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32 Jahre nach Mozarts Tod bezichtigt sich der Hofkompositeur und Kapellmeister Antonio Salieri, das Genie vergiftet zu haben. Mit seiner Selbstbezichtigung will er endlich den Ruhm erlangen, der ihm als Künstler zeitlebens versagt blieb. Vor einem imaginären Publikum entwirft er ein bizarres Zerrbild seiner Vergangenheit. Im Jahre 1780 sitzt Salieri am Wiener Hof künstlerisch fest im Sattel. Als aus Salzburg Nachrichten von einem Wunderkind mit Namen Wolfgang Amadeus Mozart kommen, spürt Salieri sofort die Bedrohung: „Aber wieso nur hat Gott über diesem kichernden, obszönen Kindskopf, der alle bisherigen musikalischen Regeln über den Haufen wirft, sein ganzes Füllhorn ausgeschüttet
und nicht über ihm, Salieri, seinem ergebensten und fleißigsten Diener?“ Der vom Schicksal Benachteiligte sagt dem ungerechten Gott den Kampf an. Gott soll sein Lieblingskind Mozart leiden sehen! Mit Hofintrigen und psychologischer Raffinesse treibt Salieri den Konkurrenten in den Ruin ...

Peter Shaffers Stück greift auf Gerüchte und Spekulationen um Mozarts Tod zurück, die sich, obwohl längst widerlegt, bis heute halten. Weltbekannt durch die Verfilmung von Miloš Forman, ist „Amadeus“ unkonventionelles Künstlerportrait und opulentes Kriminalstück zugleich.

Amadeus