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2. Sinfoniekonzert Konzerte

Herzlich Willkommen

 

Lassen Sie sich von dem traditionsreichen Loh-Orchester Sondershausen aus dem Trubel des Alltags entführen und genießen Sie ein vielfältiges Programm mit großartiger Konzertliteratur.

GMD Pavel Baleff setzt in der Saison 2023/2024 seinen Schubert-Zyklus fort und freut sich auf renommierte Gäste, auf Michael Helmrath als Gastdirigenten und auf Gábor Hontvári, der im 6. Sinfoniekonzert den Zauber französischer Musik mit dem Taktstock heraufbeschwören wird.

Wir laden unser geschätztes Konzertpublikum, mit dem uns die Liebe zur Musik verbindet, auf eine gemeinsame Reise durch eine spannende Konzertsaison ein.

Erobern Sie sich den Kosmos der gesamten Konzertvielfalt mit einem Blick auf unsere Angebote.

2. Sinfoniekonzert

Gute Laune garantiert! Mit Germaine Tailleferres Orchesterouvertüre von 1931 stürzen wir uns mitten hinein ins Gewimmel der Großstadt, ins pulsierende Pariser Leben. Dass die Komponistin Mitglied der legendären Künstlergruppe »Les Six« war (im Übrigen das einzige weibliche), hört man in jedem Takt dieser von romantischem Pathos freien Musik.
Auch der Tscheche Bohuslav Martinů, seit 1923 in Paris ansässig, stand der Ästhetik dieser Gruppe nahe, die in Abgrenzung zu Richard Wagner nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten suchte. In vielen seiner Werke ließ er sich vom Jazz inspirieren, wie etwa in der Ballettmusik »Schach dem König«. Der spritzige Einakter bringt eine Schachpartie auf die Bühne, bei der jede Figur ihren eigenen Auftritt hat, von Martinů in seiner Musik mit augenzwinkerndem Witz inszeniert. Einziger Wermutstropfen: Zu Lebzeiten des Komponisten wurde das Stück nie aufgeführt.
Letzteres gilt auch für Franz Schuberts »Große« C-Dur-Sinfonie – ein souveränes, perfekt austariertes Werk, dessen Entstehung die Forschung heute auf die Jahre 1825/26 datiert. Schubert widmete die Sinfonie der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, die das Manuskript allerdings unbeachtet im Archiv deponierte. Erst der junge Robert Schumann brachte dieses Meisterwerk wieder ans Licht, Felix Mendelssohn Bartholdy hob es 1839 mit der Uraufführung aus der Taufe, 11 Jahre nach Schuberts Tod im Jahr 1828.

Übrigens: Die iranische Soziologin Valentine Moghadam hat den Ursprung des Wortes Schachmatt aufgespürt. Der Begriff stammt ursprünglich aus der persischen Sprache: (schāh māt) und bedeutet »der König (der Schah) ist überfallen, geschlagen, hilflos«.

Programm

Germaine Tailleferre, Ouverture (1931)
Bohuslav Martinů, Jazzballett »Šach králi« (»Schach dem König«)
Franz Schubert, »Große« Sinfonie C-Dur, D 944

Termine

  • November 2024
  • 2 Sa 18:00 Uhr Haus der Kunst, Sondershausen
  • 3 So 18:00 Uhr Theater Nordhausen, Theater im Anbau

Besetzung

Musikalische Leitung

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