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6. Sinfoniekonzert Konzerte

Herzlich Willkommen

 

Lassen Sie sich von dem traditionsreichen Loh-Orchester Sondershausen aus dem Trubel des Alltags entführen und genießen Sie ein vielfältiges Programm mit großartiger Konzertliteratur.

GMD Pavel Baleff setzt in der Saison 2023/2024 seinen Schubert-Zyklus fort und freut sich auf renommierte Gäste, auf Michael Helmrath als Gastdirigenten und auf Gábor Hontvári, der im 6. Sinfoniekonzert den Zauber französischer Musik mit dem Taktstock heraufbeschwören wird.

Wir laden unser geschätztes Konzertpublikum, mit dem uns die Liebe zur Musik verbindet, auf eine gemeinsame Reise durch eine spannende Konzertsaison ein.

Erobern Sie sich den Kosmos der gesamten Konzertvielfalt mit einem Blick auf unsere Angebote.

Entdeckerkonzert

6. Sinfoniekonzert

Dieses Entdeckerkonzert nimmt die Konzertbesucher:innen mit auf eine Reise durch Peter Tschaikowskys 6. Sinfonie. Im ersten Teil vermitteln Michael Helmrath und das Loh-Orchester anhand von Erklärungen und Tonbeispielen tiefe Einblicke in das sehr persönliche Werk des Komponisten. Dabei wird auf die Biografie Tschaikowskys ebenso eingegangen wie auf die Entstehung der Sinfonie sowie Besonderheiten der musikalischen Gestaltung. Im zweiten Teil erklingt das gesamte Werk, dessen Hörerlebnis sich durch die vorangegangenen Informationen und Eindrücken intensiviert.
Die Uraufführung der »Pathétique« fand am 18. Oktober 1893 unter Tschaikowskys eigener Leitung in St. Petersburg statt. Nur neun Tage später starb der Komponist, was vielen Gerüchten und Mutmaßungen Vorschub leistete. Unter anderem kursierte die Fama, dass Tschaikowsky Selbstmord begangen haben soll. So wird bis heute in der Sinfonie nach Hinweisen gesucht, die diese Spekulationen stützen. Tschaikowsky schrieb hingegen schon im Februar desselben Jahres an seinen Neffen: »Während meiner Reise tauchte in mir der Gedanke an eine Sinfonie auf, aber mit einem Programm, das für alle ein Rätsel  bleiben wird …«

Die »Pathétique« nimmt in vielerlei Hinsicht eine herausragende Stellung in Tschaikowskys Gesamtwerk ein. In ihr verdichten sich die Lebensthemen des Komponisten wie Liebe und Enttäuschung, Verzweiflung und Tröstung, Schmerz und Tod durch eine Musik, die in Struktur und emotionaler Tiefe ihresgleichen sucht. Der erste Satz schließt nach einer düsteren, wie suchenden Einleitung noch versöhnlich. Der zweite entfaltet einen rhythmisch verfremdeten Walzer, auf den ein stellenweise beängstigend auftrumpfender Marsch folgt. Das Werk endet mit einem langsamen Satz, der an ein Requiem erinnert, und stellt die bis dahin übliche Satzfolge einer Sinfonie auf den Kopf.

Übrigens: Über die Kraft der Musik schrieb Tschaikowsky 1877: »Musik ist keine Illusion, sie ist Offenbarung. Und darin besteht ihre sieghafte Kraft, dass sie eine Schönheit offenbart, die uns in keiner anderen Sphäre zugänglich ist und uns mit dem Leben versöhnt.«

 

Programm

Peter I. Tschaikowsky, 6. Sinfonie h-Moll op. 74 (»Pathétique«)

Termine

  • 7 So 18:00 Uhr Achteckhaus, Schloss Sondershausen

Besetzung

Musikalische Leitung und Moderation

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