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  • 2020

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  • So 06.09. 16.00 Uhr
    1. Sinfoniekonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Vorwiegend heiter geht es in den Kompositionen der jugendlichen Helden zu, die dieses Konzert bestreiten. Wolfgang Amadeus Mozart und Felix Mendelssohn Bartholdy waren beide frühreife Genies, und auch Joseph Martin Kraus stand ihnen wenig nach. Er ist nur viel unbekannter, weil Mozarts Sonne lange alle anderen überstrahlte. Mendelssohn zählte erst 14 Jahre, als er seine 10. Streichersinfonie schrieb. Die Streichersinfonien sind zwar auch Übungswerke auf dem Weg zur Meisterschaft, aber gleichzeitig schon erstaunlich reif. Kraus und Mozart waren Zeitgenossen mit nahezu gleichen Lebensdaten. Kraus bekam zwar wegen seines Wirkungsortes den Beinamen „schwedischer Mozart“, musikalisch führt der Vergleich mit Mozart aber eher in die Irre, denn Kraus blieb mehr dem Sturm und Drang verbunden. Die Qualität seiner Sinfonie D-Dur ist auch daran ablesbar, dass sie zur Zeit seiner vierjährigen Europareise in Paris ohne sein Wissen als Sinfonie von Haydn gefeiert wurde.


    Mozarts A-Dur Sinfonie KV 201 bildet mit KV 202 einen vorläufigen Höhepunkt in seinem Sinfonieschaffen. Ihre legendäre Leichtigkeit zeigte sich schon bei der Niederschrift, die Mozart, fast ohne Korrekturen zu benötigen, im April 1774 erledigte. Mozart war 18 Jahre alt, bereits ein anerkannter Komponist und Musiker und trotzdem noch ein jugendlicher Held.

    Alternativer Theaterpreis
    Normalerweise verleiht der Förderverein Theater Nordhausen e. V. alljährlich in der die Spielzeit eröffnenden Operngala den mit Spannung erwarteten Theaterpreis, mit dem besondere künstlerische Verdienste um das Theater ausgezeichnet werden. Corona-bedingt kann jedoch die Operngala erstmal nicht stattfinden. Trotz der außergewöhnlichen Situation wollte der Theaterförderverein von dieser glanzvollen Tradition nicht komplett abrücken. Inspiriert von dem Alternativspielplan der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH für die Monate September und Oktober wird so im Rahmen des 1. Sinfoniekonzertes am 6. September 2020 um 20.00 Uhr der alternative Theaterpreis verliehen. Er geht an Andreas West. Obwohl er im eigentlichen Sinne kein Künstler ist, hat sich der versierte Sprengmeister u. a. bei der Entschärfung der Bomben, die während der Grabungsarbeiten hinter dem Theater gefunden wurden, verdient gemacht. Mit diesem Preis soll er eine Anerkennung erfahren, die ihm nicht nur aus dem Theaterumfeld entgegengebracht wird, sondern auch gesamtgesellschaftlich zu verstehen ist.

  • So 06.09. 18.00 Uhr
    1. Sinfoniekonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Vorwiegend heiter geht es in den Kompositionen der jugendlichen Helden zu, die dieses Konzert bestreiten. Wolfgang Amadeus Mozart und Felix Mendelssohn Bartholdy waren beide frühreife Genies, und auch Joseph Martin Kraus stand ihnen wenig nach. Er ist nur viel unbekannter, weil Mozarts Sonne lange alle anderen überstrahlte. Mendelssohn zählte erst 14 Jahre, als er seine 10. Streichersinfonie schrieb. Die Streichersinfonien sind zwar auch Übungswerke auf dem Weg zur Meisterschaft, aber gleichzeitig schon erstaunlich reif. Kraus und Mozart waren Zeitgenossen mit nahezu gleichen Lebensdaten. Kraus bekam zwar wegen seines Wirkungsortes den Beinamen „schwedischer Mozart“, musikalisch führt der Vergleich mit Mozart aber eher in die Irre, denn Kraus blieb mehr dem Sturm und Drang verbunden. Die Qualität seiner Sinfonie D-Dur ist auch daran ablesbar, dass sie zur Zeit seiner vierjährigen Europareise in Paris ohne sein Wissen als Sinfonie von Haydn gefeiert wurde.


    Mozarts A-Dur Sinfonie KV 201 bildet mit KV 202 einen vorläufigen Höhepunkt in seinem Sinfonieschaffen. Ihre legendäre Leichtigkeit zeigte sich schon bei der Niederschrift, die Mozart, fast ohne Korrekturen zu benötigen, im April 1774 erledigte. Mozart war 18 Jahre alt, bereits ein anerkannter Komponist und Musiker und trotzdem noch ein jugendlicher Held.

    Alternativer Theaterpreis
    Normalerweise verleiht der Förderverein Theater Nordhausen e. V. alljährlich in der die Spielzeit eröffnenden Operngala den mit Spannung erwarteten Theaterpreis, mit dem besondere künstlerische Verdienste um das Theater ausgezeichnet werden. Corona-bedingt kann jedoch die Operngala erstmal nicht stattfinden. Trotz der außergewöhnlichen Situation wollte der Theaterförderverein von dieser glanzvollen Tradition nicht komplett abrücken. Inspiriert von dem Alternativspielplan der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH für die Monate September und Oktober wird so im Rahmen des 1. Sinfoniekonzertes am 6. September 2020 um 20.00 Uhr der alternative Theaterpreis verliehen. Er geht an Andreas West. Obwohl er im eigentlichen Sinne kein Künstler ist, hat sich der versierte Sprengmeister u. a. bei der Entschärfung der Bomben, die während der Grabungsarbeiten hinter dem Theater gefunden wurden, verdient gemacht. Mit diesem Preis soll er eine Anerkennung erfahren, die ihm nicht nur aus dem Theaterumfeld entgegengebracht wird, sondern auch gesamtgesellschaftlich zu verstehen ist.

  • So 06.09. 20.00 Uhr
    1. Sinfoniekonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Vorwiegend heiter geht es in den Kompositionen der jugendlichen Helden zu, die dieses Konzert bestreiten. Wolfgang Amadeus Mozart und Felix Mendelssohn Bartholdy waren beide frühreife Genies, und auch Joseph Martin Kraus stand ihnen wenig nach. Er ist nur viel unbekannter, weil Mozarts Sonne lange alle anderen überstrahlte. Mendelssohn zählte erst 14 Jahre, als er seine 10. Streichersinfonie schrieb. Die Streichersinfonien sind zwar auch Übungswerke auf dem Weg zur Meisterschaft, aber gleichzeitig schon erstaunlich reif. Kraus und Mozart waren Zeitgenossen mit nahezu gleichen Lebensdaten. Kraus bekam zwar wegen seines Wirkungsortes den Beinamen „schwedischer Mozart“, musikalisch führt der Vergleich mit Mozart aber eher in die Irre, denn Kraus blieb mehr dem Sturm und Drang verbunden. Die Qualität seiner Sinfonie D-Dur ist auch daran ablesbar, dass sie zur Zeit seiner vierjährigen Europareise in Paris ohne sein Wissen als Sinfonie von Haydn gefeiert wurde.


    Mozarts A-Dur Sinfonie KV 201 bildet mit KV 202 einen vorläufigen Höhepunkt in seinem Sinfonieschaffen. Ihre legendäre Leichtigkeit zeigte sich schon bei der Niederschrift, die Mozart, fast ohne Korrekturen zu benötigen, im April 1774 erledigte. Mozart war 18 Jahre alt, bereits ein anerkannter Komponist und Musiker und trotzdem noch ein jugendlicher Held.

    Alternativer Theaterpreis
    Normalerweise verleiht der Förderverein Theater Nordhausen e. V. alljährlich in der die Spielzeit eröffnenden Operngala den mit Spannung erwarteten Theaterpreis, mit dem besondere künstlerische Verdienste um das Theater ausgezeichnet werden. Corona-bedingt kann jedoch die Operngala erstmal nicht stattfinden. Trotz der außergewöhnlichen Situation wollte der Theaterförderverein von dieser glanzvollen Tradition nicht komplett abrücken. Inspiriert von dem Alternativspielplan der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH für die Monate September und Oktober wird so im Rahmen des 1. Sinfoniekonzertes am 6. September 2020 um 20.00 Uhr der alternative Theaterpreis verliehen. Er geht an Andreas West. Obwohl er im eigentlichen Sinne kein Künstler ist, hat sich der versierte Sprengmeister u. a. bei der Entschärfung der Bomben, die während der Grabungsarbeiten hinter dem Theater gefunden wurden, verdient gemacht. Mit diesem Preis soll er eine Anerkennung erfahren, die ihm nicht nur aus dem Theaterumfeld entgegengebracht wird, sondern auch gesamtgesellschaftlich zu verstehen ist.

  • Fr 11.09. 19.30 Uhr
    Premiere:
    Eugen Onegin
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    Unerwiderte Liebe, Eifersucht, Kampf um Leben und Tod und vor allemeine leidenschaftliche, zu Herzen gehende Musik sind die Zutaten zu Peter I. Tschaikowskys großer Oper „Eugen Onegin“. Zunächst verliebt sich die junge, verträumte Tatjana in den Bohemien Eugen Onegin, der sie kühl abweist. Erst Jahre später erkennt Onegin seine unsterbliche Liebe zu der inzwischen anderweitig Verheirateten. Doch das ist nicht die einzige Tragödie in Onegins Leben. Sein leichtfertiges Spiel mit Olga, der Verlobten seines Freundes Lenski und Schwester Tatjanas, entfacht die Eifersucht Lenskis, der im späteren Duell von Onegin getötet wird.


    „Ich brauche keine Zaren, Zarinnen, Volksaufstände, Schlachten, Märsche … Ich suche ein intimes, aber starkes Drama, das auf den Konflikten beruht, die ich selber erfahren oder gesehen habe, die mich im Innersten berühren können.“ Ein solches Drama fand Tschaikowsky in Alexander Puschkins Versroman „Eugen Onegin“. Dieser schuf in der tragischen Geschichte um Onegin und Tatjana, Lenski und Olga ein vielschichtiges Panorama der damaligen russischen Gesellschaft. Seine ungemein poetische Sprache und packende Erzählweise faszinieren auch heute noch, rund 200 Jahre nach der Entstehung des Romans.


    Wir kombinieren an diesem Abend weite Teile aus Tschaikowskys Oper mit Auszügen aus der originalen Vorlage von Puschkin. Der fiktive Erzähler des Versepos fügt dabei der Oper Dimensionen hinzu, die Tschaikowsky unberücksichtigt ließ, und steigert dabei auch die spannungsgeladene Komplexität der Figuren noch weiter.

  • Sa 12.09. 18.00 Uhr
    1. Kammerkonzert St.-Blasii-Kirche, Nordhausen

    Die Kammermusik ist unser zweites Standbein in der hygienebedingten Konzertsaison. Gegenüber den Sinfoniekonzerten ist sie immer etwas Besonderes, denn sie bringt den einzelnen Musiker ins Zentrum, lässt sein Instrument erstrahlen. Die Musikerinnen und Musiker des Loh-Orchesters Sondershausen stellen sich in dieser Konzertreihe mit Werken namhafter Komponisten vor, bringen aber auch Unbekanntes, Unerhörtes und Neues aufs Programm. Seien Sie gespannt!

    Ein Blechbläserquintett ist das Kraftvollste, das man sich in der Kammermusik vorstellen kann! Wenn dann noch Schlagwerk hinzukommt, sind Abwechslungsreichtum und Spielfreude erst recht garantiert. Ein Blechbläserquintett des Loh-Orchesters wird gemeinsam mit einem Schlagwerker des Orchesters dem Publikum die unterhaltsamen Seiten der Blechbläser und Schlagwerker vorführen.

  • So 13.09. 18.00 Uhr
    Eugen Onegin Theater Nordhausen, Großes Haus

    Unerwiderte Liebe, Eifersucht, Kampf um Leben und Tod und vor allemeine leidenschaftliche, zu Herzen gehende Musik sind die Zutaten zu Peter I. Tschaikowskys großer Oper „Eugen Onegin“. Zunächst verliebt sich die junge, verträumte Tatjana in den Bohemien Eugen Onegin, der sie kühl abweist. Erst Jahre später erkennt Onegin seine unsterbliche Liebe zu der inzwischen anderweitig Verheirateten. Doch das ist nicht die einzige Tragödie in Onegins Leben. Sein leichtfertiges Spiel mit Olga, der Verlobten seines Freundes Lenski und Schwester Tatjanas, entfacht die Eifersucht Lenskis, der im späteren Duell von Onegin getötet wird.


    „Ich brauche keine Zaren, Zarinnen, Volksaufstände, Schlachten, Märsche … Ich suche ein intimes, aber starkes Drama, das auf den Konflikten beruht, die ich selber erfahren oder gesehen habe, die mich im Innersten berühren können.“ Ein solches Drama fand Tschaikowsky in Alexander Puschkins Versroman „Eugen Onegin“. Dieser schuf in der tragischen Geschichte um Onegin und Tatjana, Lenski und Olga ein vielschichtiges Panorama der damaligen russischen Gesellschaft. Seine ungemein poetische Sprache und packende Erzählweise faszinieren auch heute noch, rund 200 Jahre nach der Entstehung des Romans.


    Wir kombinieren an diesem Abend weite Teile aus Tschaikowskys Oper mit Auszügen aus der originalen Vorlage von Puschkin. Der fiktive Erzähler des Versepos fügt dabei der Oper Dimensionen hinzu, die Tschaikowsky unberücksichtigt ließ, und steigert dabei auch die spannungsgeladene Komplexität der Figuren noch weiter.

  • Di 15.09. 19.30 Uhr
    Dienstags im Foyer Theater Nordhausen, Oberes Foyer
  • Fr 18.09. 19.30 Uhr
    Premiere:
    Édith Piaf
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    Édith Piaf, „dem Spatz von Paris“, lagen zu Lebzeiten Millionen von Fans zu Füßen. Mit ihrer kraftvollen, unverwechselbaren Stimme, ihrer Ausstrahlungskraft und vor allem ihren Chansons, die von Liebe und Glück, Trennungsschmerzen und Tod erzählen, fesselte sie ihr Publikum. „Hinter dieser Stirn eines Bonapartes und unter dieser äußerlich so zerbrechlichen Hülle verbirgt sich ein Wunder“, formulierte der französische Dichter, Regisseur und Maler Jean Cocteau in seinem Nachruf auf die mit 47 Jahren an Leberzirrhose verstorbene Künstlerin. Édith Piaf und ihre Kunst, für die Nachwelt auf etlichen Ton- und Filmaufnahmen festgehalten, waren schon zu Lebzeiten ein Mythos.


    Doch Erfolg allein macht nicht glücklich. Viele ihrer Chansons fassen ihr bewegtes, von unzähligen Tragödien geprägtes Leben wie in einem Brennspiegel zusammen. Die Tochter einer Nachtclubsängerin und eines Zirkusakrobaten wuchs mit Alkohol und Schlägen auf, verwahrloste als Kleinkind und war schon früh sich selbst überlassen. Mit Willenskraft, Begabung, zahlreichen Unterstützern und auch viel Glück schaffte sie den Weg von der Straßensängerin nach ganz oben zum gefeierten Star. Später verhalf sie anderen zu entscheidenden Karrieresprüngen. Darunter dem Chansonnier Charles Aznavour. Für ihn war sie „eine Besessene, eine Perfektionistin, kompromisslos, wenn es um ihre Kunst ging“, aber „eine wunderbare Frau“.
    Anette Leistenschneider erzählt in ihrer neuen Revue das ergreifende Schicksal dieser besonderen Künstlerin mit vielen ihrer berühmten Chansons und einigen ihrer wichtigsten Wegbegleiter wie Charles Aznavour, Yves Montand und Georges Moustaki.

  • Sa 19.09. 19.30 Uhr
    Eugen Onegin Theater Nordhausen, Großes Haus

    Unerwiderte Liebe, Eifersucht, Kampf um Leben und Tod und vor allemeine leidenschaftliche, zu Herzen gehende Musik sind die Zutaten zu Peter I. Tschaikowskys großer Oper „Eugen Onegin“. Zunächst verliebt sich die junge, verträumte Tatjana in den Bohemien Eugen Onegin, der sie kühl abweist. Erst Jahre später erkennt Onegin seine unsterbliche Liebe zu der inzwischen anderweitig Verheirateten. Doch das ist nicht die einzige Tragödie in Onegins Leben. Sein leichtfertiges Spiel mit Olga, der Verlobten seines Freundes Lenski und Schwester Tatjanas, entfacht die Eifersucht Lenskis, der im späteren Duell von Onegin getötet wird.


    „Ich brauche keine Zaren, Zarinnen, Volksaufstände, Schlachten, Märsche … Ich suche ein intimes, aber starkes Drama, das auf den Konflikten beruht, die ich selber erfahren oder gesehen habe, die mich im Innersten berühren können.“ Ein solches Drama fand Tschaikowsky in Alexander Puschkins Versroman „Eugen Onegin“. Dieser schuf in der tragischen Geschichte um Onegin und Tatjana, Lenski und Olga ein vielschichtiges Panorama der damaligen russischen Gesellschaft. Seine ungemein poetische Sprache und packende Erzählweise faszinieren auch heute noch, rund 200 Jahre nach der Entstehung des Romans.


    Wir kombinieren an diesem Abend weite Teile aus Tschaikowskys Oper mit Auszügen aus der originalen Vorlage von Puschkin. Der fiktive Erzähler des Versepos fügt dabei der Oper Dimensionen hinzu, die Tschaikowsky unberücksichtigt ließ, und steigert dabei auch die spannungsgeladene Komplexität der Figuren noch weiter.

  • So 20.09. 10.00 Uhr

    Der chinesische Kaiser ist verzweifelt auf der Suche nach einer Nachtigall, die irgendwo in seinem großen Reich leben soll und die mit ihrem Gesang alle Menschen glücklich machen und zu Tränen rühren kann. Seine Untertanen reden viel von diesem geheimnisvollen Vogel, nur der Kaiser hat ihn noch nie gesehen oder gehört. Als man ihm schließlich die eingefangene Nachtigall bringt, sperrt er sie in einen goldenen Käfig und lässt sie Tag um Tag bis zur Erschöpfung singen. Zur Entlastung wird ein künstlicher, elektronischer Vogel angeschafft, der die lebendige Nachtigall unterstützen soll. Doch sie befreit sich aus ihrem Gefängnis und fliegt davon.
    Nun bleibt dem Kaiser nur noch der Kunstvogel, dessen mechanischer Gesang nicht an die wunderbaren Klänge der Nachtigall heranreicht. Erst zum Ende seines Lebens erkennt er, was für einen großen und besonderen Schatz er mit seiner Nachtigall verloren hat.


    Das musikalische Märchen von Hans Christian Andersen erzählt von Wahrhaftigkeit, von Freiheit und natürlich von der Macht der Musik.


  • So 20.09. 16.00 Uhr
    2. Sinfoniekonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Erst nachdem Claude Debussy seinen Durchbruch mit der Oper „Pelleas et Melisande“ geschafft hatte, konnten sich auch andere seiner Werke durchsetzen, wie die „Petite Suite“ für Klavier zu vier Händen. Sie wurde in den verschiedensten Bearbeitungen eines von Debussys bekanntesten Werken. Vor allem die letzten beiden Sätze, „Menuet“ und „Ballet“, verbreiten ein tänzerisches Flair. Vorher herrschen eine typisch impressionistische Melancholie und zeitvergessenes Dahinschweben vor.
    Jean Sibeliusʼ „Valse triste“ op. 44 ist eine seiner bekanntesten Kompositionen. Auf den ersten Blick könnten die mit den Worten „Valse“ (Walzer, ein Ausdruck rauschender Lebensfreude) und „triste“ (Traurigkeit, Tristesse) assoziierten Inhalte kaum gegensätzlicher sein. Gerade dieser spannungsvolle Gegensatz von Freud und Leid macht aber diese Musik aus und zog sich auch durch Sibeliusʼ Leben. Den Walzer und die anderen drei Stücke unseres Programms entwickelte Sibelius aus dem musikalischen Material seiner Schauspielmusik „Kuolema“ („Tod“) zu Konzertstücken weiter, die seine Naturverbundenheit und Schwermut musikalisch transportieren, besonders auch in der traumgleichen „Szene mit Kranichen“.
    Dvořáks „Slawische Tänze“ trocknen dann die Tränen und versprühen pure Lebenslust. Der Komponist Andreas Tarkmann suchte sich aus den zwei Sammlungen, die Dvořák veröffentlichte, drei Tänze heraus und bearbeitete sie für Kammerorchester, wobei er den Charakter der Werke unterstreicht und sie trotzdem etwas leichter, luftiger daherkommen lässt.

  • So 20.09. 18.00 Uhr
    2. Sinfoniekonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Erst nachdem Claude Debussy seinen Durchbruch mit der Oper „Pelleas et Melisande“ geschafft hatte, konnten sich auch andere seiner Werke durchsetzen, wie die „Petite Suite“ für Klavier zu vier Händen. Sie wurde in den verschiedensten Bearbeitungen eines von Debussys bekanntesten Werken. Vor allem die letzten beiden Sätze, „Menuet“ und „Ballet“, verbreiten ein tänzerisches Flair. Vorher herrschen eine typisch impressionistische Melancholie und zeitvergessenes Dahinschweben vor.
    Jean Sibeliusʼ „Valse triste“ op. 44 ist eine seiner bekanntesten Kompositionen. Auf den ersten Blick könnten die mit den Worten „Valse“ (Walzer, ein Ausdruck rauschender Lebensfreude) und „triste“ (Traurigkeit, Tristesse) assoziierten Inhalte kaum gegensätzlicher sein. Gerade dieser spannungsvolle Gegensatz von Freud und Leid macht aber diese Musik aus und zog sich auch durch Sibeliusʼ Leben. Den Walzer und die anderen drei Stücke unseres Programms entwickelte Sibelius aus dem musikalischen Material seiner Schauspielmusik „Kuolema“ („Tod“) zu Konzertstücken weiter, die seine Naturverbundenheit und Schwermut musikalisch transportieren, besonders auch in der traumgleichen „Szene mit Kranichen“.
    Dvořáks „Slawische Tänze“ trocknen dann die Tränen und versprühen pure Lebenslust. Der Komponist Andreas Tarkmann suchte sich aus den zwei Sammlungen, die Dvořák veröffentlichte, drei Tänze heraus und bearbeitete sie für Kammerorchester, wobei er den Charakter der Werke unterstreicht und sie trotzdem etwas leichter, luftiger daherkommen lässt.

  • So 20.09. 20.00 Uhr
    2. Sinfoniekonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Erst nachdem Claude Debussy seinen Durchbruch mit der Oper „Pelleas et Melisande“ geschafft hatte, konnten sich auch andere seiner Werke durchsetzen, wie die „Petite Suite“ für Klavier zu vier Händen. Sie wurde in den verschiedensten Bearbeitungen eines von Debussys bekanntesten Werken. Vor allem die letzten beiden Sätze, „Menuet“ und „Ballet“, verbreiten ein tänzerisches Flair. Vorher herrschen eine typisch impressionistische Melancholie und zeitvergessenes Dahinschweben vor.
    Jean Sibeliusʼ „Valse triste“ op. 44 ist eine seiner bekanntesten Kompositionen. Auf den ersten Blick könnten die mit den Worten „Valse“ (Walzer, ein Ausdruck rauschender Lebensfreude) und „triste“ (Traurigkeit, Tristesse) assoziierten Inhalte kaum gegensätzlicher sein. Gerade dieser spannungsvolle Gegensatz von Freud und Leid macht aber diese Musik aus und zog sich auch durch Sibeliusʼ Leben. Den Walzer und die anderen drei Stücke unseres Programms entwickelte Sibelius aus dem musikalischen Material seiner Schauspielmusik „Kuolema“ („Tod“) zu Konzertstücken weiter, die seine Naturverbundenheit und Schwermut musikalisch transportieren, besonders auch in der traumgleichen „Szene mit Kranichen“.
    Dvořáks „Slawische Tänze“ trocknen dann die Tränen und versprühen pure Lebenslust. Der Komponist Andreas Tarkmann suchte sich aus den zwei Sammlungen, die Dvořák veröffentlichte, drei Tänze heraus und bearbeitete sie für Kammerorchester, wobei er den Charakter der Werke unterstreicht und sie trotzdem etwas leichter, luftiger daherkommen lässt.

  • Fr 25.09. 19.30 Uhr
    Premiere:
    The Fairy Queen
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    In William Shakespeares Komödie „Ein Sommernachtstraum“ beherrschen Elfen, Feen und Zauberwesen das Geschehen. Virtuos erzählte Geschichten um die Liebe und ihre vielseitigen Verstrickungen, das Ineinandergreifen von Traum und Wirklichkeit und eine brillante Sprache geben einem der meistgespielten und adaptierten Werke des englischen Dramatikers seinen einzigartigen Charakter.
    Der englische Komponist Henry Purcell legte an der Wende zum 18. Jahrhundert seinem Maskenspiel „The Fairy Queen“ den „Sommernachtstraum“ zugrunde. Im Wechsel von lyrischen Arien, humorvollen Ensemblenummern und farbenreichen Orchesterstücken schuf Purcell eine luftig-leichte Musik, die dem Wesen der Shakespeare’schen Komödie glänzend entspricht. Nach dem Tod des Komponisten geriet das Werk in Vergessenheit. Erst im
    20. Jahrhundert wurde es wiederentdeckt und erlebt seither eine bis heute andauernde Blüte.
    Achim Lenz, den Besuchern unseres Theaters bekannt durch seinen Humor in Inszenierungen wie „Die Zauberflöte“ oder seinen heiteren Bühnenstücken zum Nordhäuser Bühnenball, verfasste die an Shakespeare angelehnten erzählenden Texte, die sich mit der Musik von Purcell zu einem unterhaltsamen und kurzweiligen Stück Musiktheater verbinden.

  • Sa 26.09. 10.00 Uhr

    Der chinesische Kaiser ist verzweifelt auf der Suche nach einer Nachtigall, die irgendwo in seinem großen Reich leben soll und die mit ihrem Gesang alle Menschen glücklich machen und zu Tränen rühren kann. Seine Untertanen reden viel von diesem geheimnisvollen Vogel, nur der Kaiser hat ihn noch nie gesehen oder gehört. Als man ihm schließlich die eingefangene Nachtigall bringt, sperrt er sie in einen goldenen Käfig und lässt sie Tag um Tag bis zur Erschöpfung singen. Zur Entlastung wird ein künstlicher, elektronischer Vogel angeschafft, der die lebendige Nachtigall unterstützen soll. Doch sie befreit sich aus ihrem Gefängnis und fliegt davon.
    Nun bleibt dem Kaiser nur noch der Kunstvogel, dessen mechanischer Gesang nicht an die wunderbaren Klänge der Nachtigall heranreicht. Erst zum Ende seines Lebens erkennt er, was für einen großen und besonderen Schatz er mit seiner Nachtigall verloren hat.


    Das musikalische Märchen von Hans Christian Andersen erzählt von Wahrhaftigkeit, von Freiheit und natürlich von der Macht der Musik.


  • Sa 26.09. 19.30 Uhr
    Édith Piaf Theater Nordhausen, Großes Haus

    Édith Piaf, „dem Spatz von Paris“, lagen zu Lebzeiten Millionen von Fans zu Füßen. Mit ihrer kraftvollen, unverwechselbaren Stimme, ihrer Ausstrahlungskraft und vor allem ihren Chansons, die von Liebe und Glück, Trennungsschmerzen und Tod erzählen, fesselte sie ihr Publikum. „Hinter dieser Stirn eines Bonapartes und unter dieser äußerlich so zerbrechlichen Hülle verbirgt sich ein Wunder“, formulierte der französische Dichter, Regisseur und Maler Jean Cocteau in seinem Nachruf auf die mit 47 Jahren an Leberzirrhose verstorbene Künstlerin. Édith Piaf und ihre Kunst, für die Nachwelt auf etlichen Ton- und Filmaufnahmen festgehalten, waren schon zu Lebzeiten ein Mythos.


    Doch Erfolg allein macht nicht glücklich. Viele ihrer Chansons fassen ihr bewegtes, von unzähligen Tragödien geprägtes Leben wie in einem Brennspiegel zusammen. Die Tochter einer Nachtclubsängerin und eines Zirkusakrobaten wuchs mit Alkohol und Schlägen auf, verwahrloste als Kleinkind und war schon früh sich selbst überlassen. Mit Willenskraft, Begabung, zahlreichen Unterstützern und auch viel Glück schaffte sie den Weg von der Straßensängerin nach ganz oben zum gefeierten Star. Später verhalf sie anderen zu entscheidenden Karrieresprüngen. Darunter dem Chansonnier Charles Aznavour. Für ihn war sie „eine Besessene, eine Perfektionistin, kompromisslos, wenn es um ihre Kunst ging“, aber „eine wunderbare Frau“.
    Anette Leistenschneider erzählt in ihrer neuen Revue das ergreifende Schicksal dieser besonderen Künstlerin mit vielen ihrer berühmten Chansons und einigen ihrer wichtigsten Wegbegleiter wie Charles Aznavour, Yves Montand und Georges Moustaki.

  • So 27.09. 18.00 Uhr
    Eugen Onegin Theater Nordhausen, Großes Haus

    Unerwiderte Liebe, Eifersucht, Kampf um Leben und Tod und vor allemeine leidenschaftliche, zu Herzen gehende Musik sind die Zutaten zu Peter I. Tschaikowskys großer Oper „Eugen Onegin“. Zunächst verliebt sich die junge, verträumte Tatjana in den Bohemien Eugen Onegin, der sie kühl abweist. Erst Jahre später erkennt Onegin seine unsterbliche Liebe zu der inzwischen anderweitig Verheirateten. Doch das ist nicht die einzige Tragödie in Onegins Leben. Sein leichtfertiges Spiel mit Olga, der Verlobten seines Freundes Lenski und Schwester Tatjanas, entfacht die Eifersucht Lenskis, der im späteren Duell von Onegin getötet wird.


    „Ich brauche keine Zaren, Zarinnen, Volksaufstände, Schlachten, Märsche … Ich suche ein intimes, aber starkes Drama, das auf den Konflikten beruht, die ich selber erfahren oder gesehen habe, die mich im Innersten berühren können.“ Ein solches Drama fand Tschaikowsky in Alexander Puschkins Versroman „Eugen Onegin“. Dieser schuf in der tragischen Geschichte um Onegin und Tatjana, Lenski und Olga ein vielschichtiges Panorama der damaligen russischen Gesellschaft. Seine ungemein poetische Sprache und packende Erzählweise faszinieren auch heute noch, rund 200 Jahre nach der Entstehung des Romans.


    Wir kombinieren an diesem Abend weite Teile aus Tschaikowskys Oper mit Auszügen aus der originalen Vorlage von Puschkin. Der fiktive Erzähler des Versepos fügt dabei der Oper Dimensionen hinzu, die Tschaikowsky unberücksichtigt ließ, und steigert dabei auch die spannungsgeladene Komplexität der Figuren noch weiter.

  • So 27.09. 18.00 Uhr
    2. Kammerkonzert St.-Blasii-Kirche, Nordhausen

    Die Kammermusik ist unser zweites Standbein in der hygienebedingten Konzertsaison. Gegenüber den Sinfoniekonzerten ist sie immer etwas Besonderes, denn sie bringt den einzelnen Musiker ins Zentrum, lässt sein Instrument erstrahlen. Die Musikerinnen und Musiker des Loh-Orchesters Sondershausen stellen sich in dieser Konzertreihe mit Werken namhafter Komponisten vor, bringen aber auch Unbekanntes, Unerhörtes und Neues aufs Programm. Seien Sie gespannt!

    Die fürstliche Harmoniemusik war eine der Vorgängerinnen des Loh-Orchesters. Für diese besonders wohlklingende Bläsermusik komponierten die Klassiker, allen voran Mozart. Unser Konzert bekommt seine Exklusivität aber auch durch die einzigartige Möglichkeit, zwei ganz neue Kompositionen von Preisträgern des Sondershäuser Kompositionswettbewerbs kennenzulernen.

  • Fr 02.10. 19.30 Uhr
    Premiere:
    Ballettgala
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    Sie waren seit Beginn des corona-bedingten Shutdowns immerfort aktiv, die Tänzerinnen und Tänzer des Balletts TN LOS! Sie trainierten nicht nur einzeln zu Hause oder in den Räumen des Theaters, über Video verbunden mit ihrem Ballettdirektor Ivan Alboresi. Die Monate waren auch eine Zeit der Reflexion darüber, was die gegenwärtige Situation und die ihr eigene Dynamik mit uns allen machen, und regten zu ganz individuellen Choreografien an. Zur Ballettgala möchten wir diese – natürlich sämtlich den Coronamaßnahmen entsprechenden Arbeiten – zeigen.


    Doch Ivan Alboresi blickt wie in jedem Jahr zu Saisonbeginn auch in dieser Ballettgala zurück auf das, was in den vergangenen Spielzeiten auf der großen Bühne zu erleben war. Zu sehen sind etwa Auszüge aus seinem Ballett „inside us“. Kostproben aus seinem neuesten Ballett „Winterreise“ schließlich möchten neugierig machen auf das, was Sie in unserem alternativen Spielplan im Oktober erwartet. Gemeinsam mit Daniel Klajner führt Ivan Alboresi durch den Abend und stellt dabei in gewohnt lockerer Manier auch neue Tänzer des Ensembles vor.


     

  • Sa 03.10. 10.00 Uhr

    Der chinesische Kaiser ist verzweifelt auf der Suche nach einer Nachtigall, die irgendwo in seinem großen Reich leben soll und die mit ihrem Gesang alle Menschen glücklich machen und zu Tränen rühren kann. Seine Untertanen reden viel von diesem geheimnisvollen Vogel, nur der Kaiser hat ihn noch nie gesehen oder gehört. Als man ihm schließlich die eingefangene Nachtigall bringt, sperrt er sie in einen goldenen Käfig und lässt sie Tag um Tag bis zur Erschöpfung singen. Zur Entlastung wird ein künstlicher, elektronischer Vogel angeschafft, der die lebendige Nachtigall unterstützen soll. Doch sie befreit sich aus ihrem Gefängnis und fliegt davon.
    Nun bleibt dem Kaiser nur noch der Kunstvogel, dessen mechanischer Gesang nicht an die wunderbaren Klänge der Nachtigall heranreicht. Erst zum Ende seines Lebens erkennt er, was für einen großen und besonderen Schatz er mit seiner Nachtigall verloren hat.


    Das musikalische Märchen von Hans Christian Andersen erzählt von Wahrhaftigkeit, von Freiheit und natürlich von der Macht der Musik.


  • Sa 03.10. 19.30 Uhr
    Édith Piaf Theater Nordhausen, Großes Haus

    Édith Piaf, „dem Spatz von Paris“, lagen zu Lebzeiten Millionen von Fans zu Füßen. Mit ihrer kraftvollen, unverwechselbaren Stimme, ihrer Ausstrahlungskraft und vor allem ihren Chansons, die von Liebe und Glück, Trennungsschmerzen und Tod erzählen, fesselte sie ihr Publikum. „Hinter dieser Stirn eines Bonapartes und unter dieser äußerlich so zerbrechlichen Hülle verbirgt sich ein Wunder“, formulierte der französische Dichter, Regisseur und Maler Jean Cocteau in seinem Nachruf auf die mit 47 Jahren an Leberzirrhose verstorbene Künstlerin. Édith Piaf und ihre Kunst, für die Nachwelt auf etlichen Ton- und Filmaufnahmen festgehalten, waren schon zu Lebzeiten ein Mythos.


    Doch Erfolg allein macht nicht glücklich. Viele ihrer Chansons fassen ihr bewegtes, von unzähligen Tragödien geprägtes Leben wie in einem Brennspiegel zusammen. Die Tochter einer Nachtclubsängerin und eines Zirkusakrobaten wuchs mit Alkohol und Schlägen auf, verwahrloste als Kleinkind und war schon früh sich selbst überlassen. Mit Willenskraft, Begabung, zahlreichen Unterstützern und auch viel Glück schaffte sie den Weg von der Straßensängerin nach ganz oben zum gefeierten Star. Später verhalf sie anderen zu entscheidenden Karrieresprüngen. Darunter dem Chansonnier Charles Aznavour. Für ihn war sie „eine Besessene, eine Perfektionistin, kompromisslos, wenn es um ihre Kunst ging“, aber „eine wunderbare Frau“.
    Anette Leistenschneider erzählt in ihrer neuen Revue das ergreifende Schicksal dieser besonderen Künstlerin mit vielen ihrer berühmten Chansons und einigen ihrer wichtigsten Wegbegleiter wie Charles Aznavour, Yves Montand und Georges Moustaki.

  • So 04.10. 16.00 Uhr
    3. Sinfoniekonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die Komponistendynastie Bach ist legendär und einer der bekanntesten Verkaufsschlager in der internationalen Klassikszene. Johann Sebastian ist heute mit Abstand der Berühmteste, aber auch vier seiner Söhne wurden europaweit bekannte Komponisten. Johann Christoph Friedrich Bach, der „Bückeburger Bach“, war der dritte der vier, Johann Christian Bach, nach seinen Wirkungsorten, der „Mailänder“ oder „Londoner Bach“ genannt, der jüngste. Er wurde 1764/65 von der Familie Mozart auf deren Europareise in London besucht, musizierte dort gemeinsam mit Wolfgang Amadeus Mozart und gilt nicht zuletzt deswegen auch als „Vater“ der Wiener Klassik. Alle Bach-Söhne hatten natürlich die Leipziger Thomasschule und die Ausbildung bei ihrem Vater durchlaufen und trugen ihre Fähigkeiten dann in die Welt. Die Sinfonien der Bach-Söhne in unserem Programm zeigen Ausschnitte aus der Entwicklung der Sinfonie vor ihrer ausgeprägten klassischen Form.
    Johann Sebastian ist mit zwei Stücken vertreten, von denen das Oboe d’amore-Konzert eine besonders spannende Geschichte hat: Bach war nicht nur ein genialer Erfinder zahlloser Melodien, er hatte auch ein großes Kompositionspensum und war ein Meister im Wiederverwenden einmal zu Papier gebrachten Materials. So arbeitete er auch das ursprünglich wohl für Oboe geschriebene Konzert in A-Dur BWV 1055 zu einem Cembalo-Konzert um. Die originale Solo-Partie ist verloren und wurde von Musikwissenschaftlern rekonstruiert. Johann Sebastian Bachs dritte Orchestersuite ist ein farben- und abwechslungsreiches Werk. Der dreifache Trompetensatz mit Pauke erzeugt ein festliches Flair und schließt das berühmte „Air“, einen weltweiten Hit mit Ohrwurmqualitäten, ein.

     

  • So 04.10. 18.00 Uhr
    3. Sinfoniekonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die Komponistendynastie Bach ist legendär und einer der bekanntesten Verkaufsschlager in der internationalen Klassikszene. Johann Sebastian ist heute mit Abstand der Berühmteste, aber auch vier seiner Söhne wurden europaweit bekannte Komponisten. Johann Christoph Friedrich Bach, der „Bückeburger Bach“, war der dritte der vier, Johann Christian Bach, nach seinen Wirkungsorten, der „Mailänder“ oder „Londoner Bach“ genannt, der jüngste. Er wurde 1764/65 von der Familie Mozart auf deren Europareise in London besucht, musizierte dort gemeinsam mit Wolfgang Amadeus Mozart und gilt nicht zuletzt deswegen auch als „Vater“ der Wiener Klassik. Alle Bach-Söhne hatten natürlich die Leipziger Thomasschule und die Ausbildung bei ihrem Vater durchlaufen und trugen ihre Fähigkeiten dann in die Welt. Die Sinfonien der Bach-Söhne in unserem Programm zeigen Ausschnitte aus der Entwicklung der Sinfonie vor ihrer ausgeprägten klassischen Form.
    Johann Sebastian ist mit zwei Stücken vertreten, von denen das Oboe d’amore-Konzert eine besonders spannende Geschichte hat: Bach war nicht nur ein genialer Erfinder zahlloser Melodien, er hatte auch ein großes Kompositionspensum und war ein Meister im Wiederverwenden einmal zu Papier gebrachten Materials. So arbeitete er auch das ursprünglich wohl für Oboe geschriebene Konzert in A-Dur BWV 1055 zu einem Cembalo-Konzert um. Die originale Solo-Partie ist verloren und wurde von Musikwissenschaftlern rekonstruiert. Johann Sebastian Bachs dritte Orchestersuite ist ein farben- und abwechslungsreiches Werk. Der dreifache Trompetensatz mit Pauke erzeugt ein festliches Flair und schließt das berühmte „Air“, einen weltweiten Hit mit Ohrwurmqualitäten, ein.

     

  • So 04.10. 20.00 Uhr
    3. Sinfoniekonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die Komponistendynastie Bach ist legendär und einer der bekanntesten Verkaufsschlager in der internationalen Klassikszene. Johann Sebastian ist heute mit Abstand der Berühmteste, aber auch vier seiner Söhne wurden europaweit bekannte Komponisten. Johann Christoph Friedrich Bach, der „Bückeburger Bach“, war der dritte der vier, Johann Christian Bach, nach seinen Wirkungsorten, der „Mailänder“ oder „Londoner Bach“ genannt, der jüngste. Er wurde 1764/65 von der Familie Mozart auf deren Europareise in London besucht, musizierte dort gemeinsam mit Wolfgang Amadeus Mozart und gilt nicht zuletzt deswegen auch als „Vater“ der Wiener Klassik. Alle Bach-Söhne hatten natürlich die Leipziger Thomasschule und die Ausbildung bei ihrem Vater durchlaufen und trugen ihre Fähigkeiten dann in die Welt. Die Sinfonien der Bach-Söhne in unserem Programm zeigen Ausschnitte aus der Entwicklung der Sinfonie vor ihrer ausgeprägten klassischen Form.
    Johann Sebastian ist mit zwei Stücken vertreten, von denen das Oboe d’amore-Konzert eine besonders spannende Geschichte hat: Bach war nicht nur ein genialer Erfinder zahlloser Melodien, er hatte auch ein großes Kompositionspensum und war ein Meister im Wiederverwenden einmal zu Papier gebrachten Materials. So arbeitete er auch das ursprünglich wohl für Oboe geschriebene Konzert in A-Dur BWV 1055 zu einem Cembalo-Konzert um. Die originale Solo-Partie ist verloren und wurde von Musikwissenschaftlern rekonstruiert. Johann Sebastian Bachs dritte Orchestersuite ist ein farben- und abwechslungsreiches Werk. Der dreifache Trompetensatz mit Pauke erzeugt ein festliches Flair und schließt das berühmte „Air“, einen weltweiten Hit mit Ohrwurmqualitäten, ein.

     

  • Do 08.10. 19.30 Uhr
    Eugen Onegin Theater Nordhausen, Großes Haus

    Unerwiderte Liebe, Eifersucht, Kampf um Leben und Tod und vor allemeine leidenschaftliche, zu Herzen gehende Musik sind die Zutaten zu Peter I. Tschaikowskys großer Oper „Eugen Onegin“. Zunächst verliebt sich die junge, verträumte Tatjana in den Bohemien Eugen Onegin, der sie kühl abweist. Erst Jahre später erkennt Onegin seine unsterbliche Liebe zu der inzwischen anderweitig Verheirateten. Doch das ist nicht die einzige Tragödie in Onegins Leben. Sein leichtfertiges Spiel mit Olga, der Verlobten seines Freundes Lenski und Schwester Tatjanas, entfacht die Eifersucht Lenskis, der im späteren Duell von Onegin getötet wird.


    „Ich brauche keine Zaren, Zarinnen, Volksaufstände, Schlachten, Märsche … Ich suche ein intimes, aber starkes Drama, das auf den Konflikten beruht, die ich selber erfahren oder gesehen habe, die mich im Innersten berühren können.“ Ein solches Drama fand Tschaikowsky in Alexander Puschkins Versroman „Eugen Onegin“. Dieser schuf in der tragischen Geschichte um Onegin und Tatjana, Lenski und Olga ein vielschichtiges Panorama der damaligen russischen Gesellschaft. Seine ungemein poetische Sprache und packende Erzählweise faszinieren auch heute noch, rund 200 Jahre nach der Entstehung des Romans.


    Wir kombinieren an diesem Abend weite Teile aus Tschaikowskys Oper mit Auszügen aus der originalen Vorlage von Puschkin. Der fiktive Erzähler des Versepos fügt dabei der Oper Dimensionen hinzu, die Tschaikowsky unberücksichtigt ließ, und steigert dabei auch die spannungsgeladene Komplexität der Figuren noch weiter.

  • Fr 09.10. 19.30 Uhr
    Édith Piaf Theater Nordhausen, Großes Haus

    Édith Piaf, „dem Spatz von Paris“, lagen zu Lebzeiten Millionen von Fans zu Füßen. Mit ihrer kraftvollen, unverwechselbaren Stimme, ihrer Ausstrahlungskraft und vor allem ihren Chansons, die von Liebe und Glück, Trennungsschmerzen und Tod erzählen, fesselte sie ihr Publikum. „Hinter dieser Stirn eines Bonapartes und unter dieser äußerlich so zerbrechlichen Hülle verbirgt sich ein Wunder“, formulierte der französische Dichter, Regisseur und Maler Jean Cocteau in seinem Nachruf auf die mit 47 Jahren an Leberzirrhose verstorbene Künstlerin. Édith Piaf und ihre Kunst, für die Nachwelt auf etlichen Ton- und Filmaufnahmen festgehalten, waren schon zu Lebzeiten ein Mythos.


    Doch Erfolg allein macht nicht glücklich. Viele ihrer Chansons fassen ihr bewegtes, von unzähligen Tragödien geprägtes Leben wie in einem Brennspiegel zusammen. Die Tochter einer Nachtclubsängerin und eines Zirkusakrobaten wuchs mit Alkohol und Schlägen auf, verwahrloste als Kleinkind und war schon früh sich selbst überlassen. Mit Willenskraft, Begabung, zahlreichen Unterstützern und auch viel Glück schaffte sie den Weg von der Straßensängerin nach ganz oben zum gefeierten Star. Später verhalf sie anderen zu entscheidenden Karrieresprüngen. Darunter dem Chansonnier Charles Aznavour. Für ihn war sie „eine Besessene, eine Perfektionistin, kompromisslos, wenn es um ihre Kunst ging“, aber „eine wunderbare Frau“.
    Anette Leistenschneider erzählt in ihrer neuen Revue das ergreifende Schicksal dieser besonderen Künstlerin mit vielen ihrer berühmten Chansons und einigen ihrer wichtigsten Wegbegleiter wie Charles Aznavour, Yves Montand und Georges Moustaki.

  • Sa 10.10. 15.00 Uhr
    Ballettgala Theater Nordhausen, Großes Haus

    Sie waren seit Beginn des corona-bedingten Shutdowns immerfort aktiv, die Tänzerinnen und Tänzer des Balletts TN LOS! Sie trainierten nicht nur einzeln zu Hause oder in den Räumen des Theaters, über Video verbunden mit ihrem Ballettdirektor Ivan Alboresi. Die Monate waren auch eine Zeit der Reflexion darüber, was die gegenwärtige Situation und die ihr eigene Dynamik mit uns allen machen, und regten zu ganz individuellen Choreografien an. Zur Ballettgala möchten wir diese – natürlich sämtlich den Coronamaßnahmen entsprechenden Arbeiten – zeigen.


    Doch Ivan Alboresi blickt wie in jedem Jahr zu Saisonbeginn auch in dieser Ballettgala zurück auf das, was in den vergangenen Spielzeiten auf der großen Bühne zu erleben war. Zu sehen sind etwa Auszüge aus seinem Ballett „inside us“. Kostproben aus seinem neuesten Ballett „Winterreise“ schließlich möchten neugierig machen auf das, was Sie in unserem alternativen Spielplan im Oktober erwartet. Gemeinsam mit Daniel Klajner führt Ivan Alboresi durch den Abend und stellt dabei in gewohnt lockerer Manier auch neue Tänzer des Ensembles vor.


     

  • Sa 10.10. 18.00 Uhr
    3. Kammerkonzert St.-Blasii-Kirche, Nordhausen

    Die Kammermusik ist unser zweites Standbein in der hygienebedingten Konzertsaison. Gegenüber den Sinfoniekonzerten ist sie immer etwas Besonderes, denn sie bringt den einzelnen Musiker ins Zentrum, lässt sein Instrument erstrahlen. Die Musikerinnen und Musiker des Loh-Orchesters Sondershausen stellen sich in dieser Konzertreihe mit Werken namhafter Komponisten vor, bringen aber auch Unbekanntes, Unerhörtes und Neues aufs Programm. Seien Sie gespannt!

    Französische Musik aller Jahrhunderte steht für besondere Klangsinnlichkeit der Instrumentenbehandlung. In diesem Kammerkonzert sind Holz- und Blechbläser abwechselnd in Solo-, Duo- und Trioformationen zu hören. Dabei können sie die Schönheiten des reinen Posaunenklangs ebenso zu Gehör bringen wie farblich aparte Konstellationen mit Flöte, Klarinette und Fagott.

  • Sa 10.10. 19.30 Uhr
    Ballettgala Theater Nordhausen, Großes Haus

    Sie waren seit Beginn des corona-bedingten Shutdowns immerfort aktiv, die Tänzerinnen und Tänzer des Balletts TN LOS! Sie trainierten nicht nur einzeln zu Hause oder in den Räumen des Theaters, über Video verbunden mit ihrem Ballettdirektor Ivan Alboresi. Die Monate waren auch eine Zeit der Reflexion darüber, was die gegenwärtige Situation und die ihr eigene Dynamik mit uns allen machen, und regten zu ganz individuellen Choreografien an. Zur Ballettgala möchten wir diese – natürlich sämtlich den Coronamaßnahmen entsprechenden Arbeiten – zeigen.


    Doch Ivan Alboresi blickt wie in jedem Jahr zu Saisonbeginn auch in dieser Ballettgala zurück auf das, was in den vergangenen Spielzeiten auf der großen Bühne zu erleben war. Zu sehen sind etwa Auszüge aus seinem Ballett „inside us“. Kostproben aus seinem neuesten Ballett „Winterreise“ schließlich möchten neugierig machen auf das, was Sie in unserem alternativen Spielplan im Oktober erwartet. Gemeinsam mit Daniel Klajner führt Ivan Alboresi durch den Abend und stellt dabei in gewohnt lockerer Manier auch neue Tänzer des Ensembles vor.


     

  • So 11.10. 18.00 Uhr
    Édith Piaf Theater Nordhausen, Großes Haus

    Édith Piaf, „dem Spatz von Paris“, lagen zu Lebzeiten Millionen von Fans zu Füßen. Mit ihrer kraftvollen, unverwechselbaren Stimme, ihrer Ausstrahlungskraft und vor allem ihren Chansons, die von Liebe und Glück, Trennungsschmerzen und Tod erzählen, fesselte sie ihr Publikum. „Hinter dieser Stirn eines Bonapartes und unter dieser äußerlich so zerbrechlichen Hülle verbirgt sich ein Wunder“, formulierte der französische Dichter, Regisseur und Maler Jean Cocteau in seinem Nachruf auf die mit 47 Jahren an Leberzirrhose verstorbene Künstlerin. Édith Piaf und ihre Kunst, für die Nachwelt auf etlichen Ton- und Filmaufnahmen festgehalten, waren schon zu Lebzeiten ein Mythos.


    Doch Erfolg allein macht nicht glücklich. Viele ihrer Chansons fassen ihr bewegtes, von unzähligen Tragödien geprägtes Leben wie in einem Brennspiegel zusammen. Die Tochter einer Nachtclubsängerin und eines Zirkusakrobaten wuchs mit Alkohol und Schlägen auf, verwahrloste als Kleinkind und war schon früh sich selbst überlassen. Mit Willenskraft, Begabung, zahlreichen Unterstützern und auch viel Glück schaffte sie den Weg von der Straßensängerin nach ganz oben zum gefeierten Star. Später verhalf sie anderen zu entscheidenden Karrieresprüngen. Darunter dem Chansonnier Charles Aznavour. Für ihn war sie „eine Besessene, eine Perfektionistin, kompromisslos, wenn es um ihre Kunst ging“, aber „eine wunderbare Frau“.
    Anette Leistenschneider erzählt in ihrer neuen Revue das ergreifende Schicksal dieser besonderen Künstlerin mit vielen ihrer berühmten Chansons und einigen ihrer wichtigsten Wegbegleiter wie Charles Aznavour, Yves Montand und Georges Moustaki.

  • Do 15.10. 19.30 Uhr
    Édith Piaf Theater Nordhausen, Großes Haus

    Édith Piaf, „dem Spatz von Paris“, lagen zu Lebzeiten Millionen von Fans zu Füßen. Mit ihrer kraftvollen, unverwechselbaren Stimme, ihrer Ausstrahlungskraft und vor allem ihren Chansons, die von Liebe und Glück, Trennungsschmerzen und Tod erzählen, fesselte sie ihr Publikum. „Hinter dieser Stirn eines Bonapartes und unter dieser äußerlich so zerbrechlichen Hülle verbirgt sich ein Wunder“, formulierte der französische Dichter, Regisseur und Maler Jean Cocteau in seinem Nachruf auf die mit 47 Jahren an Leberzirrhose verstorbene Künstlerin. Édith Piaf und ihre Kunst, für die Nachwelt auf etlichen Ton- und Filmaufnahmen festgehalten, waren schon zu Lebzeiten ein Mythos.


    Doch Erfolg allein macht nicht glücklich. Viele ihrer Chansons fassen ihr bewegtes, von unzähligen Tragödien geprägtes Leben wie in einem Brennspiegel zusammen. Die Tochter einer Nachtclubsängerin und eines Zirkusakrobaten wuchs mit Alkohol und Schlägen auf, verwahrloste als Kleinkind und war schon früh sich selbst überlassen. Mit Willenskraft, Begabung, zahlreichen Unterstützern und auch viel Glück schaffte sie den Weg von der Straßensängerin nach ganz oben zum gefeierten Star. Später verhalf sie anderen zu entscheidenden Karrieresprüngen. Darunter dem Chansonnier Charles Aznavour. Für ihn war sie „eine Besessene, eine Perfektionistin, kompromisslos, wenn es um ihre Kunst ging“, aber „eine wunderbare Frau“.
    Anette Leistenschneider erzählt in ihrer neuen Revue das ergreifende Schicksal dieser besonderen Künstlerin mit vielen ihrer berühmten Chansons und einigen ihrer wichtigsten Wegbegleiter wie Charles Aznavour, Yves Montand und Georges Moustaki.

  • Fr 16.10. 19.30 Uhr
    The Fairy Queen Theater Nordhausen, Großes Haus

    In William Shakespeares Komödie „Ein Sommernachtstraum“ beherrschen Elfen, Feen und Zauberwesen das Geschehen. Virtuos erzählte Geschichten um die Liebe und ihre vielseitigen Verstrickungen, das Ineinandergreifen von Traum und Wirklichkeit und eine brillante Sprache geben einem der meistgespielten und adaptierten Werke des englischen Dramatikers seinen einzigartigen Charakter.
    Der englische Komponist Henry Purcell legte an der Wende zum 18. Jahrhundert seinem Maskenspiel „The Fairy Queen“ den „Sommernachtstraum“ zugrunde. Im Wechsel von lyrischen Arien, humorvollen Ensemblenummern und farbenreichen Orchesterstücken schuf Purcell eine luftig-leichte Musik, die dem Wesen der Shakespeare’schen Komödie glänzend entspricht. Nach dem Tod des Komponisten geriet das Werk in Vergessenheit. Erst im
    20. Jahrhundert wurde es wiederentdeckt und erlebt seither eine bis heute andauernde Blüte.
    Achim Lenz, den Besuchern unseres Theaters bekannt durch seinen Humor in Inszenierungen wie „Die Zauberflöte“ oder seinen heiteren Bühnenstücken zum Nordhäuser Bühnenball, verfasste die an Shakespeare angelehnten erzählenden Texte, die sich mit der Musik von Purcell zu einem unterhaltsamen und kurzweiligen Stück Musiktheater verbinden.

  • Sa 17.10. 19.30 Uhr
    Eugen Onegin Theater Nordhausen, Großes Haus

    Unerwiderte Liebe, Eifersucht, Kampf um Leben und Tod und vor allemeine leidenschaftliche, zu Herzen gehende Musik sind die Zutaten zu Peter I. Tschaikowskys großer Oper „Eugen Onegin“. Zunächst verliebt sich die junge, verträumte Tatjana in den Bohemien Eugen Onegin, der sie kühl abweist. Erst Jahre später erkennt Onegin seine unsterbliche Liebe zu der inzwischen anderweitig Verheirateten. Doch das ist nicht die einzige Tragödie in Onegins Leben. Sein leichtfertiges Spiel mit Olga, der Verlobten seines Freundes Lenski und Schwester Tatjanas, entfacht die Eifersucht Lenskis, der im späteren Duell von Onegin getötet wird.


    „Ich brauche keine Zaren, Zarinnen, Volksaufstände, Schlachten, Märsche … Ich suche ein intimes, aber starkes Drama, das auf den Konflikten beruht, die ich selber erfahren oder gesehen habe, die mich im Innersten berühren können.“ Ein solches Drama fand Tschaikowsky in Alexander Puschkins Versroman „Eugen Onegin“. Dieser schuf in der tragischen Geschichte um Onegin und Tatjana, Lenski und Olga ein vielschichtiges Panorama der damaligen russischen Gesellschaft. Seine ungemein poetische Sprache und packende Erzählweise faszinieren auch heute noch, rund 200 Jahre nach der Entstehung des Romans.


    Wir kombinieren an diesem Abend weite Teile aus Tschaikowskys Oper mit Auszügen aus der originalen Vorlage von Puschkin. Der fiktive Erzähler des Versepos fügt dabei der Oper Dimensionen hinzu, die Tschaikowsky unberücksichtigt ließ, und steigert dabei auch die spannungsgeladene Komplexität der Figuren noch weiter.

  • So 18.10. 16.00 Uhr
    4. Sinfoniekonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Haydn, Mozart und Beethoven werden als die drei Wiener Klassiker meist in einem Atemzug genannt. Doch während Haydns Freund Mozart die klassischen Hitlisten weltweit bestimmt und Haydns Schüler Beethoven dieses Jahr gefeiert wird, kommt Haydn selbst heute viel weniger häufig in Konzertprogrammen vor. Liegt das an seinem scheinbar unspektakulären Leben, an der vermeintlichen Leichtigkeit seiner Musik? In diesem Konzert soll Haydn nicht nur im Mittelpunkt stehen. Es ist ihm ganz und gar gewidmet. Haydn gilt als einer der Väter des Streichquartetts, schrieb Kammermusik, Opern und schuf vor allem über 100 Sinfonien, von denen die erste und letzte in diesem Konzert erklingen werden.


    Dass er einst ein berühmter Komponist werden würde, war ihm nicht an der Wiege gesungen worden. Gleichwohl erkannte man Haydns schöne Stimme, bereits mit sechs Jahren wurde er Chorknabe und bekam eine musikalische Ausbildung. Das Komponieren brachte er sich größtenteils selbst bei. Seine erste Stelle trat er 1757 als Musikdirektor des Grafen Karl von Morzin auf Schloss Dolní Lukavice bei Pilsen an, wo wenig später die erste Sinfonie entstand.
    1761 bekam Haydn seine Lebensstellung bei den Fürsten Esterházy. 1790 wurde die gesamte Hofkapelle entlassen, und Haydn war von nun an freischaffender Komponist. Seinen europaweiten Ruhm konnte er bei zwei Englandreisen genießen, auf der zweiten wurde auch seine letzte Sinfonie, Nr. 104, unter großem Jubel uraufgeführt. Haydn notierte dazu: „Den 4ten May 1795 gab ich mein Benefiz-Konzert im Haymarket-Theater. Der Saal war voll auserlesener Gesellschaft.


    [… Man spielte] von mir; eine neue Symphonie in D und zwar die zwölfte und letzte von den Englischen […]. Die ganze Gesellschaft war äußerst vergnügt und auch ich. Ich machte diesen Abend vier tausend Gulden. So etwas kann man nur in England machen.“

  • So 18.10. 18.00 Uhr
    4. Sinfoniekonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Haydn, Mozart und Beethoven werden als die drei Wiener Klassiker meist in einem Atemzug genannt. Doch während Haydns Freund Mozart die klassischen Hitlisten weltweit bestimmt und Haydns Schüler Beethoven dieses Jahr gefeiert wird, kommt Haydn selbst heute viel weniger häufig in Konzertprogrammen vor. Liegt das an seinem scheinbar unspektakulären Leben, an der vermeintlichen Leichtigkeit seiner Musik? In diesem Konzert soll Haydn nicht nur im Mittelpunkt stehen. Es ist ihm ganz und gar gewidmet. Haydn gilt als einer der Väter des Streichquartetts, schrieb Kammermusik, Opern und schuf vor allem über 100 Sinfonien, von denen die erste und letzte in diesem Konzert erklingen werden.


    Dass er einst ein berühmter Komponist werden würde, war ihm nicht an der Wiege gesungen worden. Gleichwohl erkannte man Haydns schöne Stimme, bereits mit sechs Jahren wurde er Chorknabe und bekam eine musikalische Ausbildung. Das Komponieren brachte er sich größtenteils selbst bei. Seine erste Stelle trat er 1757 als Musikdirektor des Grafen Karl von Morzin auf Schloss Dolní Lukavice bei Pilsen an, wo wenig später die erste Sinfonie entstand.
    1761 bekam Haydn seine Lebensstellung bei den Fürsten Esterházy. 1790 wurde die gesamte Hofkapelle entlassen, und Haydn war von nun an freischaffender Komponist. Seinen europaweiten Ruhm konnte er bei zwei Englandreisen genießen, auf der zweiten wurde auch seine letzte Sinfonie, Nr. 104, unter großem Jubel uraufgeführt. Haydn notierte dazu: „Den 4ten May 1795 gab ich mein Benefiz-Konzert im Haymarket-Theater. Der Saal war voll auserlesener Gesellschaft.


    [… Man spielte] von mir; eine neue Symphonie in D und zwar die zwölfte und letzte von den Englischen […]. Die ganze Gesellschaft war äußerst vergnügt und auch ich. Ich machte diesen Abend vier tausend Gulden. So etwas kann man nur in England machen.“

  • So 18.10. 20.00 Uhr
    4. Sinfoniekonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Haydn, Mozart und Beethoven werden als die drei Wiener Klassiker meist in einem Atemzug genannt. Doch während Haydns Freund Mozart die klassischen Hitlisten weltweit bestimmt und Haydns Schüler Beethoven dieses Jahr gefeiert wird, kommt Haydn selbst heute viel weniger häufig in Konzertprogrammen vor. Liegt das an seinem scheinbar unspektakulären Leben, an der vermeintlichen Leichtigkeit seiner Musik? In diesem Konzert soll Haydn nicht nur im Mittelpunkt stehen. Es ist ihm ganz und gar gewidmet. Haydn gilt als einer der Väter des Streichquartetts, schrieb Kammermusik, Opern und schuf vor allem über 100 Sinfonien, von denen die erste und letzte in diesem Konzert erklingen werden.


    Dass er einst ein berühmter Komponist werden würde, war ihm nicht an der Wiege gesungen worden. Gleichwohl erkannte man Haydns schöne Stimme, bereits mit sechs Jahren wurde er Chorknabe und bekam eine musikalische Ausbildung. Das Komponieren brachte er sich größtenteils selbst bei. Seine erste Stelle trat er 1757 als Musikdirektor des Grafen Karl von Morzin auf Schloss Dolní Lukavice bei Pilsen an, wo wenig später die erste Sinfonie entstand.
    1761 bekam Haydn seine Lebensstellung bei den Fürsten Esterházy. 1790 wurde die gesamte Hofkapelle entlassen, und Haydn war von nun an freischaffender Komponist. Seinen europaweiten Ruhm konnte er bei zwei Englandreisen genießen, auf der zweiten wurde auch seine letzte Sinfonie, Nr. 104, unter großem Jubel uraufgeführt. Haydn notierte dazu: „Den 4ten May 1795 gab ich mein Benefiz-Konzert im Haymarket-Theater. Der Saal war voll auserlesener Gesellschaft.


    [… Man spielte] von mir; eine neue Symphonie in D und zwar die zwölfte und letzte von den Englischen […]. Die ganze Gesellschaft war äußerst vergnügt und auch ich. Ich machte diesen Abend vier tausend Gulden. So etwas kann man nur in England machen.“

  • Di 20.10. 19.30 Uhr
    Dienstags im Foyer Theater Nordhausen, Oberes Foyer
  • Fr 23.10. 19.30 Uhr
    Premiere:
    Winterreise
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    Mit der „Winterreise“ schuf Franz Schubert im Herbst 1827, ein Jahr vor seinem frühen Tod, einen Liederzyklus, der nicht nur als Höhepunkt seines eigenen Schaffens, sondern als Gipfel romantischer Liedkunst überhaupt gilt. 24 Lieder nach Gedichten von Wilhelm Müller geben Einblick in das seelische Erleben eines von der Liebe Enttäuschten, ja mehr noch eines Suchenden, eines Wanderers, der nirgendwo zu Hause ist. „Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh’ ich wieder aus“: Schon die ersten Verse des Zyklus geben das Thema, die Atmosphäre vor. Franz Schubert lotet in seiner Musik auf oftmals erschütternde Weise jede Gefühlsregung aus, schildert Hoffnung, Einsamkeit, Verzweiflung, sogar Todessehnsucht. Er bekannte einst selbst, dass die Lieder „mich mehr angegriffen haben, als dieses je bei anderen Liedern der Fall war“.


    Die in sich abgeschlossenen Gedanken- und Gefühlswelten eines jeden Liedes inspirierten Ballettdirektor Ivan Alboresi zu intimen Choreografien, die zur Auseinandersetzung mit dem eigenen Leben anregen. Ist nicht jeder von uns ein Suchender oder eine Suchende? Der Tanz überführt das seelische Erleben in bewegte Bilder und wird dabei begleitet von einer Musik, deren eigene Dynamik aus dem Wechsel zwischen äußerster Unruhe und meditativem Stillstand erwächst.

  • Sa 24.10. 19.30 Uhr
    Édith Piaf Theater Nordhausen, Großes Haus

    Édith Piaf, „dem Spatz von Paris“, lagen zu Lebzeiten Millionen von Fans zu Füßen. Mit ihrer kraftvollen, unverwechselbaren Stimme, ihrer Ausstrahlungskraft und vor allem ihren Chansons, die von Liebe und Glück, Trennungsschmerzen und Tod erzählen, fesselte sie ihr Publikum. „Hinter dieser Stirn eines Bonapartes und unter dieser äußerlich so zerbrechlichen Hülle verbirgt sich ein Wunder“, formulierte der französische Dichter, Regisseur und Maler Jean Cocteau in seinem Nachruf auf die mit 47 Jahren an Leberzirrhose verstorbene Künstlerin. Édith Piaf und ihre Kunst, für die Nachwelt auf etlichen Ton- und Filmaufnahmen festgehalten, waren schon zu Lebzeiten ein Mythos.


    Doch Erfolg allein macht nicht glücklich. Viele ihrer Chansons fassen ihr bewegtes, von unzähligen Tragödien geprägtes Leben wie in einem Brennspiegel zusammen. Die Tochter einer Nachtclubsängerin und eines Zirkusakrobaten wuchs mit Alkohol und Schlägen auf, verwahrloste als Kleinkind und war schon früh sich selbst überlassen. Mit Willenskraft, Begabung, zahlreichen Unterstützern und auch viel Glück schaffte sie den Weg von der Straßensängerin nach ganz oben zum gefeierten Star. Später verhalf sie anderen zu entscheidenden Karrieresprüngen. Darunter dem Chansonnier Charles Aznavour. Für ihn war sie „eine Besessene, eine Perfektionistin, kompromisslos, wenn es um ihre Kunst ging“, aber „eine wunderbare Frau“.
    Anette Leistenschneider erzählt in ihrer neuen Revue das ergreifende Schicksal dieser besonderen Künstlerin mit vielen ihrer berühmten Chansons und einigen ihrer wichtigsten Wegbegleiter wie Charles Aznavour, Yves Montand und Georges Moustaki.

  • So 25.10. 18.00 Uhr
    Eugen Onegin Theater Nordhausen, Großes Haus

    Unerwiderte Liebe, Eifersucht, Kampf um Leben und Tod und vor allemeine leidenschaftliche, zu Herzen gehende Musik sind die Zutaten zu Peter I. Tschaikowskys großer Oper „Eugen Onegin“. Zunächst verliebt sich die junge, verträumte Tatjana in den Bohemien Eugen Onegin, der sie kühl abweist. Erst Jahre später erkennt Onegin seine unsterbliche Liebe zu der inzwischen anderweitig Verheirateten. Doch das ist nicht die einzige Tragödie in Onegins Leben. Sein leichtfertiges Spiel mit Olga, der Verlobten seines Freundes Lenski und Schwester Tatjanas, entfacht die Eifersucht Lenskis, der im späteren Duell von Onegin getötet wird.


    „Ich brauche keine Zaren, Zarinnen, Volksaufstände, Schlachten, Märsche … Ich suche ein intimes, aber starkes Drama, das auf den Konflikten beruht, die ich selber erfahren oder gesehen habe, die mich im Innersten berühren können.“ Ein solches Drama fand Tschaikowsky in Alexander Puschkins Versroman „Eugen Onegin“. Dieser schuf in der tragischen Geschichte um Onegin und Tatjana, Lenski und Olga ein vielschichtiges Panorama der damaligen russischen Gesellschaft. Seine ungemein poetische Sprache und packende Erzählweise faszinieren auch heute noch, rund 200 Jahre nach der Entstehung des Romans.


    Wir kombinieren an diesem Abend weite Teile aus Tschaikowskys Oper mit Auszügen aus der originalen Vorlage von Puschkin. Der fiktive Erzähler des Versepos fügt dabei der Oper Dimensionen hinzu, die Tschaikowsky unberücksichtigt ließ, und steigert dabei auch die spannungsgeladene Komplexität der Figuren noch weiter.

  • So 25.10. 18.00 Uhr
    4. Kammerkonzert St.-Blasii-Kirche, Nordhausen

    Die Kammermusik ist unser zweites Standbein in der hygienebedingten Konzertsaison. Gegenüber den Sinfoniekonzerten ist sie immer etwas Besonderes, denn sie bringt den einzelnen Musiker ins Zentrum, lässt sein Instrument erstrahlen. Die Musikerinnen und Musiker des Loh-Orchesters Sondershausen stellen sich in dieser Konzertreihe mit Werken namhafter Komponisten vor, bringen aber auch Unbekanntes, Unerhörtes und Neues aufs Programm. Seien Sie gespannt!

    Franz Schubert steht in diesem Konzert mit seinem einzigen Klavierquintett im Zentrum. Es trägt den Spitznamen „Forellenquintett“, da die Melodie von Schuberts Lied „Die Forelle“, von ihm in einem unbeschwerten Sommer erfunden, als Thema für einen Variationensatz verwendet wird. Auch in diesem Konzert können wieder zwei zeitgenössische Kompositionen, prämiert beim Sondershäuser Kompositionswettbewerb, entdeckt werden, die beide das sonst in der Kammermusik selten berücksichtigte Schlagwerk mit seiner beindruckenden Vielfalt an Instrumenten, Klängen und Rhythmen verwenden.

  • Do 29.10. 19.30 Uhr
    Édith Piaf Theater Nordhausen, Großes Haus

    Édith Piaf, „dem Spatz von Paris“, lagen zu Lebzeiten Millionen von Fans zu Füßen. Mit ihrer kraftvollen, unverwechselbaren Stimme, ihrer Ausstrahlungskraft und vor allem ihren Chansons, die von Liebe und Glück, Trennungsschmerzen und Tod erzählen, fesselte sie ihr Publikum. „Hinter dieser Stirn eines Bonapartes und unter dieser äußerlich so zerbrechlichen Hülle verbirgt sich ein Wunder“, formulierte der französische Dichter, Regisseur und Maler Jean Cocteau in seinem Nachruf auf die mit 47 Jahren an Leberzirrhose verstorbene Künstlerin. Édith Piaf und ihre Kunst, für die Nachwelt auf etlichen Ton- und Filmaufnahmen festgehalten, waren schon zu Lebzeiten ein Mythos.


    Doch Erfolg allein macht nicht glücklich. Viele ihrer Chansons fassen ihr bewegtes, von unzähligen Tragödien geprägtes Leben wie in einem Brennspiegel zusammen. Die Tochter einer Nachtclubsängerin und eines Zirkusakrobaten wuchs mit Alkohol und Schlägen auf, verwahrloste als Kleinkind und war schon früh sich selbst überlassen. Mit Willenskraft, Begabung, zahlreichen Unterstützern und auch viel Glück schaffte sie den Weg von der Straßensängerin nach ganz oben zum gefeierten Star. Später verhalf sie anderen zu entscheidenden Karrieresprüngen. Darunter dem Chansonnier Charles Aznavour. Für ihn war sie „eine Besessene, eine Perfektionistin, kompromisslos, wenn es um ihre Kunst ging“, aber „eine wunderbare Frau“.
    Anette Leistenschneider erzählt in ihrer neuen Revue das ergreifende Schicksal dieser besonderen Künstlerin mit vielen ihrer berühmten Chansons und einigen ihrer wichtigsten Wegbegleiter wie Charles Aznavour, Yves Montand und Georges Moustaki.

  • Fr 30.10. 19.30 Uhr
    The Fairy Queen Theater Nordhausen, Großes Haus

    In William Shakespeares Komödie „Ein Sommernachtstraum“ beherrschen Elfen, Feen und Zauberwesen das Geschehen. Virtuos erzählte Geschichten um die Liebe und ihre vielseitigen Verstrickungen, das Ineinandergreifen von Traum und Wirklichkeit und eine brillante Sprache geben einem der meistgespielten und adaptierten Werke des englischen Dramatikers seinen einzigartigen Charakter.
    Der englische Komponist Henry Purcell legte an der Wende zum 18. Jahrhundert seinem Maskenspiel „The Fairy Queen“ den „Sommernachtstraum“ zugrunde. Im Wechsel von lyrischen Arien, humorvollen Ensemblenummern und farbenreichen Orchesterstücken schuf Purcell eine luftig-leichte Musik, die dem Wesen der Shakespeare’schen Komödie glänzend entspricht. Nach dem Tod des Komponisten geriet das Werk in Vergessenheit. Erst im
    20. Jahrhundert wurde es wiederentdeckt und erlebt seither eine bis heute andauernde Blüte.
    Achim Lenz, den Besuchern unseres Theaters bekannt durch seinen Humor in Inszenierungen wie „Die Zauberflöte“ oder seinen heiteren Bühnenstücken zum Nordhäuser Bühnenball, verfasste die an Shakespeare angelehnten erzählenden Texte, die sich mit der Musik von Purcell zu einem unterhaltsamen und kurzweiligen Stück Musiktheater verbinden.

  • Sa 31.10. 19.30 Uhr
    Winterreise Theater Nordhausen, Großes Haus

    Mit der „Winterreise“ schuf Franz Schubert im Herbst 1827, ein Jahr vor seinem frühen Tod, einen Liederzyklus, der nicht nur als Höhepunkt seines eigenen Schaffens, sondern als Gipfel romantischer Liedkunst überhaupt gilt. 24 Lieder nach Gedichten von Wilhelm Müller geben Einblick in das seelische Erleben eines von der Liebe Enttäuschten, ja mehr noch eines Suchenden, eines Wanderers, der nirgendwo zu Hause ist. „Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh’ ich wieder aus“: Schon die ersten Verse des Zyklus geben das Thema, die Atmosphäre vor. Franz Schubert lotet in seiner Musik auf oftmals erschütternde Weise jede Gefühlsregung aus, schildert Hoffnung, Einsamkeit, Verzweiflung, sogar Todessehnsucht. Er bekannte einst selbst, dass die Lieder „mich mehr angegriffen haben, als dieses je bei anderen Liedern der Fall war“.


    Die in sich abgeschlossenen Gedanken- und Gefühlswelten eines jeden Liedes inspirierten Ballettdirektor Ivan Alboresi zu intimen Choreografien, die zur Auseinandersetzung mit dem eigenen Leben anregen. Ist nicht jeder von uns ein Suchender oder eine Suchende? Der Tanz überführt das seelische Erleben in bewegte Bilder und wird dabei begleitet von einer Musik, deren eigene Dynamik aus dem Wechsel zwischen äußerster Unruhe und meditativem Stillstand erwächst.

  • So 01.11. 11.00 Uhr

    Wir möchten Sie auf unsere in Vorbereitung stehenden Produktionen neugierig machen und Ihnen erste Einblicke gewähren. Dazu laden wir Sie herzlich zu unseren Inszenierungseinführungen ein.

    Die Regieteams, Mitwirkende und besondere Gäste bieten einen bunten Strauß an Informationen zu den jeweiligen Stücken und den spezifischen Ansätzen ihrer Umsetzung. Natürlich kommt dabei auch die Musik nicht zu kurz!

    Außerdem werden Sie bei jeder Einführungsveranstaltung über den aktuellen Stand der Theatersanierung informiert.
    Bereits ab 10.00 Uhr können Sie ausführlich und lecker frühstücken.

  • Fr 06.11. 19.30 Uhr
    Premiere:
    Carmen
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die tragisch endende Liebesgeschichte zwischen der spanischen Zigeunerin Carmen und dem Sergeanten Don José, die zunächst 1847 als französische Novelle von Prosper Mérimée erschienen war, inspirierte Anfang der 1870er Jahre den Komponisten Georges Bizet zu seiner berühmt gewordenen Oper „Carmen“. Gleich zu Beginn verrät die Musik, dass die leidenschaftliche, nach Unabhängigkeit strebende Carmen und der gesellschaftlich eher angepasste und schnell eifersüchtige Don José nicht zueinander passen und schließlich einen tödlich endenden Konflikt austragen werden. Exotisches Milieu, das musikalisch seinen Ausdruck in einer besonderen Farbigkeit der Partitur findet, feurige Rhythmen und nicht zuletzt eine spannende Handlung machen Bizets Oper unsterblich.

    Der russische Komponist Rodion Shchedrin hat weite Teile von Bizets Partitur – darunter Highlights wie Carmens Habanera oder das Torrero-Lied des Stierkämpfers Escamillo – in eine effektvolle Fassung für Streichorchester und Schlagwerk überführt. Dem Ballettdirektor Ivan Alboresi dient diese Bearbeitung als Inspiration für sein neues Handlungsballett, in dem er sich die spanische Liebesgeschichte, angereichert mit weiterer Musik, gemeinsam mit seinem Ballett TN LOS! tanzend für sein Publikum erschließt.

    Übrigens: Dass Bizets Musik eine Vertanzung geradezu herausfordert, fand auch der Produzent Horant H. Hohlfeld, als er im Jahr 1990 für seinen Tanzfilm „Carmen on Ice“ eine Choreografie für Eiskunstläufer entwickelte. Die Titelrolle besetzte er prominent mit Katharina Witt. Sie war schon 1988 bei den Olympischen Spielen in Calgary in einer Kür zu Bizets Musik als Carmen angetreten und wurde damit Olympiasiegerin.

  • Fr 13.11. 19.30 Uhr
    Carmen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die tragisch endende Liebesgeschichte zwischen der spanischen Zigeunerin Carmen und dem Sergeanten Don José, die zunächst 1847 als französische Novelle von Prosper Mérimée erschienen war, inspirierte Anfang der 1870er Jahre den Komponisten Georges Bizet zu seiner berühmt gewordenen Oper „Carmen“. Gleich zu Beginn verrät die Musik, dass die leidenschaftliche, nach Unabhängigkeit strebende Carmen und der gesellschaftlich eher angepasste und schnell eifersüchtige Don José nicht zueinander passen und schließlich einen tödlich endenden Konflikt austragen werden. Exotisches Milieu, das musikalisch seinen Ausdruck in einer besonderen Farbigkeit der Partitur findet, feurige Rhythmen und nicht zuletzt eine spannende Handlung machen Bizets Oper unsterblich.

    Der russische Komponist Rodion Shchedrin hat weite Teile von Bizets Partitur – darunter Highlights wie Carmens Habanera oder das Torrero-Lied des Stierkämpfers Escamillo – in eine effektvolle Fassung für Streichorchester und Schlagwerk überführt. Dem Ballettdirektor Ivan Alboresi dient diese Bearbeitung als Inspiration für sein neues Handlungsballett, in dem er sich die spanische Liebesgeschichte, angereichert mit weiterer Musik, gemeinsam mit seinem Ballett TN LOS! tanzend für sein Publikum erschließt.

    Übrigens: Dass Bizets Musik eine Vertanzung geradezu herausfordert, fand auch der Produzent Horant H. Hohlfeld, als er im Jahr 1990 für seinen Tanzfilm „Carmen on Ice“ eine Choreografie für Eiskunstläufer entwickelte. Die Titelrolle besetzte er prominent mit Katharina Witt. Sie war schon 1988 bei den Olympischen Spielen in Calgary in einer Kür zu Bizets Musik als Carmen angetreten und wurde damit Olympiasiegerin.

  • So 15.11. 18.00 Uhr
    2. Sinfoniekonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Richard Wagner und Johannes Brahms gehörten zu ihrer Zeit zwei unterschiedlichen Lagern an. In diesem Konzert spannen ihre Werke den musikalischen Horizont auf, in dem sich der junge Max Bruch bewegte, dessen Tod sich am 2. Oktober 2020 zum 100. Mal jährt. Wagner und Brahms wirkten zwar in anderen Musikzentren, aber auch Sondershausen war zu Bruchs Zeit eine überregional bekannte Musikstadt und hielt für den Kapellmeister viele Entfaltungsmöglichkeiten bereit, wie er einmal an Brahms, der durchaus mit dem Gedanken spielte, sich nach Bruch in Sondershausen zu bewerben, schrieb. Hier in Sondershausen vollendete Bruch sein berühmtestes Violinkonzert. Ein Kleinod ist Bruchs „Ave Maria“ für Violoncello und Orchester, denn das Violoncello steht mit seinem klanglichen Schmelz für die Romantik schlechthin.

    Brahms’ zweite Serenade erhält ihren warmen Klang durch eine Betonung der Bratschen und Violoncelli, die mit Bläsern kombiniert sind. Brahms komponierte das Werk aus der Beschäftigung mit Bläserserenaden von Mozart und Haydn heraus. Das diametral entgegengesetzte andere Ende der Skala romantischer Musik erhellen Wagners Tristanvorspiel und Liebestod, also Beginn und Ende seines Musikdramas „Tristan und Isolde”. Mit ihren chromatisch drängenden Linien und für die damalige Zeit gewagten Harmonien spannen beide Stücke den Bogen über das Seelendrama der unerfüllten Liebe von Tristan und Isolde.

    Übrigens: Bruch und Brahms verband zu Lebzeiten zunächst eine kollegiale Freundschaft, Bruch zeigte sich vor allem von Brahms’ „Deutschem Requiem“ begeistert und widmete ihm seine 1. Sinfonie. Später hatte Bruch allerdings Schwierigkeiten mit der Persönlichkeit des erfolgreicheren Kollegen und schrieb: „Treffe ich mit Brahms im Himmel zusammen, so lasse ich mich in die Hölle versetzen.“

  • Mo 16.11. 19.00 Uhr
    Küchenklatsch bei Klajner Theater Nordhausen, Oberes Foyer

    Intendant Daniel Klajner bringt den Südharz zum Kochen! Die beliebte und äußerst erfolgreiche Theaterkochshow „Küchenklatsch bei Klajner“ setzen wir auch in dieser Spielzeit 2020/21 fort. Als Gäste lädt sich der Intendant Persönlichkeiten aus dem TN LOS!, dem Südharz, Thüringen und aller Welt ein, um mit ihnen über das Leben, die Welt und das Theater zu plaudern und zu diskutieren. Und natürlich kommt dabei das Kulinarische nicht zu kurz!

    Mit Kim Fisher, Interpretin der Rolle „Isabella Fontana“ in der Uraufführung „Get on Board“, Dirk Michael Steffan Komponist des Musicals „Get on Board“ und „Vom Geist der Weihnacht“

  • Sa 21.11. 19.30 Uhr
    Carmen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die tragisch endende Liebesgeschichte zwischen der spanischen Zigeunerin Carmen und dem Sergeanten Don José, die zunächst 1847 als französische Novelle von Prosper Mérimée erschienen war, inspirierte Anfang der 1870er Jahre den Komponisten Georges Bizet zu seiner berühmt gewordenen Oper „Carmen“. Gleich zu Beginn verrät die Musik, dass die leidenschaftliche, nach Unabhängigkeit strebende Carmen und der gesellschaftlich eher angepasste und schnell eifersüchtige Don José nicht zueinander passen und schließlich einen tödlich endenden Konflikt austragen werden. Exotisches Milieu, das musikalisch seinen Ausdruck in einer besonderen Farbigkeit der Partitur findet, feurige Rhythmen und nicht zuletzt eine spannende Handlung machen Bizets Oper unsterblich.

    Der russische Komponist Rodion Shchedrin hat weite Teile von Bizets Partitur – darunter Highlights wie Carmens Habanera oder das Torrero-Lied des Stierkämpfers Escamillo – in eine effektvolle Fassung für Streichorchester und Schlagwerk überführt. Dem Ballettdirektor Ivan Alboresi dient diese Bearbeitung als Inspiration für sein neues Handlungsballett, in dem er sich die spanische Liebesgeschichte, angereichert mit weiterer Musik, gemeinsam mit seinem Ballett TN LOS! tanzend für sein Publikum erschließt.

    Übrigens: Dass Bizets Musik eine Vertanzung geradezu herausfordert, fand auch der Produzent Horant H. Hohlfeld, als er im Jahr 1990 für seinen Tanzfilm „Carmen on Ice“ eine Choreografie für Eiskunstläufer entwickelte. Die Titelrolle besetzte er prominent mit Katharina Witt. Sie war schon 1988 bei den Olympischen Spielen in Calgary in einer Kür zu Bizets Musik als Carmen angetreten und wurde damit Olympiasiegerin.

  • So 22.11. 18.00 Uhr
    Carmen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die tragisch endende Liebesgeschichte zwischen der spanischen Zigeunerin Carmen und dem Sergeanten Don José, die zunächst 1847 als französische Novelle von Prosper Mérimée erschienen war, inspirierte Anfang der 1870er Jahre den Komponisten Georges Bizet zu seiner berühmt gewordenen Oper „Carmen“. Gleich zu Beginn verrät die Musik, dass die leidenschaftliche, nach Unabhängigkeit strebende Carmen und der gesellschaftlich eher angepasste und schnell eifersüchtige Don José nicht zueinander passen und schließlich einen tödlich endenden Konflikt austragen werden. Exotisches Milieu, das musikalisch seinen Ausdruck in einer besonderen Farbigkeit der Partitur findet, feurige Rhythmen und nicht zuletzt eine spannende Handlung machen Bizets Oper unsterblich.

    Der russische Komponist Rodion Shchedrin hat weite Teile von Bizets Partitur – darunter Highlights wie Carmens Habanera oder das Torrero-Lied des Stierkämpfers Escamillo – in eine effektvolle Fassung für Streichorchester und Schlagwerk überführt. Dem Ballettdirektor Ivan Alboresi dient diese Bearbeitung als Inspiration für sein neues Handlungsballett, in dem er sich die spanische Liebesgeschichte, angereichert mit weiterer Musik, gemeinsam mit seinem Ballett TN LOS! tanzend für sein Publikum erschließt.

    Übrigens: Dass Bizets Musik eine Vertanzung geradezu herausfordert, fand auch der Produzent Horant H. Hohlfeld, als er im Jahr 1990 für seinen Tanzfilm „Carmen on Ice“ eine Choreografie für Eiskunstläufer entwickelte. Die Titelrolle besetzte er prominent mit Katharina Witt. Sie war schon 1988 bei den Olympischen Spielen in Calgary in einer Kür zu Bizets Musik als Carmen angetreten und wurde damit Olympiasiegerin.

  • Do 26.11. 19.30 Uhr
    Premiere:
    Get on Board
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    „Get on Board!“ … heißt es, als im Hafen von Barcelona die „Bella Mare“ zu einer Mittelmeerreise in See sticht. Die Konstellation der Passagiere an Bord des Kreuzfahrtschiffes scheint zunächst zufällig, aber ihre Schicksale sind auf geheimnisvolle Weise miteinander verwoben – im Mittelpunkt von Dirk Michael Steffans neuem Musical steht die Geschichte des Reeders Gunter von Germersheim und seiner großen Liebe Isabella Fontana. Schon in jungen Jahren schienen sie füreinander bestimmt, konnten sich aber nicht für ihre Liebe entscheiden! 35 Jahre später treffen sie sich „zufällig“ an Bord der „Bella Mare“ wieder, doch sind sie längst nicht mehr die gleichen wie damals …

    Zentrale Themen auf dieser ungewöhnlichen Kreuzfahrt sind nicht die touristischen Ziele, sondern die unterschiedlichen Lebensentwürfe der Reisenden und ihre „inneren Ziele“. Erzählt wird von Sehnsüchten, ungelebten Träumen und der Frage, ob es sich lohnt, dem eigenen Herzen zu folgen. Am Ende verlässt keiner der Akteure das Schiff so, wie er es betreten hat!

    Dirk Michael Steffan, dessen Erfolgsproduktion „Vom Geist der Weihnacht“ in Nordhausen drei Spielzeiten hintereinander für ausverkaufte Vorstellungen sorgte, hat sein Musical exklusiv für das Theater Nordhausen geschrieben, das es zur Welturaufführung bringt. Es erklingen große Balladen mit pointierten Songtexten. Garniert ist die Geschichte mit reichlich Situationskomik und außergewöhnlichen Tanzeinlagen. Am Ende lautet die Frage: „Bist du bereit, für dein Glück und deine Träume über den eigenen Schatten zu springen, wenn es heißt … ‚Get on Board‘“?

    Übrigens: Ist das Leben vorherbestimmt? Gibt es ein „Schicksal“? „Das Größte und Schönste dem Zufall zuzuschreiben wäre gar zu leichtfertig“, fand bereits Aristoteles.

  • Sa 28.11. 19.30 Uhr
    Get on Board Theater Nordhausen, Großes Haus

    „Get on Board!“ … heißt es, als im Hafen von Barcelona die „Bella Mare“ zu einer Mittelmeerreise in See sticht. Die Konstellation der Passagiere an Bord des Kreuzfahrtschiffes scheint zunächst zufällig, aber ihre Schicksale sind auf geheimnisvolle Weise miteinander verwoben – im Mittelpunkt von Dirk Michael Steffans neuem Musical steht die Geschichte des Reeders Gunter von Germersheim und seiner großen Liebe Isabella Fontana. Schon in jungen Jahren schienen sie füreinander bestimmt, konnten sich aber nicht für ihre Liebe entscheiden! 35 Jahre später treffen sie sich „zufällig“ an Bord der „Bella Mare“ wieder, doch sind sie längst nicht mehr die gleichen wie damals …

    Zentrale Themen auf dieser ungewöhnlichen Kreuzfahrt sind nicht die touristischen Ziele, sondern die unterschiedlichen Lebensentwürfe der Reisenden und ihre „inneren Ziele“. Erzählt wird von Sehnsüchten, ungelebten Träumen und der Frage, ob es sich lohnt, dem eigenen Herzen zu folgen. Am Ende verlässt keiner der Akteure das Schiff so, wie er es betreten hat!

    Dirk Michael Steffan, dessen Erfolgsproduktion „Vom Geist der Weihnacht“ in Nordhausen drei Spielzeiten hintereinander für ausverkaufte Vorstellungen sorgte, hat sein Musical exklusiv für das Theater Nordhausen geschrieben, das es zur Welturaufführung bringt. Es erklingen große Balladen mit pointierten Songtexten. Garniert ist die Geschichte mit reichlich Situationskomik und außergewöhnlichen Tanzeinlagen. Am Ende lautet die Frage: „Bist du bereit, für dein Glück und deine Träume über den eigenen Schatten zu springen, wenn es heißt … ‚Get on Board‘“?

    Übrigens: Ist das Leben vorherbestimmt? Gibt es ein „Schicksal“? „Das Größte und Schönste dem Zufall zuzuschreiben wäre gar zu leichtfertig“, fand bereits Aristoteles.

  • So 29.11. 11.00 Uhr
    Premiere:
    Das letzte Schaf
    Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    In einer kalten Winternacht erwachen zwei Schafe auf ihrer Weide und stellen verdutzt fest, dass ihre Hirten mit allen anderen Schafen verschwunden sind. Wo sind sie? Was ist passiert?

    Eines der beiden Schafe meint, es hätte eine wichtige Botschaft gehört: Irgendwo in der Nähe soll ein besonderes Kind geboren sein! Aber was das Kind so einzigartig macht, das hat das Schaf nicht verstanden. Die beiden Schafe wollen wissen, was es mit dem Neugeborenen auf sich hat und bahnen sich gemeinsam ihren Weg durch die Nacht. Auf ihrer Reise begegnen sie anderen Tieren, die auch von dem Kind gehört haben, das aus irgendeinem Grund in einem Stall zur Welt gekommen sein soll.

    Bei solchen Nachtwanderungen ist es ganz wichtig zusammenzuhalten, das wissen die Schafe. Und doch kommt es zwischen ihnen zum Streit, sie gehen getrennte Wege, und plötzlich ist das letzte Schaf allein und muss eine Entscheidung treffen.

    Übrigens: Schafe sind dem Menschen ähnlicher als man denkt: Studien haben ergeben, dass Schafe verschiedene Emotionen wie Angst, Wut, Verzweiflung, Langeweile und Ekel empfinden können. Zudem sind Schafe in der Lage, bewusste Entscheidungen zu treffen. So auch die, wer das ranghöchste Schaf in der Gruppe ist. Diese Vormachtstellung wird jedoch immer wieder neu ausgefochten, nachdem die Schafe geschoren wurden. Denn die Tiere können sich nach der Schur nicht wiedererkennen.

  • So 29.11. 18.00 Uhr
    Die Zauberflöte Theater Nordhausen, Großes Haus

    Nach dem großen Erfolg in der vergangenen Spielzeit zeigen wir dieses Meisterwerk Mozarts nochmals.

    Prinz Tamino soll Pamina aus der Hand Sarastros befreien. So wünscht es die Mutter Paminas, die Königin der Nacht. Sie liegt mit Sarastro, dem Herrscher der Eingeweihten, im Streit, seitdem er durch Paminas verstorbenen Vater in den Besitz des siebenfachen Sonnenkreises gelangt ist. Tamino lässt sich ohne Zögern auf das Unterfangen ein, denn ein Bildnis Paminas lässt seine Liebe für sie sofort entflammen. Doch so leicht gelangt Tamino nicht zu der Begehrten, denn Sarastro stellt hohe Bedingungen …

    Papagenos Lied „Der Vogelfänger bin ich ja“, Taminos Arie „Dies Bildnis ist bezaubernd schön“ oder die Rachearie der Königin der Nacht mit ihren halsbrecherischen Koloraturen: Keine andere Mozartoper hat so viele „Hits“ hervorgebracht wie „Die Zauberflöte“. Und keine andere spricht gleichermaßen junges wie älteres Publikum an. Der große Reichtum an musikalischen Formen und Stilebenen sucht selbst unter Mozarts zahlreichen Bühnenwerken seinesgleichen.

     

  • Di 01.12. 09.00 Uhr
    Rumpelstilzchen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat sie Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das „liebe Waldmännchen“, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist …  

    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt dieses Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name „Rumpelstilzchen“ einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten „Rumpelstilzchen-Effekt“ verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • Di 01.12. 11.00 Uhr
    Rumpelstilzchen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat sie Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das „liebe Waldmännchen“, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist …  

    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt dieses Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name „Rumpelstilzchen“ einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten „Rumpelstilzchen-Effekt“ verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • Mi 02.12. 09.00 Uhr
    Rumpelstilzchen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat sie Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das „liebe Waldmännchen“, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist …  

    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt dieses Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name „Rumpelstilzchen“ einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten „Rumpelstilzchen-Effekt“ verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • Mi 02.12. 11.00 Uhr
    Rumpelstilzchen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat sie Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das „liebe Waldmännchen“, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist …  

    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt dieses Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name „Rumpelstilzchen“ einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten „Rumpelstilzchen-Effekt“ verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • Mi 02.12. 18.00 Uhr
    2. Kammerkonzert Kunsthaus Meyenburg, Nordhausen

    Kammermusik ist gegenüber den überwiegend sinfonisch geprägten Konzertprogrammen unseres Spielplans immer etwas Besonderes. In dieser Spielzeit bieten wir zum zweiten Mal eine Konzertreihe an, die ausschließlich kleinere Besetzungen präsentiert und den Musikerinnen und Musikern des Loh-Orchesters Sondershausen die Möglichkeit gibt, faszinierende Kammermusikwerke in selbst gestalteten Programmen zu Gehör zu bringen.

    In seinem Streichquintett C-Dur, 1828 kurz vor seinem Tod entstanden, bündelte Franz Schubert noch einmal alle seine Fähigkeiten in der Komposition von Kammermusik zu einem Werk von zu Herzen gehender Schönheit, die Lyrisches mit Tragischem auf einzigartige Weise verbindet. Die Streichquintettbesetzung mit zwei Celli trägt entscheidend zu einer dunklen Klangfärbung bei. Johannes Brahms’ Klarinettenquintett entstand ebenfalls gegen Ende seines Lebens. Inspirierend war hier der Klarinettenvirtuose Richard Mühlfeld, dessen Spiel Brahms so begeisterte, dass er, obwohl er sein Kammermusikschaffen eigentlich für vollendet erklärt hatte, noch mehrere Werke für ihn komponierte.

  • Do 03.12. 09.00 Uhr
    Rumpelstilzchen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat sie Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das „liebe Waldmännchen“, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist …  

    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt dieses Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name „Rumpelstilzchen“ einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten „Rumpelstilzchen-Effekt“ verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • Do 03.12. 11.00 Uhr
    Rumpelstilzchen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat sie Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das „liebe Waldmännchen“, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist …  

    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt dieses Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name „Rumpelstilzchen“ einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten „Rumpelstilzchen-Effekt“ verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • Fr 04.12. 09.00 Uhr
    Rumpelstilzchen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat sie Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das „liebe Waldmännchen“, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist …  

    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt dieses Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name „Rumpelstilzchen“ einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten „Rumpelstilzchen-Effekt“ verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • Fr 04.12. 11.00 Uhr
    Rumpelstilzchen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat sie Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das „liebe Waldmännchen“, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist …  

    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt dieses Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name „Rumpelstilzchen“ einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten „Rumpelstilzchen-Effekt“ verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • Fr 04.12. 19.30 Uhr
    Carmen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die tragisch endende Liebesgeschichte zwischen der spanischen Zigeunerin Carmen und dem Sergeanten Don José, die zunächst 1847 als französische Novelle von Prosper Mérimée erschienen war, inspirierte Anfang der 1870er Jahre den Komponisten Georges Bizet zu seiner berühmt gewordenen Oper „Carmen“. Gleich zu Beginn verrät die Musik, dass die leidenschaftliche, nach Unabhängigkeit strebende Carmen und der gesellschaftlich eher angepasste und schnell eifersüchtige Don José nicht zueinander passen und schließlich einen tödlich endenden Konflikt austragen werden. Exotisches Milieu, das musikalisch seinen Ausdruck in einer besonderen Farbigkeit der Partitur findet, feurige Rhythmen und nicht zuletzt eine spannende Handlung machen Bizets Oper unsterblich.

    Der russische Komponist Rodion Shchedrin hat weite Teile von Bizets Partitur – darunter Highlights wie Carmens Habanera oder das Torrero-Lied des Stierkämpfers Escamillo – in eine effektvolle Fassung für Streichorchester und Schlagwerk überführt. Dem Ballettdirektor Ivan Alboresi dient diese Bearbeitung als Inspiration für sein neues Handlungsballett, in dem er sich die spanische Liebesgeschichte, angereichert mit weiterer Musik, gemeinsam mit seinem Ballett TN LOS! tanzend für sein Publikum erschließt.

    Übrigens: Dass Bizets Musik eine Vertanzung geradezu herausfordert, fand auch der Produzent Horant H. Hohlfeld, als er im Jahr 1990 für seinen Tanzfilm „Carmen on Ice“ eine Choreografie für Eiskunstläufer entwickelte. Die Titelrolle besetzte er prominent mit Katharina Witt. Sie war schon 1988 bei den Olympischen Spielen in Calgary in einer Kür zu Bizets Musik als Carmen angetreten und wurde damit Olympiasiegerin.

  • Sa 05.12. 14.30 Uhr
    Rumpelstilzchen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat sie Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das „liebe Waldmännchen“, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist …  

    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt dieses Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name „Rumpelstilzchen“ einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten „Rumpelstilzchen-Effekt“ verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • Sa 05.12. 16.30 Uhr
    Rumpelstilzchen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat sie Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das „liebe Waldmännchen“, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist …  

    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt dieses Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name „Rumpelstilzchen“ einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten „Rumpelstilzchen-Effekt“ verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • So 06.12. 14.30 Uhr
    Carmen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die tragisch endende Liebesgeschichte zwischen der spanischen Zigeunerin Carmen und dem Sergeanten Don José, die zunächst 1847 als französische Novelle von Prosper Mérimée erschienen war, inspirierte Anfang der 1870er Jahre den Komponisten Georges Bizet zu seiner berühmt gewordenen Oper „Carmen“. Gleich zu Beginn verrät die Musik, dass die leidenschaftliche, nach Unabhängigkeit strebende Carmen und der gesellschaftlich eher angepasste und schnell eifersüchtige Don José nicht zueinander passen und schließlich einen tödlich endenden Konflikt austragen werden. Exotisches Milieu, das musikalisch seinen Ausdruck in einer besonderen Farbigkeit der Partitur findet, feurige Rhythmen und nicht zuletzt eine spannende Handlung machen Bizets Oper unsterblich.

    Der russische Komponist Rodion Shchedrin hat weite Teile von Bizets Partitur – darunter Highlights wie Carmens Habanera oder das Torrero-Lied des Stierkämpfers Escamillo – in eine effektvolle Fassung für Streichorchester und Schlagwerk überführt. Dem Ballettdirektor Ivan Alboresi dient diese Bearbeitung als Inspiration für sein neues Handlungsballett, in dem er sich die spanische Liebesgeschichte, angereichert mit weiterer Musik, gemeinsam mit seinem Ballett TN LOS! tanzend für sein Publikum erschließt.

    Übrigens: Dass Bizets Musik eine Vertanzung geradezu herausfordert, fand auch der Produzent Horant H. Hohlfeld, als er im Jahr 1990 für seinen Tanzfilm „Carmen on Ice“ eine Choreografie für Eiskunstläufer entwickelte. Die Titelrolle besetzte er prominent mit Katharina Witt. Sie war schon 1988 bei den Olympischen Spielen in Calgary in einer Kür zu Bizets Musik als Carmen angetreten und wurde damit Olympiasiegerin.

  • Mo 07.12. 11.00 Uhr
    BallettWerkstatt „Carmen“ Theater Nordhausen, Großes Haus
  • Di 08.12. 10.00 Uhr
    Das letzte Schaf Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    In einer kalten Winternacht erwachen zwei Schafe auf ihrer Weide und stellen verdutzt fest, dass ihre Hirten mit allen anderen Schafen verschwunden sind. Wo sind sie? Was ist passiert?

    Eines der beiden Schafe meint, es hätte eine wichtige Botschaft gehört: Irgendwo in der Nähe soll ein besonderes Kind geboren sein! Aber was das Kind so einzigartig macht, das hat das Schaf nicht verstanden. Die beiden Schafe wollen wissen, was es mit dem Neugeborenen auf sich hat und bahnen sich gemeinsam ihren Weg durch die Nacht. Auf ihrer Reise begegnen sie anderen Tieren, die auch von dem Kind gehört haben, das aus irgendeinem Grund in einem Stall zur Welt gekommen sein soll.

    Bei solchen Nachtwanderungen ist es ganz wichtig zusammenzuhalten, das wissen die Schafe. Und doch kommt es zwischen ihnen zum Streit, sie gehen getrennte Wege, und plötzlich ist das letzte Schaf allein und muss eine Entscheidung treffen.

    Übrigens: Schafe sind dem Menschen ähnlicher als man denkt: Studien haben ergeben, dass Schafe verschiedene Emotionen wie Angst, Wut, Verzweiflung, Langeweile und Ekel empfinden können. Zudem sind Schafe in der Lage, bewusste Entscheidungen zu treffen. So auch die, wer das ranghöchste Schaf in der Gruppe ist. Diese Vormachtstellung wird jedoch immer wieder neu ausgefochten, nachdem die Schafe geschoren wurden. Denn die Tiere können sich nach der Schur nicht wiedererkennen.

  • Mi 09.12. 10.00 Uhr
    Das letzte Schaf Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    In einer kalten Winternacht erwachen zwei Schafe auf ihrer Weide und stellen verdutzt fest, dass ihre Hirten mit allen anderen Schafen verschwunden sind. Wo sind sie? Was ist passiert?

    Eines der beiden Schafe meint, es hätte eine wichtige Botschaft gehört: Irgendwo in der Nähe soll ein besonderes Kind geboren sein! Aber was das Kind so einzigartig macht, das hat das Schaf nicht verstanden. Die beiden Schafe wollen wissen, was es mit dem Neugeborenen auf sich hat und bahnen sich gemeinsam ihren Weg durch die Nacht. Auf ihrer Reise begegnen sie anderen Tieren, die auch von dem Kind gehört haben, das aus irgendeinem Grund in einem Stall zur Welt gekommen sein soll.

    Bei solchen Nachtwanderungen ist es ganz wichtig zusammenzuhalten, das wissen die Schafe. Und doch kommt es zwischen ihnen zum Streit, sie gehen getrennte Wege, und plötzlich ist das letzte Schaf allein und muss eine Entscheidung treffen.

    Übrigens: Schafe sind dem Menschen ähnlicher als man denkt: Studien haben ergeben, dass Schafe verschiedene Emotionen wie Angst, Wut, Verzweiflung, Langeweile und Ekel empfinden können. Zudem sind Schafe in der Lage, bewusste Entscheidungen zu treffen. So auch die, wer das ranghöchste Schaf in der Gruppe ist. Diese Vormachtstellung wird jedoch immer wieder neu ausgefochten, nachdem die Schafe geschoren wurden. Denn die Tiere können sich nach der Schur nicht wiedererkennen.

  • Do 10.12. 19.30 Uhr
    Get on Board Theater Nordhausen, Großes Haus

    „Get on Board!“ … heißt es, als im Hafen von Barcelona die „Bella Mare“ zu einer Mittelmeerreise in See sticht. Die Konstellation der Passagiere an Bord des Kreuzfahrtschiffes scheint zunächst zufällig, aber ihre Schicksale sind auf geheimnisvolle Weise miteinander verwoben – im Mittelpunkt von Dirk Michael Steffans neuem Musical steht die Geschichte des Reeders Gunter von Germersheim und seiner großen Liebe Isabella Fontana. Schon in jungen Jahren schienen sie füreinander bestimmt, konnten sich aber nicht für ihre Liebe entscheiden! 35 Jahre später treffen sie sich „zufällig“ an Bord der „Bella Mare“ wieder, doch sind sie längst nicht mehr die gleichen wie damals …

    Zentrale Themen auf dieser ungewöhnlichen Kreuzfahrt sind nicht die touristischen Ziele, sondern die unterschiedlichen Lebensentwürfe der Reisenden und ihre „inneren Ziele“. Erzählt wird von Sehnsüchten, ungelebten Träumen und der Frage, ob es sich lohnt, dem eigenen Herzen zu folgen. Am Ende verlässt keiner der Akteure das Schiff so, wie er es betreten hat!

    Dirk Michael Steffan, dessen Erfolgsproduktion „Vom Geist der Weihnacht“ in Nordhausen drei Spielzeiten hintereinander für ausverkaufte Vorstellungen sorgte, hat sein Musical exklusiv für das Theater Nordhausen geschrieben, das es zur Welturaufführung bringt. Es erklingen große Balladen mit pointierten Songtexten. Garniert ist die Geschichte mit reichlich Situationskomik und außergewöhnlichen Tanzeinlagen. Am Ende lautet die Frage: „Bist du bereit, für dein Glück und deine Träume über den eigenen Schatten zu springen, wenn es heißt … ‚Get on Board‘“?

    Übrigens: Ist das Leben vorherbestimmt? Gibt es ein „Schicksal“? „Das Größte und Schönste dem Zufall zuzuschreiben wäre gar zu leichtfertig“, fand bereits Aristoteles.

  • Sa 12.12. 19.30 Uhr
    Get on Board Theater Nordhausen, Großes Haus

    „Get on Board!“ … heißt es, als im Hafen von Barcelona die „Bella Mare“ zu einer Mittelmeerreise in See sticht. Die Konstellation der Passagiere an Bord des Kreuzfahrtschiffes scheint zunächst zufällig, aber ihre Schicksale sind auf geheimnisvolle Weise miteinander verwoben – im Mittelpunkt von Dirk Michael Steffans neuem Musical steht die Geschichte des Reeders Gunter von Germersheim und seiner großen Liebe Isabella Fontana. Schon in jungen Jahren schienen sie füreinander bestimmt, konnten sich aber nicht für ihre Liebe entscheiden! 35 Jahre später treffen sie sich „zufällig“ an Bord der „Bella Mare“ wieder, doch sind sie längst nicht mehr die gleichen wie damals …

    Zentrale Themen auf dieser ungewöhnlichen Kreuzfahrt sind nicht die touristischen Ziele, sondern die unterschiedlichen Lebensentwürfe der Reisenden und ihre „inneren Ziele“. Erzählt wird von Sehnsüchten, ungelebten Träumen und der Frage, ob es sich lohnt, dem eigenen Herzen zu folgen. Am Ende verlässt keiner der Akteure das Schiff so, wie er es betreten hat!

    Dirk Michael Steffan, dessen Erfolgsproduktion „Vom Geist der Weihnacht“ in Nordhausen drei Spielzeiten hintereinander für ausverkaufte Vorstellungen sorgte, hat sein Musical exklusiv für das Theater Nordhausen geschrieben, das es zur Welturaufführung bringt. Es erklingen große Balladen mit pointierten Songtexten. Garniert ist die Geschichte mit reichlich Situationskomik und außergewöhnlichen Tanzeinlagen. Am Ende lautet die Frage: „Bist du bereit, für dein Glück und deine Träume über den eigenen Schatten zu springen, wenn es heißt … ‚Get on Board‘“?

    Übrigens: Ist das Leben vorherbestimmt? Gibt es ein „Schicksal“? „Das Größte und Schönste dem Zufall zuzuschreiben wäre gar zu leichtfertig“, fand bereits Aristoteles.

  • So 13.12. 18.00 Uhr
    Get on Board Theater Nordhausen, Großes Haus

    „Get on Board!“ … heißt es, als im Hafen von Barcelona die „Bella Mare“ zu einer Mittelmeerreise in See sticht. Die Konstellation der Passagiere an Bord des Kreuzfahrtschiffes scheint zunächst zufällig, aber ihre Schicksale sind auf geheimnisvolle Weise miteinander verwoben – im Mittelpunkt von Dirk Michael Steffans neuem Musical steht die Geschichte des Reeders Gunter von Germersheim und seiner großen Liebe Isabella Fontana. Schon in jungen Jahren schienen sie füreinander bestimmt, konnten sich aber nicht für ihre Liebe entscheiden! 35 Jahre später treffen sie sich „zufällig“ an Bord der „Bella Mare“ wieder, doch sind sie längst nicht mehr die gleichen wie damals …

    Zentrale Themen auf dieser ungewöhnlichen Kreuzfahrt sind nicht die touristischen Ziele, sondern die unterschiedlichen Lebensentwürfe der Reisenden und ihre „inneren Ziele“. Erzählt wird von Sehnsüchten, ungelebten Träumen und der Frage, ob es sich lohnt, dem eigenen Herzen zu folgen. Am Ende verlässt keiner der Akteure das Schiff so, wie er es betreten hat!

    Dirk Michael Steffan, dessen Erfolgsproduktion „Vom Geist der Weihnacht“ in Nordhausen drei Spielzeiten hintereinander für ausverkaufte Vorstellungen sorgte, hat sein Musical exklusiv für das Theater Nordhausen geschrieben, das es zur Welturaufführung bringt. Es erklingen große Balladen mit pointierten Songtexten. Garniert ist die Geschichte mit reichlich Situationskomik und außergewöhnlichen Tanzeinlagen. Am Ende lautet die Frage: „Bist du bereit, für dein Glück und deine Träume über den eigenen Schatten zu springen, wenn es heißt … ‚Get on Board‘“?

    Übrigens: Ist das Leben vorherbestimmt? Gibt es ein „Schicksal“? „Das Größte und Schönste dem Zufall zuzuschreiben wäre gar zu leichtfertig“, fand bereits Aristoteles.

  • Di 15.12. 09.00 Uhr
    Das letzte Schaf Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    In einer kalten Winternacht erwachen zwei Schafe auf ihrer Weide und stellen verdutzt fest, dass ihre Hirten mit allen anderen Schafen verschwunden sind. Wo sind sie? Was ist passiert?

    Eines der beiden Schafe meint, es hätte eine wichtige Botschaft gehört: Irgendwo in der Nähe soll ein besonderes Kind geboren sein! Aber was das Kind so einzigartig macht, das hat das Schaf nicht verstanden. Die beiden Schafe wollen wissen, was es mit dem Neugeborenen auf sich hat und bahnen sich gemeinsam ihren Weg durch die Nacht. Auf ihrer Reise begegnen sie anderen Tieren, die auch von dem Kind gehört haben, das aus irgendeinem Grund in einem Stall zur Welt gekommen sein soll.

    Bei solchen Nachtwanderungen ist es ganz wichtig zusammenzuhalten, das wissen die Schafe. Und doch kommt es zwischen ihnen zum Streit, sie gehen getrennte Wege, und plötzlich ist das letzte Schaf allein und muss eine Entscheidung treffen.

    Übrigens: Schafe sind dem Menschen ähnlicher als man denkt: Studien haben ergeben, dass Schafe verschiedene Emotionen wie Angst, Wut, Verzweiflung, Langeweile und Ekel empfinden können. Zudem sind Schafe in der Lage, bewusste Entscheidungen zu treffen. So auch die, wer das ranghöchste Schaf in der Gruppe ist. Diese Vormachtstellung wird jedoch immer wieder neu ausgefochten, nachdem die Schafe geschoren wurden. Denn die Tiere können sich nach der Schur nicht wiedererkennen.

  • Mi 16.12. 15.00 Uhr
    Die Zauberflöte Theater Nordhausen, Großes Haus

    Nach dem großen Erfolg in der vergangenen Spielzeit zeigen wir dieses Meisterwerk Mozarts nochmals.

    Prinz Tamino soll Pamina aus der Hand Sarastros befreien. So wünscht es die Mutter Paminas, die Königin der Nacht. Sie liegt mit Sarastro, dem Herrscher der Eingeweihten, im Streit, seitdem er durch Paminas verstorbenen Vater in den Besitz des siebenfachen Sonnenkreises gelangt ist. Tamino lässt sich ohne Zögern auf das Unterfangen ein, denn ein Bildnis Paminas lässt seine Liebe für sie sofort entflammen. Doch so leicht gelangt Tamino nicht zu der Begehrten, denn Sarastro stellt hohe Bedingungen …

    Papagenos Lied „Der Vogelfänger bin ich ja“, Taminos Arie „Dies Bildnis ist bezaubernd schön“ oder die Rachearie der Königin der Nacht mit ihren halsbrecherischen Koloraturen: Keine andere Mozartoper hat so viele „Hits“ hervorgebracht wie „Die Zauberflöte“. Und keine andere spricht gleichermaßen junges wie älteres Publikum an. Der große Reichtum an musikalischen Formen und Stilebenen sucht selbst unter Mozarts zahlreichen Bühnenwerken seinesgleichen.

     

  • Do 17.12. 19.30 Uhr
    Get on Board Theater Nordhausen, Großes Haus

    „Get on Board!“ … heißt es, als im Hafen von Barcelona die „Bella Mare“ zu einer Mittelmeerreise in See sticht. Die Konstellation der Passagiere an Bord des Kreuzfahrtschiffes scheint zunächst zufällig, aber ihre Schicksale sind auf geheimnisvolle Weise miteinander verwoben – im Mittelpunkt von Dirk Michael Steffans neuem Musical steht die Geschichte des Reeders Gunter von Germersheim und seiner großen Liebe Isabella Fontana. Schon in jungen Jahren schienen sie füreinander bestimmt, konnten sich aber nicht für ihre Liebe entscheiden! 35 Jahre später treffen sie sich „zufällig“ an Bord der „Bella Mare“ wieder, doch sind sie längst nicht mehr die gleichen wie damals …

    Zentrale Themen auf dieser ungewöhnlichen Kreuzfahrt sind nicht die touristischen Ziele, sondern die unterschiedlichen Lebensentwürfe der Reisenden und ihre „inneren Ziele“. Erzählt wird von Sehnsüchten, ungelebten Träumen und der Frage, ob es sich lohnt, dem eigenen Herzen zu folgen. Am Ende verlässt keiner der Akteure das Schiff so, wie er es betreten hat!

    Dirk Michael Steffan, dessen Erfolgsproduktion „Vom Geist der Weihnacht“ in Nordhausen drei Spielzeiten hintereinander für ausverkaufte Vorstellungen sorgte, hat sein Musical exklusiv für das Theater Nordhausen geschrieben, das es zur Welturaufführung bringt. Es erklingen große Balladen mit pointierten Songtexten. Garniert ist die Geschichte mit reichlich Situationskomik und außergewöhnlichen Tanzeinlagen. Am Ende lautet die Frage: „Bist du bereit, für dein Glück und deine Träume über den eigenen Schatten zu springen, wenn es heißt … ‚Get on Board‘“?

    Übrigens: Ist das Leben vorherbestimmt? Gibt es ein „Schicksal“? „Das Größte und Schönste dem Zufall zuzuschreiben wäre gar zu leichtfertig“, fand bereits Aristoteles.

  • Fr 18.12. 19.30 Uhr
    Get on Board Theater Nordhausen, Großes Haus

    „Get on Board!“ … heißt es, als im Hafen von Barcelona die „Bella Mare“ zu einer Mittelmeerreise in See sticht. Die Konstellation der Passagiere an Bord des Kreuzfahrtschiffes scheint zunächst zufällig, aber ihre Schicksale sind auf geheimnisvolle Weise miteinander verwoben – im Mittelpunkt von Dirk Michael Steffans neuem Musical steht die Geschichte des Reeders Gunter von Germersheim und seiner großen Liebe Isabella Fontana. Schon in jungen Jahren schienen sie füreinander bestimmt, konnten sich aber nicht für ihre Liebe entscheiden! 35 Jahre später treffen sie sich „zufällig“ an Bord der „Bella Mare“ wieder, doch sind sie längst nicht mehr die gleichen wie damals …

    Zentrale Themen auf dieser ungewöhnlichen Kreuzfahrt sind nicht die touristischen Ziele, sondern die unterschiedlichen Lebensentwürfe der Reisenden und ihre „inneren Ziele“. Erzählt wird von Sehnsüchten, ungelebten Träumen und der Frage, ob es sich lohnt, dem eigenen Herzen zu folgen. Am Ende verlässt keiner der Akteure das Schiff so, wie er es betreten hat!

    Dirk Michael Steffan, dessen Erfolgsproduktion „Vom Geist der Weihnacht“ in Nordhausen drei Spielzeiten hintereinander für ausverkaufte Vorstellungen sorgte, hat sein Musical exklusiv für das Theater Nordhausen geschrieben, das es zur Welturaufführung bringt. Es erklingen große Balladen mit pointierten Songtexten. Garniert ist die Geschichte mit reichlich Situationskomik und außergewöhnlichen Tanzeinlagen. Am Ende lautet die Frage: „Bist du bereit, für dein Glück und deine Träume über den eigenen Schatten zu springen, wenn es heißt … ‚Get on Board‘“?

    Übrigens: Ist das Leben vorherbestimmt? Gibt es ein „Schicksal“? „Das Größte und Schönste dem Zufall zuzuschreiben wäre gar zu leichtfertig“, fand bereits Aristoteles.

  • Sa 19.12. 19.30 Uhr
    Get on Board Theater Nordhausen, Großes Haus

    „Get on Board!“ … heißt es, als im Hafen von Barcelona die „Bella Mare“ zu einer Mittelmeerreise in See sticht. Die Konstellation der Passagiere an Bord des Kreuzfahrtschiffes scheint zunächst zufällig, aber ihre Schicksale sind auf geheimnisvolle Weise miteinander verwoben – im Mittelpunkt von Dirk Michael Steffans neuem Musical steht die Geschichte des Reeders Gunter von Germersheim und seiner großen Liebe Isabella Fontana. Schon in jungen Jahren schienen sie füreinander bestimmt, konnten sich aber nicht für ihre Liebe entscheiden! 35 Jahre später treffen sie sich „zufällig“ an Bord der „Bella Mare“ wieder, doch sind sie längst nicht mehr die gleichen wie damals …

    Zentrale Themen auf dieser ungewöhnlichen Kreuzfahrt sind nicht die touristischen Ziele, sondern die unterschiedlichen Lebensentwürfe der Reisenden und ihre „inneren Ziele“. Erzählt wird von Sehnsüchten, ungelebten Träumen und der Frage, ob es sich lohnt, dem eigenen Herzen zu folgen. Am Ende verlässt keiner der Akteure das Schiff so, wie er es betreten hat!

    Dirk Michael Steffan, dessen Erfolgsproduktion „Vom Geist der Weihnacht“ in Nordhausen drei Spielzeiten hintereinander für ausverkaufte Vorstellungen sorgte, hat sein Musical exklusiv für das Theater Nordhausen geschrieben, das es zur Welturaufführung bringt. Es erklingen große Balladen mit pointierten Songtexten. Garniert ist die Geschichte mit reichlich Situationskomik und außergewöhnlichen Tanzeinlagen. Am Ende lautet die Frage: „Bist du bereit, für dein Glück und deine Träume über den eigenen Schatten zu springen, wenn es heißt … ‚Get on Board‘“?

    Übrigens: Ist das Leben vorherbestimmt? Gibt es ein „Schicksal“? „Das Größte und Schönste dem Zufall zuzuschreiben wäre gar zu leichtfertig“, fand bereits Aristoteles.

  • So 20.12. 14.30 Uhr
    Get on Board Theater Nordhausen, Großes Haus

    „Get on Board!“ … heißt es, als im Hafen von Barcelona die „Bella Mare“ zu einer Mittelmeerreise in See sticht. Die Konstellation der Passagiere an Bord des Kreuzfahrtschiffes scheint zunächst zufällig, aber ihre Schicksale sind auf geheimnisvolle Weise miteinander verwoben – im Mittelpunkt von Dirk Michael Steffans neuem Musical steht die Geschichte des Reeders Gunter von Germersheim und seiner großen Liebe Isabella Fontana. Schon in jungen Jahren schienen sie füreinander bestimmt, konnten sich aber nicht für ihre Liebe entscheiden! 35 Jahre später treffen sie sich „zufällig“ an Bord der „Bella Mare“ wieder, doch sind sie längst nicht mehr die gleichen wie damals …

    Zentrale Themen auf dieser ungewöhnlichen Kreuzfahrt sind nicht die touristischen Ziele, sondern die unterschiedlichen Lebensentwürfe der Reisenden und ihre „inneren Ziele“. Erzählt wird von Sehnsüchten, ungelebten Träumen und der Frage, ob es sich lohnt, dem eigenen Herzen zu folgen. Am Ende verlässt keiner der Akteure das Schiff so, wie er es betreten hat!

    Dirk Michael Steffan, dessen Erfolgsproduktion „Vom Geist der Weihnacht“ in Nordhausen drei Spielzeiten hintereinander für ausverkaufte Vorstellungen sorgte, hat sein Musical exklusiv für das Theater Nordhausen geschrieben, das es zur Welturaufführung bringt. Es erklingen große Balladen mit pointierten Songtexten. Garniert ist die Geschichte mit reichlich Situationskomik und außergewöhnlichen Tanzeinlagen. Am Ende lautet die Frage: „Bist du bereit, für dein Glück und deine Träume über den eigenen Schatten zu springen, wenn es heißt … ‚Get on Board‘“?

    Übrigens: Ist das Leben vorherbestimmt? Gibt es ein „Schicksal“? „Das Größte und Schönste dem Zufall zuzuschreiben wäre gar zu leichtfertig“, fand bereits Aristoteles.

  • Mi 23.12. 19.30 Uhr
    Weihnachtskonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Das Loh-Orchester Sondershausen möchte Sie gemeinsam mit dem Opern- und Kinderchor des Theaters Nordhausen auf die Weihnachtszeit einstimmen. Es erwarten Sie weihnachtliche Kompositionen von Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel, Auszüge aus Weihnachtskonzerten von Arcangelo Corelli und Pietro Locatelli sowie romantische Stücke und auch Weihnachtslieder zum Mitsingen.

  • Fr 25.12. 18.00 Uhr
    Weihnachtskonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Das Loh-Orchester Sondershausen möchte Sie gemeinsam mit dem Opern- und Kinderchor des Theaters Nordhausen auf die Weihnachtszeit einstimmen. Es erwarten Sie weihnachtliche Kompositionen von Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel, Auszüge aus Weihnachtskonzerten von Arcangelo Corelli und Pietro Locatelli sowie romantische Stücke und auch Weihnachtslieder zum Mitsingen.

  • Sa 26.12. 15.00 Uhr
    Das letzte Schaf Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    In einer kalten Winternacht erwachen zwei Schafe auf ihrer Weide und stellen verdutzt fest, dass ihre Hirten mit allen anderen Schafen verschwunden sind. Wo sind sie? Was ist passiert?

    Eines der beiden Schafe meint, es hätte eine wichtige Botschaft gehört: Irgendwo in der Nähe soll ein besonderes Kind geboren sein! Aber was das Kind so einzigartig macht, das hat das Schaf nicht verstanden. Die beiden Schafe wollen wissen, was es mit dem Neugeborenen auf sich hat und bahnen sich gemeinsam ihren Weg durch die Nacht. Auf ihrer Reise begegnen sie anderen Tieren, die auch von dem Kind gehört haben, das aus irgendeinem Grund in einem Stall zur Welt gekommen sein soll.

    Bei solchen Nachtwanderungen ist es ganz wichtig zusammenzuhalten, das wissen die Schafe. Und doch kommt es zwischen ihnen zum Streit, sie gehen getrennte Wege, und plötzlich ist das letzte Schaf allein und muss eine Entscheidung treffen.

    Übrigens: Schafe sind dem Menschen ähnlicher als man denkt: Studien haben ergeben, dass Schafe verschiedene Emotionen wie Angst, Wut, Verzweiflung, Langeweile und Ekel empfinden können. Zudem sind Schafe in der Lage, bewusste Entscheidungen zu treffen. So auch die, wer das ranghöchste Schaf in der Gruppe ist. Diese Vormachtstellung wird jedoch immer wieder neu ausgefochten, nachdem die Schafe geschoren wurden. Denn die Tiere können sich nach der Schur nicht wiedererkennen.

  • Sa 26.12. 17.00 Uhr
    Die Zauberflöte Theater Nordhausen, Großes Haus

    Nach dem großen Erfolg in der vergangenen Spielzeit zeigen wir dieses Meisterwerk Mozarts nochmals.

    Prinz Tamino soll Pamina aus der Hand Sarastros befreien. So wünscht es die Mutter Paminas, die Königin der Nacht. Sie liegt mit Sarastro, dem Herrscher der Eingeweihten, im Streit, seitdem er durch Paminas verstorbenen Vater in den Besitz des siebenfachen Sonnenkreises gelangt ist. Tamino lässt sich ohne Zögern auf das Unterfangen ein, denn ein Bildnis Paminas lässt seine Liebe für sie sofort entflammen. Doch so leicht gelangt Tamino nicht zu der Begehrten, denn Sarastro stellt hohe Bedingungen …

    Papagenos Lied „Der Vogelfänger bin ich ja“, Taminos Arie „Dies Bildnis ist bezaubernd schön“ oder die Rachearie der Königin der Nacht mit ihren halsbrecherischen Koloraturen: Keine andere Mozartoper hat so viele „Hits“ hervorgebracht wie „Die Zauberflöte“. Und keine andere spricht gleichermaßen junges wie älteres Publikum an. Der große Reichtum an musikalischen Formen und Stilebenen sucht selbst unter Mozarts zahlreichen Bühnenwerken seinesgleichen.

     

  • Mo 28.12. 19.30 Uhr
    Get on Board Theater Nordhausen, Großes Haus

    „Get on Board!“ … heißt es, als im Hafen von Barcelona die „Bella Mare“ zu einer Mittelmeerreise in See sticht. Die Konstellation der Passagiere an Bord des Kreuzfahrtschiffes scheint zunächst zufällig, aber ihre Schicksale sind auf geheimnisvolle Weise miteinander verwoben – im Mittelpunkt von Dirk Michael Steffans neuem Musical steht die Geschichte des Reeders Gunter von Germersheim und seiner großen Liebe Isabella Fontana. Schon in jungen Jahren schienen sie füreinander bestimmt, konnten sich aber nicht für ihre Liebe entscheiden! 35 Jahre später treffen sie sich „zufällig“ an Bord der „Bella Mare“ wieder, doch sind sie längst nicht mehr die gleichen wie damals …

    Zentrale Themen auf dieser ungewöhnlichen Kreuzfahrt sind nicht die touristischen Ziele, sondern die unterschiedlichen Lebensentwürfe der Reisenden und ihre „inneren Ziele“. Erzählt wird von Sehnsüchten, ungelebten Träumen und der Frage, ob es sich lohnt, dem eigenen Herzen zu folgen. Am Ende verlässt keiner der Akteure das Schiff so, wie er es betreten hat!

    Dirk Michael Steffan, dessen Erfolgsproduktion „Vom Geist der Weihnacht“ in Nordhausen drei Spielzeiten hintereinander für ausverkaufte Vorstellungen sorgte, hat sein Musical exklusiv für das Theater Nordhausen geschrieben, das es zur Welturaufführung bringt. Es erklingen große Balladen mit pointierten Songtexten. Garniert ist die Geschichte mit reichlich Situationskomik und außergewöhnlichen Tanzeinlagen. Am Ende lautet die Frage: „Bist du bereit, für dein Glück und deine Träume über den eigenen Schatten zu springen, wenn es heißt … ‚Get on Board‘“?

    Übrigens: Ist das Leben vorherbestimmt? Gibt es ein „Schicksal“? „Das Größte und Schönste dem Zufall zuzuschreiben wäre gar zu leichtfertig“, fand bereits Aristoteles.

  • Di 29.12. 19.30 Uhr
    Get on Board Theater Nordhausen, Großes Haus

    „Get on Board!“ … heißt es, als im Hafen von Barcelona die „Bella Mare“ zu einer Mittelmeerreise in See sticht. Die Konstellation der Passagiere an Bord des Kreuzfahrtschiffes scheint zunächst zufällig, aber ihre Schicksale sind auf geheimnisvolle Weise miteinander verwoben – im Mittelpunkt von Dirk Michael Steffans neuem Musical steht die Geschichte des Reeders Gunter von Germersheim und seiner großen Liebe Isabella Fontana. Schon in jungen Jahren schienen sie füreinander bestimmt, konnten sich aber nicht für ihre Liebe entscheiden! 35 Jahre später treffen sie sich „zufällig“ an Bord der „Bella Mare“ wieder, doch sind sie längst nicht mehr die gleichen wie damals …

    Zentrale Themen auf dieser ungewöhnlichen Kreuzfahrt sind nicht die touristischen Ziele, sondern die unterschiedlichen Lebensentwürfe der Reisenden und ihre „inneren Ziele“. Erzählt wird von Sehnsüchten, ungelebten Träumen und der Frage, ob es sich lohnt, dem eigenen Herzen zu folgen. Am Ende verlässt keiner der Akteure das Schiff so, wie er es betreten hat!

    Dirk Michael Steffan, dessen Erfolgsproduktion „Vom Geist der Weihnacht“ in Nordhausen drei Spielzeiten hintereinander für ausverkaufte Vorstellungen sorgte, hat sein Musical exklusiv für das Theater Nordhausen geschrieben, das es zur Welturaufführung bringt. Es erklingen große Balladen mit pointierten Songtexten. Garniert ist die Geschichte mit reichlich Situationskomik und außergewöhnlichen Tanzeinlagen. Am Ende lautet die Frage: „Bist du bereit, für dein Glück und deine Träume über den eigenen Schatten zu springen, wenn es heißt … ‚Get on Board‘“?

    Übrigens: Ist das Leben vorherbestimmt? Gibt es ein „Schicksal“? „Das Größte und Schönste dem Zufall zuzuschreiben wäre gar zu leichtfertig“, fand bereits Aristoteles.

  • Mi 30.12. 19.30 Uhr
    Get on Board Theater Nordhausen, Großes Haus

    „Get on Board!“ … heißt es, als im Hafen von Barcelona die „Bella Mare“ zu einer Mittelmeerreise in See sticht. Die Konstellation der Passagiere an Bord des Kreuzfahrtschiffes scheint zunächst zufällig, aber ihre Schicksale sind auf geheimnisvolle Weise miteinander verwoben – im Mittelpunkt von Dirk Michael Steffans neuem Musical steht die Geschichte des Reeders Gunter von Germersheim und seiner großen Liebe Isabella Fontana. Schon in jungen Jahren schienen sie füreinander bestimmt, konnten sich aber nicht für ihre Liebe entscheiden! 35 Jahre später treffen sie sich „zufällig“ an Bord der „Bella Mare“ wieder, doch sind sie längst nicht mehr die gleichen wie damals …

    Zentrale Themen auf dieser ungewöhnlichen Kreuzfahrt sind nicht die touristischen Ziele, sondern die unterschiedlichen Lebensentwürfe der Reisenden und ihre „inneren Ziele“. Erzählt wird von Sehnsüchten, ungelebten Träumen und der Frage, ob es sich lohnt, dem eigenen Herzen zu folgen. Am Ende verlässt keiner der Akteure das Schiff so, wie er es betreten hat!

    Dirk Michael Steffan, dessen Erfolgsproduktion „Vom Geist der Weihnacht“ in Nordhausen drei Spielzeiten hintereinander für ausverkaufte Vorstellungen sorgte, hat sein Musical exklusiv für das Theater Nordhausen geschrieben, das es zur Welturaufführung bringt. Es erklingen große Balladen mit pointierten Songtexten. Garniert ist die Geschichte mit reichlich Situationskomik und außergewöhnlichen Tanzeinlagen. Am Ende lautet die Frage: „Bist du bereit, für dein Glück und deine Träume über den eigenen Schatten zu springen, wenn es heißt … ‚Get on Board‘“?

    Übrigens: Ist das Leben vorherbestimmt? Gibt es ein „Schicksal“? „Das Größte und Schönste dem Zufall zuzuschreiben wäre gar zu leichtfertig“, fand bereits Aristoteles.

  • Do 31.12. 15.00 Uhr
    Get on Board Theater Nordhausen, Großes Haus

    „Get on Board!“ … heißt es, als im Hafen von Barcelona die „Bella Mare“ zu einer Mittelmeerreise in See sticht. Die Konstellation der Passagiere an Bord des Kreuzfahrtschiffes scheint zunächst zufällig, aber ihre Schicksale sind auf geheimnisvolle Weise miteinander verwoben – im Mittelpunkt von Dirk Michael Steffans neuem Musical steht die Geschichte des Reeders Gunter von Germersheim und seiner großen Liebe Isabella Fontana. Schon in jungen Jahren schienen sie füreinander bestimmt, konnten sich aber nicht für ihre Liebe entscheiden! 35 Jahre später treffen sie sich „zufällig“ an Bord der „Bella Mare“ wieder, doch sind sie längst nicht mehr die gleichen wie damals …

    Zentrale Themen auf dieser ungewöhnlichen Kreuzfahrt sind nicht die touristischen Ziele, sondern die unterschiedlichen Lebensentwürfe der Reisenden und ihre „inneren Ziele“. Erzählt wird von Sehnsüchten, ungelebten Träumen und der Frage, ob es sich lohnt, dem eigenen Herzen zu folgen. Am Ende verlässt keiner der Akteure das Schiff so, wie er es betreten hat!

    Dirk Michael Steffan, dessen Erfolgsproduktion „Vom Geist der Weihnacht“ in Nordhausen drei Spielzeiten hintereinander für ausverkaufte Vorstellungen sorgte, hat sein Musical exklusiv für das Theater Nordhausen geschrieben, das es zur Welturaufführung bringt. Es erklingen große Balladen mit pointierten Songtexten. Garniert ist die Geschichte mit reichlich Situationskomik und außergewöhnlichen Tanzeinlagen. Am Ende lautet die Frage: „Bist du bereit, für dein Glück und deine Träume über den eigenen Schatten zu springen, wenn es heißt … ‚Get on Board‘“?

    Übrigens: Ist das Leben vorherbestimmt? Gibt es ein „Schicksal“? „Das Größte und Schönste dem Zufall zuzuschreiben wäre gar zu leichtfertig“, fand bereits Aristoteles.

  • Do 31.12. 19.30 Uhr
    Get on Board Theater Nordhausen, Großes Haus

    „Get on Board!“ … heißt es, als im Hafen von Barcelona die „Bella Mare“ zu einer Mittelmeerreise in See sticht. Die Konstellation der Passagiere an Bord des Kreuzfahrtschiffes scheint zunächst zufällig, aber ihre Schicksale sind auf geheimnisvolle Weise miteinander verwoben – im Mittelpunkt von Dirk Michael Steffans neuem Musical steht die Geschichte des Reeders Gunter von Germersheim und seiner großen Liebe Isabella Fontana. Schon in jungen Jahren schienen sie füreinander bestimmt, konnten sich aber nicht für ihre Liebe entscheiden! 35 Jahre später treffen sie sich „zufällig“ an Bord der „Bella Mare“ wieder, doch sind sie längst nicht mehr die gleichen wie damals …

    Zentrale Themen auf dieser ungewöhnlichen Kreuzfahrt sind nicht die touristischen Ziele, sondern die unterschiedlichen Lebensentwürfe der Reisenden und ihre „inneren Ziele“. Erzählt wird von Sehnsüchten, ungelebten Träumen und der Frage, ob es sich lohnt, dem eigenen Herzen zu folgen. Am Ende verlässt keiner der Akteure das Schiff so, wie er es betreten hat!

    Dirk Michael Steffan, dessen Erfolgsproduktion „Vom Geist der Weihnacht“ in Nordhausen drei Spielzeiten hintereinander für ausverkaufte Vorstellungen sorgte, hat sein Musical exklusiv für das Theater Nordhausen geschrieben, das es zur Welturaufführung bringt. Es erklingen große Balladen mit pointierten Songtexten. Garniert ist die Geschichte mit reichlich Situationskomik und außergewöhnlichen Tanzeinlagen. Am Ende lautet die Frage: „Bist du bereit, für dein Glück und deine Träume über den eigenen Schatten zu springen, wenn es heißt … ‚Get on Board‘“?

    Übrigens: Ist das Leben vorherbestimmt? Gibt es ein „Schicksal“? „Das Größte und Schönste dem Zufall zuzuschreiben wäre gar zu leichtfertig“, fand bereits Aristoteles.

  • Fr 08.01. 19.30 Uhr
    50 Jahre Klaus Renft Combo - Renft-akustisch Theater Nordhausen, Großes Haus

    Seit 1967 bis 1975 ständig existent, war die aus Leipzig stammende Klaus Renft Combo (ab 1974 RENFT) eine der ersten „Beat-Band“, deren Sänger deutsch sangen, und entwickelte sich zu einer der bekanntesten und beliebtesten Rockgruppen der DDR. Immer wild und unberechenbar, wurde RENFT durch das Verbot 1975 zur Legende.

    Kein Zweifel, RENFT ist ostdeutsches Kulturgut und lebt in der Erinnerung vieler. Jeder im Osten Deutschlands kennt die Band. In keiner Plattensammlung fehlen ihre Lieder, Hoffnungsträger noch immer für ihre älter gewordenen Fans, stilistisch unabhängig von Mode und Trends, bezeugen ihre Lieder Unbeugsamkeit, erinnern an Zivilcourage. Bereits in den frühen 70er Jahren erreichte die Band RENFT in der DDR Kultstatus, wurde Begriff für Opposition und Auflehnung gegenüber einer staatlich verordneten Kulturdoktrin. Unter diesem Zwang entstand von 1971 bis 1975 eine Band, die man schlicht einfach nur RENFT nannte. Ihre Songs, facettenreich, von Folk, Blues über Balladen bis hin zum Rock, erstürmten die Hitparaden. RENFT wurde Hoffnungsträger für eine heranwachsende Generation, schuf eine Brücke für deren Integration in eine vom sozialistischen Alltagstrott bestimmten Gesellschaft. Immer wild und unberechenbar, wurde RENFT durch das Verbot 1975 zur Legende.

    Nachdem inzwischen 5 frühere Bandmitglieder verstorben und zwei aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr live auftreten können, ist Leadsänger Thomas "Monster" Schoppe  der letzte Überlebende einer Band, die für die Entwicklung der Rockmusik der DDR prägend war.  Aus den Trümmern der 1975 verbotenen und 1990 neu gegründeten Klaus Renft Combo formte Monster 2007 die aktuelle RENFT-Besetzung. Heute ist er sich der Bedeutung der RENFT-Songs als kulturelles Erbe bewusster denn je. Ihm zur Seite stehen seitdem Urgesteine der DDR-Rockmusikszene: Delle Kriese an den Drums und Persussion, Marcus „Basskran“ Schloussen am Bass und Gitarrist Gisbert „Pitti“ Piatkowski.

    Um den textlichen Inhalten der Lieder noch mehr Ausdruckskraft zu verleihen, aber auch um den atmosphärischen Ansprüchen von Theater- und Kleinkunstbühnen gerecht zu werden, wählte die Band für die Konzerte ihre „50 Jahre RENFT - Tournee“ bewusst eine musikalisch-akustische Darbietungsform, und verzichtet dabei auf manche, für Rockmusiktypische Stilistiken. Natürlich werden die guten alten RENFT- Songs wie z. B.: „Wer die Rose ehrt“, „Zwischen Liebe und Zorn“, „Apfeltraum“, „Gänselieschen“, „Nach der Schlacht“ oder „Als ich wie ein Vogel war“ alle zu hören sein. Nicht mehr in Urbesetzung, aber dennoch mit hervorragenden Musikern.

    Weitere Infos unter: www. renft.de

    TOM WIELGOHS- Musikorganisation

  • Sa 09.01. 19.30 Uhr
    Neujahrskonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Mit rauschenden Walzern und spritzigen Polkas der Komponistenfamilie Strauß wird das Loh-Orchester das neue Jahr 2021 begrüßen. Zu den melodienselig mitfeiernden Gästen im Hause Strauß werden u. a. Johannes Brahms und Wolfgang Amadeus Mozart zählen. Dabei fließen musikalisch Champagner und Wein in Strömen in einem Konzert, das von Generalmusikdirektor Michael Helmrath nicht nur dirigiert, sondern auch kurzweilig moderiert wird.

  • So 10.01. 11.00 Uhr

    Wir möchten Sie auf unsere in Vorbereitung stehenden Produktionen neugierig machen und Ihnen erste Einblicke gewähren. Dazu laden wir Sie herzlich zu unseren Inszenierungseinführungen ein.

    Die Regieteams, Mitwirkende und besondere Gäste bieten einen bunten Strauß an Informationen zu den jeweiligen Stücken und den spezifischen Ansätzen ihrer Umsetzung. Natürlich kommt dabei auch die Musik nicht zu kurz!

    Außerdem werden Sie bei jeder Einführungsveranstaltung über den aktuellen Stand der Theatersanierung informiert.
    Bereits ab 10.00 Uhr können Sie ausführlich und lecker frühstücken.

  • Fr 15.01. 19.00 Uhr
    Küchenklatsch bei Klajner Theater Nordhausen, Oberes Foyer

    Intendant Daniel Klajner bringt den Südharz zum Kochen! Die beliebte und äußerst erfolgreiche Theaterkochshow „Küchenklatsch bei Klajner“ setzen wir auch in dieser Spielzeit 2020/21 fort. Als Gäste lädt sich der Intendant Persönlichkeiten aus dem TN LOS!, dem Südharz, Thüringen und aller Welt ein, um mit ihnen über das Leben, die Welt und das Theater zu plaudern und zu diskutieren. Und natürlich kommt dabei das Kulinarische nicht zu kurz!

    Mit Brigitte Roth, Solistin des Theaters Nordhausen, und Dr. Kareen Schlangen, Hochschuldozentin und Beraterin

  • Sa 16.01. 18.00 Uhr
    Stückwerk Nr. 18 Theater Nordhausen, Großes Haus

    Stückwerk – die Werkstatt des Jungen Theaters lädt alle großen und kleinen Zuschauer ein, herauszufinden, was sowohl der Theaterjugendclub als auch der Zirkus Zappelini in der neuen Spielzeit geplant haben und am Proben sind. Ausschnitte aus den anstehenden Produktionen sollen Lust machen auf mehr: mehr Schauspiel, mehr Zirkus, mehr Theater!

    Der Theaterjugendclub präsentiert mit dem Stück „Die Welle“ ein Thema, das uns alle angeht: Wie schnell verliert man sich in einer Gruppe, deren Regeln und Werte irgendwann die Grenzen der Legalität sprengen? Wie viel negative Kraft und Sogwirkung kann von einer solchen Gemeinschaft ausgehen und wo liegen deren Gefahren?

    Spaß haben auch die Juniorjugendclubber, die zum Stückwerk immer einen ersten Stand ihrer Stückentwicklung zeigen. In Shakespeares „Hamlet“ nur Nebenfigur in wenigen Szenen wird Ophelia in „Nur Ophelia“ zur Hauptfigur – und das gleich siebenfach. Die Spielerinnen des Theaterjugendclubs geben ihr Gesicht und Stimme und führen sie in das Hier und Heute.

    Die jungen Artistinnen und Artisten des Zirkus’ Zappelini entführen die Zuschauer in dieser Spielzeit gleich in zwei neue Welten: Das Tumultistan und den Dschungel. Während die kleine Mo in letzterem verloren geht, aber auf dieser Odyssee viele neue Freunde kennenlernt, geht es im Land Tumultistan drunter und drüber. Zu kurz kommen auf keinen Fall atemberaubende Kunststücke und beeindruckende Choreografien.

    Weitere Gäste runden den Abend und das Stückwerk N° 18 ebenso ab wie die anschließende Party im Foyer des Theaters, zu der alle Teilnehmer und Zuschauer eingeladen sind.

  • Sa 23.01. 17.00 Uhr
    Premiere:
    Tristan und Isolde
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    Schnell ist die Geschichte von Richard Wagners berühmtem Musikdrama „Tristan und Isolde“ in ihren Grundzügen erzählt: Tristan, Gefolgsmann und Neffe König Markes von Cornwall, und Isolde, irische Königstochter, lieben sich. Doch gesellschaftliche und politische Zwänge haben beide bisher daran gehindert, die Liebe dem anderen zu gestehen. Was schlimm ist für Isolde: Tristan soll sie König Marke als Braut zuführen. Mit einem Todestrank will sie daher ihrem eigenen, aber auch Tristans Leben ein Ende setzen.

    Allerdings reicht Brangäne, Isoldes treue Begleiterin, entgegen den Anweisungen ihrer Herrin den beiden nicht den Todes-, sondern den Liebestrank dar. Nachdem Tristan und Isolde ihn zu sich genommen haben, kennt ihre Liebe kein Halten mehr. Doch fühlen sie, dass erst der Tod ihrer Sehnsucht vollends Erfüllung geben wird.

    Das eigentliche Geschehen dieses beeindruckenden Bühnendramas spielt sich in der dicht gewobenen, ungemein sinnlichen Musik Wagners ab. Sie zieht die Zuhörer regelrecht in ein seelisches Erleben hinein, das der Komponist selbst als „zwischen äußerstem Wonneverlangen und allerentschiedenster Todessehnsucht“ beschrieb.

    „Tristan und Isolde“ übte einen enormen Einfluss auf die Kulturgeschichte aus. Das Neue an Wagners Musik manifestiert sich nicht zuletzt in dem berühmt gewordenen eröffnenden „Tristan-Akkord“, dessen revolutionäre Harmonik den Weg in die Moderne ebnete.

    Übrigens: Für Giuseppe Verdi war Wagners „Tristan“ schlichtweg „wunderbar, wunderbar, unsagbar wunderbar“. Clara Schumann hingegen empfand die Oper als „das Widerwärtigste, was ich noch in meinem Leben gesehen und gehört. … Die Liebenden reißen sich förmlich das Herz aus dem Leibe, und die Musik versinnlicht das in den widerlichsten Klängen!“

     

  • Mi 27.01. 19.00 Uhr
    Ballett hautnah „Petruschka/Playdead/Or“ Theater Nordhausen, Großes Haus

    In einer Einführung und der darauffolgenden moderierten Probe gibt Ballettdirektor Ivan Alboresi einen Einblick in die aktuelle Produktion des Balletts "Petruschka".


    Der Eintritt ist frei.

  • Do 28.01. 10.00 Uhr
    OrchesterWerkstatt II Theater Nordhausen, Großes Haus

    Unsere OrchesterWerkstätten bieten für Kindergartenkinder ab 5 Jahren und für Schülerinnen und Schüler aller Klassenstufen ganz besondere Konzerterlebnisse. In den auf unterschiedliche Altersgruppen abgestimmten Programmen erfahren die jungen Besucherinnern und Besucher allerlei über die Musikinstrumente des Orchesters und deren Zusammenspiel und sie erhalten spannende Informationen zur gehörten Musik.

     

    Andreas N. Tarkmann, der Mistkäfer

    So eine Frechheit, findet der Mistkäfer. Das kaiserliche Pferd bekommt für seine Verdienste goldene Hufeisen. Er selbst, der Käfer, geht dabei nicht nur leer aus, sondern erntet nur Spott und Hohn. Dass auch er eine Auszeichnung verdient hat, beweist er am Ende dieses Märchens, das von dem Komponisten Andreas Tarkmann mit einer bilderreichen und klangschönen Musik erzählt wird.

  • So 31.01. 14.30 Uhr
    Tristan und Isolde Theater Nordhausen, Großes Haus

    Schnell ist die Geschichte von Richard Wagners berühmtem Musikdrama „Tristan und Isolde“ in ihren Grundzügen erzählt: Tristan, Gefolgsmann und Neffe König Markes von Cornwall, und Isolde, irische Königstochter, lieben sich. Doch gesellschaftliche und politische Zwänge haben beide bisher daran gehindert, die Liebe dem anderen zu gestehen. Was schlimm ist für Isolde: Tristan soll sie König Marke als Braut zuführen. Mit einem Todestrank will sie daher ihrem eigenen, aber auch Tristans Leben ein Ende setzen.

    Allerdings reicht Brangäne, Isoldes treue Begleiterin, entgegen den Anweisungen ihrer Herrin den beiden nicht den Todes-, sondern den Liebestrank dar. Nachdem Tristan und Isolde ihn zu sich genommen haben, kennt ihre Liebe kein Halten mehr. Doch fühlen sie, dass erst der Tod ihrer Sehnsucht vollends Erfüllung geben wird.

    Das eigentliche Geschehen dieses beeindruckenden Bühnendramas spielt sich in der dicht gewobenen, ungemein sinnlichen Musik Wagners ab. Sie zieht die Zuhörer regelrecht in ein seelisches Erleben hinein, das der Komponist selbst als „zwischen äußerstem Wonneverlangen und allerentschiedenster Todessehnsucht“ beschrieb.

    „Tristan und Isolde“ übte einen enormen Einfluss auf die Kulturgeschichte aus. Das Neue an Wagners Musik manifestiert sich nicht zuletzt in dem berühmt gewordenen eröffnenden „Tristan-Akkord“, dessen revolutionäre Harmonik den Weg in die Moderne ebnete.

    Übrigens: Für Giuseppe Verdi war Wagners „Tristan“ schlichtweg „wunderbar, wunderbar, unsagbar wunderbar“. Clara Schumann hingegen empfand die Oper als „das Widerwärtigste, was ich noch in meinem Leben gesehen und gehört. … Die Liebenden reißen sich förmlich das Herz aus dem Leibe, und die Musik versinnlicht das in den widerlichsten Klängen!“

     

  • Fr 05.02. 19.30 Uhr
    Premiere:
    Der dressierte Mann
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    Bastian und Helen sind ein modernes Paar. Der patente Hausmann und die energische Businessfrau harmonieren scheinbar perfekt. Doch der von Bastian geplante Heiratsantrag beim stimmungsvollen Candle-Light-Dinner platzt im letzten Moment, weil Helen zuvor erzählt, einen hochdotierten Chefposten bekommen zu haben. Die Aussicht, dass seine Zukünftige zehnmal so viel verdient wie er, ist ein Tiefschlag für Bastians männliches Ego.

    Das Traumpaar stünde vor dem Aus, würden sich nicht die Mütter von Helen und Bastian einschalten. Frau Schröder-Röder erzog ihren Bastian in einer feministischen Frauenkommune. Und Helens Mutter Konstanze sucht das Höchstmaß an Erfüllung beim Shopping auf Kosten ihres Zahnarztgatten. So konträr die Grundpositionen der beiden Frauen auch sind, in einem Punkt stimmen sie doch klar überein: Nur in der Rolle des dressierten Versorgers findet der Mann seine wahre Bestimmung, denn „die Ehe ist eine Erfindung der Frauen zur Unterwerfung des Mannes“.

    Übrigens: Esther Vilars Buch „Der dressierte Mann“ löste nach seinem Erscheinen 1971 eine erhitzte Debatte über die immer noch aktuelle Frage der Gleichberechtigung aus. Aufgrund ihrer These, wonach nicht die Frau durch den Mann unterdrückt werde, sondern umgekehrt der Mann durch die Frau, war die Autorin teilweise groben Anfeindungen und körperlichen Angriffen ausgesetzt. In der Toilette der Münchner Staatsbibliothek etwa wurde Vilar von vier jungen Frauen zusammengeschlagen. Dieser Vorfall sei, so die Autorin, Grund für eine fluchtartige Emigration aus Deutschland gewesen.

  • Sa 06.02. 16.00 Uhr
    1. Kissenkonzert Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    Für Eltern, die ihre Kinder für Musik begeistern möchten, sind diese Konzerte genau das Richtige. Kammermusikgruppen des Loh-Orchesters führen die Kleinsten spielerisch an die Musik heran, stellen die Instrumente vor und animieren zum Mitmachen.

     

    Wer kennt es nicht, das kleine wunderliche Tier, das sich selbst in Frage stellt, nicht weiß wohin es gehört, eine weite Reise zu seinen scheinbaren Verwandten unternimmt, um das eigene Ich zu finden? Es lernt dabei viele verschiedene Tiere und sich selbst kennen. In diesem Konzert können Kinder die Geschichte des kleinen „Ich bin ich“ hören und mit ihm eine musikalische Weltreise unternehmen.

     

  • So 07.02. 16.00 Uhr
    Tristan und Isolde Theater Nordhausen, Großes Haus

    Schnell ist die Geschichte von Richard Wagners berühmtem Musikdrama „Tristan und Isolde“ in ihren Grundzügen erzählt: Tristan, Gefolgsmann und Neffe König Markes von Cornwall, und Isolde, irische Königstochter, lieben sich. Doch gesellschaftliche und politische Zwänge haben beide bisher daran gehindert, die Liebe dem anderen zu gestehen. Was schlimm ist für Isolde: Tristan soll sie König Marke als Braut zuführen. Mit einem Todestrank will sie daher ihrem eigenen, aber auch Tristans Leben ein Ende setzen.

    Allerdings reicht Brangäne, Isoldes treue Begleiterin, entgegen den Anweisungen ihrer Herrin den beiden nicht den Todes-, sondern den Liebestrank dar. Nachdem Tristan und Isolde ihn zu sich genommen haben, kennt ihre Liebe kein Halten mehr. Doch fühlen sie, dass erst der Tod ihrer Sehnsucht vollends Erfüllung geben wird.

    Das eigentliche Geschehen dieses beeindruckenden Bühnendramas spielt sich in der dicht gewobenen, ungemein sinnlichen Musik Wagners ab. Sie zieht die Zuhörer regelrecht in ein seelisches Erleben hinein, das der Komponist selbst als „zwischen äußerstem Wonneverlangen und allerentschiedenster Todessehnsucht“ beschrieb.

    „Tristan und Isolde“ übte einen enormen Einfluss auf die Kulturgeschichte aus. Das Neue an Wagners Musik manifestiert sich nicht zuletzt in dem berühmt gewordenen eröffnenden „Tristan-Akkord“, dessen revolutionäre Harmonik den Weg in die Moderne ebnete.

    Übrigens: Für Giuseppe Verdi war Wagners „Tristan“ schlichtweg „wunderbar, wunderbar, unsagbar wunderbar“. Clara Schumann hingegen empfand die Oper als „das Widerwärtigste, was ich noch in meinem Leben gesehen und gehört. … Die Liebenden reißen sich förmlich das Herz aus dem Leibe, und die Musik versinnlicht das in den widerlichsten Klängen!“

     

  • Fr 12.02. 18.18 Uhr
    Faschingskonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Mit musikalischen Drahtseilakten, Instrumentalakrobatik, wilden und gezähmten Tieren wird das Loh-Orchester die „fünfte“ Jahreszeit zünftig feiern! Klingende Clownerie und Spaß für Jung und Alt werden in diesem unterhaltsam moderierten Konzert ebenfalls nicht fehlen, wenn die Orchestermusiker ohne Netz und doppelten Boden zu ihren Instrumenten greifen und bunt kostümiert Zirkusatmosphäre verbreiten.

  • Sa 13.02. 17.00 Uhr
    Tristan und Isolde Theater Nordhausen, Großes Haus

    Schnell ist die Geschichte von Richard Wagners berühmtem Musikdrama „Tristan und Isolde“ in ihren Grundzügen erzählt: Tristan, Gefolgsmann und Neffe König Markes von Cornwall, und Isolde, irische Königstochter, lieben sich. Doch gesellschaftliche und politische Zwänge haben beide bisher daran gehindert, die Liebe dem anderen zu gestehen. Was schlimm ist für Isolde: Tristan soll sie König Marke als Braut zuführen. Mit einem Todestrank will sie daher ihrem eigenen, aber auch Tristans Leben ein Ende setzen.

    Allerdings reicht Brangäne, Isoldes treue Begleiterin, entgegen den Anweisungen ihrer Herrin den beiden nicht den Todes-, sondern den Liebestrank dar. Nachdem Tristan und Isolde ihn zu sich genommen haben, kennt ihre Liebe kein Halten mehr. Doch fühlen sie, dass erst der Tod ihrer Sehnsucht vollends Erfüllung geben wird.

    Das eigentliche Geschehen dieses beeindruckenden Bühnendramas spielt sich in der dicht gewobenen, ungemein sinnlichen Musik Wagners ab. Sie zieht die Zuhörer regelrecht in ein seelisches Erleben hinein, das der Komponist selbst als „zwischen äußerstem Wonneverlangen und allerentschiedenster Todessehnsucht“ beschrieb.

    „Tristan und Isolde“ übte einen enormen Einfluss auf die Kulturgeschichte aus. Das Neue an Wagners Musik manifestiert sich nicht zuletzt in dem berühmt gewordenen eröffnenden „Tristan-Akkord“, dessen revolutionäre Harmonik den Weg in die Moderne ebnete.

    Übrigens: Für Giuseppe Verdi war Wagners „Tristan“ schlichtweg „wunderbar, wunderbar, unsagbar wunderbar“. Clara Schumann hingegen empfand die Oper als „das Widerwärtigste, was ich noch in meinem Leben gesehen und gehört. … Die Liebenden reißen sich förmlich das Herz aus dem Leibe, und die Musik versinnlicht das in den widerlichsten Klängen!“

     

  • So 14.02. 14.30 Uhr
    Der dressierte Mann Theater Nordhausen, Großes Haus

    Bastian und Helen sind ein modernes Paar. Der patente Hausmann und die energische Businessfrau harmonieren scheinbar perfekt. Doch der von Bastian geplante Heiratsantrag beim stimmungsvollen Candle-Light-Dinner platzt im letzten Moment, weil Helen zuvor erzählt, einen hochdotierten Chefposten bekommen zu haben. Die Aussicht, dass seine Zukünftige zehnmal so viel verdient wie er, ist ein Tiefschlag für Bastians männliches Ego.

    Das Traumpaar stünde vor dem Aus, würden sich nicht die Mütter von Helen und Bastian einschalten. Frau Schröder-Röder erzog ihren Bastian in einer feministischen Frauenkommune. Und Helens Mutter Konstanze sucht das Höchstmaß an Erfüllung beim Shopping auf Kosten ihres Zahnarztgatten. So konträr die Grundpositionen der beiden Frauen auch sind, in einem Punkt stimmen sie doch klar überein: Nur in der Rolle des dressierten Versorgers findet der Mann seine wahre Bestimmung, denn „die Ehe ist eine Erfindung der Frauen zur Unterwerfung des Mannes“.

    Übrigens: Esther Vilars Buch „Der dressierte Mann“ löste nach seinem Erscheinen 1971 eine erhitzte Debatte über die immer noch aktuelle Frage der Gleichberechtigung aus. Aufgrund ihrer These, wonach nicht die Frau durch den Mann unterdrückt werde, sondern umgekehrt der Mann durch die Frau, war die Autorin teilweise groben Anfeindungen und körperlichen Angriffen ausgesetzt. In der Toilette der Münchner Staatsbibliothek etwa wurde Vilar von vier jungen Frauen zusammengeschlagen. Dieser Vorfall sei, so die Autorin, Grund für eine fluchtartige Emigration aus Deutschland gewesen.

  • So 14.02. 18.00 Uhr
    Premiere:
    Nur Ophelia
    Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    Was bedeutet Schönheit? Was bedeutet Liebe? Was bedeutet Leben? … Für junge Frauen?

    Mehrere Darstellerinnen erzählen die Geschichte Ophelias aus Shakespeares „Hamlet“. In fünf Akten (Schönheit, Verliebtsein, Demütigung, Verzweiflung, Tod) vertrauen sie uns ihre Gedanken und Gefühle an.

    In Shakespeares „Hamlet“ ist Ophelia lediglich eine unglückliche Nebenfigur. In „Nur Ophelia“ wird der Schwerpunkt verlagert und die Tragödie einer jungen Frau gezeigt, deren erste Liebe scheitert. Als Ophelia stirbt, ist sie im gleichen Alter wie die Spielerinnen, die sie heute verkörpern.

    „Nur Ophelia“ greift diese Fragen in einer vielschichtige Erzählstruktur auf. Zurückhaltende, lyrische Szenen wechseln sich ab mit Passagen voller Lebendigkeit. Wieder andere Momente legen den Fokus auf die klassische Tragödie des Verliebtseins, der Zurückweisung und Erniedrigung Ophelias durch Hamlet. Selbst geschriebene Gedanken der Spielerinnen komplementieren den Stücktext. Ophelia erhält dadurch ein eigenständiges, selbstbewusstes Gesicht: frisch, authentisch, aktuell und brisant.

    Übrigens: Die junge Ophelia, von Blumen umgeben im Fluss treibend, ist eine von Shakespeares charismatischsten Figuren. Sie inspiriert Komponisten, Maler, Schriftsteller, Bildhauer und Filmemacher seit 400 Jahren bis heute. Tiergattungen wurden ebenso nach ihr benannt wie Monde, Asteroiden oder Schiffe. John Everett Millais’ Gemälde „Ophelia“ dient in Film und Fernsehen oft als Bildzitat und wirkte als Inspiration für Song und Videoclip „Where the Wild Roses Grow“ von Nick Cave.

  • Di 16.02. 19.00 Uhr
    Küchenklatsch bei Klajner Theater Nordhausen, Oberes Foyer

    Intendant Daniel Klajner bringt den Südharz zum Kochen! Die beliebte und äußerst erfolgreiche Theaterkochshow „Küchenklatsch bei Klajner“ setzen wir auch in dieser Spielzeit 2020/21 fort. Als Gäste lädt sich der Intendant Persönlichkeiten aus dem TN LOS!, dem Südharz, Thüringen und aller Welt ein, um mit ihnen über das Leben, die Welt und das Theater zu plaudern und zu diskutieren. Und natürlich kommt dabei das Kulinarische nicht zu kurz!

    Mit Anna Danik, Mezzosopranistin, Interpretin der Rolle „Eva“ in der UA „Kain und Abel“, Steffen Riechelmann, Nordhäuser Dompfarrer

  • Fr 19.02. 19.30 Uhr
    Premiere:
    Petruschka - Playdead - Or
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    Dieser Ballettabend trägt die Handschriften gleicher zweier Choreografen. Während Ballettdirektor Ivan Alboresi im ersten Teil mit Igor Strawinskys „Petruschka“ eines der berühmtesten Ballette des 20. Jahrhunderts für sein Ensemble selbst auf die Bühne bringt, hat er mit Douglas Lee für den zweiten Teil einen international renommierten Gastchoreografen nach Nordhausen eingeladen. Der 1977 in London geborene Künstler war viele Jahre lang Solotänzer im Stuttgarter Ballett, für das er zahlreiche Choreografien schuf. Seit 2011 ist er als freischaffender Choreograf u. a. für das Ballett Zürich, das Norwegische Nationalballett, das Atlanta Ballett und das Nederlands Dans Theater II tätig.

    Strawinsky, dessen Todestag sich im April 2021 zum 50. Mal jährt, komponierte „Petruschka“ 1911 zwischen dem „Feuervogel“ und dem skandalumwobenen „Le sacre du printemps“ für die Ballets Russes in Paris. Protagonisten sind die drei Puppen eines Gauklers auf einem Jahrmarkt, die durch Zauberkraft eine Seele erhalten und so zu menschlicher Gestalt gelangen. Realität und Fiktion verschwimmen in diesem eindrucksvollen Ballett, für das Strawinsky eine ungemein sprechende, von folkloristischen Anklängen durchdrungene Musik geschrieben hat. In seiner zweiten Choreografie „????“ (russisch für „Seele“) spürt Ivan Alboresi dem Geheimnis der Seele nach.

    Wie verändern und entwickeln sich Kindheitserinnerungen im Laufe eines Lebens? Gehen sie vielleicht sogar verloren? Diese Gedanken inspirierten Douglas Lee zu seinem Ballett, das er zu großen Teilen mit dem Ballett TN LOS! entwickeln wird. Die zwischen Leichtigkeit und dunkler Färbung changierende Klaviermusik gibt den Rahmen, innerhalb dessen sich die Tänzer bewegen.

    Übrigens: In Paris schuf Strawinsky seine berühmtesten Ballette. Dort soll er auch mit der renommierten Modedesignerin Coco Chanell eine Affäre gehabt haben, die schöpferisch auf beide einen starken Einfluss hatte. So erzählt es zumindest der Film „Coco Chanel & Igor Stravinsky“ aus dem Jahr 2009. Diesem zufolge wäre Coco Chanels berühmtes Parfüm Chanel No. 5 ohne Strawinsky nicht entstanden!

  • Sa 20.02. 19.30 Uhr
    Der dressierte Mann Theater Nordhausen, Großes Haus

    Bastian und Helen sind ein modernes Paar. Der patente Hausmann und die energische Businessfrau harmonieren scheinbar perfekt. Doch der von Bastian geplante Heiratsantrag beim stimmungsvollen Candle-Light-Dinner platzt im letzten Moment, weil Helen zuvor erzählt, einen hochdotierten Chefposten bekommen zu haben. Die Aussicht, dass seine Zukünftige zehnmal so viel verdient wie er, ist ein Tiefschlag für Bastians männliches Ego.

    Das Traumpaar stünde vor dem Aus, würden sich nicht die Mütter von Helen und Bastian einschalten. Frau Schröder-Röder erzog ihren Bastian in einer feministischen Frauenkommune. Und Helens Mutter Konstanze sucht das Höchstmaß an Erfüllung beim Shopping auf Kosten ihres Zahnarztgatten. So konträr die Grundpositionen der beiden Frauen auch sind, in einem Punkt stimmen sie doch klar überein: Nur in der Rolle des dressierten Versorgers findet der Mann seine wahre Bestimmung, denn „die Ehe ist eine Erfindung der Frauen zur Unterwerfung des Mannes“.

    Übrigens: Esther Vilars Buch „Der dressierte Mann“ löste nach seinem Erscheinen 1971 eine erhitzte Debatte über die immer noch aktuelle Frage der Gleichberechtigung aus. Aufgrund ihrer These, wonach nicht die Frau durch den Mann unterdrückt werde, sondern umgekehrt der Mann durch die Frau, war die Autorin teilweise groben Anfeindungen und körperlichen Angriffen ausgesetzt. In der Toilette der Münchner Staatsbibliothek etwa wurde Vilar von vier jungen Frauen zusammengeschlagen. Dieser Vorfall sei, so die Autorin, Grund für eine fluchtartige Emigration aus Deutschland gewesen.

  • So 21.02. 18.00 Uhr
    3. Sinfoniekonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Vögel als Konzertsolisten? Natürlich kommen sie nicht leibhaftig auf die Bühne, aber in seinem „Cantus arcticus“ präsentiert der finnische Komponist Einojuhani Rautavaara arktische Vögel als solche, indem er ihre Gesänge als Tonbandzuspiel in seiner Orchesterkomposition verarbeitet. Natur und Kultur treten hier in einen spannenden Dialog, der die Grenze zwischen beiden verschwimmen lässt. Kann der Gesang der Vögel Kunst sein, da sie doch nichts von Kunst wissen? Auch die französische Komponistin Lili Boulanger fängt mit ihrer Komposition in stark an Debussy erinnernder und von seinen Kompositionen beeinflusster Art und Weise die Natur, hier das Morgendämmern im Frühling, ein.

    Seine Uraufführung wird in diesem Konzert das Auftragswerk vom Preisträger des Sondershäuser Kompositionswettbewerbs 2019, Giordano Bruno do Nascimento erleben, das ebenfalls von der Frage nach dem Verhältnis von Kultur und Natur inspiriert ist.

    Und welche klassische Sinfonie kann solch ein vielschichtiges Programm besser abrunden als Beethovens „Pastorale“?

    Übrigens: Menschen hören gern den Gesang der Vögel, aber mögen Vögel auch die Musik der Menschen? Eine New Yorker Künstlerin fand heraus, dass die meisten Vögel auf Musik des französischen Komponisten Claude Debussy abfahren, Finken und Spatzen aber auf Heavy Metal der Gruppe „Metallica“.

  • Mo 22.02. 19.30 Uhr
    Baumann und Clausen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Das Credo von Deutschlands lustigsten Bürokraten: Wer lang im Büro sitzt, macht auch nur Fehler. Willkommen beim neuen Bühnenprogramm von Baumann & Clausen: TATORT BÜRO.  

    Alfred Clausen und Hans-Werner Baumann liefern in ihrer neuen, zweistündigen Show eine Lachsalve nach der anderen. Sie decken die Karteileichen des Büroalltags auf: Hierarchie schlägt Wissen, Vitamin B jegliche Kompetenz.   Wer sich in Zeiten der Digitalisierung so quer stellt wie Baumann und Clausen, weiß ganz schnell: TATORT BÜRO hat nichts mit Taten zu tun. Arbeit ist wie Salz in der Suppe – zu viel davon und du spuckst es sofort aus.

    Baumann & Clausen liefern mit ihrem neuen Bühnenprogramm die lustigsten Antworten der Republik auf alle Fragen, die unter der Käffchentasse brennen. Denn von der Pause lernen, heißt siegen lernen. Ganz nach Alfreds Motto: ich habe heute meinen Wecker mit zur Arbeit genommen, damit er mal sieht, wozu er mich jeden Tag zwingt.  

    Darauf ein Käffchen? BINGO!

  • Do 25.02. 19.30 Uhr
    Evita Theater Nordhausen, Großes Haus

    Viele Besucher konnten in der vergangenen Spielzeit keine Karten mehr ergattern, da alle Vorstellungen restlos ausverkauft waren. Aus diesem Grund zeigen wir diese beliebte und beeindruckende Produktion auch in dieser Saison.

    Nach der Uraufführung 1978 in London eroberte das Musical „Evita“ weltweit die Bühnen. Es erzählt die Geschichte der argentinischen Präsidentengattin Eva Perón, die aufgrund ihres außerordentlichen sozialen Engagements für die Hilfsbedürftigen und Benachteiligten in ihrem Land bis heute als Heilige gefeiert wird. Doch von Evita, die in einer steilen Karriere es selbst schaffte, sich aus ärmsten Verhältnissen herauszuholen, geht nicht nur Glanz aus. Vielen gilt sie als machtgierig und fanatisch. Dieser Zwiespalt reizte auch die Autoren des Musicals Andrew Lloyd Webber und Tim Rice. Für sie bot die schillernde Biografie der argentinischen Präsidentengattin den perfekten Stoff für ein Musical, das Tragik und Komödie, Märchenhaftes und Wirklichkeit in sich vereint und reich ist an mitreißender und gefühlvoller Musik.

     

  • Fr 26.02. 19.30 Uhr
    Der dressierte Mann Theater Nordhausen, Großes Haus

    Bastian und Helen sind ein modernes Paar. Der patente Hausmann und die energische Businessfrau harmonieren scheinbar perfekt. Doch der von Bastian geplante Heiratsantrag beim stimmungsvollen Candle-Light-Dinner platzt im letzten Moment, weil Helen zuvor erzählt, einen hochdotierten Chefposten bekommen zu haben. Die Aussicht, dass seine Zukünftige zehnmal so viel verdient wie er, ist ein Tiefschlag für Bastians männliches Ego.

    Das Traumpaar stünde vor dem Aus, würden sich nicht die Mütter von Helen und Bastian einschalten. Frau Schröder-Röder erzog ihren Bastian in einer feministischen Frauenkommune. Und Helens Mutter Konstanze sucht das Höchstmaß an Erfüllung beim Shopping auf Kosten ihres Zahnarztgatten. So konträr die Grundpositionen der beiden Frauen auch sind, in einem Punkt stimmen sie doch klar überein: Nur in der Rolle des dressierten Versorgers findet der Mann seine wahre Bestimmung, denn „die Ehe ist eine Erfindung der Frauen zur Unterwerfung des Mannes“.

    Übrigens: Esther Vilars Buch „Der dressierte Mann“ löste nach seinem Erscheinen 1971 eine erhitzte Debatte über die immer noch aktuelle Frage der Gleichberechtigung aus. Aufgrund ihrer These, wonach nicht die Frau durch den Mann unterdrückt werde, sondern umgekehrt der Mann durch die Frau, war die Autorin teilweise groben Anfeindungen und körperlichen Angriffen ausgesetzt. In der Toilette der Münchner Staatsbibliothek etwa wurde Vilar von vier jungen Frauen zusammengeschlagen. Dieser Vorfall sei, so die Autorin, Grund für eine fluchtartige Emigration aus Deutschland gewesen.

  • So 28.02. 11.00 Uhr
    Kunstsalon „Kain und Abel“ Kunsthaus Meyenburg, Nordhausen

    In Kooperation mit dem Kunsthaus Meyenburg wird im „Kunstsalon“ die Oper „Kain und Abel“aus den verschiedensten Perspektiven beleuchtet – eine wunderbare Einstimmung auf die Premiere!

    Im Vorfeld unserer Uraufführung von Christoph Ehrenfellners Oper „Kain und Abel“ begeben wir uns dazu auf eine spannende Entdeckungsreise in die Kunst- und Kulturgeschichte dieser bewegenden biblischen Geschichte.

    Wie hat sie Künstler im Allgemeinen angeregt? Was war Christoph Ehrenfellner bei der Komposition seiner Oper wichtig? Welche Sicht hat die Psychologie auf den berühmten Bruderzwist? Und nicht zuletzt: Welche Deutungen gab und gibt es in der Theologie? Die Mitwirkenden in diesem „Kunstsalon“ in Kooperation mit dem Kunsthaus Meyenburg gehen an diesem Vormittag diesen und noch mehr Fragen auf die Spur.

    Mit Susanne Hinsching Leiterin der städtischen Museen Nordhausen, Alexander Nachama Rabbiner Erfurt, Andreas Schwarze Superintendent der evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, Christoph Ehrenfellner Komponist der Oper „Kain und Abel“, Christian Probst Psychologe und Psychotherapeut.

  • Di 02.03. 19.30 Uhr
    Dienstags im Irodion Irodion - Das Theaterrestaurant

    Der Förderverein Theater Nordhausen e. V. lädt ein! Die beliebte Reihe „Dienstags im Irodion“ ist längst zur Tradition geworden. Im Gespräch mit der Vorstandsvorsitzenden Barbara Rinke und Dietrich Rose vom Förderverein erzählen ihre Gäste Spannendes und Wissenswertes aus ihrem Leben.

    Der Eintritt ist frei.

    Mit Manfred Grund - Der Mensch in der Kulturpolitik.

  • Fr 05.03. 19.30 Uhr
    Petruschka - Playdead - Or Theater Nordhausen, Großes Haus

    Dieser Ballettabend trägt die Handschriften gleicher zweier Choreografen. Während Ballettdirektor Ivan Alboresi im ersten Teil mit Igor Strawinskys „Petruschka“ eines der berühmtesten Ballette des 20. Jahrhunderts für sein Ensemble selbst auf die Bühne bringt, hat er mit Douglas Lee für den zweiten Teil einen international renommierten Gastchoreografen nach Nordhausen eingeladen. Der 1977 in London geborene Künstler war viele Jahre lang Solotänzer im Stuttgarter Ballett, für das er zahlreiche Choreografien schuf. Seit 2011 ist er als freischaffender Choreograf u. a. für das Ballett Zürich, das Norwegische Nationalballett, das Atlanta Ballett und das Nederlands Dans Theater II tätig.

    Strawinsky, dessen Todestag sich im April 2021 zum 50. Mal jährt, komponierte „Petruschka“ 1911 zwischen dem „Feuervogel“ und dem skandalumwobenen „Le sacre du printemps“ für die Ballets Russes in Paris. Protagonisten sind die drei Puppen eines Gauklers auf einem Jahrmarkt, die durch Zauberkraft eine Seele erhalten und so zu menschlicher Gestalt gelangen. Realität und Fiktion verschwimmen in diesem eindrucksvollen Ballett, für das Strawinsky eine ungemein sprechende, von folkloristischen Anklängen durchdrungene Musik geschrieben hat. In seiner zweiten Choreografie „????“ (russisch für „Seele“) spürt Ivan Alboresi dem Geheimnis der Seele nach.

    Wie verändern und entwickeln sich Kindheitserinnerungen im Laufe eines Lebens? Gehen sie vielleicht sogar verloren? Diese Gedanken inspirierten Douglas Lee zu seinem Ballett, das er zu großen Teilen mit dem Ballett TN LOS! entwickeln wird. Die zwischen Leichtigkeit und dunkler Färbung changierende Klaviermusik gibt den Rahmen, innerhalb dessen sich die Tänzer bewegen.

    Übrigens: In Paris schuf Strawinsky seine berühmtesten Ballette. Dort soll er auch mit der renommierten Modedesignerin Coco Chanell eine Affäre gehabt haben, die schöpferisch auf beide einen starken Einfluss hatte. So erzählt es zumindest der Film „Coco Chanel & Igor Stravinsky“ aus dem Jahr 2009. Diesem zufolge wäre Coco Chanels berühmtes Parfüm Chanel No. 5 ohne Strawinsky nicht entstanden!

  • So 07.03. 11.00 Uhr

    Wir möchten Sie auf unsere in Vorbereitung stehenden Produktionen neugierig machen und Ihnen erste Einblicke gewähren. Dazu laden wir Sie herzlich zu unseren Inszenierungseinführungen ein.

    Die Regieteams, Mitwirkende und besondere Gäste bieten einen bunten Strauß an Informationen zu den jeweiligen Stücken und den spezifischen Ansätzen ihrer Umsetzung. Natürlich kommt dabei auch die Musik nicht zu kurz!

    Außerdem werden Sie bei jeder Einführungsveranstaltung über den aktuellen Stand der Theatersanierung informiert.
    Bereits ab 10.00 Uhr können Sie ausführlich und lecker frühstücken.

  • So 07.03. 16.00 Uhr
    Tristan und Isolde Theater Nordhausen, Großes Haus

    Schnell ist die Geschichte von Richard Wagners berühmtem Musikdrama „Tristan und Isolde“ in ihren Grundzügen erzählt: Tristan, Gefolgsmann und Neffe König Markes von Cornwall, und Isolde, irische Königstochter, lieben sich. Doch gesellschaftliche und politische Zwänge haben beide bisher daran gehindert, die Liebe dem anderen zu gestehen. Was schlimm ist für Isolde: Tristan soll sie König Marke als Braut zuführen. Mit einem Todestrank will sie daher ihrem eigenen, aber auch Tristans Leben ein Ende setzen.

    Allerdings reicht Brangäne, Isoldes treue Begleiterin, entgegen den Anweisungen ihrer Herrin den beiden nicht den Todes-, sondern den Liebestrank dar. Nachdem Tristan und Isolde ihn zu sich genommen haben, kennt ihre Liebe kein Halten mehr. Doch fühlen sie, dass erst der Tod ihrer Sehnsucht vollends Erfüllung geben wird.

    Das eigentliche Geschehen dieses beeindruckenden Bühnendramas spielt sich in der dicht gewobenen, ungemein sinnlichen Musik Wagners ab. Sie zieht die Zuhörer regelrecht in ein seelisches Erleben hinein, das der Komponist selbst als „zwischen äußerstem Wonneverlangen und allerentschiedenster Todessehnsucht“ beschrieb.

    „Tristan und Isolde“ übte einen enormen Einfluss auf die Kulturgeschichte aus. Das Neue an Wagners Musik manifestiert sich nicht zuletzt in dem berühmt gewordenen eröffnenden „Tristan-Akkord“, dessen revolutionäre Harmonik den Weg in die Moderne ebnete.

    Übrigens: Für Giuseppe Verdi war Wagners „Tristan“ schlichtweg „wunderbar, wunderbar, unsagbar wunderbar“. Clara Schumann hingegen empfand die Oper als „das Widerwärtigste, was ich noch in meinem Leben gesehen und gehört. … Die Liebenden reißen sich förmlich das Herz aus dem Leibe, und die Musik versinnlicht das in den widerlichsten Klängen!“

     

  • Sa 13.03. 17.00 Uhr
    Tristan und Isolde Theater Nordhausen, Großes Haus

    Schnell ist die Geschichte von Richard Wagners berühmtem Musikdrama „Tristan und Isolde“ in ihren Grundzügen erzählt: Tristan, Gefolgsmann und Neffe König Markes von Cornwall, und Isolde, irische Königstochter, lieben sich. Doch gesellschaftliche und politische Zwänge haben beide bisher daran gehindert, die Liebe dem anderen zu gestehen. Was schlimm ist für Isolde: Tristan soll sie König Marke als Braut zuführen. Mit einem Todestrank will sie daher ihrem eigenen, aber auch Tristans Leben ein Ende setzen.

    Allerdings reicht Brangäne, Isoldes treue Begleiterin, entgegen den Anweisungen ihrer Herrin den beiden nicht den Todes-, sondern den Liebestrank dar. Nachdem Tristan und Isolde ihn zu sich genommen haben, kennt ihre Liebe kein Halten mehr. Doch fühlen sie, dass erst der Tod ihrer Sehnsucht vollends Erfüllung geben wird.

    Das eigentliche Geschehen dieses beeindruckenden Bühnendramas spielt sich in der dicht gewobenen, ungemein sinnlichen Musik Wagners ab. Sie zieht die Zuhörer regelrecht in ein seelisches Erleben hinein, das der Komponist selbst als „zwischen äußerstem Wonneverlangen und allerentschiedenster Todessehnsucht“ beschrieb.

    „Tristan und Isolde“ übte einen enormen Einfluss auf die Kulturgeschichte aus. Das Neue an Wagners Musik manifestiert sich nicht zuletzt in dem berühmt gewordenen eröffnenden „Tristan-Akkord“, dessen revolutionäre Harmonik den Weg in die Moderne ebnete.

    Übrigens: Für Giuseppe Verdi war Wagners „Tristan“ schlichtweg „wunderbar, wunderbar, unsagbar wunderbar“. Clara Schumann hingegen empfand die Oper als „das Widerwärtigste, was ich noch in meinem Leben gesehen und gehört. … Die Liebenden reißen sich förmlich das Herz aus dem Leibe, und die Musik versinnlicht das in den widerlichsten Klängen!“

     

  • So 14.03. 18.00 Uhr
    Petruschka - Playdead - Or Theater Nordhausen, Großes Haus

    Dieser Ballettabend trägt die Handschriften gleicher zweier Choreografen. Während Ballettdirektor Ivan Alboresi im ersten Teil mit Igor Strawinskys „Petruschka“ eines der berühmtesten Ballette des 20. Jahrhunderts für sein Ensemble selbst auf die Bühne bringt, hat er mit Douglas Lee für den zweiten Teil einen international renommierten Gastchoreografen nach Nordhausen eingeladen. Der 1977 in London geborene Künstler war viele Jahre lang Solotänzer im Stuttgarter Ballett, für das er zahlreiche Choreografien schuf. Seit 2011 ist er als freischaffender Choreograf u. a. für das Ballett Zürich, das Norwegische Nationalballett, das Atlanta Ballett und das Nederlands Dans Theater II tätig.

    Strawinsky, dessen Todestag sich im April 2021 zum 50. Mal jährt, komponierte „Petruschka“ 1911 zwischen dem „Feuervogel“ und dem skandalumwobenen „Le sacre du printemps“ für die Ballets Russes in Paris. Protagonisten sind die drei Puppen eines Gauklers auf einem Jahrmarkt, die durch Zauberkraft eine Seele erhalten und so zu menschlicher Gestalt gelangen. Realität und Fiktion verschwimmen in diesem eindrucksvollen Ballett, für das Strawinsky eine ungemein sprechende, von folkloristischen Anklängen durchdrungene Musik geschrieben hat. In seiner zweiten Choreografie „????“ (russisch für „Seele“) spürt Ivan Alboresi dem Geheimnis der Seele nach.

    Wie verändern und entwickeln sich Kindheitserinnerungen im Laufe eines Lebens? Gehen sie vielleicht sogar verloren? Diese Gedanken inspirierten Douglas Lee zu seinem Ballett, das er zu großen Teilen mit dem Ballett TN LOS! entwickeln wird. Die zwischen Leichtigkeit und dunkler Färbung changierende Klaviermusik gibt den Rahmen, innerhalb dessen sich die Tänzer bewegen.

    Übrigens: In Paris schuf Strawinsky seine berühmtesten Ballette. Dort soll er auch mit der renommierten Modedesignerin Coco Chanell eine Affäre gehabt haben, die schöpferisch auf beide einen starken Einfluss hatte. So erzählt es zumindest der Film „Coco Chanel & Igor Stravinsky“ aus dem Jahr 2009. Diesem zufolge wäre Coco Chanels berühmtes Parfüm Chanel No. 5 ohne Strawinsky nicht entstanden!

  • Fr 19.03. 19.30 Uhr
    Premiere:
    Kain und Abel/Gianni Schicchi
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    Dieser Opernabend verbindet zwei Einakter, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Tragik und Komik stehen ebenso nebeneinander wie zwei ganz verschiedene Klangsprachen. Und doch gibt es Verbindendes, denn beide Werke erzählen eine Familiengeschichte.

    „Kain und Abel“
    Von der ältesten Familiengeschichte überhaupt handelt Christoph Ehrenfellners tragische Oper „Kain und Abel“, die eigens für das Theater Nordhausen entstand. Der strenge Gott-Vater bevorzugt Abel und zeigt gegenüber seinem Erstgeborenen Kain eine besondere Härte. Den Mord Kains an seinem Bruder aus Kränkung und Eifersucht beantwortet der Vater mit dessen Verbannung und dem Kainsmal. Evas Klage über den Verlust beider Söhne rahmt das archaische Geschehen ein. Es schließt mit einer überraschenden, aber konsequenten Entscheidung Evas, die weit über die biblische Geschichte hinausgeht.

    „Gianni Schicchi“
    Puccini schrieb „Gianni Schicchi“ 1918 als heiter-komisches Schlussstück seiner Operntrilogie „Il trittico“. Weil der reiche, soeben dahingeschiedene Buoso Donati seine gesamte Verwandtschaft enterbt hat, bittet diese den gerissenen Gianni Schicchi um Hilfe. Er erklärt sich bereit. Allerdings erkennt die Verwandtschaft erst zu spät, dass Schicchi die Ränke nur zu seinem eigenen Vorteil schmiedet. Raffiniert entlarvt die Musik, aus der Laurettas empfindsame Arie „O mio babbino caro“ herausragt, List und Scheinheiligkeit. Wir bringen Puccinis hintergründiges Opernkleinod mit jungen Sängerinnen und Sängern der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar auf die Nordhäuser Bühne.

    Übrigens: Auch 1983 zeigte das Theater Nordhausen Puccinis heiteren Einakter „Gianni Schicchi“. Dass selbst die Darsteller auf der Bühne lachten, lag allerdings nicht an der skuril-heiteren Handlung: Aus dem Bett des verstorbenen Buoso Donati erklangen tiefe Schnarcher. Der Statist, der zuvor dem Alkohol zugesprochen hatte, war eingeschlafen, verdiente sein Geld gewissermaßen im Schlaf!

     

  • Sa 20.03. 19.00 Uhr
    3. Kammerkonzert Kunsthaus Meyenburg, Nordhausen

    Kammermusik ist gegenüber den überwiegend sinfonisch geprägten Konzertprogrammen unseres Spielplans immer etwas Besonderes. In dieser Spielzeit bieten wir zum zweiten Mal eine Konzertreihe an, die ausschließlich kleinere Besetzungen präsentiert und den Musikerinnen und Musikern des Loh-Orchesters Sondershausen die Möglichkeit gibt, faszinierende Kammermusikwerke in selbst gestalteten Programmen zu Gehör zu bringen.

    Antonín Dvorák wählte für sein zweites Streichquintett die seltenere Besetzung mit Kontrabass, wodurch ein stärkeres Bassfundament entsteht und das Werk stellenweise fast orchestral klingt. Im Septett des französischen Komponisten Camille Saint-Saëns treten dann noch Trompete und Klavier hinzu. Dieses Werk nimmt die Zuhörer mit auf eine kurzweilige Reise durch verschiedenste Musikstile und -formen vom Barock bis zur Romantik.

  • Sa 20.03. 19.30 Uhr
    Der dressierte Mann Theater Nordhausen, Großes Haus

    Bastian und Helen sind ein modernes Paar. Der patente Hausmann und die energische Businessfrau harmonieren scheinbar perfekt. Doch der von Bastian geplante Heiratsantrag beim stimmungsvollen Candle-Light-Dinner platzt im letzten Moment, weil Helen zuvor erzählt, einen hochdotierten Chefposten bekommen zu haben. Die Aussicht, dass seine Zukünftige zehnmal so viel verdient wie er, ist ein Tiefschlag für Bastians männliches Ego.

    Das Traumpaar stünde vor dem Aus, würden sich nicht die Mütter von Helen und Bastian einschalten. Frau Schröder-Röder erzog ihren Bastian in einer feministischen Frauenkommune. Und Helens Mutter Konstanze sucht das Höchstmaß an Erfüllung beim Shopping auf Kosten ihres Zahnarztgatten. So konträr die Grundpositionen der beiden Frauen auch sind, in einem Punkt stimmen sie doch klar überein: Nur in der Rolle des dressierten Versorgers findet der Mann seine wahre Bestimmung, denn „die Ehe ist eine Erfindung der Frauen zur Unterwerfung des Mannes“.

    Übrigens: Esther Vilars Buch „Der dressierte Mann“ löste nach seinem Erscheinen 1971 eine erhitzte Debatte über die immer noch aktuelle Frage der Gleichberechtigung aus. Aufgrund ihrer These, wonach nicht die Frau durch den Mann unterdrückt werde, sondern umgekehrt der Mann durch die Frau, war die Autorin teilweise groben Anfeindungen und körperlichen Angriffen ausgesetzt. In der Toilette der Münchner Staatsbibliothek etwa wurde Vilar von vier jungen Frauen zusammengeschlagen. Dieser Vorfall sei, so die Autorin, Grund für eine fluchtartige Emigration aus Deutschland gewesen.

  • So 21.03. 14.30 Uhr
    Kain und Abel/Gianni Schicchi Theater Nordhausen, Großes Haus

    Dieser Opernabend verbindet zwei Einakter, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Tragik und Komik stehen ebenso nebeneinander wie zwei ganz verschiedene Klangsprachen. Und doch gibt es Verbindendes, denn beide Werke erzählen eine Familiengeschichte.

    „Kain und Abel“
    Von der ältesten Familiengeschichte überhaupt handelt Christoph Ehrenfellners tragische Oper „Kain und Abel“, die eigens für das Theater Nordhausen entstand. Der strenge Gott-Vater bevorzugt Abel und zeigt gegenüber seinem Erstgeborenen Kain eine besondere Härte. Den Mord Kains an seinem Bruder aus Kränkung und Eifersucht beantwortet der Vater mit dessen Verbannung und dem Kainsmal. Evas Klage über den Verlust beider Söhne rahmt das archaische Geschehen ein. Es schließt mit einer überraschenden, aber konsequenten Entscheidung Evas, die weit über die biblische Geschichte hinausgeht.

    „Gianni Schicchi“
    Puccini schrieb „Gianni Schicchi“ 1918 als heiter-komisches Schlussstück seiner Operntrilogie „Il trittico“. Weil der reiche, soeben dahingeschiedene Buoso Donati seine gesamte Verwandtschaft enterbt hat, bittet diese den gerissenen Gianni Schicchi um Hilfe. Er erklärt sich bereit. Allerdings erkennt die Verwandtschaft erst zu spät, dass Schicchi die Ränke nur zu seinem eigenen Vorteil schmiedet. Raffiniert entlarvt die Musik, aus der Laurettas empfindsame Arie „O mio babbino caro“ herausragt, List und Scheinheiligkeit. Wir bringen Puccinis hintergründiges Opernkleinod mit jungen Sängerinnen und Sängern der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar auf die Nordhäuser Bühne.

    Übrigens: Auch 1983 zeigte das Theater Nordhausen Puccinis heiteren Einakter „Gianni Schicchi“. Dass selbst die Darsteller auf der Bühne lachten, lag allerdings nicht an der skuril-heiteren Handlung: Aus dem Bett des verstorbenen Buoso Donati erklangen tiefe Schnarcher. Der Statist, der zuvor dem Alkohol zugesprochen hatte, war eingeschlafen, verdiente sein Geld gewissermaßen im Schlaf!

     

  • So 21.03. 18.00 Uhr
    Premiere:
    Lauter schwarze Schafe
    Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    In jeder Stadt gibt es eine Kneipe wie das „Huckebein“. Die meisten, die hier sitzen, sich die Zeit vertreiben und Karten spielen, haben nicht viel Geld. Aber das spielt keine Rolle für Hannah, die gute Seele hinter dem Tresen. Seit 30 Jahren führt sie die kleine Kneipe in Bahn hofsnähe, und sie lässt sich von nichts und niemandem einschüchtern! Weder Rohrbrüche noch das Nichtraucherschutzgesetz konnten sie und ihre Kneipe in die Knie zwingen.

    Aber jetzt soll das Bahnhofsviertel gentrifiziert werden und das bekommen die „schwarzen Schafe“ der Stadt als erste zu spüren: Harri, Bernd und der Professor leben schon lange ohne festen Wohnsitz, aber als ihre Schlafstätte abgerissen wird, bleibt ihnen als Zufluchts ort nur noch das „Huckebein“.

    Doch auch für Hannah und ihre Kneipe wird es ungemütlich: Die Stadtverwaltung setzt sie unter Druck und droht mit Zwangsräumung. Als die Presse auf den Konflikt der Kneipenwirtin mit der Stadt aufmerksam wird, schöpfen Hannah und die schwarzen Schafe neue Hoffnung

    Übrigens: „Um ein tadelloses Mitglied einer Schafsherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.“ (Albert Einstein)

  • Fr 26.03. 19.30 Uhr
    Kain und Abel/Gianni Schicchi Theater Nordhausen, Großes Haus

    Dieser Opernabend verbindet zwei Einakter, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Tragik und Komik stehen ebenso nebeneinander wie zwei ganz verschiedene Klangsprachen. Und doch gibt es Verbindendes, denn beide Werke erzählen eine Familiengeschichte.

    „Kain und Abel“
    Von der ältesten Familiengeschichte überhaupt handelt Christoph Ehrenfellners tragische Oper „Kain und Abel“, die eigens für das Theater Nordhausen entstand. Der strenge Gott-Vater bevorzugt Abel und zeigt gegenüber seinem Erstgeborenen Kain eine besondere Härte. Den Mord Kains an seinem Bruder aus Kränkung und Eifersucht beantwortet der Vater mit dessen Verbannung und dem Kainsmal. Evas Klage über den Verlust beider Söhne rahmt das archaische Geschehen ein. Es schließt mit einer überraschenden, aber konsequenten Entscheidung Evas, die weit über die biblische Geschichte hinausgeht.

    „Gianni Schicchi“
    Puccini schrieb „Gianni Schicchi“ 1918 als heiter-komisches Schlussstück seiner Operntrilogie „Il trittico“. Weil der reiche, soeben dahingeschiedene Buoso Donati seine gesamte Verwandtschaft enterbt hat, bittet diese den gerissenen Gianni Schicchi um Hilfe. Er erklärt sich bereit. Allerdings erkennt die Verwandtschaft erst zu spät, dass Schicchi die Ränke nur zu seinem eigenen Vorteil schmiedet. Raffiniert entlarvt die Musik, aus der Laurettas empfindsame Arie „O mio babbino caro“ herausragt, List und Scheinheiligkeit. Wir bringen Puccinis hintergründiges Opernkleinod mit jungen Sängerinnen und Sängern der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar auf die Nordhäuser Bühne.

    Übrigens: Auch 1983 zeigte das Theater Nordhausen Puccinis heiteren Einakter „Gianni Schicchi“. Dass selbst die Darsteller auf der Bühne lachten, lag allerdings nicht an der skuril-heiteren Handlung: Aus dem Bett des verstorbenen Buoso Donati erklangen tiefe Schnarcher. Der Statist, der zuvor dem Alkohol zugesprochen hatte, war eingeschlafen, verdiente sein Geld gewissermaßen im Schlaf!

     

  • So 28.03. 18.00 Uhr
    4. Sinfoniekonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Mit einem frühlingshaften Konzert begrüßt das Loh-Orchester die neue Jahreszeit, in der es überall grünt und blüht. Felix Mendelssohn Bartholdy und Robert Schumann befanden sich in einem ähnlichen Schaffensrausch und brauchten jeweils nur ein paar Tage für die Komposition der in unserem Sinfoniekonzert gespielten Werke. Mendelssohn hatte 1839 auf die Anfrage des Leipziger Theaters die Ouvertüre zu dem Schauspiel „Ruy Blas“ von Viktor Hugo komponiert, obwohl er das Schauspiel für „so ganz abscheulich und unter jeder Würde“ hielt, „wie man’s gar nicht glauben kann“. Dass Mendelssohn sein Werk weniger an das Schauspiel binden wollte, sondern als Konzertstück sah, machte er selbst deutlich, indem er es kurze Zeit darauf im Gewandhauskonzert dirigierte.

    Robert Schumann skizzierte seine 1. Sinfonie an nur vier Tagen im Januar 1841, „in jenem Frühlingsdrang, der den Menschen wohl bis in das höchste Alter hinreißt und in jedem Jahr von neuem überfällt“, wie er selbst dazu schrieb. Ihre Uraufführung erlebte sie im März 1841 durch Felix Mendelssohn Bartholdy und das Gewandhausorchester ebenfalls in Leipzig.

    Eines der von Robert Schumann am meisten gepriesenen Klavierkonzerte war das 4. Klavierkonzert von Ludwig van Beethoven, das dieser in den Jahren 1805 und 1806 komponiert hatte und 1807 selbst am Klavier uraufführte. Die Art und Weise, wie Beethoven hier Klavierpart und Orchesterpart sinfonisch verwebt, wurde Inspiration für viele Komponisten nach ihm. Besonders der zauberhafte Mittelsatz, der häufig mit dem Bezwingen der Unterwelt (Orchester) durch Orpheus, den Sänger der Liebe (Klavier) in Verbindung gebracht wird, zeigt Beethovens ganze Kunst des Dialogisierens.

    Übrigens: Herbert Grönemeyer und Nastasia Kinsky spielten Robert und Clara Schumann in dem auch in weiteren Rollen glänzend besetzten Film „Frühlingssinfonie“ von Peter Schamoni aus dem Jahr 1983. Er erzählt Clara Schumanns Leben und Karriere als Pianistin und ihre Liebe zu Robert Schumann bis zur Heirat und der erfolgreichen Uraufführung der „Frühlingsinfonie“.

  • Do 01.04. 18.00 Uhr
    Premiere:
    Das Dschungelbuch
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    Unter den Zappelinis ist das Dschungelfieber ausgebrochen. Dagegen ist so manches Kraut in der Welt gewachsen. Um das Heilmittel zu finden, streifen sie abenteuerlustig durch eine Wildnis aus Purzelbäumen, Schlangenarmen, Akrodilen, Vertikaltuch-Sümpfen und Stelzen-Palmen. Sie schlagen sich durchs Elefantengras und hangeln an Lianen. Doch plötzlich fehlt die kleinste Artistin. Mo ist im Urwald verschwunden und keine Spur von ihr zu finden. Während sich ein akrobatischer Suchtrupp versammelt, hat Mo schon neue Freunde gefunden. Sie schlägt mit Balu ein Rad, tanzt mit dem Wolf und jagt mit Baghira blaue Falter. Aber die Freude ist kurz, denn im dichten, schaurigen Urwald lauern hungrige Gefahren.

    Der Junge Zirkus Zappelini lädt das Publikum zu einem Besuch in den Dschungel ein und begegnet dabei allen wundersamen Tieren und Abenteuern aus dem bekannten Buch von Rudyard Kipling.

  • So 11.04. 11.00 Uhr
    2. Kissenkonzert Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    Für Eltern, die ihre Kinder für Musik begeistern möchten, sind diese Konzerte genau das Richtige. Kammermusikgruppen des Loh-Orchesters führen die Kleinsten spielerisch an die Musik heran, stellen die Instrumente vor und animieren zum Mitmachen.

    Mit drei Jahren probierte Mozart schon das Klavier aus. Kurze Zeit später gab sein Vater ihm Geigen- und Klavierunterricht, und mit fünf Jahren komponierte er sein erstes Klavierstück! Wie das Leben des kleinen Wolferl dann weiterging, wie seine ersten Kompositionen entstanden und wie sie klingen, entdecken wir in diesem Konzert.

  • So 11.04. 18.00 Uhr
    Evita Theater Nordhausen, Großes Haus

    Viele Besucher konnten in der vergangenen Spielzeit keine Karten mehr ergattern, da alle Vorstellungen restlos ausverkauft waren. Aus diesem Grund zeigen wir diese beliebte und beeindruckende Produktion auch in dieser Saison.

    Nach der Uraufführung 1978 in London eroberte das Musical „Evita“ weltweit die Bühnen. Es erzählt die Geschichte der argentinischen Präsidentengattin Eva Perón, die aufgrund ihres außerordentlichen sozialen Engagements für die Hilfsbedürftigen und Benachteiligten in ihrem Land bis heute als Heilige gefeiert wird. Doch von Evita, die in einer steilen Karriere es selbst schaffte, sich aus ärmsten Verhältnissen herauszuholen, geht nicht nur Glanz aus. Vielen gilt sie als machtgierig und fanatisch. Dieser Zwiespalt reizte auch die Autoren des Musicals Andrew Lloyd Webber und Tim Rice. Für sie bot die schillernde Biografie der argentinischen Präsidentengattin den perfekten Stoff für ein Musical, das Tragik und Komödie, Märchenhaftes und Wirklichkeit in sich vereint und reich ist an mitreißender und gefühlvoller Musik.

     

  • Fr 16.04. 19.30 Uhr
    Premiere:
    Cyrano de Bergerac
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    Wie die Nase eines Mannes, so sein Johannes, behauptet der Volksmund. Es ist nicht überliefert, ob der Schriftsteller Edmond Rostand, als er Cyrano einen markanten Riechkolben verpasste, über die tiefere Bedeutung seines Kunstgriffs nachdachte. Der Titelheld Cyrano de Bergerac, selbst ein französischer Dichter des 17. Jahrhunderts, leidet unter seiner riesigen Nase. So mancher Spötter stirbt im Duell.

    Da er, in seine gutaussehende Cousine Roxane verliebt, ihre Absage fürchtet, verbirgt er seine wahren Gefühle. Um Roxane nicht dem Grafen Guiche auszusetzen, der sie als seine Geliebte einfordert, wählt er das kleinere Übel und leiht dem zwar hübschen aber als „arger Dummkopf“ geltenden Christian von Neuvillette sein poetisches Talent. Denn auch Christian hat ein Auge auf Roxane geworfen. So werden die romantischen Ansprüche der Angebeteten befriedigt, und schließlich heiratet Neuvillette Roxane. 14 Jahre später, als Witwe in einem Kloster zurückgezogen lebend, erfährt sie die Wahrheit über die echte Urheberschaft der von ihr sorgsam gehüteten Liebesgedichte …

    Übrigens: Nasenkorrekturen gehören mit zu den häufigsten Schönheitsoperationen weltweit. In den Vereinigten Staaten z. B. ließen sich 2017 etwa 13 Prozent mehr Menschen operieren als im Vorjahr. Eine der maßgeblichen Ursache für diesen anhaltenden Trend ist, dass Selfies die Nase ungewöhnlich groß wirken lassen.

  • Sa 17.04. 19.30 Uhr
    Petruschka - Playdead - Or Theater Nordhausen, Großes Haus

    Dieser Ballettabend trägt die Handschriften gleicher zweier Choreografen. Während Ballettdirektor Ivan Alboresi im ersten Teil mit Igor Strawinskys „Petruschka“ eines der berühmtesten Ballette des 20. Jahrhunderts für sein Ensemble selbst auf die Bühne bringt, hat er mit Douglas Lee für den zweiten Teil einen international renommierten Gastchoreografen nach Nordhausen eingeladen. Der 1977 in London geborene Künstler war viele Jahre lang Solotänzer im Stuttgarter Ballett, für das er zahlreiche Choreografien schuf. Seit 2011 ist er als freischaffender Choreograf u. a. für das Ballett Zürich, das Norwegische Nationalballett, das Atlanta Ballett und das Nederlands Dans Theater II tätig.

    Strawinsky, dessen Todestag sich im April 2021 zum 50. Mal jährt, komponierte „Petruschka“ 1911 zwischen dem „Feuervogel“ und dem skandalumwobenen „Le sacre du printemps“ für die Ballets Russes in Paris. Protagonisten sind die drei Puppen eines Gauklers auf einem Jahrmarkt, die durch Zauberkraft eine Seele erhalten und so zu menschlicher Gestalt gelangen. Realität und Fiktion verschwimmen in diesem eindrucksvollen Ballett, für das Strawinsky eine ungemein sprechende, von folkloristischen Anklängen durchdrungene Musik geschrieben hat. In seiner zweiten Choreografie „????“ (russisch für „Seele“) spürt Ivan Alboresi dem Geheimnis der Seele nach.

    Wie verändern und entwickeln sich Kindheitserinnerungen im Laufe eines Lebens? Gehen sie vielleicht sogar verloren? Diese Gedanken inspirierten Douglas Lee zu seinem Ballett, das er zu großen Teilen mit dem Ballett TN LOS! entwickeln wird. Die zwischen Leichtigkeit und dunkler Färbung changierende Klaviermusik gibt den Rahmen, innerhalb dessen sich die Tänzer bewegen.

    Übrigens: In Paris schuf Strawinsky seine berühmtesten Ballette. Dort soll er auch mit der renommierten Modedesignerin Coco Chanell eine Affäre gehabt haben, die schöpferisch auf beide einen starken Einfluss hatte. So erzählt es zumindest der Film „Coco Chanel & Igor Stravinsky“ aus dem Jahr 2009. Diesem zufolge wäre Coco Chanels berühmtes Parfüm Chanel No. 5 ohne Strawinsky nicht entstanden!

  • So 18.04. 18.00 Uhr
    5. Sinfoniekonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Tschechisches Musikantentum ist legendär und wird auch diesem Konzert seinen Stempel aufdrücken. Im Konzert werden ebenso die nachdenklichen musikalischen Seiten der böhmischen und mährischen Seele zum Klingen gebracht. Antonín Dvořák vertritt mit seinen „Legenden“ und seiner „Tschechischen Suite“  die romantische Musik. Bohuslav Martinů und Leoš Janáçek komponierten aus den Erfahrungen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, das nicht nur in der Musik große Umbrüche brachte, sondern für jeden einzelnen Menschen Schicksalhaftes bereit hielt. Mit Martinus Rhapsodie für Viola und Orchester, komponiert 1952, wird ein Soloinstrument erklingen, das immer hinter der Violine zurücksteht und dem nur wenige Komponisten Konzerte gewidmet haben. Martinus Konzert vermag es, den variantenreichen Klang und die virtuosen wie melodiösen Möglichkeiten des Instruments auszureizen, er akzentuiert hier insbesondere die melancholischen Farben.

    Tschechisches Musikantentum ist legendär und wird auch diesem Konzert seinen Stempel aufdrücken. Im Konzert werden ebenso die nachdenklichen musikalischen Seiten der böhmischen und mährischen Seele zum Klingen gebracht. Antonín Dvořak vertritt mit seinen „Legenden“ und seiner „Tschechischen Suite“  die romantische Musik. Bohuslav Martinů Martinů und Leoš Janáçek komponierten aus den Erfahrungen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, das nicht nur in der Musik große Umbrüche brachte, sondern für jeden einzelnen Menschen Schicksalhaftes bereit hielt.

    Leoš Janácek ist vor allem für seine Opern berühmt, seine Art, die tschechische Sprache in Sprechgesang umzusetzen, sucht ihresgleichen. Seine Oper „Kát' a Kabanová“ nach Alexander Ostrowskis Roman „Das Gewitter“ wurde vor 100 Jahren, am 23. November 1921, in Brno (Brünn) uraufgeführt. Die Themen um unerfüllte heimliche Liebe mit tragischem Ausgang, um die Stellung der Frau in einer verkrusteten Gesellschaft und die Unmöglichkeit, sich Freiräume zu erkämpfen, sind aktuell wie eh und je. Janácek erfand dazu eine zu Herzen gehende Musik, die gleichzeitig hochromantisch und modern ist. Übrigens: Der tschechische Komponist Bohuslav Martinu entwickelte schon in seiner Kindheit einen besonderen Blick auf die Welt, den er sich sein ganzes Leben lang bewahrte. Der Grund dafür war sicher auch die Tatsache, dass er als Kind einer Türmerfamilie auf dem Kirchturm seines Heimatortes Poli?ka geboren wurde und aufwuchs.

  • Di 20.04. 19.00 Uhr
    Küchenklatsch bei Klajner Theater Nordhausen, Oberes Foyer

    Intendant Daniel Klajner bringt den Südharz zum Kochen! Die beliebte und äußerst erfolgreiche Theaterkochshow „Küchenklatsch bei Klajner“ setzen wir auch in dieser Spielzeit 2020/21 fort. Als Gäste lädt sich der Intendant Persönlichkeiten aus dem TN LOS!, dem Südharz, Thüringen und aller Welt ein, um mit ihnen über das Leben, die Welt und das Theater zu plaudern und zu diskutieren. Und natürlich kommt dabei das Kulinarische nicht zu kurz!

    Mit Ballett TN LOS! und Louiza Radeva, Leiterin der Tanzschule Radeva

  • Fr 23.04. 19.30 Uhr
    Petruschka - Playdead - Or Theater Nordhausen, Großes Haus

    Dieser Ballettabend trägt die Handschriften gleicher zweier Choreografen. Während Ballettdirektor Ivan Alboresi im ersten Teil mit Igor Strawinskys „Petruschka“ eines der berühmtesten Ballette des 20. Jahrhunderts für sein Ensemble selbst auf die Bühne bringt, hat er mit Douglas Lee für den zweiten Teil einen international renommierten Gastchoreografen nach Nordhausen eingeladen. Der 1977 in London geborene Künstler war viele Jahre lang Solotänzer im Stuttgarter Ballett, für das er zahlreiche Choreografien schuf. Seit 2011 ist er als freischaffender Choreograf u. a. für das Ballett Zürich, das Norwegische Nationalballett, das Atlanta Ballett und das Nederlands Dans Theater II tätig.

    Strawinsky, dessen Todestag sich im April 2021 zum 50. Mal jährt, komponierte „Petruschka“ 1911 zwischen dem „Feuervogel“ und dem skandalumwobenen „Le sacre du printemps“ für die Ballets Russes in Paris. Protagonisten sind die drei Puppen eines Gauklers auf einem Jahrmarkt, die durch Zauberkraft eine Seele erhalten und so zu menschlicher Gestalt gelangen. Realität und Fiktion verschwimmen in diesem eindrucksvollen Ballett, für das Strawinsky eine ungemein sprechende, von folkloristischen Anklängen durchdrungene Musik geschrieben hat. In seiner zweiten Choreografie „????“ (russisch für „Seele“) spürt Ivan Alboresi dem Geheimnis der Seele nach.

    Wie verändern und entwickeln sich Kindheitserinnerungen im Laufe eines Lebens? Gehen sie vielleicht sogar verloren? Diese Gedanken inspirierten Douglas Lee zu seinem Ballett, das er zu großen Teilen mit dem Ballett TN LOS! entwickeln wird. Die zwischen Leichtigkeit und dunkler Färbung changierende Klaviermusik gibt den Rahmen, innerhalb dessen sich die Tänzer bewegen.

    Übrigens: In Paris schuf Strawinsky seine berühmtesten Ballette. Dort soll er auch mit der renommierten Modedesignerin Coco Chanell eine Affäre gehabt haben, die schöpferisch auf beide einen starken Einfluss hatte. So erzählt es zumindest der Film „Coco Chanel & Igor Stravinsky“ aus dem Jahr 2009. Diesem zufolge wäre Coco Chanels berühmtes Parfüm Chanel No. 5 ohne Strawinsky nicht entstanden!

  • Sa 24.04. 19.30 Uhr
    Kain und Abel/Gianni Schicchi Theater Nordhausen, Großes Haus

    Dieser Opernabend verbindet zwei Einakter, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Tragik und Komik stehen ebenso nebeneinander wie zwei ganz verschiedene Klangsprachen. Und doch gibt es Verbindendes, denn beide Werke erzählen eine Familiengeschichte.

    „Kain und Abel“
    Von der ältesten Familiengeschichte überhaupt handelt Christoph Ehrenfellners tragische Oper „Kain und Abel“, die eigens für das Theater Nordhausen entstand. Der strenge Gott-Vater bevorzugt Abel und zeigt gegenüber seinem Erstgeborenen Kain eine besondere Härte. Den Mord Kains an seinem Bruder aus Kränkung und Eifersucht beantwortet der Vater mit dessen Verbannung und dem Kainsmal. Evas Klage über den Verlust beider Söhne rahmt das archaische Geschehen ein. Es schließt mit einer überraschenden, aber konsequenten Entscheidung Evas, die weit über die biblische Geschichte hinausgeht.

    „Gianni Schicchi“
    Puccini schrieb „Gianni Schicchi“ 1918 als heiter-komisches Schlussstück seiner Operntrilogie „Il trittico“. Weil der reiche, soeben dahingeschiedene Buoso Donati seine gesamte Verwandtschaft enterbt hat, bittet diese den gerissenen Gianni Schicchi um Hilfe. Er erklärt sich bereit. Allerdings erkennt die Verwandtschaft erst zu spät, dass Schicchi die Ränke nur zu seinem eigenen Vorteil schmiedet. Raffiniert entlarvt die Musik, aus der Laurettas empfindsame Arie „O mio babbino caro“ herausragt, List und Scheinheiligkeit. Wir bringen Puccinis hintergründiges Opernkleinod mit jungen Sängerinnen und Sängern der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar auf die Nordhäuser Bühne.

    Übrigens: Auch 1983 zeigte das Theater Nordhausen Puccinis heiteren Einakter „Gianni Schicchi“. Dass selbst die Darsteller auf der Bühne lachten, lag allerdings nicht an der skuril-heiteren Handlung: Aus dem Bett des verstorbenen Buoso Donati erklangen tiefe Schnarcher. Der Statist, der zuvor dem Alkohol zugesprochen hatte, war eingeschlafen, verdiente sein Geld gewissermaßen im Schlaf!

     

  • So 25.04. 14.30 Uhr
    Cyrano de Bergerac Theater Nordhausen, Großes Haus

    Wie die Nase eines Mannes, so sein Johannes, behauptet der Volksmund. Es ist nicht überliefert, ob der Schriftsteller Edmond Rostand, als er Cyrano einen markanten Riechkolben verpasste, über die tiefere Bedeutung seines Kunstgriffs nachdachte. Der Titelheld Cyrano de Bergerac, selbst ein französischer Dichter des 17. Jahrhunderts, leidet unter seiner riesigen Nase. So mancher Spötter stirbt im Duell.

    Da er, in seine gutaussehende Cousine Roxane verliebt, ihre Absage fürchtet, verbirgt er seine wahren Gefühle. Um Roxane nicht dem Grafen Guiche auszusetzen, der sie als seine Geliebte einfordert, wählt er das kleinere Übel und leiht dem zwar hübschen aber als „arger Dummkopf“ geltenden Christian von Neuvillette sein poetisches Talent. Denn auch Christian hat ein Auge auf Roxane geworfen. So werden die romantischen Ansprüche der Angebeteten befriedigt, und schließlich heiratet Neuvillette Roxane. 14 Jahre später, als Witwe in einem Kloster zurückgezogen lebend, erfährt sie die Wahrheit über die echte Urheberschaft der von ihr sorgsam gehüteten Liebesgedichte …

    Übrigens: Nasenkorrekturen gehören mit zu den häufigsten Schönheitsoperationen weltweit. In den Vereinigten Staaten z. B. ließen sich 2017 etwa 13 Prozent mehr Menschen operieren als im Vorjahr. Eine der maßgeblichen Ursache für diesen anhaltenden Trend ist, dass Selfies die Nase ungewöhnlich groß wirken lassen.

  • Fr 30.04. 19.30 Uhr
    Premiere:
    L'elisir d'amore (Der Liebestrank)
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    Liebe macht blind, manchmal jedenfalls. In Gaetano Donizettis Erfolgsoper „L’elisir d’amore“ fällt der junge Nemorino, der in die wohlhabende Adina verliebt ist, auf den reisenden „Arzt“ Dulcamara rein. Dieser ist nichts anderes als ein großer Schwindler und bietet ganz normalen Wein als Liebestrank an. Nemorino kauft ihn nur allzu gerne, denn er hofft, damit seinem Liebesglück auf die Sprünge zu helfen. Schließlich, so denkt er, zeigte ein Liebestrank auch bei Tristan und Isolde einst Erfolg. Zu seinem Leidwesen geht die Angebetete aber auf die Avancen des Sergeanten Belcore ein. Dass Adina sich schließlich doch Nemorino zuwendet, führt er auf die Wirkung des „Liebestranks“ zurück, was nicht ganz falsch ist, der Wein nimmt Nemorino immerhin seine Schüchternheit. Doch den letzten Anstoß für Adinas Entscheidung gibt ihre wachsende Eifersucht, denn eine überraschende Erbschaft macht Nemorino mit einem Schlag zu einem begehrten Junggesellen …

    Mit viel Humor ist die Geschichte in Donizettis komischer Oper aus dem Jahr 1832 gespickt. Gleichwohl nimmt seine an eingängigen Melodien reiche Musik die Protagonisten ernst, ergründet auch die Tiefen seelischen Erlebens und bleibt dabei doch immer leichtfüßig.

    Übrigens: Dass Donizetti, der mit 38 Jahren bereits 50 Opern zu Papier gebracht hatte, in einer wahnsinnigen Schnelligkeit komponierte und damit den Wunsch des damaligen Opernpublikums nach immer neuer Unterhaltung zu erfüllen versuchte, brachte ihm nicht nur Zuspruch ein. Von Heinrich Heine ist die spöttische Bemerkung überliefert, dass Donizetti in seiner Fruchtbarkeit nur den Kaninchen nachstehe …

     

  • So 02.05. 18.00 Uhr
    Cyrano de Bergerac Theater Nordhausen, Großes Haus

    Wie die Nase eines Mannes, so sein Johannes, behauptet der Volksmund. Es ist nicht überliefert, ob der Schriftsteller Edmond Rostand, als er Cyrano einen markanten Riechkolben verpasste, über die tiefere Bedeutung seines Kunstgriffs nachdachte. Der Titelheld Cyrano de Bergerac, selbst ein französischer Dichter des 17. Jahrhunderts, leidet unter seiner riesigen Nase. So mancher Spötter stirbt im Duell.

    Da er, in seine gutaussehende Cousine Roxane verliebt, ihre Absage fürchtet, verbirgt er seine wahren Gefühle. Um Roxane nicht dem Grafen Guiche auszusetzen, der sie als seine Geliebte einfordert, wählt er das kleinere Übel und leiht dem zwar hübschen aber als „arger Dummkopf“ geltenden Christian von Neuvillette sein poetisches Talent. Denn auch Christian hat ein Auge auf Roxane geworfen. So werden die romantischen Ansprüche der Angebeteten befriedigt, und schließlich heiratet Neuvillette Roxane. 14 Jahre später, als Witwe in einem Kloster zurückgezogen lebend, erfährt sie die Wahrheit über die echte Urheberschaft der von ihr sorgsam gehüteten Liebesgedichte …

    Übrigens: Nasenkorrekturen gehören mit zu den häufigsten Schönheitsoperationen weltweit. In den Vereinigten Staaten z. B. ließen sich 2017 etwa 13 Prozent mehr Menschen operieren als im Vorjahr. Eine der maßgeblichen Ursache für diesen anhaltenden Trend ist, dass Selfies die Nase ungewöhnlich groß wirken lassen.

  • Di 04.05. 19.30 Uhr
    Dienstags im Irodion Irodion - Das Theaterrestaurant

    Der Förderverein Theater Nordhausen e. V. lädt ein! Die beliebte Reihe „Dienstags im Irodion“ ist längst zur Tradition geworden. Im Gespräch mit der Vorstandsvorsitzenden Barbara Rinke und Dietrich Rose vom Förderverein erzählen ihre Gäste Spannendes und Wissenswertes aus ihrem Leben.

    Der Eintritt ist frei.

    Mit Team des Jungen Theaters - Neue Akzente im Jungen Theater.

  • Do 06.05. 19.30 Uhr
    L'elisir d'amore (Der Liebestrank) Theater Nordhausen, Großes Haus

    Liebe macht blind, manchmal jedenfalls. In Gaetano Donizettis Erfolgsoper „L’elisir d’amore“ fällt der junge Nemorino, der in die wohlhabende Adina verliebt ist, auf den reisenden „Arzt“ Dulcamara rein. Dieser ist nichts anderes als ein großer Schwindler und bietet ganz normalen Wein als Liebestrank an. Nemorino kauft ihn nur allzu gerne, denn er hofft, damit seinem Liebesglück auf die Sprünge zu helfen. Schließlich, so denkt er, zeigte ein Liebestrank auch bei Tristan und Isolde einst Erfolg. Zu seinem Leidwesen geht die Angebetete aber auf die Avancen des Sergeanten Belcore ein. Dass Adina sich schließlich doch Nemorino zuwendet, führt er auf die Wirkung des „Liebestranks“ zurück, was nicht ganz falsch ist, der Wein nimmt Nemorino immerhin seine Schüchternheit. Doch den letzten Anstoß für Adinas Entscheidung gibt ihre wachsende Eifersucht, denn eine überraschende Erbschaft macht Nemorino mit einem Schlag zu einem begehrten Junggesellen …

    Mit viel Humor ist die Geschichte in Donizettis komischer Oper aus dem Jahr 1832 gespickt. Gleichwohl nimmt seine an eingängigen Melodien reiche Musik die Protagonisten ernst, ergründet auch die Tiefen seelischen Erlebens und bleibt dabei doch immer leichtfüßig.

    Übrigens: Dass Donizetti, der mit 38 Jahren bereits 50 Opern zu Papier gebracht hatte, in einer wahnsinnigen Schnelligkeit komponierte und damit den Wunsch des damaligen Opernpublikums nach immer neuer Unterhaltung zu erfüllen versuchte, brachte ihm nicht nur Zuspruch ein. Von Heinrich Heine ist die spöttische Bemerkung überliefert, dass Donizetti in seiner Fruchtbarkeit nur den Kaninchen nachstehe …

     

  • Fr 07.05. 19.30 Uhr
    Cyrano de Bergerac Theater Nordhausen, Großes Haus

    Wie die Nase eines Mannes, so sein Johannes, behauptet der Volksmund. Es ist nicht überliefert, ob der Schriftsteller Edmond Rostand, als er Cyrano einen markanten Riechkolben verpasste, über die tiefere Bedeutung seines Kunstgriffs nachdachte. Der Titelheld Cyrano de Bergerac, selbst ein französischer Dichter des 17. Jahrhunderts, leidet unter seiner riesigen Nase. So mancher Spötter stirbt im Duell.

    Da er, in seine gutaussehende Cousine Roxane verliebt, ihre Absage fürchtet, verbirgt er seine wahren Gefühle. Um Roxane nicht dem Grafen Guiche auszusetzen, der sie als seine Geliebte einfordert, wählt er das kleinere Übel und leiht dem zwar hübschen aber als „arger Dummkopf“ geltenden Christian von Neuvillette sein poetisches Talent. Denn auch Christian hat ein Auge auf Roxane geworfen. So werden die romantischen Ansprüche der Angebeteten befriedigt, und schließlich heiratet Neuvillette Roxane. 14 Jahre später, als Witwe in einem Kloster zurückgezogen lebend, erfährt sie die Wahrheit über die echte Urheberschaft der von ihr sorgsam gehüteten Liebesgedichte …

    Übrigens: Nasenkorrekturen gehören mit zu den häufigsten Schönheitsoperationen weltweit. In den Vereinigten Staaten z. B. ließen sich 2017 etwa 13 Prozent mehr Menschen operieren als im Vorjahr. Eine der maßgeblichen Ursache für diesen anhaltenden Trend ist, dass Selfies die Nase ungewöhnlich groß wirken lassen.

  • Sa 08.05. 19.30 Uhr
    Premiere:
    Die Welle
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    Kaum jemand freut sich auf die Projektwoche, die für alle Schülerinnen und Schüler verpflichtend ist. Viele landen auch nicht in ihren Wunsch-Projekten, sondern in der Projektgruppe von Dieter Berger zum Thema „Entwicklung des Faschismus in Deutschland und Europa“. Darüber wollen die meisten der Kids aber nichts mehr hören, denn sie halten das Thema für erledigt: Eine derartige Diktatur kann und wird es in Deutschland nie wieder geben, dafür sei man heutzutage viel zu aufgeklärt.

    Dieter Berger startet ein Experiment: Er will den Schülern beweisen, wie schnell ein kollektives Gruppenbewusstsein entstehen kann und welche Regeln und Strukturen dafür nötig sind.

    Die Schülerinnen und Schüler kommen schnell in den Sog der Gemeinschaft, von der eine große Kraft ausgeht: Innerhalb der Gruppe entstehen neue Bindungen, Abhängigkeiten und Kräfteverhältnisse. Aus dieser Gemeinschaft wird eine aktivistische Gruppe: „Die Welle“. Und es dauert nicht lange bis „Die Welle“ die Grenzen des Schulhofes und der Legalität verlässt und sich verselbstständigt. Dieter Berger hat keinen Einfluss mehr auf seine Schüler und kann sein Experiment nicht mehr kontrollieren …

    Übrigens: Das Sozialexperiment, das unter der Leitung des amerikanischen Lehrers Ron Jones 1967 an einer kalifornischen Schule ausgeführt wurde, lieferte die Vorlage für den Roman „Die Welle“ von Morton Rhue, der 1984 in Deutschland veröffentlicht wurde. Nach dieser Vorlage wurde der Stoff in Filmen und Serien weiterverarbeitet und ist bis heute brandaktuell.

  • So 09.05. 15.00 Uhr
    Premiere:
    Frei(t)räume IV
    Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    Dieser Abend ist sowohl für die Besucher als auch für das Ballett TN LOS! etwas ganz Besonderes. Denn die Tänzer, die während der Spielzeit auf der Bühne zu erleben sind, werden nun selbst zu Choreografen. Wenn sie für den Kammertanzabend die Seite wechseln, geht es um mehr als um ein Sich-Ausprobieren. Es geht vor allem darum, den Besuchern zu zeigen, welch zusätzliches Potenzial in jedem einzelnen Künstler des Nordhäuser Ballett-
    ensembles steckt und wie unterschiedlich ihre choreografischen Handschriften sein können. An keinem anderen Abend lässt sich das so unmittelbar erfahren wie an diesem.

    Übrigens: Auf der Internetseite des Deutschen Bühnenvereins ist nachzulesen: „Der Choreograf erfindet tänzerische Abläufe innerhalb einer Inszenierung bzw. arbeitet sie aus, meist für klassisches Ballett, Tanztheater oder Performance. Diese müssen fachkundig choreografiert, d.h. geplant und einstudiert werden. Hierzu erarbeiten Choreografen das Drehbuch oder die Vorlage für die Umsetzung des Stoffes, wählen die Tänzer mit aus und trainieren mit diesen die Tanzszenen.“

  • So 09.05. 18.00 Uhr
    6. Sinfoniekonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Mozart gilt als Genie, dessen zahlreiche Werke problemlos eine ganze Spielzeit füllen könnten, so vielschichtig und immer wieder neu, lebendig und unerwartet erscheinen sie dem Zuhörer. Der Farbenreichtum seiner Musik ist Thema dieses Konzertes mit einer frühen und einer späteren Sinfonie, umrahmt Sinfonia concertante für Bläser. Seine Sinfonie KV 114 schrieb Mozart Ende 1771 in Salzburg, nachdem er erst Mitte Dezember mit dem Vater von seiner zweiten Italienreise zurückgekehrt war. Es ist eine zarte, freundliche Musik, die wohl auch dazu dienen sollte, Wolfgang dem neu zu wählenden Erzbischof von Salzburg zu empfehlen.
    1779, ebenfalls in Salzburg, entstand die zweite Sinfonie des Abends KV 319, in Salzburger Manier zunächst ohne Menuett, das von Mozart später wohl für eine Aufführung in Wien ergänzt wurde.

    Im Mittelpunkt unseres Konzertes steht die Sinfonia concertante, bei der es sich um ein äußerst farbenreiches Gruppenkonzert handelt, in dem Oboe, Klarinette, Fagott und Horn mit dem Orchester konzertieren und im Zusammenspiel brillieren können. Mozart hatte zu seiner Zeit berühmte Virtuosen aus Mannheim als Interpreten seiner Musik zur Verfügung, deren Musizierfreude das ganze Werk prägt.

    Übrigens: Die Aufführungsumstände für die Sinfonia concertante in Paris, wo sich Mozart im Sommer 1778 aufhielt, waren etwas schwierig, denn er schrieb an seinen Vater: „Nun aber mit der Sinfonie Concertante hat es wieder ein Hickl-Hackl. ich hab halt auch hier wieder meine Feinde. Wo habe ich sie aber nicht gehabt? ich habe die Sinfonie machen müssen, in grösster Eyl, habe mich sehr befliessen, und die 4 Concertanten [also die Solisten] waren und sind noch ganz darein verliebt.“

  • Fr 14.05. 19.30 Uhr
    Evita Theater Nordhausen, Großes Haus

    Viele Besucher konnten in der vergangenen Spielzeit keine Karten mehr ergattern, da alle Vorstellungen restlos ausverkauft waren. Aus diesem Grund zeigen wir diese beliebte und beeindruckende Produktion auch in dieser Saison.

    Nach der Uraufführung 1978 in London eroberte das Musical „Evita“ weltweit die Bühnen. Es erzählt die Geschichte der argentinischen Präsidentengattin Eva Perón, die aufgrund ihres außerordentlichen sozialen Engagements für die Hilfsbedürftigen und Benachteiligten in ihrem Land bis heute als Heilige gefeiert wird. Doch von Evita, die in einer steilen Karriere es selbst schaffte, sich aus ärmsten Verhältnissen herauszuholen, geht nicht nur Glanz aus. Vielen gilt sie als machtgierig und fanatisch. Dieser Zwiespalt reizte auch die Autoren des Musicals Andrew Lloyd Webber und Tim Rice. Für sie bot die schillernde Biografie der argentinischen Präsidentengattin den perfekten Stoff für ein Musical, das Tragik und Komödie, Märchenhaftes und Wirklichkeit in sich vereint und reich ist an mitreißender und gefühlvoller Musik.

     

  • So 16.05. 18.00 Uhr
    Frei(t)räume IV Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    Dieser Abend ist sowohl für die Besucher als auch für das Ballett TN LOS! etwas ganz Besonderes. Denn die Tänzer, die während der Spielzeit auf der Bühne zu erleben sind, werden nun selbst zu Choreografen. Wenn sie für den Kammertanzabend die Seite wechseln, geht es um mehr als um ein Sich-Ausprobieren. Es geht vor allem darum, den Besuchern zu zeigen, welch zusätzliches Potenzial in jedem einzelnen Künstler des Nordhäuser Ballett-
    ensembles steckt und wie unterschiedlich ihre choreografischen Handschriften sein können. An keinem anderen Abend lässt sich das so unmittelbar erfahren wie an diesem.

    Übrigens: Auf der Internetseite des Deutschen Bühnenvereins ist nachzulesen: „Der Choreograf erfindet tänzerische Abläufe innerhalb einer Inszenierung bzw. arbeitet sie aus, meist für klassisches Ballett, Tanztheater oder Performance. Diese müssen fachkundig choreografiert, d.h. geplant und einstudiert werden. Hierzu erarbeiten Choreografen das Drehbuch oder die Vorlage für die Umsetzung des Stoffes, wählen die Tänzer mit aus und trainieren mit diesen die Tanzszenen.“

  • Do 20.05. 11.00 Uhr
    OpernWerkstatt „L'elisir d'amore“ Theater Nordhausen, Großes Haus

    Um zu erfahren, wie Theater tatsächlich funktioniert, besuchen Sie die Werkstatt-Formate des Jungen Theaters. In den knapp 80-minütigen Vormittagsvorstellungen geben wir Einblicke in die Arbeit an einer großen Theaterproduktion. Wie entsteht z.B. eine Regie, ein Bühnenbild, eine Choreografie? Wie kann man Emotionen mithilfe des Körpers ausdrücken? Wie viel Vorbereitung braucht es, um eine Gesangspartie im Musiktheater zu singen?

    Und überhaupt: Warum ist Theater heute noch cool und zeitgemäß? Diese und weitere Fragen beantworten uns die beteiligten Künstlerinnen und Künstler.

    Natürlich darf auch die Gesamterfahrung nicht fehlen. So werden immer größere zusammenhängende Ausschnitte aus der jeweiligen Originalinszenierung gezeigt.

    Diesmal: Gaetano Donizettis Erfolgsoper „L’elisir d’amore“ - „Der Liebestrank

    Liebe macht blind, manchmal jedenfalls. In Gaetano Donizettis Erfolgsoper „L’elisir d’amore“ fällt der junge Nemorino, der in die wohlhabende Adina verliebt ist, auf den reisenden „Arzt“ Dulcamara rein. Dieser ist nichts anderes als ein großer Schwindler und bietet ganz normalen Wein als Liebestrank an. Donizettis komischer Oper aus dem Jahr 1832 ist gespickt mit eingängigen Melodien und Humor.

  • Fr 21.05. 19.30 Uhr
    L'elisir d'amore (Der Liebestrank) Theater Nordhausen, Großes Haus

    Liebe macht blind, manchmal jedenfalls. In Gaetano Donizettis Erfolgsoper „L’elisir d’amore“ fällt der junge Nemorino, der in die wohlhabende Adina verliebt ist, auf den reisenden „Arzt“ Dulcamara rein. Dieser ist nichts anderes als ein großer Schwindler und bietet ganz normalen Wein als Liebestrank an. Nemorino kauft ihn nur allzu gerne, denn er hofft, damit seinem Liebesglück auf die Sprünge zu helfen. Schließlich, so denkt er, zeigte ein Liebestrank auch bei Tristan und Isolde einst Erfolg. Zu seinem Leidwesen geht die Angebetete aber auf die Avancen des Sergeanten Belcore ein. Dass Adina sich schließlich doch Nemorino zuwendet, führt er auf die Wirkung des „Liebestranks“ zurück, was nicht ganz falsch ist, der Wein nimmt Nemorino immerhin seine Schüchternheit. Doch den letzten Anstoß für Adinas Entscheidung gibt ihre wachsende Eifersucht, denn eine überraschende Erbschaft macht Nemorino mit einem Schlag zu einem begehrten Junggesellen …

    Mit viel Humor ist die Geschichte in Donizettis komischer Oper aus dem Jahr 1832 gespickt. Gleichwohl nimmt seine an eingängigen Melodien reiche Musik die Protagonisten ernst, ergründet auch die Tiefen seelischen Erlebens und bleibt dabei doch immer leichtfüßig.

    Übrigens: Dass Donizetti, der mit 38 Jahren bereits 50 Opern zu Papier gebracht hatte, in einer wahnsinnigen Schnelligkeit komponierte und damit den Wunsch des damaligen Opernpublikums nach immer neuer Unterhaltung zu erfüllen versuchte, brachte ihm nicht nur Zuspruch ein. Von Heinrich Heine ist die spöttische Bemerkung überliefert, dass Donizetti in seiner Fruchtbarkeit nur den Kaninchen nachstehe …

     

  • Sa 22.05. 19.30 Uhr
    Cyrano de Bergerac Theater Nordhausen, Großes Haus

    Wie die Nase eines Mannes, so sein Johannes, behauptet der Volksmund. Es ist nicht überliefert, ob der Schriftsteller Edmond Rostand, als er Cyrano einen markanten Riechkolben verpasste, über die tiefere Bedeutung seines Kunstgriffs nachdachte. Der Titelheld Cyrano de Bergerac, selbst ein französischer Dichter des 17. Jahrhunderts, leidet unter seiner riesigen Nase. So mancher Spötter stirbt im Duell.

    Da er, in seine gutaussehende Cousine Roxane verliebt, ihre Absage fürchtet, verbirgt er seine wahren Gefühle. Um Roxane nicht dem Grafen Guiche auszusetzen, der sie als seine Geliebte einfordert, wählt er das kleinere Übel und leiht dem zwar hübschen aber als „arger Dummkopf“ geltenden Christian von Neuvillette sein poetisches Talent. Denn auch Christian hat ein Auge auf Roxane geworfen. So werden die romantischen Ansprüche der Angebeteten befriedigt, und schließlich heiratet Neuvillette Roxane. 14 Jahre später, als Witwe in einem Kloster zurückgezogen lebend, erfährt sie die Wahrheit über die echte Urheberschaft der von ihr sorgsam gehüteten Liebesgedichte …

    Übrigens: Nasenkorrekturen gehören mit zu den häufigsten Schönheitsoperationen weltweit. In den Vereinigten Staaten z. B. ließen sich 2017 etwa 13 Prozent mehr Menschen operieren als im Vorjahr. Eine der maßgeblichen Ursache für diesen anhaltenden Trend ist, dass Selfies die Nase ungewöhnlich groß wirken lassen.

  • So 23.05. 14.30 Uhr
    Petruschka - Playdead - Or Theater Nordhausen, Großes Haus

    Dieser Ballettabend trägt die Handschriften gleicher zweier Choreografen. Während Ballettdirektor Ivan Alboresi im ersten Teil mit Igor Strawinskys „Petruschka“ eines der berühmtesten Ballette des 20. Jahrhunderts für sein Ensemble selbst auf die Bühne bringt, hat er mit Douglas Lee für den zweiten Teil einen international renommierten Gastchoreografen nach Nordhausen eingeladen. Der 1977 in London geborene Künstler war viele Jahre lang Solotänzer im Stuttgarter Ballett, für das er zahlreiche Choreografien schuf. Seit 2011 ist er als freischaffender Choreograf u. a. für das Ballett Zürich, das Norwegische Nationalballett, das Atlanta Ballett und das Nederlands Dans Theater II tätig.

    Strawinsky, dessen Todestag sich im April 2021 zum 50. Mal jährt, komponierte „Petruschka“ 1911 zwischen dem „Feuervogel“ und dem skandalumwobenen „Le sacre du printemps“ für die Ballets Russes in Paris. Protagonisten sind die drei Puppen eines Gauklers auf einem Jahrmarkt, die durch Zauberkraft eine Seele erhalten und so zu menschlicher Gestalt gelangen. Realität und Fiktion verschwimmen in diesem eindrucksvollen Ballett, für das Strawinsky eine ungemein sprechende, von folkloristischen Anklängen durchdrungene Musik geschrieben hat. In seiner zweiten Choreografie „????“ (russisch für „Seele“) spürt Ivan Alboresi dem Geheimnis der Seele nach.

    Wie verändern und entwickeln sich Kindheitserinnerungen im Laufe eines Lebens? Gehen sie vielleicht sogar verloren? Diese Gedanken inspirierten Douglas Lee zu seinem Ballett, das er zu großen Teilen mit dem Ballett TN LOS! entwickeln wird. Die zwischen Leichtigkeit und dunkler Färbung changierende Klaviermusik gibt den Rahmen, innerhalb dessen sich die Tänzer bewegen.

    Übrigens: In Paris schuf Strawinsky seine berühmtesten Ballette. Dort soll er auch mit der renommierten Modedesignerin Coco Chanell eine Affäre gehabt haben, die schöpferisch auf beide einen starken Einfluss hatte. So erzählt es zumindest der Film „Coco Chanel & Igor Stravinsky“ aus dem Jahr 2009. Diesem zufolge wäre Coco Chanels berühmtes Parfüm Chanel No. 5 ohne Strawinsky nicht entstanden!

  • Fr 28.05. 19.30 Uhr
    L'elisir d'amore (Der Liebestrank) Theater Nordhausen, Großes Haus

    Liebe macht blind, manchmal jedenfalls. In Gaetano Donizettis Erfolgsoper „L’elisir d’amore“ fällt der junge Nemorino, der in die wohlhabende Adina verliebt ist, auf den reisenden „Arzt“ Dulcamara rein. Dieser ist nichts anderes als ein großer Schwindler und bietet ganz normalen Wein als Liebestrank an. Nemorino kauft ihn nur allzu gerne, denn er hofft, damit seinem Liebesglück auf die Sprünge zu helfen. Schließlich, so denkt er, zeigte ein Liebestrank auch bei Tristan und Isolde einst Erfolg. Zu seinem Leidwesen geht die Angebetete aber auf die Avancen des Sergeanten Belcore ein. Dass Adina sich schließlich doch Nemorino zuwendet, führt er auf die Wirkung des „Liebestranks“ zurück, was nicht ganz falsch ist, der Wein nimmt Nemorino immerhin seine Schüchternheit. Doch den letzten Anstoß für Adinas Entscheidung gibt ihre wachsende Eifersucht, denn eine überraschende Erbschaft macht Nemorino mit einem Schlag zu einem begehrten Junggesellen …

    Mit viel Humor ist die Geschichte in Donizettis komischer Oper aus dem Jahr 1832 gespickt. Gleichwohl nimmt seine an eingängigen Melodien reiche Musik die Protagonisten ernst, ergründet auch die Tiefen seelischen Erlebens und bleibt dabei doch immer leichtfüßig.

    Übrigens: Dass Donizetti, der mit 38 Jahren bereits 50 Opern zu Papier gebracht hatte, in einer wahnsinnigen Schnelligkeit komponierte und damit den Wunsch des damaligen Opernpublikums nach immer neuer Unterhaltung zu erfüllen versuchte, brachte ihm nicht nur Zuspruch ein. Von Heinrich Heine ist die spöttische Bemerkung überliefert, dass Donizetti in seiner Fruchtbarkeit nur den Kaninchen nachstehe …

     

  • Sa 29.05. 19.30 Uhr
    Evita Theater Nordhausen, Großes Haus

    Viele Besucher konnten in der vergangenen Spielzeit keine Karten mehr ergattern, da alle Vorstellungen restlos ausverkauft waren. Aus diesem Grund zeigen wir diese beliebte und beeindruckende Produktion auch in dieser Saison.

    Nach der Uraufführung 1978 in London eroberte das Musical „Evita“ weltweit die Bühnen. Es erzählt die Geschichte der argentinischen Präsidentengattin Eva Perón, die aufgrund ihres außerordentlichen sozialen Engagements für die Hilfsbedürftigen und Benachteiligten in ihrem Land bis heute als Heilige gefeiert wird. Doch von Evita, die in einer steilen Karriere es selbst schaffte, sich aus ärmsten Verhältnissen herauszuholen, geht nicht nur Glanz aus. Vielen gilt sie als machtgierig und fanatisch. Dieser Zwiespalt reizte auch die Autoren des Musicals Andrew Lloyd Webber und Tim Rice. Für sie bot die schillernde Biografie der argentinischen Präsidentengattin den perfekten Stoff für ein Musical, das Tragik und Komödie, Märchenhaftes und Wirklichkeit in sich vereint und reich ist an mitreißender und gefühlvoller Musik.

     

  • So 30.05. 14.30 Uhr
    L'elisir d'amore (Der Liebestrank) Theater Nordhausen, Großes Haus

    Liebe macht blind, manchmal jedenfalls. In Gaetano Donizettis Erfolgsoper „L’elisir d’amore“ fällt der junge Nemorino, der in die wohlhabende Adina verliebt ist, auf den reisenden „Arzt“ Dulcamara rein. Dieser ist nichts anderes als ein großer Schwindler und bietet ganz normalen Wein als Liebestrank an. Nemorino kauft ihn nur allzu gerne, denn er hofft, damit seinem Liebesglück auf die Sprünge zu helfen. Schließlich, so denkt er, zeigte ein Liebestrank auch bei Tristan und Isolde einst Erfolg. Zu seinem Leidwesen geht die Angebetete aber auf die Avancen des Sergeanten Belcore ein. Dass Adina sich schließlich doch Nemorino zuwendet, führt er auf die Wirkung des „Liebestranks“ zurück, was nicht ganz falsch ist, der Wein nimmt Nemorino immerhin seine Schüchternheit. Doch den letzten Anstoß für Adinas Entscheidung gibt ihre wachsende Eifersucht, denn eine überraschende Erbschaft macht Nemorino mit einem Schlag zu einem begehrten Junggesellen …

    Mit viel Humor ist die Geschichte in Donizettis komischer Oper aus dem Jahr 1832 gespickt. Gleichwohl nimmt seine an eingängigen Melodien reiche Musik die Protagonisten ernst, ergründet auch die Tiefen seelischen Erlebens und bleibt dabei doch immer leichtfüßig.

    Übrigens: Dass Donizetti, der mit 38 Jahren bereits 50 Opern zu Papier gebracht hatte, in einer wahnsinnigen Schnelligkeit komponierte und damit den Wunsch des damaligen Opernpublikums nach immer neuer Unterhaltung zu erfüllen versuchte, brachte ihm nicht nur Zuspruch ein. Von Heinrich Heine ist die spöttische Bemerkung überliefert, dass Donizetti in seiner Fruchtbarkeit nur den Kaninchen nachstehe …

     

  • Fr 04.06. 19.00 Uhr
    4. Kammerkonzert Kunsthaus Meyenburg, Nordhausen

    Kammermusik ist gegenüber den überwiegend sinfonisch geprägten Konzertprogrammen unseres Spielplans immer etwas Besonderes. In dieser Spielzeit bieten wir zum zweiten Mal eine Konzertreihe an, die ausschließlich kleinere Besetzungen präsentiert und den Musikerinnen und Musikern des Loh-Orchesters Sondershausen die Möglichkeit gibt, faszinierende Kammermusikwerke in selbst gestalteten Programmen zu Gehör zu bringen.

    Mit dem Kontrabassisten und Komponisten Gustav Láska, der im 19. Jahrhundert in Sondershausen wirkte, beginnt dieses Konzert als Reise durch die Musik der Romantik. Dabei werden neben Láskas Werk für Kontrabass sowie Klavierkompositionen von Chopin und Schubert erklingen als auch romantische Duette für zwei Sopranstimmen und Klavier erklingen, wie sie besonders Robert Schumann in reicher Fülle komponierte.

  • Sa 05.06. 19.30 Uhr
    L'elisir d'amore (Der Liebestrank) Theater Nordhausen, Großes Haus

    Liebe macht blind, manchmal jedenfalls. In Gaetano Donizettis Erfolgsoper „L’elisir d’amore“ fällt der junge Nemorino, der in die wohlhabende Adina verliebt ist, auf den reisenden „Arzt“ Dulcamara rein. Dieser ist nichts anderes als ein großer Schwindler und bietet ganz normalen Wein als Liebestrank an. Nemorino kauft ihn nur allzu gerne, denn er hofft, damit seinem Liebesglück auf die Sprünge zu helfen. Schließlich, so denkt er, zeigte ein Liebestrank auch bei Tristan und Isolde einst Erfolg. Zu seinem Leidwesen geht die Angebetete aber auf die Avancen des Sergeanten Belcore ein. Dass Adina sich schließlich doch Nemorino zuwendet, führt er auf die Wirkung des „Liebestranks“ zurück, was nicht ganz falsch ist, der Wein nimmt Nemorino immerhin seine Schüchternheit. Doch den letzten Anstoß für Adinas Entscheidung gibt ihre wachsende Eifersucht, denn eine überraschende Erbschaft macht Nemorino mit einem Schlag zu einem begehrten Junggesellen …

    Mit viel Humor ist die Geschichte in Donizettis komischer Oper aus dem Jahr 1832 gespickt. Gleichwohl nimmt seine an eingängigen Melodien reiche Musik die Protagonisten ernst, ergründet auch die Tiefen seelischen Erlebens und bleibt dabei doch immer leichtfüßig.

    Übrigens: Dass Donizetti, der mit 38 Jahren bereits 50 Opern zu Papier gebracht hatte, in einer wahnsinnigen Schnelligkeit komponierte und damit den Wunsch des damaligen Opernpublikums nach immer neuer Unterhaltung zu erfüllen versuchte, brachte ihm nicht nur Zuspruch ein. Von Heinrich Heine ist die spöttische Bemerkung überliefert, dass Donizetti in seiner Fruchtbarkeit nur den Kaninchen nachstehe …