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  • Sa 05.09. 18.00 Uhr
    1. Sinfoniekonzert Haus der Kunst, Sondershausen

    Vorwiegend heiter geht es in den Kompositionen der jugendlichen Helden zu, die dieses Konzert bestreiten. Wolfgang Amadeus Mozart und Felix Mendelssohn Bartholdy waren beide frühreife Genies, und auch Joseph Martin Kraus stand ihnen wenig nach. Er ist nur viel unbekannter, weil Mozarts Sonne lange alle anderen überstrahlte. Mendelssohn zählte erst 14 Jahre, als er seine 10. Streichersinfonie schrieb. Die Streichersinfonien sind zwar auch Übungswerke auf dem Weg zur Meisterschaft, aber gleichzeitig schon erstaunlich reif. Kraus und Mozart waren Zeitgenossen mit nahezu gleichen Lebensdaten. Kraus bekam zwar wegen seines Wirkungsortes den Beinamen „schwedischer Mozart“, musikalisch führt der Vergleich mit Mozart aber eher in die Irre, denn Kraus blieb mehr dem Sturm und Drang verbunden. Die Qualität seiner Sinfonie D-Dur ist auch daran ablesbar, dass sie zur Zeit seiner vierjährigen Europareise in Paris ohne sein Wissen als Sinfonie von Haydn gefeiert wurde.


    Mozarts A-Dur Sinfonie KV 201 bildet mit KV 202 einen vorläufigen Höhepunkt in seinem Sinfonieschaffen. Ihre legendäre Leichtigkeit zeigte sich schon bei der Niederschrift, die Mozart, fast ohne Korrekturen zu benötigen, im April 1774 erledigte. Mozart war 18 Jahre alt, bereits ein anerkannter Komponist und Musiker und trotzdem noch ein jugendlicher Held.

    Alternativer Theaterpreis
    Normalerweise verleiht der Förderverein Theater Nordhausen e. V. alljährlich in der die Spielzeit eröffnenden Operngala den mit Spannung erwarteten Theaterpreis, mit dem besondere künstlerische Verdienste um das Theater ausgezeichnet werden. Corona-bedingt kann jedoch die Operngala erstmal nicht stattfinden. Trotz der außergewöhnlichen Situation wollte der Theaterförderverein von dieser glanzvollen Tradition nicht komplett abrücken. Inspiriert von dem Alternativspielplan der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH für die Monate September und Oktober wird so im Rahmen des 1. Sinfoniekonzertes am 6. September 2020 um 20.00 Uhr der alternative Theaterpreis verliehen. Er geht an Andreas West. Obwohl er im eigentlichen Sinne kein Künstler ist, hat sich der versierte Sprengmeister u. a. bei der Entschärfung der Bomben, die während der Grabungsarbeiten hinter dem Theater gefunden wurden, verdient gemacht. Mit diesem Preis soll er eine Anerkennung erfahren, die ihm nicht nur aus dem Theaterumfeld entgegengebracht wird, sondern auch gesamtgesellschaftlich zu verstehen ist.

  • Sa 05.09. 20.00 Uhr
    1. Sinfoniekonzert Haus der Kunst, Sondershausen

    Vorwiegend heiter geht es in den Kompositionen der jugendlichen Helden zu, die dieses Konzert bestreiten. Wolfgang Amadeus Mozart und Felix Mendelssohn Bartholdy waren beide frühreife Genies, und auch Joseph Martin Kraus stand ihnen wenig nach. Er ist nur viel unbekannter, weil Mozarts Sonne lange alle anderen überstrahlte. Mendelssohn zählte erst 14 Jahre, als er seine 10. Streichersinfonie schrieb. Die Streichersinfonien sind zwar auch Übungswerke auf dem Weg zur Meisterschaft, aber gleichzeitig schon erstaunlich reif. Kraus und Mozart waren Zeitgenossen mit nahezu gleichen Lebensdaten. Kraus bekam zwar wegen seines Wirkungsortes den Beinamen „schwedischer Mozart“, musikalisch führt der Vergleich mit Mozart aber eher in die Irre, denn Kraus blieb mehr dem Sturm und Drang verbunden. Die Qualität seiner Sinfonie D-Dur ist auch daran ablesbar, dass sie zur Zeit seiner vierjährigen Europareise in Paris ohne sein Wissen als Sinfonie von Haydn gefeiert wurde.


    Mozarts A-Dur Sinfonie KV 201 bildet mit KV 202 einen vorläufigen Höhepunkt in seinem Sinfonieschaffen. Ihre legendäre Leichtigkeit zeigte sich schon bei der Niederschrift, die Mozart, fast ohne Korrekturen zu benötigen, im April 1774 erledigte. Mozart war 18 Jahre alt, bereits ein anerkannter Komponist und Musiker und trotzdem noch ein jugendlicher Held.

    Alternativer Theaterpreis
    Normalerweise verleiht der Förderverein Theater Nordhausen e. V. alljährlich in der die Spielzeit eröffnenden Operngala den mit Spannung erwarteten Theaterpreis, mit dem besondere künstlerische Verdienste um das Theater ausgezeichnet werden. Corona-bedingt kann jedoch die Operngala erstmal nicht stattfinden. Trotz der außergewöhnlichen Situation wollte der Theaterförderverein von dieser glanzvollen Tradition nicht komplett abrücken. Inspiriert von dem Alternativspielplan der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH für die Monate September und Oktober wird so im Rahmen des 1. Sinfoniekonzertes am 6. September 2020 um 20.00 Uhr der alternative Theaterpreis verliehen. Er geht an Andreas West. Obwohl er im eigentlichen Sinne kein Künstler ist, hat sich der versierte Sprengmeister u. a. bei der Entschärfung der Bomben, die während der Grabungsarbeiten hinter dem Theater gefunden wurden, verdient gemacht. Mit diesem Preis soll er eine Anerkennung erfahren, die ihm nicht nur aus dem Theaterumfeld entgegengebracht wird, sondern auch gesamtgesellschaftlich zu verstehen ist.

  • So 13.09. 18.00 Uhr
    1. Kammerkonzert Cruciskirche, Sondershausen

    Die Kammermusik ist unser zweites Standbein in der hygienebedingten Konzertsaison. Gegenüber den Sinfoniekonzerten ist sie immer etwas Besonderes, denn sie bringt den einzelnen Musiker ins Zentrum, lässt sein Instrument erstrahlen. Die Musikerinnen und Musiker des Loh-Orchesters Sondershausen stellen sich in dieser Konzertreihe mit Werken namhafter Komponisten vor, bringen aber auch Unbekanntes, Unerhörtes und Neues aufs Programm. Seien Sie gespannt!

    Ein Blechbläserquintett ist das Kraftvollste, das man sich in der Kammermusik vorstellen kann! Wenn dann noch Schlagwerk hinzukommt, sind Abwechslungsreichtum und Spielfreude erst recht garantiert. Ein Blechbläserquintett des Loh-Orchesters wird gemeinsam mit einem Schlagwerker des Orchesters dem Publikum die unterhaltsamen Seiten der Blechbläser und Schlagwerker vorführen.

  • Sa 19.09. 18.00 Uhr
    2. Sinfoniekonzert Haus der Kunst, Sondershausen

    Erst nachdem Claude Debussy seinen Durchbruch mit der Oper „Pelleas et Melisande“ geschafft hatte, konnten sich auch andere seiner Werke durchsetzen, wie die „Petite Suite“ für Klavier zu vier Händen. Sie wurde in den verschiedensten Bearbeitungen eines von Debussys bekanntesten Werken. Vor allem die letzten beiden Sätze, „Menuet“ und „Ballet“, verbreiten ein tänzerisches Flair. Vorher herrschen eine typisch impressionistische Melancholie und zeitvergessenes Dahinschweben vor.
    Jean Sibeliusʼ „Valse triste“ op. 44 ist eine seiner bekanntesten Kompositionen. Auf den ersten Blick könnten die mit den Worten „Valse“ (Walzer, ein Ausdruck rauschender Lebensfreude) und „triste“ (Traurigkeit, Tristesse) assoziierten Inhalte kaum gegensätzlicher sein. Gerade dieser spannungsvolle Gegensatz von Freud und Leid macht aber diese Musik aus und zog sich auch durch Sibeliusʼ Leben. Den Walzer und die anderen drei Stücke unseres Programms entwickelte Sibelius aus dem musikalischen Material seiner Schauspielmusik „Kuolema“ („Tod“) zu Konzertstücken weiter, die seine Naturverbundenheit und Schwermut musikalisch transportieren, besonders auch in der traumgleichen „Szene mit Kranichen“.
    Dvořáks „Slawische Tänze“ trocknen dann die Tränen und versprühen pure Lebenslust. Der Komponist Andreas Tarkmann suchte sich aus den zwei Sammlungen, die Dvořák veröffentlichte, drei Tänze heraus und bearbeitete sie für Kammerorchester, wobei er den Charakter der Werke unterstreicht und sie trotzdem etwas leichter, luftiger daherkommen lässt.

  • Sa 19.09. 20.00 Uhr
    2. Sinfoniekonzert Haus der Kunst, Sondershausen

    Erst nachdem Claude Debussy seinen Durchbruch mit der Oper „Pelleas et Melisande“ geschafft hatte, konnten sich auch andere seiner Werke durchsetzen, wie die „Petite Suite“ für Klavier zu vier Händen. Sie wurde in den verschiedensten Bearbeitungen eines von Debussys bekanntesten Werken. Vor allem die letzten beiden Sätze, „Menuet“ und „Ballet“, verbreiten ein tänzerisches Flair. Vorher herrschen eine typisch impressionistische Melancholie und zeitvergessenes Dahinschweben vor.
    Jean Sibeliusʼ „Valse triste“ op. 44 ist eine seiner bekanntesten Kompositionen. Auf den ersten Blick könnten die mit den Worten „Valse“ (Walzer, ein Ausdruck rauschender Lebensfreude) und „triste“ (Traurigkeit, Tristesse) assoziierten Inhalte kaum gegensätzlicher sein. Gerade dieser spannungsvolle Gegensatz von Freud und Leid macht aber diese Musik aus und zog sich auch durch Sibeliusʼ Leben. Den Walzer und die anderen drei Stücke unseres Programms entwickelte Sibelius aus dem musikalischen Material seiner Schauspielmusik „Kuolema“ („Tod“) zu Konzertstücken weiter, die seine Naturverbundenheit und Schwermut musikalisch transportieren, besonders auch in der traumgleichen „Szene mit Kranichen“.
    Dvořáks „Slawische Tänze“ trocknen dann die Tränen und versprühen pure Lebenslust. Der Komponist Andreas Tarkmann suchte sich aus den zwei Sammlungen, die Dvořák veröffentlichte, drei Tänze heraus und bearbeitete sie für Kammerorchester, wobei er den Charakter der Werke unterstreicht und sie trotzdem etwas leichter, luftiger daherkommen lässt.

  • Sa 26.09. 18.00 Uhr
    2. Kammerkonzert Cruciskirche, Sondershausen

    Die Kammermusik ist unser zweites Standbein in der hygienebedingten Konzertsaison. Gegenüber den Sinfoniekonzerten ist sie immer etwas Besonderes, denn sie bringt den einzelnen Musiker ins Zentrum, lässt sein Instrument erstrahlen. Die Musikerinnen und Musiker des Loh-Orchesters Sondershausen stellen sich in dieser Konzertreihe mit Werken namhafter Komponisten vor, bringen aber auch Unbekanntes, Unerhörtes und Neues aufs Programm. Seien Sie gespannt!

    Die fürstliche Harmoniemusik war eine der Vorgängerinnen des Loh-Orchesters. Für diese besonders wohlklingende Bläsermusik komponierten die Klassiker, allen voran Mozart. Unser Konzert bekommt seine Exklusivität aber auch durch die einzigartige Möglichkeit, zwei ganz neue Kompositionen von Preisträgern des Sondershäuser Kompositionswettbewerbs kennenzulernen.

  • Sa 03.10. 18.00 Uhr
    3. Sinfoniekonzert Haus der Kunst, Sondershausen

    Die Komponistendynastie Bach ist legendär und einer der bekanntesten Verkaufsschlager in der internationalen Klassikszene. Johann Sebastian ist heute mit Abstand der Berühmteste, aber auch vier seiner Söhne wurden europaweit bekannte Komponisten. Johann Christoph Friedrich Bach, der „Bückeburger Bach“, war der dritte der vier, Johann Christian Bach, nach seinen Wirkungsorten, der „Mailänder“ oder „Londoner Bach“ genannt, der jüngste. Er wurde 1764/65 von der Familie Mozart auf deren Europareise in London besucht, musizierte dort gemeinsam mit Wolfgang Amadeus Mozart und gilt nicht zuletzt deswegen auch als „Vater“ der Wiener Klassik. Alle Bach-Söhne hatten natürlich die Leipziger Thomasschule und die Ausbildung bei ihrem Vater durchlaufen und trugen ihre Fähigkeiten dann in die Welt. Die Sinfonien der Bach-Söhne in unserem Programm zeigen Ausschnitte aus der Entwicklung der Sinfonie vor ihrer ausgeprägten klassischen Form.
    Johann Sebastian ist mit zwei Stücken vertreten, von denen das Oboe d’amore-Konzert eine besonders spannende Geschichte hat: Bach war nicht nur ein genialer Erfinder zahlloser Melodien, er hatte auch ein großes Kompositionspensum und war ein Meister im Wiederverwenden einmal zu Papier gebrachten Materials. So arbeitete er auch das ursprünglich wohl für Oboe geschriebene Konzert in A-Dur BWV 1055 zu einem Cembalo-Konzert um. Die originale Solo-Partie ist verloren und wurde von Musikwissenschaftlern rekonstruiert. Johann Sebastian Bachs dritte Orchestersuite ist ein farben- und abwechslungsreiches Werk. Der dreifache Trompetensatz mit Pauke erzeugt ein festliches Flair und schließt das berühmte „Air“, einen weltweiten Hit mit Ohrwurmqualitäten, ein.

     

  • Sa 03.10. 20.00 Uhr
    3. Sinfoniekonzert Haus der Kunst, Sondershausen

    Die Komponistendynastie Bach ist legendär und einer der bekanntesten Verkaufsschlager in der internationalen Klassikszene. Johann Sebastian ist heute mit Abstand der Berühmteste, aber auch vier seiner Söhne wurden europaweit bekannte Komponisten. Johann Christoph Friedrich Bach, der „Bückeburger Bach“, war der dritte der vier, Johann Christian Bach, nach seinen Wirkungsorten, der „Mailänder“ oder „Londoner Bach“ genannt, der jüngste. Er wurde 1764/65 von der Familie Mozart auf deren Europareise in London besucht, musizierte dort gemeinsam mit Wolfgang Amadeus Mozart und gilt nicht zuletzt deswegen auch als „Vater“ der Wiener Klassik. Alle Bach-Söhne hatten natürlich die Leipziger Thomasschule und die Ausbildung bei ihrem Vater durchlaufen und trugen ihre Fähigkeiten dann in die Welt. Die Sinfonien der Bach-Söhne in unserem Programm zeigen Ausschnitte aus der Entwicklung der Sinfonie vor ihrer ausgeprägten klassischen Form.
    Johann Sebastian ist mit zwei Stücken vertreten, von denen das Oboe d’amore-Konzert eine besonders spannende Geschichte hat: Bach war nicht nur ein genialer Erfinder zahlloser Melodien, er hatte auch ein großes Kompositionspensum und war ein Meister im Wiederverwenden einmal zu Papier gebrachten Materials. So arbeitete er auch das ursprünglich wohl für Oboe geschriebene Konzert in A-Dur BWV 1055 zu einem Cembalo-Konzert um. Die originale Solo-Partie ist verloren und wurde von Musikwissenschaftlern rekonstruiert. Johann Sebastian Bachs dritte Orchestersuite ist ein farben- und abwechslungsreiches Werk. Der dreifache Trompetensatz mit Pauke erzeugt ein festliches Flair und schließt das berühmte „Air“, einen weltweiten Hit mit Ohrwurmqualitäten, ein.

     

  • So 11.10. 18.00 Uhr
    3. Kammerkonzert Cruciskirche, Sondershausen

    Die Kammermusik ist unser zweites Standbein in der hygienebedingten Konzertsaison. Gegenüber den Sinfoniekonzerten ist sie immer etwas Besonderes, denn sie bringt den einzelnen Musiker ins Zentrum, lässt sein Instrument erstrahlen. Die Musikerinnen und Musiker des Loh-Orchesters Sondershausen stellen sich in dieser Konzertreihe mit Werken namhafter Komponisten vor, bringen aber auch Unbekanntes, Unerhörtes und Neues aufs Programm. Seien Sie gespannt!

    Französische Musik aller Jahrhunderte steht für besondere Klangsinnlichkeit der Instrumentenbehandlung. In diesem Kammerkonzert sind Holz- und Blechbläser abwechselnd in Solo-, Duo- und Trioformationen zu hören. Dabei können sie die Schönheiten des reinen Posaunenklangs ebenso zu Gehör bringen wie farblich aparte Konstellationen mit Flöte, Klarinette und Fagott.

  • Sa 17.10. 18.00 Uhr
    4. Sinfoniekonzert Haus der Kunst, Sondershausen

    Haydn, Mozart und Beethoven werden als die drei Wiener Klassiker meist in einem Atemzug genannt. Doch während Haydns Freund Mozart die klassischen Hitlisten weltweit bestimmt und Haydns Schüler Beethoven dieses Jahr gefeiert wird, kommt Haydn selbst heute viel weniger häufig in Konzertprogrammen vor. Liegt das an seinem scheinbar unspektakulären Leben, an der vermeintlichen Leichtigkeit seiner Musik? In diesem Konzert soll Haydn nicht nur im Mittelpunkt stehen. Es ist ihm ganz und gar gewidmet. Haydn gilt als einer der Väter des Streichquartetts, schrieb Kammermusik, Opern und schuf vor allem über 100 Sinfonien, von denen die erste und letzte in diesem Konzert erklingen werden.


    Dass er einst ein berühmter Komponist werden würde, war ihm nicht an der Wiege gesungen worden. Gleichwohl erkannte man Haydns schöne Stimme, bereits mit sechs Jahren wurde er Chorknabe und bekam eine musikalische Ausbildung. Das Komponieren brachte er sich größtenteils selbst bei. Seine erste Stelle trat er 1757 als Musikdirektor des Grafen Karl von Morzin auf Schloss Dolní Lukavice bei Pilsen an, wo wenig später die erste Sinfonie entstand.
    1761 bekam Haydn seine Lebensstellung bei den Fürsten Esterházy. 1790 wurde die gesamte Hofkapelle entlassen, und Haydn war von nun an freischaffender Komponist. Seinen europaweiten Ruhm konnte er bei zwei Englandreisen genießen, auf der zweiten wurde auch seine letzte Sinfonie, Nr. 104, unter großem Jubel uraufgeführt. Haydn notierte dazu: „Den 4ten May 1795 gab ich mein Benefiz-Konzert im Haymarket-Theater. Der Saal war voll auserlesener Gesellschaft.


    [… Man spielte] von mir; eine neue Symphonie in D und zwar die zwölfte und letzte von den Englischen […]. Die ganze Gesellschaft war äußerst vergnügt und auch ich. Ich machte diesen Abend vier tausend Gulden. So etwas kann man nur in England machen.“

  • Sa 17.10. 20.00 Uhr
    4. Sinfoniekonzert Haus der Kunst, Sondershausen

    Haydn, Mozart und Beethoven werden als die drei Wiener Klassiker meist in einem Atemzug genannt. Doch während Haydns Freund Mozart die klassischen Hitlisten weltweit bestimmt und Haydns Schüler Beethoven dieses Jahr gefeiert wird, kommt Haydn selbst heute viel weniger häufig in Konzertprogrammen vor. Liegt das an seinem scheinbar unspektakulären Leben, an der vermeintlichen Leichtigkeit seiner Musik? In diesem Konzert soll Haydn nicht nur im Mittelpunkt stehen. Es ist ihm ganz und gar gewidmet. Haydn gilt als einer der Väter des Streichquartetts, schrieb Kammermusik, Opern und schuf vor allem über 100 Sinfonien, von denen die erste und letzte in diesem Konzert erklingen werden.


    Dass er einst ein berühmter Komponist werden würde, war ihm nicht an der Wiege gesungen worden. Gleichwohl erkannte man Haydns schöne Stimme, bereits mit sechs Jahren wurde er Chorknabe und bekam eine musikalische Ausbildung. Das Komponieren brachte er sich größtenteils selbst bei. Seine erste Stelle trat er 1757 als Musikdirektor des Grafen Karl von Morzin auf Schloss Dolní Lukavice bei Pilsen an, wo wenig später die erste Sinfonie entstand.
    1761 bekam Haydn seine Lebensstellung bei den Fürsten Esterházy. 1790 wurde die gesamte Hofkapelle entlassen, und Haydn war von nun an freischaffender Komponist. Seinen europaweiten Ruhm konnte er bei zwei Englandreisen genießen, auf der zweiten wurde auch seine letzte Sinfonie, Nr. 104, unter großem Jubel uraufgeführt. Haydn notierte dazu: „Den 4ten May 1795 gab ich mein Benefiz-Konzert im Haymarket-Theater. Der Saal war voll auserlesener Gesellschaft.


    [… Man spielte] von mir; eine neue Symphonie in D und zwar die zwölfte und letzte von den Englischen […]. Die ganze Gesellschaft war äußerst vergnügt und auch ich. Ich machte diesen Abend vier tausend Gulden. So etwas kann man nur in England machen.“

  • Fr 23.10. 19.30 Uhr
    The Fairy Queen Achteckhaus, Schloss Sondershausen

    In William Shakespeares Komödie „Ein Sommernachtstraum“ beherrschen Elfen, Feen und Zauberwesen das Geschehen. Virtuos erzählte Geschichten um die Liebe und ihre vielseitigen Verstrickungen, das Ineinandergreifen von Traum und Wirklichkeit und eine brillante Sprache geben einem der meistgespielten und adaptierten Werke des englischen Dramatikers seinen einzigartigen Charakter.
    Der englische Komponist Henry Purcell legte an der Wende zum 18. Jahrhundert seinem Maskenspiel „The Fairy Queen“ den „Sommernachtstraum“ zugrunde. Im Wechsel von lyrischen Arien, humorvollen Ensemblenummern und farbenreichen Orchesterstücken schuf Purcell eine luftig-leichte Musik, die dem Wesen der Shakespeare’schen Komödie glänzend entspricht. Nach dem Tod des Komponisten geriet das Werk in Vergessenheit. Erst im
    20. Jahrhundert wurde es wiederentdeckt und erlebt seither eine bis heute andauernde Blüte.
    Achim Lenz, den Besuchern unseres Theaters bekannt durch seinen Humor in Inszenierungen wie „Die Zauberflöte“ oder seinen heiteren Bühnenstücken zum Nordhäuser Bühnenball, verfasste die an Shakespeare angelehnten erzählenden Texte, die sich mit der Musik von Purcell zu einem unterhaltsamen und kurzweiligen Stück Musiktheater verbinden.

  • Sa 24.10. 18.00 Uhr
    4. Kammerkonzert Cruciskirche, Sondershausen

    Die Kammermusik ist unser zweites Standbein in der hygienebedingten Konzertsaison. Gegenüber den Sinfoniekonzerten ist sie immer etwas Besonderes, denn sie bringt den einzelnen Musiker ins Zentrum, lässt sein Instrument erstrahlen. Die Musikerinnen und Musiker des Loh-Orchesters Sondershausen stellen sich in dieser Konzertreihe mit Werken namhafter Komponisten vor, bringen aber auch Unbekanntes, Unerhörtes und Neues aufs Programm. Seien Sie gespannt!

    Franz Schubert steht in diesem Konzert mit seinem einzigen Klavierquintett im Zentrum. Es trägt den Spitznamen „Forellenquintett“, da die Melodie von Schuberts Lied „Die Forelle“, von ihm in einem unbeschwerten Sommer erfunden, als Thema für einen Variationensatz verwendet wird. Auch in diesem Konzert können wieder zwei zeitgenössische Kompositionen, prämiert beim Sondershäuser Kompositionswettbewerb, entdeckt werden, die beide das sonst in der Kammermusik selten berücksichtigte Schlagwerk mit seiner beindruckenden Vielfalt an Instrumenten, Klängen und Rhythmen verwenden.

  • Di 03.11. 09.00 Uhr
    Premiere:
    Rumpelstilzchen
    Haus der Kunst, Sondershausen

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat sie Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das „liebe Waldmännchen“, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist …  

    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt dieses Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name „Rumpelstilzchen“ einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten „Rumpelstilzchen-Effekt“ verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • Di 03.11. 11.00 Uhr
    Rumpelstilzchen Haus der Kunst, Sondershausen

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat sie Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das „liebe Waldmännchen“, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist …  

    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt dieses Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name „Rumpelstilzchen“ einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten „Rumpelstilzchen-Effekt“ verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • Mi 04.11. 09.00 Uhr
    Rumpelstilzchen Haus der Kunst, Sondershausen

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat sie Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das „liebe Waldmännchen“, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist …  

    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt dieses Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name „Rumpelstilzchen“ einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten „Rumpelstilzchen-Effekt“ verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • Mi 04.11. 11.00 Uhr
    Rumpelstilzchen Haus der Kunst, Sondershausen

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat sie Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das „liebe Waldmännchen“, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist …  

    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt dieses Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name „Rumpelstilzchen“ einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten „Rumpelstilzchen-Effekt“ verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • Do 05.11. 09.00 Uhr
    Rumpelstilzchen Haus der Kunst, Sondershausen

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat sie Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das „liebe Waldmännchen“, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist …  

    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt dieses Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name „Rumpelstilzchen“ einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten „Rumpelstilzchen-Effekt“ verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • Mo 09.11. 19.30 Uhr
    Vermietung Haus der Kunst, Sondershausen
  • Di 10.11. 18.00 Uhr
    Mittendrin statt außen vor Haus der Kunst, Sondershausen

    Wie fühlt es sich an, wie klingt es, wenn man wie ein Musiker mitten im Orchester sitzt, für ein Konzert probt und der Dirigent vor einem steht?

    Wenn Sie genau das einmal erleben möchten, dann kommen Sie zu einem exklusiven Probenbesuch zu uns ins Haus der Kunst! Zuvor haben Sie die Gelegenheit, geführt durch diese traditionelle Heimstätte des Loh-Orchesters zu streifen. In knapp einer Stunde erfahren Sie im Rundgang durch den Verwaltungs- und Garderobentrakt, durch die Unterbühne bis in die umfangreiche Notenbibliothek Historisches, Alltägliches, Kurioses über das Loh-Orchester, seine Musiker und Generalmusikdirektoren.

    Zwischen Führung und Probenbeginn laden wir Sie noch zu einer kleinen kulinarischen Stärkung in die „Caféstube“ des Orchesters ein.

  • Sa 14.11. 18.00 Uhr
    2. Sinfoniekonzert Haus der Kunst, Sondershausen

    Richard Wagner und Johannes Brahms gehörten zu ihrer Zeit zwei unterschiedlichen Lagern an. In diesem Konzert spannen ihre Werke den musikalischen Horizont auf, in dem sich der junge Max Bruch bewegte, dessen Tod sich am 2. Oktober 2020 zum 100. Mal jährt. Wagner und Brahms wirkten zwar in anderen Musikzentren, aber auch Sondershausen war zu Bruchs Zeit eine überregional bekannte Musikstadt und hielt für den Kapellmeister viele Entfaltungsmöglichkeiten bereit, wie er einmal an Brahms, der durchaus mit dem Gedanken spielte, sich nach Bruch in Sondershausen zu bewerben, schrieb. Hier in Sondershausen vollendete Bruch sein berühmtestes Violinkonzert. Ein Kleinod ist Bruchs „Ave Maria“ für Violoncello und Orchester, denn das Violoncello steht mit seinem klanglichen Schmelz für die Romantik schlechthin.

    Brahms’ zweite Serenade erhält ihren warmen Klang durch eine Betonung der Bratschen und Violoncelli, die mit Bläsern kombiniert sind. Brahms komponierte das Werk aus der Beschäftigung mit Bläserserenaden von Mozart und Haydn heraus. Das diametral entgegengesetzte andere Ende der Skala romantischer Musik erhellen Wagners Tristanvorspiel und Liebestod, also Beginn und Ende seines Musikdramas „Tristan und Isolde”. Mit ihren chromatisch drängenden Linien und für die damalige Zeit gewagten Harmonien spannen beide Stücke den Bogen über das Seelendrama der unerfüllten Liebe von Tristan und Isolde.

    Übrigens: Bruch und Brahms verband zu Lebzeiten zunächst eine kollegiale Freundschaft, Bruch zeigte sich vor allem von Brahms’ „Deutschem Requiem“ begeistert und widmete ihm seine 1. Sinfonie. Später hatte Bruch allerdings Schwierigkeiten mit der Persönlichkeit des erfolgreicheren Kollegen und schrieb: „Treffe ich mit Brahms im Himmel zusammen, so lasse ich mich in die Hölle versetzen.“

  • So 15.11. 11.00 Uhr
    Matinee - „Bruch-Stücke” Blauer Saal, Schloss Sondershausen

    Musikalische Plauderstunde mit GMD Michael Helmrath, Prof. Dr. Peter Gülke, Dr. Peter Larsen, langjähriges Mitglied der Max-Bruch-Gesellschaft und Musikern des Loh-Orchesters Sondershausen.

  • So 22.11. 11.00 Uhr
    2. Schlosskonzert Blauer Saal, Schloss Sondershausen

    Die einzigartige Atmosphäre des barocken Blauen Saals gibt diesen Konzerten am Sonntagvormittag ihren unverwechselbaren Charakter. Kleiner besetzte Werke vom Barock über Klassik und Romantik bis hin zur Moderne verleihen der Konzertreihe eine belebende Farbigkeit, und Solisten aus den eigenen Reihen des Loh-Orchesters runden mit ihrem Können die sonntägliche musikalische Stunde ab.

    Das Duett Concertino von Richard Strauss für die selten zusammen konzertierenden Holzblasinstrumente Klarinette und Fagott steht im Zentrum dieses Konzertes. Der Überlieferung nach soll dem Werk als Programm Hans Christian Andersens Märchen vom Schweinehirt zugrunde liegen. Ein Divertimento von Wolfgang Amadeus Mozart, das dieser 1772 in Salzburg schuf, wird das Konzert eröffnen.
    1875, beflügelt von einem gerade erhaltenen Künstlerstipendium, komponierte Antonín Dvorák seine erste Streicherserenade, ein durch und durch heiteres Werk, das mit böhmischen Melodien nicht geizt.

  • So 29.11. 11.00 Uhr
    2. Schlosskonzert Blauer Saal, Schloss Sondershausen

    Die einzigartige Atmosphäre des barocken Blauen Saals gibt diesen Konzerten am Sonntagvormittag ihren unverwechselbaren Charakter. Kleiner besetzte Werke vom Barock über Klassik und Romantik bis hin zur Moderne verleihen der Konzertreihe eine belebende Farbigkeit, und Solisten aus den eigenen Reihen des Loh-Orchesters runden mit ihrem Können die sonntägliche musikalische Stunde ab.

    Das Duett Concertino von Richard Strauss für die selten zusammen konzertierenden Holzblasinstrumente Klarinette und Fagott steht im Zentrum dieses Konzertes. Der Überlieferung nach soll dem Werk als Programm Hans Christian Andersens Märchen vom Schweinehirt zugrunde liegen. Ein Divertimento von Wolfgang Amadeus Mozart, das dieser 1772 in Salzburg schuf, wird das Konzert eröffnen.
    1875, beflügelt von einem gerade erhaltenen Künstlerstipendium, komponierte Antonín Dvorák seine erste Streicherserenade, ein durch und durch heiteres Werk, das mit böhmischen Melodien nicht geizt.

  • Do 03.12. 18.00 Uhr
    2. Kammerkonzert Cruciskirche, Sondershausen

    Kammermusik ist gegenüber den überwiegend sinfonisch geprägten Konzertprogrammen unseres Spielplans immer etwas Besonderes. In dieser Spielzeit bieten wir zum zweiten Mal eine Konzertreihe an, die ausschließlich kleinere Besetzungen präsentiert und den Musikerinnen und Musikern des Loh-Orchesters Sondershausen die Möglichkeit gibt, faszinierende Kammermusikwerke in selbst gestalteten Programmen zu Gehör zu bringen.

    In seinem Streichquintett C-Dur, 1828 kurz vor seinem Tod entstanden, bündelte Franz Schubert noch einmal alle seine Fähigkeiten in der Komposition von Kammermusik zu einem Werk von zu Herzen gehender Schönheit, die Lyrisches mit Tragischem auf einzigartige Weise verbindet. Die Streichquintettbesetzung mit zwei Celli trägt entscheidend zu einer dunklen Klangfärbung bei. Johannes Brahms’ Klarinettenquintett entstand ebenfalls gegen Ende seines Lebens. Inspirierend war hier der Klarinettenvirtuose Richard Mühlfeld, dessen Spiel Brahms so begeisterte, dass er, obwohl er sein Kammermusikschaffen eigentlich für vollendet erklärt hatte, noch mehrere Werke für ihn komponierte.

  • Mi 09.12. 19.30 Uhr
    1. Loh-Konzert Achteckhaus, Schloss Sondershausen

    Mit den Loh-Konzerten im Achteckhaus bieten wir Ihnen in dieser Saison über das ganze Jahr verteilt beste Unterhaltung. Jedes der vier Konzerte hat mit seinen vielfältigen Programmen einen ganz eigenen Charme und Charakter.

    Das Loh-Orchester Sondershausen möchte Sie gemeinsam mit dem Opern- und Kinderchor des Theaters Nordhausen auf die Weihnachtszeit einstimmen. Es erwarten Sie weihnachtliche Kompositionen von Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel, Auszüge aus Weihnachtskonzerten von Arcangelo Corelli und Pietro Locatelli sowie romantische Stücke und auch Weihnachtslieder zum Mitsingen.

  • Fr 01.01. 18.00 Uhr
    Neujahrskonzert Achteckhaus, Schloss Sondershausen

    Mit rauschenden Walzern und spritzigen Polkas der Komponistenfamilie Strauß wird das Loh-Orchester das neue Jahr 2021 begrüßen. Zu den melodienselig mitfeiernden Gästen im Hause Strauß werden u. a. Johannes Brahms und Wolfgang Amadeus Mozart zählen. Dabei fließen musikalisch Champagner und Wein in Strömen in einem Konzert, das von Generalmusikdirektor Michael Helmrath nicht nur dirigiert, sondern auch kurzweilig moderiert wird.

  • Sa 16.01. 18.00 Uhr
    Neujahrskonzert Erlebnisbergwerk, Sondershausen

    Mit rauschenden Walzern und spritzigen Polkas der Komponistenfamilie Strauß wird das Loh-Orchester das neue Jahr 2021 begrüßen. Zu den melodienselig mitfeiernden Gästen im Hause Strauß werden u. a. Johannes Brahms und Wolfgang Amadeus Mozart zählen. Dabei fließen musikalisch Champagner und Wein in Strömen in einem Konzert, das von Generalmusikdirektor Michael Helmrath nicht nur dirigiert, sondern auch kurzweilig moderiert wird.

  • Mi 27.01. 10.00 Uhr
    OrchesterWerkstatt II Haus der Kunst, Sondershausen

    Unsere OrchesterWerkstätten bieten für Kindergartenkinder ab 5 Jahren und für Schülerinnen und Schüler aller Klassenstufen ganz besondere Konzerterlebnisse. In den auf unterschiedliche Altersgruppen abgestimmten Programmen erfahren die jungen Besucherinnern und Besucher allerlei über die Musikinstrumente des Orchesters und deren Zusammenspiel und sie erhalten spannende Informationen zur gehörten Musik.

     

    Andreas N. Tarkmann, der Mistkäfer

    So eine Frechheit, findet der Mistkäfer. Das kaiserliche Pferd bekommt für seine Verdienste goldene Hufeisen. Er selbst, der Käfer, geht dabei nicht nur leer aus, sondern erntet nur Spott und Hohn. Dass auch er eine Auszeichnung verdient hat, beweist er am Ende dieses Märchens, das von dem Komponisten Andreas Tarkmann mit einer bilderreichen und klangschönen Musik erzählt wird.

  • Sa 30.01. 16.00 Uhr
    1. Kissenkonzert Haus der Kunst, Sondershausen

    Für Eltern, die ihre Kinder für Musik begeistern möchten, sind diese Konzerte genau das Richtige. Kammermusikgruppen des Loh-Orchesters führen die Kleinsten spielerisch an die Musik heran, stellen die Instrumente vor und animieren zum Mitmachen.

     

    Wer kennt es nicht, das kleine wunderliche Tier, das sich selbst in Frage stellt, nicht weiß wohin es gehört, eine weite Reise zu seinen scheinbaren Verwandten unternimmt, um das eigene Ich zu finden? Es lernt dabei viele verschiedene Tiere und sich selbst kennen. In diesem Konzert können Kinder die Geschichte des kleinen „Ich bin ich“ hören und mit ihm eine musikalische Weltreise unternehmen.

     

  • Mi 03.02. 19.30 Uhr
    2. Loh-Konzert Achteckhaus, Schloss Sondershausen

    Mit den Loh-Konzerten im Achteckhaus bieten wir Ihnen in dieser Saison über das ganze Jahr verteilt beste Unterhaltung. Jedes der vier Konzerte hat mit seinen vielfältigen Programmen einen ganz eigenen Charme und Charakter.

    In diesem Konzert ist mit Hiroaki Masuda, Generalmusikdirektor des Loh-Orchesters 2002 bis 2008, ein ganz besonderer Dirigent zu Gast. Zu Beginn wird er Antonín Dvoráks Konzertouvertüre „Karneval“, ein außerordentlich lebendiges, fröhliches Werk dirigieren, im zweiten Teil folgt Schuberts 5. Sinfonie. Dazwischen bekommen PreisträgerInnen des Carl-Schroeder-Wettbewerbs Sondershausen die Möglichkeit, ihr bereits erworbenes großes Können unter Beweis zu stellen.

  • Di 16.02. 18.18 Uhr
    Faschingskonzert Haus der Kunst, Sondershausen

    Mit musikalischen Drahtseilakten, Instrumentalakrobatik, wilden und gezähmten Tieren wird das Loh-Orchester die „fünfte“ Jahreszeit zünftig feiern! Klingende Clownerie und Spaß für Jung und Alt werden in diesem unterhaltsam moderierten Konzert ebenfalls nicht fehlen, wenn die Orchestermusiker ohne Netz und doppelten Boden zu ihren Instrumenten greifen und bunt kostümiert Zirkusatmosphäre verbreiten.

  • Mi 17.02. 18.00 Uhr
    Mittendrin statt außen vor Haus der Kunst, Sondershausen

    Wie fühlt es sich an, wie klingt es, wenn man wie ein Musiker mitten im Orchester sitzt, für ein Konzert probt und der Dirigent vor einem steht?

    Wenn Sie genau das einmal erleben möchten, dann kommen Sie zu einem exklusiven Probenbesuch zu uns ins Haus der Kunst! Zuvor haben Sie die Gelegenheit, geführt durch diese traditionelle Heimstätte des Loh-Orchesters zu streifen. In knapp einer Stunde erfahren Sie im Rundgang durch den Verwaltungs- und Garderobentrakt, durch die Unterbühne bis in die umfangreiche Notenbibliothek Historisches, Alltägliches, Kurioses über das Loh-Orchester, seine Musiker und Generalmusikdirektoren.

    Zwischen Führung und Probenbeginn laden wir Sie noch zu einer kleinen kulinarischen Stärkung in die „Caféstube“ des Orchesters ein.

  • Sa 20.02. 18.00 Uhr
    3. Sinfoniekonzert Haus der Kunst, Sondershausen

    Vögel als Konzertsolisten? Natürlich kommen sie nicht leibhaftig auf die Bühne, aber in seinem „Cantus arcticus“ präsentiert der finnische Komponist Einojuhani Rautavaara arktische Vögel als solche, indem er ihre Gesänge als Tonbandzuspiel in seiner Orchesterkomposition verarbeitet. Natur und Kultur treten hier in einen spannenden Dialog, der die Grenze zwischen beiden verschwimmen lässt. Kann der Gesang der Vögel Kunst sein, da sie doch nichts von Kunst wissen? Auch die französische Komponistin Lili Boulanger fängt mit ihrer Komposition in stark an Debussy erinnernder und von seinen Kompositionen beeinflusster Art und Weise die Natur, hier das Morgendämmern im Frühling, ein.

    Seine Uraufführung wird in diesem Konzert das Auftragswerk vom Preisträger des Sondershäuser Kompositionswettbewerbs 2019, Giordano Bruno do Nascimento erleben, das ebenfalls von der Frage nach dem Verhältnis von Kultur und Natur inspiriert ist.

    Und welche klassische Sinfonie kann solch ein vielschichtiges Programm besser abrunden als Beethovens „Pastorale“?

    Übrigens: Menschen hören gern den Gesang der Vögel, aber mögen Vögel auch die Musik der Menschen? Eine New Yorker Künstlerin fand heraus, dass die meisten Vögel auf Musik des französischen Komponisten Claude Debussy abfahren, Finken und Spatzen aber auf Heavy Metal der Gruppe „Metallica“.

  • Sa 27.02. 19.30 Uhr
    Chapeau, Sondershausen! Achteckhaus, Schloss Sondershausen

    Zu diesem rauschenden Fest im prächtigen Achteckhaus kommen nicht nur eingefleischte Tanzpaare auf ihre Kosten. Der längst zur Tradition gewordene Sonderhäuser Schlossball, den der Förderverein Loh-Orchester Sondershausen e. V. in enger Zusammenarbeit mit dem TN LOS! alle zwei Jahre ausrichtet, ist genau das Richtige für all jene, die sich bei guter Musik, leckerem Essen, köstlichem Wein und anregender Gesellschaft verwöhnen lassen möchten. Wenn Sie außerdem noch gerne einen Hut tragen, ist es umso besser! Denn in diesem Jahr sind Sie herzlich eingeladen, Kopfschmuck mitzubringen. Sei es einen schlichten Strohhut oder eine elegante Bergère, einen würdevollen Doktorhut, eine zeitlose Melone, einen exotischen Sombrero oder gar eine phantasievolle Eigenkreation: Erlaubt ist, was gefällt!

    Eröffnet wird der glanzvolle Abend feierlich mit dem Loh-Orchester Sondershausen unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Michael Helmrath. Im Anschluss sorgt eine Band für Stimmung und lädt zum Tanzen ein. Unterhaltsame Showeinlagen von Künstlerinnen und Künstlern des TN LOS! runden die Ballnacht ab, in der nicht zuletzt ein festliches Büffet keine Wünsche offen lässt.

    Übrigens: Zwar ist der Hut seit den 1960er Jahren zunehmend aus der Mode gekommen, doch in unserer Sprache lebt er weiter: Manchmal reißt uns die Hutschnur, versuchen wir alles Mögliche unter einen Hut zu bringen oder gar etwas aus dem Hut zu zaubern, wir finden, dass etwas ein wirklich alter Hut geworden ist oder werfen auch mal einen Hut in den Ring.

  • Mi 10.03. 19.30 Uhr
    3. Loh-Konzert Achteckhaus, Schloss Sondershausen

    Mit den Loh-Konzerten im Achteckhaus bieten wir Ihnen in dieser Saison über das ganze Jahr verteilt beste Unterhaltung. Jedes der vier Konzerte hat mit seinen vielfältigen Programmen einen ganz eigenen Charme und Charakter.

    Auch in dieser Saison wird das Loh-Orchester die Thüringer Landesmusikakademie Sondershausen bei ihrem traditionsreichen Meisterkurs im Abschlusskonzert unterstützen. Der diesjährige, von dem Münchner Professor für Flöte Michael Kofler geleitete Kurs widmet sich der Querflöte und all ihren virtuosen, jubelnden, brillierenden und leisen Tongebungen.

  • Sa 20.03. 16.00 Uhr
    2. Kissenkonzert Haus der Kunst, Sondershausen

    Für Eltern, die ihre Kinder für Musik begeistern möchten, sind diese Konzerte genau das Richtige. Kammermusikgruppen des Loh-Orchesters führen die Kleinsten spielerisch an die Musik heran, stellen die Instrumente vor und animieren zum Mitmachen.

    Mit drei Jahren probierte Mozart schon das Klavier aus. Kurze Zeit später gab sein Vater ihm Geigen- und Klavierunterricht, und mit fünf Jahren komponierte er sein erstes Klavierstück! Wie das Leben des kleinen Wolferl dann weiterging, wie seine ersten Kompositionen entstanden und wie sie klingen, entdecken wir in diesem Konzert.

  • Sa 27.03. 18.00 Uhr
    4. Sinfoniekonzert Haus der Kunst, Sondershausen

    Mit einem frühlingshaften Konzert begrüßt das Loh-Orchester die neue Jahreszeit, in der es überall grünt und blüht. Felix Mendelssohn Bartholdy und Robert Schumann befanden sich in einem ähnlichen Schaffensrausch und brauchten jeweils nur ein paar Tage für die Komposition der in unserem Sinfoniekonzert gespielten Werke. Mendelssohn hatte 1839 auf die Anfrage des Leipziger Theaters die Ouvertüre zu dem Schauspiel „Ruy Blas“ von Viktor Hugo komponiert, obwohl er das Schauspiel für „so ganz abscheulich und unter jeder Würde“ hielt, „wie man’s gar nicht glauben kann“. Dass Mendelssohn sein Werk weniger an das Schauspiel binden wollte, sondern als Konzertstück sah, machte er selbst deutlich, indem er es kurze Zeit darauf im Gewandhauskonzert dirigierte.

    Robert Schumann skizzierte seine 1. Sinfonie an nur vier Tagen im Januar 1841, „in jenem Frühlingsdrang, der den Menschen wohl bis in das höchste Alter hinreißt und in jedem Jahr von neuem überfällt“, wie er selbst dazu schrieb. Ihre Uraufführung erlebte sie im März 1841 durch Felix Mendelssohn Bartholdy und das Gewandhausorchester ebenfalls in Leipzig.

    Eines der von Robert Schumann am meisten gepriesenen Klavierkonzerte war das 4. Klavierkonzert von Ludwig van Beethoven, das dieser in den Jahren 1805 und 1806 komponiert hatte und 1807 selbst am Klavier uraufführte. Die Art und Weise, wie Beethoven hier Klavierpart und Orchesterpart sinfonisch verwebt, wurde Inspiration für viele Komponisten nach ihm. Besonders der zauberhafte Mittelsatz, der häufig mit dem Bezwingen der Unterwelt (Orchester) durch Orpheus, den Sänger der Liebe (Klavier) in Verbindung gebracht wird, zeigt Beethovens ganze Kunst des Dialogisierens.

    Übrigens: Herbert Grönemeyer und Nastasia Kinsky spielten Robert und Clara Schumann in dem auch in weiteren Rollen glänzend besetzten Film „Frühlingssinfonie“ von Peter Schamoni aus dem Jahr 1983. Er erzählt Clara Schumanns Leben und Karriere als Pianistin und ihre Liebe zu Robert Schumann bis zur Heirat und der erfolgreichen Uraufführung der „Frühlingsinfonie“.

  • So 11.04. 16.00 Uhr
    3. Kammerkonzert Cruciskirche, Sondershausen

    Kammermusik ist gegenüber den überwiegend sinfonisch geprägten Konzertprogrammen unseres Spielplans immer etwas Besonderes. In dieser Spielzeit bieten wir zum zweiten Mal eine Konzertreihe an, die ausschließlich kleinere Besetzungen präsentiert und den Musikerinnen und Musikern des Loh-Orchesters Sondershausen die Möglichkeit gibt, faszinierende Kammermusikwerke in selbst gestalteten Programmen zu Gehör zu bringen.

    Antonín Dvorák wählte für sein zweites Streichquintett die seltenere Besetzung mit Kontrabass, wodurch ein stärkeres Bassfundament entsteht und das Werk stellenweise fast orchestral klingt. Im Septett des französischen Komponisten Camille Saint-Saëns treten dann noch Trompete und Klavier hinzu. Dieses Werk nimmt die Zuhörer mit auf eine kurzweilige Reise durch verschiedenste Musikstile und -formen vom Barock bis zur Romantik.

  • Sa 17.04. 18.00 Uhr
    5. Sinfoniekonzert Haus der Kunst, Sondershausen

    Tschechisches Musikantentum ist legendär und wird auch diesem Konzert seinen Stempel aufdrücken. Im Konzert werden ebenso die nachdenklichen musikalischen Seiten der böhmischen und mährischen Seele zum Klingen gebracht. Antonín Dvořák vertritt mit seinen „Legenden“ und seiner „Tschechischen Suite“  die romantische Musik. Bohuslav Martinů und Leoš Janáçek komponierten aus den Erfahrungen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, das nicht nur in der Musik große Umbrüche brachte, sondern für jeden einzelnen Menschen Schicksalhaftes bereit hielt. Mit Martinus Rhapsodie für Viola und Orchester, komponiert 1952, wird ein Soloinstrument erklingen, das immer hinter der Violine zurücksteht und dem nur wenige Komponisten Konzerte gewidmet haben. Martinus Konzert vermag es, den variantenreichen Klang und die virtuosen wie melodiösen Möglichkeiten des Instruments auszureizen, er akzentuiert hier insbesondere die melancholischen Farben.

    Tschechisches Musikantentum ist legendär und wird auch diesem Konzert seinen Stempel aufdrücken. Im Konzert werden ebenso die nachdenklichen musikalischen Seiten der böhmischen und mährischen Seele zum Klingen gebracht. Antonín Dvořak vertritt mit seinen „Legenden“ und seiner „Tschechischen Suite“  die romantische Musik. Bohuslav Martinů Martinů und Leoš Janáçek komponierten aus den Erfahrungen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, das nicht nur in der Musik große Umbrüche brachte, sondern für jeden einzelnen Menschen Schicksalhaftes bereit hielt.

    Leoš Janácek ist vor allem für seine Opern berühmt, seine Art, die tschechische Sprache in Sprechgesang umzusetzen, sucht ihresgleichen. Seine Oper „Kát' a Kabanová“ nach Alexander Ostrowskis Roman „Das Gewitter“ wurde vor 100 Jahren, am 23. November 1921, in Brno (Brünn) uraufgeführt. Die Themen um unerfüllte heimliche Liebe mit tragischem Ausgang, um die Stellung der Frau in einer verkrusteten Gesellschaft und die Unmöglichkeit, sich Freiräume zu erkämpfen, sind aktuell wie eh und je. Janácek erfand dazu eine zu Herzen gehende Musik, die gleichzeitig hochromantisch und modern ist. Übrigens: Der tschechische Komponist Bohuslav Martinu entwickelte schon in seiner Kindheit einen besonderen Blick auf die Welt, den er sich sein ganzes Leben lang bewahrte. Der Grund dafür war sicher auch die Tatsache, dass er als Kind einer Türmerfamilie auf dem Kirchturm seines Heimatortes Poli?ka geboren wurde und aufwuchs.

  • So 25.04. 11.00 Uhr
    3. Schlosskonzert Blauer Saal, Schloss Sondershausen

    Die einzigartige Atmosphäre des barocken Blauen Saals gibt diesen Konzerten am Sonntagvormittag ihren unverwechselbaren Charakter. Kleiner besetzte Werke vom Barock über Klassik und Romantik bis hin zur Moderne verleihen der Konzertreihe eine belebende Farbigkeit, und Solisten aus den eigenen Reihen des Loh-Orchesters runden mit ihrem Können die sonntägliche musikalische Stunde ab.

    Wolfgang Amadeus Mozart strahlt als Komponist über allen. Aber wer waren seine komponierenden Zeitgenossen, wie klingt ihre Musik? Zu seinen Lebzeiten war Mozart lange ein Komponist unter vielen und nicht sehr berühmt, schon gar nicht europaweit. Wie anders aber war das bei Antonio Salieri, der als Wiener Opernkomponist über Jahrzehnte die Bühne beherrschte. Oder bei Joseph Martin Kraus, der am schwedischen Hof zu Ruhm und Ehren gelangte. Auch Niccoló Jommelli war damals ein sehr erfolgreicher Opernkomponist und der Cello-Virtuose Luigi Boccherini bereitete mit seinen Werken den Boden für kammermusikalische Entwicklungen. Dieses Konzert soll ihre Musik ein wenig dem Vergessen entreißen und die Vielfalt des Musiklebens zu Mozarts Zeit wieder aufleben lassen.

  • So 02.05. 11.00 Uhr
    3. Schlosskonzert Blauer Saal, Schloss Sondershausen

    Die einzigartige Atmosphäre des barocken Blauen Saals gibt diesen Konzerten am Sonntagvormittag ihren unverwechselbaren Charakter. Kleiner besetzte Werke vom Barock über Klassik und Romantik bis hin zur Moderne verleihen der Konzertreihe eine belebende Farbigkeit, und Solisten aus den eigenen Reihen des Loh-Orchesters runden mit ihrem Können die sonntägliche musikalische Stunde ab.

    Wolfgang Amadeus Mozart strahlt als Komponist über allen. Aber wer waren seine komponierenden Zeitgenossen, wie klingt ihre Musik? Zu seinen Lebzeiten war Mozart lange ein Komponist unter vielen und nicht sehr berühmt, schon gar nicht europaweit. Wie anders aber war das bei Antonio Salieri, der als Wiener Opernkomponist über Jahrzehnte die Bühne beherrschte. Oder bei Joseph Martin Kraus, der am schwedischen Hof zu Ruhm und Ehren gelangte. Auch Niccoló Jommelli war damals ein sehr erfolgreicher Opernkomponist und der Cello-Virtuose Luigi Boccherini bereitete mit seinen Werken den Boden für kammermusikalische Entwicklungen. Dieses Konzert soll ihre Musik ein wenig dem Vergessen entreißen und die Vielfalt des Musiklebens zu Mozarts Zeit wieder aufleben lassen.

  • Mi 05.05. 18.00 Uhr
    Mittendrin statt außen vor Haus der Kunst, Sondershausen

    Wie fühlt es sich an, wie klingt es, wenn man wie ein Musiker mitten im Orchester sitzt, für ein Konzert probt und der Dirigent vor einem steht?

    Wenn Sie genau das einmal erleben möchten, dann kommen Sie zu einem exklusiven Probenbesuch zu uns ins Haus der Kunst! Zuvor haben Sie die Gelegenheit, geführt durch diese traditionelle Heimstätte des Loh-Orchesters zu streifen. In knapp einer Stunde erfahren Sie im Rundgang durch den Verwaltungs- und Garderobentrakt, durch die Unterbühne bis in die umfangreiche Notenbibliothek Historisches, Alltägliches, Kurioses über das Loh-Orchester, seine Musiker und Generalmusikdirektoren.

    Zwischen Führung und Probenbeginn laden wir Sie noch zu einer kleinen kulinarischen Stärkung in die „Caféstube“ des Orchesters ein.

  • Sa 08.05. 18.00 Uhr
    6. Sinfoniekonzert Haus der Kunst, Sondershausen

    Mozart gilt als Genie, dessen zahlreiche Werke problemlos eine ganze Spielzeit füllen könnten, so vielschichtig und immer wieder neu, lebendig und unerwartet erscheinen sie dem Zuhörer. Der Farbenreichtum seiner Musik ist Thema dieses Konzertes mit einer frühen und einer späteren Sinfonie, umrahmt Sinfonia concertante für Bläser. Seine Sinfonie KV 114 schrieb Mozart Ende 1771 in Salzburg, nachdem er erst Mitte Dezember mit dem Vater von seiner zweiten Italienreise zurückgekehrt war. Es ist eine zarte, freundliche Musik, die wohl auch dazu dienen sollte, Wolfgang dem neu zu wählenden Erzbischof von Salzburg zu empfehlen.
    1779, ebenfalls in Salzburg, entstand die zweite Sinfonie des Abends KV 319, in Salzburger Manier zunächst ohne Menuett, das von Mozart später wohl für eine Aufführung in Wien ergänzt wurde.

    Im Mittelpunkt unseres Konzertes steht die Sinfonia concertante, bei der es sich um ein äußerst farbenreiches Gruppenkonzert handelt, in dem Oboe, Klarinette, Fagott und Horn mit dem Orchester konzertieren und im Zusammenspiel brillieren können. Mozart hatte zu seiner Zeit berühmte Virtuosen aus Mannheim als Interpreten seiner Musik zur Verfügung, deren Musizierfreude das ganze Werk prägt.

    Übrigens: Die Aufführungsumstände für die Sinfonia concertante in Paris, wo sich Mozart im Sommer 1778 aufhielt, waren etwas schwierig, denn er schrieb an seinen Vater: „Nun aber mit der Sinfonie Concertante hat es wieder ein Hickl-Hackl. ich hab halt auch hier wieder meine Feinde. Wo habe ich sie aber nicht gehabt? ich habe die Sinfonie machen müssen, in grösster Eyl, habe mich sehr befliessen, und die 4 Concertanten [also die Solisten] waren und sind noch ganz darein verliebt.“

  • Mi 19.05. 19.30 Uhr
    4. Loh-Konzert Achteckhaus, Schloss Sondershausen

    Mit den Loh-Konzerten im Achteckhaus bieten wir Ihnen in dieser Saison über das ganze Jahr verteilt beste Unterhaltung. Jedes der vier Konzerte hat mit seinen vielfältigen Programmen einen ganz eigenen Charme und Charakter.

     

    Franz Liszt wohnte sehr gerne in Sondershausen der Aufführung seiner Werke durch die hiesige Hofkapelle bei. Die damaligen Antipoden Brahms und Wagner, deren kompromisslose Konfrontation durch ihre jeweiligen Anhänger heute kaum noch nachvollziehbar ist, bilden den Rahmen des Konzerts. In ihrer Mitte steht hier Liszt als Komponist und Bearbeiter von Werken Franz Schuberts, die er in reine Klavierfassungen übertrug und für dessen Klavierwerke oder begleitete Sololieder er  ein Orchestergewand maßschneiderte, das Schuberts Werke in neuen Klangfarben leuchten lässt.

  • So 06.06. 15.00 Uhr
    Familienfest im Haus der Kunst Haus der Kunst, Sondershausen

    Nach dem ersten fröhlichen Fest im Herbst 2019 öffnen sich die Türen des Hauses der Kunst ein zweites Mal! Wir laden unser Publikum wieder ein, sein Orchester hautnah zu erleben, seine Heimstatt zu entdecken und ins Gespräch zu kommen! Die Musiker und Mitarbeiterinnen des Loh-Orchesters sind gespannt darauf und freuen sich auf Sie und Euch!

    Neben Pauken und Trompeten kann man natürlich auch die leiseren Instrumente des Orchesters kennenlernen und hören. Die Musiker geben mit kleinen Kostproben gern Auskunft über ihre Instrumente und das Spiel im Orchester. Dabei wird es sowohl aktionsreiche Programmteile als auch Ruhepunkte geben. Wir bereiten wieder eine unterhaltsame Rätselrunde für Groß und Klein vor. Ein Höhepunkt wird eine gemeinsame Aktion des Orchesters mit seinem musikbegeisterten Publikum sein, das seine Instrumente mitbringt und gemeinsam mit den Profis musiziert. Und natürlich wird es drinnen und auch draußen Spiel, Spaß und kulinarische Angebote geben.

    Informationen zur gemeinsamen Musikaktion finden Sie und Ihr dann beizeiten auf der Website des Theaters und in den Medien.

    Wir freuen uns auf ein lebensfrohes Fest mit unserem Publikum!

  • So 13.06. 11.00 Uhr
    Festspielfrühstück mit Inszenierungseinführungen Thüringer Landesmusikakademie Sondershausen

    Wir möchten Sie auf unsere in Vorbereitung stehenden Produktionen neugierig machen und Ihnen erste Einblicke gewähren. Dazu laden wir Sie herzlich zu unseren Inszenierungseinführungen ein.

    Die Regieteams, Mitwirkende und besondere Gäste bieten einen bunten Strauß an Informationen zu den jeweiligen Stücken und den spezifischen Ansätzen ihrer Umsetzung. Natürlich kommt dabei auch die Musik nicht zu kurz!

    Außerdem werden Sie bei jeder Einführungsveranstaltung über den aktuellen Stand der Theatersanierung informiert.
    Bereits ab 10.00 Uhr können Sie ausführlich und lecker frühstücken.

  • So 20.06. 11.00 Uhr
    4. Kammerkonzert Cruciskirche, Sondershausen

    Kammermusik ist gegenüber den überwiegend sinfonisch geprägten Konzertprogrammen unseres Spielplans immer etwas Besonderes. In dieser Spielzeit bieten wir zum zweiten Mal eine Konzertreihe an, die ausschließlich kleinere Besetzungen präsentiert und den Musikerinnen und Musikern des Loh-Orchesters Sondershausen die Möglichkeit gibt, faszinierende Kammermusikwerke in selbst gestalteten Programmen zu Gehör zu bringen.

    Mit dem Kontrabassisten und Komponisten Gustav Láska, der im 19. Jahrhundert in Sondershausen wirkte, beginnt dieses Konzert als Reise durch die Musik der Romantik. Dabei werden neben Láskas Werk für Kontrabass sowie Klavierkompositionen von Chopin und Schubert erklingen als auch romantische Duette für zwei Sopranstimmen und Klavier erklingen, wie sie besonders Robert Schumann in reicher Fülle komponierte.

  • Fr 25.06. 20.00 Uhr
    Premiere:
    3 Musketiere
    Schlosshof, Schloss Sondershausen

    Frankreich im 17. Jahrhundert zur Zeit Ludwigs XIII.: Der junge D’Artagnan macht sich aus seiner südfranzösischen Heimat auf nach Paris, um sich wie einst sein Vater den Musketieren, der Leibgarde des Königs, anzuschließen. Dort angekommen, entwickelt sich eine Freundschaft zu den drei Musketieren Aramis, Athos und Porthos. Vor dem Hintergrund eines drohenden Krieges zwischen England und Frankreich gerät D’Artagnan mit den Freunden in die intriganten Machenschaften von Kardinal Richelieu, derentwegen er den Tod seiner großen Liebe Constance betrauern muss. Ob es den Freunden dennoch gelingt, Richelieu dingfest zu machen?

    Die Vorlage für die spannende Geschichte um Freundschaft, Macht, Intrigen und leidenschaftliche Liebe bot der gleichnamige Roman von Alexandre Dumas, der im Jahr 1844 als Fortsetzungsroman in einer französischen Zeitschrift erschien. Die beiden Brüder Rob und Ferdi Bolland, die in den 1980er Jahren bereits als Komponisten für Falco („Rock Me Amadeus“) Erfolge gefeiert hatten, schrieben für das 2003 in den Niederlanden uraufgeführte Musical eine ebenso rockige wie gefühlvolle, balladenhafte Musik, die mitreißt und unter die Haut geht.

    Übrigens: Jahrhundertelang stellten ganze Kerle ihre Ehre im Zweikampf wieder her, in Frankreich war er seit der Wende zum 17. Jahrhundert eine regelrechte Modeerscheinung. Noch 200 Jahre später fochten rund 25 Prozent der Adligen mindestens ein Mal im Leben ein Duell aus. Gesetzliche Verbote stießen nicht selten auf Widerspruch. Eines der letzten Fechtduelle gab es im Jahr 1967, als zwei französische Parlamentsabgeordnete vor Fotografen und einem Kamerateam bis aufs Blut um ihre Ehre kämpften.

     

  • Sa 26.06. 20.00 Uhr
    3 Musketiere Schlosshof, Schloss Sondershausen

    Frankreich im 17. Jahrhundert zur Zeit Ludwigs XIII.: Der junge D’Artagnan macht sich aus seiner südfranzösischen Heimat auf nach Paris, um sich wie einst sein Vater den Musketieren, der Leibgarde des Königs, anzuschließen. Dort angekommen, entwickelt sich eine Freundschaft zu den drei Musketieren Aramis, Athos und Porthos. Vor dem Hintergrund eines drohenden Krieges zwischen England und Frankreich gerät D’Artagnan mit den Freunden in die intriganten Machenschaften von Kardinal Richelieu, derentwegen er den Tod seiner großen Liebe Constance betrauern muss. Ob es den Freunden dennoch gelingt, Richelieu dingfest zu machen?

    Die Vorlage für die spannende Geschichte um Freundschaft, Macht, Intrigen und leidenschaftliche Liebe bot der gleichnamige Roman von Alexandre Dumas, der im Jahr 1844 als Fortsetzungsroman in einer französischen Zeitschrift erschien. Die beiden Brüder Rob und Ferdi Bolland, die in den 1980er Jahren bereits als Komponisten für Falco („Rock Me Amadeus“) Erfolge gefeiert hatten, schrieben für das 2003 in den Niederlanden uraufgeführte Musical eine ebenso rockige wie gefühlvolle, balladenhafte Musik, die mitreißt und unter die Haut geht.

    Übrigens: Jahrhundertelang stellten ganze Kerle ihre Ehre im Zweikampf wieder her, in Frankreich war er seit der Wende zum 17. Jahrhundert eine regelrechte Modeerscheinung. Noch 200 Jahre später fochten rund 25 Prozent der Adligen mindestens ein Mal im Leben ein Duell aus. Gesetzliche Verbote stießen nicht selten auf Widerspruch. Eines der letzten Fechtduelle gab es im Jahr 1967, als zwei französische Parlamentsabgeordnete vor Fotografen und einem Kamerateam bis aufs Blut um ihre Ehre kämpften.

     

  • So 27.06. 19.00 Uhr
    3 Musketiere Schlosshof, Schloss Sondershausen

    Frankreich im 17. Jahrhundert zur Zeit Ludwigs XIII.: Der junge D’Artagnan macht sich aus seiner südfranzösischen Heimat auf nach Paris, um sich wie einst sein Vater den Musketieren, der Leibgarde des Königs, anzuschließen. Dort angekommen, entwickelt sich eine Freundschaft zu den drei Musketieren Aramis, Athos und Porthos. Vor dem Hintergrund eines drohenden Krieges zwischen England und Frankreich gerät D’Artagnan mit den Freunden in die intriganten Machenschaften von Kardinal Richelieu, derentwegen er den Tod seiner großen Liebe Constance betrauern muss. Ob es den Freunden dennoch gelingt, Richelieu dingfest zu machen?

    Die Vorlage für die spannende Geschichte um Freundschaft, Macht, Intrigen und leidenschaftliche Liebe bot der gleichnamige Roman von Alexandre Dumas, der im Jahr 1844 als Fortsetzungsroman in einer französischen Zeitschrift erschien. Die beiden Brüder Rob und Ferdi Bolland, die in den 1980er Jahren bereits als Komponisten für Falco („Rock Me Amadeus“) Erfolge gefeiert hatten, schrieben für das 2003 in den Niederlanden uraufgeführte Musical eine ebenso rockige wie gefühlvolle, balladenhafte Musik, die mitreißt und unter die Haut geht.

    Übrigens: Jahrhundertelang stellten ganze Kerle ihre Ehre im Zweikampf wieder her, in Frankreich war er seit der Wende zum 17. Jahrhundert eine regelrechte Modeerscheinung. Noch 200 Jahre später fochten rund 25 Prozent der Adligen mindestens ein Mal im Leben ein Duell aus. Gesetzliche Verbote stießen nicht selten auf Widerspruch. Eines der letzten Fechtduelle gab es im Jahr 1967, als zwei französische Parlamentsabgeordnete vor Fotografen und einem Kamerateam bis aufs Blut um ihre Ehre kämpften.

     

  • Fr 02.07. 20.00 Uhr
    3 Musketiere Schlosshof, Schloss Sondershausen

    Frankreich im 17. Jahrhundert zur Zeit Ludwigs XIII.: Der junge D’Artagnan macht sich aus seiner südfranzösischen Heimat auf nach Paris, um sich wie einst sein Vater den Musketieren, der Leibgarde des Königs, anzuschließen. Dort angekommen, entwickelt sich eine Freundschaft zu den drei Musketieren Aramis, Athos und Porthos. Vor dem Hintergrund eines drohenden Krieges zwischen England und Frankreich gerät D’Artagnan mit den Freunden in die intriganten Machenschaften von Kardinal Richelieu, derentwegen er den Tod seiner großen Liebe Constance betrauern muss. Ob es den Freunden dennoch gelingt, Richelieu dingfest zu machen?

    Die Vorlage für die spannende Geschichte um Freundschaft, Macht, Intrigen und leidenschaftliche Liebe bot der gleichnamige Roman von Alexandre Dumas, der im Jahr 1844 als Fortsetzungsroman in einer französischen Zeitschrift erschien. Die beiden Brüder Rob und Ferdi Bolland, die in den 1980er Jahren bereits als Komponisten für Falco („Rock Me Amadeus“) Erfolge gefeiert hatten, schrieben für das 2003 in den Niederlanden uraufgeführte Musical eine ebenso rockige wie gefühlvolle, balladenhafte Musik, die mitreißt und unter die Haut geht.

    Übrigens: Jahrhundertelang stellten ganze Kerle ihre Ehre im Zweikampf wieder her, in Frankreich war er seit der Wende zum 17. Jahrhundert eine regelrechte Modeerscheinung. Noch 200 Jahre später fochten rund 25 Prozent der Adligen mindestens ein Mal im Leben ein Duell aus. Gesetzliche Verbote stießen nicht selten auf Widerspruch. Eines der letzten Fechtduelle gab es im Jahr 1967, als zwei französische Parlamentsabgeordnete vor Fotografen und einem Kamerateam bis aufs Blut um ihre Ehre kämpften.

     

  • Sa 03.07. 15.00 Uhr
    Premiere:
    Bastien und Bastienne
    Theaterwiese, Schloss Sondershausen

    Mit dieser kleinen vergnüglichen Oper von Wolfgang Amadeus Mozart laden wir Familien mit Kindern herzlich zu den Thüringer Schlossfestspielen Sondershausen auf die Theaterwiese ein. Mozart war zwar erst 12 Jahre alt, als er dieses musikdramatische Kleinod schuf, doch schon hier ist der spätere Meister zu erkennen, dessen Hingabe zu seinen Figuren ihn zu herzergreifender Musik inspirierte.

    Zwei junge Liebende vergehen beinahe vor Kummer, da jeder den anderen verdächtigt, untreu zu sein. Tatsächlich hat sich der Schäfer Bastien in ein Edelfräulein verguckt, und die Schäferin Bastienne fürchtet, ihr Liebster könnte sie verlassen. Da kommt ihr der (vermeintliche) Zauberer Colas zu Hilfe und rät ihr, die Eifersucht Bastiens zu wecken. Das gelingt ihr, indem sie behauptet, Bastien untreu zu sein. Doch mit Colas’ Unterstützung finden die beiden schließlich wieder glücklich zueinander.

    Übrigens: Ein enger Freund der Familie Mozart, der Hoftrompeter Johann Andreas Schachtner, maß der musischen Erziehung von Vater Leopold im Hinblick auf den kleinen Wolfgang einen hohen moralischen Wert bei: „Er war voll Feuer, seine Neigung hing jedem Gegenstand sehr leicht an; ich denke, dass er im Ermanglungsfalle einer so vorteilhaft guten Erziehung, wie er hatte, der ruchloseste Bösewicht hätte werden können, so empfänglich war er für jeden Reiz, dessen Güte oder Schädlichkeit er zu prüfen noch nicht im Stande war …“

  • Sa 03.07. 20.00 Uhr
    3 Musketiere Schlosshof, Schloss Sondershausen

    Frankreich im 17. Jahrhundert zur Zeit Ludwigs XIII.: Der junge D’Artagnan macht sich aus seiner südfranzösischen Heimat auf nach Paris, um sich wie einst sein Vater den Musketieren, der Leibgarde des Königs, anzuschließen. Dort angekommen, entwickelt sich eine Freundschaft zu den drei Musketieren Aramis, Athos und Porthos. Vor dem Hintergrund eines drohenden Krieges zwischen England und Frankreich gerät D’Artagnan mit den Freunden in die intriganten Machenschaften von Kardinal Richelieu, derentwegen er den Tod seiner großen Liebe Constance betrauern muss. Ob es den Freunden dennoch gelingt, Richelieu dingfest zu machen?

    Die Vorlage für die spannende Geschichte um Freundschaft, Macht, Intrigen und leidenschaftliche Liebe bot der gleichnamige Roman von Alexandre Dumas, der im Jahr 1844 als Fortsetzungsroman in einer französischen Zeitschrift erschien. Die beiden Brüder Rob und Ferdi Bolland, die in den 1980er Jahren bereits als Komponisten für Falco („Rock Me Amadeus“) Erfolge gefeiert hatten, schrieben für das 2003 in den Niederlanden uraufgeführte Musical eine ebenso rockige wie gefühlvolle, balladenhafte Musik, die mitreißt und unter die Haut geht.

    Übrigens: Jahrhundertelang stellten ganze Kerle ihre Ehre im Zweikampf wieder her, in Frankreich war er seit der Wende zum 17. Jahrhundert eine regelrechte Modeerscheinung. Noch 200 Jahre später fochten rund 25 Prozent der Adligen mindestens ein Mal im Leben ein Duell aus. Gesetzliche Verbote stießen nicht selten auf Widerspruch. Eines der letzten Fechtduelle gab es im Jahr 1967, als zwei französische Parlamentsabgeordnete vor Fotografen und einem Kamerateam bis aufs Blut um ihre Ehre kämpften.

     

  • So 04.07. 15.00 Uhr
    Bastien und Bastienne Theaterwiese, Schloss Sondershausen

    Mit dieser kleinen vergnüglichen Oper von Wolfgang Amadeus Mozart laden wir Familien mit Kindern herzlich zu den Thüringer Schlossfestspielen Sondershausen auf die Theaterwiese ein. Mozart war zwar erst 12 Jahre alt, als er dieses musikdramatische Kleinod schuf, doch schon hier ist der spätere Meister zu erkennen, dessen Hingabe zu seinen Figuren ihn zu herzergreifender Musik inspirierte.

    Zwei junge Liebende vergehen beinahe vor Kummer, da jeder den anderen verdächtigt, untreu zu sein. Tatsächlich hat sich der Schäfer Bastien in ein Edelfräulein verguckt, und die Schäferin Bastienne fürchtet, ihr Liebster könnte sie verlassen. Da kommt ihr der (vermeintliche) Zauberer Colas zu Hilfe und rät ihr, die Eifersucht Bastiens zu wecken. Das gelingt ihr, indem sie behauptet, Bastien untreu zu sein. Doch mit Colas’ Unterstützung finden die beiden schließlich wieder glücklich zueinander.

    Übrigens: Ein enger Freund der Familie Mozart, der Hoftrompeter Johann Andreas Schachtner, maß der musischen Erziehung von Vater Leopold im Hinblick auf den kleinen Wolfgang einen hohen moralischen Wert bei: „Er war voll Feuer, seine Neigung hing jedem Gegenstand sehr leicht an; ich denke, dass er im Ermanglungsfalle einer so vorteilhaft guten Erziehung, wie er hatte, der ruchloseste Bösewicht hätte werden können, so empfänglich war er für jeden Reiz, dessen Güte oder Schädlichkeit er zu prüfen noch nicht im Stande war …“

  • So 04.07. 19.00 Uhr
    3 Musketiere Schlosshof, Schloss Sondershausen

    Frankreich im 17. Jahrhundert zur Zeit Ludwigs XIII.: Der junge D’Artagnan macht sich aus seiner südfranzösischen Heimat auf nach Paris, um sich wie einst sein Vater den Musketieren, der Leibgarde des Königs, anzuschließen. Dort angekommen, entwickelt sich eine Freundschaft zu den drei Musketieren Aramis, Athos und Porthos. Vor dem Hintergrund eines drohenden Krieges zwischen England und Frankreich gerät D’Artagnan mit den Freunden in die intriganten Machenschaften von Kardinal Richelieu, derentwegen er den Tod seiner großen Liebe Constance betrauern muss. Ob es den Freunden dennoch gelingt, Richelieu dingfest zu machen?

    Die Vorlage für die spannende Geschichte um Freundschaft, Macht, Intrigen und leidenschaftliche Liebe bot der gleichnamige Roman von Alexandre Dumas, der im Jahr 1844 als Fortsetzungsroman in einer französischen Zeitschrift erschien. Die beiden Brüder Rob und Ferdi Bolland, die in den 1980er Jahren bereits als Komponisten für Falco („Rock Me Amadeus“) Erfolge gefeiert hatten, schrieben für das 2003 in den Niederlanden uraufgeführte Musical eine ebenso rockige wie gefühlvolle, balladenhafte Musik, die mitreißt und unter die Haut geht.

    Übrigens: Jahrhundertelang stellten ganze Kerle ihre Ehre im Zweikampf wieder her, in Frankreich war er seit der Wende zum 17. Jahrhundert eine regelrechte Modeerscheinung. Noch 200 Jahre später fochten rund 25 Prozent der Adligen mindestens ein Mal im Leben ein Duell aus. Gesetzliche Verbote stießen nicht selten auf Widerspruch. Eines der letzten Fechtduelle gab es im Jahr 1967, als zwei französische Parlamentsabgeordnete vor Fotografen und einem Kamerateam bis aufs Blut um ihre Ehre kämpften.

     

  • Fr 09.07. 20.00 Uhr
    Premiere:
    Der Barbier von Sevilla
    Schlosshof, Schloss Sondershausen

    Vor dem Haus des alten Junggesellen Dr. Bartolo singt Graf Almaviva seiner Angebeteten Rosina ein heimliches Ständchen. Bereits vor Wochen hat er sich in die junge Dame verliebt, nun möchte er ihr seine Liebe gestehen. Aber so einfach ist das nicht, denn Rosina wird von ihrem Vormund Dr. Bartolo, der sein reiches Mündel selbst heiraten möchte, streng bewacht … Die Geschichte in Rossinis glänzender Komödie nimmt jedoch ein gutes Ende. Raffinierte Verkleidungsspiele und vor allem die helfende Hand des Tausendsassas Figaro ermöglichen es seinem Herrn Almaviva, den Nebenbuhler auszuspielen und die schöne Rosina glücklich in die Arme zu schließen.

    Für eine Karnevalsoper am Teatro Argentina in Rom arbeitete der römische Dichter Cesare Sterbini im Jahr 1815 den zweiten Teil aus Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais Figaro-Trilogie „Der Barbier von Sevilla oder Die nutzlose Vorsicht“ zu einem Opernlibretto um. Rossini schrieb in weniger als vier Wochen die Musik. Bis heute ist sein „Barbier“ eine der populärsten musikalischen Komödien. Nicht zuletzt der ungeheuer vitalen Musik, den packenden Melodien und Rhythmen, den instrumentalen Effekten und Bravourarien hat diese komische Oper ihren nachhaltigen Erfolg zu verdanken.

    Übrigens: Gioachino Rossini hatte nicht nur eine Leidenschaft für die Musik, sondern auch für gutes Essen. Von ihm selbst ist überliefert, dass er nur drei Mal in seinem Leben geweint habe: „Als meine erste Oper durchfiel, als ich Paganini die Violine spielen hörte und als bei einem Bootspicknick ein getrüffelter Truthahn über Bord fiel.“

  • Sa 10.07. 15.00 Uhr
    Bastien und Bastienne Theaterwiese, Schloss Sondershausen

    Mit dieser kleinen vergnüglichen Oper von Wolfgang Amadeus Mozart laden wir Familien mit Kindern herzlich zu den Thüringer Schlossfestspielen Sondershausen auf die Theaterwiese ein. Mozart war zwar erst 12 Jahre alt, als er dieses musikdramatische Kleinod schuf, doch schon hier ist der spätere Meister zu erkennen, dessen Hingabe zu seinen Figuren ihn zu herzergreifender Musik inspirierte.

    Zwei junge Liebende vergehen beinahe vor Kummer, da jeder den anderen verdächtigt, untreu zu sein. Tatsächlich hat sich der Schäfer Bastien in ein Edelfräulein verguckt, und die Schäferin Bastienne fürchtet, ihr Liebster könnte sie verlassen. Da kommt ihr der (vermeintliche) Zauberer Colas zu Hilfe und rät ihr, die Eifersucht Bastiens zu wecken. Das gelingt ihr, indem sie behauptet, Bastien untreu zu sein. Doch mit Colas’ Unterstützung finden die beiden schließlich wieder glücklich zueinander.

    Übrigens: Ein enger Freund der Familie Mozart, der Hoftrompeter Johann Andreas Schachtner, maß der musischen Erziehung von Vater Leopold im Hinblick auf den kleinen Wolfgang einen hohen moralischen Wert bei: „Er war voll Feuer, seine Neigung hing jedem Gegenstand sehr leicht an; ich denke, dass er im Ermanglungsfalle einer so vorteilhaft guten Erziehung, wie er hatte, der ruchloseste Bösewicht hätte werden können, so empfänglich war er für jeden Reiz, dessen Güte oder Schädlichkeit er zu prüfen noch nicht im Stande war …“

  • Sa 10.07. 20.00 Uhr
    3 Musketiere Schlosshof, Schloss Sondershausen

    Frankreich im 17. Jahrhundert zur Zeit Ludwigs XIII.: Der junge D’Artagnan macht sich aus seiner südfranzösischen Heimat auf nach Paris, um sich wie einst sein Vater den Musketieren, der Leibgarde des Königs, anzuschließen. Dort angekommen, entwickelt sich eine Freundschaft zu den drei Musketieren Aramis, Athos und Porthos. Vor dem Hintergrund eines drohenden Krieges zwischen England und Frankreich gerät D’Artagnan mit den Freunden in die intriganten Machenschaften von Kardinal Richelieu, derentwegen er den Tod seiner großen Liebe Constance betrauern muss. Ob es den Freunden dennoch gelingt, Richelieu dingfest zu machen?

    Die Vorlage für die spannende Geschichte um Freundschaft, Macht, Intrigen und leidenschaftliche Liebe bot der gleichnamige Roman von Alexandre Dumas, der im Jahr 1844 als Fortsetzungsroman in einer französischen Zeitschrift erschien. Die beiden Brüder Rob und Ferdi Bolland, die in den 1980er Jahren bereits als Komponisten für Falco („Rock Me Amadeus“) Erfolge gefeiert hatten, schrieben für das 2003 in den Niederlanden uraufgeführte Musical eine ebenso rockige wie gefühlvolle, balladenhafte Musik, die mitreißt und unter die Haut geht.

    Übrigens: Jahrhundertelang stellten ganze Kerle ihre Ehre im Zweikampf wieder her, in Frankreich war er seit der Wende zum 17. Jahrhundert eine regelrechte Modeerscheinung. Noch 200 Jahre später fochten rund 25 Prozent der Adligen mindestens ein Mal im Leben ein Duell aus. Gesetzliche Verbote stießen nicht selten auf Widerspruch. Eines der letzten Fechtduelle gab es im Jahr 1967, als zwei französische Parlamentsabgeordnete vor Fotografen und einem Kamerateam bis aufs Blut um ihre Ehre kämpften.

     

  • So 11.07. 18.00 Uhr
    Der Barbier von Sevilla Schlosshof, Schloss Sondershausen

    Vor dem Haus des alten Junggesellen Dr. Bartolo singt Graf Almaviva seiner Angebeteten Rosina ein heimliches Ständchen. Bereits vor Wochen hat er sich in die junge Dame verliebt, nun möchte er ihr seine Liebe gestehen. Aber so einfach ist das nicht, denn Rosina wird von ihrem Vormund Dr. Bartolo, der sein reiches Mündel selbst heiraten möchte, streng bewacht … Die Geschichte in Rossinis glänzender Komödie nimmt jedoch ein gutes Ende. Raffinierte Verkleidungsspiele und vor allem die helfende Hand des Tausendsassas Figaro ermöglichen es seinem Herrn Almaviva, den Nebenbuhler auszuspielen und die schöne Rosina glücklich in die Arme zu schließen.

    Für eine Karnevalsoper am Teatro Argentina in Rom arbeitete der römische Dichter Cesare Sterbini im Jahr 1815 den zweiten Teil aus Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais Figaro-Trilogie „Der Barbier von Sevilla oder Die nutzlose Vorsicht“ zu einem Opernlibretto um. Rossini schrieb in weniger als vier Wochen die Musik. Bis heute ist sein „Barbier“ eine der populärsten musikalischen Komödien. Nicht zuletzt der ungeheuer vitalen Musik, den packenden Melodien und Rhythmen, den instrumentalen Effekten und Bravourarien hat diese komische Oper ihren nachhaltigen Erfolg zu verdanken.

    Übrigens: Gioachino Rossini hatte nicht nur eine Leidenschaft für die Musik, sondern auch für gutes Essen. Von ihm selbst ist überliefert, dass er nur drei Mal in seinem Leben geweint habe: „Als meine erste Oper durchfiel, als ich Paganini die Violine spielen hörte und als bei einem Bootspicknick ein getrüffelter Truthahn über Bord fiel.“

  • Mi 14.07. 20.00 Uhr
    Der Barbier von Sevilla Schlosshof, Schloss Sondershausen

    Vor dem Haus des alten Junggesellen Dr. Bartolo singt Graf Almaviva seiner Angebeteten Rosina ein heimliches Ständchen. Bereits vor Wochen hat er sich in die junge Dame verliebt, nun möchte er ihr seine Liebe gestehen. Aber so einfach ist das nicht, denn Rosina wird von ihrem Vormund Dr. Bartolo, der sein reiches Mündel selbst heiraten möchte, streng bewacht … Die Geschichte in Rossinis glänzender Komödie nimmt jedoch ein gutes Ende. Raffinierte Verkleidungsspiele und vor allem die helfende Hand des Tausendsassas Figaro ermöglichen es seinem Herrn Almaviva, den Nebenbuhler auszuspielen und die schöne Rosina glücklich in die Arme zu schließen.

    Für eine Karnevalsoper am Teatro Argentina in Rom arbeitete der römische Dichter Cesare Sterbini im Jahr 1815 den zweiten Teil aus Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais Figaro-Trilogie „Der Barbier von Sevilla oder Die nutzlose Vorsicht“ zu einem Opernlibretto um. Rossini schrieb in weniger als vier Wochen die Musik. Bis heute ist sein „Barbier“ eine der populärsten musikalischen Komödien. Nicht zuletzt der ungeheuer vitalen Musik, den packenden Melodien und Rhythmen, den instrumentalen Effekten und Bravourarien hat diese komische Oper ihren nachhaltigen Erfolg zu verdanken.

    Übrigens: Gioachino Rossini hatte nicht nur eine Leidenschaft für die Musik, sondern auch für gutes Essen. Von ihm selbst ist überliefert, dass er nur drei Mal in seinem Leben geweint habe: „Als meine erste Oper durchfiel, als ich Paganini die Violine spielen hörte und als bei einem Bootspicknick ein getrüffelter Truthahn über Bord fiel.“

  • Do 15.07. 20.00 Uhr
    3 Musketiere Schlosshof, Schloss Sondershausen

    Frankreich im 17. Jahrhundert zur Zeit Ludwigs XIII.: Der junge D’Artagnan macht sich aus seiner südfranzösischen Heimat auf nach Paris, um sich wie einst sein Vater den Musketieren, der Leibgarde des Königs, anzuschließen. Dort angekommen, entwickelt sich eine Freundschaft zu den drei Musketieren Aramis, Athos und Porthos. Vor dem Hintergrund eines drohenden Krieges zwischen England und Frankreich gerät D’Artagnan mit den Freunden in die intriganten Machenschaften von Kardinal Richelieu, derentwegen er den Tod seiner großen Liebe Constance betrauern muss. Ob es den Freunden dennoch gelingt, Richelieu dingfest zu machen?

    Die Vorlage für die spannende Geschichte um Freundschaft, Macht, Intrigen und leidenschaftliche Liebe bot der gleichnamige Roman von Alexandre Dumas, der im Jahr 1844 als Fortsetzungsroman in einer französischen Zeitschrift erschien. Die beiden Brüder Rob und Ferdi Bolland, die in den 1980er Jahren bereits als Komponisten für Falco („Rock Me Amadeus“) Erfolge gefeiert hatten, schrieben für das 2003 in den Niederlanden uraufgeführte Musical eine ebenso rockige wie gefühlvolle, balladenhafte Musik, die mitreißt und unter die Haut geht.

    Übrigens: Jahrhundertelang stellten ganze Kerle ihre Ehre im Zweikampf wieder her, in Frankreich war er seit der Wende zum 17. Jahrhundert eine regelrechte Modeerscheinung. Noch 200 Jahre später fochten rund 25 Prozent der Adligen mindestens ein Mal im Leben ein Duell aus. Gesetzliche Verbote stießen nicht selten auf Widerspruch. Eines der letzten Fechtduelle gab es im Jahr 1967, als zwei französische Parlamentsabgeordnete vor Fotografen und einem Kamerateam bis aufs Blut um ihre Ehre kämpften.

     

  • Fr 16.07. 20.00 Uhr
    3 Musketiere Schlosshof, Schloss Sondershausen

    Frankreich im 17. Jahrhundert zur Zeit Ludwigs XIII.: Der junge D’Artagnan macht sich aus seiner südfranzösischen Heimat auf nach Paris, um sich wie einst sein Vater den Musketieren, der Leibgarde des Königs, anzuschließen. Dort angekommen, entwickelt sich eine Freundschaft zu den drei Musketieren Aramis, Athos und Porthos. Vor dem Hintergrund eines drohenden Krieges zwischen England und Frankreich gerät D’Artagnan mit den Freunden in die intriganten Machenschaften von Kardinal Richelieu, derentwegen er den Tod seiner großen Liebe Constance betrauern muss. Ob es den Freunden dennoch gelingt, Richelieu dingfest zu machen?

    Die Vorlage für die spannende Geschichte um Freundschaft, Macht, Intrigen und leidenschaftliche Liebe bot der gleichnamige Roman von Alexandre Dumas, der im Jahr 1844 als Fortsetzungsroman in einer französischen Zeitschrift erschien. Die beiden Brüder Rob und Ferdi Bolland, die in den 1980er Jahren bereits als Komponisten für Falco („Rock Me Amadeus“) Erfolge gefeiert hatten, schrieben für das 2003 in den Niederlanden uraufgeführte Musical eine ebenso rockige wie gefühlvolle, balladenhafte Musik, die mitreißt und unter die Haut geht.

    Übrigens: Jahrhundertelang stellten ganze Kerle ihre Ehre im Zweikampf wieder her, in Frankreich war er seit der Wende zum 17. Jahrhundert eine regelrechte Modeerscheinung. Noch 200 Jahre später fochten rund 25 Prozent der Adligen mindestens ein Mal im Leben ein Duell aus. Gesetzliche Verbote stießen nicht selten auf Widerspruch. Eines der letzten Fechtduelle gab es im Jahr 1967, als zwei französische Parlamentsabgeordnete vor Fotografen und einem Kamerateam bis aufs Blut um ihre Ehre kämpften.

     

  • Sa 17.07. 15.00 Uhr
    Bastien und Bastienne Theaterwiese, Schloss Sondershausen

    Mit dieser kleinen vergnüglichen Oper von Wolfgang Amadeus Mozart laden wir Familien mit Kindern herzlich zu den Thüringer Schlossfestspielen Sondershausen auf die Theaterwiese ein. Mozart war zwar erst 12 Jahre alt, als er dieses musikdramatische Kleinod schuf, doch schon hier ist der spätere Meister zu erkennen, dessen Hingabe zu seinen Figuren ihn zu herzergreifender Musik inspirierte.

    Zwei junge Liebende vergehen beinahe vor Kummer, da jeder den anderen verdächtigt, untreu zu sein. Tatsächlich hat sich der Schäfer Bastien in ein Edelfräulein verguckt, und die Schäferin Bastienne fürchtet, ihr Liebster könnte sie verlassen. Da kommt ihr der (vermeintliche) Zauberer Colas zu Hilfe und rät ihr, die Eifersucht Bastiens zu wecken. Das gelingt ihr, indem sie behauptet, Bastien untreu zu sein. Doch mit Colas’ Unterstützung finden die beiden schließlich wieder glücklich zueinander.

    Übrigens: Ein enger Freund der Familie Mozart, der Hoftrompeter Johann Andreas Schachtner, maß der musischen Erziehung von Vater Leopold im Hinblick auf den kleinen Wolfgang einen hohen moralischen Wert bei: „Er war voll Feuer, seine Neigung hing jedem Gegenstand sehr leicht an; ich denke, dass er im Ermanglungsfalle einer so vorteilhaft guten Erziehung, wie er hatte, der ruchloseste Bösewicht hätte werden können, so empfänglich war er für jeden Reiz, dessen Güte oder Schädlichkeit er zu prüfen noch nicht im Stande war …“

  • Sa 17.07. 20.00 Uhr
    Der Barbier von Sevilla Schlosshof, Schloss Sondershausen

    Vor dem Haus des alten Junggesellen Dr. Bartolo singt Graf Almaviva seiner Angebeteten Rosina ein heimliches Ständchen. Bereits vor Wochen hat er sich in die junge Dame verliebt, nun möchte er ihr seine Liebe gestehen. Aber so einfach ist das nicht, denn Rosina wird von ihrem Vormund Dr. Bartolo, der sein reiches Mündel selbst heiraten möchte, streng bewacht … Die Geschichte in Rossinis glänzender Komödie nimmt jedoch ein gutes Ende. Raffinierte Verkleidungsspiele und vor allem die helfende Hand des Tausendsassas Figaro ermöglichen es seinem Herrn Almaviva, den Nebenbuhler auszuspielen und die schöne Rosina glücklich in die Arme zu schließen.

    Für eine Karnevalsoper am Teatro Argentina in Rom arbeitete der römische Dichter Cesare Sterbini im Jahr 1815 den zweiten Teil aus Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais Figaro-Trilogie „Der Barbier von Sevilla oder Die nutzlose Vorsicht“ zu einem Opernlibretto um. Rossini schrieb in weniger als vier Wochen die Musik. Bis heute ist sein „Barbier“ eine der populärsten musikalischen Komödien. Nicht zuletzt der ungeheuer vitalen Musik, den packenden Melodien und Rhythmen, den instrumentalen Effekten und Bravourarien hat diese komische Oper ihren nachhaltigen Erfolg zu verdanken.

    Übrigens: Gioachino Rossini hatte nicht nur eine Leidenschaft für die Musik, sondern auch für gutes Essen. Von ihm selbst ist überliefert, dass er nur drei Mal in seinem Leben geweint habe: „Als meine erste Oper durchfiel, als ich Paganini die Violine spielen hörte und als bei einem Bootspicknick ein getrüffelter Truthahn über Bord fiel.“

  • So 18.07. 15.00 Uhr
    Bastien und Bastienne Theaterwiese, Schloss Sondershausen

    Mit dieser kleinen vergnüglichen Oper von Wolfgang Amadeus Mozart laden wir Familien mit Kindern herzlich zu den Thüringer Schlossfestspielen Sondershausen auf die Theaterwiese ein. Mozart war zwar erst 12 Jahre alt, als er dieses musikdramatische Kleinod schuf, doch schon hier ist der spätere Meister zu erkennen, dessen Hingabe zu seinen Figuren ihn zu herzergreifender Musik inspirierte.

    Zwei junge Liebende vergehen beinahe vor Kummer, da jeder den anderen verdächtigt, untreu zu sein. Tatsächlich hat sich der Schäfer Bastien in ein Edelfräulein verguckt, und die Schäferin Bastienne fürchtet, ihr Liebster könnte sie verlassen. Da kommt ihr der (vermeintliche) Zauberer Colas zu Hilfe und rät ihr, die Eifersucht Bastiens zu wecken. Das gelingt ihr, indem sie behauptet, Bastien untreu zu sein. Doch mit Colas’ Unterstützung finden die beiden schließlich wieder glücklich zueinander.

    Übrigens: Ein enger Freund der Familie Mozart, der Hoftrompeter Johann Andreas Schachtner, maß der musischen Erziehung von Vater Leopold im Hinblick auf den kleinen Wolfgang einen hohen moralischen Wert bei: „Er war voll Feuer, seine Neigung hing jedem Gegenstand sehr leicht an; ich denke, dass er im Ermanglungsfalle einer so vorteilhaft guten Erziehung, wie er hatte, der ruchloseste Bösewicht hätte werden können, so empfänglich war er für jeden Reiz, dessen Güte oder Schädlichkeit er zu prüfen noch nicht im Stande war …“

  • So 18.07. 19.00 Uhr
    3 Musketiere Schlosshof, Schloss Sondershausen

    Frankreich im 17. Jahrhundert zur Zeit Ludwigs XIII.: Der junge D’Artagnan macht sich aus seiner südfranzösischen Heimat auf nach Paris, um sich wie einst sein Vater den Musketieren, der Leibgarde des Königs, anzuschließen. Dort angekommen, entwickelt sich eine Freundschaft zu den drei Musketieren Aramis, Athos und Porthos. Vor dem Hintergrund eines drohenden Krieges zwischen England und Frankreich gerät D’Artagnan mit den Freunden in die intriganten Machenschaften von Kardinal Richelieu, derentwegen er den Tod seiner großen Liebe Constance betrauern muss. Ob es den Freunden dennoch gelingt, Richelieu dingfest zu machen?

    Die Vorlage für die spannende Geschichte um Freundschaft, Macht, Intrigen und leidenschaftliche Liebe bot der gleichnamige Roman von Alexandre Dumas, der im Jahr 1844 als Fortsetzungsroman in einer französischen Zeitschrift erschien. Die beiden Brüder Rob und Ferdi Bolland, die in den 1980er Jahren bereits als Komponisten für Falco („Rock Me Amadeus“) Erfolge gefeiert hatten, schrieben für das 2003 in den Niederlanden uraufgeführte Musical eine ebenso rockige wie gefühlvolle, balladenhafte Musik, die mitreißt und unter die Haut geht.

    Übrigens: Jahrhundertelang stellten ganze Kerle ihre Ehre im Zweikampf wieder her, in Frankreich war er seit der Wende zum 17. Jahrhundert eine regelrechte Modeerscheinung. Noch 200 Jahre später fochten rund 25 Prozent der Adligen mindestens ein Mal im Leben ein Duell aus. Gesetzliche Verbote stießen nicht selten auf Widerspruch. Eines der letzten Fechtduelle gab es im Jahr 1967, als zwei französische Parlamentsabgeordnete vor Fotografen und einem Kamerateam bis aufs Blut um ihre Ehre kämpften.

     

  • Di 20.07. 11.00 Uhr
    Bastien und Bastienne Theaterwiese, Schloss Sondershausen

    Mit dieser kleinen vergnüglichen Oper von Wolfgang Amadeus Mozart laden wir Familien mit Kindern herzlich zu den Thüringer Schlossfestspielen Sondershausen auf die Theaterwiese ein. Mozart war zwar erst 12 Jahre alt, als er dieses musikdramatische Kleinod schuf, doch schon hier ist der spätere Meister zu erkennen, dessen Hingabe zu seinen Figuren ihn zu herzergreifender Musik inspirierte.

    Zwei junge Liebende vergehen beinahe vor Kummer, da jeder den anderen verdächtigt, untreu zu sein. Tatsächlich hat sich der Schäfer Bastien in ein Edelfräulein verguckt, und die Schäferin Bastienne fürchtet, ihr Liebster könnte sie verlassen. Da kommt ihr der (vermeintliche) Zauberer Colas zu Hilfe und rät ihr, die Eifersucht Bastiens zu wecken. Das gelingt ihr, indem sie behauptet, Bastien untreu zu sein. Doch mit Colas’ Unterstützung finden die beiden schließlich wieder glücklich zueinander.

    Übrigens: Ein enger Freund der Familie Mozart, der Hoftrompeter Johann Andreas Schachtner, maß der musischen Erziehung von Vater Leopold im Hinblick auf den kleinen Wolfgang einen hohen moralischen Wert bei: „Er war voll Feuer, seine Neigung hing jedem Gegenstand sehr leicht an; ich denke, dass er im Ermanglungsfalle einer so vorteilhaft guten Erziehung, wie er hatte, der ruchloseste Bösewicht hätte werden können, so empfänglich war er für jeden Reiz, dessen Güte oder Schädlichkeit er zu prüfen noch nicht im Stande war …“

  • Mi 21.07. 11.00 Uhr
    Bastien und Bastienne Theaterwiese, Schloss Sondershausen

    Mit dieser kleinen vergnüglichen Oper von Wolfgang Amadeus Mozart laden wir Familien mit Kindern herzlich zu den Thüringer Schlossfestspielen Sondershausen auf die Theaterwiese ein. Mozart war zwar erst 12 Jahre alt, als er dieses musikdramatische Kleinod schuf, doch schon hier ist der spätere Meister zu erkennen, dessen Hingabe zu seinen Figuren ihn zu herzergreifender Musik inspirierte.

    Zwei junge Liebende vergehen beinahe vor Kummer, da jeder den anderen verdächtigt, untreu zu sein. Tatsächlich hat sich der Schäfer Bastien in ein Edelfräulein verguckt, und die Schäferin Bastienne fürchtet, ihr Liebster könnte sie verlassen. Da kommt ihr der (vermeintliche) Zauberer Colas zu Hilfe und rät ihr, die Eifersucht Bastiens zu wecken. Das gelingt ihr, indem sie behauptet, Bastien untreu zu sein. Doch mit Colas’ Unterstützung finden die beiden schließlich wieder glücklich zueinander.

    Übrigens: Ein enger Freund der Familie Mozart, der Hoftrompeter Johann Andreas Schachtner, maß der musischen Erziehung von Vater Leopold im Hinblick auf den kleinen Wolfgang einen hohen moralischen Wert bei: „Er war voll Feuer, seine Neigung hing jedem Gegenstand sehr leicht an; ich denke, dass er im Ermanglungsfalle einer so vorteilhaft guten Erziehung, wie er hatte, der ruchloseste Bösewicht hätte werden können, so empfänglich war er für jeden Reiz, dessen Güte oder Schädlichkeit er zu prüfen noch nicht im Stande war …“

  • Mi 21.07. 20.00 Uhr
    3 Musketiere Schlosshof, Schloss Sondershausen

    Frankreich im 17. Jahrhundert zur Zeit Ludwigs XIII.: Der junge D’Artagnan macht sich aus seiner südfranzösischen Heimat auf nach Paris, um sich wie einst sein Vater den Musketieren, der Leibgarde des Königs, anzuschließen. Dort angekommen, entwickelt sich eine Freundschaft zu den drei Musketieren Aramis, Athos und Porthos. Vor dem Hintergrund eines drohenden Krieges zwischen England und Frankreich gerät D’Artagnan mit den Freunden in die intriganten Machenschaften von Kardinal Richelieu, derentwegen er den Tod seiner großen Liebe Constance betrauern muss. Ob es den Freunden dennoch gelingt, Richelieu dingfest zu machen?

    Die Vorlage für die spannende Geschichte um Freundschaft, Macht, Intrigen und leidenschaftliche Liebe bot der gleichnamige Roman von Alexandre Dumas, der im Jahr 1844 als Fortsetzungsroman in einer französischen Zeitschrift erschien. Die beiden Brüder Rob und Ferdi Bolland, die in den 1980er Jahren bereits als Komponisten für Falco („Rock Me Amadeus“) Erfolge gefeiert hatten, schrieben für das 2003 in den Niederlanden uraufgeführte Musical eine ebenso rockige wie gefühlvolle, balladenhafte Musik, die mitreißt und unter die Haut geht.

    Übrigens: Jahrhundertelang stellten ganze Kerle ihre Ehre im Zweikampf wieder her, in Frankreich war er seit der Wende zum 17. Jahrhundert eine regelrechte Modeerscheinung. Noch 200 Jahre später fochten rund 25 Prozent der Adligen mindestens ein Mal im Leben ein Duell aus. Gesetzliche Verbote stießen nicht selten auf Widerspruch. Eines der letzten Fechtduelle gab es im Jahr 1967, als zwei französische Parlamentsabgeordnete vor Fotografen und einem Kamerateam bis aufs Blut um ihre Ehre kämpften.

     

  • Do 22.07. 20.00 Uhr
    Der Barbier von Sevilla Schlosshof, Schloss Sondershausen

    Vor dem Haus des alten Junggesellen Dr. Bartolo singt Graf Almaviva seiner Angebeteten Rosina ein heimliches Ständchen. Bereits vor Wochen hat er sich in die junge Dame verliebt, nun möchte er ihr seine Liebe gestehen. Aber so einfach ist das nicht, denn Rosina wird von ihrem Vormund Dr. Bartolo, der sein reiches Mündel selbst heiraten möchte, streng bewacht … Die Geschichte in Rossinis glänzender Komödie nimmt jedoch ein gutes Ende. Raffinierte Verkleidungsspiele und vor allem die helfende Hand des Tausendsassas Figaro ermöglichen es seinem Herrn Almaviva, den Nebenbuhler auszuspielen und die schöne Rosina glücklich in die Arme zu schließen.

    Für eine Karnevalsoper am Teatro Argentina in Rom arbeitete der römische Dichter Cesare Sterbini im Jahr 1815 den zweiten Teil aus Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais Figaro-Trilogie „Der Barbier von Sevilla oder Die nutzlose Vorsicht“ zu einem Opernlibretto um. Rossini schrieb in weniger als vier Wochen die Musik. Bis heute ist sein „Barbier“ eine der populärsten musikalischen Komödien. Nicht zuletzt der ungeheuer vitalen Musik, den packenden Melodien und Rhythmen, den instrumentalen Effekten und Bravourarien hat diese komische Oper ihren nachhaltigen Erfolg zu verdanken.

    Übrigens: Gioachino Rossini hatte nicht nur eine Leidenschaft für die Musik, sondern auch für gutes Essen. Von ihm selbst ist überliefert, dass er nur drei Mal in seinem Leben geweint habe: „Als meine erste Oper durchfiel, als ich Paganini die Violine spielen hörte und als bei einem Bootspicknick ein getrüffelter Truthahn über Bord fiel.“

  • Fr 23.07. 20.00 Uhr
    3 Musketiere Schlosshof, Schloss Sondershausen

    Frankreich im 17. Jahrhundert zur Zeit Ludwigs XIII.: Der junge D’Artagnan macht sich aus seiner südfranzösischen Heimat auf nach Paris, um sich wie einst sein Vater den Musketieren, der Leibgarde des Königs, anzuschließen. Dort angekommen, entwickelt sich eine Freundschaft zu den drei Musketieren Aramis, Athos und Porthos. Vor dem Hintergrund eines drohenden Krieges zwischen England und Frankreich gerät D’Artagnan mit den Freunden in die intriganten Machenschaften von Kardinal Richelieu, derentwegen er den Tod seiner großen Liebe Constance betrauern muss. Ob es den Freunden dennoch gelingt, Richelieu dingfest zu machen?

    Die Vorlage für die spannende Geschichte um Freundschaft, Macht, Intrigen und leidenschaftliche Liebe bot der gleichnamige Roman von Alexandre Dumas, der im Jahr 1844 als Fortsetzungsroman in einer französischen Zeitschrift erschien. Die beiden Brüder Rob und Ferdi Bolland, die in den 1980er Jahren bereits als Komponisten für Falco („Rock Me Amadeus“) Erfolge gefeiert hatten, schrieben für das 2003 in den Niederlanden uraufgeführte Musical eine ebenso rockige wie gefühlvolle, balladenhafte Musik, die mitreißt und unter die Haut geht.

    Übrigens: Jahrhundertelang stellten ganze Kerle ihre Ehre im Zweikampf wieder her, in Frankreich war er seit der Wende zum 17. Jahrhundert eine regelrechte Modeerscheinung. Noch 200 Jahre später fochten rund 25 Prozent der Adligen mindestens ein Mal im Leben ein Duell aus. Gesetzliche Verbote stießen nicht selten auf Widerspruch. Eines der letzten Fechtduelle gab es im Jahr 1967, als zwei französische Parlamentsabgeordnete vor Fotografen und einem Kamerateam bis aufs Blut um ihre Ehre kämpften.

     

  • Sa 24.07. 15.00 Uhr
    Bastien und Bastienne Theaterwiese, Schloss Sondershausen

    Mit dieser kleinen vergnüglichen Oper von Wolfgang Amadeus Mozart laden wir Familien mit Kindern herzlich zu den Thüringer Schlossfestspielen Sondershausen auf die Theaterwiese ein. Mozart war zwar erst 12 Jahre alt, als er dieses musikdramatische Kleinod schuf, doch schon hier ist der spätere Meister zu erkennen, dessen Hingabe zu seinen Figuren ihn zu herzergreifender Musik inspirierte.

    Zwei junge Liebende vergehen beinahe vor Kummer, da jeder den anderen verdächtigt, untreu zu sein. Tatsächlich hat sich der Schäfer Bastien in ein Edelfräulein verguckt, und die Schäferin Bastienne fürchtet, ihr Liebster könnte sie verlassen. Da kommt ihr der (vermeintliche) Zauberer Colas zu Hilfe und rät ihr, die Eifersucht Bastiens zu wecken. Das gelingt ihr, indem sie behauptet, Bastien untreu zu sein. Doch mit Colas’ Unterstützung finden die beiden schließlich wieder glücklich zueinander.

    Übrigens: Ein enger Freund der Familie Mozart, der Hoftrompeter Johann Andreas Schachtner, maß der musischen Erziehung von Vater Leopold im Hinblick auf den kleinen Wolfgang einen hohen moralischen Wert bei: „Er war voll Feuer, seine Neigung hing jedem Gegenstand sehr leicht an; ich denke, dass er im Ermanglungsfalle einer so vorteilhaft guten Erziehung, wie er hatte, der ruchloseste Bösewicht hätte werden können, so empfänglich war er für jeden Reiz, dessen Güte oder Schädlichkeit er zu prüfen noch nicht im Stande war …“

  • Sa 24.07. 20.00 Uhr
    3 Musketiere Schlosshof, Schloss Sondershausen

    Frankreich im 17. Jahrhundert zur Zeit Ludwigs XIII.: Der junge D’Artagnan macht sich aus seiner südfranzösischen Heimat auf nach Paris, um sich wie einst sein Vater den Musketieren, der Leibgarde des Königs, anzuschließen. Dort angekommen, entwickelt sich eine Freundschaft zu den drei Musketieren Aramis, Athos und Porthos. Vor dem Hintergrund eines drohenden Krieges zwischen England und Frankreich gerät D’Artagnan mit den Freunden in die intriganten Machenschaften von Kardinal Richelieu, derentwegen er den Tod seiner großen Liebe Constance betrauern muss. Ob es den Freunden dennoch gelingt, Richelieu dingfest zu machen?

    Die Vorlage für die spannende Geschichte um Freundschaft, Macht, Intrigen und leidenschaftliche Liebe bot der gleichnamige Roman von Alexandre Dumas, der im Jahr 1844 als Fortsetzungsroman in einer französischen Zeitschrift erschien. Die beiden Brüder Rob und Ferdi Bolland, die in den 1980er Jahren bereits als Komponisten für Falco („Rock Me Amadeus“) Erfolge gefeiert hatten, schrieben für das 2003 in den Niederlanden uraufgeführte Musical eine ebenso rockige wie gefühlvolle, balladenhafte Musik, die mitreißt und unter die Haut geht.

    Übrigens: Jahrhundertelang stellten ganze Kerle ihre Ehre im Zweikampf wieder her, in Frankreich war er seit der Wende zum 17. Jahrhundert eine regelrechte Modeerscheinung. Noch 200 Jahre später fochten rund 25 Prozent der Adligen mindestens ein Mal im Leben ein Duell aus. Gesetzliche Verbote stießen nicht selten auf Widerspruch. Eines der letzten Fechtduelle gab es im Jahr 1967, als zwei französische Parlamentsabgeordnete vor Fotografen und einem Kamerateam bis aufs Blut um ihre Ehre kämpften.

     

  • So 25.07. 18.00 Uhr
    Der Barbier von Sevilla Schlosshof, Schloss Sondershausen

    Vor dem Haus des alten Junggesellen Dr. Bartolo singt Graf Almaviva seiner Angebeteten Rosina ein heimliches Ständchen. Bereits vor Wochen hat er sich in die junge Dame verliebt, nun möchte er ihr seine Liebe gestehen. Aber so einfach ist das nicht, denn Rosina wird von ihrem Vormund Dr. Bartolo, der sein reiches Mündel selbst heiraten möchte, streng bewacht … Die Geschichte in Rossinis glänzender Komödie nimmt jedoch ein gutes Ende. Raffinierte Verkleidungsspiele und vor allem die helfende Hand des Tausendsassas Figaro ermöglichen es seinem Herrn Almaviva, den Nebenbuhler auszuspielen und die schöne Rosina glücklich in die Arme zu schließen.

    Für eine Karnevalsoper am Teatro Argentina in Rom arbeitete der römische Dichter Cesare Sterbini im Jahr 1815 den zweiten Teil aus Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais Figaro-Trilogie „Der Barbier von Sevilla oder Die nutzlose Vorsicht“ zu einem Opernlibretto um. Rossini schrieb in weniger als vier Wochen die Musik. Bis heute ist sein „Barbier“ eine der populärsten musikalischen Komödien. Nicht zuletzt der ungeheuer vitalen Musik, den packenden Melodien und Rhythmen, den instrumentalen Effekten und Bravourarien hat diese komische Oper ihren nachhaltigen Erfolg zu verdanken.

    Übrigens: Gioachino Rossini hatte nicht nur eine Leidenschaft für die Musik, sondern auch für gutes Essen. Von ihm selbst ist überliefert, dass er nur drei Mal in seinem Leben geweint habe: „Als meine erste Oper durchfiel, als ich Paganini die Violine spielen hörte und als bei einem Bootspicknick ein getrüffelter Truthahn über Bord fiel.“