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Sabine Sterken

Sabine Sterken wurde in Leipzig geboren und arbeitete nach dem Abitur für ein Jahr beim Rundfunk in Leipzig. Danach begann sie ihre Theaterkarriere als Regieassistentin und Spielleiterin am Theater Chemnitz. Sie studierte von 1986 bis 1989 im Fernstudium Theaterwissenschaft an der Leipziger Theaterhochschule. 1993 präsentierte sie mit Schönbergs »Pierrot Lunaire« ihre erste eigene Regiearbeit, worauf in Chemnitz zahlreiche Inszenierungen im Bereich Oper und Operette folgten, u. a. »Der kleine Schornsteinfeger« (Benjamin Britten), »Gräfin Mariza«, »Der Vogelhändler«, »Il barbiere di Siviglia«, »Das Märchen vom Zaren Saltan« (Nikolai Rimski-Korsakow), »Die Comedian Harmonists«, »Die Verlobung im Kloster«, »Das schlaue Füchslein«, »Der mündliche Verrat« (Mauricio Kagel), »Der Zauberflöte zweyter Theil« (Peter von Winter), »Zar und Zimmermann« und »Ariadne auf Naxos«. Als Regisseurin war sie an verschiedenen Theatern in Deutschland tätig und inszenierte darüber hinaus Puccinis »Tosca« in Salvador de Bahia/Brasilien. Insgesamt inszenierte sie bisher über 50 Werke.

Ihre Arbeiten wurden zu Gastspielen im Ausland gezeigt, und ihre Produktionen erfuhren Übernahmen in andere Häuser. Die Uraufführung der Kinderoper »Die Katze, die ihre eigenen Wege ging« (Svoboda/Krüger) war 2021 ihre erste Arbeit am Landestheater Linz. Von 2008 bis 2011 leitete sie ihre eigene Theatergruppe, die »salonoper chemnitz«, mit der sie zahlreiche Werke aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zur Aufführung brachte und eigene Stücke zu aktuellen Themen schuf. Spielorte dafür waren Museen, öffentliche Räume, Werkhallen oder auch Clubs. Die Arbeit der »salonoper chemnitz« traf auf großes mediales Interesse.

Seit 2017 arbeitet Sabine Sterken auch als Theaterautorin. 2020 erhielt sie ein Stipendium »Denkzeit«, mit dem sie ihre neue Theatergruppe gründete, das COSMOS CABINET.

Stücke:

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