb mit seinem Duettzyklus »Klänge aus Mähren« ein bis heute als durch und durch böhmisch empfundenes Werk.

  • Fr 11.02. 19.00 Uhr
    2. Kammerkonzert Cruciskirche, Sondershausen

    In das ungewöhnlich besetzte Programm fügt sich Schuberts ebenso virtuose und wie liedhafte Sonate für Arpeggione und Klavier harmonisch ein. Das auch als »Bogengitarre« bezeichnete Streichinstrument wird heute unter anderem gerne durch den Kontrabass ersetzt. Ergreifend ist die kammermusikalische Intimität in den Duetten von Schumann und Mendelssohn Bartholdy, die Facetten der Liebe nachspüren. Antonín Dvořák schrieb mit seinem Duettzyklus »Klänge aus Mähren« ein bis heute als durch und durch böhmisch empfundenes Werk.

  • Fr 11.02. 19.30 Uhr
    Premiere:
    Furor
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    Kurz vor Beginn seines Wahlkampfes läuft dem Bürgermeisterkandidaten Heiko Braubach ein junger Mann unter Drogeneinfluss vors Auto und wird schwer verletzt. Braubach trifft laut polizeilicher Untersuchung keine Schuld, gleichwohl bietet er der Mutter Nele Sie-bold Hilfe an. Siebold zeigt sich zunächst skeptisch, nimmt aber schließlich die Vorschläge Braubachs dankbar an. Eine Einigung scheint in Sicht. Doch Siebolds Neffe Jerome mischt sich ein und wirft Braubach vor, nur seines Wahlkampfes wegen helfen zu wollen! Überhaupt hält Jerome nicht viel von Politikern, er spricht von »Systempresse« und »denen da oben«. Er fordert Geld von Braubach und setzt ihn im Internet unter Druck. Und Braubach? Er erwidert mit einstudierten liberalen Statements. Es entwickelt sich ein konfliktreicher Schlagabtausch zwischen dem hasserfüllten Außenseiter Jerome und dem abgebrühten Politiker.
    Das erfolgreiche Autorengespann Lutz Hübner und Sarah Nemitz bringt seit Jahren brisante gesellschaftliche Themen auf die Bühne. In ihrem packenden Kammerspiel »Furor« geht es um Wutbürgertum, Hate-Speech, »Lügenpresse«, Fake-News und die Macht des gezückten Smartphones. Verständnis oder Versöhnung? Fehlanzeige!

    Übrigens: Wenn Menschen abgewertet und angegriffen werden oder gegen sie zu Hass oder Gewalt aufgerufen wird, spricht man von »Hate Speech«. Nach Forsa-Studien im Auftrag der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen hat die Wahrnehmung von Hassrede und Hasskommentaren im Internet seit 2016 stark zugenommen. Ergebnisse der Forsa-Befragung »Hate Speech« 2020 zeigen, dass sich im Fünf-Jahresvergleich deutliche Entwicklungen in der Altersgruppe der 14- bis 24-Jährigen erkennen lassen. Diese Altersgruppe gibt überdurchschnittlich häufig an, Hasskommentare gemeldet zu haben. So waren es im Jahr 2020 bereits 67 Prozent der Befragten im Unterschied zu 34 Prozent fünf Jahre zuvor.

  • Sa 12.02. 19.00 Uhr
    2. Kammerkonzert Bankettsaal, Schloss Heringen

    In das ungewöhnlich besetzte Programm fügt sich Schuberts ebenso virtuose und wie liedhafte Sonate für Arpeggione und Klavier harmonisch ein. Das auch als »Bogengitarre« bezeichnete Streichinstrument wird heute unter anderem gerne durch den Kontrabass ersetzt. Ergreifend ist die kammermusikalische Intimität in den Duetten von Schumann und Mendelssohn Bartholdy, die Facetten der Liebe nachspüren. Antonín Dvořák schrieb mit seinem Duettzyklus »Klänge aus Mähren« ein bis heute als durch und durch böhmisch empfundenes Werk.

  • So 13.02. 14.30 Uhr
    Tristan und Isolde Theater Nordhausen, Großes Haus

    Schnell ist die Geschichte von Richard Wagners berühmtem Musikdrama »Tristan und Isolde« in ihren Grundzügen erzählt: Tristan, Gefolgsmann und Neffe König Markes von Cornwall, und Isolde, irische Königstochter, lieben sich. Doch gesellschaftliche und politische Zwänge haben beide bisher daran gehindert, die Liebe dem anderen zu gestehen. Was schlimm ist für Isolde: Tristan soll sie König Marke als Braut zuführen. Mit einem Todestrank will sie daher ihrem eigenen, aber auch Tristans Leben ein Ende setzen.
    Allerdings reicht Brangäne, Isoldes treue Begleiterin, entgegen den Anweisungen ihrer Herrin den beiden nicht den Todes-, sondern den Liebestrank dar. Nachdem Tristan und Isolde ihn zu sich genommen haben, kennt ihre Liebe kein Halten mehr. Doch ahnen sie, dass erst der Tod ihrer Sehnsucht vollends Erfüllung geben wird.
    Das eigentliche Geschehen dieses beeindruckenden Bühnendramas spielt sich in der dicht gewobenen, ungemein sinnlichen Musik Wagners ab. Sie zieht die Zuhörer in ein seelisches Erleben hinein, das der Komponist selbst als »zwischen äußerstem Wonneverlangen und allerentschiedenster Todessehnsucht« beschrieb.
    »Tristan und Isolde« übte einen enormen Einfluss auf die Kulturgeschichte aus. Das Neue an Wagners Musik manifestiert sich nicht zuletzt in dem berühmt gewordenen eröffnenden »Tristan-Akkord«, dessen revolutionäre Harmonik den Weg in die Moderne ebnete.

    Übrigens: Für Giuseppe Verdi war Wagners »Tristan« schlichtweg »wunderbar, wunderbar, unsagbar wunderbar«. Clara Schumann hingegen empfand die Oper als »das Widerwärtigste, was ich noch in meinem Leben gesehen und gehört. … Die Liebenden reißen sich förmlich das Herz aus dem Leibe, und die Musik versinnlicht das in den widerlichsten Klängen!«

  • Mi 16.02. 19.30 Uhr
    2. Loh-Konzert Achteckhaus, Schloss Sondershausen

    Zum Abschluss des Sondershäuser Meisterkurses steht mit der Violine das Instrument im Mittelpunkt, mit dem die zur Tradition gewordenen Kurse in der Musikstadt kurz nach der Wende ihren Anfang nahmen. An diesem Abend präsentieren sich begleitet vom Loh-Orchester die besten Kursteilnehmer*innen. Ein Highlight ist die Uraufführung eines Werkes für Violine und Orchester, geschrieben von dem Preisträger bzw. der Preisträgerin des Sondershäuser Kompositionswettbewerbes 2021.

  • Sa 19.02. 17.00 Uhr
    Tristan und Isolde Theater Nordhausen, Großes Haus

    Schnell ist die Geschichte von Richard Wagners berühmtem Musikdrama »Tristan und Isolde« in ihren Grundzügen erzählt: Tristan, Gefolgsmann und Neffe König Markes von Cornwall, und Isolde, irische Königstochter, lieben sich. Doch gesellschaftliche und politische Zwänge haben beide bisher daran gehindert, die Liebe dem anderen zu gestehen. Was schlimm ist für Isolde: Tristan soll sie König Marke als Braut zuführen. Mit einem Todestrank will sie daher ihrem eigenen, aber auch Tristans Leben ein Ende setzen.
    Allerdings reicht Brangäne, Isoldes treue Begleiterin, entgegen den Anweisungen ihrer Herrin den beiden nicht den Todes-, sondern den Liebestrank dar. Nachdem Tristan und Isolde ihn zu sich genommen haben, kennt ihre Liebe kein Halten mehr. Doch ahnen sie, dass erst der Tod ihrer Sehnsucht vollends Erfüllung geben wird.
    Das eigentliche Geschehen dieses beeindruckenden Bühnendramas spielt sich in der dicht gewobenen, ungemein sinnlichen Musik Wagners ab. Sie zieht die Zuhörer in ein seelisches Erleben hinein, das der Komponist selbst als »zwischen äußerstem Wonneverlangen und allerentschiedenster Todessehnsucht« beschrieb.
    »Tristan und Isolde« übte einen enormen Einfluss auf die Kulturgeschichte aus. Das Neue an Wagners Musik manifestiert sich nicht zuletzt in dem berühmt gewordenen eröffnenden »Tristan-Akkord«, dessen revolutionäre Harmonik den Weg in die Moderne ebnete.

    Übrigens: Für Giuseppe Verdi war Wagners »Tristan« schlichtweg »wunderbar, wunderbar, unsagbar wunderbar«. Clara Schumann hingegen empfand die Oper als »das Widerwärtigste, was ich noch in meinem Leben gesehen und gehört. … Die Liebenden reißen sich förmlich das Herz aus dem Leibe, und die Musik versinnlicht das in den widerlichsten Klängen!«

  • So 20.02. 18.00 Uhr
    Premiere:
    Freiheit für alle!
    Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    »Was wäre, wenn wir unser Leben erst einmal durchspielen könnten, bevor wir es leben müssen? Erst planen, dann spielen, dann leben. Wir haben 60 Minuten. Fangen wir an!«
    Fünf Jugendliche setzen sich mit der Frage auseinander, wer sie sein wollen und welche Ziele sie im Leben haben. Jeder von ihnen begibt sich spielerisch in seine eigene imaginierte Zukunft, und die anderen spielen spontan dabei die fehlenden Nebenrollen.
    Lou will Karriere machen, Diego sieht sich als erfolgreichen Schauspieler mit Oscar-Ambitionen, Elfi will die Welt verbessern, Ines strebt nach einem harmonischen Familienleben mit vielen Kindern, und Arthur wählt den Weg des Träumers.
    Erzählt werden fünf Lebensgeschichten, die die Zuschauer*innen dazu einladen, sich selbst zu fragen, wohin ihr Leben sie geführt hat oder noch führen wird. Denn nicht immer läuft ein Lebensweg geradlinig, Abzweigungen und Umwege, Einbahnstraßen oder Sackgassen sind keine Seltenheit. Diese Erfahrung machen auch die Protagonist*innen auf der Bühne. Und jeder und jede geht damit anders um.

    Übrigens: Googelt man den Begriff »Freiheit«, so erhält man ungefähr 55.800.000 Suchergebnisse innerhalb von 0,54 Sekunden. Die Freiheit ist als eines der Grundrechte des Menschen im Artikel 2 des deutschen Grundgesetzbuches festgeschrieben.

  • Fr 25.02. 19.30 Uhr
    Premiere:
    Petruschka/Playdead
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    Dieser Ballettabend trägt die Handschriften zweier Choreografen. Während Ballettdirektor Ivan Alboresi mit Igor Strawinskys »Pe-truschka« eines der berühmtesten Ballette des 20. Jahrhunderts für sein Ensemble selbst auf die Bühne bringt, hat er mit Douglas Lee einen international renommierten Gastchoreografen eingeladen. Douglas Lee war viele Jahre lang Solotänzer im Stuttgarter Ballett. Seit 2011 ist er als freischaffender Choreograf u. a. für das Ballett Zürich, das Atlanta Ballett und das Nederlands Dans Theater II tätig.
    Strawinsky, dessen Todestag sich im April 2021 zum 50. Mal jährte, komponierte »Petruschka« 1911 für die Ballets Russes in Paris. Protagonisten sind die drei Puppen eines Gauklers auf einem Jahrmarkt, die durch Zauberkraft eine Seele erhalten. Realität und Fiktion verschwimmen in diesem eindrucksvollen Ballett.
    Wie verändern sich Kindheitserinnerungen im Laufe eines Lebens? Gehen sie sogar verloren? Diese Gedanken inspirierten Douglas Lee zu seiner Arbeit. Die zwischen Leichtigkeit und dunkler Färbung changierende Klaviermusik u. a. vom niederländischen Komponisten Simeon ten Holt gibt den Rahmen, innerhalb dessen sich die Tänzer bewegen.

    Übrigens: In Paris schuf Strawinsky seine berühmtesten Ballette. Dort soll er mit der renommierten Modedesignerin Coco Chanel eine Affäre gehabt haben, die schöpferisch auf beide einen starken Einfluss hatte. So erzählt es zumindest der Film »Coco Chanel & Igor Strawinsky« aus dem Jahr 2009. Diesem zufolge wäre Coco Chanels berühmtes Parfüm Chanel No. 5 ohne Strawinsky nicht entstanden!

  • Sa 26.02. 16.00 Uhr
    Kulissen-Klatsch EXKLUSIV Theater Nordhausen, Kassenhalle

    Mit dem Spatenstich im Sommer 2020 begannen die Arbeiten für den von langer Hand geplanten Anbau und die dann anschließende Sanierung unseres Theaters! Wie sieht es nun hinter den Kulissen aus? Was wurde bereits gebaut, verändert, was steht noch aus? Intendant Daniel Klajner lädt zu einer exklusiven Führung ein, die den aktuellen Stand der Bauarbeiten anschaulich erklärt und – falls es die Bauarbeiten erlauben – eine Besichtigung der Baustelle ermöglicht. Gleichzeitig erläutert er die komplexen Zusammenhänge, die im Miteinander aller Theaterkolleg*innen Voraussetzung dafür sind, einen Theaterabend überhaupt möglich zu machen. Im Anschluss an die knapp zweistündige Führung gibt es bei einem Glas Sekt und einer Brezel die Gelegenheit, mit ihm in der Intendanz ins Gespräch zu kommen.

  • Sa 26.02. 18.18 Uhr
    Faschingskonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Unser buntes und freches, mitunter auch leises Faschingskonzert mit schwungvollen Klassikern und fetzigen Neuentdeckungen bringt alle Karnevalist*innen, seien es kleine oder große, verkleidete oder schick herausgeputzte, in die richtige Stimmung. Als Solisten schlüpfen die Sopranistin Amelie Petrich und der Bariton Philipp Franke in unterschiedliche Rollen. Markus Seidensticker vom Schauspielensemble des Theaters Rudolstadt moderiert das Konzert abwechslungsreich und charmant. Auf alle anwesenden Kinder wartet zudem eine Mitmachaktion mit besonderer Überraschung!

  • So 27.02. 14.30 Uhr
    Furor Theater Nordhausen, Großes Haus

    Kurz vor Beginn seines Wahlkampfes läuft dem Bürgermeisterkandidaten Heiko Braubach ein junger Mann unter Drogeneinfluss vors Auto und wird schwer verletzt. Braubach trifft laut polizeilicher Untersuchung keine Schuld, gleichwohl bietet er der Mutter Nele Sie-bold Hilfe an. Siebold zeigt sich zunächst skeptisch, nimmt aber schließlich die Vorschläge Braubachs dankbar an. Eine Einigung scheint in Sicht. Doch Siebolds Neffe Jerome mischt sich ein und wirft Braubach vor, nur seines Wahlkampfes wegen helfen zu wollen! Überhaupt hält Jerome nicht viel von Politikern, er spricht von »Systempresse« und »denen da oben«. Er fordert Geld von Braubach und setzt ihn im Internet unter Druck. Und Braubach? Er erwidert mit einstudierten liberalen Statements. Es entwickelt sich ein konfliktreicher Schlagabtausch zwischen dem hasserfüllten Außenseiter Jerome und dem abgebrühten Politiker.
    Das erfolgreiche Autorengespann Lutz Hübner und Sarah Nemitz bringt seit Jahren brisante gesellschaftliche Themen auf die Bühne. In ihrem packenden Kammerspiel »Furor« geht es um Wutbürgertum, Hate-Speech, »Lügenpresse«, Fake-News und die Macht des gezückten Smartphones. Verständnis oder Versöhnung? Fehlanzeige!

    Übrigens: Wenn Menschen abgewertet und angegriffen werden oder gegen sie zu Hass oder Gewalt aufgerufen wird, spricht man von »Hate Speech«. Nach Forsa-Studien im Auftrag der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen hat die Wahrnehmung von Hassrede und Hasskommentaren im Internet seit 2016 stark zugenommen. Ergebnisse der Forsa-Befragung »Hate Speech« 2020 zeigen, dass sich im Fünf-Jahresvergleich deutliche Entwicklungen in der Altersgruppe der 14- bis 24-Jährigen erkennen lassen. Diese Altersgruppe gibt überdurchschnittlich häufig an, Hasskommentare gemeldet zu haben. So waren es im Jahr 2020 bereits 67 Prozent der Befragten im Unterschied zu 34 Prozent fünf Jahre zuvor.

  • Mo 28.02. 19.30 Uhr
    Montags im Foyer Theater Nordhausen, Oberes Foyer

    Der Förderverein Theater Nordhausen e. V. lädt ein! Die beliebte Reihe »Montags im Foyer« ist längst zur Tradition geworden. Im Gespräch mit der Vorstandsvorsitzenden Barbara Rinke und dem Vorstandsmitglied Dietrich Rose erzählen ihre Gäste Spannendes und Wissenswertes aus ihrem Leben.

    »Der Mensch in der Kulturpolitik«
    Mit Manfred Grund Bundestagsabgeordneter

  • Di 01.03. 18.18 Uhr
    Faschingskonzert Haus der Kunst, Sondershausen

    Unser buntes und freches, mitunter auch leises Faschingskonzert mit schwungvollen Klassikern und fetzigen Neuentdeckungen bringt alle Karnevalist*innen, seien es kleine oder große, verkleidete oder schick herausgeputzte, in die richtige Stimmung. Als Solisten schlüpfen die Sopranistin Amelie Petrich und der Bariton Philipp Franke in unterschiedliche Rollen. Markus Seidensticker vom Schauspielensemble des Theaters Rudolstadt moderiert das Konzert abwechslungsreich und charmant. Auf alle anwesenden Kinder wartet zudem eine Mitmachaktion mit besonderer Überraschung!

  • Fr 04.03. 19.30 Uhr
    Der Vetter aus Dingsda Theater Nordhausen, Großes Haus

    Das Herz der jungen Julia de Weert schlägt für ihren Vetter Roderich, dem sie vor sieben Jahren die Treue schwor. Seitdem allerdings weilt er im fernen Osten, in Dingsda, und sie wartet sehnsüchtig auf seine Rückkehr. Für andere Männer interessiert sie sich nicht, etwa für August, den Neffen ihres Onkels und Vormundes Josef Kuhbrot. Mit diesem möchte der Onkel Julia verheiratet wissen, damit ihre Mitgift in der Familie bleibt. Da ist guter Rat teuer! Als der lang ersehnte Roderich an Julias 18. Geburtstag schließlich leibhaftig vor ihr steht, ist ihre Enttäuschung groß: Roderich hat in den Jahren gar nicht mehr an sie gedacht! Doch hat die Sache auch ihr Gutes, denn Julia kann sich jetzt eingestehen, dass sie sich eigentlich in den geheimnisvollen Fremden verguckt hat, der an ihrem Geburtstag plötzlich auftaucht …
    Eduard Künnekes Operette »Der Vetter aus Dingsda« erlebte 1921 ihre Uraufführung in Berlin und wurde sein erfolgreichstes Bühnenstück. Ihr frecher Witz, ihre spritzigen, von damals moderner amerikanischer Unterhaltungsmusik geprägten Rhythmen und etliche einprägsame Melodien versprechen auch heute noch ein Rundumvergnügen.

    Übrigens: »Dingsda« wird laut Duden »als Ersatz für ein beliebiges Substantiv, oft einen Namen, verwendet (meist weil der sprechenden Person ein bestimmtes Wort gerade nicht einfällt)«. So verhält es sich in Künnekes Operette »Der Vetter aus Dinsgda«: Zu weit von der eigenen Lebenswelt entfernt liegt für alle die Stadt »Batavia«, in der sie den Vetter Roderich seit sieben Jahren wähnen. Der Name lässt sich einfach nicht merken! Und so spricht man schlicht von »Dingsda«. Batavia war bis zur Unabhängigkeit Indonesiens in den 1940er Jahren die Hauptstadt Niederländisch-Indiens. Seitdem ist sie unter dem Namen »Jakarta« die Hauptstadt Indonesiens.

  • Sa 05.03. 19.30 Uhr
    Petruschka/Playdead Theater Nordhausen, Großes Haus

    Dieser Ballettabend trägt die Handschriften zweier Choreografen. Während Ballettdirektor Ivan Alboresi mit Igor Strawinskys »Pe-truschka« eines der berühmtesten Ballette des 20. Jahrhunderts für sein Ensemble selbst auf die Bühne bringt, hat er mit Douglas Lee einen international renommierten Gastchoreografen eingeladen. Douglas Lee war viele Jahre lang Solotänzer im Stuttgarter Ballett. Seit 2011 ist er als freischaffender Choreograf u. a. für das Ballett Zürich, das Atlanta Ballett und das Nederlands Dans Theater II tätig.
    Strawinsky, dessen Todestag sich im April 2021 zum 50. Mal jährte, komponierte »Petruschka« 1911 für die Ballets Russes in Paris. Protagonisten sind die drei Puppen eines Gauklers auf einem Jahrmarkt, die durch Zauberkraft eine Seele erhalten. Realität und Fiktion verschwimmen in diesem eindrucksvollen Ballett.
    Wie verändern sich Kindheitserinnerungen im Laufe eines Lebens? Gehen sie sogar verloren? Diese Gedanken inspirierten Douglas Lee zu seiner Arbeit. Die zwischen Leichtigkeit und dunkler Färbung changierende Klaviermusik u. a. vom niederländischen Komponisten Simeon ten Holt gibt den Rahmen, innerhalb dessen sich die Tänzer bewegen.

    Übrigens: In Paris schuf Strawinsky seine berühmtesten Ballette. Dort soll er mit der renommierten Modedesignerin Coco Chanel eine Affäre gehabt haben, die schöpferisch auf beide einen starken Einfluss hatte. So erzählt es zumindest der Film »Coco Chanel & Igor Strawinsky« aus dem Jahr 2009. Diesem zufolge wäre Coco Chanels berühmtes Parfüm Chanel No. 5 ohne Strawinsky nicht entstanden!

  • So 06.03. 11.00 Uhr
    2. Kissenkonzert Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    Wer kennt es nicht, das kleine wunderliche Tier, das sich selbst in Frage stellt, nicht weiß, wohin es gehört und, um das eigene Ich zu finden, eine weite Reise zu seinen scheinbaren Verwandten unternimmt. Es lernt dabei viele verschiedene Tiere und sich selbst kennen. In diesem Konzert können Kinder die Geschichte des kleinen »Ich bin ich« hören und mit ihm eine musikalische Weltreise unternehmen.

  • Fr 11.03. 19.30 Uhr
    Nordhäuser Bühnenball 2022 mit James Bond Theater Nordhausen, Großes Haus

    Er genießt das Leben, legt galant die Bösewichte um und rettet die Welt. Stets siegt das Gute über das Böse: James Bond, Agent 007 ist legendär. Über 20 Filme erzählen seit dem Jahr 1962 von seinen Abenteuern und Verstrickungen, seinen Verführungskünsten und seiner Vorliebe für extravagante Autos und schöne Frauen.
    Unser diesjähriger Bühnenball dreht sich um den berühmtesten Geheimagenten. Sie, liebe Gäste, müssen an dem Abend nicht die Welt retten und auch keine Schurken schachmatt setzen, doch Sie dürfen das Leben in vollen Zügen genießen. Auf allen Ebenen des Theaters erwarten Sie Musik und Tanz, gutes Essen und erfrischende Getränke. Ob Sie Ihren Wodka Martini dabei lieber gerührt oder – wie James Bond –  ausschließlich geschüttelt genießen möchten, ist selbstverständlich Ihnen überlassen.
    Bereits das Eröffnungsprogramm stimmt Sie auf das Abenteuer James Bond ein. Mit dabei sind das Loh-Orchester und ein Special Guest, der den gesamten Abend live begleiten wird.
    Im weiteren Verlauf des Abends warten Künstler*innen des TN LOS! mit kleinen Shows auf und lädt die Band Prinzess Jo zum ausgiebigen Tanz ein. Gefeiert werden darf, solang die Kräfte (und der Alkohol) reichen, denn spätestens seit James Bond wissen wir: »Der Morgen stirbt nie«!

    Übrigens: Eine kleine Statistik aus 60 Bond-Jahren: Im Durchschnitt trinkt der Geheimagent alle 10 Minuten und 53 Sekunden Alkohol. Sein bevorzugtes Getränk ist Champagner, Wodka Martini genießt er immer geschüttelt, nicht gerührt. Er hat 405 Schurken beseitigt und 165 Anschläge überlebt. Im Bett liegt er lieber zu zweit: In 44 Jahren hatte er mit 77 Damen ein Schäferstündchen.

  • Sa 12.03. 19.30 Uhr
    Nordhäuser Bühnenball 2022 mit James Bond Theater Nordhausen, Großes Haus

    Er genießt das Leben, legt galant die Bösewichte um und rettet die Welt. Stets siegt das Gute über das Böse: James Bond, Agent 007 ist legendär. Über 20 Filme erzählen seit dem Jahr 1962 von seinen Abenteuern und Verstrickungen, seinen Verführungskünsten und seiner Vorliebe für extravagante Autos und schöne Frauen.
    Unser diesjähriger Bühnenball dreht sich um den berühmtesten Geheimagenten. Sie, liebe Gäste, müssen an dem Abend nicht die Welt retten und auch keine Schurken schachmatt setzen, doch Sie dürfen das Leben in vollen Zügen genießen. Auf allen Ebenen des Theaters erwarten Sie Musik und Tanz, gutes Essen und erfrischende Getränke. Ob Sie Ihren Wodka Martini dabei lieber gerührt oder – wie James Bond –  ausschließlich geschüttelt genießen möchten, ist selbstverständlich Ihnen überlassen.
    Bereits das Eröffnungsprogramm stimmt Sie auf das Abenteuer James Bond ein. Mit dabei sind das Loh-Orchester und ein Special Guest, der den gesamten Abend live begleiten wird.
    Im weiteren Verlauf des Abends warten Künstler*innen des TN LOS! mit kleinen Shows auf und lädt die Band Prinzess Jo zum ausgiebigen Tanz ein. Gefeiert werden darf, solang die Kräfte (und der Alkohol) reichen, denn spätestens seit James Bond wissen wir: »Der Morgen stirbt nie«!

    Übrigens: Eine kleine Statistik aus 60 Bond-Jahren: Im Durchschnitt trinkt der Geheimagent alle 10 Minuten und 53 Sekunden Alkohol. Sein bevorzugtes Getränk ist Champagner, Wodka Martini genießt er immer geschüttelt, nicht gerührt. Er hat 405 Schurken beseitigt und 165 Anschläge überlebt. Im Bett liegt er lieber zu zweit: In 44 Jahren hatte er mit 77 Damen ein Schäferstündchen.

  • So 13.03. 11.00 Uhr
    2. Kissenkonzert Haus der Kunst, Sondershausen

    Wer kennt es nicht, das kleine wunderliche Tier, das sich selbst in Frage stellt, nicht weiß, wohin es gehört und, um das eigene Ich zu finden, eine weite Reise zu seinen scheinbaren Verwandten unternimmt. Es lernt dabei viele verschiedene Tiere und sich selbst kennen. In diesem Konzert können Kinder die Geschichte des kleinen »Ich bin ich« hören und mit ihm eine musikalische Weltreise unternehmen.

  • Di 15.03. 19.30 Uhr
    Küchenklatsch bei Klajner Theater Nordhausen, Oberes Foyer

    Intendant Daniel Klajner bringt den Südharz zum Kochen! Die beliebte und äußerst erfolgreiche Theaterkochshow »Küchenklatsch bei Klajner« setzen wir in dieser Spielzeit fort. Als Gäste lädt sich der Intendant Persönlichkeiten aus dem TN LOS!, dem Südharz, Thüringen und aller Welt ein, um mit ihnen über das Leben, die Welt und das Theater zu plaudern und zu diskutieren. Und natürlich kommt dabei das Kulinarische nicht zu kurz!

    Mit Steffen Mensching Intendant des Theaters Rudolstadt

  • Fr 18.03. 19.30 Uhr
    Petruschka/Playdead Theater Nordhausen, Großes Haus

    Dieser Ballettabend trägt die Handschriften zweier Choreografen. Während Ballettdirektor Ivan Alboresi mit Igor Strawinskys »Pe-truschka« eines der berühmtesten Ballette des 20. Jahrhunderts für sein Ensemble selbst auf die Bühne bringt, hat er mit Douglas Lee einen international renommierten Gastchoreografen eingeladen. Douglas Lee war viele Jahre lang Solotänzer im Stuttgarter Ballett. Seit 2011 ist er als freischaffender Choreograf u. a. für das Ballett Zürich, das Atlanta Ballett und das Nederlands Dans Theater II tätig.
    Strawinsky, dessen Todestag sich im April 2021 zum 50. Mal jährte, komponierte »Petruschka« 1911 für die Ballets Russes in Paris. Protagonisten sind die drei Puppen eines Gauklers auf einem Jahrmarkt, die durch Zauberkraft eine Seele erhalten. Realität und Fiktion verschwimmen in diesem eindrucksvollen Ballett.
    Wie verändern sich Kindheitserinnerungen im Laufe eines Lebens? Gehen sie sogar verloren? Diese Gedanken inspirierten Douglas Lee zu seiner Arbeit. Die zwischen Leichtigkeit und dunkler Färbung changierende Klaviermusik u. a. vom niederländischen Komponisten Simeon ten Holt gibt den Rahmen, innerhalb dessen sich die Tänzer bewegen.

    Übrigens: In Paris schuf Strawinsky seine berühmtesten Ballette. Dort soll er mit der renommierten Modedesignerin Coco Chanel eine Affäre gehabt haben, die schöpferisch auf beide einen starken Einfluss hatte. So erzählt es zumindest der Film »Coco Chanel & Igor Strawinsky« aus dem Jahr 2009. Diesem zufolge wäre Coco Chanels berühmtes Parfüm Chanel No. 5 ohne Strawinsky nicht entstanden!

  • Sa 19.03. 11.00 Uhr
    Kulissen-Klatsch EXKLUSIV Theater Nordhausen, Kassenhalle

    Mit dem Spatenstich im Sommer 2020 begannen die Arbeiten für den von langer Hand geplanten Anbau und die dann anschließende Sanierung unseres Theaters! Wie sieht es nun hinter den Kulissen aus? Was wurde bereits gebaut, verändert, was steht noch aus? Intendant Daniel Klajner lädt zu einer exklusiven Führung ein, die den aktuellen Stand der Bauarbeiten anschaulich erklärt und – falls es die Bauarbeiten erlauben – eine Besichtigung der Baustelle ermöglicht. Gleichzeitig erläutert er die komplexen Zusammenhänge, die im Miteinander aller Theaterkolleg*innen Voraussetzung dafür sind, einen Theaterabend überhaupt möglich zu machen. Im Anschluss an die knapp zweistündige Führung gibt es bei einem Glas Sekt und einer Brezel die Gelegenheit, mit ihm in der Intendanz ins Gespräch zu kommen.

  • Sa 19.03. 18.00 Uhr
    4. Sinfoniekonzert Haus der Kunst, Sondershausen

    Richard Strauss nahm sich in seiner Tondichtung des berühmten Verführers Don Juan an. Mit einer farbenreich orchestrierten Musik malt er die Höhen und Tiefen von Don Juans Eroberungen, denn so rasch dieser bei den Damen Erfolg hatte, so schnell wurde er ihrer auch wieder überdrüssig. Die sinfonische Dichtung hebt also stürmisch und auftrumpfend an, endet dann aber in einem resignierenden, leisen Schluss.
    Antonín Dvořáks 8. Sinfonie ist dazu ein aufgeräumter, lichter Kontrast. Sie beeindruckt mit ihrem unverkennbar böhmischen Charakter und sucht in ihrer schier überbordenden Fülle an musikalischen Ideen ihresgleichen. Kein geringerer als Johannes Brahms bewunderte Dvořáks Kreativität: »Der Kerl hat mehr Ideen als wir alle. Aus seinen Abfällen könnte sich jeder andere die Hauptthemen einer ganzen Sinfonie zusammenklauben.«
    Während seiner Zeit als Hofkapellmeister in Sondershausen vollendete Max Bruch sein erstes Violinkonzert. Anfangs war der Komponist erfreut über dessen durchschlagenden Erfolg. Es zog Solisten und Zuhörer aufgrund seiner ausdrucksstarken Melodik und Klangschönheit gleichermaßen in seinen Bann. Doch bald wurde Bruch dieser Euphorie überdrüssig, da die gesamte Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit sich nur auf dieses eine Werk konzentrierte. Er ging sogar soweit, ein Aufführungsverbot zu erwägen und schrieb an seinen Verleger: »Ich kann dieses Concert nicht mehr hören – habe ich vielleicht nur dieses eine Concert geschrieben?«

    Übrigens: Richard Strauss ist dafür bekannt, dass er leidenschaftlich Skat spielte. Max Bruch liebte das Volkslied und bezeichnete sich selbst als »Volkslied-Narr«. Und Antonín Dvořák? Sein Interesse galt Lokomotiven. Er verbrachte viel freie Zeit an Bahnhöfen, war mit Lokführern bekannt, wusste über alle Lokomotivtypen Bescheid und führte Aufzeichnungen über Fahrpläne und technische Details, die er seinen Söhnen und Studenten gerne erklärte.

  • Sa 19.03. 19.30 Uhr
    Furor Theater Nordhausen, Großes Haus

    Kurz vor Beginn seines Wahlkampfes läuft dem Bürgermeisterkandidaten Heiko Braubach ein junger Mann unter Drogeneinfluss vors Auto und wird schwer verletzt. Braubach trifft laut polizeilicher Untersuchung keine Schuld, gleichwohl bietet er der Mutter Nele Sie-bold Hilfe an. Siebold zeigt sich zunächst skeptisch, nimmt aber schließlich die Vorschläge Braubachs dankbar an. Eine Einigung scheint in Sicht. Doch Siebolds Neffe Jerome mischt sich ein und wirft Braubach vor, nur seines Wahlkampfes wegen helfen zu wollen! Überhaupt hält Jerome nicht viel von Politikern, er spricht von »Systempresse« und »denen da oben«. Er fordert Geld von Braubach und setzt ihn im Internet unter Druck. Und Braubach? Er erwidert mit einstudierten liberalen Statements. Es entwickelt sich ein konfliktreicher Schlagabtausch zwischen dem hasserfüllten Außenseiter Jerome und dem abgebrühten Politiker.
    Das erfolgreiche Autorengespann Lutz Hübner und Sarah Nemitz bringt seit Jahren brisante gesellschaftliche Themen auf die Bühne. In ihrem packenden Kammerspiel »Furor« geht es um Wutbürgertum, Hate-Speech, »Lügenpresse«, Fake-News und die Macht des gezückten Smartphones. Verständnis oder Versöhnung? Fehlanzeige!

    Übrigens: Wenn Menschen abgewertet und angegriffen werden oder gegen sie zu Hass oder Gewalt aufgerufen wird, spricht man von »Hate Speech«. Nach Forsa-Studien im Auftrag der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen hat die Wahrnehmung von Hassrede und Hasskommentaren im Internet seit 2016 stark zugenommen. Ergebnisse der Forsa-Befragung »Hate Speech« 2020 zeigen, dass sich im Fünf-Jahresvergleich deutliche Entwicklungen in der Altersgruppe der 14- bis 24-Jährigen erkennen lassen. Diese Altersgruppe gibt überdurchschnittlich häufig an, Hasskommentare gemeldet zu haben. So waren es im Jahr 2020 bereits 67 Prozent der Befragten im Unterschied zu 34 Prozent fünf Jahre zuvor.

  • So 20.03. 11.00 Uhr
    Matinee - »Bruch-Stücke« Cruciskirche, Sondershausen

    Anlässlich von Max Bruchs 100. Todestag am 2. Oktober 2020 lädt die Max-Bruch-Gesellschaft - corona-bedingt später als ursprünglich geplant – zu einer »musikalischen Plauderstunde«. Es erwartet Sie ein unterhaltsamer Austausch über Max Bruch, in den Jahren 1867 bis 1870 Hofkapellmeister in Sondershausen. Michael Helmrath, Musiker des Loh-Orchesters und Gäste sprechen über Max Bruch, über Erfahrungen mit seiner Musik, über sein Wirken in Sonderhausen und vieles mehr.
    Musiker*innen des Loh-Orchesters umrahmen die Matinee mit Werken von Max Bruch und Johannes Brahms.

  • So 20.03. 15.00 Uhr
    Premiere:
    Bis zum Horizont, dann links!
    Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    Es ist langweilig in der Seniorenresidenz »Abendstern«. Die luxuriöse Umgebung kann nicht über die Ereignislosigkeit der Tage hinwegtäuschen, wie die rüstige Rentnerin Annegret Simon schnell feststellen muss, als sie auf Veranlassung ihres Sohnes dorthin übersiedelt. Oder vielmehr »abgeschoben« wird, wie sie es nennt, denn Annegret Simon ist nicht auf den Mund gefallen.
    Im »Abendstern« leben außerdem die leicht exaltierte Schauspielerin Fanny D’Arton, der aufmüpfige Rentner Joseph Tiedgen und das Ehepaar Miesbach, wobei Margarete Miesbach im Rollstuhl sitzt und kaum spricht.
    Sie alle leiden unter der Tyrannei der Tristesse aus Chorproben, Lesenachmittagen und nicht enden wollender Gruppengymnastik.
    Joseph Tiedgen, der ein Auge auf Annegret geworfen hat, erzählt ihr von einem Plan, den er gefasst hat, um der Gleichförmigkeit des Alltags zu entfliehen: Er will ein Flugzeug entführen und sie sämtlichst ans Meer fliegen. Sein Plan ist gefährlich, stößt zunächst auf Skepsis bei den anderen, wird aber zu einem gemeinsamen Unterfangen und einem großen Abenteuer für alle.

    Übrigens: Unter dem Pseudonym D.B. Cooper entführte ein Mann in den USA im November 1971 am Abend vor Thanksgiving eine Boeing 727 der Fluggesellschaft Northwest Orient Airlines. Während er in der Maschine auf das Lösegeld von 200.000 Dollar wartete, bestellte er noch einen Kaffee und bezahlte brav die Rechnung, inklusive Trinkgeld. Nach Erhalt der verlangten Summe sprang er mit dem Fallschirm über einem bewaldeten Gebiet im Bundesstaat Washington ab. 45 Jahre später wurde der Fall nach ergebnisloser Suche nach dem rätselhaften Entführer eingestellt.

  • So 20.03. 18.00 Uhr
    4. Sinfoniekonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Richard Strauss nahm sich in seiner Tondichtung des berühmten Verführers Don Juan an. Mit einer farbenreich orchestrierten Musik malt er die Höhen und Tiefen von Don Juans Eroberungen, denn so rasch dieser bei den Damen Erfolg hatte, so schnell wurde er ihrer auch wieder überdrüssig. Die sinfonische Dichtung hebt also stürmisch und auftrumpfend an, endet dann aber in einem resignierenden, leisen Schluss.
    Antonín Dvořáks 8. Sinfonie ist dazu ein aufgeräumter, lichter Kontrast. Sie beeindruckt mit ihrem unverkennbar böhmischen Charakter und sucht in ihrer schier überbordenden Fülle an musikalischen Ideen ihresgleichen. Kein geringerer als Johannes Brahms bewunderte Dvořáks Kreativität: »Der Kerl hat mehr Ideen als wir alle. Aus seinen Abfällen könnte sich jeder andere die Hauptthemen einer ganzen Sinfonie zusammenklauben.«
    Während seiner Zeit als Hofkapellmeister in Sondershausen vollendete Max Bruch sein erstes Violinkonzert. Anfangs war der Komponist erfreut über dessen durchschlagenden Erfolg. Es zog Solisten und Zuhörer aufgrund seiner ausdrucksstarken Melodik und Klangschönheit gleichermaßen in seinen Bann. Doch bald wurde Bruch dieser Euphorie überdrüssig, da die gesamte Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit sich nur auf dieses eine Werk konzentrierte. Er ging sogar soweit, ein Aufführungsverbot zu erwägen und schrieb an seinen Verleger: »Ich kann dieses Concert nicht mehr hören – habe ich vielleicht nur dieses eine Concert geschrieben?«

    Übrigens: Richard Strauss ist dafür bekannt, dass er leidenschaftlich Skat spielte. Max Bruch liebte das Volkslied und bezeichnete sich selbst als »Volkslied-Narr«. Und Antonín Dvořák? Sein Interesse galt Lokomotiven. Er verbrachte viel freie Zeit an Bahnhöfen, war mit Lokführern bekannt, wusste über alle Lokomotivtypen Bescheid und führte Aufzeichnungen über Fahrpläne und technische Details, die er seinen Söhnen und Studenten gerne erklärte.

  • Fr 25.03. 19.00 Uhr
    3. Kammerkonzert Kunsthaus Meyenburg, Nordhausen

    Mit dem kurz vor seinem frühen Tod im Jahr 1828 entstandenen Streichquintett C-Dur schrieb Franz Schubert eine Musik von zu Herzen gehender Schönheit. Auch Johannes Brahms komponierte sein Klarinettenquintett gegen Ende des Lebens. Melancholie und Leidenschaften sprechen gleichermaßen aus diesem dicht komponierten Werk, dessen samtweiche Klänge ihresgleichen suchen. Inspirieren ließ sich Brahms zu dieser berührenden Musik durch den damals berühmten Klarinettenvirtuosen Richard Mühlfeld.

  • Sa 26.03. 17.00 Uhr
    Tristan und Isolde Theater Nordhausen, Großes Haus

    Schnell ist die Geschichte von Richard Wagners berühmtem Musikdrama »Tristan und Isolde« in ihren Grundzügen erzählt: Tristan, Gefolgsmann und Neffe König Markes von Cornwall, und Isolde, irische Königstochter, lieben sich. Doch gesellschaftliche und politische Zwänge haben beide bisher daran gehindert, die Liebe dem anderen zu gestehen. Was schlimm ist für Isolde: Tristan soll sie König Marke als Braut zuführen. Mit einem Todestrank will sie daher ihrem eigenen, aber auch Tristans Leben ein Ende setzen.
    Allerdings reicht Brangäne, Isoldes treue Begleiterin, entgegen den Anweisungen ihrer Herrin den beiden nicht den Todes-, sondern den Liebestrank dar. Nachdem Tristan und Isolde ihn zu sich genommen haben, kennt ihre Liebe kein Halten mehr. Doch ahnen sie, dass erst der Tod ihrer Sehnsucht vollends Erfüllung geben wird.
    Das eigentliche Geschehen dieses beeindruckenden Bühnendramas spielt sich in der dicht gewobenen, ungemein sinnlichen Musik Wagners ab. Sie zieht die Zuhörer in ein seelisches Erleben hinein, das der Komponist selbst als »zwischen äußerstem Wonneverlangen und allerentschiedenster Todessehnsucht« beschrieb.
    »Tristan und Isolde« übte einen enormen Einfluss auf die Kulturgeschichte aus. Das Neue an Wagners Musik manifestiert sich nicht zuletzt in dem berühmt gewordenen eröffnenden »Tristan-Akkord«, dessen revolutionäre Harmonik den Weg in die Moderne ebnete.

    Übrigens: Für Giuseppe Verdi war Wagners »Tristan« schlichtweg »wunderbar, wunderbar, unsagbar wunderbar«. Clara Schumann hingegen empfand die Oper als »das Widerwärtigste, was ich noch in meinem Leben gesehen und gehört. … Die Liebenden reißen sich förmlich das Herz aus dem Leibe, und die Musik versinnlicht das in den widerlichsten Klängen!«

  • So 27.03. 11.00 Uhr
    3. Kammerkonzert Cruciskirche, Sondershausen

    Mit dem kurz vor seinem frühen Tod im Jahr 1828 entstandenen Streichquintett C-Dur schrieb Franz Schubert eine Musik von zu Herzen gehender Schönheit. Auch Johannes Brahms komponierte sein Klarinettenquintett gegen Ende des Lebens. Melancholie und Leidenschaften sprechen gleichermaßen aus diesem dicht komponierten Werk, dessen samtweiche Klänge ihresgleichen suchen. Inspirieren ließ sich Brahms zu dieser berührenden Musik durch den damals berühmten Klarinettenvirtuosen Richard Mühlfeld.

  • So 27.03. 18.00 Uhr
    Der Vetter aus Dingsda Theater Nordhausen, Großes Haus

    Das Herz der jungen Julia de Weert schlägt für ihren Vetter Roderich, dem sie vor sieben Jahren die Treue schwor. Seitdem allerdings weilt er im fernen Osten, in Dingsda, und sie wartet sehnsüchtig auf seine Rückkehr. Für andere Männer interessiert sie sich nicht, etwa für August, den Neffen ihres Onkels und Vormundes Josef Kuhbrot. Mit diesem möchte der Onkel Julia verheiratet wissen, damit ihre Mitgift in der Familie bleibt. Da ist guter Rat teuer! Als der lang ersehnte Roderich an Julias 18. Geburtstag schließlich leibhaftig vor ihr steht, ist ihre Enttäuschung groß: Roderich hat in den Jahren gar nicht mehr an sie gedacht! Doch hat die Sache auch ihr Gutes, denn Julia kann sich jetzt eingestehen, dass sie sich eigentlich in den geheimnisvollen Fremden verguckt hat, der an ihrem Geburtstag plötzlich auftaucht …
    Eduard Künnekes Operette »Der Vetter aus Dingsda« erlebte 1921 ihre Uraufführung in Berlin und wurde sein erfolgreichstes Bühnenstück. Ihr frecher Witz, ihre spritzigen, von damals moderner amerikanischer Unterhaltungsmusik geprägten Rhythmen und etliche einprägsame Melodien versprechen auch heute noch ein Rundumvergnügen.

    Übrigens: »Dingsda« wird laut Duden »als Ersatz für ein beliebiges Substantiv, oft einen Namen, verwendet (meist weil der sprechenden Person ein bestimmtes Wort gerade nicht einfällt)«. So verhält es sich in Künnekes Operette »Der Vetter aus Dinsgda«: Zu weit von der eigenen Lebenswelt entfernt liegt für alle die Stadt »Batavia«, in der sie den Vetter Roderich seit sieben Jahren wähnen. Der Name lässt sich einfach nicht merken! Und so spricht man schlicht von »Dingsda«. Batavia war bis zur Unabhängigkeit Indonesiens in den 1940er Jahren die Hauptstadt Niederländisch-Indiens. Seitdem ist sie unter dem Namen »Jakarta« die Hauptstadt Indonesiens.

  • Fr 01.04. 19.30 Uhr
    Premiere:
    Jane Eyre
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    Das englische Waisenkind Jane Eyre erlebt eine schwere Kindheit im Hause ihrer Tante Mrs. Reed. Kaum besser hat sie es in dem Mädcheninternat, in das sie von der Tante geschickt wird. Eine glückliche Wende in ihrem Leben scheint sich einzustellen, als Jane als Gouvernante für ein französisches Mädchen auf Thornfield Hall, dem Anwesen des wohlhabenden Edward Fairfax Rochester, ihre erste Stelle antritt. Sie verliebt sich in Rochester, der ihre Gefühle erwidert. Doch in dem Haus gehen merkwürdige Dinge vor sich, und kurz vor der Hochzeit mit Rochester erfährt Jane die Wahrheit über sein wirkliches Leben.
    Paul Gordon und John Caird adaptierten für ihr 2000 am Broadway uraufgeführtes spannendes Musical den englischen Erfolgsroman »Jane Eyre« von Charlotte Brontë aus dem Jahr 1847. Sie war die älteste der bekannten Brontë-Schwestern, die unter männlichen Pseudonymen als Schriftstellerinnen im viktorianischen England mit ihren unkonventionellen Romanen zur Berühmtheit gelangten. Charlotte griff in »Jane Eyre« viele Themen auf, die sie selbst umtrieben in einer Zeit, als Frauenrechte nichts galten, Religion eine rigide Moral hervorbrachte und Standesunterschiede Biografien bestimmten.
    Und so ist auch das Musical mehr als eine bewegende Schauer- und Liebesgeschichte. Es erzählt vom Streben nach Unabhängigkeit in einer von Männern dominierten Welt, von der Suche nach der eigenen Identität und von der Kraft, sich auf dem eigenen Lebensweg gegenüber vielfältigen Widrigkeiten zu behaupten.

    Übrigens: Im Jahr 2018 wurde das Musical »Jane Eyre« beim Musicalfrühling im österreichischen Gmunden erstmals in deutscher Sprache aufgeführt. Am Theater Nordhausen erlebt es nun seine Deutsche Erstaufführung!

  • Sa 02.04. 19.00 Uhr
    3. Kammerkonzert Bankettsaal, Schloss Heringen

    Mit dem kurz vor seinem frühen Tod im Jahr 1828 entstandenen Streichquintett C-Dur schrieb Franz Schubert eine Musik von zu Herzen gehender Schönheit. Auch Johannes Brahms komponierte sein Klarinettenquintett gegen Ende des Lebens. Melancholie und Leidenschaften sprechen gleichermaßen aus diesem dicht komponierten Werk, dessen samtweiche Klänge ihresgleichen suchen. Inspirieren ließ sich Brahms zu dieser berührenden Musik durch den damals berühmten Klarinettenvirtuosen Richard Mühlfeld.

  • Sa 02.04. 19.30 Uhr
    Jane Eyre Theater Nordhausen, Großes Haus

    Das englische Waisenkind Jane Eyre erlebt eine schwere Kindheit im Hause ihrer Tante Mrs. Reed. Kaum besser hat sie es in dem Mädcheninternat, in das sie von der Tante geschickt wird. Eine glückliche Wende in ihrem Leben scheint sich einzustellen, als Jane als Gouvernante für ein französisches Mädchen auf Thornfield Hall, dem Anwesen des wohlhabenden Edward Fairfax Rochester, ihre erste Stelle antritt. Sie verliebt sich in Rochester, der ihre Gefühle erwidert. Doch in dem Haus gehen merkwürdige Dinge vor sich, und kurz vor der Hochzeit mit Rochester erfährt Jane die Wahrheit über sein wirkliches Leben.
    Paul Gordon und John Caird adaptierten für ihr 2000 am Broadway uraufgeführtes spannendes Musical den englischen Erfolgsroman »Jane Eyre« von Charlotte Brontë aus dem Jahr 1847. Sie war die älteste der bekannten Brontë-Schwestern, die unter männlichen Pseudonymen als Schriftstellerinnen im viktorianischen England mit ihren unkonventionellen Romanen zur Berühmtheit gelangten. Charlotte griff in »Jane Eyre« viele Themen auf, die sie selbst umtrieben in einer Zeit, als Frauenrechte nichts galten, Religion eine rigide Moral hervorbrachte und Standesunterschiede Biografien bestimmten.
    Und so ist auch das Musical mehr als eine bewegende Schauer- und Liebesgeschichte. Es erzählt vom Streben nach Unabhängigkeit in einer von Männern dominierten Welt, von der Suche nach der eigenen Identität und von der Kraft, sich auf dem eigenen Lebensweg gegenüber vielfältigen Widrigkeiten zu behaupten.

    Übrigens: Im Jahr 2018 wurde das Musical »Jane Eyre« beim Musicalfrühling im österreichischen Gmunden erstmals in deutscher Sprache aufgeführt. Am Theater Nordhausen erlebt es nun seine Deutsche Erstaufführung!

  • So 03.04. 14.30 Uhr
    Petruschka/Playdead Theater Nordhausen, Großes Haus

    Dieser Ballettabend trägt die Handschriften zweier Choreografen. Während Ballettdirektor Ivan Alboresi mit Igor Strawinskys »Pe-truschka« eines der berühmtesten Ballette des 20. Jahrhunderts für sein Ensemble selbst auf die Bühne bringt, hat er mit Douglas Lee einen international renommierten Gastchoreografen eingeladen. Douglas Lee war viele Jahre lang Solotänzer im Stuttgarter Ballett. Seit 2011 ist er als freischaffender Choreograf u. a. für das Ballett Zürich, das Atlanta Ballett und das Nederlands Dans Theater II tätig.
    Strawinsky, dessen Todestag sich im April 2021 zum 50. Mal jährte, komponierte »Petruschka« 1911 für die Ballets Russes in Paris. Protagonisten sind die drei Puppen eines Gauklers auf einem Jahrmarkt, die durch Zauberkraft eine Seele erhalten. Realität und Fiktion verschwimmen in diesem eindrucksvollen Ballett.
    Wie verändern sich Kindheitserinnerungen im Laufe eines Lebens? Gehen sie sogar verloren? Diese Gedanken inspirierten Douglas Lee zu seiner Arbeit. Die zwischen Leichtigkeit und dunkler Färbung changierende Klaviermusik u. a. vom niederländischen Komponisten Simeon ten Holt gibt den Rahmen, innerhalb dessen sich die Tänzer bewegen.

    Übrigens: In Paris schuf Strawinsky seine berühmtesten Ballette. Dort soll er mit der renommierten Modedesignerin Coco Chanel eine Affäre gehabt haben, die schöpferisch auf beide einen starken Einfluss hatte. So erzählt es zumindest der Film »Coco Chanel & Igor Strawinsky« aus dem Jahr 2009. Diesem zufolge wäre Coco Chanels berühmtes Parfüm Chanel No. 5 ohne Strawinsky nicht entstanden!

  • Mo 04.04. 11.00 Uhr
    BallettWerkstatt »Petruschka« Theater Nordhausen, Großes Haus
  • Mo 04.04. 19.30 Uhr
    Montags im Foyer Theater Nordhausen, Oberes Foyer

    Der Förderverein Theater Nordhausen e. V. lädt ein! Die beliebte Reihe »Montags im Foyer« ist längst zur Tradition geworden. Im Gespräch mit der Vorstandsvorsitzenden Barbara Rinke und dem Vorstandsmitglied Dietrich Rose erzählen ihre Gäste Spannendes und Wissenswertes aus ihrem Leben.

    »ErinnerungsKultur«
    Mit Dr. Karsten Uhl Leiter Gedenkstätte Mittelbau-Dora

  • Di 05.04. 15.00 Uhr
    Carmen Theater im Stadthaus, Rudolstadt

    Die tragisch endende Liebesgeschichte zwischen der temperamentvollen Carmen und dem Sergeanten Don José, die zunächst 1847 als französische Novelle von Prosper Mérimée erschienen war, inspirierte Anfang der 1870er Jahre den Komponisten Georges Bizet zu seiner berühmt gewordenen Oper »Carmen«. Gleich zu Beginn verrät die Musik, dass die leidenschaftliche, nach Unabhängigkeit strebende Carmen und der gesellschaftlich eher angepasste und schnell eifersüchtige Don José nicht zueinander passen und schließlich einen tödlichen Konflikt austragen werden. Exotisches Milieu, das musikalisch seinen Ausdruck in einer besonderen Farbigkeit der Partitur findet, feurige Rhythmen und nicht zuletzt eine spannende Handlung machten Bizets Oper unsterblich.
    Der russische Komponist Rodion Shchedrin hat weite Teile von Bizets Partitur – darunter Highlights wie Carmens Habanera oder das Torrero-Lied des Stierkämpfers Escamillo – in eine effektvolle Fassung für Streichorchester und Schlagwerk überführt. Ballettdirektor Ivan Alboresi dient diese Bearbeitung als Inspiration für sein neues Handlungsballett, in dem er sich die spanische Liebesgeschichte, angereichert mit weiterer Musik, gemeinsam mit seinem Ballett TN LOS! tanzend für sein Publikum erschließt.

    Übrigens: Dass Bizets Musik eine choreografische Umsetzung geradezu herausfordert, fand auch der Produzent Horant H. Hohlfeld, als er im Jahr 1990 seinen Tanzfilm »Carmen on Ice« für Eiskunstläufer entwickelte. Die Titelrolle besetzte er prominent mit Katharina Witt. Sie war schon 1988 bei den Olympischen Spielen in Calgary in einer Kür zu Bizets Musik als Carmen angetreten und wurde damit Olympiasiegerin.

  • Do 07.04. 18.00 Uhr
    Mittendrin statt außen vor Haus der Kunst, Sondershausen

    Wie fühlt es sich an, wie klingt es, wenn man wie die Musiker*innen mitten im Orchester sitzt, für ein Konzert probt und der Dirigent vor einem steht? Wenn Sie genau das einmal erleben möchten, dann kommen Sie zu einem exklusiven Probenbesuch zu uns ins Haus der Kunst!
    Zuvor haben Sie die Gelegenheit, geführt durch diese traditionelle Heimstätte des Loh-Orchesters zu streifen. Innerhalb einer knappen Stunde erfahren Sie im Rundgang durch den Verwaltungs- und Garderobentrakt, durch den Unterbühnenbereich bis in die umfangreiche Notenbibliothek Historisches, Alltägliches und Kurioses über das Loh-Orchester, seine Musiker*innen und Generalmusikdirektoren.
    Zwischen Führung und Probenbeginn laden wir Sie zu einer kleinen kulinarischen Stärkung in die »Caféstube« des Orchesters ein.

  • Fr 08.04. 19.30 Uhr
    Premiere:
    Hilfe, die Mauer fällt!
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    »Wahnsinn!« war das Hauptwort, als am 9. November 1989 die Mauer fiel. Unvergessliche Emotionen und Bilder haben sich damals ins kollektive Gedächtnis gebrannt. Im Zentrum der Komödie von Karsten Laske und Steffen Mensching steht Konrad Polauke. Der Blumenhändler aus Berlin-Steglitz reist seit Jahren regelmäßig nach Ost-Berlin, weniger um Mokkafix-Kaffee zu schlürfen und Goldbroiler zu zerrupfen, sondern mehr der geschäftlichen und geschlechtlichen Beziehungen wegen. Als im Sommer 1989 tausende DDR-Bürger über die ungarisch-österreichische Grenze die Flocke machen und über Prager Botschaftszäune klettern, spürt der Florist Gefahr im Verzug. Soll sein gut laufendes Geschäftsmodell nicht den Bach runtergehen, muss er handeln. Polauke fährt in die Hauptstadt der DDR mit der festen Absicht, im Gespräch mit dem »Honi« einiges im Nachbarland geradezurücken. Plötzlich ist für den Geschäftsmann nichts mehr wie früher. Doch Polauke ist viel zu gewieft, um sich die Butter vom Brot nehmen zu lassen.
    Diese unterhaltsame Komödie wurde im November 2019 anlässlich des Mauerfalls vor 30 Jahren am Theater Rudolstadt uraufgeführt. Die Autoren hätten eine »kühne wie handlungsreiche Boulevardkomödie« und »ein kluges Stück« geschaffen betonte die Ostthüringer Zeitung.

    Übrigens: Die deutsch-deutsche Grenze verlief mitten durch den Harz. Sein höchster Berg, der Brocken, lag auf der Ost-Seite und war für West- und Ostdeutsche gleichermaßen unerreichbar. Er war militärisches Sperrgebiet, und die DDR und die Sowjetunion nutzten ihn für große Abhöreinrichtungen. Als am 3. Dezember 1989 ein Trupp von 6000 friedlichen Demonstranten auf den Gipfel zog, fiel auch diese Bastion des Kalten Krieges. Die Armeetruppen leisteten keinen Widerstand, als sich ihre Landsleute diesen von Betonmauern umgebenen Ort zurückeroberten.

  • Fr 08.04. 19.30 Uhr
    Carmen Theater im Stadthaus, Rudolstadt

    Die tragisch endende Liebesgeschichte zwischen der temperamentvollen Carmen und dem Sergeanten Don José, die zunächst 1847 als französische Novelle von Prosper Mérimée erschienen war, inspirierte Anfang der 1870er Jahre den Komponisten Georges Bizet zu seiner berühmt gewordenen Oper »Carmen«. Gleich zu Beginn verrät die Musik, dass die leidenschaftliche, nach Unabhängigkeit strebende Carmen und der gesellschaftlich eher angepasste und schnell eifersüchtige Don José nicht zueinander passen und schließlich einen tödlichen Konflikt austragen werden. Exotisches Milieu, das musikalisch seinen Ausdruck in einer besonderen Farbigkeit der Partitur findet, feurige Rhythmen und nicht zuletzt eine spannende Handlung machten Bizets Oper unsterblich.
    Der russische Komponist Rodion Shchedrin hat weite Teile von Bizets Partitur – darunter Highlights wie Carmens Habanera oder das Torrero-Lied des Stierkämpfers Escamillo – in eine effektvolle Fassung für Streichorchester und Schlagwerk überführt. Ballettdirektor Ivan Alboresi dient diese Bearbeitung als Inspiration für sein neues Handlungsballett, in dem er sich die spanische Liebesgeschichte, angereichert mit weiterer Musik, gemeinsam mit seinem Ballett TN LOS! tanzend für sein Publikum erschließt.

    Übrigens: Dass Bizets Musik eine choreografische Umsetzung geradezu herausfordert, fand auch der Produzent Horant H. Hohlfeld, als er im Jahr 1990 seinen Tanzfilm »Carmen on Ice« für Eiskunstläufer entwickelte. Die Titelrolle besetzte er prominent mit Katharina Witt. Sie war schon 1988 bei den Olympischen Spielen in Calgary in einer Kür zu Bizets Musik als Carmen angetreten und wurde damit Olympiasiegerin.

  • Sa 09.04. 18.00 Uhr
    5. Sinfoniekonzert Haus der Kunst, Sondershausen

    Die 3. Sinfonie von Johannes Brahms rührte schon Zeitgenossen zutiefst. So formulierte Brahmsʼ Vertraute und lebenslang von ihm verehrte Freundin Clara Schumann in einem Brief an den Komponisten: »Welch ein Werk, welche Poesie, die harmonischste Stimmung durch das Ganze, alle Sätze wie aus einem Gusse, ein Herzschlag, jeder Satz ein Juwel! – Wie ist man von Anfang bis zu Ende umfangen von dem geheimnisvollen Zauber des Waldlebens! Ich könnte nicht sagen, welcher Satz mir der liebste?« Sie schreibt weiter von »einer Schönheit«, für die sie keine Antwort finde. Antonin Dvořák empfand beim Hören der Musik »lauter Liebe« und bewunderte die »herrlichen Melodien«. Kaum wahrnehmbar ist, dass der Komponist ein dichtes Netz von Zusammenhängen wob, die das Ergebnis einer intensiven gedanklichen Arbeit sind und alles zu einer Einheit fügen.
    Ein ganz eigenes Beziehungsgeflecht schuf Wolfgang Amadeus Mozart in seiner Sinfonia concertante für die hervorragenden Instrumentalisten der damals berühmten Mannheimer Hofkapelle. Trotz der virtuos geführten Einzelstimmen entfaltet sich ein vollendetes Zusammenspiel. Dem Verhältnis von Kultur und Natur widmete sich der in Brasilien geborene Künstler Giordano Bruno do Nascimento in seinem Werk »Symbiont«. Der Preisträger des Sondershäuser Kompositionswettbewerbs 2019 schrieb das Stück für das Loh-Orchester während seines 8-wöchigen Studienaufenthalts in der Thüringer Landesmusikakademie Sondershausen.

    Übrigens: Seine spätere Frau Constanze, über die Mozarts Vater sagte, sie sei ein »Luder«, hat Mozart in Mannheim kennengelernt. Mozart wird oft als wahrer Frauenheld beschrieben. Er selber kokettierte in einem seiner Briefe: »Wenn ich die alle heirathen müßte, mit denen ich gespaßt habe, so müßte ich leicht 200 Frauen haben.«

  • Sa 09.04. 19.30 Uhr
    Petruschka/Playdead Theater Nordhausen, Großes Haus

    Dieser Ballettabend trägt die Handschriften zweier Choreografen. Während Ballettdirektor Ivan Alboresi mit Igor Strawinskys »Pe-truschka« eines der berühmtesten Ballette des 20. Jahrhunderts für sein Ensemble selbst auf die Bühne bringt, hat er mit Douglas Lee einen international renommierten Gastchoreografen eingeladen. Douglas Lee war viele Jahre lang Solotänzer im Stuttgarter Ballett. Seit 2011 ist er als freischaffender Choreograf u. a. für das Ballett Zürich, das Atlanta Ballett und das Nederlands Dans Theater II tätig.
    Strawinsky, dessen Todestag sich im April 2021 zum 50. Mal jährte, komponierte »Petruschka« 1911 für die Ballets Russes in Paris. Protagonisten sind die drei Puppen eines Gauklers auf einem Jahrmarkt, die durch Zauberkraft eine Seele erhalten. Realität und Fiktion verschwimmen in diesem eindrucksvollen Ballett.
    Wie verändern sich Kindheitserinnerungen im Laufe eines Lebens? Gehen sie sogar verloren? Diese Gedanken inspirierten Douglas Lee zu seiner Arbeit. Die zwischen Leichtigkeit und dunkler Färbung changierende Klaviermusik u. a. vom niederländischen Komponisten Simeon ten Holt gibt den Rahmen, innerhalb dessen sich die Tänzer bewegen.

    Übrigens: In Paris schuf Strawinsky seine berühmtesten Ballette. Dort soll er mit der renommierten Modedesignerin Coco Chanel eine Affäre gehabt haben, die schöpferisch auf beide einen starken Einfluss hatte. So erzählt es zumindest der Film »Coco Chanel & Igor Strawinsky« aus dem Jahr 2009. Diesem zufolge wäre Coco Chanels berühmtes Parfüm Chanel No. 5 ohne Strawinsky nicht entstanden!

  • So 10.04. 18.00 Uhr
    5. Sinfoniekonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die 3. Sinfonie von Johannes Brahms rührte schon Zeitgenossen zutiefst. So formulierte Brahmsʼ Vertraute und lebenslang von ihm verehrte Freundin Clara Schumann in einem Brief an den Komponisten: »Welch ein Werk, welche Poesie, die harmonischste Stimmung durch das Ganze, alle Sätze wie aus einem Gusse, ein Herzschlag, jeder Satz ein Juwel! – Wie ist man von Anfang bis zu Ende umfangen von dem geheimnisvollen Zauber des Waldlebens! Ich könnte nicht sagen, welcher Satz mir der liebste?« Sie schreibt weiter von »einer Schönheit«, für die sie keine Antwort finde. Antonin Dvořák empfand beim Hören der Musik »lauter Liebe« und bewunderte die »herrlichen Melodien«. Kaum wahrnehmbar ist, dass der Komponist ein dichtes Netz von Zusammenhängen wob, die das Ergebnis einer intensiven gedanklichen Arbeit sind und alles zu einer Einheit fügen.
    Ein ganz eigenes Beziehungsgeflecht schuf Wolfgang Amadeus Mozart in seiner Sinfonia concertante für die hervorragenden Instrumentalisten der damals berühmten Mannheimer Hofkapelle. Trotz der virtuos geführten Einzelstimmen entfaltet sich ein vollendetes Zusammenspiel. Dem Verhältnis von Kultur und Natur widmete sich der in Brasilien geborene Künstler Giordano Bruno do Nascimento in seinem Werk »Symbiont«. Der Preisträger des Sondershäuser Kompositionswettbewerbs 2019 schrieb das Stück für das Loh-Orchester während seines 8-wöchigen Studienaufenthalts in der Thüringer Landesmusikakademie Sondershausen.

    Übrigens: Seine spätere Frau Constanze, über die Mozarts Vater sagte, sie sei ein »Luder«, hat Mozart in Mannheim kennengelernt. Mozart wird oft als wahrer Frauenheld beschrieben. Er selber kokettierte in einem seiner Briefe: »Wenn ich die alle heirathen müßte, mit denen ich gespaßt habe, so müßte ich leicht 200 Frauen haben.«

  • Fr 22.04. 19.30 Uhr
    Petruschka/Playdead Theater Nordhausen, Großes Haus

    Dieser Ballettabend trägt die Handschriften zweier Choreografen. Während Ballettdirektor Ivan Alboresi mit Igor Strawinskys »Pe-truschka« eines der berühmtesten Ballette des 20. Jahrhunderts für sein Ensemble selbst auf die Bühne bringt, hat er mit Douglas Lee einen international renommierten Gastchoreografen eingeladen. Douglas Lee war viele Jahre lang Solotänzer im Stuttgarter Ballett. Seit 2011 ist er als freischaffender Choreograf u. a. für das Ballett Zürich, das Atlanta Ballett und das Nederlands Dans Theater II tätig.
    Strawinsky, dessen Todestag sich im April 2021 zum 50. Mal jährte, komponierte »Petruschka« 1911 für die Ballets Russes in Paris. Protagonisten sind die drei Puppen eines Gauklers auf einem Jahrmarkt, die durch Zauberkraft eine Seele erhalten. Realität und Fiktion verschwimmen in diesem eindrucksvollen Ballett.
    Wie verändern sich Kindheitserinnerungen im Laufe eines Lebens? Gehen sie sogar verloren? Diese Gedanken inspirierten Douglas Lee zu seiner Arbeit. Die zwischen Leichtigkeit und dunkler Färbung changierende Klaviermusik u. a. vom niederländischen Komponisten Simeon ten Holt gibt den Rahmen, innerhalb dessen sich die Tänzer bewegen.

    Übrigens: In Paris schuf Strawinsky seine berühmtesten Ballette. Dort soll er mit der renommierten Modedesignerin Coco Chanel eine Affäre gehabt haben, die schöpferisch auf beide einen starken Einfluss hatte. So erzählt es zumindest der Film »Coco Chanel & Igor Strawinsky« aus dem Jahr 2009. Diesem zufolge wäre Coco Chanels berühmtes Parfüm Chanel No. 5 ohne Strawinsky nicht entstanden!

  • Sa 23.04. 19.30 Uhr
    Premiere:
    Die Räuber 2.0
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    Was passiert, wenn aus Brüdern Feinde werden?
    Karl Moor hat den Absprung geschafft: Obwohl er der Liebling des Vaters ist, hat er sich seiner strengen Kontrolle entzogen und ist nach Leipzig zum Studium gegangen. Sein jüngerer Bruder Franz indes sitzt noch in der sächsischen Pampa fest und wird vom eigenen Vater mehr geduldet als geliebt. Wütend über diese Zurückweisung beschließt Franz gemeinsam mit seinen Kumpeln, sich dafür an seinem Vater und seinem Bruder gleichzeitig zu rächen. So lässt er Karl vom väterlichen Handy aus eine Nachricht zukommen, in der ihm der Vater vermeintlich mitteilt, dass er von ihm keinerlei Unterstützung mehr zu erwarten habe – weder finanziell noch ideell. Aus Trotz schließt sich Karl daraufhin wieder seiner alten Berliner Clique an, um mit ihr krumme Dinger zu drehen. Fürs erste triumphiert der kleine Bruder …
    In diesem Schauspiel begleiten die Zuschauer*innen die beiden Brüder auf ihrer Suche nach Identität und Zugehörigkeit. Das Aufbegehren gegen die Eltern, das Infragestellen bisheriger Werte, das Lösen von alten und Knüpfen von neuen Verbindungen gehören genauso zum Erwachsenwerden wie die Eifersucht und die erste Liebe.
    In dieser modernen Version der berühmten schillerschen Vorlage wählen die jugendlichen Spieler*innen, ebenso wie das Publikum, ihre Identifikationsfiguren selbst aus. Dabei stellen sie sich der Frage, wie sie in einer ähnlichen Situation handeln würden.

    Übrigens: Schiller begann seine Arbeit am Freiheitsdrama »Die Räuber« 1776. Zu diesem Zeitpunkt befand er sich in der Ausbildung zum Militärarzt und war gerade einmal 17 Jahre alt – im gleichen Alter sind auch die Spielerinnen und Spieler des Theaterjugendclubs, die in dieser Spielzeit in »Die Räuber 2.0« zu sehen sein werden. 

  • Sa 23.04. 19.30 Uhr

    Liebe macht blind, manchmal jedenfalls. In Gaetano Donizettis Erfolgsoper »L’elisir d’amore« fällt der in die wohlhabende Adina verliebte Nemorino auf den reisenden »Arzt« Dulcamara herein. Dieser ist nichts anderes als ein großer Schwindler, der ganz normalen Wein als Liebestrank anbietet. Nemorino kauft ihn nur allzu gerne, denn er hofft, damit seinem Liebesglück auf die Sprünge helfen zu können. Schließlich, so denkt er, zeigte ein Liebestrank auch bei Tristan und Isolde einst Erfolg. Zu seinem Leidwesen geht die Angebetete aber auf die Avancen des Sergeanten Belcore ein. Dass sich Adina schließlich doch Nemorino zuwendet, führt er auf die Wirkung des »Liebestranks« zurück, was nicht ganz falsch ist, denn der Wein nimmt Nemorino immerhin seine Schüchternheit.
    Mit viel Humor gespickt ist die Geschichte in Donizettis komischer Oper aus dem Jahr 1832. Gleichwohl nimmt seine an eingängigen Melodien reiche Musik die Protagonisten ernst, ergründet auch die Tiefen seelischen Erlebens und bleibt dabei doch immer leichtfüßig. Der erfahrene Gastdirigent Fabrizio Ventura konnte gewonnen werden, um eines der beliebtesten Werke der Opernliteratur mit der gebotenen Italianità im Nordhäuser Theater zum Klingen zu bringen.

    Übrigens: Dass Donizetti, der mit 38 Jahren bereits 50 Opern zu Papier gebracht hatte, in einer wahnsinnigen Schnelligkeit komponierte und damit den Wunsch des damaligen Opernpublikums nach immer neuer Unterhaltung zu erfüllen versuchte, brachte ihm nicht nur Zuspruch ein. Von Heinrich Heine ist die spöttische Bemerkung überliefert, dass Donizetti in seiner Fruchtbarkeit nur den Kaninchen nachstehe …

  • So 24.04. 11.00 Uhr
    3. Schlosskonzert Blauer Saal, Schloss Sondershausen

    Unser Artist in Resonance widmet dieses Programm ausschließlich Felix Mendelssohn Bartholdy. Als Solist interpretiert er dessen selten gespieltes erstes Violinkonzert in d-Moll, das der junge Komponist im Alter von 13 Jahren unter dem starken Eindruck der Musik Johann Sebastian Bachs schrieb. Zwei weitere Jugendwerke Mendelssohns vervollständigen das Programm. Alle drei Werke führen eindrucksvoll das große kompositorische Können des jungen Mendelssohn vor, in dem nicht nur Goethe ein Mozart ebenbürtiges Genie entdeckt hatte.

  • So 24.04. 16.00 Uhr
    Kulissen-Klatsch EXKLUSIV Theater Nordhausen, Kassenhalle

    Mit dem Spatenstich im Sommer 2020 begannen die Arbeiten für den von langer Hand geplanten Anbau und die dann anschließende Sanierung unseres Theaters! Wie sieht es nun hinter den Kulissen aus? Was wurde bereits gebaut, verändert, was steht noch aus? Intendant Daniel Klajner lädt zu einer exklusiven Führung ein, die den aktuellen Stand der Bauarbeiten anschaulich erklärt und – falls es die Bauarbeiten erlauben – eine Besichtigung der Baustelle ermöglicht. Gleichzeitig erläutert er die komplexen Zusammenhänge, die im Miteinander aller Theaterkolleg*innen Voraussetzung dafür sind, einen Theaterabend überhaupt möglich zu machen. Im Anschluss an die knapp zweistündige Führung gibt es bei einem Glas Sekt und einer Brezel die Gelegenheit, mit ihm in der Intendanz ins Gespräch zu kommen.

  • So 24.04. 18.00 Uhr
    Der Vetter aus Dingsda Theater Nordhausen, Großes Haus

    Das Herz der jungen Julia de Weert schlägt für ihren Vetter Roderich, dem sie vor sieben Jahren die Treue schwor. Seitdem allerdings weilt er im fernen Osten, in Dingsda, und sie wartet sehnsüchtig auf seine Rückkehr. Für andere Männer interessiert sie sich nicht, etwa für August, den Neffen ihres Onkels und Vormundes Josef Kuhbrot. Mit diesem möchte der Onkel Julia verheiratet wissen, damit ihre Mitgift in der Familie bleibt. Da ist guter Rat teuer! Als der lang ersehnte Roderich an Julias 18. Geburtstag schließlich leibhaftig vor ihr steht, ist ihre Enttäuschung groß: Roderich hat in den Jahren gar nicht mehr an sie gedacht! Doch hat die Sache auch ihr Gutes, denn Julia kann sich jetzt eingestehen, dass sie sich eigentlich in den geheimnisvollen Fremden verguckt hat, der an ihrem Geburtstag plötzlich auftaucht …
    Eduard Künnekes Operette »Der Vetter aus Dingsda« erlebte 1921 ihre Uraufführung in Berlin und wurde sein erfolgreichstes Bühnenstück. Ihr frecher Witz, ihre spritzigen, von damals moderner amerikanischer Unterhaltungsmusik geprägten Rhythmen und etliche einprägsame Melodien versprechen auch heute noch ein Rundumvergnügen.

    Übrigens: »Dingsda« wird laut Duden »als Ersatz für ein beliebiges Substantiv, oft einen Namen, verwendet (meist weil der sprechenden Person ein bestimmtes Wort gerade nicht einfällt)«. So verhält es sich in Künnekes Operette »Der Vetter aus Dinsgda«: Zu weit von der eigenen Lebenswelt entfernt liegt für alle die Stadt »Batavia«, in der sie den Vetter Roderich seit sieben Jahren wähnen. Der Name lässt sich einfach nicht merken! Und so spricht man schlicht von »Dingsda«. Batavia war bis zur Unabhängigkeit Indonesiens in den 1940er Jahren die Hauptstadt Niederländisch-Indiens. Seitdem ist sie unter dem Namen »Jakarta« die Hauptstadt Indonesiens.

  • Di 26.04. 15.00 Uhr
    L'elisir d'amore (Der Liebestrank) Meininger Hof, Saalfeld

    Liebe macht blind, manchmal jedenfalls. In Gaetano Donizettis Erfolgsoper »L’elisir d’amore« fällt der in die wohlhabende Adina verliebte Nemorino auf den reisenden »Arzt« Dulcamara herein. Dieser ist nichts anderes als ein großer Schwindler, der ganz normalen Wein als Liebestrank anbietet. Nemorino kauft ihn nur allzu gerne, denn er hofft, damit seinem Liebesglück auf die Sprünge helfen zu können. Schließlich, so denkt er, zeigte ein Liebestrank auch bei Tristan und Isolde einst Erfolg. Zu seinem Leidwesen geht die Angebetete aber auf die Avancen des Sergeanten Belcore ein. Dass sich Adina schließlich doch Nemorino zuwendet, führt er auf die Wirkung des »Liebestranks« zurück, was nicht ganz falsch ist, denn der Wein nimmt Nemorino immerhin seine Schüchternheit.
    Mit viel Humor gespickt ist die Geschichte in Donizettis komischer Oper aus dem Jahr 1832. Gleichwohl nimmt seine an eingängigen Melodien reiche Musik die Protagonisten ernst, ergründet auch die Tiefen seelischen Erlebens und bleibt dabei doch immer leichtfüßig. Der erfahrene Gastdirigent Fabrizio Ventura konnte gewonnen werden, um eines der beliebtesten Werke der Opernliteratur mit der gebotenen Italianità im Nordhäuser Theater zum Klingen zu bringen.

    Übrigens: Dass Donizetti, der mit 38 Jahren bereits 50 Opern zu Papier gebracht hatte, in einer wahnsinnigen Schnelligkeit komponierte und damit den Wunsch des damaligen Opernpublikums nach immer neuer Unterhaltung zu erfüllen versuchte, brachte ihm nicht nur Zuspruch ein. Von Heinrich Heine ist die spöttische Bemerkung überliefert, dass Donizetti in seiner Fruchtbarkeit nur den Kaninchen nachstehe …

  • Mi 27.04. 10.00 Uhr
    OrchesterWerkstatt II - Filmmusik Haus der Kunst, Sondershausen

    Was wäre ein Film ohne Musik! Während uns die bewegten Bilder und Dialoge die Geschichte eines Films erzählen, kann Musik die Spannung einer Szene steigern, Komödiantisches unterstreichen oder die Romantik einer Liebesszene unterstützen. Vor allem vermittelt die Musik ganz viel Gefühl! In unserer OrchesterWerkstatt stellen wir berühmte Filmmusik vor und ergründen gemeinsam, wie sie funktioniert und ihre Wirkung entfaltet.

  • Mi 27.04. 19.30 Uhr
    Küchenklatsch bei Klajner Theater Nordhausen, Oberes Foyer

    Intendant Daniel Klajner bringt den Südharz zum Kochen! Die beliebte und äußerst erfolgreiche Theaterkochshow »Küchenklatsch bei Klajner« setzen wir in dieser Spielzeit fort. Als Gäste lädt sich der Intendant Persönlichkeiten aus dem TN LOS!, dem Südharz, Thüringen und aller Welt ein, um mit ihnen über das Leben, die Welt und das Theater zu plaudern und zu diskutieren. Und natürlich kommt dabei das Kulinarische nicht zu kurz!

    Mit Ilka Hein und Kai Buchmann Oberbürgermeister der Stadt Nordhausen

  • Do 28.04. 10.00 Uhr
    OrchesterWerkstatt II - Filmmusik Theater Nordhausen, Großes Haus

    Was wäre ein Film ohne Musik! Während uns die bewegten Bilder und Dialoge die Geschichte eines Films erzählen, kann Musik die Spannung einer Szene steigern, Komödiantisches unterstreichen oder die Romantik einer Liebesszene unterstützen. Vor allem vermittelt die Musik ganz viel Gefühl! In unserer OrchesterWerkstatt stellen wir berühmte Filmmusik vor und ergründen gemeinsam, wie sie funktioniert und ihre Wirkung entfaltet.

  • Do 28.04. 18.00 Uhr
    3. Schlosskonzert Blauer Saal, Schloss Sondershausen

    Unser Artist in Resonance widmet dieses Programm ausschließlich Felix Mendelssohn Bartholdy. Als Solist interpretiert er dessen selten gespieltes erstes Violinkonzert in d-Moll, das der junge Komponist im Alter von 13 Jahren unter dem starken Eindruck der Musik Johann Sebastian Bachs schrieb. Zwei weitere Jugendwerke Mendelssohns vervollständigen das Programm. Alle drei Werke führen eindrucksvoll das große kompositorische Können des jungen Mendelssohn vor, in dem nicht nur Goethe ein Mozart ebenbürtiges Genie entdeckt hatte.

  • Fr 29.04. 19.00 Uhr
    Heringer Schlosskonzert Bankettsaal, Schloss Heringen

    Unser Artist in Resonance widmet dieses Programm ausschließlich Felix Mendelssohn Bartholdy. Als Solist interpretiert er dessen selten gespieltes erstes Violinkonzert in d-Moll, das der junge Komponist im Alter von 13 Jahren unter dem starken Eindruck der Musik Johann Sebastian Bachs schrieb. Zwei weitere Jugendwerke Mendelssohns vervollständigen das Programm. Alle drei Werke führen eindrucksvoll das große kompositorische Können des jungen Mendelssohn vor, in dem nicht nur Goethe ein Mozart ebenbürtiges Genie entdeckt hatte.

  • Fr 29.04. 19.30 Uhr
    Hilfe, die Mauer fällt! Theater Nordhausen, Großes Haus

    »Wahnsinn!« war das Hauptwort, als am 9. November 1989 die Mauer fiel. Unvergessliche Emotionen und Bilder haben sich damals ins kollektive Gedächtnis gebrannt. Im Zentrum der Komödie von Karsten Laske und Steffen Mensching steht Konrad Polauke. Der Blumenhändler aus Berlin-Steglitz reist seit Jahren regelmäßig nach Ost-Berlin, weniger um Mokkafix-Kaffee zu schlürfen und Goldbroiler zu zerrupfen, sondern mehr der geschäftlichen und geschlechtlichen Beziehungen wegen. Als im Sommer 1989 tausende DDR-Bürger über die ungarisch-österreichische Grenze die Flocke machen und über Prager Botschaftszäune klettern, spürt der Florist Gefahr im Verzug. Soll sein gut laufendes Geschäftsmodell nicht den Bach runtergehen, muss er handeln. Polauke fährt in die Hauptstadt der DDR mit der festen Absicht, im Gespräch mit dem »Honi« einiges im Nachbarland geradezurücken. Plötzlich ist für den Geschäftsmann nichts mehr wie früher. Doch Polauke ist viel zu gewieft, um sich die Butter vom Brot nehmen zu lassen.
    Diese unterhaltsame Komödie wurde im November 2019 anlässlich des Mauerfalls vor 30 Jahren am Theater Rudolstadt uraufgeführt. Die Autoren hätten eine »kühne wie handlungsreiche Boulevardkomödie« und »ein kluges Stück« geschaffen betonte die Ostthüringer Zeitung.

    Übrigens: Die deutsch-deutsche Grenze verlief mitten durch den Harz. Sein höchster Berg, der Brocken, lag auf der Ost-Seite und war für West- und Ostdeutsche gleichermaßen unerreichbar. Er war militärisches Sperrgebiet, und die DDR und die Sowjetunion nutzten ihn für große Abhöreinrichtungen. Als am 3. Dezember 1989 ein Trupp von 6000 friedlichen Demonstranten auf den Gipfel zog, fiel auch diese Bastion des Kalten Krieges. Die Armeetruppen leisteten keinen Widerstand, als sich ihre Landsleute diesen von Betonmauern umgebenen Ort zurückeroberten.

  • Fr 29.04. 19.30 Uhr
    L'elisir d'amore (Der Liebestrank) Meininger Hof, Saalfeld

    Liebe macht blind, manchmal jedenfalls. In Gaetano Donizettis Erfolgsoper »L’elisir d’amore« fällt der in die wohlhabende Adina verliebte Nemorino auf den reisenden »Arzt« Dulcamara herein. Dieser ist nichts anderes als ein großer Schwindler, der ganz normalen Wein als Liebestrank anbietet. Nemorino kauft ihn nur allzu gerne, denn er hofft, damit seinem Liebesglück auf die Sprünge helfen zu können. Schließlich, so denkt er, zeigte ein Liebestrank auch bei Tristan und Isolde einst Erfolg. Zu seinem Leidwesen geht die Angebetete aber auf die Avancen des Sergeanten Belcore ein. Dass sich Adina schließlich doch Nemorino zuwendet, führt er auf die Wirkung des »Liebestranks« zurück, was nicht ganz falsch ist, denn der Wein nimmt Nemorino immerhin seine Schüchternheit.
    Mit viel Humor gespickt ist die Geschichte in Donizettis komischer Oper aus dem Jahr 1832. Gleichwohl nimmt seine an eingängigen Melodien reiche Musik die Protagonisten ernst, ergründet auch die Tiefen seelischen Erlebens und bleibt dabei doch immer leichtfüßig. Der erfahrene Gastdirigent Fabrizio Ventura konnte gewonnen werden, um eines der beliebtesten Werke der Opernliteratur mit der gebotenen Italianità im Nordhäuser Theater zum Klingen zu bringen.

    Übrigens: Dass Donizetti, der mit 38 Jahren bereits 50 Opern zu Papier gebracht hatte, in einer wahnsinnigen Schnelligkeit komponierte und damit den Wunsch des damaligen Opernpublikums nach immer neuer Unterhaltung zu erfüllen versuchte, brachte ihm nicht nur Zuspruch ein. Von Heinrich Heine ist die spöttische Bemerkung überliefert, dass Donizetti in seiner Fruchtbarkeit nur den Kaninchen nachstehe …

  • Sa 30.04. 19.30 Uhr
    Jane Eyre Theater Nordhausen, Großes Haus

    Das englische Waisenkind Jane Eyre erlebt eine schwere Kindheit im Hause ihrer Tante Mrs. Reed. Kaum besser hat sie es in dem Mädcheninternat, in das sie von der Tante geschickt wird. Eine glückliche Wende in ihrem Leben scheint sich einzustellen, als Jane als Gouvernante für ein französisches Mädchen auf Thornfield Hall, dem Anwesen des wohlhabenden Edward Fairfax Rochester, ihre erste Stelle antritt. Sie verliebt sich in Rochester, der ihre Gefühle erwidert. Doch in dem Haus gehen merkwürdige Dinge vor sich, und kurz vor der Hochzeit mit Rochester erfährt Jane die Wahrheit über sein wirkliches Leben.
    Paul Gordon und John Caird adaptierten für ihr 2000 am Broadway uraufgeführtes spannendes Musical den englischen Erfolgsroman »Jane Eyre« von Charlotte Brontë aus dem Jahr 1847. Sie war die älteste der bekannten Brontë-Schwestern, die unter männlichen Pseudonymen als Schriftstellerinnen im viktorianischen England mit ihren unkonventionellen Romanen zur Berühmtheit gelangten. Charlotte griff in »Jane Eyre« viele Themen auf, die sie selbst umtrieben in einer Zeit, als Frauenrechte nichts galten, Religion eine rigide Moral hervorbrachte und Standesunterschiede Biografien bestimmten.
    Und so ist auch das Musical mehr als eine bewegende Schauer- und Liebesgeschichte. Es erzählt vom Streben nach Unabhängigkeit in einer von Männern dominierten Welt, von der Suche nach der eigenen Identität und von der Kraft, sich auf dem eigenen Lebensweg gegenüber vielfältigen Widrigkeiten zu behaupten.

    Übrigens: Im Jahr 2018 wurde das Musical »Jane Eyre« beim Musicalfrühling im österreichischen Gmunden erstmals in deutscher Sprache aufgeführt. Am Theater Nordhausen erlebt es nun seine Deutsche Erstaufführung!

  • So 01.05. 19.30 Uhr
    Jane Eyre Theater Nordhausen, Großes Haus

    Das englische Waisenkind Jane Eyre erlebt eine schwere Kindheit im Hause ihrer Tante Mrs. Reed. Kaum besser hat sie es in dem Mädcheninternat, in das sie von der Tante geschickt wird. Eine glückliche Wende in ihrem Leben scheint sich einzustellen, als Jane als Gouvernante für ein französisches Mädchen auf Thornfield Hall, dem Anwesen des wohlhabenden Edward Fairfax Rochester, ihre erste Stelle antritt. Sie verliebt sich in Rochester, der ihre Gefühle erwidert. Doch in dem Haus gehen merkwürdige Dinge vor sich, und kurz vor der Hochzeit mit Rochester erfährt Jane die Wahrheit über sein wirkliches Leben.
    Paul Gordon und John Caird adaptierten für ihr 2000 am Broadway uraufgeführtes spannendes Musical den englischen Erfolgsroman »Jane Eyre« von Charlotte Brontë aus dem Jahr 1847. Sie war die älteste der bekannten Brontë-Schwestern, die unter männlichen Pseudonymen als Schriftstellerinnen im viktorianischen England mit ihren unkonventionellen Romanen zur Berühmtheit gelangten. Charlotte griff in »Jane Eyre« viele Themen auf, die sie selbst umtrieben in einer Zeit, als Frauenrechte nichts galten, Religion eine rigide Moral hervorbrachte und Standesunterschiede Biografien bestimmten.
    Und so ist auch das Musical mehr als eine bewegende Schauer- und Liebesgeschichte. Es erzählt vom Streben nach Unabhängigkeit in einer von Männern dominierten Welt, von der Suche nach der eigenen Identität und von der Kraft, sich auf dem eigenen Lebensweg gegenüber vielfältigen Widrigkeiten zu behaupten.

    Übrigens: Im Jahr 2018 wurde das Musical »Jane Eyre« beim Musicalfrühling im österreichischen Gmunden erstmals in deutscher Sprache aufgeführt. Am Theater Nordhausen erlebt es nun seine Deutsche Erstaufführung!

  • Mi 04.05. 15.00 Uhr
    Der Vetter aus Dingsda Theater Nordhausen, Großes Haus

    Das Herz der jungen Julia de Weert schlägt für ihren Vetter Roderich, dem sie vor sieben Jahren die Treue schwor. Seitdem allerdings weilt er im fernen Osten, in Dingsda, und sie wartet sehnsüchtig auf seine Rückkehr. Für andere Männer interessiert sie sich nicht, etwa für August, den Neffen ihres Onkels und Vormundes Josef Kuhbrot. Mit diesem möchte der Onkel Julia verheiratet wissen, damit ihre Mitgift in der Familie bleibt. Da ist guter Rat teuer! Als der lang ersehnte Roderich an Julias 18. Geburtstag schließlich leibhaftig vor ihr steht, ist ihre Enttäuschung groß: Roderich hat in den Jahren gar nicht mehr an sie gedacht! Doch hat die Sache auch ihr Gutes, denn Julia kann sich jetzt eingestehen, dass sie sich eigentlich in den geheimnisvollen Fremden verguckt hat, der an ihrem Geburtstag plötzlich auftaucht …
    Eduard Künnekes Operette »Der Vetter aus Dingsda« erlebte 1921 ihre Uraufführung in Berlin und wurde sein erfolgreichstes Bühnenstück. Ihr frecher Witz, ihre spritzigen, von damals moderner amerikanischer Unterhaltungsmusik geprägten Rhythmen und etliche einprägsame Melodien versprechen auch heute noch ein Rundumvergnügen.

    Übrigens: »Dingsda« wird laut Duden »als Ersatz für ein beliebiges Substantiv, oft einen Namen, verwendet (meist weil der sprechenden Person ein bestimmtes Wort gerade nicht einfällt)«. So verhält es sich in Künnekes Operette »Der Vetter aus Dinsgda«: Zu weit von der eigenen Lebenswelt entfernt liegt für alle die Stadt »Batavia«, in der sie den Vetter Roderich seit sieben Jahren wähnen. Der Name lässt sich einfach nicht merken! Und so spricht man schlicht von »Dingsda«. Batavia war bis zur Unabhängigkeit Indonesiens in den 1940er Jahren die Hauptstadt Niederländisch-Indiens. Seitdem ist sie unter dem Namen »Jakarta« die Hauptstadt Indonesiens.

  • Do 05.05. 19.30 Uhr
    Symphonic Queen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Zu Herzen gehende Songs, atemberaubende Gitarrensoli, eine kraftvolle Bühnenshow: Die grenzenlos energiegeladene Präsenz von Queen mit ihrem Frontmann Freddy Mercury war und ist ein besonderes Phänomen der Rock- und Popmusikgeschichte. Die Band war über zwanzig Jahre in unveränderter Besetzung erfolgreich, und auch heute noch sind Songs wie »The Show Must Go On«, »Bohemian Rhapsody« und »We Will Rock You« noch fast jeder und jedem im Ohr. Vier charismatische und stimmgewaltige Sänger*innen werden gemeinsam mit dem Loh-Orchester unter der Leitung von Henning Ehlert diese vielgeliebten Titel in einem neuen rocksinfonischen Gewand (Arrangements Viktor Åslund) präsentieren.

  • Fr 06.05. 19.30 Uhr
    Filmmusikkonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Was wäre ein Kino- oder ein Fernsehfilm ohne Musik! Sie kann die Wirkung von Filmszenen verstärken, brechen oder ganz anders deuten. Die Macht der Musik wird zum Beispiel dann überdeutlich, wenn man bei einem Film den Ton abstellt. In unserem Konzert »Hollywood in Concert« feiern wir die Musik, und Sie hören berühmte Melodien u .a. von Ennio Morricone (»The Mission«), Henry Mancini (»Breakfast at Tiffany’s«) und John Williams (»Jurassic Park«) zum Wieder- oder Neuentdecken.

  • Sa 07.05. 17.00 Uhr
    Tristan und Isolde Theater Nordhausen, Großes Haus

    Schnell ist die Geschichte von Richard Wagners berühmtem Musikdrama »Tristan und Isolde« in ihren Grundzügen erzählt: Tristan, Gefolgsmann und Neffe König Markes von Cornwall, und Isolde, irische Königstochter, lieben sich. Doch gesellschaftliche und politische Zwänge haben beide bisher daran gehindert, die Liebe dem anderen zu gestehen. Was schlimm ist für Isolde: Tristan soll sie König Marke als Braut zuführen. Mit einem Todestrank will sie daher ihrem eigenen, aber auch Tristans Leben ein Ende setzen.
    Allerdings reicht Brangäne, Isoldes treue Begleiterin, entgegen den Anweisungen ihrer Herrin den beiden nicht den Todes-, sondern den Liebestrank dar. Nachdem Tristan und Isolde ihn zu sich genommen haben, kennt ihre Liebe kein Halten mehr. Doch ahnen sie, dass erst der Tod ihrer Sehnsucht vollends Erfüllung geben wird.
    Das eigentliche Geschehen dieses beeindruckenden Bühnendramas spielt sich in der dicht gewobenen, ungemein sinnlichen Musik Wagners ab. Sie zieht die Zuhörer in ein seelisches Erleben hinein, das der Komponist selbst als »zwischen äußerstem Wonneverlangen und allerentschiedenster Todessehnsucht« beschrieb.
    »Tristan und Isolde« übte einen enormen Einfluss auf die Kulturgeschichte aus. Das Neue an Wagners Musik manifestiert sich nicht zuletzt in dem berühmt gewordenen eröffnenden »Tristan-Akkord«, dessen revolutionäre Harmonik den Weg in die Moderne ebnete.

    Übrigens: Für Giuseppe Verdi war Wagners »Tristan« schlichtweg »wunderbar, wunderbar, unsagbar wunderbar«. Clara Schumann hingegen empfand die Oper als »das Widerwärtigste, was ich noch in meinem Leben gesehen und gehört. … Die Liebenden reißen sich förmlich das Herz aus dem Leibe, und die Musik versinnlicht das in den widerlichsten Klängen!«

  • So 08.05. 18.00 Uhr
    Der Vetter aus Dingsda Theater Nordhausen, Großes Haus

    Das Herz der jungen Julia de Weert schlägt für ihren Vetter Roderich, dem sie vor sieben Jahren die Treue schwor. Seitdem allerdings weilt er im fernen Osten, in Dingsda, und sie wartet sehnsüchtig auf seine Rückkehr. Für andere Männer interessiert sie sich nicht, etwa für August, den Neffen ihres Onkels und Vormundes Josef Kuhbrot. Mit diesem möchte der Onkel Julia verheiratet wissen, damit ihre Mitgift in der Familie bleibt. Da ist guter Rat teuer! Als der lang ersehnte Roderich an Julias 18. Geburtstag schließlich leibhaftig vor ihr steht, ist ihre Enttäuschung groß: Roderich hat in den Jahren gar nicht mehr an sie gedacht! Doch hat die Sache auch ihr Gutes, denn Julia kann sich jetzt eingestehen, dass sie sich eigentlich in den geheimnisvollen Fremden verguckt hat, der an ihrem Geburtstag plötzlich auftaucht …
    Eduard Künnekes Operette »Der Vetter aus Dingsda« erlebte 1921 ihre Uraufführung in Berlin und wurde sein erfolgreichstes Bühnenstück. Ihr frecher Witz, ihre spritzigen, von damals moderner amerikanischer Unterhaltungsmusik geprägten Rhythmen und etliche einprägsame Melodien versprechen auch heute noch ein Rundumvergnügen.

    Übrigens: »Dingsda« wird laut Duden »als Ersatz für ein beliebiges Substantiv, oft einen Namen, verwendet (meist weil der sprechenden Person ein bestimmtes Wort gerade nicht einfällt)«. So verhält es sich in Künnekes Operette »Der Vetter aus Dinsgda«: Zu weit von der eigenen Lebenswelt entfernt liegt für alle die Stadt »Batavia«, in der sie den Vetter Roderich seit sieben Jahren wähnen. Der Name lässt sich einfach nicht merken! Und so spricht man schlicht von »Dingsda«. Batavia war bis zur Unabhängigkeit Indonesiens in den 1940er Jahren die Hauptstadt Niederländisch-Indiens. Seitdem ist sie unter dem Namen »Jakarta« die Hauptstadt Indonesiens.

  • Mi 11.05. 19.30 Uhr
    3. Loh-Konzert Achteckhaus, Schloss Sondershausen

    Richard Strauss komponierte die Tondichtung »Tod und Verklärung« als junger Mann. Ein Sterbenskranker ringt mit dem Tod. Sein Dahinscheiden erlöst ihn vom Leid und mündet in Verklärung. Am Ende seines Lebens setzte sich Strauss 1948 mit dem eigenen nahenden Lebensende auseinander und vertonte vier Gedichte von Joseph von Eichendorff und Hermann Hesse zu bewegenden Orchesterliedern. Dabei zitiert er das Verklärungsmotiv aus seiner frühen sinfonischen Dichtung. Gabriel Faurés Wiegenlied eröffnet den Lebensreigen mit sanften Tönen. Mozarts Lied »Abendempfindung an Laura« fügt dem emotional breiten Spektrum eine weitere berührende Facette hinzu.

  • Do 12.05. 19.00 Uhr
    4. Kammerkonzert Kunsthaus Meyenburg, Nordhausen

    In diesem an Emotionen reichen Liederabend wechseln romantische Lieder, Balladen und Duette von Meistern der Vokalmusik wie Franz Schubert, Franz Liszt, Carl Loewe, Johannes Brahms, Felix Mendelssohn Bartholdy und Robert Schumann einander ab. Sopran und Bariton bewegen sich einzeln und gemeinsam in einem Auf und Ab von Gefühlsausbrüchen und erzählten Geschichten, die um die immerwährenden Themen Natur, Liebe und Musik kreisen.

  • Do 12.05. 19.30 Uhr
    Golden Ace - Die Magier Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die Magie

    Die Magier und Hypnotiseure Alexander Hunte und Martin Köster bauen in ihrer Bühnenshow eine Brücke zwischen der neuen und alten Welt der Magie. In dieser einzigartigen Show schaffen es die Magier Hypnose und Psychologie der neuen Mentalmagie mit den beeindruckenden Illusionen der alten Salonmagie zu kombinieren.

    Spielend leicht lesen die Magier aus den Gedanken der Zuschauer und beeinflussen sie auf der Reise in die Mentalwelt der Zauberkunst – stets diskret – dafür aber sehr unterhaltsam.

    Jeder Zuschauer der gerne lacht, der einmal wieder Freude am Staunen und sich von Geschichten zum Nachdenken anregen lassen möchte, wird einen Abend erleben, an dem scheinbar die Zeit stillt steht, während die Magier am Rad der Zeit drehen

  • Fr 13.05. 19.00 Uhr
    4. Kammerkonzert Bankettsaal, Schloss Heringen

    In diesem an Emotionen reichen Liederabend wechseln romantische Lieder, Balladen und Duette von Meistern der Vokalmusik wie Franz Schubert, Franz Liszt, Carl Loewe, Johannes Brahms, Felix Mendelssohn Bartholdy und Robert Schumann einander ab. Sopran und Bariton bewegen sich einzeln und gemeinsam in einem Auf und Ab von Gefühlsausbrüchen und erzählten Geschichten, die um die immerwährenden Themen Natur, Liebe und Musik kreisen.

  • Fr 13.05. 19.30 Uhr
    Furor Theater Nordhausen, Großes Haus

    Kurz vor Beginn seines Wahlkampfes läuft dem Bürgermeisterkandidaten Heiko Braubach ein junger Mann unter Drogeneinfluss vors Auto und wird schwer verletzt. Braubach trifft laut polizeilicher Untersuchung keine Schuld, gleichwohl bietet er der Mutter Nele Sie-bold Hilfe an. Siebold zeigt sich zunächst skeptisch, nimmt aber schließlich die Vorschläge Braubachs dankbar an. Eine Einigung scheint in Sicht. Doch Siebolds Neffe Jerome mischt sich ein und wirft Braubach vor, nur seines Wahlkampfes wegen helfen zu wollen! Überhaupt hält Jerome nicht viel von Politikern, er spricht von »Systempresse« und »denen da oben«. Er fordert Geld von Braubach und setzt ihn im Internet unter Druck. Und Braubach? Er erwidert mit einstudierten liberalen Statements. Es entwickelt sich ein konfliktreicher Schlagabtausch zwischen dem hasserfüllten Außenseiter Jerome und dem abgebrühten Politiker.
    Das erfolgreiche Autorengespann Lutz Hübner und Sarah Nemitz bringt seit Jahren brisante gesellschaftliche Themen auf die Bühne. In ihrem packenden Kammerspiel »Furor« geht es um Wutbürgertum, Hate-Speech, »Lügenpresse«, Fake-News und die Macht des gezückten Smartphones. Verständnis oder Versöhnung? Fehlanzeige!

    Übrigens: Wenn Menschen abgewertet und angegriffen werden oder gegen sie zu Hass oder Gewalt aufgerufen wird, spricht man von »Hate Speech«. Nach Forsa-Studien im Auftrag der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen hat die Wahrnehmung von Hassrede und Hasskommentaren im Internet seit 2016 stark zugenommen. Ergebnisse der Forsa-Befragung »Hate Speech« 2020 zeigen, dass sich im Fünf-Jahresvergleich deutliche Entwicklungen in der Altersgruppe der 14- bis 24-Jährigen erkennen lassen. Diese Altersgruppe gibt überdurchschnittlich häufig an, Hasskommentare gemeldet zu haben. So waren es im Jahr 2020 bereits 67 Prozent der Befragten im Unterschied zu 34 Prozent fünf Jahre zuvor.

  • Sa 14.05. 19.30 Uhr
    Symphonic Queen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Zu Herzen gehende Songs, atemberaubende Gitarrensoli, eine kraftvolle Bühnenshow: Die grenzenlos energiegeladene Präsenz von Queen mit ihrem Frontmann Freddy Mercury war und ist ein besonderes Phänomen der Rock- und Popmusikgeschichte. Die Band war über zwanzig Jahre in unveränderter Besetzung erfolgreich, und auch heute noch sind Songs wie »The Show Must Go On«, »Bohemian Rhapsody« und »We Will Rock You« noch fast jeder und jedem im Ohr. Vier charismatische und stimmgewaltige Sänger*innen werden gemeinsam mit dem Loh-Orchester unter der Leitung von Henning Ehlert diese vielgeliebten Titel in einem neuen rocksinfonischen Gewand (Arrangements Viktor Åslund) präsentieren.

  • So 15.05. 14.30 Uhr
    Hilfe, die Mauer fällt! Theater Nordhausen, Großes Haus

    »Wahnsinn!« war das Hauptwort, als am 9. November 1989 die Mauer fiel. Unvergessliche Emotionen und Bilder haben sich damals ins kollektive Gedächtnis gebrannt. Im Zentrum der Komödie von Karsten Laske und Steffen Mensching steht Konrad Polauke. Der Blumenhändler aus Berlin-Steglitz reist seit Jahren regelmäßig nach Ost-Berlin, weniger um Mokkafix-Kaffee zu schlürfen und Goldbroiler zu zerrupfen, sondern mehr der geschäftlichen und geschlechtlichen Beziehungen wegen. Als im Sommer 1989 tausende DDR-Bürger über die ungarisch-österreichische Grenze die Flocke machen und über Prager Botschaftszäune klettern, spürt der Florist Gefahr im Verzug. Soll sein gut laufendes Geschäftsmodell nicht den Bach runtergehen, muss er handeln. Polauke fährt in die Hauptstadt der DDR mit der festen Absicht, im Gespräch mit dem »Honi« einiges im Nachbarland geradezurücken. Plötzlich ist für den Geschäftsmann nichts mehr wie früher. Doch Polauke ist viel zu gewieft, um sich die Butter vom Brot nehmen zu lassen.
    Diese unterhaltsame Komödie wurde im November 2019 anlässlich des Mauerfalls vor 30 Jahren am Theater Rudolstadt uraufgeführt. Die Autoren hätten eine »kühne wie handlungsreiche Boulevardkomödie« und »ein kluges Stück« geschaffen betonte die Ostthüringer Zeitung.

    Übrigens: Die deutsch-deutsche Grenze verlief mitten durch den Harz. Sein höchster Berg, der Brocken, lag auf der Ost-Seite und war für West- und Ostdeutsche gleichermaßen unerreichbar. Er war militärisches Sperrgebiet, und die DDR und die Sowjetunion nutzten ihn für große Abhöreinrichtungen. Als am 3. Dezember 1989 ein Trupp von 6000 friedlichen Demonstranten auf den Gipfel zog, fiel auch diese Bastion des Kalten Krieges. Die Armeetruppen leisteten keinen Widerstand, als sich ihre Landsleute diesen von Betonmauern umgebenen Ort zurückeroberten.

  • So 15.05. 15.00 Uhr
    L'elisir d'amore (Der Liebestrank) Meininger Hof, Saalfeld

    Liebe macht blind, manchmal jedenfalls. In Gaetano Donizettis Erfolgsoper »L’elisir d’amore« fällt der in die wohlhabende Adina verliebte Nemorino auf den reisenden »Arzt« Dulcamara herein. Dieser ist nichts anderes als ein großer Schwindler, der ganz normalen Wein als Liebestrank anbietet. Nemorino kauft ihn nur allzu gerne, denn er hofft, damit seinem Liebesglück auf die Sprünge helfen zu können. Schließlich, so denkt er, zeigte ein Liebestrank auch bei Tristan und Isolde einst Erfolg. Zu seinem Leidwesen geht die Angebetete aber auf die Avancen des Sergeanten Belcore ein. Dass sich Adina schließlich doch Nemorino zuwendet, führt er auf die Wirkung des »Liebestranks« zurück, was nicht ganz falsch ist, denn der Wein nimmt Nemorino immerhin seine Schüchternheit.
    Mit viel Humor gespickt ist die Geschichte in Donizettis komischer Oper aus dem Jahr 1832. Gleichwohl nimmt seine an eingängigen Melodien reiche Musik die Protagonisten ernst, ergründet auch die Tiefen seelischen Erlebens und bleibt dabei doch immer leichtfüßig. Der erfahrene Gastdirigent Fabrizio Ventura konnte gewonnen werden, um eines der beliebtesten Werke der Opernliteratur mit der gebotenen Italianità im Nordhäuser Theater zum Klingen zu bringen.

    Übrigens: Dass Donizetti, der mit 38 Jahren bereits 50 Opern zu Papier gebracht hatte, in einer wahnsinnigen Schnelligkeit komponierte und damit den Wunsch des damaligen Opernpublikums nach immer neuer Unterhaltung zu erfüllen versuchte, brachte ihm nicht nur Zuspruch ein. Von Heinrich Heine ist die spöttische Bemerkung überliefert, dass Donizetti in seiner Fruchtbarkeit nur den Kaninchen nachstehe …

  • Mi 18.05. 19.30 Uhr
    Jane Eyre Theater Nordhausen, Großes Haus

    Das englische Waisenkind Jane Eyre erlebt eine schwere Kindheit im Hause ihrer Tante Mrs. Reed. Kaum besser hat sie es in dem Mädcheninternat, in das sie von der Tante geschickt wird. Eine glückliche Wende in ihrem Leben scheint sich einzustellen, als Jane als Gouvernante für ein französisches Mädchen auf Thornfield Hall, dem Anwesen des wohlhabenden Edward Fairfax Rochester, ihre erste Stelle antritt. Sie verliebt sich in Rochester, der ihre Gefühle erwidert. Doch in dem Haus gehen merkwürdige Dinge vor sich, und kurz vor der Hochzeit mit Rochester erfährt Jane die Wahrheit über sein wirkliches Leben.
    Paul Gordon und John Caird adaptierten für ihr 2000 am Broadway uraufgeführtes spannendes Musical den englischen Erfolgsroman »Jane Eyre« von Charlotte Brontë aus dem Jahr 1847. Sie war die älteste der bekannten Brontë-Schwestern, die unter männlichen Pseudonymen als Schriftstellerinnen im viktorianischen England mit ihren unkonventionellen Romanen zur Berühmtheit gelangten. Charlotte griff in »Jane Eyre« viele Themen auf, die sie selbst umtrieben in einer Zeit, als Frauenrechte nichts galten, Religion eine rigide Moral hervorbrachte und Standesunterschiede Biografien bestimmten.
    Und so ist auch das Musical mehr als eine bewegende Schauer- und Liebesgeschichte. Es erzählt vom Streben nach Unabhängigkeit in einer von Männern dominierten Welt, von der Suche nach der eigenen Identität und von der Kraft, sich auf dem eigenen Lebensweg gegenüber vielfältigen Widrigkeiten zu behaupten.

    Übrigens: Im Jahr 2018 wurde das Musical »Jane Eyre« beim Musicalfrühling im österreichischen Gmunden erstmals in deutscher Sprache aufgeführt. Am Theater Nordhausen erlebt es nun seine Deutsche Erstaufführung!

  • Fr 20.05. 19.30 Uhr
    Ballett TN LOS! lädt ein Theater Nordhausen, Großes Haus

    Seit nunmehr sechs Jahren erfreut und berührt die Compagnie Ballett TN LOS! unter ihrem Ballettdirektor Ivan Alboresi das Nordhäuser Publikum. Die Besucherzahlen zeigen, welch große Resonanz die Arbeit des Ensembles auch weit über die Stadt- und Landesgrenzen hinaus findet. Um den Tänzer*innen des Balletts TN LOS! zusätzliche Impulse und den Besucher*innen des Theaters einen Eindruck von der aktuellen internationalen Tanzentwicklung zu geben, lädt Ivan Alboresi einmal pro Jahr einen renommierten Gastchoreografen für den zweiten Ballettabend der Spielzeit ein.
    Besondere Abende sind auch jene Galen, zu denen der Ballettdirektor andere Compagnien in Nordhausen empfängt. In dieser Spielzeit werden Ensembles aus ganz Deutschland erneut Ausschnitte aus Werken von angesagtesten Choreografen der Gegenwart zeigen. Die Besucher*innen erwartet ein bunter Abend, der einen umfassenden Einblick in die zeitgenössische Welt des Tanzes gewährt. Lassen Sie sich mitreißen!

    Übrigens: Die meisten Menschen bewundern die Ausstrahlung und die körperlichen Fähigkeiten professioneller Tanzkünstler*innen mit Ehrfurcht. Doch deren Können ist nicht nur das Ergebnis jahrelangen Trainings. Zu diesem Ergebnis kam zumindest ein israelisches Forscherteam. Diesem zufolge verfügen Tänzer*innen sehr viel häufiger als die übrige Bevölkerung über zwei bestimmte Genvarianten, die Extravertiertheit und Kreativität fördern.

  • Sa 21.05. 18.00 Uhr
    6. Sinfoniekonzert Haus der Kunst, Sondershausen

    Nachdem sein erstes Klavierkonzert »glänzend und entschieden« durchgefallen war, wie Johannes Brahms 1859 seinem Freund Joseph Joachim berichtete, dauerte es fast 20 Jahre, bis er sich an sein zweites heranwagte. Mit diesem jedoch feierte Brahms große Triumphe. Brahms gelang mit dem auf vier Sätze erweiterten Konzert die Verschmelzung von sinfonischer Form und virtuosem Konzertcharakter. Clara Schumann notierte sich wenige Tage nach der Uraufführung in ihr Tagebuch: »Johannes schreibt sehr vergnügt und schickt schöne Berichte über seine Concerte. Was nun die Leute jetzt über ihn sagen und schreiben, habe ich schon vor 25 Jahren gewußt und erkannt! und Robert hat es damals ja schon Alles vorausgesagt!«
    Dieser Robert, die Rede ist von Robert Schumann, war der wichtigste Mentor des kaum 20-jährigen Johannes Brahms. Noch vor der ersten Begegnung mit Brahms komponierte Schumann 1853 seine Sinfonie C-Dur am Ende einer depressiven Phase. Dazu bemerkte er: »Die Sinfonie schrieb ich im Dezember 1845 noch krank, mir ist’s, als müsste man ihr das anhören. Erst im letzten Satz fing ich wieder an mich zu fühlen.«  Es ist ein Jubelfinale und wirkt wie ein Neuanfang. Er dankt darin – mit einem versteckten Melodiezitat aus Beethovens Liedzyklus »An die ferne Geliebte« – seiner Frau Clara, die auch in schweren Zeiten nie von seiner Seite wich.

    Übrigens: Brahms neigte zur Untertreibung. So kündigte er in einem Brief an Elisabeth von Herzogenberg das beinahe einstündige 2. Klavierkonzert mit seinem rebellisch losbrechenden Scherzo an als »ein kleines Klavierkonzert«, »mit einem ganz kleinen zarten Scherzo«. Ähnlich tiefstapelnd hatte sich auch schon Gioachino Rossini geäußert, als er die Widmung zu seiner 90-minütigen »Petite messe solenelle« mit den Worten versah: »Lieber Gott. Hier ist sie, die arme kleine Messe. Ein bisschen Können, ein bisschen Herz, das ist alles. Sei also gepriesen und gewähre mir das Paradies.«

  • Sa 21.05. 19.30 Uhr
    Hilfe, die Mauer fällt! Theater Nordhausen, Großes Haus

    »Wahnsinn!« war das Hauptwort, als am 9. November 1989 die Mauer fiel. Unvergessliche Emotionen und Bilder haben sich damals ins kollektive Gedächtnis gebrannt. Im Zentrum der Komödie von Karsten Laske und Steffen Mensching steht Konrad Polauke. Der Blumenhändler aus Berlin-Steglitz reist seit Jahren regelmäßig nach Ost-Berlin, weniger um Mokkafix-Kaffee zu schlürfen und Goldbroiler zu zerrupfen, sondern mehr der geschäftlichen und geschlechtlichen Beziehungen wegen. Als im Sommer 1989 tausende DDR-Bürger über die ungarisch-österreichische Grenze die Flocke machen und über Prager Botschaftszäune klettern, spürt der Florist Gefahr im Verzug. Soll sein gut laufendes Geschäftsmodell nicht den Bach runtergehen, muss er handeln. Polauke fährt in die Hauptstadt der DDR mit der festen Absicht, im Gespräch mit dem »Honi« einiges im Nachbarland geradezurücken. Plötzlich ist für den Geschäftsmann nichts mehr wie früher. Doch Polauke ist viel zu gewieft, um sich die Butter vom Brot nehmen zu lassen.
    Diese unterhaltsame Komödie wurde im November 2019 anlässlich des Mauerfalls vor 30 Jahren am Theater Rudolstadt uraufgeführt. Die Autoren hätten eine »kühne wie handlungsreiche Boulevardkomödie« und »ein kluges Stück« geschaffen betonte die Ostthüringer Zeitung.

    Übrigens: Die deutsch-deutsche Grenze verlief mitten durch den Harz. Sein höchster Berg, der Brocken, lag auf der Ost-Seite und war für West- und Ostdeutsche gleichermaßen unerreichbar. Er war militärisches Sperrgebiet, und die DDR und die Sowjetunion nutzten ihn für große Abhöreinrichtungen. Als am 3. Dezember 1989 ein Trupp von 6000 friedlichen Demonstranten auf den Gipfel zog, fiel auch diese Bastion des Kalten Krieges. Die Armeetruppen leisteten keinen Widerstand, als sich ihre Landsleute diesen von Betonmauern umgebenen Ort zurückeroberten.

  • So 22.05. 11.00 Uhr
    Kulissen-Klatsch EXKLUSIV Theater Nordhausen, Kassenhalle

    Mit dem Spatenstich im Sommer 2020 begannen die Arbeiten für den von langer Hand geplanten Anbau und die dann anschließende Sanierung unseres Theaters! Wie sieht es nun hinter den Kulissen aus? Was wurde bereits gebaut, verändert, was steht noch aus? Intendant Daniel Klajner lädt zu einer exklusiven Führung ein, die den aktuellen Stand der Bauarbeiten anschaulich erklärt und – falls es die Bauarbeiten erlauben – eine Besichtigung der Baustelle ermöglicht. Gleichzeitig erläutert er die komplexen Zusammenhänge, die im Miteinander aller Theaterkolleg*innen Voraussetzung dafür sind, einen Theaterabend überhaupt möglich zu machen. Im Anschluss an die knapp zweistündige Führung gibt es bei einem Glas Sekt und einer Brezel die Gelegenheit, mit ihm in der Intendanz ins Gespräch zu kommen.

  • So 22.05. 11.00 Uhr
    4. Kammerkonzert Cruciskirche, Sondershausen

    In diesem an Emotionen reichen Liederabend wechseln romantische Lieder, Balladen und Duette von Meistern der Vokalmusik wie Franz Schubert, Franz Liszt, Carl Loewe, Johannes Brahms, Felix Mendelssohn Bartholdy und Robert Schumann einander ab. Sopran und Bariton bewegen sich einzeln und gemeinsam in einem Auf und Ab von Gefühlsausbrüchen und erzählten Geschichten, die um die immerwährenden Themen Natur, Liebe und Musik kreisen.

  • So 22.05. 15.00 Uhr
    Premiere:
    Frei(t)räume IV - Junge Choreografen
    Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    Dieser Abend ist sowohl für unser Publikum als auch für das Ballett TN LOS! etwas ganz Besonderes. Denn die Tänzer*innen, die während der Spielzeit auf der Bühne zu erleben sind, kreieren nun ihre eigenen Choreografien. Wenn sie für den Kammertanzabend die Seite wechseln, geht es um mehr als um ein Sich-Ausprobieren. Es geht vor allem darum, den Besucher*innen zu zeigen, welch zusätzliches Potenzial in jeder einzelnen Künstlerin und jedem einzelnen Künstler des Nordhäuser Ballettensembles steckt und wie unterschiedlich ihre choreografischen Handschriften sein können. An keinem anderen Abend lässt sich das so unmittelbar erfahren wie an diesem.

    Übrigens: Auf der Internetseite des Deutschen Bühnenvereins ist nachzulesen: »Der Choreograf erfindet tänzerische Abläufe innerhalb einer Inszenierung bzw. arbeitet sie aus, meist für klassisches Ballett, Tanztheater oder Performance. Diese müssen fachkundig choreografiert, d.h. geplant und einstudiert werden. Hierzu erarbeiten Choreografen das Drehbuch oder die Vorlage für die Umsetzung des Stoffes, wählen die Tänzer mit aus und trainieren mit diesen die Tanzszenen.«

  • So 22.05. 18.00 Uhr
    6. Sinfoniekonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Nachdem sein erstes Klavierkonzert »glänzend und entschieden« durchgefallen war, wie Johannes Brahms 1859 seinem Freund Joseph Joachim berichtete, dauerte es fast 20 Jahre, bis er sich an sein zweites heranwagte. Mit diesem jedoch feierte Brahms große Triumphe. Brahms gelang mit dem auf vier Sätze erweiterten Konzert die Verschmelzung von sinfonischer Form und virtuosem Konzertcharakter. Clara Schumann notierte sich wenige Tage nach der Uraufführung in ihr Tagebuch: »Johannes schreibt sehr vergnügt und schickt schöne Berichte über seine Concerte. Was nun die Leute jetzt über ihn sagen und schreiben, habe ich schon vor 25 Jahren gewußt und erkannt! und Robert hat es damals ja schon Alles vorausgesagt!«
    Dieser Robert, die Rede ist von Robert Schumann, war der wichtigste Mentor des kaum 20-jährigen Johannes Brahms. Noch vor der ersten Begegnung mit Brahms komponierte Schumann 1853 seine Sinfonie C-Dur am Ende einer depressiven Phase. Dazu bemerkte er: »Die Sinfonie schrieb ich im Dezember 1845 noch krank, mir ist’s, als müsste man ihr das anhören. Erst im letzten Satz fing ich wieder an mich zu fühlen.«  Es ist ein Jubelfinale und wirkt wie ein Neuanfang. Er dankt darin – mit einem versteckten Melodiezitat aus Beethovens Liedzyklus »An die ferne Geliebte« – seiner Frau Clara, die auch in schweren Zeiten nie von seiner Seite wich.

    Übrigens: Brahms neigte zur Untertreibung. So kündigte er in einem Brief an Elisabeth von Herzogenberg das beinahe einstündige 2. Klavierkonzert mit seinem rebellisch losbrechenden Scherzo an als »ein kleines Klavierkonzert«, »mit einem ganz kleinen zarten Scherzo«. Ähnlich tiefstapelnd hatte sich auch schon Gioachino Rossini geäußert, als er die Widmung zu seiner 90-minütigen »Petite messe solenelle« mit den Worten versah: »Lieber Gott. Hier ist sie, die arme kleine Messe. Ein bisschen Können, ein bisschen Herz, das ist alles. Sei also gepriesen und gewähre mir das Paradies.«

  • Mi 25.05. 19.30 Uhr
    Frei(t)räume IV - Junge Choreografen Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    Dieser Abend ist sowohl für unser Publikum als auch für das Ballett TN LOS! etwas ganz Besonderes. Denn die Tänzer*innen, die während der Spielzeit auf der Bühne zu erleben sind, kreieren nun ihre eigenen Choreografien. Wenn sie für den Kammertanzabend die Seite wechseln, geht es um mehr als um ein Sich-Ausprobieren. Es geht vor allem darum, den Besucher*innen zu zeigen, welch zusätzliches Potenzial in jeder einzelnen Künstlerin und jedem einzelnen Künstler des Nordhäuser Ballettensembles steckt und wie unterschiedlich ihre choreografischen Handschriften sein können. An keinem anderen Abend lässt sich das so unmittelbar erfahren wie an diesem.

    Übrigens: Auf der Internetseite des Deutschen Bühnenvereins ist nachzulesen: »Der Choreograf erfindet tänzerische Abläufe innerhalb einer Inszenierung bzw. arbeitet sie aus, meist für klassisches Ballett, Tanztheater oder Performance. Diese müssen fachkundig choreografiert, d.h. geplant und einstudiert werden. Hierzu erarbeiten Choreografen das Drehbuch oder die Vorlage für die Umsetzung des Stoffes, wählen die Tänzer mit aus und trainieren mit diesen die Tanzszenen.«

  • Do 26.05. 19.30 Uhr
    Jane Eyre Theater Nordhausen, Großes Haus

    Das englische Waisenkind Jane Eyre erlebt eine schwere Kindheit im Hause ihrer Tante Mrs. Reed. Kaum besser hat sie es in dem Mädcheninternat, in das sie von der Tante geschickt wird. Eine glückliche Wende in ihrem Leben scheint sich einzustellen, als Jane als Gouvernante für ein französisches Mädchen auf Thornfield Hall, dem Anwesen des wohlhabenden Edward Fairfax Rochester, ihre erste Stelle antritt. Sie verliebt sich in Rochester, der ihre Gefühle erwidert. Doch in dem Haus gehen merkwürdige Dinge vor sich, und kurz vor der Hochzeit mit Rochester erfährt Jane die Wahrheit über sein wirkliches Leben.
    Paul Gordon und John Caird adaptierten für ihr 2000 am Broadway uraufgeführtes spannendes Musical den englischen Erfolgsroman »Jane Eyre« von Charlotte Brontë aus dem Jahr 1847. Sie war die älteste der bekannten Brontë-Schwestern, die unter männlichen Pseudonymen als Schriftstellerinnen im viktorianischen England mit ihren unkonventionellen Romanen zur Berühmtheit gelangten. Charlotte griff in »Jane Eyre« viele Themen auf, die sie selbst umtrieben in einer Zeit, als Frauenrechte nichts galten, Religion eine rigide Moral hervorbrachte und Standesunterschiede Biografien bestimmten.
    Und so ist auch das Musical mehr als eine bewegende Schauer- und Liebesgeschichte. Es erzählt vom Streben nach Unabhängigkeit in einer von Männern dominierten Welt, von der Suche nach der eigenen Identität und von der Kraft, sich auf dem eigenen Lebensweg gegenüber vielfältigen Widrigkeiten zu behaupten.

    Übrigens: Im Jahr 2018 wurde das Musical »Jane Eyre« beim Musicalfrühling im österreichischen Gmunden erstmals in deutscher Sprache aufgeführt. Am Theater Nordhausen erlebt es nun seine Deutsche Erstaufführung!

  • Fr 27.05. 19.30 Uhr
    Jane Eyre Theater Nordhausen, Großes Haus

    Das englische Waisenkind Jane Eyre erlebt eine schwere Kindheit im Hause ihrer Tante Mrs. Reed. Kaum besser hat sie es in dem Mädcheninternat, in das sie von der Tante geschickt wird. Eine glückliche Wende in ihrem Leben scheint sich einzustellen, als Jane als Gouvernante für ein französisches Mädchen auf Thornfield Hall, dem Anwesen des wohlhabenden Edward Fairfax Rochester, ihre erste Stelle antritt. Sie verliebt sich in Rochester, der ihre Gefühle erwidert. Doch in dem Haus gehen merkwürdige Dinge vor sich, und kurz vor der Hochzeit mit Rochester erfährt Jane die Wahrheit über sein wirkliches Leben.
    Paul Gordon und John Caird adaptierten für ihr 2000 am Broadway uraufgeführtes spannendes Musical den englischen Erfolgsroman »Jane Eyre« von Charlotte Brontë aus dem Jahr 1847. Sie war die älteste der bekannten Brontë-Schwestern, die unter männlichen Pseudonymen als Schriftstellerinnen im viktorianischen England mit ihren unkonventionellen Romanen zur Berühmtheit gelangten. Charlotte griff in »Jane Eyre« viele Themen auf, die sie selbst umtrieben in einer Zeit, als Frauenrechte nichts galten, Religion eine rigide Moral hervorbrachte und Standesunterschiede Biografien bestimmten.
    Und so ist auch das Musical mehr als eine bewegende Schauer- und Liebesgeschichte. Es erzählt vom Streben nach Unabhängigkeit in einer von Männern dominierten Welt, von der Suche nach der eigenen Identität und von der Kraft, sich auf dem eigenen Lebensweg gegenüber vielfältigen Widrigkeiten zu behaupten.

    Übrigens: Im Jahr 2018 wurde das Musical »Jane Eyre« beim Musicalfrühling im österreichischen Gmunden erstmals in deutscher Sprache aufgeführt. Am Theater Nordhausen erlebt es nun seine Deutsche Erstaufführung!

  • Sa 28.05. 19.30 Uhr
    Jane Eyre Theater Nordhausen, Großes Haus

    Das englische Waisenkind Jane Eyre erlebt eine schwere Kindheit im Hause ihrer Tante Mrs. Reed. Kaum besser hat sie es in dem Mädcheninternat, in das sie von der Tante geschickt wird. Eine glückliche Wende in ihrem Leben scheint sich einzustellen, als Jane als Gouvernante für ein französisches Mädchen auf Thornfield Hall, dem Anwesen des wohlhabenden Edward Fairfax Rochester, ihre erste Stelle antritt. Sie verliebt sich in Rochester, der ihre Gefühle erwidert. Doch in dem Haus gehen merkwürdige Dinge vor sich, und kurz vor der Hochzeit mit Rochester erfährt Jane die Wahrheit über sein wirkliches Leben.
    Paul Gordon und John Caird adaptierten für ihr 2000 am Broadway uraufgeführtes spannendes Musical den englischen Erfolgsroman »Jane Eyre« von Charlotte Brontë aus dem Jahr 1847. Sie war die älteste der bekannten Brontë-Schwestern, die unter männlichen Pseudonymen als Schriftstellerinnen im viktorianischen England mit ihren unkonventionellen Romanen zur Berühmtheit gelangten. Charlotte griff in »Jane Eyre« viele Themen auf, die sie selbst umtrieben in einer Zeit, als Frauenrechte nichts galten, Religion eine rigide Moral hervorbrachte und Standesunterschiede Biografien bestimmten.
    Und so ist auch das Musical mehr als eine bewegende Schauer- und Liebesgeschichte. Es erzählt vom Streben nach Unabhängigkeit in einer von Männern dominierten Welt, von der Suche nach der eigenen Identität und von der Kraft, sich auf dem eigenen Lebensweg gegenüber vielfältigen Widrigkeiten zu behaupten.

    Übrigens: Im Jahr 2018 wurde das Musical »Jane Eyre« beim Musicalfrühling im österreichischen Gmunden erstmals in deutscher Sprache aufgeführt. Am Theater Nordhausen erlebt es nun seine Deutsche Erstaufführung!

  • So 29.05. 14.30 Uhr
    Jane Eyre Theater Nordhausen, Großes Haus

    Das englische Waisenkind Jane Eyre erlebt eine schwere Kindheit im Hause ihrer Tante Mrs. Reed. Kaum besser hat sie es in dem Mädcheninternat, in das sie von der Tante geschickt wird. Eine glückliche Wende in ihrem Leben scheint sich einzustellen, als Jane als Gouvernante für ein französisches Mädchen auf Thornfield Hall, dem Anwesen des wohlhabenden Edward Fairfax Rochester, ihre erste Stelle antritt. Sie verliebt sich in Rochester, der ihre Gefühle erwidert. Doch in dem Haus gehen merkwürdige Dinge vor sich, und kurz vor der Hochzeit mit Rochester erfährt Jane die Wahrheit über sein wirkliches Leben.
    Paul Gordon und John Caird adaptierten für ihr 2000 am Broadway uraufgeführtes spannendes Musical den englischen Erfolgsroman »Jane Eyre« von Charlotte Brontë aus dem Jahr 1847. Sie war die älteste der bekannten Brontë-Schwestern, die unter männlichen Pseudonymen als Schriftstellerinnen im viktorianischen England mit ihren unkonventionellen Romanen zur Berühmtheit gelangten. Charlotte griff in »Jane Eyre« viele Themen auf, die sie selbst umtrieben in einer Zeit, als Frauenrechte nichts galten, Religion eine rigide Moral hervorbrachte und Standesunterschiede Biografien bestimmten.
    Und so ist auch das Musical mehr als eine bewegende Schauer- und Liebesgeschichte. Es erzählt vom Streben nach Unabhängigkeit in einer von Männern dominierten Welt, von der Suche nach der eigenen Identität und von der Kraft, sich auf dem eigenen Lebensweg gegenüber vielfältigen Widrigkeiten zu behaupten.

    Übrigens: Im Jahr 2018 wurde das Musical »Jane Eyre« beim Musicalfrühling im österreichischen Gmunden erstmals in deutscher Sprache aufgeführt. Am Theater Nordhausen erlebt es nun seine Deutsche Erstaufführung!

  • Mi 01.06. 19.30 Uhr
    4. Loh-Konzert Achteckhaus, Schloss Sondershausen

    Johann Michael Haydn stand seit jeher im Schatten seines jüngeren Bruders Joseph Haydn. Kein Geringerer als Mozart aber schätzte ihn. Die Hochachtung zeigte sich nicht zuletzt darin, dass Mozart eine Sinfonie Michael Haydns kurzerhand abschrieb und mit einer 20-taktigen Einleitung versah. Lange wurde Mozart fälschlicherweise die gesamte Komposition zugeschrieben. Joseph Haydn komponierte sein Violinkonzert C-Dur für den italienischen Geiger Luigi Tomasini, der damit seine geigerische Virtuosität und emotionale Musikalität zeigen konnte. Franz Schuberts lichte und leichte 5. Sinfonie rundet diesen Abend ab.

  • Sa 04.06. 19.30 Uhr
    L'elisir d'amore (Der Liebestrank) Meininger Hof, Saalfeld