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Tristan und Isolde Musiktheater ab 29. Januar 2022, Theater Nordhausen, Großes Haus

Herzlich Willkommen

 

im Musiktheater des TN LOS!

Unsere größte und umfassendste Sparte bietet Ihnen ein buntes und facettenreiches Programm aus Opern, Operetten, Musicals und Revuen. Musikalisch umrahmt vom Loh-Orchester Sondershausen erwarten Sie bewegende, zum Nachdenken anregende und unterhaltsame Geschichten. Tauchen Sie mit uns ein in andere Welten und lassen Sie sich verzaubern!

 

Herzliche Einladung!

Oper von Richard Wagner

Tristan und Isolde

Handlung in drei Aufzügen von Richard Wagner
Dichtung vom Komponisten

Schnell ist die Geschichte von Richard Wagners berühmtem Musikdrama »Tristan und Isolde« in ihren Grundzügen erzählt: Tristan, Gefolgsmann und Neffe König Markes von Cornwall, und Isolde, irische Königstochter, lieben sich. Doch gesellschaftliche und politische Zwänge haben beide bisher daran gehindert, die Liebe dem anderen zu gestehen. Was schlimm ist für Isolde: Tristan soll sie König Marke als Braut zuführen. Mit einem Todestrank will sie daher ihrem eigenen, aber auch Tristans Leben ein Ende setzen.
Allerdings reicht Brangäne, Isoldes treue Begleiterin, entgegen den Anweisungen ihrer Herrin den beiden nicht den Todes-, sondern den Liebestrank dar. Nachdem Tristan und Isolde ihn zu sich genommen haben, kennt ihre Liebe kein Halten mehr. Doch ahnen sie, dass erst der Tod ihrer Sehnsucht vollends Erfüllung geben wird.
Das eigentliche Geschehen dieses beeindruckenden Bühnendramas spielt sich in der dicht gewobenen, ungemein sinnlichen Musik Wagners ab. Sie zieht die Zuhörer in ein seelisches Erleben hinein, das der Komponist selbst als »zwischen äußerstem Wonneverlangen und allerentschiedenster Todessehnsucht« beschrieb.
»Tristan und Isolde« übte einen enormen Einfluss auf die Kulturgeschichte aus. Das Neue an Wagners Musik manifestiert sich nicht zuletzt in dem berühmt gewordenen eröffnenden »Tristan-Akkord«, dessen revolutionäre Harmonik den Weg in die Moderne ebnete.

Übrigens: Für Giuseppe Verdi war Wagners »Tristan« schlichtweg »wunderbar, wunderbar, unsagbar wunderbar«. Clara Schumann hingegen empfand die Oper als »das Widerwärtigste, was ich noch in meinem Leben gesehen und gehört. … Die Liebenden reißen sich förmlich das Herz aus dem Leibe, und die Musik versinnlicht das in den widerlichsten Klängen!«

Termine

  • 7 Sa 17:00 Uhr Theater Nordhausen, Großes Haus

Pressestimmen

»… Unter der Leitung von Michael Helmrath, (…),spielt das Loh-Orchester präzise. Dabei gelingen lyrische Bögen, leise Zwischentöne und Klangmischungen sowie eruptive Steigerungen, ohne die Sänger zu überdecken (…) Kirstin Sharpin, (…), ist eine souveräne Isolde. Mit differenziert eingesetzten stimmlichen Mitteln vermittelt sie ohne jegliche Ermüdung die seelischen Abgründe der Rolle zwischen Verzweiflung, Aufbegehren, Liebesrausch und Entsagung. Selbst in exponierten Lagen klingt die Stimme immer kultiviert, niemals schrill. Alexander Schulz gibt den Tristan mit metallisch anmutenden Heldentenor (…) Regisseur Ivan Alboresi inszeniert das Werk als Nachtstück eng am Textbuch und setzt auf die Interaktion der Sängerdarsteller. (…) Das Publikum in Nordhausen feierte mit einem langen stehenden Applaus die Sänger, das Orchester und einhellig auch das Regieteam. (…)«

(Michael Rudloff, online-Magazin Der Opernfreund)

»… Mit einem Orchester, das gerade mal 50 Musiker zählt, dazu jede Menge Debütanten auf, vor und hinter der Bühne? Ist das nicht ein aberwitziger Plan? Ist es. Trotzdem hat es funktioniert, und zwar mehr als beachtlich, ja zum Teil begeisternd … Dem Dirigenten war bei der wegen Corona verschobenen Premiere nirgends anzumerken, dass das auch für ihn der erste komplette >Tristan< war. Vielmehr war zu hören, dass da einer nicht nur die Partitur gut kennt – und, vor allem, was die Tempi betrifft, die von Felix Mottl überlieferten Angaben Wagners –, sondern auch seine Instrumentalisten … Ivan Alboresi, Ballettdirektor des Hauses hat erstmals eine Oper inszeniert – noch ein gelungenes Debüt!...«

(Monika Beer, RWV Bamberg)

»… Das freilich gelingt Kirstin Sharpin mit ihrem sagenhaft disziplinierten, bis (fast) zum Schluss hochkompetenten Rollendebüt als Isolde. Alexander Schulz mit seinem souveränen, mitunter etwas metallischen Heldentenor ist ihr als Tristan nahezu ebenbürtig, und aus einem insgesamt gut akzeptablen Ensemble mit eigenen Kräften und Gästen ragt Niina Keitel als Brangäne deutlich heraus. (…)«

(Wolfgang Hirsch, Thüringer Allgemeine)

»TRISTAN UND ISOLDE« Trailer

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