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  • So 26.09. 18.00 Uhr
    Romantik, Liebe und Verrat - Operngala Achteckhaus, Schloss Sondershausen

    Sie sind erotische Verführerinnen oder von Rache Getriebene, hingebungsvolle Mütter oder vermeintliche Hexen. Starke Gefühle bestimmen ihr oft von großer Politik begleitetes Handeln. Gemeint sind jene Frauenfiguren, die in der romantischen Oper zumeist von Mezzosopranistinnen verkörpert werden. Dalila (Camille Saint-Saëns »Samson und Dalila«) entlockt Samson mit ihren Verführungskünsten das Geheimnis seiner unbezwingbaren Kraft und treibt ihn damit in den Untergang. Die zunehmend dem Wahnsinn verfallene Azucena (Giuseppe Verdi, »Troubadour«) sah einst ihre Mutter auf dem Scheiterhaufen verbrennen; bei dem Versuch, Rache zu üben, verbrannte sie versehentlich ihren eigenen Sohn. Cieca, die blinde Mutter der Straßensängerin Gioconda, wird als Hexe verleumdet (Amilcare Ponchielli, »La Gioconda«). Und die lebenszugewandte Carmen erliegt am Ende von George Bizets berühmter Oper der zerstörerischen Eifersucht ihres einstigen Liebhabers Don José.
    All diese Frauenfiguren haben die Komponisten zu Arien mit ergreifendster Musik inspiriert. Wir verbinden diese in unserer Gala mit stimmungsvollen Ballett- und Zwischenmusiken zu einem bewegenden Gesamtkunstwerk.

    Übrigens: Zu Gast ist die Mezzosopranistin Maria Riccarda Wesseling. Seit ihrem internationalen Durchbruch 2006 an der Opéra national de Paris gastiert sie auf den großen Bühnen dieser Welt (u. a. Teatro Real Madrid, Staatsoper Berlin, Staatsoper Stuttgart, Flämische Oper Antwerpen). Nach ihrem Regiedebüt 2018 mit Benjamin Brittens »The Rape of Lucretia« (Dutch National Opera Academy) begann sie Anfang 2020 in Nordhausen als Regisseurin mit den Proben zu Franz Lehárs Operette »Die lustige Witwe«, deren Premiere aus corona-bedingten Gründen verschoben wurde.

  • Di 28.09. 19.00 Uhr
    Meet and Greet Café der Landesmusikakademie, Sondershausen

    Dieses neue und exklusive Format bietet Ihnen die einmalige Gelegenheit, zwei Künstler näher kennenzulernen, die das Gesicht der Spielzeit 2021/22 am TNLOS! entscheidend prägen. Der Geiger Tomo Keller wird als Artist in Resonance das Loh-Orchester als Solist und gleichzeitig künstlerischer Leiter vom Konzertmeisterstuhl aus mit ansteckender Musizierfreude befeuern. Christoph Ehrenfellner, in Nordthüringen bereits bestens bekannt, steuert zum Programm des 1. Sinfoniekonzertes sein neustes Auftragswerk bei, bevor er seine Zeit als Composer in Residence mit seiner Oper »Kain und Abel« krönen wird.
    Moderiert von Daniel Klajner haben Sie an diesem Abend die Möglichkeit, beide
    Künstler ganz nah zu erleben und ihre Begeisterung für die Musik und das Musizieren zu spüren. Das Café der Landesmusikakademie Sondershausen stellt dafür den einladenden Rahmen.

  • Do 30.09. 18.00 Uhr
    Mittendrin statt außen vor Haus der Kunst, Sondershausen

    Wie fühlt es sich an, wie klingt es, wenn man wie die Musiker*innen mitten im Orchester sitzt, für ein Konzert probt und der Dirigent vor einem steht? Wenn Sie genau das einmal erleben möchten, dann kommen Sie zu einem exklusiven Probenbesuch zu uns ins Haus der Kunst!
    Zuvor haben Sie die Gelegenheit, geführt durch diese traditionelle Heimstätte des Loh-Orchesters zu streifen. Innerhalb einer knappen Stunde erfahren Sie im Rundgang durch den Verwaltungs- und Garderobentrakt, durch den Unterbühnenbereich bis in die umfangreiche Notenbibliothek Historisches, Alltägliches und Kurioses über das Loh-Orchester, seine Musiker*innen und Generalmusikdirektoren.
    Zwischen Führung und Probenbeginn laden wir Sie zu einer kleinen kulinarischen Stärkung in die »Caféstube« des Orchesters ein.

  • Sa 02.10. 18.00 Uhr
    1. Sinfoniekonzert Haus der Kunst, Sondershausen

    Ein Viergestirn aus Wiener Komponisten lässt das erste Konzert der Saison erstrahlen. Die drei »Wiener Klassiker« leuchten seit jeher hell am Konzerthimmel: Joseph Haydns leichte und oft hintergründig gewitzte Musik, Wolfgang Amadeus Mozarts zu Herzen gehende Melodien und Ludwig van Beethovens auftrumpfende Sinfonien ziehen das Publikum bis heute magisch an. Der in Wien beheimatete Christoph Ehrenfellner schuf in den Jahren 2016 bis 2019 als Composer in Residence des TN LOS! unter anderem seine mit Begeisterung aufgenommene »Luther-Sinfonie«. Nun erklingt mit der Caprice für Violine und Orchester »Wiener G’schichten« ein neues Werk von ihm, das mit tänzerischem Schwung das Flair der alten Wiener Meister mit der aktuellen Musiksprache verbindet und es so ins Heute transportiert.
    Nach Haydns Ouvertüre zum Orpheus-Mythos, die Tomo Keller als Artist in Resonance vom Konzertmeisterstuhl aus leitet, bringt er Mozarts meistgespieltes Violinkonzert in A-Dur als Solist zu Gehör. Damit folgt er einer in Mozarts Zeit gängigen Praxis, denn auch der Geiger Mozart spielte in seiner Funktion als Konzertmeister in Salzburg seine fünf Violinkonzerte selbst. Das 5. Violinkonzert besticht durch seine abwechslungsreiche, herzergreifende und virtuose Musik. Die seltener zu hörende 2. Sinfonie vom dritten Wiener Klassiker Ludwig van Beethoven rundet das Konzertprogramm ab. Obwohl dieser zur Zeit der Komposition bereits mit seiner fortschreitenden Ertaubung zu kämpfen hatte, schuf er einen Kosmos von positiv anpackendem und schwungvollem Charakter.

    Übrigens: Von Beethovens 2. Sinfonie sind heute außer einiger Skizzen keine handschriftlichen Quellen erhalten. Ferdinand Ries, ein langjähriger Schüler und Freund Beethovens, teilte mit, er habe die handschriftliche Partitur der Sinfonie vom Komponisten zwar geschenkt bekommen. Leider sei sie ihm aber »von einem Freunde, aus reiner Freundschaft, gestohlen« worden.

  • So 17.10. 11.00 Uhr
    1. Schlosskonzert Blauer Saal, Schloss Sondershausen

    Antonín Dvořáks erste Streicherserenade ist ein durch und durch heiteres Werk und fasziniert durch seinen böhmischen Charakter. Zu diesem eröffnenden Werk gesellt sich Mozarts unbeschwertes Divertimento, das der 16-jährig in Salzburg schuf. Richard Straussʼ 1875 komponiertes Duett Concertino für Klarinette und Fagott begeistert neben der Virtuosität in den Solostimmen durch seine weitausschwingenden Melodienbögen. Der Überlieferung nach soll dem Werk als Programm Hans Christian Andersens Märchen vom Schweinehirten zugrunde liegen mit der Klarinette als zickiger Prinzessin und dem Fagott als verkleidetem Prinzen.

  • So 24.10. 11.00 Uhr
    1. Schlosskonzert Blauer Saal, Schloss Sondershausen

    Antonín Dvořáks erste Streicherserenade ist ein durch und durch heiteres Werk und fasziniert durch seinen böhmischen Charakter. Zu diesem eröffnenden Werk gesellt sich Mozarts unbeschwertes Divertimento, das der 16-jährig in Salzburg schuf. Richard Straussʼ 1875 komponiertes Duett Concertino für Klarinette und Fagott begeistert neben der Virtuosität in den Solostimmen durch seine weitausschwingenden Melodienbögen. Der Überlieferung nach soll dem Werk als Programm Hans Christian Andersens Märchen vom Schweinehirten zugrunde liegen mit der Klarinette als zickiger Prinzessin und dem Fagott als verkleidetem Prinzen.

  • So 31.10. 11.00 Uhr
    1. Kammerkonzert Cruciskirche, Sondershausen

    Antonín Dvořák wählte für sein zweites Streichquintett die seltene Besetzung mit Kontrabass, wodurch das Werk stellenweise fast orchestral klingt. Im Septett des französischen Komponisten Camille Saint-Saëns treten Trompete und Klavier hinzu. Dieses Werk nimmt die Zuhörer mit auf eine kurzweilige Reise durch verschiedenste Musikstile und -formen vom Barock bis zur Romantik. Abgerundet wird das Programm mit vier Stücken für Klavierquartett von Richard Strauss.

  • Sa 06.11. 18.00 Uhr
    2. Sinfoniekonzert Haus der Kunst, Sondershausen

    Eine einzelne kleine Trommel beginnt mit einem pochenden Rhythmus, eine Flöte kommt mit einer kreisenden, leisen Melodie dazu, zupfende Streicher begleiten, eine Klarinette steigt ein, dann ein Fagott … die Trommel wiederholt den Rhythmus mit wachsender Emphase … Wir befinden uns mitten im Sog von Maurice Ravels ursprünglich als Ballett komponierten »Bolero«.
    Unsere musikalische Frankreichtour beginnt aber zunächst mit einem deutschen Prolog, mit dem Poème für Violine und Orchester »Frühlingslicht«, komponiert vom Preisträger des Sondershäuser Kompositionswettbewerbs 2018 Romeo Wecks. Es ist ein knappes Violinkonzert, das ein Gedicht von Oliver Mörchel verarbeitet, in dem das Licht des Frühlings als Zeichen der Hoffnung endlich die trostlose und lebensfeindliche Kälte durchdringt. Die eigentliche Frankreichrundfahrt nimmt Tempo auf mit Camille Saint-Saëns, dessen 100. Todestag 2021 begangen wird. Sein Cellokonzert a-Moll erfordert das ganze virtuose Können des Solisten und ist eines der meistgespielten Konzerte der Cello-Literatur. Weiter geht es mit Ravels nicht minder beliebter Komposition »La Valse«, die ursprünglich für Tänzer entstand. Ravels faszinierende Fähigkeit, tänzerische Atmosphäre zu erzeugen, erfasst uns auch heute mit voller Wucht. Das rauschende Finale dieses Konzerts bildet Ravels oben bereits angesprochener »Bolero«. 

    Übrigens: Camille Saint-Saëns war ein Allroundtalent und nicht nur als Komponist, sondern auch als Musikwissenschaftler und Naturwissenschaftler anerkannt. Für seine Forschungen begab er sich auf weltweite Reisen. Besonders aktiv war er als Astronom. Der Blick ins Teleskop war im Paris des 19. Jahrhunderts bei Straßenhändlern möglich. Doch Saint-Saëns wollte mehr, und so verkaufte er mit 23 Jahren sechs Kompositionen, um endlich sein eigenes Teleskop zu besitzen.

  • Di 09.11. 09.00 Uhr
    Premiere:
    Rumpelstilzchen
    Haus der Kunst, Sondershausen

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat es Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das »liebe Waldmännchen«, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist.
    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt ihr Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name »Rumpelstilzchen« einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten »Rumpelstilzchen-Effekt« verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • Di 09.11. 11.00 Uhr
    Rumpelstilzchen Haus der Kunst, Sondershausen

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat es Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das »liebe Waldmännchen«, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist.
    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt ihr Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name »Rumpelstilzchen« einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten »Rumpelstilzchen-Effekt« verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • Mi 10.11. 09.00 Uhr
    Rumpelstilzchen Haus der Kunst, Sondershausen

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat es Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das »liebe Waldmännchen«, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist.
    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt ihr Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name »Rumpelstilzchen« einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten »Rumpelstilzchen-Effekt« verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • Mi 10.11. 11.00 Uhr
    Rumpelstilzchen Haus der Kunst, Sondershausen
    Ausverkauft

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat es Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das »liebe Waldmännchen«, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist.
    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt ihr Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name »Rumpelstilzchen« einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten »Rumpelstilzchen-Effekt« verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • So 21.11. 11.00 Uhr
    2. Schlosskonzert Blauer Saal, Schloss Sondershausen

    Hochromantische und zugleich kammermusikalisch empfundene Ensemblemusik erklingt in diesem Konzert. Die Streicher des Loh-Orchesters widmen sich Arnold Schönbergs früher, romantischer Komposition »Verklärte Nacht«, inspiriert von einem Gedicht Richard Dehmels, das einen nächtlichen Spaziergang eines Liebespaares beschreibt. Holzbläser*innen des Loh-Orchesters sind demgegenüber gemeinsam mit den Hornisten in Richard Straussʼ Serenade op. 7 und Joseph Joachim Raffs Sinfonietta op. 188 gefordert.

  • So 28.11. 11.00 Uhr
    2. Schlosskonzert Blauer Saal, Schloss Sondershausen

    Hochromantische und zugleich kammermusikalisch empfundene Ensemblemusik erklingt in diesem Konzert. Die Streicher des Loh-Orchesters widmen sich Arnold Schönbergs früher, romantischer Komposition »Verklärte Nacht«, inspiriert von einem Gedicht Richard Dehmels, das einen nächtlichen Spaziergang eines Liebespaares beschreibt. Holzbläser*innen des Loh-Orchesters sind demgegenüber gemeinsam mit den Hornisten in Richard Straussʼ Serenade op. 7 und Joseph Joachim Raffs Sinfonietta op. 188 gefordert.

  • Mi 08.12. 19.30 Uhr
    1. Loh-Konzert Achteckhaus, Schloss Sondershausen

    Hiroaki Masuda, Generalmusikdirektor des Loh-Orchesters 2002 bis 2008, leitet als besonderer Gast dieses Konzert mit weihnachtlicher Musik vom Barock bis zur Romantik. Die Mezzosopranistin Carolin Schumann vergoldet den Abend mit Arien aus Bachs »Weihnachtsoratorium« und Händels »Messiah«. Zudem erhalten junge Preisträger*innen des Carl-Schroeder-Wettbewerbs Gelegenheit, ihr musikalisches Können zu zeigen.

  • So 19.12. 11.00 Uhr
    1. Kissenkonzert Haus der Kunst, Sondershausen

    Schon als Dreijähriger versuchte sich der kleine Wolfgang am Klavier. Die Hochbegabung seines Sohnes sofort erkennend förderte ihn sein Vater umfassend, und mit fünf Jahren komponierte Wolferl sein erstes Klavierstück! Wie das Leben des Wunderkindes Mozart dann weiterging, wie seine ersten Kompositionen entstanden und wie sie klingen, entdecken wir an diesem Vormittag.

  • Fr 07.01. 19.30 Uhr
    Neujahrskonzert Achteckhaus, Schloss Sondershausen

    Mit rauschenden Walzern und spritzigen Polkas aus der Feder der Familie Strauß und weiterer Komponisten aus der Reihe der Wiener Tonmeister begrüßt das Loh-Orchester das neue Jahr 2022. Zudem fließen musikalisch Champagner und Wein in Strömen in einem Konzert, das von Michael Helmrath dirigiert und kurzweilig moderiert wird.

  • Sa 15.01. 18.00 Uhr
    Neujahrskonzert Erlebnisbergwerk, Sondershausen

    Mit rauschenden Walzern und spritzigen Polkas aus der Feder der Familie Strauß und weiterer Komponisten aus der Reihe der Wiener Tonmeister begrüßt das Loh-Orchester das neue Jahr 2022. Zudem fließen musikalisch Champagner und Wein in Strömen in einem Konzert, das von Michael Helmrath dirigiert und kurzweilig moderiert wird.

  • Do 03.02. 18.00 Uhr
    Mittendrin statt außen vor Haus der Kunst, Sondershausen

    Wie fühlt es sich an, wie klingt es, wenn man wie die Musiker*innen mitten im Orchester sitzt, für ein Konzert probt und der Dirigent vor einem steht? Wenn Sie genau das einmal erleben möchten, dann kommen Sie zu einem exklusiven Probenbesuch zu uns ins Haus der Kunst!
    Zuvor haben Sie die Gelegenheit, geführt durch diese traditionelle Heimstätte des Loh-Orchesters zu streifen. Innerhalb einer knappen Stunde erfahren Sie im Rundgang durch den Verwaltungs- und Garderobentrakt, durch den Unterbühnenbereich bis in die umfangreiche Notenbibliothek Historisches, Alltägliches und Kurioses über das Loh-Orchester, seine Musiker*innen und Generalmusikdirektoren.
    Zwischen Führung und Probenbeginn laden wir Sie zu einer kleinen kulinarischen Stärkung in die »Caféstube« des Orchesters ein.

  • Sa 05.02. 18.00 Uhr
    3. Sinfoniekonzert Haus der Kunst, Sondershausen

    Der Nationalgedanke und einhergehend damit die Wiederentdeckung der landeseigenen Kultur, insbesondere der Volksmusik, prägte im 19. Jahrhundert das Schaffen vieler Komponisten in ganz Europa. In Skandinavien gilt dies vor allem für den Norweger Edvard Grieg. Auch den Finnen Jean Sibelius inspirierten häufig Nationalepen und die weite, in ihrer Einsamkeit manchmal bedrückende finnische Natur. In seiner 1. Sinfonie verzichtete er jedoch auf ein außermusikalisches Programm und ließ die Musik für sich sprechen. Gleichwohl entfaltet sie in ihrem herb anmutenden Grundton einen Klang, der als unverkennbar »finnisch« gilt.
    Michail Glinka wurde als Schöpfer der russischen Nationaloper unsterblich. Mit seiner zweiten Oper »Ruslan und Ljudmila« brachte er eine von Puschkin inspirierte, volkstümliche Geschichte auf die Bühne, die bevölkert ist von Helden, Zauberern und Prinzessinnen. Wie im Brennglas bündelt die Ouvertüre die dramatischen und lyrischen Themen der Oper und endet heroisch.
    Für Peter I. Tschaikowsky war Glinka ein großes Vorbild. Tschaikowskys Werke sind stark von der russischen Kultur inspiriert, zugleich schloss er sich der europäischen Musik seiner Zeit an. Sein Klavierkonzert hatte einen schweren Start, denn Tschaikowskys Förderer und Freund Nikolai Rubinstein nannte es beim ersten Hören zunächst »armselig« und »unspielbar«. Dennoch wurde das Werk mit seinem fanfarenhaften Anfang, den nicht enden wollenden Klangkaskaden des Klaviers sowie den volksliedhaften Melodien zu einem der meistgespielten Klavierkonzerte überhaupt.

    Übrigens: Tschaikowskys Konzert ist nicht nur das am häufigsten aufgenommene Klavierkonzert, sein Beginn diente auch als Soundtrack, als Rundfunkjingle (Wunschkonzert bei »Stimme der DDR«) und Kabarettprogrammintro (Dieter Hildebrandt) und wurde sogar zu Schlagermusik in DJ Ötzis »Und wenn das Schicksal es will«.

  • Mi 09.02. 10.00 Uhr
    OrchesterWerkstatt I - Der Mistkäfer Haus der Kunst, Sondershausen

    So eine Frechheit, findet der Mistkäfer. Das kaiserliche Pferd bekommt für seine Verdienste goldene Hufeisen. Er selbst, der Käfer, geht dabei nicht nur leer aus, sondern erntet nur Spott und Hohn. Dass auch er eine Auszeichnung verdient hat, beweist er am Ende dieses Märchens. Die Musik von Andreas N. Tarkmann bebildert dieses tiefsinnige Märchen klangschön.

  • Fr 11.02. 19.00 Uhr
    2. Kammerkonzert Cruciskirche, Sondershausen

    In das ungewöhnlich besetzte Programm fügt sich Schuberts ebenso virtuose und wie liedhafte Sonate für Arpeggione und Klavier harmonisch ein. Das auch als »Bogengitarre« bezeichnete Streichinstrument wird heute unter anderem gerne durch den Kontrabass ersetzt. Ergreifend ist die kammermusikalische Intimität in den Duetten von Schumann und Mendelssohn Bartholdy, die Facetten der Liebe nachspüren. Antonín Dvořák schrieb mit seinem Duettzyklus »Klänge aus Mähren« ein bis heute als durch und durch böhmisch empfundenes Werk.

  • Mi 16.02. 19.30 Uhr
    2. Loh-Konzert Achteckhaus, Schloss Sondershausen

    Zum Abschluss des Sondershäuser Meisterkurses steht mit der Violine das Instrument im Mittelpunkt, mit dem die zur Tradition gewordenen Kurse in der Musikstadt kurz nach der Wende ihren Anfang nahmen. An diesem Abend präsentieren sich begleitet vom Loh-Orchester die besten Kursteilnehmer*innen. Ein Highlight ist die Uraufführung eines Werkes für Violine und Orchester, geschrieben von dem Preisträger bzw. der Preisträgerin des Sondershäuser Kompositionswettbewerbes 2021.

  • Di 01.03. 18.18 Uhr
    Faschingskonzert Haus der Kunst, Sondershausen

    Unser buntes und freches, mitunter auch leises Faschingskonzert mit schwungvollen Klassikern und fetzigen Neuentdeckungen bringt alle Karnevalist*innen, seien es kleine oder große, verkleidete oder schick herausgeputzte, in die richtige Stimmung. Als Solisten schlüpfen die Sopranistin Amelie Petrich und der Bassbariton Marcel Brunner in unterschiedliche Rollen. Markus Seidensticker vom Schauspielensemble des Theaters Rudolstadt moderiert das Konzert abwechslungsreich und charmant. Auf alle anwesenden Kinder wartet zudem eine Mitmachaktion mit besonderer Überraschung!

  • So 13.03. 11.00 Uhr
    2. Kissenkonzert Haus der Kunst, Sondershausen

    Wer kennt es nicht, das kleine wunderliche Tier, das sich selbst in Frage stellt, nicht weiß, wohin es gehört und, um das eigene Ich zu finden, eine weite Reise zu seinen scheinbaren Verwandten unternimmt. Es lernt dabei viele verschiedene Tiere und sich selbst kennen. In diesem Konzert können Kinder die Geschichte des kleinen »Ich bin ich« hören und mit ihm eine musikalische Weltreise unternehmen.

  • Sa 19.03. 18.00 Uhr
    4. Sinfoniekonzert Haus der Kunst, Sondershausen

    Richard Strauss nahm sich in seiner Tondichtung des berühmten Verführers Don Juan an. Mit einer farbenreich orchestrierten Musik malt er die Höhen und Tiefen von Don Juans Eroberungen, denn so rasch dieser bei den Damen Erfolg hatte, so schnell wurde er ihrer auch wieder überdrüssig. Die sinfonische Dichtung hebt also stürmisch und auftrumpfend an, endet dann aber in einem resignierenden, leisen Schluss.
    Antonín Dvořáks 8. Sinfonie ist dazu ein aufgeräumter, lichter Kontrast. Sie beeindruckt mit ihrem unverkennbar böhmischen Charakter und sucht in ihrer schier überbordenden Fülle an musikalischen Ideen ihresgleichen. Kein geringerer als Johannes Brahms bewunderte Dvořáks Kreativität: »Der Kerl hat mehr Ideen als wir alle. Aus seinen Abfällen könnte sich jeder andere die Hauptthemen einer ganzen Sinfonie zusammenklauben.«
    Während seiner Zeit als Hofkapellmeister in Sondershausen vollendete Max Bruch sein erstes Violinkonzert. Anfangs war der Komponist erfreut über dessen durchschlagenden Erfolg. Es zog Solisten und Zuhörer aufgrund seiner ausdrucksstarken Melodik und Klangschönheit gleichermaßen in seinen Bann. Doch bald wurde Bruch dieser Euphorie überdrüssig, da die gesamte Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit sich nur auf dieses eine Werk konzentrierte. Er ging sogar soweit, ein Aufführungsverbot zu erwägen und schrieb an seinen Verleger: »Ich kann dieses Concert nicht mehr hören – habe ich vielleicht nur dieses eine Concert geschrieben?«

    Übrigens: Richard Strauss ist dafür bekannt, dass er leidenschaftlich Skat spielte. Max Bruch liebte das Volkslied und bezeichnete sich selbst als »Volkslied-Narr«. Und Antonín Dvořák? Sein Interesse galt Lokomotiven. Er verbrachte viel freie Zeit an Bahnhöfen, war mit Lokführern bekannt, wusste über alle Lokomotivtypen Bescheid und führte Aufzeichnungen über Fahrpläne und technische Details, die er seinen Söhnen und Studenten gerne erklärte.

  • So 20.03. 11.00 Uhr
    Matinee - »Bruch-Stücke« Cruciskirche, Sondershausen

    Anlässlich von Max Bruchs 100. Todestag am 2. Oktober 2020 lädt die Max-Bruch-Gesellschaft - corona-bedingt später als ursprünglich geplant – zu einer »musikalischen Plauderstunde«. Es erwartet Sie ein unterhaltsamer Austausch über Max Bruch, in den Jahren 1867 bis 1870 Hofkapellmeister in Sondershausen. Michael Helmrath, Musiker des Loh-Orchesters und Gäste sprechen über Max Bruch, über Erfahrungen mit seiner Musik, über sein Wirken in Sonderhausen und vieles mehr.
    Musiker*innen des Loh-Orchesters umrahmen die Matinee mit Werken von Max Bruch und Johannes Brahms.

  • So 27.03. 11.00 Uhr
    3. Kammerkonzert Cruciskirche, Sondershausen

    Mit dem kurz vor seinem frühen Tod im Jahr 1828 entstandenen Streichquintett C-Dur schrieb Franz Schubert eine Musik von zu Herzen gehender Schönheit. Auch Johannes Brahms komponierte sein Klarinettenquintett gegen Ende des Lebens. Melancholie und Leidenschaften sprechen gleichermaßen aus diesem dicht komponierten Werk, dessen samtweiche Klänge ihresgleichen suchen. Inspirieren ließ sich Brahms zu dieser berührenden Musik durch den damals berühmten Klarinettenvirtuosen Richard Mühlfeld.

  • Do 07.04. 18.00 Uhr
    Mittendrin statt außen vor Haus der Kunst, Sondershausen

    Wie fühlt es sich an, wie klingt es, wenn man wie die Musiker*innen mitten im Orchester sitzt, für ein Konzert probt und der Dirigent vor einem steht? Wenn Sie genau das einmal erleben möchten, dann kommen Sie zu einem exklusiven Probenbesuch zu uns ins Haus der Kunst!
    Zuvor haben Sie die Gelegenheit, geführt durch diese traditionelle Heimstätte des Loh-Orchesters zu streifen. Innerhalb einer knappen Stunde erfahren Sie im Rundgang durch den Verwaltungs- und Garderobentrakt, durch den Unterbühnenbereich bis in die umfangreiche Notenbibliothek Historisches, Alltägliches und Kurioses über das Loh-Orchester, seine Musiker*innen und Generalmusikdirektoren.
    Zwischen Führung und Probenbeginn laden wir Sie zu einer kleinen kulinarischen Stärkung in die »Caféstube« des Orchesters ein.

  • Sa 09.04. 18.00 Uhr
    5. Sinfoniekonzert Haus der Kunst, Sondershausen

    Die 3. Sinfonie von Johannes Brahms rührte schon Zeitgenossen zutiefst. So formulierte Brahmsʼ Vertraute und lebenslang von ihm verehrte Freundin Clara Schumann in einem Brief an den Komponisten: »Welch ein Werk, welche Poesie, die harmonischste Stimmung durch das Ganze, alle Sätze wie aus einem Gusse, ein Herzschlag, jeder Satz ein Juwel! – Wie ist man von Anfang bis zu Ende umfangen von dem geheimnisvollen Zauber des Waldlebens! Ich könnte nicht sagen, welcher Satz mir der liebste?« Sie schreibt weiter von »einer Schönheit«, für die sie keine Antwort finde. Antonin Dvořák empfand beim Hören der Musik »lauter Liebe« und bewunderte die »herrlichen Melodien«. Kaum wahrnehmbar ist, dass der Komponist ein dichtes Netz von Zusammenhängen wob, die das Ergebnis einer intensiven gedanklichen Arbeit sind und alles zu einer Einheit fügen.
    Ein ganz eigenes Beziehungsgeflecht schuf Wolfgang Amadeus Mozart in seiner Sinfonia concertante für die hervorragenden Instrumentalisten der damals berühmten Mannheimer Hofkapelle. Trotz der virtuos geführten Einzelstimmen entfaltet sich ein vollendetes Zusammenspiel. Dem Verhältnis von Kultur und Natur widmete sich der in Brasilien geborene Künstler Giordano Bruno do Nascimento in seinem Werk »Symbiont«. Der Preisträger des Sondershäuser Kompositionswettbewerbs 2019 schrieb das Stück für das Loh-Orchester während seines 8-wöchigen Studienaufenthalts in der Thüringer Landesmusikakademie Sondershausen.

    Übrigens: Seine spätere Frau Constanze, über die Mozarts Vater sagte, sie sei ein »Luder«, hat Mozart in Mannheim kennengelernt. Mozart wird oft als wahrer Frauenheld beschrieben. Er selber kokettierte in einem seiner Briefe: »Wenn ich die alle heirathen müßte, mit denen ich gespaßt habe, so müßte ich leicht 200 Frauen haben.«

  • So 24.04. 11.00 Uhr
    3. Schlosskonzert Blauer Saal, Schloss Sondershausen

    Unser Artist in Resonance widmet dieses Programm ausschließlich Felix Mendelssohn Bartholdy. Als Solist interpretiert er dessen selten gespieltes erstes Violinkonzert in d-Moll, das der junge Komponist im Alter von 13 Jahren unter dem starken Eindruck der Musik Johann Sebastian Bachs schrieb. Zwei weitere Jugendwerke Mendelssohns vervollständigen das Programm. Alle drei Werke führen eindrucksvoll das große kompositorische Können des jungen Mendelssohn vor, in dem nicht nur Goethe ein Mozart ebenbürtiges Genie entdeckt hatte.

  • Mi 27.04. 10.00 Uhr
    OrchesterWerkstatt II - Filmmusik Haus der Kunst, Sondershausen

    Was wäre ein Film ohne Musik! Während uns die bewegten Bilder und Dialoge die Geschichte eines Films erzählen, kann Musik die Spannung einer Szene steigern, Komödiantisches unterstreichen oder die Romantik einer Liebesszene unterstützen. Vor allem vermittelt die Musik ganz viel Gefühl! In unserer OrchesterWerkstatt stellen wir berühmte Filmmusik vor und ergründen gemeinsam, wie sie funktioniert und ihre Wirkung entfaltet.

  • Do 28.04. 18.00 Uhr
    3. Schlosskonzert Blauer Saal, Schloss Sondershausen

    Unser Artist in Resonance widmet dieses Programm ausschließlich Felix Mendelssohn Bartholdy. Als Solist interpretiert er dessen selten gespieltes erstes Violinkonzert in d-Moll, das der junge Komponist im Alter von 13 Jahren unter dem starken Eindruck der Musik Johann Sebastian Bachs schrieb. Zwei weitere Jugendwerke Mendelssohns vervollständigen das Programm. Alle drei Werke führen eindrucksvoll das große kompositorische Können des jungen Mendelssohn vor, in dem nicht nur Goethe ein Mozart ebenbürtiges Genie entdeckt hatte.

  • Mi 11.05. 19.30 Uhr
    3. Loh-Konzert Achteckhaus, Schloss Sondershausen

    Richard Strauss komponierte die Tondichtung »Tod und Verklärung« als junger Mann. Ein Sterbenskranker ringt mit dem Tod. Sein Dahinscheiden erlöst ihn vom Leid und mündet in Verklärung. Am Ende seines Lebens setzte sich Strauss 1948 mit dem eigenen nahenden Lebensende auseinander und vertonte vier Gedichte von Joseph von Eichendorff und Hermann Hesse zu bewegenden Orchesterliedern. Dabei zitiert er das Verklärungsmotiv aus seiner frühen sinfonischen Dichtung. Gabriel Faurés Wiegenlied eröffnet den Lebensreigen mit sanften Tönen. Mozarts Lied »Abendempfindung an Laura« fügt dem emotional breiten Spektrum eine weitere berührende Facette hinzu.

  • Sa 21.05. 18.00 Uhr
    6. Sinfoniekonzert Haus der Kunst, Sondershausen

    Nachdem sein erstes Klavierkonzert »glänzend und entschieden« durchgefallen war, wie Johannes Brahms 1859 seinem Freund Joseph Joachim berichtete, dauerte es fast 20 Jahre, bis er sich an sein zweites heranwagte. Mit diesem jedoch feierte Brahms große Triumphe. Brahms gelang mit dem auf vier Sätze erweiterten Konzert die Verschmelzung von sinfonischer Form und virtuosem Konzertcharakter. Clara Schumann notierte sich wenige Tage nach der Uraufführung in ihr Tagebuch: »Johannes schreibt sehr vergnügt und schickt schöne Berichte über seine Concerte. Was nun die Leute jetzt über ihn sagen und schreiben, habe ich schon vor 25 Jahren gewußt und erkannt! und Robert hat es damals ja schon Alles vorausgesagt!«
    Dieser Robert, die Rede ist von Robert Schumann, war der wichtigste Mentor des kaum 20-jährigen Johannes Brahms. Noch vor der ersten Begegnung mit Brahms komponierte Schumann 1853 seine Sinfonie C-Dur am Ende einer depressiven Phase. Dazu bemerkte er: »Die Sinfonie schrieb ich im Dezember 1845 noch krank, mir ist’s, als müsste man ihr das anhören. Erst im letzten Satz fing ich wieder an mich zu fühlen.«  Es ist ein Jubelfinale und wirkt wie ein Neuanfang. Er dankt darin – mit einem versteckten Melodiezitat aus Beethovens Liedzyklus »An die ferne Geliebte« – seiner Frau Clara, die auch in schweren Zeiten nie von seiner Seite wich.

    Übrigens: Brahms neigte zur Untertreibung. So kündigte er in einem Brief an Elisabeth von Herzogenberg das beinahe einstündige 2. Klavierkonzert mit seinem rebellisch losbrechenden Scherzo an als »ein kleines Klavierkonzert«, »mit einem ganz kleinen zarten Scherzo«. Ähnlich tiefstapelnd hatte sich auch schon Gioachino Rossini geäußert, als er die Widmung zu seiner 90-minütigen »Petite messe solenelle« mit den Worten versah: »Lieber Gott. Hier ist sie, die arme kleine Messe. Ein bisschen Können, ein bisschen Herz, das ist alles. Sei also gepriesen und gewähre mir das Paradies.«

  • So 22.05. 11.00 Uhr
    4. Kammerkonzert Cruciskirche, Sondershausen

    In diesem an Emotionen reichen Liederabend wechseln romantische Lieder, Balladen und Duette von Meistern der Vokalmusik wie Franz Schubert, Franz Liszt, Carl Loewe, Johannes Brahms, Felix Mendelssohn Bartholdy und Robert Schumann einander ab. Sopran und Bariton bewegen sich einzeln und gemeinsam in einem Auf und Ab von Gefühlsausbrüchen und erzählten Geschichten, die um die immerwährenden Themen Natur, Liebe und Musik kreisen.

  • Mi 01.06. 19.30 Uhr
    4. Loh-Konzert Achteckhaus, Schloss Sondershausen

    Johann Michael Haydn stand seit jeher im Schatten seines jüngeren Bruders Joseph Haydn. Kein Geringerer als Mozart aber schätzte ihn. Die Hochachtung zeigte sich nicht zuletzt darin, dass Mozart eine Sinfonie Michael Haydns kurzerhand abschrieb und mit einer 20-taktigen Einleitung versah. Lange wurde Mozart fälschlicherweise die gesamte Komposition zugeschrieben. Joseph Haydn komponierte sein Violinkonzert C-Dur für den italienischen Geiger Luigi Tomasini, der damit seine geigerische Virtuosität und emotionale Musikalität zeigen konnte. Franz Schuberts lichte und leichte 5. Sinfonie rundet diesen Abend ab.

  • Fr 24.06. 20.00 Uhr
    Premiere:
    3 Musketiere
    Schlosshof, Schloss Sondershausen

    Frankreich im 17. Jahrhundert zur Zeit Ludwigs XIII.: Der junge D’Artagnan macht sich aus seiner südfranzösischen Heimat auf nach Paris, um sich wie einst sein Vater den Musketieren, der Leibgarde des Königs, anzuschließen. Dort angekommen, entwickelt sich eine Freundschaft zu den drei Musketieren Aramis, Athos und Porthos.
    Vor dem Hintergrund eines drohenden Krieges zwischen England und Frankreich gerät D’Artagnan mit den Freunden in die intriganten Machenschaften von Kardinal Richelieu, derentwegen er den Tod seiner großen Liebe Constance betrauern muss. Ob es den Freunden dennoch gelingt, Richelieu dingfest zu machen?
    Die Vorlage für die spannende Geschichte um Freundschaft, Macht, Intrigen und leidenschaftliche Liebe bot der gleichnamige Roman von Alexandre Dumas, der im Jahr 1844 als Fortsetzungsroman in einer französischen Zeitschrift erschien. Die beiden Brüder Rob und Ferdi Bolland, die in den 1980er Jahren bereits als Komponisten für Falco (»Rock Me Amadeus«) Erfolge gefeiert hatten, schrieben für das 2003 in den Niederlanden uraufgeführte Musical eine ebenso rockige wie gefühlvolle, balladenhafte Musik, die mitreißt und unter die Haut geht.

    Übrigens: Jahrhundertelang stellten ganze Kerle ihre Ehre im Zweikampf wieder her, in Frankreich war er seit der Wende zum 17. Jahrhundert eine regelrechte Modeerscheinung. Noch 200 Jahre später fochten rund 25 Prozent der Adligen mindestens ein Mal im Leben ein Duell aus. Gesetzliche Verbote stießen nicht selten auf Widerspruch. Eines der letzten Fechtduelle gab es im Jahr 1967, als zwei französische Parlamentsabgeordnete vor Fotografen und einem Kamerateam bis aufs Blut um ihre Ehre kämpften.

  • Sa 25.06. 20.00 Uhr
    3 Musketiere Schlosshof, Schloss Sondershausen

    Frankreich im 17. Jahrhundert zur Zeit Ludwigs XIII.: Der junge D’Artagnan macht sich aus seiner südfranzösischen Heimat auf nach Paris, um sich wie einst sein Vater den Musketieren, der Leibgarde des Königs, anzuschließen. Dort angekommen, entwickelt sich eine Freundschaft zu den drei Musketieren Aramis, Athos und Porthos.
    Vor dem Hintergrund eines drohenden Krieges zwischen England und Frankreich gerät D’Artagnan mit den Freunden in die intriganten Machenschaften von Kardinal Richelieu, derentwegen er den Tod seiner großen Liebe Constance betrauern muss. Ob es den Freunden dennoch gelingt, Richelieu dingfest zu machen?
    Die Vorlage für die spannende Geschichte um Freundschaft, Macht, Intrigen und leidenschaftliche Liebe bot der gleichnamige Roman von Alexandre Dumas, der im Jahr 1844 als Fortsetzungsroman in einer französischen Zeitschrift erschien. Die beiden Brüder Rob und Ferdi Bolland, die in den 1980er Jahren bereits als Komponisten für Falco (»Rock Me Amadeus«) Erfolge gefeiert hatten, schrieben für das 2003 in den Niederlanden uraufgeführte Musical eine ebenso rockige wie gefühlvolle, balladenhafte Musik, die mitreißt und unter die Haut geht.

    Übrigens: Jahrhundertelang stellten ganze Kerle ihre Ehre im Zweikampf wieder her, in Frankreich war er seit der Wende zum 17. Jahrhundert eine regelrechte Modeerscheinung. Noch 200 Jahre später fochten rund 25 Prozent der Adligen mindestens ein Mal im Leben ein Duell aus. Gesetzliche Verbote stießen nicht selten auf Widerspruch. Eines der letzten Fechtduelle gab es im Jahr 1967, als zwei französische Parlamentsabgeordnete vor Fotografen und einem Kamerateam bis aufs Blut um ihre Ehre kämpften.

  • So 26.06. 19.00 Uhr
    3 Musketiere Schlosshof, Schloss Sondershausen

    Frankreich im 17. Jahrhundert zur Zeit Ludwigs XIII.: Der junge D’Artagnan macht sich aus seiner südfranzösischen Heimat auf nach Paris, um sich wie einst sein Vater den Musketieren, der Leibgarde des Königs, anzuschließen. Dort angekommen, entwickelt sich eine Freundschaft zu den drei Musketieren Aramis, Athos und Porthos.
    Vor dem Hintergrund eines drohenden Krieges zwischen England und Frankreich gerät D’Artagnan mit den Freunden in die intriganten Machenschaften von Kardinal Richelieu, derentwegen er den Tod seiner großen Liebe Constance betrauern muss. Ob es den Freunden dennoch gelingt, Richelieu dingfest zu machen?
    Die Vorlage für die spannende Geschichte um Freundschaft, Macht, Intrigen und leidenschaftliche Liebe bot der gleichnamige Roman von Alexandre Dumas, der im Jahr 1844 als Fortsetzungsroman in einer französischen Zeitschrift erschien. Die beiden Brüder Rob und Ferdi Bolland, die in den 1980er Jahren bereits als Komponisten für Falco (»Rock Me Amadeus«) Erfolge gefeiert hatten, schrieben für das 2003 in den Niederlanden uraufgeführte Musical eine ebenso rockige wie gefühlvolle, balladenhafte Musik, die mitreißt und unter die Haut geht.

    Übrigens: Jahrhundertelang stellten ganze Kerle ihre Ehre im Zweikampf wieder her, in Frankreich war er seit der Wende zum 17. Jahrhundert eine regelrechte Modeerscheinung. Noch 200 Jahre später fochten rund 25 Prozent der Adligen mindestens ein Mal im Leben ein Duell aus. Gesetzliche Verbote stießen nicht selten auf Widerspruch. Eines der letzten Fechtduelle gab es im Jahr 1967, als zwei französische Parlamentsabgeordnete vor Fotografen und einem Kamerateam bis aufs Blut um ihre Ehre kämpften.

  • Fr 01.07. 20.00 Uhr
    3 Musketiere Schlosshof, Schloss Sondershausen

    Frankreich im 17. Jahrhundert zur Zeit Ludwigs XIII.: Der junge D’Artagnan macht sich aus seiner südfranzösischen Heimat auf nach Paris, um sich wie einst sein Vater den Musketieren, der Leibgarde des Königs, anzuschließen. Dort angekommen, entwickelt sich eine Freundschaft zu den drei Musketieren Aramis, Athos und Porthos.
    Vor dem Hintergrund eines drohenden Krieges zwischen England und Frankreich gerät D’Artagnan mit den Freunden in die intriganten Machenschaften von Kardinal Richelieu, derentwegen er den Tod seiner großen Liebe Constance betrauern muss. Ob es den Freunden dennoch gelingt, Richelieu dingfest zu machen?
    Die Vorlage für die spannende Geschichte um Freundschaft, Macht, Intrigen und leidenschaftliche Liebe bot der gleichnamige Roman von Alexandre Dumas, der im Jahr 1844 als Fortsetzungsroman in einer französischen Zeitschrift erschien. Die beiden Brüder Rob und Ferdi Bolland, die in den 1980er Jahren bereits als Komponisten für Falco (»Rock Me Amadeus«) Erfolge gefeiert hatten, schrieben für das 2003 in den Niederlanden uraufgeführte Musical eine ebenso rockige wie gefühlvolle, balladenhafte Musik, die mitreißt und unter die Haut geht.

    Übrigens: Jahrhundertelang stellten ganze Kerle ihre Ehre im Zweikampf wieder her, in Frankreich war er seit der Wende zum 17. Jahrhundert eine regelrechte Modeerscheinung. Noch 200 Jahre später fochten rund 25 Prozent der Adligen mindestens ein Mal im Leben ein Duell aus. Gesetzliche Verbote stießen nicht selten auf Widerspruch. Eines der letzten Fechtduelle gab es im Jahr 1967, als zwei französische Parlamentsabgeordnete vor Fotografen und einem Kamerateam bis aufs Blut um ihre Ehre kämpften.

  • Sa 02.07. 15.00 Uhr
    Premiere:
    Die Zwillingsbrüder
    Theaterwiese, Schloss Sondershausen

    Lieschen ist todunglücklich: Gerade ist sie volljährig geworden und will sich nun endlich mit ihrem Liebsten, dem jungen Anton verloben. Da kommt ihr ein alter Freund des Vaters in die Quere, der durch eine frühere Vereinbarung mit dem Vater einen Anspruch auf sie hat und sie nun heiraten will. Nach etlichen Herzensnöten und der Rückkehr eines vermisst geglaubten Zwillingsbruders nimmt die Geschichte dann aber doch noch ein gutes Ende.
    Franz Schubert schrieb dieses heitere Singspiel im Alter von 23 Jahren, acht Jahre vor seinem frühen Tod. Noch heute beeindruckt es durch seine plastische musikalische Sprache, durch schöne Melodien und eine farbige Orchestrierung. Mit Spannung gespickt ist die Geschichte ums Erwachsenwerden, um Selbstbestimmung und die nicht immer leichte Aufgabe, den eigenen Weg zu finden.

    Übrigens: Eines Tages wurde der amerikanische Schriftsteller Mark Twain gefragt, ob er Geschwister habe. Der humorige Mark Twain erwiderte: »Ich kann mich nicht genau erinnern.« – »Ist denn das Bild dort, das Ihnen so ähnlich sieht, nicht ein Bild Ihres Bruders?« – »Ach ja, das ist William, der arme Bill, wie man ihn nannte«, bestätigte Twain. »Ist er denn tot?« – »Gewiss, oder vielmehr, ich nehme es an. Wir waren nämlich Zwillinge, der verstorbene Bill und ich. Kaum zwei Wochen alt, vertauschte man uns im Bade. Einer von uns beiden ist dann gestorben, aber wir wissen nicht, wer es war.«

  • Sa 02.07. 20.00 Uhr
    3 Musketiere Schlosshof, Schloss Sondershausen

    Frankreich im 17. Jahrhundert zur Zeit Ludwigs XIII.: Der junge D’Artagnan macht sich aus seiner südfranzösischen Heimat auf nach Paris, um sich wie einst sein Vater den Musketieren, der Leibgarde des Königs, anzuschließen. Dort angekommen, entwickelt sich eine Freundschaft zu den drei Musketieren Aramis, Athos und Porthos.
    Vor dem Hintergrund eines drohenden Krieges zwischen England und Frankreich gerät D’Artagnan mit den Freunden in die intriganten Machenschaften von Kardinal Richelieu, derentwegen er den Tod seiner großen Liebe Constance betrauern muss. Ob es den Freunden dennoch gelingt, Richelieu dingfest zu machen?
    Die Vorlage für die spannende Geschichte um Freundschaft, Macht, Intrigen und leidenschaftliche Liebe bot der gleichnamige Roman von Alexandre Dumas, der im Jahr 1844 als Fortsetzungsroman in einer französischen Zeitschrift erschien. Die beiden Brüder Rob und Ferdi Bolland, die in den 1980er Jahren bereits als Komponisten für Falco (»Rock Me Amadeus«) Erfolge gefeiert hatten, schrieben für das 2003 in den Niederlanden uraufgeführte Musical eine ebenso rockige wie gefühlvolle, balladenhafte Musik, die mitreißt und unter die Haut geht.

    Übrigens: Jahrhundertelang stellten ganze Kerle ihre Ehre im Zweikampf wieder her, in Frankreich war er seit der Wende zum 17. Jahrhundert eine regelrechte Modeerscheinung. Noch 200 Jahre später fochten rund 25 Prozent der Adligen mindestens ein Mal im Leben ein Duell aus. Gesetzliche Verbote stießen nicht selten auf Widerspruch. Eines der letzten Fechtduelle gab es im Jahr 1967, als zwei französische Parlamentsabgeordnete vor Fotografen und einem Kamerateam bis aufs Blut um ihre Ehre kämpften.

  • So 03.07. 11.00 Uhr
    Die Zwillingsbrüder Theaterwiese, Schloss Sondershausen

    Lieschen ist todunglücklich: Gerade ist sie volljährig geworden und will sich nun endlich mit ihrem Liebsten, dem jungen Anton verloben. Da kommt ihr ein alter Freund des Vaters in die Quere, der durch eine frühere Vereinbarung mit dem Vater einen Anspruch auf sie hat und sie nun heiraten will. Nach etlichen Herzensnöten und der Rückkehr eines vermisst geglaubten Zwillingsbruders nimmt die Geschichte dann aber doch noch ein gutes Ende.
    Franz Schubert schrieb dieses heitere Singspiel im Alter von 23 Jahren, acht Jahre vor seinem frühen Tod. Noch heute beeindruckt es durch seine plastische musikalische Sprache, durch schöne Melodien und eine farbige Orchestrierung. Mit Spannung gespickt ist die Geschichte ums Erwachsenwerden, um Selbstbestimmung und die nicht immer leichte Aufgabe, den eigenen Weg zu finden.

    Übrigens: Eines Tages wurde der amerikanische Schriftsteller Mark Twain gefragt, ob er Geschwister habe. Der humorige Mark Twain erwiderte: »Ich kann mich nicht genau erinnern.« – »Ist denn das Bild dort, das Ihnen so ähnlich sieht, nicht ein Bild Ihres Bruders?« – »Ach ja, das ist William, der arme Bill, wie man ihn nannte«, bestätigte Twain. »Ist er denn tot?« – »Gewiss, oder vielmehr, ich nehme es an. Wir waren nämlich Zwillinge, der verstorbene Bill und ich. Kaum zwei Wochen alt, vertauschte man uns im Bade. Einer von uns beiden ist dann gestorben, aber wir wissen nicht, wer es war.«

  • So 03.07. 19.00 Uhr
    3 Musketiere Schlosshof, Schloss Sondershausen

    Frankreich im 17. Jahrhundert zur Zeit Ludwigs XIII.: Der junge D’Artagnan macht sich aus seiner südfranzösischen Heimat auf nach Paris, um sich wie einst sein Vater den Musketieren, der Leibgarde des Königs, anzuschließen. Dort angekommen, entwickelt sich eine Freundschaft zu den drei Musketieren Aramis, Athos und Porthos.
    Vor dem Hintergrund eines drohenden Krieges zwischen England und Frankreich gerät D’Artagnan mit den Freunden in die intriganten Machenschaften von Kardinal Richelieu, derentwegen er den Tod seiner großen Liebe Constance betrauern muss. Ob es den Freunden dennoch gelingt, Richelieu dingfest zu machen?
    Die Vorlage für die spannende Geschichte um Freundschaft, Macht, Intrigen und leidenschaftliche Liebe bot der gleichnamige Roman von Alexandre Dumas, der im Jahr 1844 als Fortsetzungsroman in einer französischen Zeitschrift erschien. Die beiden Brüder Rob und Ferdi Bolland, die in den 1980er Jahren bereits als Komponisten für Falco (»Rock Me Amadeus«) Erfolge gefeiert hatten, schrieben für das 2003 in den Niederlanden uraufgeführte Musical eine ebenso rockige wie gefühlvolle, balladenhafte Musik, die mitreißt und unter die Haut geht.

    Übrigens: Jahrhundertelang stellten ganze Kerle ihre Ehre im Zweikampf wieder her, in Frankreich war er seit der Wende zum 17. Jahrhundert eine regelrechte Modeerscheinung. Noch 200 Jahre später fochten rund 25 Prozent der Adligen mindestens ein Mal im Leben ein Duell aus. Gesetzliche Verbote stießen nicht selten auf Widerspruch. Eines der letzten Fechtduelle gab es im Jahr 1967, als zwei französische Parlamentsabgeordnete vor Fotografen und einem Kamerateam bis aufs Blut um ihre Ehre kämpften.

  • Fr 08.07. 20.00 Uhr
    Premiere:
    Così fan tutte
    Schlosshof, Schloss Sondershausen

    »Così fan tutte« – »so machen es alle«: Das behauptet Don Alfonso, der Freund von Guglielmo und Ferrando. Er will ihnen beweisen, dass auch ihre Verlobten Fiordiligi und Dorabella keine Ausnahme von der Regel und wie alle Frauen untreu sind. So lassen sich die verliebten Männer, der Treue ihrer jeweiligen Frauen sicher, auf das Spiel ein, in dem sie beide verkleidet um die Partnerin des Freundes werben. Fiordiligi und Dorabella zeigen sich zunächst standhaft, doch gelingt es Don Alfonso schließlich mit Hilfe der gewitzten Des-pina, dass sich die falschen Paare finden. Bevor Schlimmeres geschieht, leitet er eine Versöhnung ein. Gleichwohl ist am Ende nicht alles wie zuvor.
    Was in dieser »Schule der Liebenden« (»La scuola degli amanti«), wie es im Untertitel dieser letzten gemeinsamen Oper von Mozart und seinem kongenialen Librettisten da Ponte heißt, als Spiel erscheint, ist nichts weniger als eine Parabel über die Liebe und ihre Verletzbarkeit, über menschliche Beziehungen und ihre Veränderungen. Zu da Pontes tiefsinnigem Libretto, das auf zahlreiche Bildungstraditionen seiner Zeit Bezug nimmt, schrieb Mozart eine Musik, die dem seelischen Erleben der Protagonisten, ihrer Hingabe und Leidenschaft, ihren Zweifeln und Abgründen, in ergreifender Weise Ausdruck verleiht und dabei immer eine einnehmende Leichtigkeit bewahrt.

    Übrigens: Eine Anekdote erzählt, dass Mozart die erste Sängerin der Fiordiligi nicht mochte, denn sie hatte die Angewohnheit, bei tiefen Noten das Kinn stark zu senken und bei hohen zu heben. Mozart strich diese ihm unangenehme Eigenart dennoch augenzwinkernd heraus, indem er für sie in der berühmten »Felsenarie« (»Come scoglio«) hohe und tiefe Töne in raschem Wechsel einbaute. 

  • Sa 09.07. 15.00 Uhr
    Die Zwillingsbrüder Theaterwiese, Schloss Sondershausen

    Lieschen ist todunglücklich: Gerade ist sie volljährig geworden und will sich nun endlich mit ihrem Liebsten, dem jungen Anton verloben. Da kommt ihr ein alter Freund des Vaters in die Quere, der durch eine frühere Vereinbarung mit dem Vater einen Anspruch auf sie hat und sie nun heiraten will. Nach etlichen Herzensnöten und der Rückkehr eines vermisst geglaubten Zwillingsbruders nimmt die Geschichte dann aber doch noch ein gutes Ende.
    Franz Schubert schrieb dieses heitere Singspiel im Alter von 23 Jahren, acht Jahre vor seinem frühen Tod. Noch heute beeindruckt es durch seine plastische musikalische Sprache, durch schöne Melodien und eine farbige Orchestrierung. Mit Spannung gespickt ist die Geschichte ums Erwachsenwerden, um Selbstbestimmung und die nicht immer leichte Aufgabe, den eigenen Weg zu finden.

    Übrigens: Eines Tages wurde der amerikanische Schriftsteller Mark Twain gefragt, ob er Geschwister habe. Der humorige Mark Twain erwiderte: »Ich kann mich nicht genau erinnern.« – »Ist denn das Bild dort, das Ihnen so ähnlich sieht, nicht ein Bild Ihres Bruders?« – »Ach ja, das ist William, der arme Bill, wie man ihn nannte«, bestätigte Twain. »Ist er denn tot?« – »Gewiss, oder vielmehr, ich nehme es an. Wir waren nämlich Zwillinge, der verstorbene Bill und ich. Kaum zwei Wochen alt, vertauschte man uns im Bade. Einer von uns beiden ist dann gestorben, aber wir wissen nicht, wer es war.«

  • Sa 09.07. 20.00 Uhr
    3 Musketiere Schlosshof, Schloss Sondershausen

    Frankreich im 17. Jahrhundert zur Zeit Ludwigs XIII.: Der junge D’Artagnan macht sich aus seiner südfranzösischen Heimat auf nach Paris, um sich wie einst sein Vater den Musketieren, der Leibgarde des Königs, anzuschließen. Dort angekommen, entwickelt sich eine Freundschaft zu den drei Musketieren Aramis, Athos und Porthos.
    Vor dem Hintergrund eines drohenden Krieges zwischen England und Frankreich gerät D’Artagnan mit den Freunden in die intriganten Machenschaften von Kardinal Richelieu, derentwegen er den Tod seiner großen Liebe Constance betrauern muss. Ob es den Freunden dennoch gelingt, Richelieu dingfest zu machen?
    Die Vorlage für die spannende Geschichte um Freundschaft, Macht, Intrigen und leidenschaftliche Liebe bot der gleichnamige Roman von Alexandre Dumas, der im Jahr 1844 als Fortsetzungsroman in einer französischen Zeitschrift erschien. Die beiden Brüder Rob und Ferdi Bolland, die in den 1980er Jahren bereits als Komponisten für Falco (»Rock Me Amadeus«) Erfolge gefeiert hatten, schrieben für das 2003 in den Niederlanden uraufgeführte Musical eine ebenso rockige wie gefühlvolle, balladenhafte Musik, die mitreißt und unter die Haut geht.

    Übrigens: Jahrhundertelang stellten ganze Kerle ihre Ehre im Zweikampf wieder her, in Frankreich war er seit der Wende zum 17. Jahrhundert eine regelrechte Modeerscheinung. Noch 200 Jahre später fochten rund 25 Prozent der Adligen mindestens ein Mal im Leben ein Duell aus. Gesetzliche Verbote stießen nicht selten auf Widerspruch. Eines der letzten Fechtduelle gab es im Jahr 1967, als zwei französische Parlamentsabgeordnete vor Fotografen und einem Kamerateam bis aufs Blut um ihre Ehre kämpften.

  • So 10.07. 18.00 Uhr
    Così fan tutte Schlosshof, Schloss Sondershausen

    »Così fan tutte« – »so machen es alle«: Das behauptet Don Alfonso, der Freund von Guglielmo und Ferrando. Er will ihnen beweisen, dass auch ihre Verlobten Fiordiligi und Dorabella keine Ausnahme von der Regel und wie alle Frauen untreu sind. So lassen sich die verliebten Männer, der Treue ihrer jeweiligen Frauen sicher, auf das Spiel ein, in dem sie beide verkleidet um die Partnerin des Freundes werben. Fiordiligi und Dorabella zeigen sich zunächst standhaft, doch gelingt es Don Alfonso schließlich mit Hilfe der gewitzten Des-pina, dass sich die falschen Paare finden. Bevor Schlimmeres geschieht, leitet er eine Versöhnung ein. Gleichwohl ist am Ende nicht alles wie zuvor.
    Was in dieser »Schule der Liebenden« (»La scuola degli amanti«), wie es im Untertitel dieser letzten gemeinsamen Oper von Mozart und seinem kongenialen Librettisten da Ponte heißt, als Spiel erscheint, ist nichts weniger als eine Parabel über die Liebe und ihre Verletzbarkeit, über menschliche Beziehungen und ihre Veränderungen. Zu da Pontes tiefsinnigem Libretto, das auf zahlreiche Bildungstraditionen seiner Zeit Bezug nimmt, schrieb Mozart eine Musik, die dem seelischen Erleben der Protagonisten, ihrer Hingabe und Leidenschaft, ihren Zweifeln und Abgründen, in ergreifender Weise Ausdruck verleiht und dabei immer eine einnehmende Leichtigkeit bewahrt.

    Übrigens: Eine Anekdote erzählt, dass Mozart die erste Sängerin der Fiordiligi nicht mochte, denn sie hatte die Angewohnheit, bei tiefen Noten das Kinn stark zu senken und bei hohen zu heben. Mozart strich diese ihm unangenehme Eigenart dennoch augenzwinkernd heraus, indem er für sie in der berühmten »Felsenarie« (»Come scoglio«) hohe und tiefe Töne in raschem Wechsel einbaute. 

  • Mi 13.07. 20.00 Uhr
    3 Musketiere Schlosshof, Schloss Sondershausen

    Frankreich im 17. Jahrhundert zur Zeit Ludwigs XIII.: Der junge D’Artagnan macht sich aus seiner südfranzösischen Heimat auf nach Paris, um sich wie einst sein Vater den Musketieren, der Leibgarde des Königs, anzuschließen. Dort angekommen, entwickelt sich eine Freundschaft zu den drei Musketieren Aramis, Athos und Porthos.
    Vor dem Hintergrund eines drohenden Krieges zwischen England und Frankreich gerät D’Artagnan mit den Freunden in die intriganten Machenschaften von Kardinal Richelieu, derentwegen er den Tod seiner großen Liebe Constance betrauern muss. Ob es den Freunden dennoch gelingt, Richelieu dingfest zu machen?
    Die Vorlage für die spannende Geschichte um Freundschaft, Macht, Intrigen und leidenschaftliche Liebe bot der gleichnamige Roman von Alexandre Dumas, der im Jahr 1844 als Fortsetzungsroman in einer französischen Zeitschrift erschien. Die beiden Brüder Rob und Ferdi Bolland, die in den 1980er Jahren bereits als Komponisten für Falco (»Rock Me Amadeus«) Erfolge gefeiert hatten, schrieben für das 2003 in den Niederlanden uraufgeführte Musical eine ebenso rockige wie gefühlvolle, balladenhafte Musik, die mitreißt und unter die Haut geht.

    Übrigens: Jahrhundertelang stellten ganze Kerle ihre Ehre im Zweikampf wieder her, in Frankreich war er seit der Wende zum 17. Jahrhundert eine regelrechte Modeerscheinung. Noch 200 Jahre später fochten rund 25 Prozent der Adligen mindestens ein Mal im Leben ein Duell aus. Gesetzliche Verbote stießen nicht selten auf Widerspruch. Eines der letzten Fechtduelle gab es im Jahr 1967, als zwei französische Parlamentsabgeordnete vor Fotografen und einem Kamerateam bis aufs Blut um ihre Ehre kämpften.

  • Do 14.07. 20.00 Uhr
    3 Musketiere Schlosshof, Schloss Sondershausen

    Frankreich im 17. Jahrhundert zur Zeit Ludwigs XIII.: Der junge D’Artagnan macht sich aus seiner südfranzösischen Heimat auf nach Paris, um sich wie einst sein Vater den Musketieren, der Leibgarde des Königs, anzuschließen. Dort angekommen, entwickelt sich eine Freundschaft zu den drei Musketieren Aramis, Athos und Porthos.
    Vor dem Hintergrund eines drohenden Krieges zwischen England und Frankreich gerät D’Artagnan mit den Freunden in die intriganten Machenschaften von Kardinal Richelieu, derentwegen er den Tod seiner großen Liebe Constance betrauern muss. Ob es den Freunden dennoch gelingt, Richelieu dingfest zu machen?
    Die Vorlage für die spannende Geschichte um Freundschaft, Macht, Intrigen und leidenschaftliche Liebe bot der gleichnamige Roman von Alexandre Dumas, der im Jahr 1844 als Fortsetzungsroman in einer französischen Zeitschrift erschien. Die beiden Brüder Rob und Ferdi Bolland, die in den 1980er Jahren bereits als Komponisten für Falco (»Rock Me Amadeus«) Erfolge gefeiert hatten, schrieben für das 2003 in den Niederlanden uraufgeführte Musical eine ebenso rockige wie gefühlvolle, balladenhafte Musik, die mitreißt und unter die Haut geht.

    Übrigens: Jahrhundertelang stellten ganze Kerle ihre Ehre im Zweikampf wieder her, in Frankreich war er seit der Wende zum 17. Jahrhundert eine regelrechte Modeerscheinung. Noch 200 Jahre später fochten rund 25 Prozent der Adligen mindestens ein Mal im Leben ein Duell aus. Gesetzliche Verbote stießen nicht selten auf Widerspruch. Eines der letzten Fechtduelle gab es im Jahr 1967, als zwei französische Parlamentsabgeordnete vor Fotografen und einem Kamerateam bis aufs Blut um ihre Ehre kämpften.

  • Fr 15.07. 20.00 Uhr
    Così fan tutte Schlosshof, Schloss Sondershausen

    »Così fan tutte« – »so machen es alle«: Das behauptet Don Alfonso, der Freund von Guglielmo und Ferrando. Er will ihnen beweisen, dass auch ihre Verlobten Fiordiligi und Dorabella keine Ausnahme von der Regel und wie alle Frauen untreu sind. So lassen sich die verliebten Männer, der Treue ihrer jeweiligen Frauen sicher, auf das Spiel ein, in dem sie beide verkleidet um die Partnerin des Freundes werben. Fiordiligi und Dorabella zeigen sich zunächst standhaft, doch gelingt es Don Alfonso schließlich mit Hilfe der gewitzten Des-pina, dass sich die falschen Paare finden. Bevor Schlimmeres geschieht, leitet er eine Versöhnung ein. Gleichwohl ist am Ende nicht alles wie zuvor.
    Was in dieser »Schule der Liebenden« (»La scuola degli amanti«), wie es im Untertitel dieser letzten gemeinsamen Oper von Mozart und seinem kongenialen Librettisten da Ponte heißt, als Spiel erscheint, ist nichts weniger als eine Parabel über die Liebe und ihre Verletzbarkeit, über menschliche Beziehungen und ihre Veränderungen. Zu da Pontes tiefsinnigem Libretto, das auf zahlreiche Bildungstraditionen seiner Zeit Bezug nimmt, schrieb Mozart eine Musik, die dem seelischen Erleben der Protagonisten, ihrer Hingabe und Leidenschaft, ihren Zweifeln und Abgründen, in ergreifender Weise Ausdruck verleiht und dabei immer eine einnehmende Leichtigkeit bewahrt.

    Übrigens: Eine Anekdote erzählt, dass Mozart die erste Sängerin der Fiordiligi nicht mochte, denn sie hatte die Angewohnheit, bei tiefen Noten das Kinn stark zu senken und bei hohen zu heben. Mozart strich diese ihm unangenehme Eigenart dennoch augenzwinkernd heraus, indem er für sie in der berühmten »Felsenarie« (»Come scoglio«) hohe und tiefe Töne in raschem Wechsel einbaute. 

  • Sa 16.07. 15.00 Uhr
    Die Zwillingsbrüder Theaterwiese, Schloss Sondershausen

    Lieschen ist todunglücklich: Gerade ist sie volljährig geworden und will sich nun endlich mit ihrem Liebsten, dem jungen Anton verloben. Da kommt ihr ein alter Freund des Vaters in die Quere, der durch eine frühere Vereinbarung mit dem Vater einen Anspruch auf sie hat und sie nun heiraten will. Nach etlichen Herzensnöten und der Rückkehr eines vermisst geglaubten Zwillingsbruders nimmt die Geschichte dann aber doch noch ein gutes Ende.
    Franz Schubert schrieb dieses heitere Singspiel im Alter von 23 Jahren, acht Jahre vor seinem frühen Tod. Noch heute beeindruckt es durch seine plastische musikalische Sprache, durch schöne Melodien und eine farbige Orchestrierung. Mit Spannung gespickt ist die Geschichte ums Erwachsenwerden, um Selbstbestimmung und die nicht immer leichte Aufgabe, den eigenen Weg zu finden.

    Übrigens: Eines Tages wurde der amerikanische Schriftsteller Mark Twain gefragt, ob er Geschwister habe. Der humorige Mark Twain erwiderte: »Ich kann mich nicht genau erinnern.« – »Ist denn das Bild dort, das Ihnen so ähnlich sieht, nicht ein Bild Ihres Bruders?« – »Ach ja, das ist William, der arme Bill, wie man ihn nannte«, bestätigte Twain. »Ist er denn tot?« – »Gewiss, oder vielmehr, ich nehme es an. Wir waren nämlich Zwillinge, der verstorbene Bill und ich. Kaum zwei Wochen alt, vertauschte man uns im Bade. Einer von uns beiden ist dann gestorben, aber wir wissen nicht, wer es war.«

  • Sa 16.07. 20.00 Uhr
    3 Musketiere Schlosshof, Schloss Sondershausen

    Frankreich im 17. Jahrhundert zur Zeit Ludwigs XIII.: Der junge D’Artagnan macht sich aus seiner südfranzösischen Heimat auf nach Paris, um sich wie einst sein Vater den Musketieren, der Leibgarde des Königs, anzuschließen. Dort angekommen, entwickelt sich eine Freundschaft zu den drei Musketieren Aramis, Athos und Porthos.
    Vor dem Hintergrund eines drohenden Krieges zwischen England und Frankreich gerät D’Artagnan mit den Freunden in die intriganten Machenschaften von Kardinal Richelieu, derentwegen er den Tod seiner großen Liebe Constance betrauern muss. Ob es den Freunden dennoch gelingt, Richelieu dingfest zu machen?
    Die Vorlage für die spannende Geschichte um Freundschaft, Macht, Intrigen und leidenschaftliche Liebe bot der gleichnamige Roman von Alexandre Dumas, der im Jahr 1844 als Fortsetzungsroman in einer französischen Zeitschrift erschien. Die beiden Brüder Rob und Ferdi Bolland, die in den 1980er Jahren bereits als Komponisten für Falco (»Rock Me Amadeus«) Erfolge gefeiert hatten, schrieben für das 2003 in den Niederlanden uraufgeführte Musical eine ebenso rockige wie gefühlvolle, balladenhafte Musik, die mitreißt und unter die Haut geht.

    Übrigens: Jahrhundertelang stellten ganze Kerle ihre Ehre im Zweikampf wieder her, in Frankreich war er seit der Wende zum 17. Jahrhundert eine regelrechte Modeerscheinung. Noch 200 Jahre später fochten rund 25 Prozent der Adligen mindestens ein Mal im Leben ein Duell aus. Gesetzliche Verbote stießen nicht selten auf Widerspruch. Eines der letzten Fechtduelle gab es im Jahr 1967, als zwei französische Parlamentsabgeordnete vor Fotografen und einem Kamerateam bis aufs Blut um ihre Ehre kämpften.

  • So 17.07. 15.00 Uhr
    Die Zwillingsbrüder Theaterwiese, Schloss Sondershausen

    Lieschen ist todunglücklich: Gerade ist sie volljährig geworden und will sich nun endlich mit ihrem Liebsten, dem jungen Anton verloben. Da kommt ihr ein alter Freund des Vaters in die Quere, der durch eine frühere Vereinbarung mit dem Vater einen Anspruch auf sie hat und sie nun heiraten will. Nach etlichen Herzensnöten und der Rückkehr eines vermisst geglaubten Zwillingsbruders nimmt die Geschichte dann aber doch noch ein gutes Ende.
    Franz Schubert schrieb dieses heitere Singspiel im Alter von 23 Jahren, acht Jahre vor seinem frühen Tod. Noch heute beeindruckt es durch seine plastische musikalische Sprache, durch schöne Melodien und eine farbige Orchestrierung. Mit Spannung gespickt ist die Geschichte ums Erwachsenwerden, um Selbstbestimmung und die nicht immer leichte Aufgabe, den eigenen Weg zu finden.

    Übrigens: Eines Tages wurde der amerikanische Schriftsteller Mark Twain gefragt, ob er Geschwister habe. Der humorige Mark Twain erwiderte: »Ich kann mich nicht genau erinnern.« – »Ist denn das Bild dort, das Ihnen so ähnlich sieht, nicht ein Bild Ihres Bruders?« – »Ach ja, das ist William, der arme Bill, wie man ihn nannte«, bestätigte Twain. »Ist er denn tot?« – »Gewiss, oder vielmehr, ich nehme es an. Wir waren nämlich Zwillinge, der verstorbene Bill und ich. Kaum zwei Wochen alt, vertauschte man uns im Bade. Einer von uns beiden ist dann gestorben, aber wir wissen nicht, wer es war.«

  • So 17.07. 18.00 Uhr
    Così fan tutte Schlosshof, Schloss Sondershausen

    »Così fan tutte« – »so machen es alle«: Das behauptet Don Alfonso, der Freund von Guglielmo und Ferrando. Er will ihnen beweisen, dass auch ihre Verlobten Fiordiligi und Dorabella keine Ausnahme von der Regel und wie alle Frauen untreu sind. So lassen sich die verliebten Männer, der Treue ihrer jeweiligen Frauen sicher, auf das Spiel ein, in dem sie beide verkleidet um die Partnerin des Freundes werben. Fiordiligi und Dorabella zeigen sich zunächst standhaft, doch gelingt es Don Alfonso schließlich mit Hilfe der gewitzten Des-pina, dass sich die falschen Paare finden. Bevor Schlimmeres geschieht, leitet er eine Versöhnung ein. Gleichwohl ist am Ende nicht alles wie zuvor.
    Was in dieser »Schule der Liebenden« (»La scuola degli amanti«), wie es im Untertitel dieser letzten gemeinsamen Oper von Mozart und seinem kongenialen Librettisten da Ponte heißt, als Spiel erscheint, ist nichts weniger als eine Parabel über die Liebe und ihre Verletzbarkeit, über menschliche Beziehungen und ihre Veränderungen. Zu da Pontes tiefsinnigem Libretto, das auf zahlreiche Bildungstraditionen seiner Zeit Bezug nimmt, schrieb Mozart eine Musik, die dem seelischen Erleben der Protagonisten, ihrer Hingabe und Leidenschaft, ihren Zweifeln und Abgründen, in ergreifender Weise Ausdruck verleiht und dabei immer eine einnehmende Leichtigkeit bewahrt.

    Übrigens: Eine Anekdote erzählt, dass Mozart die erste Sängerin der Fiordiligi nicht mochte, denn sie hatte die Angewohnheit, bei tiefen Noten das Kinn stark zu senken und bei hohen zu heben. Mozart strich diese ihm unangenehme Eigenart dennoch augenzwinkernd heraus, indem er für sie in der berühmten »Felsenarie« (»Come scoglio«) hohe und tiefe Töne in raschem Wechsel einbaute. 

  • Mi 20.07. 20.00 Uhr
    3 Musketiere Schlosshof, Schloss Sondershausen

    Frankreich im 17. Jahrhundert zur Zeit Ludwigs XIII.: Der junge D’Artagnan macht sich aus seiner südfranzösischen Heimat auf nach Paris, um sich wie einst sein Vater den Musketieren, der Leibgarde des Königs, anzuschließen. Dort angekommen, entwickelt sich eine Freundschaft zu den drei Musketieren Aramis, Athos und Porthos.
    Vor dem Hintergrund eines drohenden Krieges zwischen England und Frankreich gerät D’Artagnan mit den Freunden in die intriganten Machenschaften von Kardinal Richelieu, derentwegen er den Tod seiner großen Liebe Constance betrauern muss. Ob es den Freunden dennoch gelingt, Richelieu dingfest zu machen?
    Die Vorlage für die spannende Geschichte um Freundschaft, Macht, Intrigen und leidenschaftliche Liebe bot der gleichnamige Roman von Alexandre Dumas, der im Jahr 1844 als Fortsetzungsroman in einer französischen Zeitschrift erschien. Die beiden Brüder Rob und Ferdi Bolland, die in den 1980er Jahren bereits als Komponisten für Falco (»Rock Me Amadeus«) Erfolge gefeiert hatten, schrieben für das 2003 in den Niederlanden uraufgeführte Musical eine ebenso rockige wie gefühlvolle, balladenhafte Musik, die mitreißt und unter die Haut geht.

    Übrigens: Jahrhundertelang stellten ganze Kerle ihre Ehre im Zweikampf wieder her, in Frankreich war er seit der Wende zum 17. Jahrhundert eine regelrechte Modeerscheinung. Noch 200 Jahre später fochten rund 25 Prozent der Adligen mindestens ein Mal im Leben ein Duell aus. Gesetzliche Verbote stießen nicht selten auf Widerspruch. Eines der letzten Fechtduelle gab es im Jahr 1967, als zwei französische Parlamentsabgeordnete vor Fotografen und einem Kamerateam bis aufs Blut um ihre Ehre kämpften.

  • Do 21.07. 20.00 Uhr
    3 Musketiere Schlosshof, Schloss Sondershausen

    Frankreich im 17. Jahrhundert zur Zeit Ludwigs XIII.: Der junge D’Artagnan macht sich aus seiner südfranzösischen Heimat auf nach Paris, um sich wie einst sein Vater den Musketieren, der Leibgarde des Königs, anzuschließen. Dort angekommen, entwickelt sich eine Freundschaft zu den drei Musketieren Aramis, Athos und Porthos.
    Vor dem Hintergrund eines drohenden Krieges zwischen England und Frankreich gerät D’Artagnan mit den Freunden in die intriganten Machenschaften von Kardinal Richelieu, derentwegen er den Tod seiner großen Liebe Constance betrauern muss. Ob es den Freunden dennoch gelingt, Richelieu dingfest zu machen?
    Die Vorlage für die spannende Geschichte um Freundschaft, Macht, Intrigen und leidenschaftliche Liebe bot der gleichnamige Roman von Alexandre Dumas, der im Jahr 1844 als Fortsetzungsroman in einer französischen Zeitschrift erschien. Die beiden Brüder Rob und Ferdi Bolland, die in den 1980er Jahren bereits als Komponisten für Falco (»Rock Me Amadeus«) Erfolge gefeiert hatten, schrieben für das 2003 in den Niederlanden uraufgeführte Musical eine ebenso rockige wie gefühlvolle, balladenhafte Musik, die mitreißt und unter die Haut geht.

    Übrigens: Jahrhundertelang stellten ganze Kerle ihre Ehre im Zweikampf wieder her, in Frankreich war er seit der Wende zum 17. Jahrhundert eine regelrechte Modeerscheinung. Noch 200 Jahre später fochten rund 25 Prozent der Adligen mindestens ein Mal im Leben ein Duell aus. Gesetzliche Verbote stießen nicht selten auf Widerspruch. Eines der letzten Fechtduelle gab es im Jahr 1967, als zwei französische Parlamentsabgeordnete vor Fotografen und einem Kamerateam bis aufs Blut um ihre Ehre kämpften.

  • Fr 22.07. 20.00 Uhr
    Così fan tutte Schlosshof, Schloss Sondershausen

    »Così fan tutte« – »so machen es alle«: Das behauptet Don Alfonso, der Freund von Guglielmo und Ferrando. Er will ihnen beweisen, dass auch ihre Verlobten Fiordiligi und Dorabella keine Ausnahme von der Regel und wie alle Frauen untreu sind. So lassen sich die verliebten Männer, der Treue ihrer jeweiligen Frauen sicher, auf das Spiel ein, in dem sie beide verkleidet um die Partnerin des Freundes werben. Fiordiligi und Dorabella zeigen sich zunächst standhaft, doch gelingt es Don Alfonso schließlich mit Hilfe der gewitzten Des-pina, dass sich die falschen Paare finden. Bevor Schlimmeres geschieht, leitet er eine Versöhnung ein. Gleichwohl ist am Ende nicht alles wie zuvor.
    Was in dieser »Schule der Liebenden« (»La scuola degli amanti«), wie es im Untertitel dieser letzten gemeinsamen Oper von Mozart und seinem kongenialen Librettisten da Ponte heißt, als Spiel erscheint, ist nichts weniger als eine Parabel über die Liebe und ihre Verletzbarkeit, über menschliche Beziehungen und ihre Veränderungen. Zu da Pontes tiefsinnigem Libretto, das auf zahlreiche Bildungstraditionen seiner Zeit Bezug nimmt, schrieb Mozart eine Musik, die dem seelischen Erleben der Protagonisten, ihrer Hingabe und Leidenschaft, ihren Zweifeln und Abgründen, in ergreifender Weise Ausdruck verleiht und dabei immer eine einnehmende Leichtigkeit bewahrt.

    Übrigens: Eine Anekdote erzählt, dass Mozart die erste Sängerin der Fiordiligi nicht mochte, denn sie hatte die Angewohnheit, bei tiefen Noten das Kinn stark zu senken und bei hohen zu heben. Mozart strich diese ihm unangenehme Eigenart dennoch augenzwinkernd heraus, indem er für sie in der berühmten »Felsenarie« (»Come scoglio«) hohe und tiefe Töne in raschem Wechsel einbaute. 

  • Sa 23.07. 15.00 Uhr
    Die Zwillingsbrüder Theaterwiese, Schloss Sondershausen

    Lieschen ist todunglücklich: Gerade ist sie volljährig geworden und will sich nun endlich mit ihrem Liebsten, dem jungen Anton verloben. Da kommt ihr ein alter Freund des Vaters in die Quere, der durch eine frühere Vereinbarung mit dem Vater einen Anspruch auf sie hat und sie nun heiraten will. Nach etlichen Herzensnöten und der Rückkehr eines vermisst geglaubten Zwillingsbruders nimmt die Geschichte dann aber doch noch ein gutes Ende.
    Franz Schubert schrieb dieses heitere Singspiel im Alter von 23 Jahren, acht Jahre vor seinem frühen Tod. Noch heute beeindruckt es durch seine plastische musikalische Sprache, durch schöne Melodien und eine farbige Orchestrierung. Mit Spannung gespickt ist die Geschichte ums Erwachsenwerden, um Selbstbestimmung und die nicht immer leichte Aufgabe, den eigenen Weg zu finden.

    Übrigens: Eines Tages wurde der amerikanische Schriftsteller Mark Twain gefragt, ob er Geschwister habe. Der humorige Mark Twain erwiderte: »Ich kann mich nicht genau erinnern.« – »Ist denn das Bild dort, das Ihnen so ähnlich sieht, nicht ein Bild Ihres Bruders?« – »Ach ja, das ist William, der arme Bill, wie man ihn nannte«, bestätigte Twain. »Ist er denn tot?« – »Gewiss, oder vielmehr, ich nehme es an. Wir waren nämlich Zwillinge, der verstorbene Bill und ich. Kaum zwei Wochen alt, vertauschte man uns im Bade. Einer von uns beiden ist dann gestorben, aber wir wissen nicht, wer es war.«

  • Sa 23.07. 20.00 Uhr
    3 Musketiere Schlosshof, Schloss Sondershausen

    Frankreich im 17. Jahrhundert zur Zeit Ludwigs XIII.: Der junge D’Artagnan macht sich aus seiner südfranzösischen Heimat auf nach Paris, um sich wie einst sein Vater den Musketieren, der Leibgarde des Königs, anzuschließen. Dort angekommen, entwickelt sich eine Freundschaft zu den drei Musketieren Aramis, Athos und Porthos.
    Vor dem Hintergrund eines drohenden Krieges zwischen England und Frankreich gerät D’Artagnan mit den Freunden in die intriganten Machenschaften von Kardinal Richelieu, derentwegen er den Tod seiner großen Liebe Constance betrauern muss. Ob es den Freunden dennoch gelingt, Richelieu dingfest zu machen?
    Die Vorlage für die spannende Geschichte um Freundschaft, Macht, Intrigen und leidenschaftliche Liebe bot der gleichnamige Roman von Alexandre Dumas, der im Jahr 1844 als Fortsetzungsroman in einer französischen Zeitschrift erschien. Die beiden Brüder Rob und Ferdi Bolland, die in den 1980er Jahren bereits als Komponisten für Falco (»Rock Me Amadeus«) Erfolge gefeiert hatten, schrieben für das 2003 in den Niederlanden uraufgeführte Musical eine ebenso rockige wie gefühlvolle, balladenhafte Musik, die mitreißt und unter die Haut geht.

    Übrigens: Jahrhundertelang stellten ganze Kerle ihre Ehre im Zweikampf wieder her, in Frankreich war er seit der Wende zum 17. Jahrhundert eine regelrechte Modeerscheinung. Noch 200 Jahre später fochten rund 25 Prozent der Adligen mindestens ein Mal im Leben ein Duell aus. Gesetzliche Verbote stießen nicht selten auf Widerspruch. Eines der letzten Fechtduelle gab es im Jahr 1967, als zwei französische Parlamentsabgeordnete vor Fotografen und einem Kamerateam bis aufs Blut um ihre Ehre kämpften.

  • So 24.07. 18.00 Uhr
    Così fan tutte Schlosshof, Schloss Sondershausen

    »Così fan tutte« – »so machen es alle«: Das behauptet Don Alfonso, der Freund von Guglielmo und Ferrando. Er will ihnen beweisen, dass auch ihre Verlobten Fiordiligi und Dorabella keine Ausnahme von der Regel und wie alle Frauen untreu sind. So lassen sich die verliebten Männer, der Treue ihrer jeweiligen Frauen sicher, auf das Spiel ein, in dem sie beide verkleidet um die Partnerin des Freundes werben. Fiordiligi und Dorabella zeigen sich zunächst standhaft, doch gelingt es Don Alfonso schließlich mit Hilfe der gewitzten Des-pina, dass sich die falschen Paare finden. Bevor Schlimmeres geschieht, leitet er eine Versöhnung ein. Gleichwohl ist am Ende nicht alles wie zuvor.
    Was in dieser »Schule der Liebenden« (»La scuola degli amanti«), wie es im Untertitel dieser letzten gemeinsamen Oper von Mozart und seinem kongenialen Librettisten da Ponte heißt, als Spiel erscheint, ist nichts weniger als eine Parabel über die Liebe und ihre Verletzbarkeit, über menschliche Beziehungen und ihre Veränderungen. Zu da Pontes tiefsinnigem Libretto, das auf zahlreiche Bildungstraditionen seiner Zeit Bezug nimmt, schrieb Mozart eine Musik, die dem seelischen Erleben der Protagonisten, ihrer Hingabe und Leidenschaft, ihren Zweifeln und Abgründen, in ergreifender Weise Ausdruck verleiht und dabei immer eine einnehmende Leichtigkeit bewahrt.

    Übrigens: Eine Anekdote erzählt, dass Mozart die erste Sängerin der Fiordiligi nicht mochte, denn sie hatte die Angewohnheit, bei tiefen Noten das Kinn stark zu senken und bei hohen zu heben. Mozart strich diese ihm unangenehme Eigenart dennoch augenzwinkernd heraus, indem er für sie in der berühmten »Felsenarie« (»Come scoglio«) hohe und tiefe Töne in raschem Wechsel einbaute.