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Zwei Choreographen erzählen zwei Ballettgeschichten, die vor allem etwas über den Tanz und über Tänzer zu sagen haben. Zwei Uraufführungen stehen auf dem Programm: "Violet Spring" von Jutta Ebnother und "White Man Sleeps" von Nick Hobbs. Der freischaffende britische Choreograph tanzte und choreographierte u. a. sieben Jahre am Staatstheater Mainz, wo für ihn in der Spielzeit 2006/07 die Stelle eines "Choreographer in Residence" eingerichtet wurde.

Jutta Ebnother ließ sich für ihre neuste Kreation durch den Esprit von Aaron Coplands Ballettmusik "Appalachian Spring Suite" sowie von Musik des norwegischen Jazzers Jan Garbarek inspirieren. Den Titel hatte Copland einer Gedichtsammlung entnommen, in der es um Aufbruch und Ankommen geht, um die Kraft, die ein Neuanfang verleiht. Ganz ähnlich denkt Jutta Ebnother: "Lost (Soul) - Search - Found", also "Verloren (Seele) - suchen - gefunden", heißen die zentralen Gedanken, um die ihr Ballett kreist, denn auch Tänzer sind ständig im Aufbruch, um mit jeder neuen Kreation, jedem neuen Engagement erneut ein Ankommen zu erleben.

Nick Hobbs liebt Kevin Volans' Streichquartett Nr. 1 "White Man Sleeps", das ihm Grundlage für das neue Ballett wurde. Darin entdeckt Hobbs in Solos, Pas de deux und größeren Ensemblenummern mit beeindruckendem Schrittreichtum und einer kraftvollen, bis an die Grenzen der Akrobatik gehenden Tanzsprache immer wieder neue Ausdrucksmöglichkeiten menschlicher Beziehungen. Wo die Stärken eines jeden Tänzers der Nordhäuser Kompanie liegen, hier wird es zu sehen sein!

Ballettgeschichten