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Die beiden stehen mit Leib und Seele auf den Brettern, die die Welt bedeuten – wenn man sie lässt. Sie sind eine Ewigkeit Schauspielerinnen, doch sie haben schon bessere Zeiten erlebt. Da überrascht die eine eines Tages die andere mit der unerwarteten Mitteilung: „Ich habe ein Engagement an einem Theater für uns gefunden!“

Mit einem Male leben die Träume wieder auf, die die beiden über Jahrzehnte durch die Stücke von Euripides über Shakespeare bis zu Molière geführt haben, und plötzlich werden auch die Figuren wieder in ihnen lebendig, die sie einmal auf der Bühne verkörpert haben. Sie sind noch einmal Ophelia, heute aber auch Hamlet, denn wie sollte man die zahlreichen erlebten Theateranekdoten erzählen, wenn man die männlichen Schauspieler ausließe? Oder die alten Intendanten, die Stücke nur zuließen, wenn ihre Ehefrau darin eine Paraderolle fand? Die Anekdoten erinnern aber auch an frühere Erfolge. Die Aussicht, wieder dabei zu sein, erneut zu spielen, gibt den beiden neuen Lebensmut.

Das amüsante Stück Theater, das amüsante Stück „Theater“ (– oder das amüsante Theaterstück?) hält eine unerwartete Wendung bereit. Doch auch die kann nichts daran ändern, dass der Traum, den das Theater schenkt, in schweren Lebenskrisen mehr wert sein kann als alles andere.

Kerstin Weiß, ehemalige Oberspielleiterin der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH, lebt heute als freischaffende Regisseurin und Autorin. „Theater“ hat sie den beiden Nordhäuser Schauspielerinnen Uta Haase und Sigrid Herforth gewidmet.


Inszenierung: Kerstin Weiß
Ausstattung: Anja Schulz

Alles Theater!