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 „Mein Körper als Preis für sein Leben…“
Der Pariser Dichter André Chénier lernt bei einem Empfang in gräflichem Hause eine junge Dame kennen, die ihn provoziert und fasziniert. Für den Diener Gérard, der wie Chénier den Idealen der Französischen Revolution nahe steht, ist diese Madeleine der einzige Lichtblick im Alltag. Als er bemerkt, dass Madeleine und Chénier herzliche Gefühle verbinden, denunziert er den Dichter politisch. Madeleine, die von Gérards Einfluss weiß, kommt als Bittstellerin zu ihm und läuft in die
Falle des sie Begehrenden. Doch um Chénier zu retten, ist sie bereit, sich Gérard hinzugeben. Davon tief beeindruckt, setzt sich Gérard für Chénier ein. Jedoch umsonst. Wer vom Tyrannentribunal angeklagt wird, den kann selbst der Widerruf des Denunzianten nicht retten. So wird der junge Dichter zum Tode verurteilt. Madeleine folgt André freiwillig in den Tod, um mit ihm vereint zu sein.
Der Librettist Luigi Illica, der vier Jahre später einer der beiden Autoren von Puccinis „Tosca“ war, verband in „André Chénier“ erstmals das politische Engagement eines Künstlers mit einer ergreifenden, tragischen Liebesgeschichte. Mit der berührenden Musik von Giordano wurde „André Chénier“ zu einer der bedeutendsten Opern des Verismo.

Andre Chenier