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  • So 05.09. 11.00 Uhr
    Inszenierungseinführungen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Wir möchten Sie auf unsere in Vorbereitung stehenden Produktionen neugierig machen und Ihnen erste Einblicke gewähren. Dazu laden wir Sie herzlich zu unseren Inszenierungseinführungen ein. Die Regieteams, Mitwirkende und besondere Gäste bieten einen bunten Strauß an Informationen zu den jeweiligen Stücken und den spezifischen Ansätzen ihrer Umsetzung. Natürlich kommt dabei auch die Musik nicht zu kurz! Außerdem werden Sie bei jeder Einführungsveranstaltung über den aktuellen Stand der Theatersanierung informiert.

    Vorgestellt werden:

    L‘elisir d‘amore (Der Liebestrank)
    Carmen
    Die chinesische Nachtigall
    Heute Abend: Lola Blau
    Sonny Boys
    The Addams Family

  • Fr 10.09. 19.30 Uhr

    Sie sind erotische Verführerinnen oder von Rache Getriebene, hingebungsvolle Mütter oder vermeintliche Hexen. Starke Gefühle bestimmen ihr oft von großer Politik begleitetes Handeln. Gemeint sind jene Frauenfiguren, die in der romantischen Oper zumeist von Mezzosopranistinnen verkörpert werden. Dalila (Camille Saint-Saëns »Samson und Dalila«) entlockt Samson mit ihren Verführungskünsten das Geheimnis seiner unbezwingbaren Kraft und treibt ihn damit in den Untergang. Die zunehmend dem Wahnsinn verfallene Azucena (Giuseppe Verdi, »Troubadour«) sah einst ihre Mutter auf dem Scheiterhaufen verbrennen; bei dem Versuch, Rache zu üben, verbrannte sie versehentlich ihren eigenen Sohn. Cieca, die blinde Mutter der Straßensängerin Gioconda, wird als Hexe verleumdet (Amilcare Ponchielli, »La Gioconda«). Und die lebenszugewandte Carmen erliegt am Ende von George Bizets berühmter Oper der zerstörerischen Eifersucht ihres einstigen Liebhabers Don José.
    All diese Frauenfiguren haben die Komponisten zu Arien mit ergreifendster Musik inspiriert. Wir verbinden diese in unserer Gala mit stimmungsvollen Ballett- und Zwischenmusiken zu einem bewegenden Gesamtkunstwerk.

    Übrigens: Zu Gast ist die Mezzosopranistin Maria Riccarda Wesseling. Seit ihrem internationalen Durchbruch 2006 an der Opéra national de Paris gastiert sie auf den großen Bühnen dieser Welt (u. a. Teatro Real Madrid, Staatsoper Berlin, Staatsoper Stuttgart, Flämische Oper Antwerpen). Nach ihrem Regiedebüt 2018 mit Benjamin Brittens »The Rape of Lucretia« (Dutch National Opera Academy) begann sie Anfang 2020 in Nordhausen als Regisseurin mit den Proben zu Franz Lehárs Operette »Die lustige Witwe«, deren Premiere aus corona-bedingten Gründen verschoben wurde.

  • So 12.09. 15.00 Uhr
    Theaterfest 2021 Theater Nordhausen, Großes Haus

    Wir öffnen die Pforten des Theaters und geben zum Spielzeitauftakt spannende Einblicke! In den Foyers gibt es Unterhaltsames und Überraschendes und auf der großen Bühne ein (musikalisches) Programm, dessen krönender Abschluss am frühen Abend ein Konzert mit dem Loh-Orchester und Solist*innen des Ensembles ist. Neben dem Theater in Richtung Töpferstraße können sich Kinder jeglichen Alters vom Angebot des Jungen Theaters verführen lassen. Einen echten Insiderblick gewähren die Werkstätten und die Probebühne in der Domstraße.
    Und noch etwas: Während Sie – am »Tag des offenen Denkmals« – zu uns ins Theater und in die Werkstätten eingeladen sind, kommen wir gleichzeitig auch zu Ihnen in die Stadt! Vor der Stadtbibliothek wird das Ballett TN LOS! mit einer Performance überraschen, und Mitglieder des Loh-Orchesters werden an verschiedenen Orten mit live gespielter Musik aufwarten. Ein Tag zum Flanieren und Entdecken!

    OUTDOOR IN DER STADT

    15.00–17.00 Uhr                                                         »Offenes Training«

    Bürgerhaus/Stadtbibliothek,                                         Mit Ivan Alboresi Ballettdirektor, Ballett TN LOS!

    Vorplatz

    15.00–17.00 Uhr                                                         »Loh-Orchester mittendrin«

    u. a. Kunsthaus Meyenburg,                                         Open-Air-Auftritte in kleineren Besetzungen

    Tabakspeicher, Flohburg

     

     

     

     

    VOR DEM THEATER

    15.00–18.00 Uhr                                                         »Spiel und Spaß«

    Theater Nordhausen                                                   Mit Junges Theater, Theatermaske

     

    INDOOR IM THEATER           

    12.00–16.00 Uhr                                                         »Tag der offenen Loge«

    Theater Nordhausen,                                                  Besichtigung der Theaterwerkstätten und

    Domstraße 20 (Loge)                                                   der Probebühne des Theaters

    15.00–17.30 Uhr                                                         »Kulissen-Klatsch«

    Theater Nordhausen,                                                  Theaterführungen im Backstagebereich

    Käthe-Kollwitz-Straße 15                                             UPDATE: Aufgrund von Corona können KEINE Führungen stattfinden!

    15.00–18.00 Uhr                                                         »Backen und Plaudern« Mit Marian Kalus (Mitglied des Solistenensembles)

    Theater Nordhausen, Oberes Foyer                              

    15.00–17.30 Uhr                                                         »Mal Show, mal Mitmachen«

    Theater Nordhausen,                                                  Buntes Bühnenprogramm, in kurzen kleinen Häppchen serviert

    Großes Haus

     

  • So 12.09. 18.00 Uhr
    Theaterfest-Konzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    In diesem rund einstündigen Konzert bringt das Loh-Orchester Sondershausen mit Sängerinnen und Sängern unter der musikalischen Leitung von Henning Ehlert Kostproben aus der neuen Spielzeit und macht dabei – hoffentlich – Lust auf noch viel mehr! Das Konzert spannt einen Bogen von ohrwurmverdächtiger italienischer Oper (Donizetti »L’elisir d’amore«) über heitere Operette (»Der Vetter aus Dingsda«) bis hin zu fetzigem Musical (»The Addams Family«) und schließt mit Highlights aus dem ab 18. September geplanten Symphonic Rock-Konzert mit Musik der legendären Rockgruppe Queen. Ein spannender Auftakt in die neue Saison!

  • Fr 17.09. 19.30 Uhr
    Romantik, Liebe und Verrat - Operngala Theater Nordhausen, Großes Haus

    Sie sind erotische Verführerinnen oder von Rache Getriebene, hingebungsvolle Mütter oder vermeintliche Hexen. Starke Gefühle bestimmen ihr oft von großer Politik begleitetes Handeln. Gemeint sind jene Frauenfiguren, die in der romantischen Oper zumeist von Mezzosopranistinnen verkörpert werden. Dalila (Camille Saint-Saëns »Samson und Dalila«) entlockt Samson mit ihren Verführungskünsten das Geheimnis seiner unbezwingbaren Kraft und treibt ihn damit in den Untergang. Die zunehmend dem Wahnsinn verfallene Azucena (Giuseppe Verdi, »Troubadour«) sah einst ihre Mutter auf dem Scheiterhaufen verbrennen; bei dem Versuch, Rache zu üben, verbrannte sie versehentlich ihren eigenen Sohn. Cieca, die blinde Mutter der Straßensängerin Gioconda, wird als Hexe verleumdet (Amilcare Ponchielli, »La Gioconda«). Und die lebenszugewandte Carmen erliegt am Ende von George Bizets berühmter Oper der zerstörerischen Eifersucht ihres einstigen Liebhabers Don José.
    All diese Frauenfiguren haben die Komponisten zu Arien mit ergreifendster Musik inspiriert. Wir verbinden diese in unserer Gala mit stimmungsvollen Ballett- und Zwischenmusiken zu einem bewegenden Gesamtkunstwerk.

    Übrigens: Zu Gast ist die Mezzosopranistin Maria Riccarda Wesseling. Seit ihrem internationalen Durchbruch 2006 an der Opéra national de Paris gastiert sie auf den großen Bühnen dieser Welt (u. a. Teatro Real Madrid, Staatsoper Berlin, Staatsoper Stuttgart, Flämische Oper Antwerpen). Nach ihrem Regiedebüt 2018 mit Benjamin Brittens »The Rape of Lucretia« (Dutch National Opera Academy) begann sie Anfang 2020 in Nordhausen als Regisseurin mit den Proben zu Franz Lehárs Operette »Die lustige Witwe«, deren Premiere aus corona-bedingten Gründen verschoben wurde.

  • Sa 18.09. 17.00 Uhr
    Kulissen-Klatsch EXKLUSIV Theater Nordhausen, Kassenhalle

    Mit dem Spatenstich im Sommer 2020 begannen die Arbeiten für den von langer Hand geplanten Anbau und die dann anschließende Sanierung unseres Theaters! Wie sieht es nun hinter den Kulissen aus? Was wurde bereits gebaut, verändert, was steht noch aus? Intendant Daniel Klajner lädt zu einer exklusiven Führung ein, die den aktuellen Stand der Bauarbeiten anschaulich erklärt und – falls es die Bauarbeiten erlauben – eine Besichtigung der Baustelle ermöglicht. Gleichzeitig erläutert er die komplexen Zusammenhänge, die im Miteinander aller Theaterkolleg*innen Voraussetzung dafür sind, einen Theaterabend überhaupt möglich zu machen. Im Anschluss an die knapp zweistündige Führung gibt es bei einem Glas Sekt und einer Brezel die Gelegenheit, mit ihm in der Intendanz ins Gespräch zu kommen.

  • Sa 18.09. 19.30 Uhr
    Symphonic Queen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Zu Herzen gehende Songs, atemberaubende Gitarrensoli, eine kraftvolle Bühnenshow: Die grenzenlos energiegeladene Präsenz von Queen mit ihrem Frontmann Freddy Mercury war und ist ein besonderes Phänomen der Rock- und Popmusikgeschichte. Die Band war über zwanzig Jahre in unveränderter Besetzung erfolgreich, und auch heute noch sind Songs wie »The Show Must Go On«, »Bohemian Rhapsody« und »We Will Rock You« noch fast jeder und jedem im Ohr. Vier charismatische und stimmgewaltige Sänger*innen werden gemeinsam mit dem Loh-Orchester unter der Leitung von Henning Ehlert diese vielgeliebten Titel in einem neuen rocksinfonischen Gewand (Arrangements Viktor Åslund) präsentieren.

  • Sa 18.09. 19.30 Uhr
    Veronika, der Korn ist da Echter Nordhäuser Traditionsbrennerei

    Seit drei Jahren ausverkaufte Vorstellungen: Der Dauerbrenner in der »Tradi« sorgt auch in dieser Spielzeit für Unterhaltung!
    Nicht nur der Korn ist in der Bar »Zur fröhlichen Henriette« als Tröster für die verlassene Veronika zu haben. Die empathische Bardame, die auch als Pianistin gefühlvollen Einsatz zeigt, liefert den Soundtrack zur Erinnerung an bessere Zeiten: ein aufheiterndes, buntes Repertoire hauptsächlich aus den zwanziger bis fünfziger Jahren. Auch zaubert sie den schönen Gigolo Jean herbei, der in Wirklichkeit Hans heißt und von Frankreich nur träumt.

    Wichtig: Die »2G-Regel« ist aufgrund der räumlichen Gegebenheiten das Maß der Dinge. Es dürfen nur Geimpfte und Genesene in die Innenräume der Nordhäuser Traditionsbrennerei.

     

  • So 19.09. 11.00 Uhr
    Die chinesische Nachtigall oder Die Macht der Musik Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    Der chinesische Kaiser ist verzweifelt auf der Suche nach einer Nachtigall, die irgendwo in seinem großen Reich leben soll und mit ihrem Gesang alle Menschen glücklich machen und zu Tränen rühren kann. Seine Untertanen reden viel von dieser geheimnisvollen Sängerin, nur der Kaiser hat sie noch nie gesehen oder gehört. Als man ihm schließlich die eingefangene Nachtigall bringt, sperrt er sie in einen goldenen Käfig und lässt sie Tag um Tag bis zur Erschöpfung singen. Zur Entlastung wird ein künstlicher, elektronischer Vogel angeschafft, der die lebendige Nachtigall unterstützen soll. Doch sie befreit sich aus ihrem Gefängnis und fliegt davon.
    Nun bleibt dem Kaiser nur noch der Kunstvogel, dessen mechanischer Gesang nicht an die wunderbaren Klänge der Nachtigall heranreicht. Erst zum Ende seines Lebens erkennt er, was für einen großen und besonderen Schatz er mit seiner Nachtigall verloren hat.
    Das musikalische Märchen von Hans Christian Andersen erzählt von Wahrhaftigkeit, von Freiheit und natürlich von der Macht der Musik.

    Übrigens: Die Nachtigallenmännchen singen unter anderem, um Weibchen zu betören. Je größer das Strophenrepertoire der Herren ist, umso empfänglicher sind die Besungenen, und je größer die männliche Sangeskunst ist, umso hingebungsvoller wird der spätere Vater sein. Wissenschaftlich erwiesen ist aber auch, dass jedes fünfte Küken im Nest nicht vom sozialen Vater gezeugt wurde, sondern von einem charmanten Nachbarn … Sodom und Gomorrha im Land der Nachtigallen!

  • So 19.09. 18.00 Uhr
    Romantik, Liebe und Verrat - Operngala Theater Nordhausen, Großes Haus

    Sie sind erotische Verführerinnen oder von Rache Getriebene, hingebungsvolle Mütter oder vermeintliche Hexen. Starke Gefühle bestimmen ihr oft von großer Politik begleitetes Handeln. Gemeint sind jene Frauenfiguren, die in der romantischen Oper zumeist von Mezzosopranistinnen verkörpert werden. Dalila (Camille Saint-Saëns »Samson und Dalila«) entlockt Samson mit ihren Verführungskünsten das Geheimnis seiner unbezwingbaren Kraft und treibt ihn damit in den Untergang. Die zunehmend dem Wahnsinn verfallene Azucena (Giuseppe Verdi, »Troubadour«) sah einst ihre Mutter auf dem Scheiterhaufen verbrennen; bei dem Versuch, Rache zu üben, verbrannte sie versehentlich ihren eigenen Sohn. Cieca, die blinde Mutter der Straßensängerin Gioconda, wird als Hexe verleumdet (Amilcare Ponchielli, »La Gioconda«). Und die lebenszugewandte Carmen erliegt am Ende von George Bizets berühmter Oper der zerstörerischen Eifersucht ihres einstigen Liebhabers Don José.
    All diese Frauenfiguren haben die Komponisten zu Arien mit ergreifendster Musik inspiriert. Wir verbinden diese in unserer Gala mit stimmungsvollen Ballett- und Zwischenmusiken zu einem bewegenden Gesamtkunstwerk.

    Übrigens: Zu Gast ist die Mezzosopranistin Maria Riccarda Wesseling. Seit ihrem internationalen Durchbruch 2006 an der Opéra national de Paris gastiert sie auf den großen Bühnen dieser Welt (u. a. Teatro Real Madrid, Staatsoper Berlin, Staatsoper Stuttgart, Flämische Oper Antwerpen). Nach ihrem Regiedebüt 2018 mit Benjamin Brittens »The Rape of Lucretia« (Dutch National Opera Academy) begann sie Anfang 2020 in Nordhausen als Regisseurin mit den Proben zu Franz Lehárs Operette »Die lustige Witwe«, deren Premiere aus corona-bedingten Gründen verschoben wurde.

  • Mo 20.09. 11.00 Uhr
    Die chinesische Nachtigall oder Die Macht der Musik Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    Der chinesische Kaiser ist verzweifelt auf der Suche nach einer Nachtigall, die irgendwo in seinem großen Reich leben soll und mit ihrem Gesang alle Menschen glücklich machen und zu Tränen rühren kann. Seine Untertanen reden viel von dieser geheimnisvollen Sängerin, nur der Kaiser hat sie noch nie gesehen oder gehört. Als man ihm schließlich die eingefangene Nachtigall bringt, sperrt er sie in einen goldenen Käfig und lässt sie Tag um Tag bis zur Erschöpfung singen. Zur Entlastung wird ein künstlicher, elektronischer Vogel angeschafft, der die lebendige Nachtigall unterstützen soll. Doch sie befreit sich aus ihrem Gefängnis und fliegt davon.
    Nun bleibt dem Kaiser nur noch der Kunstvogel, dessen mechanischer Gesang nicht an die wunderbaren Klänge der Nachtigall heranreicht. Erst zum Ende seines Lebens erkennt er, was für einen großen und besonderen Schatz er mit seiner Nachtigall verloren hat.
    Das musikalische Märchen von Hans Christian Andersen erzählt von Wahrhaftigkeit, von Freiheit und natürlich von der Macht der Musik.

    Übrigens: Die Nachtigallenmännchen singen unter anderem, um Weibchen zu betören. Je größer das Strophenrepertoire der Herren ist, umso empfänglicher sind die Besungenen, und je größer die männliche Sangeskunst ist, umso hingebungsvoller wird der spätere Vater sein. Wissenschaftlich erwiesen ist aber auch, dass jedes fünfte Küken im Nest nicht vom sozialen Vater gezeugt wurde, sondern von einem charmanten Nachbarn … Sodom und Gomorrha im Land der Nachtigallen!

  • Fr 24.09. 19.30 Uhr
    Premiere:
    L'elisir d'amore (Der Liebestrank)
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    Liebe macht blind, manchmal jedenfalls. In Gaetano Donizettis Erfolgsoper »L’elisir d’amore« fällt der in die wohlhabende Adina verliebte Nemorino auf den reisenden »Arzt« Dulcamara herein. Dieser ist nichts anderes als ein großer Schwindler, der ganz normalen Wein als Liebestrank anbietet. Nemorino kauft ihn nur allzu gerne, denn er hofft, damit seinem Liebesglück auf die Sprünge helfen zu können. Schließlich, so denkt er, zeigte ein Liebestrank auch bei Tristan und Isolde einst Erfolg. Zu seinem Leidwesen geht die Angebetete aber auf die Avancen des Sergeanten Belcore ein. Dass sich Adina schließlich doch Nemorino zuwendet, führt er auf die Wirkung des »Liebestranks« zurück, was nicht ganz falsch ist, denn der Wein nimmt Nemorino immerhin seine Schüchternheit.
    Mit viel Humor gespickt ist die Geschichte in Donizettis komischer Oper aus dem Jahr 1832. Gleichwohl nimmt seine an eingängigen Melodien reiche Musik die Protagonisten ernst, ergründet auch die Tiefen seelischen Erlebens und bleibt dabei doch immer leichtfüßig. Der erfahrene Gastdirigent Fabrizio Ventura konnte gewonnen werden, um eines der beliebtesten Werke der Opernliteratur mit der gebotenen Italianità im Nordhäuser Theater zum Klingen zu bringen.

    Übrigens: Dass Donizetti, der mit 38 Jahren bereits 50 Opern zu Papier gebracht hatte, in einer wahnsinnigen Schnelligkeit komponierte und damit den Wunsch des damaligen Opernpublikums nach immer neuer Unterhaltung zu erfüllen versuchte, brachte ihm nicht nur Zuspruch ein. Von Heinrich Heine ist die spöttische Bemerkung überliefert, dass Donizetti in seiner Fruchtbarkeit nur den Kaninchen nachstehe …

  • Sa 25.09. 19.30 Uhr
    Symphonic Queen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Zu Herzen gehende Songs, atemberaubende Gitarrensoli, eine kraftvolle Bühnenshow: Die grenzenlos energiegeladene Präsenz von Queen mit ihrem Frontmann Freddy Mercury war und ist ein besonderes Phänomen der Rock- und Popmusikgeschichte. Die Band war über zwanzig Jahre in unveränderter Besetzung erfolgreich, und auch heute noch sind Songs wie »The Show Must Go On«, »Bohemian Rhapsody« und »We Will Rock You« noch fast jeder und jedem im Ohr. Vier charismatische und stimmgewaltige Sänger*innen werden gemeinsam mit dem Loh-Orchester unter der Leitung von Henning Ehlert diese vielgeliebten Titel in einem neuen rocksinfonischen Gewand (Arrangements Viktor Åslund) präsentieren.

  • So 26.09. 18.00 Uhr
    Wladimir Kaminer Theater Nordhausen, Großes Haus

    Der verlorene Sommer

    Mit unerschütterlichem Humor blickt Wladimir Kaminer auf die Monate, die unser Leben veränderten. Frühjahr 2020. Die Menschen erwachten aus dem Winterschlaf, blinzelten in die Sonne und ahnten nicht, was auf sie zukam. Im fernen China hatte angeblich ein erkältetes Gürteltier auf eine kranke Fledermaus geniest – ein Virus war geboren, das die Welt lahmlegte. Doch es konnte weder der Neugier noch dem Humor von Wladimir Kaminer etwas anhaben. Trotz Lockdown, Mundschutz und Fassbier-Verbot fand er überall Geschichten, die bewiesen: Das Leben ging weiter! Wenn auch jeden Tag ein bisschen anders als zuvor. Mit Witz und Herz beobachtete er den Alltag von uns Coronauten und die allmähliche Veränderung unserer Realität …

  • Fr 01.10. 19.30 Uhr
    L'elisir d'amore (Der Liebestrank) Theater Nordhausen, Großes Haus

    Liebe macht blind, manchmal jedenfalls. In Gaetano Donizettis Erfolgsoper »L’elisir d’amore« fällt der in die wohlhabende Adina verliebte Nemorino auf den reisenden »Arzt« Dulcamara herein. Dieser ist nichts anderes als ein großer Schwindler, der ganz normalen Wein als Liebestrank anbietet. Nemorino kauft ihn nur allzu gerne, denn er hofft, damit seinem Liebesglück auf die Sprünge helfen zu können. Schließlich, so denkt er, zeigte ein Liebestrank auch bei Tristan und Isolde einst Erfolg. Zu seinem Leidwesen geht die Angebetete aber auf die Avancen des Sergeanten Belcore ein. Dass sich Adina schließlich doch Nemorino zuwendet, führt er auf die Wirkung des »Liebestranks« zurück, was nicht ganz falsch ist, denn der Wein nimmt Nemorino immerhin seine Schüchternheit.
    Mit viel Humor gespickt ist die Geschichte in Donizettis komischer Oper aus dem Jahr 1832. Gleichwohl nimmt seine an eingängigen Melodien reiche Musik die Protagonisten ernst, ergründet auch die Tiefen seelischen Erlebens und bleibt dabei doch immer leichtfüßig. Der erfahrene Gastdirigent Fabrizio Ventura konnte gewonnen werden, um eines der beliebtesten Werke der Opernliteratur mit der gebotenen Italianità im Nordhäuser Theater zum Klingen zu bringen.

    Übrigens: Dass Donizetti, der mit 38 Jahren bereits 50 Opern zu Papier gebracht hatte, in einer wahnsinnigen Schnelligkeit komponierte und damit den Wunsch des damaligen Opernpublikums nach immer neuer Unterhaltung zu erfüllen versuchte, brachte ihm nicht nur Zuspruch ein. Von Heinrich Heine ist die spöttische Bemerkung überliefert, dass Donizetti in seiner Fruchtbarkeit nur den Kaninchen nachstehe …

  • Sa 02.10. 16.00 Uhr
    Der Traumzauberbaum und das blaue Ypsilon Theater Nordhausen, Großes Haus

    Der Traumzauberbaum hat ein ganz besonderes Traumblatt wachsen lassen. Eins mit einem blauen Ypsilon drauf, ein Buchstabe! Die beiden Waldgeister Moosmutzel und Waldwuffel kennen ja schon einige Buchstaben, aber ein Ypsilon? Gibt es überhaupt Wörter mit einem Ypsilon? Keine wichtigen, oder? Da springt das Ypsilon heraus aus dem Lexikon, mitten hinein in die zauberlich-phantastische Lesenacht vom Traumzauberbaum. Es tanzt und singt, ja was wäre denn diese Lesenacht ohne Rhythmus und Lyrik und die Lacky-Lok! Endlich wird es einmal gebraucht, lauter Wörter mit einem Y! Die uralte Buchstabenzauberin Alrune ist donnergewaltig erzürnt. Das Ypsilon soll sofort zurück ins Lexikon. Und auf einmal ist das Ypsi verschwunden, fortgehext! Wo ist es hin? Der Traumzauberbaum schickt seine Waldgeister und die Kinder auf eine abenteuerliche Reise, um es zurückzuholen. Denn was soll sonst werden aus dem Namen der Kinder, aus Yvonne, Lilly, Kay und Henry, wenn da einfach das Y fehlt? Und vielleicht fährt auch nie wieder die Lacky-Lok! Das wird eine verflixt spannende Reise.

  • Sa 02.10. 19.30 Uhr
    Premiere:
    Heute Abend: Lola Blau
    Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    Dieses außergewöhnliche Stück von Georg Kreisler für einen Pianisten und eine Darstellerin erzählt von der jungen jüdischen Schauspielerin Lola, die ihre Karriere beginnt, als die Nationalsozialisten an die Macht gelangen. Aus ihrer österreichischen Heimat Wien flieht sie über die Schweiz in die Vereinigten Staaten von Amerika und wird dort als Sängerin erfolgreich. Als sie nach dem Krieg hoffnungsvoll nach Österreich zurückkehrt, ist der Neubeginn dort alles andere als leicht.
    Seit der Uraufführung 1971 in Wien hat die Geschichte um Lola, in der Georg Kreisler auch eigene Erfahrungen verarbeitet hat, nichts an Aktualität verloren. Kreislers ebenso melancholische wie komische, heitere und mitunter auch bissige Kabarettsongs sprechen Kopf und Herz gleichermaßen an. Für Kreisler selbst ist »Lola Blau« »die Geschichte einer Ohnmacht. Lola ist ohnmächtig gegen die sturen Schweizer, wütet ohnmächtig gegen die Sex-Karriere in Amerika, und zum Schluss ist sie wieder ohnmächtig gegen die österreichischen Ewig-Gestrigen. Sie will eigentlich nichts als ein bisschen tanzen und singen und ihrem Publikum Freude machen. Aber sie muss einsehen, dass es nichts nützt, nur einen kleinen bescheidenen Platz an der Sonne erhaschen zu wollen.«

    Übrigens: Bevor Brigitte Roth ihr jahrzehntelanges Engagement als Sängerin und Darstellerin am Theater Nordhausen beendet, wird sie unserem Publikum als Lola noch einmal mit ihrer Wandlungsfähigkeit und mit allen Facetten ihres Könnens begegnen.

     

  • Sa 02.10. 19.30 Uhr
    Veronika, der Korn ist da Echter Nordhäuser Traditionsbrennerei

    Seit drei Jahren ausverkaufte Vorstellungen: Der Dauerbrenner in der »Tradi« sorgt auch in dieser Spielzeit für Unterhaltung!
    Nicht nur der Korn ist in der Bar »Zur fröhlichen Henriette« als Tröster für die verlassene Veronika zu haben. Die empathische Bardame, die auch als Pianistin gefühlvollen Einsatz zeigt, liefert den Soundtrack zur Erinnerung an bessere Zeiten: ein aufheiterndes, buntes Repertoire hauptsächlich aus den zwanziger bis fünfziger Jahren. Auch zaubert sie den schönen Gigolo Jean herbei, der in Wirklichkeit Hans heißt und von Frankreich nur träumt.

    Wichtig: Die »2G-Regel« ist aufgrund der räumlichen Gegebenheiten das Maß der Dinge. Es dürfen nur Geimpfte und Genesene in die Innenräume der Nordhäuser Traditionsbrennerei.

     

  • So 03.10. 18.00 Uhr
    1. Sinfoniekonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Ein Viergestirn aus Wiener Komponisten lässt das erste Konzert der Saison erstrahlen. Die drei »Wiener Klassiker« leuchten seit jeher hell am Konzerthimmel: Joseph Haydns leichte und oft hintergründig gewitzte Musik, Wolfgang Amadeus Mozarts zu Herzen gehende Melodien und Ludwig van Beethovens auftrumpfende Sinfonien ziehen das Publikum bis heute magisch an. Der in Wien beheimatete Christoph Ehrenfellner schuf in den Jahren 2016 bis 2019 als Composer in Residence des TN LOS! unter anderem seine mit Begeisterung aufgenommene »Luther-Sinfonie«. Nun erklingt mit der Caprice für Violine und Orchester »Wiener G’schichten« ein neues Werk von ihm, das mit tänzerischem Schwung das Flair der alten Wiener Meister mit der aktuellen Musiksprache verbindet und es so ins Heute transportiert.
    Nach Haydns Ouvertüre zum Orpheus-Mythos, die Tomo Keller als Artist in Resonance vom Konzertmeisterstuhl aus leitet, bringt er Mozarts meistgespieltes Violinkonzert in A-Dur als Solist zu Gehör. Damit folgt er einer in Mozarts Zeit gängigen Praxis, denn auch der Geiger Mozart spielte in seiner Funktion als Konzertmeister in Salzburg seine fünf Violinkonzerte selbst. Das 5. Violinkonzert besticht durch seine abwechslungsreiche, herzergreifende und virtuose Musik. Die seltener zu hörende 2. Sinfonie vom dritten Wiener Klassiker Ludwig van Beethoven rundet das Konzertprogramm ab. Obwohl dieser zur Zeit der Komposition bereits mit seiner fortschreitenden Ertaubung zu kämpfen hatte, schuf er einen Kosmos von positiv anpackendem und schwungvollem Charakter.

    Übrigens: Von Beethovens 2. Sinfonie sind heute außer einiger Skizzen keine handschriftlichen Quellen erhalten. Ferdinand Ries, ein langjähriger Schüler und Freund Beethovens, teilte mit, er habe die handschriftliche Partitur der Sinfonie vom Komponisten zwar geschenkt bekommen. Leider sei sie ihm aber »von einem Freunde, aus reiner Freundschaft, gestohlen« worden.

  • Mo 04.10. 19.30 Uhr
    Montags im Foyer Theater Nordhausen, Oberes Foyer

    Der Förderverein Theater Nordhausen e. V. lädt ein! Die beliebte Reihe »Montags im Foyer« ist längst zur Tradition geworden. Im Gespräch mit der Vorstandsvorsitzenden Barbara Rinke und dem Vorstandsmitglied Dietrich Rose erzählen ihre Gäste Spannendes und Wissenswertes aus ihrem Leben.

    »Neue Akzente im Jungen Theater«
    Mit Team des Jungen Theaters

  • Mi 06.10. 11.00 Uhr
    MusicalWerkstatt »Addams Family« Theater Nordhausen, Großes Haus
  • Do 07.10. 10.00 Uhr
    Die chinesische Nachtigall oder Die Macht der Musik Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    Der chinesische Kaiser ist verzweifelt auf der Suche nach einer Nachtigall, die irgendwo in seinem großen Reich leben soll und mit ihrem Gesang alle Menschen glücklich machen und zu Tränen rühren kann. Seine Untertanen reden viel von dieser geheimnisvollen Sängerin, nur der Kaiser hat sie noch nie gesehen oder gehört. Als man ihm schließlich die eingefangene Nachtigall bringt, sperrt er sie in einen goldenen Käfig und lässt sie Tag um Tag bis zur Erschöpfung singen. Zur Entlastung wird ein künstlicher, elektronischer Vogel angeschafft, der die lebendige Nachtigall unterstützen soll. Doch sie befreit sich aus ihrem Gefängnis und fliegt davon.
    Nun bleibt dem Kaiser nur noch der Kunstvogel, dessen mechanischer Gesang nicht an die wunderbaren Klänge der Nachtigall heranreicht. Erst zum Ende seines Lebens erkennt er, was für einen großen und besonderen Schatz er mit seiner Nachtigall verloren hat.
    Das musikalische Märchen von Hans Christian Andersen erzählt von Wahrhaftigkeit, von Freiheit und natürlich von der Macht der Musik.

    Übrigens: Die Nachtigallenmännchen singen unter anderem, um Weibchen zu betören. Je größer das Strophenrepertoire der Herren ist, umso empfänglicher sind die Besungenen, und je größer die männliche Sangeskunst ist, umso hingebungsvoller wird der spätere Vater sein. Wissenschaftlich erwiesen ist aber auch, dass jedes fünfte Küken im Nest nicht vom sozialen Vater gezeugt wurde, sondern von einem charmanten Nachbarn … Sodom und Gomorrha im Land der Nachtigallen!

  • Do 07.10. 19.30 Uhr
    The Addams Family Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die Addams Family ist keine gewöhnliche Familie. Sie pflegt einen exzentrischen Lebensstil, liebt das Makabre und Groteske und hat einen Hang zum Morbiden. Die Gewohnheit der älteren Tochter Wednesday, den Bruder Pugsley zu ihrem und seinem Vergnügen auf die Streckbank zu legen, ist nur eine von etlichen Skurrilitäten dieser Familie, die friedlich für sich lebt und in der man keine Geheimnisse voreinander hat. Als sich die junge Erwachsene Wednesday in einen ganz gewöhnlichen jungen Mann verliebt und ihn vom Fleck weg heiraten möchte, gerät das Gleichgewicht der gesamten Familie gehörig durcheinander.
    Die Addams Family erschien zum ersten Mal 1938 in den Cartoons von Charles Addams, der sie in der Zeitung »The New Yorker« publizierte. Addams’ Cartoons, die einen provokanten Gegenentwurf zur perfekten amerikanischen Familie zeigten, regten Fernsehserien, Zeichentrick- und drei Kinofilme an. Im Jahr 2009 erlebte das erste Musical in Chicago seine Uraufführung, es wurde gleich darauf mit Erfolg am New Yorker Broadway gegeben. Zu der mit viel Humor und Lust am Exzentrischen erzählten Geschichte schuf Andrew Lippa eine Musik, die lyrische mit rockig-fetzigen Klängen verbindet.

  • Fr 08.10. 19.30 Uhr
    The Addams Family Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die Addams Family ist keine gewöhnliche Familie. Sie pflegt einen exzentrischen Lebensstil, liebt das Makabre und Groteske und hat einen Hang zum Morbiden. Die Gewohnheit der älteren Tochter Wednesday, den Bruder Pugsley zu ihrem und seinem Vergnügen auf die Streckbank zu legen, ist nur eine von etlichen Skurrilitäten dieser Familie, die friedlich für sich lebt und in der man keine Geheimnisse voreinander hat. Als sich die junge Erwachsene Wednesday in einen ganz gewöhnlichen jungen Mann verliebt und ihn vom Fleck weg heiraten möchte, gerät das Gleichgewicht der gesamten Familie gehörig durcheinander.
    Die Addams Family erschien zum ersten Mal 1938 in den Cartoons von Charles Addams, der sie in der Zeitung »The New Yorker« publizierte. Addams’ Cartoons, die einen provokanten Gegenentwurf zur perfekten amerikanischen Familie zeigten, regten Fernsehserien, Zeichentrick- und drei Kinofilme an. Im Jahr 2009 erlebte das erste Musical in Chicago seine Uraufführung, es wurde gleich darauf mit Erfolg am New Yorker Broadway gegeben. Zu der mit viel Humor und Lust am Exzentrischen erzählten Geschichte schuf Andrew Lippa eine Musik, die lyrische mit rockig-fetzigen Klängen verbindet.

  • Sa 09.10. 19.30 Uhr
    The Addams Family Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die Addams Family ist keine gewöhnliche Familie. Sie pflegt einen exzentrischen Lebensstil, liebt das Makabre und Groteske und hat einen Hang zum Morbiden. Die Gewohnheit der älteren Tochter Wednesday, den Bruder Pugsley zu ihrem und seinem Vergnügen auf die Streckbank zu legen, ist nur eine von etlichen Skurrilitäten dieser Familie, die friedlich für sich lebt und in der man keine Geheimnisse voreinander hat. Als sich die junge Erwachsene Wednesday in einen ganz gewöhnlichen jungen Mann verliebt und ihn vom Fleck weg heiraten möchte, gerät das Gleichgewicht der gesamten Familie gehörig durcheinander.
    Die Addams Family erschien zum ersten Mal 1938 in den Cartoons von Charles Addams, der sie in der Zeitung »The New Yorker« publizierte. Addams’ Cartoons, die einen provokanten Gegenentwurf zur perfekten amerikanischen Familie zeigten, regten Fernsehserien, Zeichentrick- und drei Kinofilme an. Im Jahr 2009 erlebte das erste Musical in Chicago seine Uraufführung, es wurde gleich darauf mit Erfolg am New Yorker Broadway gegeben. Zu der mit viel Humor und Lust am Exzentrischen erzählten Geschichte schuf Andrew Lippa eine Musik, die lyrische mit rockig-fetzigen Klängen verbindet.

  • So 10.10. 14.30 Uhr
    L'elisir d'amore (Der Liebestrank) Theater Nordhausen, Großes Haus

    Liebe macht blind, manchmal jedenfalls. In Gaetano Donizettis Erfolgsoper »L’elisir d’amore« fällt der in die wohlhabende Adina verliebte Nemorino auf den reisenden »Arzt« Dulcamara herein. Dieser ist nichts anderes als ein großer Schwindler, der ganz normalen Wein als Liebestrank anbietet. Nemorino kauft ihn nur allzu gerne, denn er hofft, damit seinem Liebesglück auf die Sprünge helfen zu können. Schließlich, so denkt er, zeigte ein Liebestrank auch bei Tristan und Isolde einst Erfolg. Zu seinem Leidwesen geht die Angebetete aber auf die Avancen des Sergeanten Belcore ein. Dass sich Adina schließlich doch Nemorino zuwendet, führt er auf die Wirkung des »Liebestranks« zurück, was nicht ganz falsch ist, denn der Wein nimmt Nemorino immerhin seine Schüchternheit.
    Mit viel Humor gespickt ist die Geschichte in Donizettis komischer Oper aus dem Jahr 1832. Gleichwohl nimmt seine an eingängigen Melodien reiche Musik die Protagonisten ernst, ergründet auch die Tiefen seelischen Erlebens und bleibt dabei doch immer leichtfüßig. Der erfahrene Gastdirigent Fabrizio Ventura konnte gewonnen werden, um eines der beliebtesten Werke der Opernliteratur mit der gebotenen Italianità im Nordhäuser Theater zum Klingen zu bringen.

    Übrigens: Dass Donizetti, der mit 38 Jahren bereits 50 Opern zu Papier gebracht hatte, in einer wahnsinnigen Schnelligkeit komponierte und damit den Wunsch des damaligen Opernpublikums nach immer neuer Unterhaltung zu erfüllen versuchte, brachte ihm nicht nur Zuspruch ein. Von Heinrich Heine ist die spöttische Bemerkung überliefert, dass Donizetti in seiner Fruchtbarkeit nur den Kaninchen nachstehe …

  • So 10.10. 19.00 Uhr
    Heute Abend: Lola Blau Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    Dieses außergewöhnliche Stück von Georg Kreisler für einen Pianisten und eine Darstellerin erzählt von der jungen jüdischen Schauspielerin Lola, die ihre Karriere beginnt, als die Nationalsozialisten an die Macht gelangen. Aus ihrer österreichischen Heimat Wien flieht sie über die Schweiz in die Vereinigten Staaten von Amerika und wird dort als Sängerin erfolgreich. Als sie nach dem Krieg hoffnungsvoll nach Österreich zurückkehrt, ist der Neubeginn dort alles andere als leicht.
    Seit der Uraufführung 1971 in Wien hat die Geschichte um Lola, in der Georg Kreisler auch eigene Erfahrungen verarbeitet hat, nichts an Aktualität verloren. Kreislers ebenso melancholische wie komische, heitere und mitunter auch bissige Kabarettsongs sprechen Kopf und Herz gleichermaßen an. Für Kreisler selbst ist »Lola Blau« »die Geschichte einer Ohnmacht. Lola ist ohnmächtig gegen die sturen Schweizer, wütet ohnmächtig gegen die Sex-Karriere in Amerika, und zum Schluss ist sie wieder ohnmächtig gegen die österreichischen Ewig-Gestrigen. Sie will eigentlich nichts als ein bisschen tanzen und singen und ihrem Publikum Freude machen. Aber sie muss einsehen, dass es nichts nützt, nur einen kleinen bescheidenen Platz an der Sonne erhaschen zu wollen.«

    Übrigens: Bevor Brigitte Roth ihr jahrzehntelanges Engagement als Sängerin und Darstellerin am Theater Nordhausen beendet, wird sie unserem Publikum als Lola noch einmal mit ihrer Wandlungsfähigkeit und mit allen Facetten ihres Könnens begegnen.

     

  • Di 12.10. 19.00 Uhr
    Ballett hautnah »Carmen« Theater Nordhausen, Großes Haus

    Was erwarten die Besucher*innen in dem ersten Ballettabend der neuen Spielzeit? Wie schaut die Bühne aus? Wie wird Ballettdirektor Ivan Alboresi die durch Georges Bizets Oper »Carmen« bekannte Geschichte um die temperamentvolle Carmen und den eifersüchtigen Don José mit seiner Compagnie Ballett TN LOS! erzählen? Ivan Alboresi stellt in dieser Veranstaltung gemeinsam mit Chefdramaturgin Juliane Hirschmann sein neuestes Ballett vor. Dabei gibt es natürlich auch Ausschnitte mit den Tänzerinnen und Tänzern zu sehen!

  • Mi 13.10. 18.00 Uhr
    Heute Abend: Lola Blau Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    Dieses außergewöhnliche Stück von Georg Kreisler für einen Pianisten und eine Darstellerin erzählt von der jungen jüdischen Schauspielerin Lola, die ihre Karriere beginnt, als die Nationalsozialisten an die Macht gelangen. Aus ihrer österreichischen Heimat Wien flieht sie über die Schweiz in die Vereinigten Staaten von Amerika und wird dort als Sängerin erfolgreich. Als sie nach dem Krieg hoffnungsvoll nach Österreich zurückkehrt, ist der Neubeginn dort alles andere als leicht.
    Seit der Uraufführung 1971 in Wien hat die Geschichte um Lola, in der Georg Kreisler auch eigene Erfahrungen verarbeitet hat, nichts an Aktualität verloren. Kreislers ebenso melancholische wie komische, heitere und mitunter auch bissige Kabarettsongs sprechen Kopf und Herz gleichermaßen an. Für Kreisler selbst ist »Lola Blau« »die Geschichte einer Ohnmacht. Lola ist ohnmächtig gegen die sturen Schweizer, wütet ohnmächtig gegen die Sex-Karriere in Amerika, und zum Schluss ist sie wieder ohnmächtig gegen die österreichischen Ewig-Gestrigen. Sie will eigentlich nichts als ein bisschen tanzen und singen und ihrem Publikum Freude machen. Aber sie muss einsehen, dass es nichts nützt, nur einen kleinen bescheidenen Platz an der Sonne erhaschen zu wollen.«

    Übrigens: Bevor Brigitte Roth ihr jahrzehntelanges Engagement als Sängerin und Darstellerin am Theater Nordhausen beendet, wird sie unserem Publikum als Lola noch einmal mit ihrer Wandlungsfähigkeit und mit allen Facetten ihres Könnens begegnen.

     

  • Mi 13.10. 19.00 Uhr
    1. Kammerkonzert Kunsthaus Meyenburg, Nordhausen

    Antonín Dvořák wählte für sein zweites Streichquintett die seltene Besetzung mit Kontrabass, wodurch das Werk stellenweise fast orchestral klingt. Im Septett des französischen Komponisten Camille Saint-Saëns treten Trompete und Klavier hinzu. Dieses Werk nimmt die Zuhörer mit auf eine kurzweilige Reise durch verschiedenste Musikstile und -formen vom Barock bis zur Romantik. Abgerundet wird das Programm mit vier Stücken für Klavierquartett von Richard Strauss.

  • Fr 15.10. 19.30 Uhr
    Premiere:
    Sonny Boys
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    Lange Zeit hat das berühmte Komiker-Duo »Sonny Boys« mit Willie Clark und Al Lewis sein Publikum zum Lachen gebracht. Als Al Lewis eines Tages aussteigen will, verkrachen sich die Männer so sehr, dass sie viele Jahre nicht mehr miteinander reden. Beide ziehen sich in die Anonymität zurück. Willie Clark haust in einem heruntergekommenen Zimmer seiner ehemaligen glanzvollen Suite. Al Lewis hat ein bescheidenes Leben bei seiner Tochter. Sein gutmütiger Neffe Ben, der ihn mit Dosensuppen und Teebeuteln über Wasser hält, versucht vergeblich, ihm ein Engagement zu verschaffen. Da flattert eines Tages die Anfrage eines Fernsehsenders herein: Auf dem Höhepunkt einer Gala über die Glanzzeit des Varietés sollen Willie und Al ihren berühmtesten Sketch noch einmal spielen. Willie ist strikt dagegen, doch dann kündigt Al seinen Besuch an …
    Der Allround-Autor Neil Simon (1927–2018) gehört zu den Helden des Broadways. Seine brillanten Komödien sind reich an Situationskomik und pointierten Dialogen und zugleich voller Poesie und Melancholie. Mit »Sonny Boys« gelang ihm 1972 ein lebensnaher Blick hinter die glitzernde Fassade des Showbusiness. Das Stück war Simons größter Broadwayerfolg, es wurde mehrfach verfilmt und wird auch heute noch auf Bühnen in aller Welt gespielt.

    Übrigens: Das »komische Paar«, das für amüsante Unterhaltung sorgt, hat eine lange Tradition. Schon im 16. Jahrhundert brachten so unterschiedliche Figuren wie Arlecchino und Brighella aus der Commedia dell’arte Menschen zum Lachen. Legendär im Film sind Stan Laurel und Oliver Hardy (»Dick und Doof«), die seit 1927 über hundert Filme drehten.

  • Sa 16.10. 16.00 Uhr
    Kulissen-Klatsch EXKLUSIV Theater Nordhausen, Kassenhalle

    Mit dem Spatenstich im Sommer 2020 begannen die Arbeiten für den von langer Hand geplanten Anbau und die dann anschließende Sanierung unseres Theaters! Wie sieht es nun hinter den Kulissen aus? Was wurde bereits gebaut, verändert, was steht noch aus? Intendant Daniel Klajner lädt zu einer exklusiven Führung ein, die den aktuellen Stand der Bauarbeiten anschaulich erklärt und – falls es die Bauarbeiten erlauben – eine Besichtigung der Baustelle ermöglicht. Gleichzeitig erläutert er die komplexen Zusammenhänge, die im Miteinander aller Theaterkolleg*innen Voraussetzung dafür sind, einen Theaterabend überhaupt möglich zu machen. Im Anschluss an die knapp zweistündige Führung gibt es bei einem Glas Sekt und einer Brezel die Gelegenheit, mit ihm in der Intendanz ins Gespräch zu kommen.

  • Sa 16.10. 19.30 Uhr
    Romantik, Liebe und Verrat - Operngala Theater Nordhausen, Großes Haus

    Sie sind erotische Verführerinnen oder von Rache Getriebene, hingebungsvolle Mütter oder vermeintliche Hexen. Starke Gefühle bestimmen ihr oft von großer Politik begleitetes Handeln. Gemeint sind jene Frauenfiguren, die in der romantischen Oper zumeist von Mezzosopranistinnen verkörpert werden. Dalila (Camille Saint-Saëns »Samson und Dalila«) entlockt Samson mit ihren Verführungskünsten das Geheimnis seiner unbezwingbaren Kraft und treibt ihn damit in den Untergang. Die zunehmend dem Wahnsinn verfallene Azucena (Giuseppe Verdi, »Troubadour«) sah einst ihre Mutter auf dem Scheiterhaufen verbrennen; bei dem Versuch, Rache zu üben, verbrannte sie versehentlich ihren eigenen Sohn. Cieca, die blinde Mutter der Straßensängerin Gioconda, wird als Hexe verleumdet (Amilcare Ponchielli, »La Gioconda«). Und die lebenszugewandte Carmen erliegt am Ende von George Bizets berühmter Oper der zerstörerischen Eifersucht ihres einstigen Liebhabers Don José.
    All diese Frauenfiguren haben die Komponisten zu Arien mit ergreifendster Musik inspiriert. Wir verbinden diese in unserer Gala mit stimmungsvollen Ballett- und Zwischenmusiken zu einem bewegenden Gesamtkunstwerk.

    Übrigens: Zu Gast ist die Mezzosopranistin Maria Riccarda Wesseling. Seit ihrem internationalen Durchbruch 2006 an der Opéra national de Paris gastiert sie auf den großen Bühnen dieser Welt (u. a. Teatro Real Madrid, Staatsoper Berlin, Staatsoper Stuttgart, Flämische Oper Antwerpen). Nach ihrem Regiedebüt 2018 mit Benjamin Brittens »The Rape of Lucretia« (Dutch National Opera Academy) begann sie Anfang 2020 in Nordhausen als Regisseurin mit den Proben zu Franz Lehárs Operette »Die lustige Witwe«, deren Premiere aus corona-bedingten Gründen verschoben wurde.

  • So 17.10. 11.00 Uhr
    Die chinesische Nachtigall oder Die Macht der Musik Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    Der chinesische Kaiser ist verzweifelt auf der Suche nach einer Nachtigall, die irgendwo in seinem großen Reich leben soll und mit ihrem Gesang alle Menschen glücklich machen und zu Tränen rühren kann. Seine Untertanen reden viel von dieser geheimnisvollen Sängerin, nur der Kaiser hat sie noch nie gesehen oder gehört. Als man ihm schließlich die eingefangene Nachtigall bringt, sperrt er sie in einen goldenen Käfig und lässt sie Tag um Tag bis zur Erschöpfung singen. Zur Entlastung wird ein künstlicher, elektronischer Vogel angeschafft, der die lebendige Nachtigall unterstützen soll. Doch sie befreit sich aus ihrem Gefängnis und fliegt davon.
    Nun bleibt dem Kaiser nur noch der Kunstvogel, dessen mechanischer Gesang nicht an die wunderbaren Klänge der Nachtigall heranreicht. Erst zum Ende seines Lebens erkennt er, was für einen großen und besonderen Schatz er mit seiner Nachtigall verloren hat.
    Das musikalische Märchen von Hans Christian Andersen erzählt von Wahrhaftigkeit, von Freiheit und natürlich von der Macht der Musik.

    Übrigens: Die Nachtigallenmännchen singen unter anderem, um Weibchen zu betören. Je größer das Strophenrepertoire der Herren ist, umso empfänglicher sind die Besungenen, und je größer die männliche Sangeskunst ist, umso hingebungsvoller wird der spätere Vater sein. Wissenschaftlich erwiesen ist aber auch, dass jedes fünfte Küken im Nest nicht vom sozialen Vater gezeugt wurde, sondern von einem charmanten Nachbarn … Sodom und Gomorrha im Land der Nachtigallen!

  • So 17.10. 18.00 Uhr
    Symphonic Queen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Zu Herzen gehende Songs, atemberaubende Gitarrensoli, eine kraftvolle Bühnenshow: Die grenzenlos energiegeladene Präsenz von Queen mit ihrem Frontmann Freddy Mercury war und ist ein besonderes Phänomen der Rock- und Popmusikgeschichte. Die Band war über zwanzig Jahre in unveränderter Besetzung erfolgreich, und auch heute noch sind Songs wie »The Show Must Go On«, »Bohemian Rhapsody« und »We Will Rock You« noch fast jeder und jedem im Ohr. Vier charismatische und stimmgewaltige Sänger*innen werden gemeinsam mit dem Loh-Orchester unter der Leitung von Henning Ehlert diese vielgeliebten Titel in einem neuen rocksinfonischen Gewand (Arrangements Viktor Åslund) präsentieren.

  • Mi 20.10. 19.30 Uhr
    Küchenklatsch bei Klajner Theater Nordhausen, Oberes Foyer

    Intendant Daniel Klajner bringt den Südharz zum Kochen! Die beliebte und äußerst erfolgreiche Theaterkochshow »Küchenklatsch bei Klajner« setzen wir in dieser Spielzeit fort. Als Gäste lädt sich der Intendant Persönlichkeiten aus dem TN LOS!, dem Südharz, Thüringen und aller Welt ein, um mit ihnen über das Leben, die Welt und das Theater zu plaudern und zu diskutieren. Und natürlich kommt dabei das Kulinarische nicht zu kurz!

    Mit Bernhard Stengele Politiker und Theatermensch, Steffen Riechelmann Pfarrer im Dom zum Heiligen Kreuz, Nordhausen

  • Fr 22.10. 19.30 Uhr
    L'elisir d'amore (Der Liebestrank) Theater Nordhausen, Großes Haus

    Liebe macht blind, manchmal jedenfalls. In Gaetano Donizettis Erfolgsoper »L’elisir d’amore« fällt der in die wohlhabende Adina verliebte Nemorino auf den reisenden »Arzt« Dulcamara herein. Dieser ist nichts anderes als ein großer Schwindler, der ganz normalen Wein als Liebestrank anbietet. Nemorino kauft ihn nur allzu gerne, denn er hofft, damit seinem Liebesglück auf die Sprünge helfen zu können. Schließlich, so denkt er, zeigte ein Liebestrank auch bei Tristan und Isolde einst Erfolg. Zu seinem Leidwesen geht die Angebetete aber auf die Avancen des Sergeanten Belcore ein. Dass sich Adina schließlich doch Nemorino zuwendet, führt er auf die Wirkung des »Liebestranks« zurück, was nicht ganz falsch ist, denn der Wein nimmt Nemorino immerhin seine Schüchternheit.
    Mit viel Humor gespickt ist die Geschichte in Donizettis komischer Oper aus dem Jahr 1832. Gleichwohl nimmt seine an eingängigen Melodien reiche Musik die Protagonisten ernst, ergründet auch die Tiefen seelischen Erlebens und bleibt dabei doch immer leichtfüßig. Der erfahrene Gastdirigent Fabrizio Ventura konnte gewonnen werden, um eines der beliebtesten Werke der Opernliteratur mit der gebotenen Italianità im Nordhäuser Theater zum Klingen zu bringen.

    Übrigens: Dass Donizetti, der mit 38 Jahren bereits 50 Opern zu Papier gebracht hatte, in einer wahnsinnigen Schnelligkeit komponierte und damit den Wunsch des damaligen Opernpublikums nach immer neuer Unterhaltung zu erfüllen versuchte, brachte ihm nicht nur Zuspruch ein. Von Heinrich Heine ist die spöttische Bemerkung überliefert, dass Donizetti in seiner Fruchtbarkeit nur den Kaninchen nachstehe …

  • Sa 23.10. 17.00 Uhr
    Heute Abend: Lola Blau Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    Dieses außergewöhnliche Stück von Georg Kreisler für einen Pianisten und eine Darstellerin erzählt von der jungen jüdischen Schauspielerin Lola, die ihre Karriere beginnt, als die Nationalsozialisten an die Macht gelangen. Aus ihrer österreichischen Heimat Wien flieht sie über die Schweiz in die Vereinigten Staaten von Amerika und wird dort als Sängerin erfolgreich. Als sie nach dem Krieg hoffnungsvoll nach Österreich zurückkehrt, ist der Neubeginn dort alles andere als leicht.
    Seit der Uraufführung 1971 in Wien hat die Geschichte um Lola, in der Georg Kreisler auch eigene Erfahrungen verarbeitet hat, nichts an Aktualität verloren. Kreislers ebenso melancholische wie komische, heitere und mitunter auch bissige Kabarettsongs sprechen Kopf und Herz gleichermaßen an. Für Kreisler selbst ist »Lola Blau« »die Geschichte einer Ohnmacht. Lola ist ohnmächtig gegen die sturen Schweizer, wütet ohnmächtig gegen die Sex-Karriere in Amerika, und zum Schluss ist sie wieder ohnmächtig gegen die österreichischen Ewig-Gestrigen. Sie will eigentlich nichts als ein bisschen tanzen und singen und ihrem Publikum Freude machen. Aber sie muss einsehen, dass es nichts nützt, nur einen kleinen bescheidenen Platz an der Sonne erhaschen zu wollen.«

    Übrigens: Bevor Brigitte Roth ihr jahrzehntelanges Engagement als Sängerin und Darstellerin am Theater Nordhausen beendet, wird sie unserem Publikum als Lola noch einmal mit ihrer Wandlungsfähigkeit und mit allen Facetten ihres Könnens begegnen.

     

  • Sa 23.10. 19.30 Uhr
    Sonny Boys Theater Nordhausen, Großes Haus

    Lange Zeit hat das berühmte Komiker-Duo »Sonny Boys« mit Willie Clark und Al Lewis sein Publikum zum Lachen gebracht. Als Al Lewis eines Tages aussteigen will, verkrachen sich die Männer so sehr, dass sie viele Jahre nicht mehr miteinander reden. Beide ziehen sich in die Anonymität zurück. Willie Clark haust in einem heruntergekommenen Zimmer seiner ehemaligen glanzvollen Suite. Al Lewis hat ein bescheidenes Leben bei seiner Tochter. Sein gutmütiger Neffe Ben, der ihn mit Dosensuppen und Teebeuteln über Wasser hält, versucht vergeblich, ihm ein Engagement zu verschaffen. Da flattert eines Tages die Anfrage eines Fernsehsenders herein: Auf dem Höhepunkt einer Gala über die Glanzzeit des Varietés sollen Willie und Al ihren berühmtesten Sketch noch einmal spielen. Willie ist strikt dagegen, doch dann kündigt Al seinen Besuch an …
    Der Allround-Autor Neil Simon (1927–2018) gehört zu den Helden des Broadways. Seine brillanten Komödien sind reich an Situationskomik und pointierten Dialogen und zugleich voller Poesie und Melancholie. Mit »Sonny Boys« gelang ihm 1972 ein lebensnaher Blick hinter die glitzernde Fassade des Showbusiness. Das Stück war Simons größter Broadwayerfolg, es wurde mehrfach verfilmt und wird auch heute noch auf Bühnen in aller Welt gespielt.

    Übrigens: Das »komische Paar«, das für amüsante Unterhaltung sorgt, hat eine lange Tradition. Schon im 16. Jahrhundert brachten so unterschiedliche Figuren wie Arlecchino und Brighella aus der Commedia dell’arte Menschen zum Lachen. Legendär im Film sind Stan Laurel und Oliver Hardy (»Dick und Doof«), die seit 1927 über hundert Filme drehten.

  • Sa 23.10. 19.30 Uhr
    Veronika, der Korn ist da Echter Nordhäuser Traditionsbrennerei

    Seit drei Jahren ausverkaufte Vorstellungen: Der Dauerbrenner in der »Tradi« sorgt auch in dieser Spielzeit für Unterhaltung!
    Nicht nur der Korn ist in der Bar »Zur fröhlichen Henriette« als Tröster für die verlassene Veronika zu haben. Die empathische Bardame, die auch als Pianistin gefühlvollen Einsatz zeigt, liefert den Soundtrack zur Erinnerung an bessere Zeiten: ein aufheiterndes, buntes Repertoire hauptsächlich aus den zwanziger bis fünfziger Jahren. Auch zaubert sie den schönen Gigolo Jean herbei, der in Wirklichkeit Hans heißt und von Frankreich nur träumt.

    Wichtig: Die »2G-Regel« ist aufgrund der räumlichen Gegebenheiten das Maß der Dinge. Es dürfen nur Geimpfte und Genesene in die Innenräume der Nordhäuser Traditionsbrennerei.

     

  • So 24.10. 18.00 Uhr
    The Addams Family Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die Addams Family ist keine gewöhnliche Familie. Sie pflegt einen exzentrischen Lebensstil, liebt das Makabre und Groteske und hat einen Hang zum Morbiden. Die Gewohnheit der älteren Tochter Wednesday, den Bruder Pugsley zu ihrem und seinem Vergnügen auf die Streckbank zu legen, ist nur eine von etlichen Skurrilitäten dieser Familie, die friedlich für sich lebt und in der man keine Geheimnisse voreinander hat. Als sich die junge Erwachsene Wednesday in einen ganz gewöhnlichen jungen Mann verliebt und ihn vom Fleck weg heiraten möchte, gerät das Gleichgewicht der gesamten Familie gehörig durcheinander.
    Die Addams Family erschien zum ersten Mal 1938 in den Cartoons von Charles Addams, der sie in der Zeitung »The New Yorker« publizierte. Addams’ Cartoons, die einen provokanten Gegenentwurf zur perfekten amerikanischen Familie zeigten, regten Fernsehserien, Zeichentrick- und drei Kinofilme an. Im Jahr 2009 erlebte das erste Musical in Chicago seine Uraufführung, es wurde gleich darauf mit Erfolg am New Yorker Broadway gegeben. Zu der mit viel Humor und Lust am Exzentrischen erzählten Geschichte schuf Andrew Lippa eine Musik, die lyrische mit rockig-fetzigen Klängen verbindet.

  • Fr 29.10. 19.30 Uhr
    Premiere:
    Carmen
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die tragisch endende Liebesgeschichte zwischen der spanischen Zigeunerin Carmen und dem Sergeanten Don José, die zunächst 1847 als französische Novelle von Prosper Mérimée erschienen war, inspirierte Anfang der 1870er Jahre den Komponisten Georges Bizet zu seiner berühmt gewordenen Oper »Carmen«. Gleich zu Beginn verrät die Musik, dass die leidenschaftliche, nach Unabhängigkeit strebende Carmen und der gesellschaftlich eher angepasste und schnell eifersüchtige Don José nicht zueinander passen und schließlich einen tödlichen Konflikt austragen werden. Exotisches Milieu, das musikalisch seinen Ausdruck in einer besonderen Farbigkeit der Partitur findet, feurige Rhythmen und nicht zuletzt eine spannende Handlung machten Bizets Oper unsterblich.
    Der russische Komponist Rodion Shchedrin hat weite Teile von Bizets Partitur – darunter Highlights wie Carmens Habanera oder das Torrero-Lied des Stierkämpfers Escamillo – in eine effektvolle Fassung für Streichorchester und Schlagwerk überführt. Ballettdirektor Ivan Alboresi dient diese Bearbeitung als Inspiration für sein neues Handlungsballett, in dem er sich die spanische Liebesgeschichte, angereichert mit weiterer Musik, gemeinsam mit seinem Ballett TN LOS! tanzend für sein Publikum erschließt.

    Übrigens: Dass Bizets Musik eine choreografische Umsetzung geradezu herausfordert, fand auch der Produzent Horant H. Hohlfeld, als er im Jahr 1990 seinen Tanzfilm »Carmen on Ice« für Eiskunstläufer entwickelte. Die Titelrolle besetzte er prominent mit Katharina Witt. Sie war schon 1988 bei den Olympischen Spielen in Calgary in einer Kür zu Bizets Musik als Carmen angetreten und wurde damit Olympiasiegerin.

  • Sa 30.10. 17.00 Uhr
    Heute Abend: Lola Blau Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    Dieses außergewöhnliche Stück von Georg Kreisler für einen Pianisten und eine Darstellerin erzählt von der jungen jüdischen Schauspielerin Lola, die ihre Karriere beginnt, als die Nationalsozialisten an die Macht gelangen. Aus ihrer österreichischen Heimat Wien flieht sie über die Schweiz in die Vereinigten Staaten von Amerika und wird dort als Sängerin erfolgreich. Als sie nach dem Krieg hoffnungsvoll nach Österreich zurückkehrt, ist der Neubeginn dort alles andere als leicht.
    Seit der Uraufführung 1971 in Wien hat die Geschichte um Lola, in der Georg Kreisler auch eigene Erfahrungen verarbeitet hat, nichts an Aktualität verloren. Kreislers ebenso melancholische wie komische, heitere und mitunter auch bissige Kabarettsongs sprechen Kopf und Herz gleichermaßen an. Für Kreisler selbst ist »Lola Blau« »die Geschichte einer Ohnmacht. Lola ist ohnmächtig gegen die sturen Schweizer, wütet ohnmächtig gegen die Sex-Karriere in Amerika, und zum Schluss ist sie wieder ohnmächtig gegen die österreichischen Ewig-Gestrigen. Sie will eigentlich nichts als ein bisschen tanzen und singen und ihrem Publikum Freude machen. Aber sie muss einsehen, dass es nichts nützt, nur einen kleinen bescheidenen Platz an der Sonne erhaschen zu wollen.«

    Übrigens: Bevor Brigitte Roth ihr jahrzehntelanges Engagement als Sängerin und Darstellerin am Theater Nordhausen beendet, wird sie unserem Publikum als Lola noch einmal mit ihrer Wandlungsfähigkeit und mit allen Facetten ihres Könnens begegnen.

     

  • Sa 30.10. 19.30 Uhr
    Filmmusikkonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Was wäre ein Kino- oder ein Fernsehfilm ohne Musik! Sie kann die Wirkung von Filmszenen verstärken, brechen oder ganz anders deuten. Die Macht der Musik wird zum Beispiel dann überdeutlich, wenn man bei einem Film den Ton abstellt. In unserem Konzert »Hollywood in Concert« feiern wir die Musik, und Sie hören berühmte Melodien u .a. von Ennio Morricone (»The Mission«), Henry Mancini (»Breakfast at Tiffany’s«) und John Williams (»Jurassic Park«) zum Wieder- oder Neuentdecken.

  • Sa 30.10. 19.30 Uhr
    Veronika, der Korn ist da Echter Nordhäuser Traditionsbrennerei

    Seit drei Jahren ausverkaufte Vorstellungen: Der Dauerbrenner in der »Tradi« sorgt auch in dieser Spielzeit für Unterhaltung!
    Nicht nur der Korn ist in der Bar »Zur fröhlichen Henriette« als Tröster für die verlassene Veronika zu haben. Die empathische Bardame, die auch als Pianistin gefühlvollen Einsatz zeigt, liefert den Soundtrack zur Erinnerung an bessere Zeiten: ein aufheiterndes, buntes Repertoire hauptsächlich aus den zwanziger bis fünfziger Jahren. Auch zaubert sie den schönen Gigolo Jean herbei, der in Wirklichkeit Hans heißt und von Frankreich nur träumt.

    Wichtig: Die »2G-Regel« ist aufgrund der räumlichen Gegebenheiten das Maß der Dinge. Es dürfen nur Geimpfte und Genesene in die Innenräume der Nordhäuser Traditionsbrennerei.

     

  • So 31.10. 14.30 Uhr
    Sonny Boys Theater Nordhausen, Großes Haus

    Lange Zeit hat das berühmte Komiker-Duo »Sonny Boys« mit Willie Clark und Al Lewis sein Publikum zum Lachen gebracht. Als Al Lewis eines Tages aussteigen will, verkrachen sich die Männer so sehr, dass sie viele Jahre nicht mehr miteinander reden. Beide ziehen sich in die Anonymität zurück. Willie Clark haust in einem heruntergekommenen Zimmer seiner ehemaligen glanzvollen Suite. Al Lewis hat ein bescheidenes Leben bei seiner Tochter. Sein gutmütiger Neffe Ben, der ihn mit Dosensuppen und Teebeuteln über Wasser hält, versucht vergeblich, ihm ein Engagement zu verschaffen. Da flattert eines Tages die Anfrage eines Fernsehsenders herein: Auf dem Höhepunkt einer Gala über die Glanzzeit des Varietés sollen Willie und Al ihren berühmtesten Sketch noch einmal spielen. Willie ist strikt dagegen, doch dann kündigt Al seinen Besuch an …
    Der Allround-Autor Neil Simon (1927–2018) gehört zu den Helden des Broadways. Seine brillanten Komödien sind reich an Situationskomik und pointierten Dialogen und zugleich voller Poesie und Melancholie. Mit »Sonny Boys« gelang ihm 1972 ein lebensnaher Blick hinter die glitzernde Fassade des Showbusiness. Das Stück war Simons größter Broadwayerfolg, es wurde mehrfach verfilmt und wird auch heute noch auf Bühnen in aller Welt gespielt.

    Übrigens: Das »komische Paar«, das für amüsante Unterhaltung sorgt, hat eine lange Tradition. Schon im 16. Jahrhundert brachten so unterschiedliche Figuren wie Arlecchino und Brighella aus der Commedia dell’arte Menschen zum Lachen. Legendär im Film sind Stan Laurel und Oliver Hardy (»Dick und Doof«), die seit 1927 über hundert Filme drehten.

  • Fr 05.11. 19.30 Uhr
    Carmen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die tragisch endende Liebesgeschichte zwischen der spanischen Zigeunerin Carmen und dem Sergeanten Don José, die zunächst 1847 als französische Novelle von Prosper Mérimée erschienen war, inspirierte Anfang der 1870er Jahre den Komponisten Georges Bizet zu seiner berühmt gewordenen Oper »Carmen«. Gleich zu Beginn verrät die Musik, dass die leidenschaftliche, nach Unabhängigkeit strebende Carmen und der gesellschaftlich eher angepasste und schnell eifersüchtige Don José nicht zueinander passen und schließlich einen tödlichen Konflikt austragen werden. Exotisches Milieu, das musikalisch seinen Ausdruck in einer besonderen Farbigkeit der Partitur findet, feurige Rhythmen und nicht zuletzt eine spannende Handlung machten Bizets Oper unsterblich.
    Der russische Komponist Rodion Shchedrin hat weite Teile von Bizets Partitur – darunter Highlights wie Carmens Habanera oder das Torrero-Lied des Stierkämpfers Escamillo – in eine effektvolle Fassung für Streichorchester und Schlagwerk überführt. Ballettdirektor Ivan Alboresi dient diese Bearbeitung als Inspiration für sein neues Handlungsballett, in dem er sich die spanische Liebesgeschichte, angereichert mit weiterer Musik, gemeinsam mit seinem Ballett TN LOS! tanzend für sein Publikum erschließt.

    Übrigens: Dass Bizets Musik eine choreografische Umsetzung geradezu herausfordert, fand auch der Produzent Horant H. Hohlfeld, als er im Jahr 1990 seinen Tanzfilm »Carmen on Ice« für Eiskunstläufer entwickelte. Die Titelrolle besetzte er prominent mit Katharina Witt. Sie war schon 1988 bei den Olympischen Spielen in Calgary in einer Kür zu Bizets Musik als Carmen angetreten und wurde damit Olympiasiegerin.

  • Sa 06.11. 19.30 Uhr
    JazzRabazz - mit dem Tingvall Trio Theater Nordhausen, Großes Haus

    »Dance/Skip Records«

    Martin Tingvall, piano / Omar Rodriguez Calvo, bass / Jürgen Spiegel, drums
    Das Tingvall Trio braucht keine Vorstellung mehr. Wer zu der Handvoll von Jazz Künstlern aus
    Deutschland gehört, die auch international den Durchbruch geschafft haben, wer neben drei ECHO JAZZ AWARDS auch mit allen Studioveröffentlichungen GOLD Status erreicht hat, dessen neue Veröffentlichung wird mit Spannung erwartet.
    »Dance« ist der Titel des neuen Werks und das Trio nimmt die Hörer mit auf eine Reise um die Welt, lässt unterschiedlichste Formen des Tanzes als Gefühlsausdruck aufblitzen. Martin Tingvall beschreibt die Entstehung: »Die Idee zu »Dance« kam als wir »Cuban SMS« einen der ersten neuen Songs, geprobt haben und es uns tatsächlich schwerfiel, dabei sitzen zu bleiben. Es war so viel Rhythmus und Kraft in der Musik. Ich persönlich kann gar nicht tanzen, aber es hat uns einfach mitgerissen. Und damit war die Idee zu einem Album voller Tänze geboren.« So erhalten viele der Kompositionen, trotz aller Wiedererkennbarkeit des typischen Tingvall Trio Sounds, auch überraschend neue Gewänder, da entdeckt man neben orientalischen Tönen in »Arabic Slow Dance« oder Reggae Rhythmen in »Ya Man« auch lateinamerikanische Sounds wie in »Bolero« oder »Spanish Swing«. Aber natürlich lässt das Erfolgstrio, bei aller Energie und Tanzfreude, auch ein paar ruhige Momente voller Tiefgang wie in »Det Lilla« oder Trauer in »In Memory« zu. »Dance« ist ein spannendes Album, auf dem die Drei eine Vielzahl von Facetten zeigen können. Martin Tingvall (p), Omar Rodriguez Calvo (b) und Jürgen Spiegel (dr) klingen auf dem neuen Album reifer und harmonischer denn j e, man kann sich ausmalen, wieviel Spaß das Trio beim Spielen dieser Stücke hat.

    »Vorband BLUFF«
    BLUFF ist das Projekt vier junger Jazzmusiker mit Ankerpunkt Hamburg. Das Quartett folgt eigenen Inspirationen, angelehnt an zeitgenössischen Jazz. Beispielsweise sind Vorbilder wie Kenny Wheeler oder Ambrose Akinmusire deutlich in der Musik erkennbar. Die Funktionsprinzipien der Besetzung sind nahezu unverschämt einfach: Die Musik wird gemeinsam gestaltet, der Melodie wird gedient. Dabei findet BLUFF nach jedem dynamischen Ausbruch zur raffinierten Einfachheit des eigenen Musikstils zurück.
     
    Besetzung:
    Christian Höhn (tp)
    Tim Scherer (p)
    Lucas Kolbe (b)
    Jan Zeimetz (dr)

     

  • So 07.11. 11.00 Uhr
    Kunstsalon »Kain und Abel« Kunsthaus Meyenburg, Nordhausen

    Im Vorfeld unserer Uraufführung von Christoph Ehrenfellners Oper »Kain und Abel« begeben wir uns auf eine spannende Entdeckungsreise in die Kunst- und Kulturgeschichte dieser bewegenden biblischen Geschichte. Wie hat sie Künstler*innen im Allgemeinen angeregt? Was war Christoph Ehrenfellner bei der Komposition seiner Oper wichtig? Welche Sicht hat die Psychologie auf den berühmten Bruderzwist? Und nicht zuletzt: Welche Deutungen gab und gibt es in der Theologie? Die Mitwirkenden in diesem »Kunstsalon« in Kooperation mit dem Kunsthaus Meyenburg gehen an diesem Vormittag diesen und noch mehr Fragen auf die Spur.

    Mit Susanne Hinsching Leiterin der städtischen Museen Nordhausen, Alexander Nachama Rabbiner aus Erfurt, Andreas Schwarze Superintendent der evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, Christoph Ehrenfellner Komponist der Oper »Kain und Abel«, Christian Probst Psychologe und Psychotherapeut

  • So 07.11. 16.00 Uhr
    Kulissen-Klatsch EXKLUSIV Theater Nordhausen, Kassenhalle

    Mit dem Spatenstich im Sommer 2020 begannen die Arbeiten für den von langer Hand geplanten Anbau und die dann anschließende Sanierung unseres Theaters! Wie sieht es nun hinter den Kulissen aus? Was wurde bereits gebaut, verändert, was steht noch aus? Intendant Daniel Klajner lädt zu einer exklusiven Führung ein, die den aktuellen Stand der Bauarbeiten anschaulich erklärt und – falls es die Bauarbeiten erlauben – eine Besichtigung der Baustelle ermöglicht. Gleichzeitig erläutert er die komplexen Zusammenhänge, die im Miteinander aller Theaterkolleg*innen Voraussetzung dafür sind, einen Theaterabend überhaupt möglich zu machen. Im Anschluss an die knapp zweistündige Führung gibt es bei einem Glas Sekt und einer Brezel die Gelegenheit, mit ihm in der Intendanz ins Gespräch zu kommen.

  • So 07.11. 18.00 Uhr
    2. Sinfoniekonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Eine einzelne kleine Trommel beginnt mit einem pochenden Rhythmus, eine Flöte kommt mit einer kreisenden, leisen Melodie dazu, zupfende Streicher begleiten, eine Klarinette steigt ein, dann ein Fagott … die Trommel wiederholt den Rhythmus mit wachsender Emphase … Wir befinden uns mitten im Sog von Maurice Ravels ursprünglich als Ballett komponierten »Bolero«.
    Unsere musikalische Frankreichtour beginnt aber zunächst mit einem deutschen Prolog, mit dem Poème für Violine und Orchester »Frühlingslicht«, komponiert vom Preisträger des Sondershäuser Kompositionswettbewerbs 2018 Romeo Wecks. Es ist ein knappes Violinkonzert, das ein Gedicht von Oliver Mörchel verarbeitet, in dem das Licht des Frühlings als Zeichen der Hoffnung endlich die trostlose und lebensfeindliche Kälte durchdringt. Die eigentliche Frankreichrundfahrt nimmt Tempo auf mit Camille Saint-Saëns, dessen 100. Todestag 2021 begangen wird. Sein Cellokonzert a-Moll erfordert das ganze virtuose Können des Solisten und ist eines der meistgespielten Konzerte der Cello-Literatur. Weiter geht es mit Ravels nicht minder beliebter Komposition »La Valse«, die ursprünglich für Tänzer entstand. Ravels faszinierende Fähigkeit, tänzerische Atmosphäre zu erzeugen, erfasst uns auch heute mit voller Wucht. Das rauschende Finale dieses Konzerts bildet Ravels oben bereits angesprochener »Bolero«. 

    Übrigens: Camille Saint-Saëns war ein Allroundtalent und nicht nur als Komponist, sondern auch als Musikwissenschaftler und Naturwissenschaftler anerkannt. Für seine Forschungen begab er sich auf weltweite Reisen. Besonders aktiv war er als Astronom. Der Blick ins Teleskop war im Paris des 19. Jahrhunderts bei Straßenhändlern möglich. Doch Saint-Saëns wollte mehr, und so verkaufte er mit 23 Jahren sechs Kompositionen, um endlich sein eigenes Teleskop zu besitzen.

  • Mi 10.11. 09.30 Uhr
    Die chinesische Nachtigall oder Die Macht der Musik Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    Der chinesische Kaiser ist verzweifelt auf der Suche nach einer Nachtigall, die irgendwo in seinem großen Reich leben soll und mit ihrem Gesang alle Menschen glücklich machen und zu Tränen rühren kann. Seine Untertanen reden viel von dieser geheimnisvollen Sängerin, nur der Kaiser hat sie noch nie gesehen oder gehört. Als man ihm schließlich die eingefangene Nachtigall bringt, sperrt er sie in einen goldenen Käfig und lässt sie Tag um Tag bis zur Erschöpfung singen. Zur Entlastung wird ein künstlicher, elektronischer Vogel angeschafft, der die lebendige Nachtigall unterstützen soll. Doch sie befreit sich aus ihrem Gefängnis und fliegt davon.
    Nun bleibt dem Kaiser nur noch der Kunstvogel, dessen mechanischer Gesang nicht an die wunderbaren Klänge der Nachtigall heranreicht. Erst zum Ende seines Lebens erkennt er, was für einen großen und besonderen Schatz er mit seiner Nachtigall verloren hat.
    Das musikalische Märchen von Hans Christian Andersen erzählt von Wahrhaftigkeit, von Freiheit und natürlich von der Macht der Musik.

    Übrigens: Die Nachtigallenmännchen singen unter anderem, um Weibchen zu betören. Je größer das Strophenrepertoire der Herren ist, umso empfänglicher sind die Besungenen, und je größer die männliche Sangeskunst ist, umso hingebungsvoller wird der spätere Vater sein. Wissenschaftlich erwiesen ist aber auch, dass jedes fünfte Küken im Nest nicht vom sozialen Vater gezeugt wurde, sondern von einem charmanten Nachbarn … Sodom und Gomorrha im Land der Nachtigallen!

  • Fr 12.11. 19.30 Uhr
    The Addams Family Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die Addams Family ist keine gewöhnliche Familie. Sie pflegt einen exzentrischen Lebensstil, liebt das Makabre und Groteske und hat einen Hang zum Morbiden. Die Gewohnheit der älteren Tochter Wednesday, den Bruder Pugsley zu ihrem und seinem Vergnügen auf die Streckbank zu legen, ist nur eine von etlichen Skurrilitäten dieser Familie, die friedlich für sich lebt und in der man keine Geheimnisse voreinander hat. Als sich die junge Erwachsene Wednesday in einen ganz gewöhnlichen jungen Mann verliebt und ihn vom Fleck weg heiraten möchte, gerät das Gleichgewicht der gesamten Familie gehörig durcheinander.
    Die Addams Family erschien zum ersten Mal 1938 in den Cartoons von Charles Addams, der sie in der Zeitung »The New Yorker« publizierte. Addams’ Cartoons, die einen provokanten Gegenentwurf zur perfekten amerikanischen Familie zeigten, regten Fernsehserien, Zeichentrick- und drei Kinofilme an. Im Jahr 2009 erlebte das erste Musical in Chicago seine Uraufführung, es wurde gleich darauf mit Erfolg am New Yorker Broadway gegeben. Zu der mit viel Humor und Lust am Exzentrischen erzählten Geschichte schuf Andrew Lippa eine Musik, die lyrische mit rockig-fetzigen Klängen verbindet.

  • Sa 13.11. 19.30 Uhr
    The Addams Family Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die Addams Family ist keine gewöhnliche Familie. Sie pflegt einen exzentrischen Lebensstil, liebt das Makabre und Groteske und hat einen Hang zum Morbiden. Die Gewohnheit der älteren Tochter Wednesday, den Bruder Pugsley zu ihrem und seinem Vergnügen auf die Streckbank zu legen, ist nur eine von etlichen Skurrilitäten dieser Familie, die friedlich für sich lebt und in der man keine Geheimnisse voreinander hat. Als sich die junge Erwachsene Wednesday in einen ganz gewöhnlichen jungen Mann verliebt und ihn vom Fleck weg heiraten möchte, gerät das Gleichgewicht der gesamten Familie gehörig durcheinander.
    Die Addams Family erschien zum ersten Mal 1938 in den Cartoons von Charles Addams, der sie in der Zeitung »The New Yorker« publizierte. Addams’ Cartoons, die einen provokanten Gegenentwurf zur perfekten amerikanischen Familie zeigten, regten Fernsehserien, Zeichentrick- und drei Kinofilme an. Im Jahr 2009 erlebte das erste Musical in Chicago seine Uraufführung, es wurde gleich darauf mit Erfolg am New Yorker Broadway gegeben. Zu der mit viel Humor und Lust am Exzentrischen erzählten Geschichte schuf Andrew Lippa eine Musik, die lyrische mit rockig-fetzigen Klängen verbindet.

  • So 14.11. 11.00 Uhr

    Wir möchten Sie auf unsere in Vorbereitung stehenden Produktionen neugierig machen und Ihnen erste Einblicke gewähren. Dazu laden wir Sie herzlich zu unseren Inszenierungseinführungen ein. Die Regieteams, Mitwirkende und besondere Gäste bieten einen bunten Strauß an Informationen zu den jeweiligen Stücken und den spezifischen Ansätzen ihrer Umsetzung. Natürlich kommt dabei auch die Musik nicht zu kurz! Außerdem werden Sie bei jeder Einführungsveranstaltung über den aktuellen Stand der Theatersanierung informiert.
    Bereits ab 10.00 Uhr können Sie ausführlich und lecker frühstücken.

    Vorgestellt werden:

    Kain und Abel/Verklärte Nacht
    Mein Freund Harvey
    A New York Christmas
    Der Vetter aus Dingsda
    Hexe Hillary

  • So 14.11. 18.00 Uhr
    Carmen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die tragisch endende Liebesgeschichte zwischen der spanischen Zigeunerin Carmen und dem Sergeanten Don José, die zunächst 1847 als französische Novelle von Prosper Mérimée erschienen war, inspirierte Anfang der 1870er Jahre den Komponisten Georges Bizet zu seiner berühmt gewordenen Oper »Carmen«. Gleich zu Beginn verrät die Musik, dass die leidenschaftliche, nach Unabhängigkeit strebende Carmen und der gesellschaftlich eher angepasste und schnell eifersüchtige Don José nicht zueinander passen und schließlich einen tödlichen Konflikt austragen werden. Exotisches Milieu, das musikalisch seinen Ausdruck in einer besonderen Farbigkeit der Partitur findet, feurige Rhythmen und nicht zuletzt eine spannende Handlung machten Bizets Oper unsterblich.
    Der russische Komponist Rodion Shchedrin hat weite Teile von Bizets Partitur – darunter Highlights wie Carmens Habanera oder das Torrero-Lied des Stierkämpfers Escamillo – in eine effektvolle Fassung für Streichorchester und Schlagwerk überführt. Ballettdirektor Ivan Alboresi dient diese Bearbeitung als Inspiration für sein neues Handlungsballett, in dem er sich die spanische Liebesgeschichte, angereichert mit weiterer Musik, gemeinsam mit seinem Ballett TN LOS! tanzend für sein Publikum erschließt.

    Übrigens: Dass Bizets Musik eine choreografische Umsetzung geradezu herausfordert, fand auch der Produzent Horant H. Hohlfeld, als er im Jahr 1990 seinen Tanzfilm »Carmen on Ice« für Eiskunstläufer entwickelte. Die Titelrolle besetzte er prominent mit Katharina Witt. Sie war schon 1988 bei den Olympischen Spielen in Calgary in einer Kür zu Bizets Musik als Carmen angetreten und wurde damit Olympiasiegerin.

  • Mo 15.11. 19.30 Uhr
    Montags im Foyer Theater Nordhausen, Oberes Foyer

    Der Förderverein Theater Nordhausen e. V. lädt ein! Die beliebte Reihe »Montags im Foyer« ist längst zur Tradition geworden. Im Gespräch mit der Vorstandsvorsitzenden Barbara Rinke und dem Vorstandsmitglied Dietrich Rose erzählen ihre Gäste Spannendes und Wissenswertes aus ihrem Leben.

    »Von Finnland nach Nordhausen«
    Mit Anna Danik Interpretin der Rolle »Eva« in der Uraufführung »Kain und Abel«

     

  • Fr 19.11. 19.30 Uhr
    Sonny Boys Theater Nordhausen, Großes Haus

    Lange Zeit hat das berühmte Komiker-Duo »Sonny Boys« mit Willie Clark und Al Lewis sein Publikum zum Lachen gebracht. Als Al Lewis eines Tages aussteigen will, verkrachen sich die Männer so sehr, dass sie viele Jahre nicht mehr miteinander reden. Beide ziehen sich in die Anonymität zurück. Willie Clark haust in einem heruntergekommenen Zimmer seiner ehemaligen glanzvollen Suite. Al Lewis hat ein bescheidenes Leben bei seiner Tochter. Sein gutmütiger Neffe Ben, der ihn mit Dosensuppen und Teebeuteln über Wasser hält, versucht vergeblich, ihm ein Engagement zu verschaffen. Da flattert eines Tages die Anfrage eines Fernsehsenders herein: Auf dem Höhepunkt einer Gala über die Glanzzeit des Varietés sollen Willie und Al ihren berühmtesten Sketch noch einmal spielen. Willie ist strikt dagegen, doch dann kündigt Al seinen Besuch an …
    Der Allround-Autor Neil Simon (1927–2018) gehört zu den Helden des Broadways. Seine brillanten Komödien sind reich an Situationskomik und pointierten Dialogen und zugleich voller Poesie und Melancholie. Mit »Sonny Boys« gelang ihm 1972 ein lebensnaher Blick hinter die glitzernde Fassade des Showbusiness. Das Stück war Simons größter Broadwayerfolg, es wurde mehrfach verfilmt und wird auch heute noch auf Bühnen in aller Welt gespielt.

    Übrigens: Das »komische Paar«, das für amüsante Unterhaltung sorgt, hat eine lange Tradition. Schon im 16. Jahrhundert brachten so unterschiedliche Figuren wie Arlecchino und Brighella aus der Commedia dell’arte Menschen zum Lachen. Legendär im Film sind Stan Laurel und Oliver Hardy (»Dick und Doof«), die seit 1927 über hundert Filme drehten.

  • Sa 20.11. 19.30 Uhr
    L'elisir d'amore (Der Liebestrank) Theater Nordhausen, Großes Haus

    Liebe macht blind, manchmal jedenfalls. In Gaetano Donizettis Erfolgsoper »L’elisir d’amore« fällt der in die wohlhabende Adina verliebte Nemorino auf den reisenden »Arzt« Dulcamara herein. Dieser ist nichts anderes als ein großer Schwindler, der ganz normalen Wein als Liebestrank anbietet. Nemorino kauft ihn nur allzu gerne, denn er hofft, damit seinem Liebesglück auf die Sprünge helfen zu können. Schließlich, so denkt er, zeigte ein Liebestrank auch bei Tristan und Isolde einst Erfolg. Zu seinem Leidwesen geht die Angebetete aber auf die Avancen des Sergeanten Belcore ein. Dass sich Adina schließlich doch Nemorino zuwendet, führt er auf die Wirkung des »Liebestranks« zurück, was nicht ganz falsch ist, denn der Wein nimmt Nemorino immerhin seine Schüchternheit.
    Mit viel Humor gespickt ist die Geschichte in Donizettis komischer Oper aus dem Jahr 1832. Gleichwohl nimmt seine an eingängigen Melodien reiche Musik die Protagonisten ernst, ergründet auch die Tiefen seelischen Erlebens und bleibt dabei doch immer leichtfüßig. Der erfahrene Gastdirigent Fabrizio Ventura konnte gewonnen werden, um eines der beliebtesten Werke der Opernliteratur mit der gebotenen Italianità im Nordhäuser Theater zum Klingen zu bringen.

    Übrigens: Dass Donizetti, der mit 38 Jahren bereits 50 Opern zu Papier gebracht hatte, in einer wahnsinnigen Schnelligkeit komponierte und damit den Wunsch des damaligen Opernpublikums nach immer neuer Unterhaltung zu erfüllen versuchte, brachte ihm nicht nur Zuspruch ein. Von Heinrich Heine ist die spöttische Bemerkung überliefert, dass Donizetti in seiner Fruchtbarkeit nur den Kaninchen nachstehe …

  • So 21.11. 18.00 Uhr
    Carmen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die tragisch endende Liebesgeschichte zwischen der spanischen Zigeunerin Carmen und dem Sergeanten Don José, die zunächst 1847 als französische Novelle von Prosper Mérimée erschienen war, inspirierte Anfang der 1870er Jahre den Komponisten Georges Bizet zu seiner berühmt gewordenen Oper »Carmen«. Gleich zu Beginn verrät die Musik, dass die leidenschaftliche, nach Unabhängigkeit strebende Carmen und der gesellschaftlich eher angepasste und schnell eifersüchtige Don José nicht zueinander passen und schließlich einen tödlichen Konflikt austragen werden. Exotisches Milieu, das musikalisch seinen Ausdruck in einer besonderen Farbigkeit der Partitur findet, feurige Rhythmen und nicht zuletzt eine spannende Handlung machten Bizets Oper unsterblich.
    Der russische Komponist Rodion Shchedrin hat weite Teile von Bizets Partitur – darunter Highlights wie Carmens Habanera oder das Torrero-Lied des Stierkämpfers Escamillo – in eine effektvolle Fassung für Streichorchester und Schlagwerk überführt. Ballettdirektor Ivan Alboresi dient diese Bearbeitung als Inspiration für sein neues Handlungsballett, in dem er sich die spanische Liebesgeschichte, angereichert mit weiterer Musik, gemeinsam mit seinem Ballett TN LOS! tanzend für sein Publikum erschließt.

    Übrigens: Dass Bizets Musik eine choreografische Umsetzung geradezu herausfordert, fand auch der Produzent Horant H. Hohlfeld, als er im Jahr 1990 seinen Tanzfilm »Carmen on Ice« für Eiskunstläufer entwickelte. Die Titelrolle besetzte er prominent mit Katharina Witt. Sie war schon 1988 bei den Olympischen Spielen in Calgary in einer Kür zu Bizets Musik als Carmen angetreten und wurde damit Olympiasiegerin.

  • Fr 26.11. 19.30 Uhr
    Premiere:
    Kain und Abel/Verklärte Nacht
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    So unterschiedlich die Werke dieses Doppelabends auch sind, einen doch mannigfache Verbindungen die neueste Oper von Christoph Ehrenfellner und das Ballett von Ivan Alboresi zur romantischen Musik Arnold Schönbergs. In beiden Hälften wird vom elterlichen Verhältnis zu den Kindern, von Familienkonstellationen und Paarbeziehungen erzählt. Der zentralste Brückenschlag aber sind Stationen aus der Geschichte der weiblichen Emanzipation.

    »Kain und Abel«
    Von der ältesten Familiengeschichte überhaupt handelt Christoph Ehrenfellners tragische Oper »Kain und Abel«, die eigens für das Theater Nordhausen entstand. Der strenge Gott-Vater bevorzugt Abel und zeigt gegenüber seinem Erstgeborenen Kain eine besondere Härte. Den Mord Kains an seinem Bruder aus Kränkung und Eifersucht beantwortet der Vater mit dessen Verbannung und dem Kainsmal. Evas Klage über den Verlust beider Söhne rahmt das archaische Geschehen ein. Es schließt mit einer überraschenden, aber konsequenten Entscheidung Evas, die weit über die biblische Geschichte hinausgeht.

    »Verklärte Nacht«
    In ergreifender romantischer Tonsprache schrieb Arnold Schönberg als junger Mann seine sinfonische Dichtung »Verklärte Nacht« im Jahr 1899, weit vor seiner Entwicklung der Zwölftontechnik. Zugrunde liegt dem Werk ein Gedicht von Richard Dehmel. Der 1863 geborene Lyriker brach mit damaligen Tabus bürgerlicher Moral: Eine namenlose Frau berichtet ihrem Geliebten auf einem Gang durch die Nacht, von einem anderen Mann ein Kind zu erwarten. Ihr Gefährte nimmt daran keinen Anstoß, im Gegenteil, er will das Kind um der Liebe willen wie sein eigenes annehmen.
    Die ausdrucksstarke Musik, die laut Schönberg auch ohne Kenntnis des Gedichts »als reine Musik« gehört werden kann, lässt viel Interpretationsspielraum. Diesen macht sich Ballettdirektor Ivan Alboresi mit einer eigenen Sicht auf das Stück zunutze.

    Übrigens: Schönbergs Erfindungsreichtum blieb nicht auf die Musik beschränkt. So entwickelte er beispielsweise ein Schachspiel, bei dem nicht zwei, sondern vier Spieler gegeneinander antreten. Für sein Arbeitszimmer baute Schönberg einen Stuhl, dessen Lehne als Leiter umfunktioniert werden konnte, damit er selbst leichter an die Bücher in den oberen Regalfächern gelangte. Außerdem verbesserte er allerlei Alltagsgegenstände und schuf u. a. einen Zahnpastaspender, einen Klebebandroller, einen Notenständer mit vier Pulten und verschiedene Schreibwerkzeuge. Seine komplexeste Erfindung aber war eine Notenschreibmaschine, mit der man 360 verschiedene Zeichen schreiben konnte.

     

  • Sa 27.11. 19.30 Uhr
    Carmen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die tragisch endende Liebesgeschichte zwischen der spanischen Zigeunerin Carmen und dem Sergeanten Don José, die zunächst 1847 als französische Novelle von Prosper Mérimée erschienen war, inspirierte Anfang der 1870er Jahre den Komponisten Georges Bizet zu seiner berühmt gewordenen Oper »Carmen«. Gleich zu Beginn verrät die Musik, dass die leidenschaftliche, nach Unabhängigkeit strebende Carmen und der gesellschaftlich eher angepasste und schnell eifersüchtige Don José nicht zueinander passen und schließlich einen tödlichen Konflikt austragen werden. Exotisches Milieu, das musikalisch seinen Ausdruck in einer besonderen Farbigkeit der Partitur findet, feurige Rhythmen und nicht zuletzt eine spannende Handlung machten Bizets Oper unsterblich.
    Der russische Komponist Rodion Shchedrin hat weite Teile von Bizets Partitur – darunter Highlights wie Carmens Habanera oder das Torrero-Lied des Stierkämpfers Escamillo – in eine effektvolle Fassung für Streichorchester und Schlagwerk überführt. Ballettdirektor Ivan Alboresi dient diese Bearbeitung als Inspiration für sein neues Handlungsballett, in dem er sich die spanische Liebesgeschichte, angereichert mit weiterer Musik, gemeinsam mit seinem Ballett TN LOS! tanzend für sein Publikum erschließt.

    Übrigens: Dass Bizets Musik eine choreografische Umsetzung geradezu herausfordert, fand auch der Produzent Horant H. Hohlfeld, als er im Jahr 1990 seinen Tanzfilm »Carmen on Ice« für Eiskunstläufer entwickelte. Die Titelrolle besetzte er prominent mit Katharina Witt. Sie war schon 1988 bei den Olympischen Spielen in Calgary in einer Kür zu Bizets Musik als Carmen angetreten und wurde damit Olympiasiegerin.

  • So 28.11. 18.00 Uhr
    L'elisir d'amore (Der Liebestrank) Theater Nordhausen, Großes Haus

    Liebe macht blind, manchmal jedenfalls. In Gaetano Donizettis Erfolgsoper »L’elisir d’amore« fällt der in die wohlhabende Adina verliebte Nemorino auf den reisenden »Arzt« Dulcamara herein. Dieser ist nichts anderes als ein großer Schwindler, der ganz normalen Wein als Liebestrank anbietet. Nemorino kauft ihn nur allzu gerne, denn er hofft, damit seinem Liebesglück auf die Sprünge helfen zu können. Schließlich, so denkt er, zeigte ein Liebestrank auch bei Tristan und Isolde einst Erfolg. Zu seinem Leidwesen geht die Angebetete aber auf die Avancen des Sergeanten Belcore ein. Dass sich Adina schließlich doch Nemorino zuwendet, führt er auf die Wirkung des »Liebestranks« zurück, was nicht ganz falsch ist, denn der Wein nimmt Nemorino immerhin seine Schüchternheit.
    Mit viel Humor gespickt ist die Geschichte in Donizettis komischer Oper aus dem Jahr 1832. Gleichwohl nimmt seine an eingängigen Melodien reiche Musik die Protagonisten ernst, ergründet auch die Tiefen seelischen Erlebens und bleibt dabei doch immer leichtfüßig. Der erfahrene Gastdirigent Fabrizio Ventura konnte gewonnen werden, um eines der beliebtesten Werke der Opernliteratur mit der gebotenen Italianità im Nordhäuser Theater zum Klingen zu bringen.

    Übrigens: Dass Donizetti, der mit 38 Jahren bereits 50 Opern zu Papier gebracht hatte, in einer wahnsinnigen Schnelligkeit komponierte und damit den Wunsch des damaligen Opernpublikums nach immer neuer Unterhaltung zu erfüllen versuchte, brachte ihm nicht nur Zuspruch ein. Von Heinrich Heine ist die spöttische Bemerkung überliefert, dass Donizetti in seiner Fruchtbarkeit nur den Kaninchen nachstehe …

  • Fr 03.12. 19.30 Uhr
    Premiere:
    A New York Christmas
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    Alles beginnt beim Weihnachtsbaumhändler: Tracy und Phil begegnen sich am frühen Heiligabend mitten in New York zum ersten Mal während der Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum. Leider ist nur noch ein letztes Exemplar verfügbar! Bei einem gemeinsamen Kaffee klären Tracy und Phil, warum von diesem einzigen Weihnachtsbaum ihr jeweiliges Glück abhängt. Phil möchte nach der Trennung von seiner Frau ein perfektes Weihnachtsfest für sich und seinen Sohn, und dazu gehört unbedingt ein Christbaum. Und auf Tracy wartet der erste Heiligabend mit ihrer neuen Eroberung. Da darf auf keinen Fall etwas schief gehen, zumal alles dafürspricht, dass der Geliebte ihr just heute einen Heiratsantrag machen wird! Phil überlässt Tracy schließlich den Weihnachtsbaum, und sie gehen ihrer Wege. Am Heiligabend aber ist für beide nichts wie erwartet …
    Die Musical-Revue »A New York Christmas« schließt mit einem Happy End. Sie ist zu Herzen gehend, humorvoll und mit vielen amerikanischen Weihnachtssongs und Broadwayhits aus Musicals wie »White Christmas« (Irving Berlin), »On the Town« (Leonard Bernstein) oder »Les Misérables« (Claude-Michel Schönberg) erzählt.
    Drei erfolgreiche Musicaldarsteller*innen, darunter die in Nordhausen bereits wohlbekannten Künstler Femke Soetenga und Jörg Neubauer, bringen in der Inszenierung von Ivan Alboresi die weihnachtliche Geschichte mit Esprit und viel Gefühl auf die Bühne.

    Übrigens: Jedes Jahr werden in den USA 30 bis 35 Millionen echte Weihnachtsbäume verkauft. Ein Baum der Superlative steht vor dem Rockefeller Center in New York: Er ist mindestens 20 Meter hoch, wird mit rund 45.000 LED-Birnen zum Leuchten gebracht und trägt auf der Spitze einen Stern aus 25.000 echten Swarovski-Kristallen im Wert von 1,5 Millionen Dollar. Man gönnt sich ja sonst nichts!

  • Sa 04.12. 15.00 Uhr
    A New York Christmas Theater Nordhausen, Großes Haus

    Alles beginnt beim Weihnachtsbaumhändler: Tracy und Phil begegnen sich am frühen Heiligabend mitten in New York zum ersten Mal während der Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum. Leider ist nur noch ein letztes Exemplar verfügbar! Bei einem gemeinsamen Kaffee klären Tracy und Phil, warum von diesem einzigen Weihnachtsbaum ihr jeweiliges Glück abhängt. Phil möchte nach der Trennung von seiner Frau ein perfektes Weihnachtsfest für sich und seinen Sohn, und dazu gehört unbedingt ein Christbaum. Und auf Tracy wartet der erste Heiligabend mit ihrer neuen Eroberung. Da darf auf keinen Fall etwas schief gehen, zumal alles dafürspricht, dass der Geliebte ihr just heute einen Heiratsantrag machen wird! Phil überlässt Tracy schließlich den Weihnachtsbaum, und sie gehen ihrer Wege. Am Heiligabend aber ist für beide nichts wie erwartet …
    Die Musical-Revue »A New York Christmas« schließt mit einem Happy End. Sie ist zu Herzen gehend, humorvoll und mit vielen amerikanischen Weihnachtssongs und Broadwayhits aus Musicals wie »White Christmas« (Irving Berlin), »On the Town« (Leonard Bernstein) oder »Les Misérables« (Claude-Michel Schönberg) erzählt.
    Drei erfolgreiche Musicaldarsteller*innen, darunter die in Nordhausen bereits wohlbekannten Künstler Femke Soetenga und Jörg Neubauer, bringen in der Inszenierung von Ivan Alboresi die weihnachtliche Geschichte mit Esprit und viel Gefühl auf die Bühne.

    Übrigens: Jedes Jahr werden in den USA 30 bis 35 Millionen echte Weihnachtsbäume verkauft. Ein Baum der Superlative steht vor dem Rockefeller Center in New York: Er ist mindestens 20 Meter hoch, wird mit rund 45.000 LED-Birnen zum Leuchten gebracht und trägt auf der Spitze einen Stern aus 25.000 echten Swarovski-Kristallen im Wert von 1,5 Millionen Dollar. Man gönnt sich ja sonst nichts!

  • Sa 04.12. 19.30 Uhr
    A New York Christmas Theater Nordhausen, Großes Haus

    Alles beginnt beim Weihnachtsbaumhändler: Tracy und Phil begegnen sich am frühen Heiligabend mitten in New York zum ersten Mal während der Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum. Leider ist nur noch ein letztes Exemplar verfügbar! Bei einem gemeinsamen Kaffee klären Tracy und Phil, warum von diesem einzigen Weihnachtsbaum ihr jeweiliges Glück abhängt. Phil möchte nach der Trennung von seiner Frau ein perfektes Weihnachtsfest für sich und seinen Sohn, und dazu gehört unbedingt ein Christbaum. Und auf Tracy wartet der erste Heiligabend mit ihrer neuen Eroberung. Da darf auf keinen Fall etwas schief gehen, zumal alles dafürspricht, dass der Geliebte ihr just heute einen Heiratsantrag machen wird! Phil überlässt Tracy schließlich den Weihnachtsbaum, und sie gehen ihrer Wege. Am Heiligabend aber ist für beide nichts wie erwartet …
    Die Musical-Revue »A New York Christmas« schließt mit einem Happy End. Sie ist zu Herzen gehend, humorvoll und mit vielen amerikanischen Weihnachtssongs und Broadwayhits aus Musicals wie »White Christmas« (Irving Berlin), »On the Town« (Leonard Bernstein) oder »Les Misérables« (Claude-Michel Schönberg) erzählt.
    Drei erfolgreiche Musicaldarsteller*innen, darunter die in Nordhausen bereits wohlbekannten Künstler Femke Soetenga und Jörg Neubauer, bringen in der Inszenierung von Ivan Alboresi die weihnachtliche Geschichte mit Esprit und viel Gefühl auf die Bühne.

    Übrigens: Jedes Jahr werden in den USA 30 bis 35 Millionen echte Weihnachtsbäume verkauft. Ein Baum der Superlative steht vor dem Rockefeller Center in New York: Er ist mindestens 20 Meter hoch, wird mit rund 45.000 LED-Birnen zum Leuchten gebracht und trägt auf der Spitze einen Stern aus 25.000 echten Swarovski-Kristallen im Wert von 1,5 Millionen Dollar. Man gönnt sich ja sonst nichts!

  • So 05.12. 11.00 Uhr
    1. Kissenkonzert Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    Schon als Dreijähriger versuchte sich der kleine Wolfgang am Klavier. Die Hochbegabung seines Sohnes sofort erkennend förderte ihn sein Vater umfassend, und mit fünf Jahren komponierte Wolferl sein erstes Klavierstück! Wie das Leben des Wunderkindes Mozart dann weiterging, wie seine ersten Kompositionen entstanden und wie sie klingen, entdecken wir an diesem Vormittag.

  • So 05.12. 18.00 Uhr
    A New York Christmas Theater Nordhausen, Großes Haus

    Alles beginnt beim Weihnachtsbaumhändler: Tracy und Phil begegnen sich am frühen Heiligabend mitten in New York zum ersten Mal während der Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum. Leider ist nur noch ein letztes Exemplar verfügbar! Bei einem gemeinsamen Kaffee klären Tracy und Phil, warum von diesem einzigen Weihnachtsbaum ihr jeweiliges Glück abhängt. Phil möchte nach der Trennung von seiner Frau ein perfektes Weihnachtsfest für sich und seinen Sohn, und dazu gehört unbedingt ein Christbaum. Und auf Tracy wartet der erste Heiligabend mit ihrer neuen Eroberung. Da darf auf keinen Fall etwas schief gehen, zumal alles dafürspricht, dass der Geliebte ihr just heute einen Heiratsantrag machen wird! Phil überlässt Tracy schließlich den Weihnachtsbaum, und sie gehen ihrer Wege. Am Heiligabend aber ist für beide nichts wie erwartet …
    Die Musical-Revue »A New York Christmas« schließt mit einem Happy End. Sie ist zu Herzen gehend, humorvoll und mit vielen amerikanischen Weihnachtssongs und Broadwayhits aus Musicals wie »White Christmas« (Irving Berlin), »On the Town« (Leonard Bernstein) oder »Les Misérables« (Claude-Michel Schönberg) erzählt.
    Drei erfolgreiche Musicaldarsteller*innen, darunter die in Nordhausen bereits wohlbekannten Künstler Femke Soetenga und Jörg Neubauer, bringen in der Inszenierung von Ivan Alboresi die weihnachtliche Geschichte mit Esprit und viel Gefühl auf die Bühne.

    Übrigens: Jedes Jahr werden in den USA 30 bis 35 Millionen echte Weihnachtsbäume verkauft. Ein Baum der Superlative steht vor dem Rockefeller Center in New York: Er ist mindestens 20 Meter hoch, wird mit rund 45.000 LED-Birnen zum Leuchten gebracht und trägt auf der Spitze einen Stern aus 25.000 echten Swarovski-Kristallen im Wert von 1,5 Millionen Dollar. Man gönnt sich ja sonst nichts!

  • Di 07.12. 09.00 Uhr
    Rumpelstilzchen Theater Nordhausen, Großes Haus
    Ausverkauft

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat es Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das »liebe Waldmännchen«, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist.
    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt ihr Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name »Rumpelstilzchen« einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten »Rumpelstilzchen-Effekt« verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • Di 07.12. 11.00 Uhr
    Rumpelstilzchen Theater Nordhausen, Großes Haus
    Ausverkauft

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat es Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das »liebe Waldmännchen«, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist.
    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt ihr Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name »Rumpelstilzchen« einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten »Rumpelstilzchen-Effekt« verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • Mi 08.12. 09.00 Uhr
    Rumpelstilzchen Theater Nordhausen, Großes Haus
    Ausverkauft

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat es Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das »liebe Waldmännchen«, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist.
    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt ihr Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name »Rumpelstilzchen« einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten »Rumpelstilzchen-Effekt« verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • Mi 08.12. 11.00 Uhr
    Rumpelstilzchen Theater Nordhausen, Großes Haus
    Ausverkauft

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat es Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das »liebe Waldmännchen«, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist.
    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt ihr Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name »Rumpelstilzchen« einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten »Rumpelstilzchen-Effekt« verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • Do 09.12. 09.00 Uhr
    Rumpelstilzchen Theater Nordhausen, Großes Haus
    Ausverkauft

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat es Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das »liebe Waldmännchen«, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist.
    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt ihr Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name »Rumpelstilzchen« einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten »Rumpelstilzchen-Effekt« verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • Do 09.12. 11.00 Uhr
    Rumpelstilzchen Theater Nordhausen, Großes Haus
    Ausverkauft

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat es Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das »liebe Waldmännchen«, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist.
    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt ihr Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name »Rumpelstilzchen« einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten »Rumpelstilzchen-Effekt« verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • Fr 10.12. 09.00 Uhr
    Rumpelstilzchen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat es Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das »liebe Waldmännchen«, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist.
    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt ihr Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name »Rumpelstilzchen« einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten »Rumpelstilzchen-Effekt« verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • Fr 10.12. 11.00 Uhr
    Rumpelstilzchen Theater Nordhausen, Großes Haus
    Ausverkauft

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat es Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das »liebe Waldmännchen«, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist.
    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt ihr Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name »Rumpelstilzchen« einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten »Rumpelstilzchen-Effekt« verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • Fr 10.12. 19.30 Uhr
    Kain und Abel/Verklärte Nacht Theater Nordhausen, Großes Haus

    So unterschiedlich die Werke dieses Doppelabends auch sind, einen doch mannigfache Verbindungen die neueste Oper von Christoph Ehrenfellner und das Ballett von Ivan Alboresi zur romantischen Musik Arnold Schönbergs. In beiden Hälften wird vom elterlichen Verhältnis zu den Kindern, von Familienkonstellationen und Paarbeziehungen erzählt. Der zentralste Brückenschlag aber sind Stationen aus der Geschichte der weiblichen Emanzipation.

    »Kain und Abel«
    Von der ältesten Familiengeschichte überhaupt handelt Christoph Ehrenfellners tragische Oper »Kain und Abel«, die eigens für das Theater Nordhausen entstand. Der strenge Gott-Vater bevorzugt Abel und zeigt gegenüber seinem Erstgeborenen Kain eine besondere Härte. Den Mord Kains an seinem Bruder aus Kränkung und Eifersucht beantwortet der Vater mit dessen Verbannung und dem Kainsmal. Evas Klage über den Verlust beider Söhne rahmt das archaische Geschehen ein. Es schließt mit einer überraschenden, aber konsequenten Entscheidung Evas, die weit über die biblische Geschichte hinausgeht.

    »Verklärte Nacht«
    In ergreifender romantischer Tonsprache schrieb Arnold Schönberg als junger Mann seine sinfonische Dichtung »Verklärte Nacht« im Jahr 1899, weit vor seiner Entwicklung der Zwölftontechnik. Zugrunde liegt dem Werk ein Gedicht von Richard Dehmel. Der 1863 geborene Lyriker brach mit damaligen Tabus bürgerlicher Moral: Eine namenlose Frau berichtet ihrem Geliebten auf einem Gang durch die Nacht, von einem anderen Mann ein Kind zu erwarten. Ihr Gefährte nimmt daran keinen Anstoß, im Gegenteil, er will das Kind um der Liebe willen wie sein eigenes annehmen.
    Die ausdrucksstarke Musik, die laut Schönberg auch ohne Kenntnis des Gedichts »als reine Musik« gehört werden kann, lässt viel Interpretationsspielraum. Diesen macht sich Ballettdirektor Ivan Alboresi mit einer eigenen Sicht auf das Stück zunutze.

    Übrigens: Schönbergs Erfindungsreichtum blieb nicht auf die Musik beschränkt. So entwickelte er beispielsweise ein Schachspiel, bei dem nicht zwei, sondern vier Spieler gegeneinander antreten. Für sein Arbeitszimmer baute Schönberg einen Stuhl, dessen Lehne als Leiter umfunktioniert werden konnte, damit er selbst leichter an die Bücher in den oberen Regalfächern gelangte. Außerdem verbesserte er allerlei Alltagsgegenstände und schuf u. a. einen Zahnpastaspender, einen Klebebandroller, einen Notenständer mit vier Pulten und verschiedene Schreibwerkzeuge. Seine komplexeste Erfindung aber war eine Notenschreibmaschine, mit der man 360 verschiedene Zeichen schreiben konnte.

     

  • Sa 11.12. 10.00 Uhr
    Rumpelstilzchen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat es Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das »liebe Waldmännchen«, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist.
    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt ihr Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name »Rumpelstilzchen« einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten »Rumpelstilzchen-Effekt« verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • Sa 11.12. 12.00 Uhr
    Rumpelstilzchen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat es Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das »liebe Waldmännchen«, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist.
    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt ihr Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name »Rumpelstilzchen« einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten »Rumpelstilzchen-Effekt« verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • Sa 11.12. 19.30 Uhr
    Weihnachtskonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Das Loh-Orchester Sondershausen unter der Leitung des vormaligen Generalmusikdirektors Hiroaki Masdua bringt in diesem Konzert weihnachtliche Musik vom Barock bis zur Romantik zum Klingen. Die Mezzosopranistin Carolin Schumann vergoldet den Abend mit Arien u. a. aus Johann Sebastian Bachs »Weihnachtsoratorium« und Georg Friedrich Händels »Messiah«. Auch César Francks »Panis Angelicus« fehlt ebenso wenig wie Max Regers »Mariä Wiegenlied«. Werke von Wolfgang Amadeus Mozart und Felix Mendelssohn Bartholdy sowie Bearbeitungen bekannter Weihnachtslieder vervollständigen den gleichermaßen unterhaltsamen wie besinnlichen Reigen.

  • So 12.12. 14.30 Uhr
    Carmen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die tragisch endende Liebesgeschichte zwischen der spanischen Zigeunerin Carmen und dem Sergeanten Don José, die zunächst 1847 als französische Novelle von Prosper Mérimée erschienen war, inspirierte Anfang der 1870er Jahre den Komponisten Georges Bizet zu seiner berühmt gewordenen Oper »Carmen«. Gleich zu Beginn verrät die Musik, dass die leidenschaftliche, nach Unabhängigkeit strebende Carmen und der gesellschaftlich eher angepasste und schnell eifersüchtige Don José nicht zueinander passen und schließlich einen tödlichen Konflikt austragen werden. Exotisches Milieu, das musikalisch seinen Ausdruck in einer besonderen Farbigkeit der Partitur findet, feurige Rhythmen und nicht zuletzt eine spannende Handlung machten Bizets Oper unsterblich.
    Der russische Komponist Rodion Shchedrin hat weite Teile von Bizets Partitur – darunter Highlights wie Carmens Habanera oder das Torrero-Lied des Stierkämpfers Escamillo – in eine effektvolle Fassung für Streichorchester und Schlagwerk überführt. Ballettdirektor Ivan Alboresi dient diese Bearbeitung als Inspiration für sein neues Handlungsballett, in dem er sich die spanische Liebesgeschichte, angereichert mit weiterer Musik, gemeinsam mit seinem Ballett TN LOS! tanzend für sein Publikum erschließt.

    Übrigens: Dass Bizets Musik eine choreografische Umsetzung geradezu herausfordert, fand auch der Produzent Horant H. Hohlfeld, als er im Jahr 1990 seinen Tanzfilm »Carmen on Ice« für Eiskunstläufer entwickelte. Die Titelrolle besetzte er prominent mit Katharina Witt. Sie war schon 1988 bei den Olympischen Spielen in Calgary in einer Kür zu Bizets Musik als Carmen angetreten und wurde damit Olympiasiegerin.

  • Mi 15.12. 19.30 Uhr
    Premiere:
    Der Vetter aus Dingsda
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    Das Herz der jungen Julia de Weert schlägt für ihren Vetter Roderich, dem sie vor sieben Jahren die Treue schwor. Seitdem allerdings weilt er im fernen Osten, in Dingsda, und sie wartet sehnsüchtig auf seine Rückkehr. Für andere Männer interessiert sie sich nicht, etwa für August, den Neffen ihres Onkels und Vormundes Josef Kuhbrot. Mit diesem möchte der Onkel Julia verheiratet wissen, damit ihre Mitgift in der Familie bleibt. Da ist guter Rat teuer! Als der lang ersehnte Roderich an Julias 18. Geburtstag schließlich leibhaftig vor ihr steht, ist ihre Enttäuschung groß: Roderich hat in den Jahren gar nicht mehr an sie gedacht! Doch hat die Sache auch ihr Gutes, denn Julia kann sich jetzt eingestehen, dass sie sich eigentlich in den geheimnisvollen Fremden verguckt hat, der an ihrem Geburtstag plötzlich auftaucht …
    Eduard Künnekes Operette »Der Vetter aus Dingsda« erlebte 1921 ihre Uraufführung in Berlin und wurde sein erfolgreichstes Bühnenstück. Ihr frecher Witz, ihre spritzigen, von damals moderner amerikanischer Unterhaltungsmusik geprägten Rhythmen und etliche einprägsame Melodien versprechen auch heute noch ein Rundumvergnügen.

    Übrigens: »Dingsda« wird laut Duden »als Ersatz für ein beliebiges Substantiv, oft einen Namen, verwendet (meist weil der sprechenden Person ein bestimmtes Wort gerade nicht einfällt)«. So verhält es sich in Künnekes Operette »Der Vetter aus Dinsgda«: Zu weit von der eigenen Lebenswelt entfernt liegt für alle die Stadt »Batavia«, in der sie den Vetter Roderich seit sieben Jahren wähnen. Der Name lässt sich einfach nicht merken! Und so spricht man schlicht von »Dingsda«. Batavia war bis zur Unabhängigkeit Indonesiens in den 1940er Jahren die Hauptstadt Niederländisch-Indiens. Seitdem ist sie unter dem Namen »Jakarta« die Hauptstadt Indonesiens.

  • Do 16.12. 19.30 Uhr
    Der Vetter aus Dingsda Theater Nordhausen, Großes Haus

    Das Herz der jungen Julia de Weert schlägt für ihren Vetter Roderich, dem sie vor sieben Jahren die Treue schwor. Seitdem allerdings weilt er im fernen Osten, in Dingsda, und sie wartet sehnsüchtig auf seine Rückkehr. Für andere Männer interessiert sie sich nicht, etwa für August, den Neffen ihres Onkels und Vormundes Josef Kuhbrot. Mit diesem möchte der Onkel Julia verheiratet wissen, damit ihre Mitgift in der Familie bleibt. Da ist guter Rat teuer! Als der lang ersehnte Roderich an Julias 18. Geburtstag schließlich leibhaftig vor ihr steht, ist ihre Enttäuschung groß: Roderich hat in den Jahren gar nicht mehr an sie gedacht! Doch hat die Sache auch ihr Gutes, denn Julia kann sich jetzt eingestehen, dass sie sich eigentlich in den geheimnisvollen Fremden verguckt hat, der an ihrem Geburtstag plötzlich auftaucht …
    Eduard Künnekes Operette »Der Vetter aus Dingsda« erlebte 1921 ihre Uraufführung in Berlin und wurde sein erfolgreichstes Bühnenstück. Ihr frecher Witz, ihre spritzigen, von damals moderner amerikanischer Unterhaltungsmusik geprägten Rhythmen und etliche einprägsame Melodien versprechen auch heute noch ein Rundumvergnügen.

    Übrigens: »Dingsda« wird laut Duden »als Ersatz für ein beliebiges Substantiv, oft einen Namen, verwendet (meist weil der sprechenden Person ein bestimmtes Wort gerade nicht einfällt)«. So verhält es sich in Künnekes Operette »Der Vetter aus Dinsgda«: Zu weit von der eigenen Lebenswelt entfernt liegt für alle die Stadt »Batavia«, in der sie den Vetter Roderich seit sieben Jahren wähnen. Der Name lässt sich einfach nicht merken! Und so spricht man schlicht von »Dingsda«. Batavia war bis zur Unabhängigkeit Indonesiens in den 1940er Jahren die Hauptstadt Niederländisch-Indiens. Seitdem ist sie unter dem Namen »Jakarta« die Hauptstadt Indonesiens.

  • Fr 17.12. 19.30 Uhr
    Carmen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die tragisch endende Liebesgeschichte zwischen der spanischen Zigeunerin Carmen und dem Sergeanten Don José, die zunächst 1847 als französische Novelle von Prosper Mérimée erschienen war, inspirierte Anfang der 1870er Jahre den Komponisten Georges Bizet zu seiner berühmt gewordenen Oper »Carmen«. Gleich zu Beginn verrät die Musik, dass die leidenschaftliche, nach Unabhängigkeit strebende Carmen und der gesellschaftlich eher angepasste und schnell eifersüchtige Don José nicht zueinander passen und schließlich einen tödlichen Konflikt austragen werden. Exotisches Milieu, das musikalisch seinen Ausdruck in einer besonderen Farbigkeit der Partitur findet, feurige Rhythmen und nicht zuletzt eine spannende Handlung machten Bizets Oper unsterblich.
    Der russische Komponist Rodion Shchedrin hat weite Teile von Bizets Partitur – darunter Highlights wie Carmens Habanera oder das Torrero-Lied des Stierkämpfers Escamillo – in eine effektvolle Fassung für Streichorchester und Schlagwerk überführt. Ballettdirektor Ivan Alboresi dient diese Bearbeitung als Inspiration für sein neues Handlungsballett, in dem er sich die spanische Liebesgeschichte, angereichert mit weiterer Musik, gemeinsam mit seinem Ballett TN LOS! tanzend für sein Publikum erschließt.

    Übrigens: Dass Bizets Musik eine choreografische Umsetzung geradezu herausfordert, fand auch der Produzent Horant H. Hohlfeld, als er im Jahr 1990 seinen Tanzfilm »Carmen on Ice« für Eiskunstläufer entwickelte. Die Titelrolle besetzte er prominent mit Katharina Witt. Sie war schon 1988 bei den Olympischen Spielen in Calgary in einer Kür zu Bizets Musik als Carmen angetreten und wurde damit Olympiasiegerin.

  • Sa 18.12. 19.30 Uhr
    Kain und Abel/Verklärte Nacht Theater Nordhausen, Großes Haus

    So unterschiedlich die Werke dieses Doppelabends auch sind, einen doch mannigfache Verbindungen die neueste Oper von Christoph Ehrenfellner und das Ballett von Ivan Alboresi zur romantischen Musik Arnold Schönbergs. In beiden Hälften wird vom elterlichen Verhältnis zu den Kindern, von Familienkonstellationen und Paarbeziehungen erzählt. Der zentralste Brückenschlag aber sind Stationen aus der Geschichte der weiblichen Emanzipation.

    »Kain und Abel«
    Von der ältesten Familiengeschichte überhaupt handelt Christoph Ehrenfellners tragische Oper »Kain und Abel«, die eigens für das Theater Nordhausen entstand. Der strenge Gott-Vater bevorzugt Abel und zeigt gegenüber seinem Erstgeborenen Kain eine besondere Härte. Den Mord Kains an seinem Bruder aus Kränkung und Eifersucht beantwortet der Vater mit dessen Verbannung und dem Kainsmal. Evas Klage über den Verlust beider Söhne rahmt das archaische Geschehen ein. Es schließt mit einer überraschenden, aber konsequenten Entscheidung Evas, die weit über die biblische Geschichte hinausgeht.

    »Verklärte Nacht«
    In ergreifender romantischer Tonsprache schrieb Arnold Schönberg als junger Mann seine sinfonische Dichtung »Verklärte Nacht« im Jahr 1899, weit vor seiner Entwicklung der Zwölftontechnik. Zugrunde liegt dem Werk ein Gedicht von Richard Dehmel. Der 1863 geborene Lyriker brach mit damaligen Tabus bürgerlicher Moral: Eine namenlose Frau berichtet ihrem Geliebten auf einem Gang durch die Nacht, von einem anderen Mann ein Kind zu erwarten. Ihr Gefährte nimmt daran keinen Anstoß, im Gegenteil, er will das Kind um der Liebe willen wie sein eigenes annehmen.
    Die ausdrucksstarke Musik, die laut Schönberg auch ohne Kenntnis des Gedichts »als reine Musik« gehört werden kann, lässt viel Interpretationsspielraum. Diesen macht sich Ballettdirektor Ivan Alboresi mit einer eigenen Sicht auf das Stück zunutze.

    Übrigens: Schönbergs Erfindungsreichtum blieb nicht auf die Musik beschränkt. So entwickelte er beispielsweise ein Schachspiel, bei dem nicht zwei, sondern vier Spieler gegeneinander antreten. Für sein Arbeitszimmer baute Schönberg einen Stuhl, dessen Lehne als Leiter umfunktioniert werden konnte, damit er selbst leichter an die Bücher in den oberen Regalfächern gelangte. Außerdem verbesserte er allerlei Alltagsgegenstände und schuf u. a. einen Zahnpastaspender, einen Klebebandroller, einen Notenständer mit vier Pulten und verschiedene Schreibwerkzeuge. Seine komplexeste Erfindung aber war eine Notenschreibmaschine, mit der man 360 verschiedene Zeichen schreiben konnte.

     

  • So 19.12. 15.00 Uhr
    Hexe Hillary geht in die Oper Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    Hexe Hillary hat gewonnen: Zwei Freikarten für die Oper. Aber was genau ist das, wofür sie Karten gewonnen hat? Hillary bemüht ein Lexikon und erfährt: Oper bedeutet, dass die Menschen immer nur singen. Da muss es sich wohl um einen witzigen Singfluch handeln, der alle Leute zwingt, dauernd nur zu singen. Das will sie auch können! Zur Unterstützung zaubert sich Hillary die berühmte Hexe und Opernsängerin Maria Bellacanta herbei, die ihr – für eine der beiden Freikarten – eine Einführung in das Thema Oper gibt.
    »Hexe Hillary geht in die Oper« erzählt  eine entzückende Geschichte um die Hexe Hillary und ihre Hausmaus Wülly, die junge Zuschauer einlädt, in die große Welt der Oper einzutauchen. Neben bekannten Arien wie zum Beispiel aus der »Zauberflöte« gibt es viel Spannendes über die Entstehung von Opern zu erfahren. Und so wie sich Hillary am Ende auf ihren ersten Opernbesuch freut, freuen sich hoffentlich auch die jüngsten Zuschauer!

    Übrigens: Bereits seit 24 Jahren tobt die kleine Hexe Hillary über die Bühnen der Theater. Dabei hat sie viel über die Thematik Oper gelernt und wie man sich beim Besuch einer solchen verhält. Nebenbei hat sie so Deutschland, Österreich, die Schweiz und sogar Slowenien besucht, denn überall dort gab es Inszenierungen dieser beliebten Kinderoper.

  • So 19.12. 18.00 Uhr
    A New York Christmas Theater Nordhausen, Großes Haus

    Alles beginnt beim Weihnachtsbaumhändler: Tracy und Phil begegnen sich am frühen Heiligabend mitten in New York zum ersten Mal während der Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum. Leider ist nur noch ein letztes Exemplar verfügbar! Bei einem gemeinsamen Kaffee klären Tracy und Phil, warum von diesem einzigen Weihnachtsbaum ihr jeweiliges Glück abhängt. Phil möchte nach der Trennung von seiner Frau ein perfektes Weihnachtsfest für sich und seinen Sohn, und dazu gehört unbedingt ein Christbaum. Und auf Tracy wartet der erste Heiligabend mit ihrer neuen Eroberung. Da darf auf keinen Fall etwas schief gehen, zumal alles dafürspricht, dass der Geliebte ihr just heute einen Heiratsantrag machen wird! Phil überlässt Tracy schließlich den Weihnachtsbaum, und sie gehen ihrer Wege. Am Heiligabend aber ist für beide nichts wie erwartet …
    Die Musical-Revue »A New York Christmas« schließt mit einem Happy End. Sie ist zu Herzen gehend, humorvoll und mit vielen amerikanischen Weihnachtssongs und Broadwayhits aus Musicals wie »White Christmas« (Irving Berlin), »On the Town« (Leonard Bernstein) oder »Les Misérables« (Claude-Michel Schönberg) erzählt.
    Drei erfolgreiche Musicaldarsteller*innen, darunter die in Nordhausen bereits wohlbekannten Künstler Femke Soetenga und Jörg Neubauer, bringen in der Inszenierung von Ivan Alboresi die weihnachtliche Geschichte mit Esprit und viel Gefühl auf die Bühne.

    Übrigens: Jedes Jahr werden in den USA 30 bis 35 Millionen echte Weihnachtsbäume verkauft. Ein Baum der Superlative steht vor dem Rockefeller Center in New York: Er ist mindestens 20 Meter hoch, wird mit rund 45.000 LED-Birnen zum Leuchten gebracht und trägt auf der Spitze einen Stern aus 25.000 echten Swarovski-Kristallen im Wert von 1,5 Millionen Dollar. Man gönnt sich ja sonst nichts!

  • Mo 20.12. 19.30 Uhr
    A New York Christmas Theater Nordhausen, Großes Haus

    Alles beginnt beim Weihnachtsbaumhändler: Tracy und Phil begegnen sich am frühen Heiligabend mitten in New York zum ersten Mal während der Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum. Leider ist nur noch ein letztes Exemplar verfügbar! Bei einem gemeinsamen Kaffee klären Tracy und Phil, warum von diesem einzigen Weihnachtsbaum ihr jeweiliges Glück abhängt. Phil möchte nach der Trennung von seiner Frau ein perfektes Weihnachtsfest für sich und seinen Sohn, und dazu gehört unbedingt ein Christbaum. Und auf Tracy wartet der erste Heiligabend mit ihrer neuen Eroberung. Da darf auf keinen Fall etwas schief gehen, zumal alles dafürspricht, dass der Geliebte ihr just heute einen Heiratsantrag machen wird! Phil überlässt Tracy schließlich den Weihnachtsbaum, und sie gehen ihrer Wege. Am Heiligabend aber ist für beide nichts wie erwartet …
    Die Musical-Revue »A New York Christmas« schließt mit einem Happy End. Sie ist zu Herzen gehend, humorvoll und mit vielen amerikanischen Weihnachtssongs und Broadwayhits aus Musicals wie »White Christmas« (Irving Berlin), »On the Town« (Leonard Bernstein) oder »Les Misérables« (Claude-Michel Schönberg) erzählt.
    Drei erfolgreiche Musicaldarsteller*innen, darunter die in Nordhausen bereits wohlbekannten Künstler Femke Soetenga und Jörg Neubauer, bringen in der Inszenierung von Ivan Alboresi die weihnachtliche Geschichte mit Esprit und viel Gefühl auf die Bühne.

    Übrigens: Jedes Jahr werden in den USA 30 bis 35 Millionen echte Weihnachtsbäume verkauft. Ein Baum der Superlative steht vor dem Rockefeller Center in New York: Er ist mindestens 20 Meter hoch, wird mit rund 45.000 LED-Birnen zum Leuchten gebracht und trägt auf der Spitze einen Stern aus 25.000 echten Swarovski-Kristallen im Wert von 1,5 Millionen Dollar. Man gönnt sich ja sonst nichts!

  • Di 21.12. 19.30 Uhr
    A New York Christmas Theater Nordhausen, Großes Haus

    Alles beginnt beim Weihnachtsbaumhändler: Tracy und Phil begegnen sich am frühen Heiligabend mitten in New York zum ersten Mal während der Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum. Leider ist nur noch ein letztes Exemplar verfügbar! Bei einem gemeinsamen Kaffee klären Tracy und Phil, warum von diesem einzigen Weihnachtsbaum ihr jeweiliges Glück abhängt. Phil möchte nach der Trennung von seiner Frau ein perfektes Weihnachtsfest für sich und seinen Sohn, und dazu gehört unbedingt ein Christbaum. Und auf Tracy wartet der erste Heiligabend mit ihrer neuen Eroberung. Da darf auf keinen Fall etwas schief gehen, zumal alles dafürspricht, dass der Geliebte ihr just heute einen Heiratsantrag machen wird! Phil überlässt Tracy schließlich den Weihnachtsbaum, und sie gehen ihrer Wege. Am Heiligabend aber ist für beide nichts wie erwartet …
    Die Musical-Revue »A New York Christmas« schließt mit einem Happy End. Sie ist zu Herzen gehend, humorvoll und mit vielen amerikanischen Weihnachtssongs und Broadwayhits aus Musicals wie »White Christmas« (Irving Berlin), »On the Town« (Leonard Bernstein) oder »Les Misérables« (Claude-Michel Schönberg) erzählt.
    Drei erfolgreiche Musicaldarsteller*innen, darunter die in Nordhausen bereits wohlbekannten Künstler Femke Soetenga und Jörg Neubauer, bringen in der Inszenierung von Ivan Alboresi die weihnachtliche Geschichte mit Esprit und viel Gefühl auf die Bühne.

    Übrigens: Jedes Jahr werden in den USA 30 bis 35 Millionen echte Weihnachtsbäume verkauft. Ein Baum der Superlative steht vor dem Rockefeller Center in New York: Er ist mindestens 20 Meter hoch, wird mit rund 45.000 LED-Birnen zum Leuchten gebracht und trägt auf der Spitze einen Stern aus 25.000 echten Swarovski-Kristallen im Wert von 1,5 Millionen Dollar. Man gönnt sich ja sonst nichts!

  • Mi 22.12. 19.30 Uhr
    A New York Christmas Theater Nordhausen, Großes Haus

    Alles beginnt beim Weihnachtsbaumhändler: Tracy und Phil begegnen sich am frühen Heiligabend mitten in New York zum ersten Mal während der Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum. Leider ist nur noch ein letztes Exemplar verfügbar! Bei einem gemeinsamen Kaffee klären Tracy und Phil, warum von diesem einzigen Weihnachtsbaum ihr jeweiliges Glück abhängt. Phil möchte nach der Trennung von seiner Frau ein perfektes Weihnachtsfest für sich und seinen Sohn, und dazu gehört unbedingt ein Christbaum. Und auf Tracy wartet der erste Heiligabend mit ihrer neuen Eroberung. Da darf auf keinen Fall etwas schief gehen, zumal alles dafürspricht, dass der Geliebte ihr just heute einen Heiratsantrag machen wird! Phil überlässt Tracy schließlich den Weihnachtsbaum, und sie gehen ihrer Wege. Am Heiligabend aber ist für beide nichts wie erwartet …
    Die Musical-Revue »A New York Christmas« schließt mit einem Happy End. Sie ist zu Herzen gehend, humorvoll und mit vielen amerikanischen Weihnachtssongs und Broadwayhits aus Musicals wie »White Christmas« (Irving Berlin), »On the Town« (Leonard Bernstein) oder »Les Misérables« (Claude-Michel Schönberg) erzählt.
    Drei erfolgreiche Musicaldarsteller*innen, darunter die in Nordhausen bereits wohlbekannten Künstler Femke Soetenga und Jörg Neubauer, bringen in der Inszenierung von Ivan Alboresi die weihnachtliche Geschichte mit Esprit und viel Gefühl auf die Bühne.

    Übrigens: Jedes Jahr werden in den USA 30 bis 35 Millionen echte Weihnachtsbäume verkauft. Ein Baum der Superlative steht vor dem Rockefeller Center in New York: Er ist mindestens 20 Meter hoch, wird mit rund 45.000 LED-Birnen zum Leuchten gebracht und trägt auf der Spitze einen Stern aus 25.000 echten Swarovski-Kristallen im Wert von 1,5 Millionen Dollar. Man gönnt sich ja sonst nichts!

  • Do 23.12. 19.30 Uhr
    A New York Christmas Theater Nordhausen, Großes Haus

    Alles beginnt beim Weihnachtsbaumhändler: Tracy und Phil begegnen sich am frühen Heiligabend mitten in New York zum ersten Mal während der Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum. Leider ist nur noch ein letztes Exemplar verfügbar! Bei einem gemeinsamen Kaffee klären Tracy und Phil, warum von diesem einzigen Weihnachtsbaum ihr jeweiliges Glück abhängt. Phil möchte nach der Trennung von seiner Frau ein perfektes Weihnachtsfest für sich und seinen Sohn, und dazu gehört unbedingt ein Christbaum. Und auf Tracy wartet der erste Heiligabend mit ihrer neuen Eroberung. Da darf auf keinen Fall etwas schief gehen, zumal alles dafürspricht, dass der Geliebte ihr just heute einen Heiratsantrag machen wird! Phil überlässt Tracy schließlich den Weihnachtsbaum, und sie gehen ihrer Wege. Am Heiligabend aber ist für beide nichts wie erwartet …
    Die Musical-Revue »A New York Christmas« schließt mit einem Happy End. Sie ist zu Herzen gehend, humorvoll und mit vielen amerikanischen Weihnachtssongs und Broadwayhits aus Musicals wie »White Christmas« (Irving Berlin), »On the Town« (Leonard Bernstein) oder »Les Misérables« (Claude-Michel Schönberg) erzählt.
    Drei erfolgreiche Musicaldarsteller*innen, darunter die in Nordhausen bereits wohlbekannten Künstler Femke Soetenga und Jörg Neubauer, bringen in der Inszenierung von Ivan Alboresi die weihnachtliche Geschichte mit Esprit und viel Gefühl auf die Bühne.

    Übrigens: Jedes Jahr werden in den USA 30 bis 35 Millionen echte Weihnachtsbäume verkauft. Ein Baum der Superlative steht vor dem Rockefeller Center in New York: Er ist mindestens 20 Meter hoch, wird mit rund 45.000 LED-Birnen zum Leuchten gebracht und trägt auf der Spitze einen Stern aus 25.000 echten Swarovski-Kristallen im Wert von 1,5 Millionen Dollar. Man gönnt sich ja sonst nichts!

  • Sa 25.12. 18.00 Uhr
    Weihnachtskonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Das Loh-Orchester Sondershausen unter der Leitung des vormaligen Generalmusikdirektors Hiroaki Masdua bringt in diesem Konzert weihnachtliche Musik vom Barock bis zur Romantik zum Klingen. Die Mezzosopranistin Carolin Schumann vergoldet den Abend mit Arien u. a. aus Johann Sebastian Bachs »Weihnachtsoratorium« und Georg Friedrich Händels »Messiah«. Auch César Francks »Panis Angelicus« fehlt ebenso wenig wie Max Regers »Mariä Wiegenlied«. Werke von Wolfgang Amadeus Mozart und Felix Mendelssohn Bartholdy sowie Bearbeitungen bekannter Weihnachtslieder vervollständigen den gleichermaßen unterhaltsamen wie besinnlichen Reigen.

  • So 26.12. 18.00 Uhr
    A New York Christmas Theater Nordhausen, Großes Haus

    Alles beginnt beim Weihnachtsbaumhändler: Tracy und Phil begegnen sich am frühen Heiligabend mitten in New York zum ersten Mal während der Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum. Leider ist nur noch ein letztes Exemplar verfügbar! Bei einem gemeinsamen Kaffee klären Tracy und Phil, warum von diesem einzigen Weihnachtsbaum ihr jeweiliges Glück abhängt. Phil möchte nach der Trennung von seiner Frau ein perfektes Weihnachtsfest für sich und seinen Sohn, und dazu gehört unbedingt ein Christbaum. Und auf Tracy wartet der erste Heiligabend mit ihrer neuen Eroberung. Da darf auf keinen Fall etwas schief gehen, zumal alles dafürspricht, dass der Geliebte ihr just heute einen Heiratsantrag machen wird! Phil überlässt Tracy schließlich den Weihnachtsbaum, und sie gehen ihrer Wege. Am Heiligabend aber ist für beide nichts wie erwartet …
    Die Musical-Revue »A New York Christmas« schließt mit einem Happy End. Sie ist zu Herzen gehend, humorvoll und mit vielen amerikanischen Weihnachtssongs und Broadwayhits aus Musicals wie »White Christmas« (Irving Berlin), »On the Town« (Leonard Bernstein) oder »Les Misérables« (Claude-Michel Schönberg) erzählt.
    Drei erfolgreiche Musicaldarsteller*innen, darunter die in Nordhausen bereits wohlbekannten Künstler Femke Soetenga und Jörg Neubauer, bringen in der Inszenierung von Ivan Alboresi die weihnachtliche Geschichte mit Esprit und viel Gefühl auf die Bühne.

    Übrigens: Jedes Jahr werden in den USA 30 bis 35 Millionen echte Weihnachtsbäume verkauft. Ein Baum der Superlative steht vor dem Rockefeller Center in New York: Er ist mindestens 20 Meter hoch, wird mit rund 45.000 LED-Birnen zum Leuchten gebracht und trägt auf der Spitze einen Stern aus 25.000 echten Swarovski-Kristallen im Wert von 1,5 Millionen Dollar. Man gönnt sich ja sonst nichts!

  • Mo 27.12. 19.30 Uhr
    A New York Christmas Theater Nordhausen, Großes Haus

    Alles beginnt beim Weihnachtsbaumhändler: Tracy und Phil begegnen sich am frühen Heiligabend mitten in New York zum ersten Mal während der Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum. Leider ist nur noch ein letztes Exemplar verfügbar! Bei einem gemeinsamen Kaffee klären Tracy und Phil, warum von diesem einzigen Weihnachtsbaum ihr jeweiliges Glück abhängt. Phil möchte nach der Trennung von seiner Frau ein perfektes Weihnachtsfest für sich und seinen Sohn, und dazu gehört unbedingt ein Christbaum. Und auf Tracy wartet der erste Heiligabend mit ihrer neuen Eroberung. Da darf auf keinen Fall etwas schief gehen, zumal alles dafürspricht, dass der Geliebte ihr just heute einen Heiratsantrag machen wird! Phil überlässt Tracy schließlich den Weihnachtsbaum, und sie gehen ihrer Wege. Am Heiligabend aber ist für beide nichts wie erwartet …
    Die Musical-Revue »A New York Christmas« schließt mit einem Happy End. Sie ist zu Herzen gehend, humorvoll und mit vielen amerikanischen Weihnachtssongs und Broadwayhits aus Musicals wie »White Christmas« (Irving Berlin), »On the Town« (Leonard Bernstein) oder »Les Misérables« (Claude-Michel Schönberg) erzählt.
    Drei erfolgreiche Musicaldarsteller*innen, darunter die in Nordhausen bereits wohlbekannten Künstler Femke Soetenga und Jörg Neubauer, bringen in der Inszenierung von Ivan Alboresi die weihnachtliche Geschichte mit Esprit und viel Gefühl auf die Bühne.

    Übrigens: Jedes Jahr werden in den USA 30 bis 35 Millionen echte Weihnachtsbäume verkauft. Ein Baum der Superlative steht vor dem Rockefeller Center in New York: Er ist mindestens 20 Meter hoch, wird mit rund 45.000 LED-Birnen zum Leuchten gebracht und trägt auf der Spitze einen Stern aus 25.000 echten Swarovski-Kristallen im Wert von 1,5 Millionen Dollar. Man gönnt sich ja sonst nichts!

  • Di 28.12. 19.30 Uhr
    A New York Christmas Theater Nordhausen, Großes Haus

    Alles beginnt beim Weihnachtsbaumhändler: Tracy und Phil begegnen sich am frühen Heiligabend mitten in New York zum ersten Mal während der Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum. Leider ist nur noch ein letztes Exemplar verfügbar! Bei einem gemeinsamen Kaffee klären Tracy und Phil, warum von diesem einzigen Weihnachtsbaum ihr jeweiliges Glück abhängt. Phil möchte nach der Trennung von seiner Frau ein perfektes Weihnachtsfest für sich und seinen Sohn, und dazu gehört unbedingt ein Christbaum. Und auf Tracy wartet der erste Heiligabend mit ihrer neuen Eroberung. Da darf auf keinen Fall etwas schief gehen, zumal alles dafürspricht, dass der Geliebte ihr just heute einen Heiratsantrag machen wird! Phil überlässt Tracy schließlich den Weihnachtsbaum, und sie gehen ihrer Wege. Am Heiligabend aber ist für beide nichts wie erwartet …
    Die Musical-Revue »A New York Christmas« schließt mit einem Happy End. Sie ist zu Herzen gehend, humorvoll und mit vielen amerikanischen Weihnachtssongs und Broadwayhits aus Musicals wie »White Christmas« (Irving Berlin), »On the Town« (Leonard Bernstein) oder »Les Misérables« (Claude-Michel Schönberg) erzählt.
    Drei erfolgreiche Musicaldarsteller*innen, darunter die in Nordhausen bereits wohlbekannten Künstler Femke Soetenga und Jörg Neubauer, bringen in der Inszenierung von Ivan Alboresi die weihnachtliche Geschichte mit Esprit und viel Gefühl auf die Bühne.

    Übrigens: Jedes Jahr werden in den USA 30 bis 35 Millionen echte Weihnachtsbäume verkauft. Ein Baum der Superlative steht vor dem Rockefeller Center in New York: Er ist mindestens 20 Meter hoch, wird mit rund 45.000 LED-Birnen zum Leuchten gebracht und trägt auf der Spitze einen Stern aus 25.000 echten Swarovski-Kristallen im Wert von 1,5 Millionen Dollar. Man gönnt sich ja sonst nichts!

  • Mi 29.12. 19.30 Uhr
    A New York Christmas Theater Nordhausen, Großes Haus

    Alles beginnt beim Weihnachtsbaumhändler: Tracy und Phil begegnen sich am frühen Heiligabend mitten in New York zum ersten Mal während der Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum. Leider ist nur noch ein letztes Exemplar verfügbar! Bei einem gemeinsamen Kaffee klären Tracy und Phil, warum von diesem einzigen Weihnachtsbaum ihr jeweiliges Glück abhängt. Phil möchte nach der Trennung von seiner Frau ein perfektes Weihnachtsfest für sich und seinen Sohn, und dazu gehört unbedingt ein Christbaum. Und auf Tracy wartet der erste Heiligabend mit ihrer neuen Eroberung. Da darf auf keinen Fall etwas schief gehen, zumal alles dafürspricht, dass der Geliebte ihr just heute einen Heiratsantrag machen wird! Phil überlässt Tracy schließlich den Weihnachtsbaum, und sie gehen ihrer Wege. Am Heiligabend aber ist für beide nichts wie erwartet …
    Die Musical-Revue »A New York Christmas« schließt mit einem Happy End. Sie ist zu Herzen gehend, humorvoll und mit vielen amerikanischen Weihnachtssongs und Broadwayhits aus Musicals wie »White Christmas« (Irving Berlin), »On the Town« (Leonard Bernstein) oder »Les Misérables« (Claude-Michel Schönberg) erzählt.
    Drei erfolgreiche Musicaldarsteller*innen, darunter die in Nordhausen bereits wohlbekannten Künstler Femke Soetenga und Jörg Neubauer, bringen in der Inszenierung von Ivan Alboresi die weihnachtliche Geschichte mit Esprit und viel Gefühl auf die Bühne.

    Übrigens: Jedes Jahr werden in den USA 30 bis 35 Millionen echte Weihnachtsbäume verkauft. Ein Baum der Superlative steht vor dem Rockefeller Center in New York: Er ist mindestens 20 Meter hoch, wird mit rund 45.000 LED-Birnen zum Leuchten gebracht und trägt auf der Spitze einen Stern aus 25.000 echten Swarovski-Kristallen im Wert von 1,5 Millionen Dollar. Man gönnt sich ja sonst nichts!

  • Do 30.12. 18.00 Uhr
    Filmmusikkonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Was wäre ein Kino- oder ein Fernsehfilm ohne Musik! Sie kann die Wirkung von Filmszenen verstärken, brechen oder ganz anders deuten. Die Macht der Musik wird zum Beispiel dann überdeutlich, wenn man bei einem Film den Ton abstellt. In unserem Konzert »Hollywood in Concert« feiern wir die Musik, und Sie hören berühmte Melodien u .a. von Ennio Morricone (»The Mission«), Henry Mancini (»Breakfast at Tiffany’s«) und John Williams (»Jurassic Park«) zum Wieder- oder Neuentdecken.

  • Fr 31.12. 15.00 Uhr
    Der Vetter aus Dingsda Theater Nordhausen, Großes Haus

    Das Herz der jungen Julia de Weert schlägt für ihren Vetter Roderich, dem sie vor sieben Jahren die Treue schwor. Seitdem allerdings weilt er im fernen Osten, in Dingsda, und sie wartet sehnsüchtig auf seine Rückkehr. Für andere Männer interessiert sie sich nicht, etwa für August, den Neffen ihres Onkels und Vormundes Josef Kuhbrot. Mit diesem möchte der Onkel Julia verheiratet wissen, damit ihre Mitgift in der Familie bleibt. Da ist guter Rat teuer! Als der lang ersehnte Roderich an Julias 18. Geburtstag schließlich leibhaftig vor ihr steht, ist ihre Enttäuschung groß: Roderich hat in den Jahren gar nicht mehr an sie gedacht! Doch hat die Sache auch ihr Gutes, denn Julia kann sich jetzt eingestehen, dass sie sich eigentlich in den geheimnisvollen Fremden verguckt hat, der an ihrem Geburtstag plötzlich auftaucht …
    Eduard Künnekes Operette »Der Vetter aus Dingsda« erlebte 1921 ihre Uraufführung in Berlin und wurde sein erfolgreichstes Bühnenstück. Ihr frecher Witz, ihre spritzigen, von damals moderner amerikanischer Unterhaltungsmusik geprägten Rhythmen und etliche einprägsame Melodien versprechen auch heute noch ein Rundumvergnügen.

    Übrigens: »Dingsda« wird laut Duden »als Ersatz für ein beliebiges Substantiv, oft einen Namen, verwendet (meist weil der sprechenden Person ein bestimmtes Wort gerade nicht einfällt)«. So verhält es sich in Künnekes Operette »Der Vetter aus Dinsgda«: Zu weit von der eigenen Lebenswelt entfernt liegt für alle die Stadt »Batavia«, in der sie den Vetter Roderich seit sieben Jahren wähnen. Der Name lässt sich einfach nicht merken! Und so spricht man schlicht von »Dingsda«. Batavia war bis zur Unabhängigkeit Indonesiens in den 1940er Jahren die Hauptstadt Niederländisch-Indiens. Seitdem ist sie unter dem Namen »Jakarta« die Hauptstadt Indonesiens.

  • Fr 31.12. 19.30 Uhr
    Der Vetter aus Dingsda Theater Nordhausen, Großes Haus

    Das Herz der jungen Julia de Weert schlägt für ihren Vetter Roderich, dem sie vor sieben Jahren die Treue schwor. Seitdem allerdings weilt er im fernen Osten, in Dingsda, und sie wartet sehnsüchtig auf seine Rückkehr. Für andere Männer interessiert sie sich nicht, etwa für August, den Neffen ihres Onkels und Vormundes Josef Kuhbrot. Mit diesem möchte der Onkel Julia verheiratet wissen, damit ihre Mitgift in der Familie bleibt. Da ist guter Rat teuer! Als der lang ersehnte Roderich an Julias 18. Geburtstag schließlich leibhaftig vor ihr steht, ist ihre Enttäuschung groß: Roderich hat in den Jahren gar nicht mehr an sie gedacht! Doch hat die Sache auch ihr Gutes, denn Julia kann sich jetzt eingestehen, dass sie sich eigentlich in den geheimnisvollen Fremden verguckt hat, der an ihrem Geburtstag plötzlich auftaucht …
    Eduard Künnekes Operette »Der Vetter aus Dingsda« erlebte 1921 ihre Uraufführung in Berlin und wurde sein erfolgreichstes Bühnenstück. Ihr frecher Witz, ihre spritzigen, von damals moderner amerikanischer Unterhaltungsmusik geprägten Rhythmen und etliche einprägsame Melodien versprechen auch heute noch ein Rundumvergnügen.

    Übrigens: »Dingsda« wird laut Duden »als Ersatz für ein beliebiges Substantiv, oft einen Namen, verwendet (meist weil der sprechenden Person ein bestimmtes Wort gerade nicht einfällt)«. So verhält es sich in Künnekes Operette »Der Vetter aus Dinsgda«: Zu weit von der eigenen Lebenswelt entfernt liegt für alle die Stadt »Batavia«, in der sie den Vetter Roderich seit sieben Jahren wähnen. Der Name lässt sich einfach nicht merken! Und so spricht man schlicht von »Dingsda«. Batavia war bis zur Unabhängigkeit Indonesiens in den 1940er Jahren die Hauptstadt Niederländisch-Indiens. Seitdem ist sie unter dem Namen »Jakarta« die Hauptstadt Indonesiens.

  • So 02.01. 18.00 Uhr
    Der Vetter aus Dingsda Theater Nordhausen, Großes Haus

    Das Herz der jungen Julia de Weert schlägt für ihren Vetter Roderich, dem sie vor sieben Jahren die Treue schwor. Seitdem allerdings weilt er im fernen Osten, in Dingsda, und sie wartet sehnsüchtig auf seine Rückkehr. Für andere Männer interessiert sie sich nicht, etwa für August, den Neffen ihres Onkels und Vormundes Josef Kuhbrot. Mit diesem möchte der Onkel Julia verheiratet wissen, damit ihre Mitgift in der Familie bleibt. Da ist guter Rat teuer! Als der lang ersehnte Roderich an Julias 18. Geburtstag schließlich leibhaftig vor ihr steht, ist ihre Enttäuschung groß: Roderich hat in den Jahren gar nicht mehr an sie gedacht! Doch hat die Sache auch ihr Gutes, denn Julia kann sich jetzt eingestehen, dass sie sich eigentlich in den geheimnisvollen Fremden verguckt hat, der an ihrem Geburtstag plötzlich auftaucht …
    Eduard Künnekes Operette »Der Vetter aus Dingsda« erlebte 1921 ihre Uraufführung in Berlin und wurde sein erfolgreichstes Bühnenstück. Ihr frecher Witz, ihre spritzigen, von damals moderner amerikanischer Unterhaltungsmusik geprägten Rhythmen und etliche einprägsame Melodien versprechen auch heute noch ein Rundumvergnügen.

    Übrigens: »Dingsda« wird laut Duden »als Ersatz für ein beliebiges Substantiv, oft einen Namen, verwendet (meist weil der sprechenden Person ein bestimmtes Wort gerade nicht einfällt)«. So verhält es sich in Künnekes Operette »Der Vetter aus Dinsgda«: Zu weit von der eigenen Lebenswelt entfernt liegt für alle die Stadt »Batavia«, in der sie den Vetter Roderich seit sieben Jahren wähnen. Der Name lässt sich einfach nicht merken! Und so spricht man schlicht von »Dingsda«. Batavia war bis zur Unabhängigkeit Indonesiens in den 1940er Jahren die Hauptstadt Niederländisch-Indiens. Seitdem ist sie unter dem Namen »Jakarta« die Hauptstadt Indonesiens.

  • Fr 07.01. 19.30 Uhr
    Premiere:
    Mein Freund Harvey
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    Elwood P. Dowd, ein Junggeselle mit tadellosen Manieren, hat einen außergewöhnlichen Freund an seiner Seite. Dieser trägt ein weißes Fell, ist rund zwei Meter groß und nur für Elwood sichtbar: Harvey ist ein Hase. Das unzertrennliche Paar zieht durch die Kneipen der Stadt und schenkt den alltäglichen Ängsten und Sehnsüchten der Menschen Gehör. Für Elwoods Schwester Veta ist das Benehmen des Bruders Provokation und Blamage zugleich. Wie soll sie ihre Tochter unter die Haube bringen, wenn der Bruder verrücktspielt? Als Elwood einigen Party-Gästen seinen unsichtbaren Begleiter und Vertrauten vorstellt, platzt Veta endgültig der Kragen, und sie liefert Elwood in eine psychiatrische Heilanstalt ein. Doch die Ärzte halten nicht Elwood, sondern sie für geisteskrank. Von nun an reiht sich Missverständnis an Missverständnis. Und ein turbulentes Verwirrspiel nimmt Fahrt auf, an dessen Ende sogar der Chefarzt der Klinik höchstpersönlich zur Hasenjagd aufruft.
    Das mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Broadwaystück »Mein Freund Harvey« wurde 1950 durch die Verfilmung mit James Stewart in der Hauptrolle weltberühmt. Die amerikanische Autorin Mary Chase (1907–1981) schuf eine lebensbejahende Komödie über die Kraft der Imagination und ein wunderbares Plädoyer für Freundlichkeit und Güte in einer Welt voller Irrsinn und Aggressivität. Ohne Hasen geht es nicht!

    Übrigens: Nach dem Erfolg der Verfilmung mit James Stewart wurde dieser auf der Straße oft gefragt, wo denn Harvey sei. Stewart antwortete stets, dass sich sein Freund erkältet und entschieden habe, zu Hause zu bleiben.

  • So 09.01. 18.00 Uhr
    Neujahrskonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Mit rauschenden Walzern und spritzigen Polkas aus der Feder der Familie Strauß und weiterer Komponisten aus der Reihe der Wiener Tonmeister begrüßt das Loh-Orchester das neue Jahr 2022. Zudem fließen musikalisch Champagner und Wein in Strömen in einem Konzert, das von Michael Helmrath dirigiert und kurzweilig moderiert wird.

  • Fr 14.01. 19.30 Uhr
    L'elisir d'amore (Der Liebestrank) Theater Nordhausen, Großes Haus

    Liebe macht blind, manchmal jedenfalls. In Gaetano Donizettis Erfolgsoper »L’elisir d’amore« fällt der in die wohlhabende Adina verliebte Nemorino auf den reisenden »Arzt« Dulcamara herein. Dieser ist nichts anderes als ein großer Schwindler, der ganz normalen Wein als Liebestrank anbietet. Nemorino kauft ihn nur allzu gerne, denn er hofft, damit seinem Liebesglück auf die Sprünge helfen zu können. Schließlich, so denkt er, zeigte ein Liebestrank auch bei Tristan und Isolde einst Erfolg. Zu seinem Leidwesen geht die Angebetete aber auf die Avancen des Sergeanten Belcore ein. Dass sich Adina schließlich doch Nemorino zuwendet, führt er auf die Wirkung des »Liebestranks« zurück, was nicht ganz falsch ist, denn der Wein nimmt Nemorino immerhin seine Schüchternheit.
    Mit viel Humor gespickt ist die Geschichte in Donizettis komischer Oper aus dem Jahr 1832. Gleichwohl nimmt seine an eingängigen Melodien reiche Musik die Protagonisten ernst, ergründet auch die Tiefen seelischen Erlebens und bleibt dabei doch immer leichtfüßig. Der erfahrene Gastdirigent Fabrizio Ventura konnte gewonnen werden, um eines der beliebtesten Werke der Opernliteratur mit der gebotenen Italianità im Nordhäuser Theater zum Klingen zu bringen.

    Übrigens: Dass Donizetti, der mit 38 Jahren bereits 50 Opern zu Papier gebracht hatte, in einer wahnsinnigen Schnelligkeit komponierte und damit den Wunsch des damaligen Opernpublikums nach immer neuer Unterhaltung zu erfüllen versuchte, brachte ihm nicht nur Zuspruch ein. Von Heinrich Heine ist die spöttische Bemerkung überliefert, dass Donizetti in seiner Fruchtbarkeit nur den Kaninchen nachstehe …

  • Sa 15.01. 18.00 Uhr
    Stückwerk N°18 Theater Nordhausen, Großes Haus

    Stückwerk – die Werkstatt des Jungen Theaters lädt alle großen und kleinen Zuschauer*innen ein, herauszufinden, was sowohl der Theaterjugendclub als auch der Zirkus Zappelini in der neuen Spielzeit geplant haben und am Proben sind. Ausschnitte aus den anstehenden Produktionen sollen Lust machen auf mehr: mehr Schauspiel, mehr Zirkus, mehr Theater!
    Wo wollen wir hin? Was wollen wir im Leben erreichen? Darum geht es für den Theaterjugendclub in seiner ersten Premiere der Spielzeit. In »Freiheit für alle!« wird die mögliche Zukunft erst einmal geprobt, vorstellbare Szenarien durchgespielt und aufkommende Bruchstellen direkt erkannt. Aber bringt dieses »so tun als ob« wirklich etwas, wenn es an die konkrete Zukunftsplanung geht?
    Herausfinden, wer man wirklich ist bzw. wer man sein möchte: Das will Karl Moor, der von seinem Vater verstoßen wird, sich seiner alten Clique wieder anschließt und mit denen ziemlich viel Mist baut. Auslöser für alles ist eine Intrige seines jüngeren Bruders Franz, der es nicht erträgt, dass seinem älteren Bruder immer alles in der Schoß gelegt wird. In »Die Räuber 2.0« beschäftigen sich die Jugendclubber*innen mit der Frage nach der eigenen Zugehörigkeit zu einer Gruppe, mit Eifersucht, der ersten Liebe und den Auswirkungen von Feindschaft zwischen Geschwistern.
    Die jungen Artistinnen und Artisten des Zirkus Zappelini erwecken in dieser Spielzeit eine der bekanntesten Puppen zum Leben: Pinocchio entführt die Zuschauer*innen in seine ganz eigene Welt voller Artistik, Jonglage und Clownerie.
    Auch unsere jüngsten Darsteller*innen vom Theaterjugendclub Junior werden an diesem Abend einen aktuellen Stand ihrer Probenarbeit zeigen. Weitere Gäste runden den Abend und das Stückwerk N° 18 ebenso ab wie die anschließende Party im Foyer des Theaters, zu der alle Teilnehmer*innen und Zuschauer*innen eingeladen sind.

  • So 16.01. 14.30 Uhr
    Kain und Abel/Verklärte Nacht Theater Nordhausen, Großes Haus

    So unterschiedlich die Werke dieses Doppelabends auch sind, einen doch mannigfache Verbindungen die neueste Oper von Christoph Ehrenfellner und das Ballett von Ivan Alboresi zur romantischen Musik Arnold Schönbergs. In beiden Hälften wird vom elterlichen Verhältnis zu den Kindern, von Familienkonstellationen und Paarbeziehungen erzählt. Der zentralste Brückenschlag aber sind Stationen aus der Geschichte der weiblichen Emanzipation.

    »Kain und Abel«
    Von der ältesten Familiengeschichte überhaupt handelt Christoph Ehrenfellners tragische Oper »Kain und Abel«, die eigens für das Theater Nordhausen entstand. Der strenge Gott-Vater bevorzugt Abel und zeigt gegenüber seinem Erstgeborenen Kain eine besondere Härte. Den Mord Kains an seinem Bruder aus Kränkung und Eifersucht beantwortet der Vater mit dessen Verbannung und dem Kainsmal. Evas Klage über den Verlust beider Söhne rahmt das archaische Geschehen ein. Es schließt mit einer überraschenden, aber konsequenten Entscheidung Evas, die weit über die biblische Geschichte hinausgeht.

    »Verklärte Nacht«
    In ergreifender romantischer Tonsprache schrieb Arnold Schönberg als junger Mann seine sinfonische Dichtung »Verklärte Nacht« im Jahr 1899, weit vor seiner Entwicklung der Zwölftontechnik. Zugrunde liegt dem Werk ein Gedicht von Richard Dehmel. Der 1863 geborene Lyriker brach mit damaligen Tabus bürgerlicher Moral: Eine namenlose Frau berichtet ihrem Geliebten auf einem Gang durch die Nacht, von einem anderen Mann ein Kind zu erwarten. Ihr Gefährte nimmt daran keinen Anstoß, im Gegenteil, er will das Kind um der Liebe willen wie sein eigenes annehmen.
    Die ausdrucksstarke Musik, die laut Schönberg auch ohne Kenntnis des Gedichts »als reine Musik« gehört werden kann, lässt viel Interpretationsspielraum. Diesen macht sich Ballettdirektor Ivan Alboresi mit einer eigenen Sicht auf das Stück zunutze.

    Übrigens: Schönbergs Erfindungsreichtum blieb nicht auf die Musik beschränkt. So entwickelte er beispielsweise ein Schachspiel, bei dem nicht zwei, sondern vier Spieler gegeneinander antreten. Für sein Arbeitszimmer baute Schönberg einen Stuhl, dessen Lehne als Leiter umfunktioniert werden konnte, damit er selbst leichter an die Bücher in den oberen Regalfächern gelangte. Außerdem verbesserte er allerlei Alltagsgegenstände und schuf u. a. einen Zahnpastaspender, einen Klebebandroller, einen Notenständer mit vier Pulten und verschiedene Schreibwerkzeuge. Seine komplexeste Erfindung aber war eine Notenschreibmaschine, mit der man 360 verschiedene Zeichen schreiben konnte.

     

  • Fr 21.01. 19.30 Uhr
    Der Vetter aus Dingsda Theater Nordhausen, Großes Haus

    Das Herz der jungen Julia de Weert schlägt für ihren Vetter Roderich, dem sie vor sieben Jahren die Treue schwor. Seitdem allerdings weilt er im fernen Osten, in Dingsda, und sie wartet sehnsüchtig auf seine Rückkehr. Für andere Männer interessiert sie sich nicht, etwa für August, den Neffen ihres Onkels und Vormundes Josef Kuhbrot. Mit diesem möchte der Onkel Julia verheiratet wissen, damit ihre Mitgift in der Familie bleibt. Da ist guter Rat teuer! Als der lang ersehnte Roderich an Julias 18. Geburtstag schließlich leibhaftig vor ihr steht, ist ihre Enttäuschung groß: Roderich hat in den Jahren gar nicht mehr an sie gedacht! Doch hat die Sache auch ihr Gutes, denn Julia kann sich jetzt eingestehen, dass sie sich eigentlich in den geheimnisvollen Fremden verguckt hat, der an ihrem Geburtstag plötzlich auftaucht …
    Eduard Künnekes Operette »Der Vetter aus Dingsda« erlebte 1921 ihre Uraufführung in Berlin und wurde sein erfolgreichstes Bühnenstück. Ihr frecher Witz, ihre spritzigen, von damals moderner amerikanischer Unterhaltungsmusik geprägten Rhythmen und etliche einprägsame Melodien versprechen auch heute noch ein Rundumvergnügen.

    Übrigens: »Dingsda« wird laut Duden »als Ersatz für ein beliebiges Substantiv, oft einen Namen, verwendet (meist weil der sprechenden Person ein bestimmtes Wort gerade nicht einfällt)«. So verhält es sich in Künnekes Operette »Der Vetter aus Dinsgda«: Zu weit von der eigenen Lebenswelt entfernt liegt für alle die Stadt »Batavia«, in der sie den Vetter Roderich seit sieben Jahren wähnen. Der Name lässt sich einfach nicht merken! Und so spricht man schlicht von »Dingsda«. Batavia war bis zur Unabhängigkeit Indonesiens in den 1940er Jahren die Hauptstadt Niederländisch-Indiens. Seitdem ist sie unter dem Namen »Jakarta« die Hauptstadt Indonesiens.

  • Sa 22.01. 19.30 Uhr
    Mein Freund Harvey Theater Nordhausen, Großes Haus

    Elwood P. Dowd, ein Junggeselle mit tadellosen Manieren, hat einen außergewöhnlichen Freund an seiner Seite. Dieser trägt ein weißes Fell, ist rund zwei Meter groß und nur für Elwood sichtbar: Harvey ist ein Hase. Das unzertrennliche Paar zieht durch die Kneipen der Stadt und schenkt den alltäglichen Ängsten und Sehnsüchten der Menschen Gehör. Für Elwoods Schwester Veta ist das Benehmen des Bruders Provokation und Blamage zugleich. Wie soll sie ihre Tochter unter die Haube bringen, wenn der Bruder verrücktspielt? Als Elwood einigen Party-Gästen seinen unsichtbaren Begleiter und Vertrauten vorstellt, platzt Veta endgültig der Kragen, und sie liefert Elwood in eine psychiatrische Heilanstalt ein. Doch die Ärzte halten nicht Elwood, sondern sie für geisteskrank. Von nun an reiht sich Missverständnis an Missverständnis. Und ein turbulentes Verwirrspiel nimmt Fahrt auf, an dessen Ende sogar der Chefarzt der Klinik höchstpersönlich zur Hasenjagd aufruft.
    Das mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Broadwaystück »Mein Freund Harvey« wurde 1950 durch die Verfilmung mit James Stewart in der Hauptrolle weltberühmt. Die amerikanische Autorin Mary Chase (1907–1981) schuf eine lebensbejahende Komödie über die Kraft der Imagination und ein wunderbares Plädoyer für Freundlichkeit und Güte in einer Welt voller Irrsinn und Aggressivität. Ohne Hasen geht es nicht!

    Übrigens: Nach dem Erfolg der Verfilmung mit James Stewart wurde dieser auf der Straße oft gefragt, wo denn Harvey sei. Stewart antwortete stets, dass sich sein Freund erkältet und entschieden habe, zu Hause zu bleiben.

  • So 23.01. 14.30 Uhr
    Mein Freund Harvey Theater Nordhausen, Großes Haus

    Elwood P. Dowd, ein Junggeselle mit tadellosen Manieren, hat einen außergewöhnlichen Freund an seiner Seite. Dieser trägt ein weißes Fell, ist rund zwei Meter groß und nur für Elwood sichtbar: Harvey ist ein Hase. Das unzertrennliche Paar zieht durch die Kneipen der Stadt und schenkt den alltäglichen Ängsten und Sehnsüchten der Menschen Gehör. Für Elwoods Schwester Veta ist das Benehmen des Bruders Provokation und Blamage zugleich. Wie soll sie ihre Tochter unter die Haube bringen, wenn der Bruder verrücktspielt? Als Elwood einigen Party-Gästen seinen unsichtbaren Begleiter und Vertrauten vorstellt, platzt Veta endgültig der Kragen, und sie liefert Elwood in eine psychiatrische Heilanstalt ein. Doch die Ärzte halten nicht Elwood, sondern sie für geisteskrank. Von nun an reiht sich Missverständnis an Missverständnis. Und ein turbulentes Verwirrspiel nimmt Fahrt auf, an dessen Ende sogar der Chefarzt der Klinik höchstpersönlich zur Hasenjagd aufruft.
    Das mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Broadwaystück »Mein Freund Harvey« wurde 1950 durch die Verfilmung mit James Stewart in der Hauptrolle weltberühmt. Die amerikanische Autorin Mary Chase (1907–1981) schuf eine lebensbejahende Komödie über die Kraft der Imagination und ein wunderbares Plädoyer für Freundlichkeit und Güte in einer Welt voller Irrsinn und Aggressivität. Ohne Hasen geht es nicht!

    Übrigens: Nach dem Erfolg der Verfilmung mit James Stewart wurde dieser auf der Straße oft gefragt, wo denn Harvey sei. Stewart antwortete stets, dass sich sein Freund erkältet und entschieden habe, zu Hause zu bleiben.

  • So 23.01. 16.00 Uhr
    Kulissen-Klatsch EXKLUSIV Theater Nordhausen, Kassenhalle

    Mit dem Spatenstich im Sommer 2020 begannen die Arbeiten für den von langer Hand geplanten Anbau und die dann anschließende Sanierung unseres Theaters! Wie sieht es nun hinter den Kulissen aus? Was wurde bereits gebaut, verändert, was steht noch aus? Intendant Daniel Klajner lädt zu einer exklusiven Führung ein, die den aktuellen Stand der Bauarbeiten anschaulich erklärt und – falls es die Bauarbeiten erlauben – eine Besichtigung der Baustelle ermöglicht. Gleichzeitig erläutert er die komplexen Zusammenhänge, die im Miteinander aller Theaterkolleg*innen Voraussetzung dafür sind, einen Theaterabend überhaupt möglich zu machen. Im Anschluss an die knapp zweistündige Führung gibt es bei einem Glas Sekt und einer Brezel die Gelegenheit, mit ihm in der Intendanz ins Gespräch zu kommen.

  • Mi 26.01. 19.30 Uhr
    Küchenklatsch bei Klajner Theater Nordhausen, Oberes Foyer

    Intendant Daniel Klajner bringt den Südharz zum Kochen! Die beliebte und äußerst erfolgreiche Theaterkochshow »Küchenklatsch bei Klajner« setzen wir in dieser Spielzeit fort. Als Gäste lädt sich der Intendant Persönlichkeiten aus dem TN LOS!, dem Südharz, Thüringen und aller Welt ein, um mit ihnen über das Leben, die Welt und das Theater zu plaudern und zu diskutieren. Und natürlich kommt dabei das Kulinarische nicht zu kurz!

    Mit Carina Schmidt-Pförtner Geschäftsführerin der HS Industrie Service GmbH in Nordhausen, Peter Cott Pädagoge und Journalist

  • Sa 29.01. 17.00 Uhr
    Premiere:
    Tristan und Isolde
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    Schnell ist die Geschichte von Richard Wagners berühmtem Musikdrama »Tristan und Isolde« in ihren Grundzügen erzählt: Tristan, Gefolgsmann und Neffe König Markes von Cornwall, und Isolde, irische Königstochter, lieben sich. Doch gesellschaftliche und politische Zwänge haben beide bisher daran gehindert, die Liebe dem anderen zu gestehen. Was schlimm ist für Isolde: Tristan soll sie König Marke als Braut zuführen. Mit einem Todestrank will sie daher ihrem eigenen, aber auch Tristans Leben ein Ende setzen.
    Allerdings reicht Brangäne, Isoldes treue Begleiterin, entgegen den Anweisungen ihrer Herrin den beiden nicht den Todes-, sondern den Liebestrank dar. Nachdem Tristan und Isolde ihn zu sich genommen haben, kennt ihre Liebe kein Halten mehr. Doch ahnen sie, dass erst der Tod ihrer Sehnsucht vollends Erfüllung geben wird.
    Das eigentliche Geschehen dieses beeindruckenden Bühnendramas spielt sich in der dicht gewobenen, ungemein sinnlichen Musik Wagners ab. Sie zieht die Zuhörer in ein seelisches Erleben hinein, das der Komponist selbst als »zwischen äußerstem Wonneverlangen und allerentschiedenster Todessehnsucht« beschrieb.
    »Tristan und Isolde« übte einen enormen Einfluss auf die Kulturgeschichte aus. Das Neue an Wagners Musik manifestiert sich nicht zuletzt in dem berühmt gewordenen eröffnenden »Tristan-Akkord«, dessen revolutionäre Harmonik den Weg in die Moderne ebnete.

    Übrigens: Für Giuseppe Verdi war Wagners »Tristan« schlichtweg »wunderbar, wunderbar, unsagbar wunderbar«. Clara Schumann hingegen empfand die Oper als »das Widerwärtigste, was ich noch in meinem Leben gesehen und gehört. … Die Liebenden reißen sich förmlich das Herz aus dem Leibe, und die Musik versinnlicht das in den widerlichsten Klängen!«

  • Mi 02.02. 19.00 Uhr
    Ballett hautnah »Petruschka/Playdead« Theater Nordhausen, Großes Haus

    An diesem Abend möchten wie Sie auf den neuen Ballett-Doppelabend neugierig machen! Ballettdirektor Ivan Alboresi wird gemeinsam mit Chefdramaturgin Juliane Hirschmann Hintergründe seiner eigenen Arbeit an seinem neuen Ballett »Petruschka« mit Musik von Igor Strawinsky erläutern und darüber hinaus das Ballett des Gastchoreografen Douglas Lee vorstellen. Doch nicht nur das: Natürlich gibt es auch getanzte Ausschnitte durch das Ballett TN LOS! zu sehen!

  • Fr 04.02. 19.30 Uhr
    Mein Freund Harvey Theater Nordhausen, Großes Haus

    Elwood P. Dowd, ein Junggeselle mit tadellosen Manieren, hat einen außergewöhnlichen Freund an seiner Seite. Dieser trägt ein weißes Fell, ist rund zwei Meter groß und nur für Elwood sichtbar: Harvey ist ein Hase. Das unzertrennliche Paar zieht durch die Kneipen der Stadt und schenkt den alltäglichen Ängsten und Sehnsüchten der Menschen Gehör. Für Elwoods Schwester Veta ist das Benehmen des Bruders Provokation und Blamage zugleich. Wie soll sie ihre Tochter unter die Haube bringen, wenn der Bruder verrücktspielt? Als Elwood einigen Party-Gästen seinen unsichtbaren Begleiter und Vertrauten vorstellt, platzt Veta endgültig der Kragen, und sie liefert Elwood in eine psychiatrische Heilanstalt ein. Doch die Ärzte halten nicht Elwood, sondern sie für geisteskrank. Von nun an reiht sich Missverständnis an Missverständnis. Und ein turbulentes Verwirrspiel nimmt Fahrt auf, an dessen Ende sogar der Chefarzt der Klinik höchstpersönlich zur Hasenjagd aufruft.
    Das mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Broadwaystück »Mein Freund Harvey« wurde 1950 durch die Verfilmung mit James Stewart in der Hauptrolle weltberühmt. Die amerikanische Autorin Mary Chase (1907–1981) schuf eine lebensbejahende Komödie über die Kraft der Imagination und ein wunderbares Plädoyer für Freundlichkeit und Güte in einer Welt voller Irrsinn und Aggressivität. Ohne Hasen geht es nicht!

    Übrigens: Nach dem Erfolg der Verfilmung mit James Stewart wurde dieser auf der Straße oft gefragt, wo denn Harvey sei. Stewart antwortete stets, dass sich sein Freund erkältet und entschieden habe, zu Hause zu bleiben.

  • So 06.02. 18.00 Uhr
    3. Sinfoniekonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Der Nationalgedanke und einhergehend damit die Wiederentdeckung der landeseigenen Kultur, insbesondere der Volksmusik, prägte im 19. Jahrhundert das Schaffen vieler Komponisten in ganz Europa. In Skandinavien gilt dies vor allem für den Norweger Edvard Grieg. Auch den Finnen Jean Sibelius inspirierten häufig Nationalepen und die weite, in ihrer Einsamkeit manchmal bedrückende finnische Natur. In seiner 1. Sinfonie verzichtete er jedoch auf ein außermusikalisches Programm und ließ die Musik für sich sprechen. Gleichwohl entfaltet sie in ihrem herb anmutenden Grundton einen Klang, der als unverkennbar »finnisch« gilt.
    Michail Glinka wurde als Schöpfer der russischen Nationaloper unsterblich. Mit seiner zweiten Oper »Ruslan und Ljudmila« brachte er eine von Puschkin inspirierte, volkstümliche Geschichte auf die Bühne, die bevölkert ist von Helden, Zauberern und Prinzessinnen. Wie im Brennglas bündelt die Ouvertüre die dramatischen und lyrischen Themen der Oper und endet heroisch.
    Für Peter I. Tschaikowsky war Glinka ein großes Vorbild. Tschaikowskys Werke sind stark von der russischen Kultur inspiriert, zugleich schloss er sich der europäischen Musik seiner Zeit an. Sein Klavierkonzert hatte einen schweren Start, denn Tschaikowskys Förderer und Freund Nikolai Rubinstein nannte es beim ersten Hören zunächst »armselig« und »unspielbar«. Dennoch wurde das Werk mit seinem fanfarenhaften Anfang, den nicht enden wollenden Klangkaskaden des Klaviers sowie den volksliedhaften Melodien zu einem der meistgespielten Klavierkonzerte überhaupt.

    Übrigens: Tschaikowskys Konzert ist nicht nur das am häufigsten aufgenommene Klavierkonzert, sein Beginn diente auch als Soundtrack, als Rundfunkjingle (Wunschkonzert bei »Stimme der DDR«) und Kabarettprogrammintro (Dieter Hildebrandt) und wurde sogar zu Schlagermusik in DJ Ötzis »Und wenn das Schicksal es will«.

  • Di 08.02. 10.00 Uhr
    OrchesterWerkstatt I - Der Mistkäfer Theater Nordhausen, Großes Haus

    So eine Frechheit, findet der Mistkäfer. Das kaiserliche Pferd bekommt für seine Verdienste goldene Hufeisen. Er selbst, der Käfer, geht dabei nicht nur leer aus, sondern erntet nur Spott und Hohn. Dass auch er eine Auszeichnung verdient hat, beweist er am Ende dieses Märchens. Die Musik von Andreas N. Tarkmann bebildert dieses tiefsinnige Märchen klangschön.

  • Mi 09.02. 19.00 Uhr
    2. Kammerkonzert Kunsthaus Meyenburg, Nordhausen

    In das ungewöhnlich besetzte Programm fügt sich Schuberts ebenso virtuose und wie liedhafte Sonate für Arpeggione und Klavier harmonisch ein. Das auch als »Bogengitarre« bezeichnete Streichinstrument wird heute unter anderem gerne durch den Kontrabass ersetzt. Ergreifend ist die kammermusikalische Intimität in den Duetten von Schumann und Mendelssohn Bartholdy, die Facetten der Liebe nachspüren. Antonín Dvořák schrieb mit seinem Duettzyklus »Klänge aus Mähren« ein bis heute als durch und durch böhmisch empfundenes Werk.

  • Fr 11.02. 19.30 Uhr
    Premiere:
    Furor
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    Kurz vor Beginn seines Wahlkampfes läuft dem Bürgermeisterkandidaten Heiko Braubach ein junger Mann unter Drogeneinfluss vors Auto und wird schwer verletzt. Braubach trifft laut polizeilicher Untersuchung keine Schuld, gleichwohl bietet er der Mutter Nele Sie-bold Hilfe an. Siebold zeigt sich zunächst skeptisch, nimmt aber schließlich die Vorschläge Braubachs dankbar an. Eine Einigung scheint in Sicht. Doch Siebolds Neffe Jerome mischt sich ein und wirft Braubach vor, nur seines Wahlkampfes wegen helfen zu wollen! Überhaupt hält Jerome nicht viel von Politikern, er spricht von »Systempresse« und »denen da oben«. Er fordert Geld von Braubach und setzt ihn im Internet unter Druck. Und Braubach? Er erwidert mit einstudierten liberalen Statements. Es entwickelt sich ein konfliktreicher Schlagabtausch zwischen dem hasserfüllten Außenseiter Jerome und dem abgebrühten Politiker.
    Das erfolgreiche Autorengespann Lutz Hübner und Sarah Nemitz bringt seit Jahren brisante gesellschaftliche Themen auf die Bühne. In ihrem packenden Kammerspiel »Furor« geht es um Wutbürgertum, Hate-Speech, »Lügenpresse«, Fake-News und die Macht des gezückten Smartphones. Verständnis oder Versöhnung? Fehlanzeige!

    Übrigens: Wenn Menschen abgewertet und angegriffen werden oder gegen sie zu Hass oder Gewalt aufgerufen wird, spricht man von »Hate Speech«. Nach Forsa-Studien im Auftrag der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen hat die Wahrnehmung von Hassrede und Hasskommentaren im Internet seit 2016 stark zugenommen. Ergebnisse der Forsa-Befragung »Hate Speech« 2020 zeigen, dass sich im Fünf-Jahresvergleich deutliche Entwicklungen in der Altersgruppe der 14- bis 24-Jährigen erkennen lassen. Diese Altersgruppe gibt überdurchschnittlich häufig an, Hasskommentare gemeldet zu haben. So waren es im Jahr 2020 bereits 67 Prozent der Befragten im Unterschied zu 34 Prozent fünf Jahre zuvor.

  • So 13.02. 14.30 Uhr
    Tristan und Isolde Theater Nordhausen, Großes Haus

    Schnell ist die Geschichte von Richard Wagners berühmtem Musikdrama »Tristan und Isolde« in ihren Grundzügen erzählt: Tristan, Gefolgsmann und Neffe König Markes von Cornwall, und Isolde, irische Königstochter, lieben sich. Doch gesellschaftliche und politische Zwänge haben beide bisher daran gehindert, die Liebe dem anderen zu gestehen. Was schlimm ist für Isolde: Tristan soll sie König Marke als Braut zuführen. Mit einem Todestrank will sie daher ihrem eigenen, aber auch Tristans Leben ein Ende setzen.
    Allerdings reicht Brangäne, Isoldes treue Begleiterin, entgegen den Anweisungen ihrer Herrin den beiden nicht den Todes-, sondern den Liebestrank dar. Nachdem Tristan und Isolde ihn zu sich genommen haben, kennt ihre Liebe kein Halten mehr. Doch ahnen sie, dass erst der Tod ihrer Sehnsucht vollends Erfüllung geben wird.
    Das eigentliche Geschehen dieses beeindruckenden Bühnendramas spielt sich in der dicht gewobenen, ungemein sinnlichen Musik Wagners ab. Sie zieht die Zuhörer in ein seelisches Erleben hinein, das der Komponist selbst als »zwischen äußerstem Wonneverlangen und allerentschiedenster Todessehnsucht« beschrieb.
    »Tristan und Isolde« übte einen enormen Einfluss auf die Kulturgeschichte aus. Das Neue an Wagners Musik manifestiert sich nicht zuletzt in dem berühmt gewordenen eröffnenden »Tristan-Akkord«, dessen revolutionäre Harmonik den Weg in die Moderne ebnete.

    Übrigens: Für Giuseppe Verdi war Wagners »Tristan« schlichtweg »wunderbar, wunderbar, unsagbar wunderbar«. Clara Schumann hingegen empfand die Oper als »das Widerwärtigste, was ich noch in meinem Leben gesehen und gehört. … Die Liebenden reißen sich förmlich das Herz aus dem Leibe, und die Musik versinnlicht das in den widerlichsten Klängen!«

  • Sa 19.02. 17.00 Uhr
    Tristan und Isolde Theater Nordhausen, Großes Haus

    Schnell ist die Geschichte von Richard Wagners berühmtem Musikdrama »Tristan und Isolde« in ihren Grundzügen erzählt: Tristan, Gefolgsmann und Neffe König Markes von Cornwall, und Isolde, irische Königstochter, lieben sich. Doch gesellschaftliche und politische Zwänge haben beide bisher daran gehindert, die Liebe dem anderen zu gestehen. Was schlimm ist für Isolde: Tristan soll sie König Marke als Braut zuführen. Mit einem Todestrank will sie daher ihrem eigenen, aber auch Tristans Leben ein Ende setzen.
    Allerdings reicht Brangäne, Isoldes treue Begleiterin, entgegen den Anweisungen ihrer Herrin den beiden nicht den Todes-, sondern den Liebestrank dar. Nachdem Tristan und Isolde ihn zu sich genommen haben, kennt ihre Liebe kein Halten mehr. Doch ahnen sie, dass erst der Tod ihrer Sehnsucht vollends Erfüllung geben wird.
    Das eigentliche Geschehen dieses beeindruckenden Bühnendramas spielt sich in der dicht gewobenen, ungemein sinnlichen Musik Wagners ab. Sie zieht die Zuhörer in ein seelisches Erleben hinein, das der Komponist selbst als »zwischen äußerstem Wonneverlangen und allerentschiedenster Todessehnsucht« beschrieb.
    »Tristan und Isolde« übte einen enormen Einfluss auf die Kulturgeschichte aus. Das Neue an Wagners Musik manifestiert sich nicht zuletzt in dem berühmt gewordenen eröffnenden »Tristan-Akkord«, dessen revolutionäre Harmonik den Weg in die Moderne ebnete.

    Übrigens: Für Giuseppe Verdi war Wagners »Tristan« schlichtweg »wunderbar, wunderbar, unsagbar wunderbar«. Clara Schumann hingegen empfand die Oper als »das Widerwärtigste, was ich noch in meinem Leben gesehen und gehört. … Die Liebenden reißen sich förmlich das Herz aus dem Leibe, und die Musik versinnlicht das in den widerlichsten Klängen!«

  • So 20.02. 15.00 Uhr
    Premiere:
    Freiheit für alle!
    Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    »Was wäre, wenn wir unser Leben erst einmal durchspielen könnten, bevor wir es leben müssen? Erst planen, dann spielen, dann leben. Wir haben 60 Minuten. Fangen wir an!«
    Fünf Jugendliche setzen sich mit der Frage auseinander, wer sie sein wollen und welche Ziele sie im Leben haben. Jeder von ihnen begibt sich spielerisch in seine eigene imaginierte Zukunft, und die anderen spielen spontan dabei die fehlenden Nebenrollen.
    Lou will Karriere machen, Diego sieht sich als erfolgreichen Schauspieler mit Oscar-Ambitionen, Elfi will die Welt verbessern, Ines strebt nach einem harmonischen Familienleben mit vielen Kindern, und Arthur wählt den Weg des Träumers.
    Erzählt werden fünf Lebensgeschichten, die die Zuschauer*innen dazu einladen, sich selbst zu fragen, wohin ihr Leben sie geführt hat oder noch führen wird. Denn nicht immer läuft ein Lebensweg geradlinig, Abzweigungen und Umwege, Einbahnstraßen oder Sackgassen sind keine Seltenheit. Diese Erfahrung machen auch die Protagonist*innen auf der Bühne. Und jeder und jede geht damit anders um.

    Übrigens: Googelt man den Begriff »Freiheit«, so erhält man ungefähr 55.800.000 Suchergebnisse innerhalb von 0,54 Sekunden. Die Freiheit ist als eines der Grundrechte des Menschen im Artikel 2 des deutschen Grundgesetzbuches festgeschrieben.

  • Fr 25.02. 19.30 Uhr
    Premiere:
    Petruschka/Playdead
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    Dieser Ballettabend trägt die Handschriften zweier Choreografen. Während Ballettdirektor Ivan Alboresi mit Igor Strawinskys »Pe-truschka« eines der berühmtesten Ballette des 20. Jahrhunderts für sein Ensemble selbst auf die Bühne bringt, hat er mit Douglas Lee einen international renommierten Gastchoreografen eingeladen. Douglas Lee war viele Jahre lang Solotänzer im Stuttgarter Ballett. Seit 2011 ist er als freischaffender Choreograf u. a. für das Ballett Zürich, das Atlanta Ballett und das Nederlands Dans Theater II tätig.
    Strawinsky, dessen Todestag sich im April 2021 zum 50. Mal jährte, komponierte »Petruschka« 1911 für die Ballets Russes in Paris. Protagonisten sind die drei Puppen eines Gauklers auf einem Jahrmarkt, die durch Zauberkraft eine Seele erhalten. Realität und Fiktion verschwimmen in diesem eindrucksvollen Ballett.
    Wie verändern sich Kindheitserinnerungen im Laufe eines Lebens? Gehen sie sogar verloren? Diese Gedanken inspirierten Douglas Lee zu seiner Arbeit. Die zwischen Leichtigkeit und dunkler Färbung changierende Klaviermusik u. a. vom niederländischen Komponisten Simeon ten Holt gibt den Rahmen, innerhalb dessen sich die Tänzer bewegen.

    Übrigens: In Paris schuf Strawinsky seine berühmtesten Ballette. Dort soll er mit der renommierten Modedesignerin Coco Chanel eine Affäre gehabt haben, die schöpferisch auf beide einen starken Einfluss hatte. So erzählt es zumindest der Film »Coco Chanel & Igor Strawinsky« aus dem Jahr 2009. Diesem zufolge wäre Coco Chanels berühmtes Parfüm Chanel No. 5 ohne Strawinsky nicht entstanden!

  • Sa 26.02. 16.00 Uhr
    Kulissen-Klatsch EXKLUSIV Theater Nordhausen, Kassenhalle

    Mit dem Spatenstich im Sommer 2020 begannen die Arbeiten für den von langer Hand geplanten Anbau und die dann anschließende Sanierung unseres Theaters! Wie sieht es nun hinter den Kulissen aus? Was wurde bereits gebaut, verändert, was steht noch aus? Intendant Daniel Klajner lädt zu einer exklusiven Führung ein, die den aktuellen Stand der Bauarbeiten anschaulich erklärt und – falls es die Bauarbeiten erlauben – eine Besichtigung der Baustelle ermöglicht. Gleichzeitig erläutert er die komplexen Zusammenhänge, die im Miteinander aller Theaterkolleg*innen Voraussetzung dafür sind, einen Theaterabend überhaupt möglich zu machen. Im Anschluss an die knapp zweistündige Führung gibt es bei einem Glas Sekt und einer Brezel die Gelegenheit, mit ihm in der Intendanz ins Gespräch zu kommen.

  • Sa 26.02. 18.18 Uhr
    Faschingskonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Unser buntes und freches, mitunter auch leises Faschingskonzert mit schwungvollen Klassikern und fetzigen Neuentdeckungen bringt alle Karnevalist*innen, seien es kleine oder große, verkleidete oder schick herausgeputzte, in die richtige Stimmung. Als Solisten schlüpfen die Sopranistin Amelie Petrich und der Bassbariton Marcel Brunner in unterschiedliche Rollen. Markus Seidensticker vom Schauspielensemble des Theaters Rudolstadt moderiert das Konzert abwechslungsreich und charmant. Auf alle anwesenden Kinder wartet zudem eine Mitmachaktion mit besonderer Überraschung!

  • So 27.02. 14.30 Uhr
    Furor Theater Nordhausen, Großes Haus

    Kurz vor Beginn seines Wahlkampfes läuft dem Bürgermeisterkandidaten Heiko Braubach ein junger Mann unter Drogeneinfluss vors Auto und wird schwer verletzt. Braubach trifft laut polizeilicher Untersuchung keine Schuld, gleichwohl bietet er der Mutter Nele Sie-bold Hilfe an. Siebold zeigt sich zunächst skeptisch, nimmt aber schließlich die Vorschläge Braubachs dankbar an. Eine Einigung scheint in Sicht. Doch Siebolds Neffe Jerome mischt sich ein und wirft Braubach vor, nur seines Wahlkampfes wegen helfen zu wollen! Überhaupt hält Jerome nicht viel von Politikern, er spricht von »Systempresse« und »denen da oben«. Er fordert Geld von Braubach und setzt ihn im Internet unter Druck. Und Braubach? Er erwidert mit einstudierten liberalen Statements. Es entwickelt sich ein konfliktreicher Schlagabtausch zwischen dem hasserfüllten Außenseiter Jerome und dem abgebrühten Politiker.
    Das erfolgreiche Autorengespann Lutz Hübner und Sarah Nemitz bringt seit Jahren brisante gesellschaftliche Themen auf die Bühne. In ihrem packenden Kammerspiel »Furor« geht es um Wutbürgertum, Hate-Speech, »Lügenpresse«, Fake-News und die Macht des gezückten Smartphones. Verständnis oder Versöhnung? Fehlanzeige!

    Übrigens: Wenn Menschen abgewertet und angegriffen werden oder gegen sie zu Hass oder Gewalt aufgerufen wird, spricht man von »Hate Speech«. Nach Forsa-Studien im Auftrag der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen hat die Wahrnehmung von Hassrede und Hasskommentaren im Internet seit 2016 stark zugenommen. Ergebnisse der Forsa-Befragung »Hate Speech« 2020 zeigen, dass sich im Fünf-Jahresvergleich deutliche Entwicklungen in der Altersgruppe der 14- bis 24-Jährigen erkennen lassen. Diese Altersgruppe gibt überdurchschnittlich häufig an, Hasskommentare gemeldet zu haben. So waren es im Jahr 2020 bereits 67 Prozent der Befragten im Unterschied zu 34 Prozent fünf Jahre zuvor.

  • Mo 28.02. 19.30 Uhr
    Montags im Foyer Theater Nordhausen, Oberes Foyer

    Der Förderverein Theater Nordhausen e. V. lädt ein! Die beliebte Reihe »Montags im Foyer« ist längst zur Tradition geworden. Im Gespräch mit der Vorstandsvorsitzenden Barbara Rinke und dem Vorstandsmitglied Dietrich Rose erzählen ihre Gäste Spannendes und Wissenswertes aus ihrem Leben.

    »Der Mensch in der Kulturpolitik«
    Mit Manfred Grund Bundestagsabgeordneter

  • Fr 04.03. 19.30 Uhr
    Der Vetter aus Dingsda Theater Nordhausen, Großes Haus

    Das Herz der jungen Julia de Weert schlägt für ihren Vetter Roderich, dem sie vor sieben Jahren die Treue schwor. Seitdem allerdings weilt er im fernen Osten, in Dingsda, und sie wartet sehnsüchtig auf seine Rückkehr. Für andere Männer interessiert sie sich nicht, etwa für August, den Neffen ihres Onkels und Vormundes Josef Kuhbrot. Mit diesem möchte der Onkel Julia verheiratet wissen, damit ihre Mitgift in der Familie bleibt. Da ist guter Rat teuer! Als der lang ersehnte Roderich an Julias 18. Geburtstag schließlich leibhaftig vor ihr steht, ist ihre Enttäuschung groß: Roderich hat in den Jahren gar nicht mehr an sie gedacht! Doch hat die Sache auch ihr Gutes, denn Julia kann sich jetzt eingestehen, dass sie sich eigentlich in den geheimnisvollen Fremden verguckt hat, der an ihrem Geburtstag plötzlich auftaucht …
    Eduard Künnekes Operette »Der Vetter aus Dingsda« erlebte 1921 ihre Uraufführung in Berlin und wurde sein erfolgreichstes Bühnenstück. Ihr frecher Witz, ihre spritzigen, von damals moderner amerikanischer Unterhaltungsmusik geprägten Rhythmen und etliche einprägsame Melodien versprechen auch heute noch ein Rundumvergnügen.

    Übrigens: »Dingsda« wird laut Duden »als Ersatz für ein beliebiges Substantiv, oft einen Namen, verwendet (meist weil der sprechenden Person ein bestimmtes Wort gerade nicht einfällt)«. So verhält es sich in Künnekes Operette »Der Vetter aus Dinsgda«: Zu weit von der eigenen Lebenswelt entfernt liegt für alle die Stadt »Batavia«, in der sie den Vetter Roderich seit sieben Jahren wähnen. Der Name lässt sich einfach nicht merken! Und so spricht man schlicht von »Dingsda«. Batavia war bis zur Unabhängigkeit Indonesiens in den 1940er Jahren die Hauptstadt Niederländisch-Indiens. Seitdem ist sie unter dem Namen »Jakarta« die Hauptstadt Indonesiens.

  • Sa 05.03. 19.30 Uhr
    Petruschka/Playdead Theater Nordhausen, Großes Haus

    Dieser Ballettabend trägt die Handschriften zweier Choreografen. Während Ballettdirektor Ivan Alboresi mit Igor Strawinskys »Pe-truschka« eines der berühmtesten Ballette des 20. Jahrhunderts für sein Ensemble selbst auf die Bühne bringt, hat er mit Douglas Lee einen international renommierten Gastchoreografen eingeladen. Douglas Lee war viele Jahre lang Solotänzer im Stuttgarter Ballett. Seit 2011 ist er als freischaffender Choreograf u. a. für das Ballett Zürich, das Atlanta Ballett und das Nederlands Dans Theater II tätig.
    Strawinsky, dessen Todestag sich im April 2021 zum 50. Mal jährte, komponierte »Petruschka« 1911 für die Ballets Russes in Paris. Protagonisten sind die drei Puppen eines Gauklers auf einem Jahrmarkt, die durch Zauberkraft eine Seele erhalten. Realität und Fiktion verschwimmen in diesem eindrucksvollen Ballett.
    Wie verändern sich Kindheitserinnerungen im Laufe eines Lebens? Gehen sie sogar verloren? Diese Gedanken inspirierten Douglas Lee zu seiner Arbeit. Die zwischen Leichtigkeit und dunkler Färbung changierende Klaviermusik u. a. vom niederländischen Komponisten Simeon ten Holt gibt den Rahmen, innerhalb dessen sich die Tänzer bewegen.

    Übrigens: In Paris schuf Strawinsky seine berühmtesten Ballette. Dort soll er mit der renommierten Modedesignerin Coco Chanel eine Affäre gehabt haben, die schöpferisch auf beide einen starken Einfluss hatte. So erzählt es zumindest der Film »Coco Chanel & Igor Strawinsky« aus dem Jahr 2009. Diesem zufolge wäre Coco Chanels berühmtes Parfüm Chanel No. 5 ohne Strawinsky nicht entstanden!

  • So 06.03. 11.00 Uhr
    2. Kissenkonzert Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    Wer kennt es nicht, das kleine wunderliche Tier, das sich selbst in Frage stellt, nicht weiß, wohin es gehört und, um das eigene Ich zu finden, eine weite Reise zu seinen scheinbaren Verwandten unternimmt. Es lernt dabei viele verschiedene Tiere und sich selbst kennen. In diesem Konzert können Kinder die Geschichte des kleinen »Ich bin ich« hören und mit ihm eine musikalische Weltreise unternehmen.

  • Di 15.03. 19.30 Uhr
    Küchenklatsch bei Klajner Theater Nordhausen, Oberes Foyer

    Intendant Daniel Klajner bringt den Südharz zum Kochen! Die beliebte und äußerst erfolgreiche Theaterkochshow »Küchenklatsch bei Klajner« setzen wir in dieser Spielzeit fort. Als Gäste lädt sich der Intendant Persönlichkeiten aus dem TN LOS!, dem Südharz, Thüringen und aller Welt ein, um mit ihnen über das Leben, die Welt und das Theater zu plaudern und zu diskutieren. Und natürlich kommt dabei das Kulinarische nicht zu kurz!

    Mit Steffen Mensching Intendant des Theaters Rudolstadt

  • Fr 18.03. 19.30 Uhr
    Petruschka/Playdead Theater Nordhausen, Großes Haus

    Dieser Ballettabend trägt die Handschriften zweier Choreografen. Während Ballettdirektor Ivan Alboresi mit Igor Strawinskys »Pe-truschka« eines der berühmtesten Ballette des 20. Jahrhunderts für sein Ensemble selbst auf die Bühne bringt, hat er mit Douglas Lee einen international renommierten Gastchoreografen eingeladen. Douglas Lee war viele Jahre lang Solotänzer im Stuttgarter Ballett. Seit 2011 ist er als freischaffender Choreograf u. a. für das Ballett Zürich, das Atlanta Ballett und das Nederlands Dans Theater II tätig.
    Strawinsky, dessen Todestag sich im April 2021 zum 50. Mal jährte, komponierte »Petruschka« 1911 für die Ballets Russes in Paris. Protagonisten sind die drei Puppen eines Gauklers auf einem Jahrmarkt, die durch Zauberkraft eine Seele erhalten. Realität und Fiktion verschwimmen in diesem eindrucksvollen Ballett.
    Wie verändern sich Kindheitserinnerungen im Laufe eines Lebens? Gehen sie sogar verloren? Diese Gedanken inspirierten Douglas Lee zu seiner Arbeit. Die zwischen Leichtigkeit und dunkler Färbung changierende Klaviermusik u. a. vom niederländischen Komponisten Simeon ten Holt gibt den Rahmen, innerhalb dessen sich die Tänzer bewegen.

    Übrigens: In Paris schuf Strawinsky seine berühmtesten Ballette. Dort soll er mit der renommierten Modedesignerin Coco Chanel eine Affäre gehabt haben, die schöpferisch auf beide einen starken Einfluss hatte. So erzählt es zumindest der Film »Coco Chanel & Igor Strawinsky« aus dem Jahr 2009. Diesem zufolge wäre Coco Chanels berühmtes Parfüm Chanel No. 5 ohne Strawinsky nicht entstanden!

  • Sa 19.03. 11.00 Uhr
    Kulissen-Klatsch EXKLUSIV Theater Nordhausen, Kassenhalle

    Mit dem Spatenstich im Sommer 2020 begannen die Arbeiten für den von langer Hand geplanten Anbau und die dann anschließende Sanierung unseres Theaters! Wie sieht es nun hinter den Kulissen aus? Was wurde bereits gebaut, verändert, was steht noch aus? Intendant Daniel Klajner lädt zu einer exklusiven Führung ein, die den aktuellen Stand der Bauarbeiten anschaulich erklärt und – falls es die Bauarbeiten erlauben – eine Besichtigung der Baustelle ermöglicht. Gleichzeitig erläutert er die komplexen Zusammenhänge, die im Miteinander aller Theaterkolleg*innen Voraussetzung dafür sind, einen Theaterabend überhaupt möglich zu machen. Im Anschluss an die knapp zweistündige Führung gibt es bei einem Glas Sekt und einer Brezel die Gelegenheit, mit ihm in der Intendanz ins Gespräch zu kommen.

  • Sa 19.03. 19.30 Uhr
    Furor Theater Nordhausen, Großes Haus

    Kurz vor Beginn seines Wahlkampfes läuft dem Bürgermeisterkandidaten Heiko Braubach ein junger Mann unter Drogeneinfluss vors Auto und wird schwer verletzt. Braubach trifft laut polizeilicher Untersuchung keine Schuld, gleichwohl bietet er der Mutter Nele Sie-bold Hilfe an. Siebold zeigt sich zunächst skeptisch, nimmt aber schließlich die Vorschläge Braubachs dankbar an. Eine Einigung scheint in Sicht. Doch Siebolds Neffe Jerome mischt sich ein und wirft Braubach vor, nur seines Wahlkampfes wegen helfen zu wollen! Überhaupt hält Jerome nicht viel von Politikern, er spricht von »Systempresse« und »denen da oben«. Er fordert Geld von Braubach und setzt ihn im Internet unter Druck. Und Braubach? Er erwidert mit einstudierten liberalen Statements. Es entwickelt sich ein konfliktreicher Schlagabtausch zwischen dem hasserfüllten Außenseiter Jerome und dem abgebrühten Politiker.
    Das erfolgreiche Autorengespann Lutz Hübner und Sarah Nemitz bringt seit Jahren brisante gesellschaftliche Themen auf die Bühne. In ihrem packenden Kammerspiel »Furor« geht es um Wutbürgertum, Hate-Speech, »Lügenpresse«, Fake-News und die Macht des gezückten Smartphones. Verständnis oder Versöhnung? Fehlanzeige!

    Übrigens: Wenn Menschen abgewertet und angegriffen werden oder gegen sie zu Hass oder Gewalt aufgerufen wird, spricht man von »Hate Speech«. Nach Forsa-Studien im Auftrag der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen hat die Wahrnehmung von Hassrede und Hasskommentaren im Internet seit 2016 stark zugenommen. Ergebnisse der Forsa-Befragung »Hate Speech« 2020 zeigen, dass sich im Fünf-Jahresvergleich deutliche Entwicklungen in der Altersgruppe der 14- bis 24-Jährigen erkennen lassen. Diese Altersgruppe gibt überdurchschnittlich häufig an, Hasskommentare gemeldet zu haben. So waren es im Jahr 2020 bereits 67 Prozent der Befragten im Unterschied zu 34 Prozent fünf Jahre zuvor.

  • So 20.03. 15.00 Uhr
    Premiere:
    Bis zum Horizont, dann links!
    Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    Es ist langweilig in der Seniorenresidenz »Abendstern«. Die luxuriöse Umgebung kann nicht über die Ereignislosigkeit der Tage hinwegtäuschen, wie die rüstige Rentnerin Annegret Simon schnell feststellen muss, als sie auf Veranlassung ihres Sohnes dorthin übersiedelt. Oder vielmehr »abgeschoben« wird, wie sie es nennt, denn Annegret Simon ist nicht auf den Mund gefallen.
    Im »Abendstern« leben außerdem die leicht exaltierte Schauspielerin Fanny D’Arton, der aufmüpfige Rentner Joseph Tiedgen und das Ehepaar Miesbach, wobei Margarete Miesbach im Rollstuhl sitzt und kaum spricht.
    Sie alle leiden unter der Tyrannei der Tristesse aus Chorproben, Lesenachmittagen und nicht enden wollender Gruppengymnastik.
    Joseph Tiedgen, der ein Auge auf Annegret geworfen hat, erzählt ihr von einem Plan, den er gefasst hat, um der Gleichförmigkeit des Alltags zu entfliehen: Er will ein Flugzeug entführen und sie sämtlichst ans Meer fliegen. Sein Plan ist gefährlich, stößt zunächst auf Skepsis bei den anderen, wird aber zu einem gemeinsamen Unterfangen und einem großen Abenteuer für alle.

    Übrigens: Unter dem Pseudonym D.B. Cooper entführte ein Mann in den USA im November 1971 am Abend vor Thanksgiving eine Boeing 727 der Fluggesellschaft Northwest Orient Airlines. Während er in der Maschine auf das Lösegeld von 200.000 Dollar wartete, bestellte er noch einen Kaffee und bezahlte brav die Rechnung, inklusive Trinkgeld. Nach Erhalt der verlangten Summe sprang er mit dem Fallschirm über einem bewaldeten Gebiet im Bundesstaat Washington ab. 45 Jahre später wurde der Fall nach ergebnisloser Suche nach dem rätselhaften Entführer eingestellt.

  • So 20.03. 18.00 Uhr
    4. Sinfoniekonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Richard Strauss nahm sich in seiner Tondichtung des berühmten Verführers Don Juan an. Mit einer farbenreich orchestrierten Musik malt er die Höhen und Tiefen von Don Juans Eroberungen, denn so rasch dieser bei den Damen Erfolg hatte, so schnell wurde er ihrer auch wieder überdrüssig. Die sinfonische Dichtung hebt also stürmisch und auftrumpfend an, endet dann aber in einem resignierenden, leisen Schluss.
    Antonín Dvořáks 8. Sinfonie ist dazu ein aufgeräumter, lichter Kontrast. Sie beeindruckt mit ihrem unverkennbar böhmischen Charakter und sucht in ihrer schier überbordenden Fülle an musikalischen Ideen ihresgleichen. Kein geringerer als Johannes Brahms bewunderte Dvořáks Kreativität: »Der Kerl hat mehr Ideen als wir alle. Aus seinen Abfällen könnte sich jeder andere die Hauptthemen einer ganzen Sinfonie zusammenklauben.«
    Während seiner Zeit als Hofkapellmeister in Sondershausen vollendete Max Bruch sein erstes Violinkonzert. Anfangs war der Komponist erfreut über dessen durchschlagenden Erfolg. Es zog Solisten und Zuhörer aufgrund seiner ausdrucksstarken Melodik und Klangschönheit gleichermaßen in seinen Bann. Doch bald wurde Bruch dieser Euphorie überdrüssig, da die gesamte Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit sich nur auf dieses eine Werk konzentrierte. Er ging sogar soweit, ein Aufführungsverbot zu erwägen und schrieb an seinen Verleger: »Ich kann dieses Concert nicht mehr hören – habe ich vielleicht nur dieses eine Concert geschrieben?«

    Übrigens: Richard Strauss ist dafür bekannt, dass er leidenschaftlich Skat spielte. Max Bruch liebte das Volkslied und bezeichnete sich selbst als »Volkslied-Narr«. Und Antonín Dvořák? Sein Interesse galt Lokomotiven. Er verbrachte viel freie Zeit an Bahnhöfen, war mit Lokführern bekannt, wusste über alle Lokomotivtypen Bescheid und führte Aufzeichnungen über Fahrpläne und technische Details, die er seinen Söhnen und Studenten gerne erklärte.

  • Fr 25.03. 19.00 Uhr
    3. Kammerkonzert Kunsthaus Meyenburg, Nordhausen

    Mit dem kurz vor seinem frühen Tod im Jahr 1828 entstandenen Streichquintett C-Dur schrieb Franz Schubert eine Musik von zu Herzen gehender Schönheit. Auch Johannes Brahms komponierte sein Klarinettenquintett gegen Ende des Lebens. Melancholie und Leidenschaften sprechen gleichermaßen aus diesem dicht komponierten Werk, dessen samtweiche Klänge ihresgleichen suchen. Inspirieren ließ sich Brahms zu dieser berührenden Musik durch den damals berühmten Klarinettenvirtuosen Richard Mühlfeld.

  • Sa 26.03. 17.00 Uhr
    Tristan und Isolde Theater Nordhausen, Großes Haus

    Schnell ist die Geschichte von Richard Wagners berühmtem Musikdrama »Tristan und Isolde« in ihren Grundzügen erzählt: Tristan, Gefolgsmann und Neffe König Markes von Cornwall, und Isolde, irische Königstochter, lieben sich. Doch gesellschaftliche und politische Zwänge haben beide bisher daran gehindert, die Liebe dem anderen zu gestehen. Was schlimm ist für Isolde: Tristan soll sie König Marke als Braut zuführen. Mit einem Todestrank will sie daher ihrem eigenen, aber auch Tristans Leben ein Ende setzen.
    Allerdings reicht Brangäne, Isoldes treue Begleiterin, entgegen den Anweisungen ihrer Herrin den beiden nicht den Todes-, sondern den Liebestrank dar. Nachdem Tristan und Isolde ihn zu sich genommen haben, kennt ihre Liebe kein Halten mehr. Doch ahnen sie, dass erst der Tod ihrer Sehnsucht vollends Erfüllung geben wird.
    Das eigentliche Geschehen dieses beeindruckenden Bühnendramas spielt sich in der dicht gewobenen, ungemein sinnlichen Musik Wagners ab. Sie zieht die Zuhörer in ein seelisches Erleben hinein, das der Komponist selbst als »zwischen äußerstem Wonneverlangen und allerentschiedenster Todessehnsucht« beschrieb.
    »Tristan und Isolde« übte einen enormen Einfluss auf die Kulturgeschichte aus. Das Neue an Wagners Musik manifestiert sich nicht zuletzt in dem berühmt gewordenen eröffnenden »Tristan-Akkord«, dessen revolutionäre Harmonik den Weg in die Moderne ebnete.

    Übrigens: Für Giuseppe Verdi war Wagners »Tristan« schlichtweg »wunderbar, wunderbar, unsagbar wunderbar«. Clara Schumann hingegen empfand die Oper als »das Widerwärtigste, was ich noch in meinem Leben gesehen und gehört. … Die Liebenden reißen sich förmlich das Herz aus dem Leibe, und die Musik versinnlicht das in den widerlichsten Klängen!«

  • So 27.03. 18.00 Uhr
    Der Vetter aus Dingsda Theater Nordhausen, Großes Haus

    Das Herz der jungen Julia de Weert schlägt für ihren Vetter Roderich, dem sie vor sieben Jahren die Treue schwor. Seitdem allerdings weilt er im fernen Osten, in Dingsda, und sie wartet sehnsüchtig auf seine Rückkehr. Für andere Männer interessiert sie sich nicht, etwa für August, den Neffen ihres Onkels und Vormundes Josef Kuhbrot. Mit diesem möchte der Onkel Julia verheiratet wissen, damit ihre Mitgift in der Familie bleibt. Da ist guter Rat teuer! Als der lang ersehnte Roderich an Julias 18. Geburtstag schließlich leibhaftig vor ihr steht, ist ihre Enttäuschung groß: Roderich hat in den Jahren gar nicht mehr an sie gedacht! Doch hat die Sache auch ihr Gutes, denn Julia kann sich jetzt eingestehen, dass sie sich eigentlich in den geheimnisvollen Fremden verguckt hat, der an ihrem Geburtstag plötzlich auftaucht …
    Eduard Künnekes Operette »Der Vetter aus Dingsda« erlebte 1921 ihre Uraufführung in Berlin und wurde sein erfolgreichstes Bühnenstück. Ihr frecher Witz, ihre spritzigen, von damals moderner amerikanischer Unterhaltungsmusik geprägten Rhythmen und etliche einprägsame Melodien versprechen auch heute noch ein Rundumvergnügen.

    Übrigens: »Dingsda« wird laut Duden »als Ersatz für ein beliebiges Substantiv, oft einen Namen, verwendet (meist weil der sprechenden Person ein bestimmtes Wort gerade nicht einfällt)«. So verhält es sich in Künnekes Operette »Der Vetter aus Dinsgda«: Zu weit von der eigenen Lebenswelt entfernt liegt für alle die Stadt »Batavia«, in der sie den Vetter Roderich seit sieben Jahren wähnen. Der Name lässt sich einfach nicht merken! Und so spricht man schlicht von »Dingsda«. Batavia war bis zur Unabhängigkeit Indonesiens in den 1940er Jahren die Hauptstadt Niederländisch-Indiens. Seitdem ist sie unter dem Namen »Jakarta« die Hauptstadt Indonesiens.

  • Fr 01.04. 19.30 Uhr
    Premiere:
    Jane Eyre
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    Das englische Waisenkind Jane Eyre erlebt eine schwere Kindheit im Hause ihrer Tante Mrs. Reed. Kaum besser hat sie es in dem Mädcheninternat, in das sie von der Tante geschickt wird. Eine glückliche Wende in ihrem Leben scheint sich einzustellen, als Jane als Gouvernante für ein französisches Mädchen auf Thornfield Hall, dem Anwesen des wohlhabenden Edward Fairfax Rochester, ihre erste Stelle antritt. Sie verliebt sich in Rochester, der ihre Gefühle erwidert. Doch in dem Haus gehen merkwürdige Dinge vor sich, und kurz vor der Hochzeit mit Rochester erfährt Jane die Wahrheit über sein wirkliches Leben.
    Paul Gordon und John Caird adaptierten für ihr 2000 am Broadway uraufgeführtes spannendes Musical den englischen Erfolgsroman »Jane Eyre« von Charlotte Brontë aus dem Jahr 1847. Sie war die älteste der bekannten Brontë-Schwestern, die unter männlichen Pseudonymen als Schriftstellerinnen im viktorianischen England mit ihren unkonventionellen Romanen zur Berühmtheit gelangten. Charlotte griff in »Jane Eyre« viele Themen auf, die sie selbst umtrieben in einer Zeit, als Frauenrechte nichts galten, Religion eine rigide Moral hervorbrachte und Standesunterschiede Biografien bestimmten.
    Und so ist auch das Musical mehr als eine bewegende Schauer- und Liebesgeschichte. Es erzählt vom Streben nach Unabhängigkeit in einer von Männern dominierten Welt, von der Suche nach der eigenen Identität und von der Kraft, sich auf dem eigenen Lebensweg gegenüber vielfältigen Widrigkeiten zu behaupten.

    Übrigens: Im Jahr 2018 wurde das Musical »Jane Eyre« beim Musicalfrühling im österreichischen Gmunden erstmals in deutscher Sprache aufgeführt. Am Theater Nordhausen erlebt es nun seine Deutsche Erstaufführung!

  • Sa 02.04. 19.30 Uhr
    Jane Eyre Theater Nordhausen, Großes Haus

    Das englische Waisenkind Jane Eyre erlebt eine schwere Kindheit im Hause ihrer Tante Mrs. Reed. Kaum besser hat sie es in dem Mädcheninternat, in das sie von der Tante geschickt wird. Eine glückliche Wende in ihrem Leben scheint sich einzustellen, als Jane als Gouvernante für ein französisches Mädchen auf Thornfield Hall, dem Anwesen des wohlhabenden Edward Fairfax Rochester, ihre erste Stelle antritt. Sie verliebt sich in Rochester, der ihre Gefühle erwidert. Doch in dem Haus gehen merkwürdige Dinge vor sich, und kurz vor der Hochzeit mit Rochester erfährt Jane die Wahrheit über sein wirkliches Leben.
    Paul Gordon und John Caird adaptierten für ihr 2000 am Broadway uraufgeführtes spannendes Musical den englischen Erfolgsroman »Jane Eyre« von Charlotte Brontë aus dem Jahr 1847. Sie war die älteste der bekannten Brontë-Schwestern, die unter männlichen Pseudonymen als Schriftstellerinnen im viktorianischen England mit ihren unkonventionellen Romanen zur Berühmtheit gelangten. Charlotte griff in »Jane Eyre« viele Themen auf, die sie selbst umtrieben in einer Zeit, als Frauenrechte nichts galten, Religion eine rigide Moral hervorbrachte und Standesunterschiede Biografien bestimmten.
    Und so ist auch das Musical mehr als eine bewegende Schauer- und Liebesgeschichte. Es erzählt vom Streben nach Unabhängigkeit in einer von Männern dominierten Welt, von der Suche nach der eigenen Identität und von der Kraft, sich auf dem eigenen Lebensweg gegenüber vielfältigen Widrigkeiten zu behaupten.

    Übrigens: Im Jahr 2018 wurde das Musical »Jane Eyre« beim Musicalfrühling im österreichischen Gmunden erstmals in deutscher Sprache aufgeführt. Am Theater Nordhausen erlebt es nun seine Deutsche Erstaufführung!

  • So 03.04. 14.30 Uhr
    Petruschka/Playdead Theater Nordhausen, Großes Haus

    Dieser Ballettabend trägt die Handschriften zweier Choreografen. Während Ballettdirektor Ivan Alboresi mit Igor Strawinskys »Pe-truschka« eines der berühmtesten Ballette des 20. Jahrhunderts für sein Ensemble selbst auf die Bühne bringt, hat er mit Douglas Lee einen international renommierten Gastchoreografen eingeladen. Douglas Lee war viele Jahre lang Solotänzer im Stuttgarter Ballett. Seit 2011 ist er als freischaffender Choreograf u. a. für das Ballett Zürich, das Atlanta Ballett und das Nederlands Dans Theater II tätig.
    Strawinsky, dessen Todestag sich im April 2021 zum 50. Mal jährte, komponierte »Petruschka« 1911 für die Ballets Russes in Paris. Protagonisten sind die drei Puppen eines Gauklers auf einem Jahrmarkt, die durch Zauberkraft eine Seele erhalten. Realität und Fiktion verschwimmen in diesem eindrucksvollen Ballett.
    Wie verändern sich Kindheitserinnerungen im Laufe eines Lebens? Gehen sie sogar verloren? Diese Gedanken inspirierten Douglas Lee zu seiner Arbeit. Die zwischen Leichtigkeit und dunkler Färbung changierende Klaviermusik u. a. vom niederländischen Komponisten Simeon ten Holt gibt den Rahmen, innerhalb dessen sich die Tänzer bewegen.

    Übrigens: In Paris schuf Strawinsky seine berühmtesten Ballette. Dort soll er mit der renommierten Modedesignerin Coco Chanel eine Affäre gehabt haben, die schöpferisch auf beide einen starken Einfluss hatte. So erzählt es zumindest der Film »Coco Chanel & Igor Strawinsky« aus dem Jahr 2009. Diesem zufolge wäre Coco Chanels berühmtes Parfüm Chanel No. 5 ohne Strawinsky nicht entstanden!

  • Mo 04.04. 11.00 Uhr
    BallettWerkstatt »Petruschka« Theater Nordhausen, Großes Haus
  • Mo 04.04. 19.30 Uhr
    Montags im Foyer Theater Nordhausen, Oberes Foyer

    Der Förderverein Theater Nordhausen e. V. lädt ein! Die beliebte Reihe »Montags im Foyer« ist längst zur Tradition geworden. Im Gespräch mit der Vorstandsvorsitzenden Barbara Rinke und dem Vorstandsmitglied Dietrich Rose erzählen ihre Gäste Spannendes und Wissenswertes aus ihrem Leben.

    »ErinnerungsKultur«
    Mit Dr. Karsten Uhl Leiter Gedenkstätte Mittelbau-Dora

  • Fr 08.04. 19.30 Uhr
    Premiere:
    Hilfe, die Mauer fällt!
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    »Wahnsinn!« war das Hauptwort, als am 9. November 1989 die Mauer fiel. Unvergessliche Emotionen und Bilder haben sich damals ins kollektive Gedächtnis gebrannt. Im Zentrum der Komödie von Karsten Laske und Steffen Mensching steht Konrad Polauke. Der Blumenhändler aus Berlin-Steglitz reist seit Jahren regelmäßig nach Ost-Berlin, weniger um Mokkafix-Kaffee zu schlürfen und Goldbroiler zu zerrupfen, sondern mehr der geschäftlichen und geschlechtlichen Beziehungen wegen. Als im Sommer 1989 tausende DDR-Bürger über die ungarisch-österreichische Grenze die Flocke machen und über Prager Botschaftszäune klettern, spürt der Florist Gefahr im Verzug. Soll sein gut laufendes Geschäftsmodell nicht den Bach runtergehen, muss er handeln. Polauke fährt in die Hauptstadt der DDR mit der festen Absicht, im Gespräch mit dem »Honi« einiges im Nachbarland geradezurücken. Plötzlich ist für den Geschäftsmann nichts mehr wie früher. Doch Polauke ist viel zu gewieft, um sich die Butter vom Brot nehmen zu lassen.
    Diese unterhaltsame Komödie wurde im November 2019 anlässlich des Mauerfalls vor 30 Jahren am Theater Rudolstadt uraufgeführt. Die Autoren hätten eine »kühne wie handlungsreiche Boulevardkomödie« und »ein kluges Stück« geschaffen betonte die Ostthüringer Zeitung.

    Übrigens: Die deutsch-deutsche Grenze verlief mitten durch den Harz. Sein höchster Berg, der Brocken, lag auf der Ost-Seite und war für West- und Ostdeutsche gleichermaßen unerreichbar. Er war militärisches Sperrgebiet, und die DDR und die Sowjetunion nutzten ihn für große Abhöreinrichtungen. Als am 3. Dezember 1989 ein Trupp von 6000 friedlichen Demonstranten auf den Gipfel zog, fiel auch diese Bastion des Kalten Krieges. Die Armeetruppen leisteten keinen Widerstand, als sich ihre Landsleute diesen von Betonmauern umgebenen Ort zurückeroberten.

  • Sa 09.04. 19.30 Uhr
    Petruschka/Playdead Theater Nordhausen, Großes Haus

    Dieser Ballettabend trägt die Handschriften zweier Choreografen. Während Ballettdirektor Ivan Alboresi mit Igor Strawinskys »Pe-truschka« eines der berühmtesten Ballette des 20. Jahrhunderts für sein Ensemble selbst auf die Bühne bringt, hat er mit Douglas Lee einen international renommierten Gastchoreografen eingeladen. Douglas Lee war viele Jahre lang Solotänzer im Stuttgarter Ballett. Seit 2011 ist er als freischaffender Choreograf u. a. für das Ballett Zürich, das Atlanta Ballett und das Nederlands Dans Theater II tätig.
    Strawinsky, dessen Todestag sich im April 2021 zum 50. Mal jährte, komponierte »Petruschka« 1911 für die Ballets Russes in Paris. Protagonisten sind die drei Puppen eines Gauklers auf einem Jahrmarkt, die durch Zauberkraft eine Seele erhalten. Realität und Fiktion verschwimmen in diesem eindrucksvollen Ballett.
    Wie verändern sich Kindheitserinnerungen im Laufe eines Lebens? Gehen sie sogar verloren? Diese Gedanken inspirierten Douglas Lee zu seiner Arbeit. Die zwischen Leichtigkeit und dunkler Färbung changierende Klaviermusik u. a. vom niederländischen Komponisten Simeon ten Holt gibt den Rahmen, innerhalb dessen sich die Tänzer bewegen.

    Übrigens: In Paris schuf Strawinsky seine berühmtesten Ballette. Dort soll er mit der renommierten Modedesignerin Coco Chanel eine Affäre gehabt haben, die schöpferisch auf beide einen starken Einfluss hatte. So erzählt es zumindest der Film »Coco Chanel & Igor Strawinsky« aus dem Jahr 2009. Diesem zufolge wäre Coco Chanels berühmtes Parfüm Chanel No. 5 ohne Strawinsky nicht entstanden!

  • So 10.04. 18.00 Uhr
    5. Sinfoniekonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die 3. Sinfonie von Johannes Brahms rührte schon Zeitgenossen zutiefst. So formulierte Brahmsʼ Vertraute und lebenslang von ihm verehrte Freundin Clara Schumann in einem Brief an den Komponisten: »Welch ein Werk, welche Poesie, die harmonischste Stimmung durch das Ganze, alle Sätze wie aus einem Gusse, ein Herzschlag, jeder Satz ein Juwel! – Wie ist man von Anfang bis zu Ende umfangen von dem geheimnisvollen Zauber des Waldlebens! Ich könnte nicht sagen, welcher Satz mir der liebste?« Sie schreibt weiter von »einer Schönheit«, für die sie keine Antwort finde. Antonin Dvořák empfand beim Hören der Musik »lauter Liebe« und bewunderte die »herrlichen Melodien«. Kaum wahrnehmbar ist, dass der Komponist ein dichtes Netz von Zusammenhängen wob, die das Ergebnis einer intensiven gedanklichen Arbeit sind und alles zu einer Einheit fügen.
    Ein ganz eigenes Beziehungsgeflecht schuf Wolfgang Amadeus Mozart in seiner Sinfonia concertante für die hervorragenden Instrumentalisten der damals berühmten Mannheimer Hofkapelle. Trotz der virtuos geführten Einzelstimmen entfaltet sich ein vollendetes Zusammenspiel. Dem Verhältnis von Kultur und Natur widmete sich der in Brasilien geborene Künstler Giordano Bruno do Nascimento in seinem Werk »Symbiont«. Der Preisträger des Sondershäuser Kompositionswettbewerbs 2019 schrieb das Stück für das Loh-Orchester während seines 8-wöchigen Studienaufenthalts in der Thüringer Landesmusikakademie Sondershausen.

    Übrigens: Seine spätere Frau Constanze, über die Mozarts Vater sagte, sie sei ein »Luder«, hat Mozart in Mannheim kennengelernt. Mozart wird oft als wahrer Frauenheld beschrieben. Er selber kokettierte in einem seiner Briefe: »Wenn ich die alle heirathen müßte, mit denen ich gespaßt habe, so müßte ich leicht 200 Frauen haben.«

  • Fr 22.04. 19.30 Uhr
    Petruschka/Playdead Theater Nordhausen, Großes Haus

    Dieser Ballettabend trägt die Handschriften zweier Choreografen. Während Ballettdirektor Ivan Alboresi mit Igor Strawinskys »Pe-truschka« eines der berühmtesten Ballette des 20. Jahrhunderts für sein Ensemble selbst auf die Bühne bringt, hat er mit Douglas Lee einen international renommierten Gastchoreografen eingeladen. Douglas Lee war viele Jahre lang Solotänzer im Stuttgarter Ballett. Seit 2011 ist er als freischaffender Choreograf u. a. für das Ballett Zürich, das Atlanta Ballett und das Nederlands Dans Theater II tätig.
    Strawinsky, dessen Todestag sich im April 2021 zum 50. Mal jährte, komponierte »Petruschka« 1911 für die Ballets Russes in Paris. Protagonisten sind die drei Puppen eines Gauklers auf einem Jahrmarkt, die durch Zauberkraft eine Seele erhalten. Realität und Fiktion verschwimmen in diesem eindrucksvollen Ballett.
    Wie verändern sich Kindheitserinnerungen im Laufe eines Lebens? Gehen sie sogar verloren? Diese Gedanken inspirierten Douglas Lee zu seiner Arbeit. Die zwischen Leichtigkeit und dunkler Färbung changierende Klaviermusik u. a. vom niederländischen Komponisten Simeon ten Holt gibt den Rahmen, innerhalb dessen sich die Tänzer bewegen.

    Übrigens: In Paris schuf Strawinsky seine berühmtesten Ballette. Dort soll er mit der renommierten Modedesignerin Coco Chanel eine Affäre gehabt haben, die schöpferisch auf beide einen starken Einfluss hatte. So erzählt es zumindest der Film »Coco Chanel & Igor Strawinsky« aus dem Jahr 2009. Diesem zufolge wäre Coco Chanels berühmtes Parfüm Chanel No. 5 ohne Strawinsky nicht entstanden!

  • Sa 23.04. 19.30 Uhr
    Premiere:
    Die Räuber 2.0
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    Was passiert, wenn aus Brüdern Feinde werden?
    Karl Moor hat den Absprung geschafft: Obwohl er der Liebling des Vaters ist, hat er sich seiner strengen Kontrolle entzogen und ist nach Leipzig zum Studium gegangen. Sein jüngerer Bruder Franz indes sitzt noch in der sächsischen Pampa fest und wird vom eigenen Vater mehr geduldet als geliebt. Wütend über diese Zurückweisung beschließt Franz gemeinsam mit seinen Kumpeln, sich dafür an seinem Vater und seinem Bruder gleichzeitig zu rächen. So lässt er Karl vom väterlichen Handy aus eine Nachricht zukommen, in der ihm der Vater vermeintlich mitteilt, dass er von ihm keinerlei Unterstützung mehr zu erwarten habe – weder finanziell noch ideell. Aus Trotz schließt sich Karl daraufhin wieder seiner alten Berliner Clique an, um mit ihr krumme Dinger zu drehen. Fürs erste triumphiert der kleine Bruder …
    In diesem Schauspiel begleiten die Zuschauer*innen die beiden Brüder auf ihrer Suche nach Identität und Zugehörigkeit. Das Aufbegehren gegen die Eltern, das Infragestellen bisheriger Werte, das Lösen von alten und Knüpfen von neuen Verbindungen gehören genauso zum Erwachsenwerden wie die Eifersucht und die erste Liebe.
    In dieser modernen Version der berühmten schillerschen Vorlage wählen die jugendlichen Spieler*innen, ebenso wie das Publikum, ihre Identifikationsfiguren selbst aus. Dabei stellen sie sich der Frage, wie sie in einer ähnlichen Situation handeln würden.

    Übrigens: Schiller begann seine Arbeit am Freiheitsdrama »Die Räuber« 1776. Zu diesem Zeitpunkt befand er sich in der Ausbildung zum Militärarzt und war gerade einmal 17 Jahre alt – im gleichen Alter sind auch die Spielerinnen und Spieler des Theaterjugendclubs, die in dieser Spielzeit in »Die Räuber 2.0« zu sehen sein werden. 

  • So 24.04. 16.00 Uhr
    Kulissen-Klatsch EXKLUSIV Theater Nordhausen, Kassenhalle

    Mit dem Spatenstich im Sommer 2020 begannen die Arbeiten für den von langer Hand geplanten Anbau und die dann anschließende Sanierung unseres Theaters! Wie sieht es nun hinter den Kulissen aus? Was wurde bereits gebaut, verändert, was steht noch aus? Intendant Daniel Klajner lädt zu einer exklusiven Führung ein, die den aktuellen Stand der Bauarbeiten anschaulich erklärt und – falls es die Bauarbeiten erlauben – eine Besichtigung der Baustelle ermöglicht. Gleichzeitig erläutert er die komplexen Zusammenhänge, die im Miteinander aller Theaterkolleg*innen Voraussetzung dafür sind, einen Theaterabend überhaupt möglich zu machen. Im Anschluss an die knapp zweistündige Führung gibt es bei einem Glas Sekt und einer Brezel die Gelegenheit, mit ihm in der Intendanz ins Gespräch zu kommen.

  • So 24.04. 18.00 Uhr
    Der Vetter aus Dingsda Theater Nordhausen, Großes Haus

    Das Herz der jungen Julia de Weert schlägt für ihren Vetter Roderich, dem sie vor sieben Jahren die Treue schwor. Seitdem allerdings weilt er im fernen Osten, in Dingsda, und sie wartet sehnsüchtig auf seine Rückkehr. Für andere Männer interessiert sie sich nicht, etwa für August, den Neffen ihres Onkels und Vormundes Josef Kuhbrot. Mit diesem möchte der Onkel Julia verheiratet wissen, damit ihre Mitgift in der Familie bleibt. Da ist guter Rat teuer! Als der lang ersehnte Roderich an Julias 18. Geburtstag schließlich leibhaftig vor ihr steht, ist ihre Enttäuschung groß: Roderich hat in den Jahren gar nicht mehr an sie gedacht! Doch hat die Sache auch ihr Gutes, denn Julia kann sich jetzt eingestehen, dass sie sich eigentlich in den geheimnisvollen Fremden verguckt hat, der an ihrem Geburtstag plötzlich auftaucht …
    Eduard Künnekes Operette »Der Vetter aus Dingsda« erlebte 1921 ihre Uraufführung in Berlin und wurde sein erfolgreichstes Bühnenstück. Ihr frecher Witz, ihre spritzigen, von damals moderner amerikanischer Unterhaltungsmusik geprägten Rhythmen und etliche einprägsame Melodien versprechen auch heute noch ein Rundumvergnügen.

    Übrigens: »Dingsda« wird laut Duden »als Ersatz für ein beliebiges Substantiv, oft einen Namen, verwendet (meist weil der sprechenden Person ein bestimmtes Wort gerade nicht einfällt)«. So verhält es sich in Künnekes Operette »Der Vetter aus Dinsgda«: Zu weit von der eigenen Lebenswelt entfernt liegt für alle die Stadt »Batavia«, in der sie den Vetter Roderich seit sieben Jahren wähnen. Der Name lässt sich einfach nicht merken! Und so spricht man schlicht von »Dingsda«. Batavia war bis zur Unabhängigkeit Indonesiens in den 1940er Jahren die Hauptstadt Niederländisch-Indiens. Seitdem ist sie unter dem Namen »Jakarta« die Hauptstadt Indonesiens.

  • Mi 27.04. 19.30 Uhr
    Küchenklatsch bei Klajner Theater Nordhausen, Oberes Foyer

    Intendant Daniel Klajner bringt den Südharz zum Kochen! Die beliebte und äußerst erfolgreiche Theaterkochshow »Küchenklatsch bei Klajner« setzen wir in dieser Spielzeit fort. Als Gäste lädt sich der Intendant Persönlichkeiten aus dem TN LOS!, dem Südharz, Thüringen und aller Welt ein, um mit ihnen über das Leben, die Welt und das Theater zu plaudern und zu diskutieren. Und natürlich kommt dabei das Kulinarische nicht zu kurz!

    Mit Ilka Hein und Kai Buchmann Oberbürgermeister der Stadt Nordhausen

  • Do 28.04. 10.00 Uhr
    OrchesterWerkstatt II - Filmmusik Theater Nordhausen, Großes Haus

    Was wäre ein Film ohne Musik! Während uns die bewegten Bilder und Dialoge die Geschichte eines Films erzählen, kann Musik die Spannung einer Szene steigern, Komödiantisches unterstreichen oder die Romantik einer Liebesszene unterstützen. Vor allem vermittelt die Musik ganz viel Gefühl! In unserer OrchesterWerkstatt stellen wir berühmte Filmmusik vor und ergründen gemeinsam, wie sie funktioniert und ihre Wirkung entfaltet.

  • Fr 29.04. 19.30 Uhr
    Hilfe, die Mauer fällt! Theater Nordhausen, Großes Haus