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Vor dem Haus des alten Junggesellen Dr. Bartolo singt Graf Almaviva seiner Angebeteten Rosina ein heimliches Ständchen. Bereits vor Wochen hat er sich in die junge Dame verliebt, nun möchte er ihr seine Liebe gestehen. Aber so einfach ist das nicht, denn Rosina wird von ihrem Vormund Dr. Bartolo, der sein reiches Mündel selbst heiraten möchte, streng bewacht … Die Geschichte in Rossinis glänzender Komödie nimmt jedoch ein gutes Ende. Raffinierte Verkleidungsspiele und vor allem die helfende Hand des Tausendsassas Figaro ermöglichen es seinem Herrn Almaviva, den Nebenbuhler auszuspielen und die schöne Rosina glücklich in die Arme zu schließen.

Für eine Karnevalsoper am Teatro Argentina in Rom arbeitete der römische Dichter Cesare Sterbini im Jahr 1815 den zweiten Teil aus Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais Figaro-Trilogie „Der Barbier von Sevilla oder Die nutzlose Vorsicht“ zu einem Opernlibretto um. Rossini schrieb in weniger als vier Wochen die Musik. Bis heute ist sein „Barbier“ eine der populärsten musikalischen Komödien. Nicht zuletzt der ungeheuer vitalen Musik, den packenden Melodien und Rhythmen, den instrumentalen Effekten und Bravourarien hat diese komische Oper ihren nachhaltigen Erfolg zu verdanken.

Übrigens: Gioachino Rossini hatte nicht nur eine Leidenschaft für die Musik, sondern auch für gutes Essen. Von ihm selbst ist überliefert, dass er nur drei Mal in seinem Leben geweint habe: „Als meine erste Oper durchfiel, als ich Paganini die Violine spielen hörte und als bei einem Bootspicknick ein getrüffelter Truthahn über Bord fiel.“

Der Barbier von Sevilla

Komische Oper in zwei Akten
Libretto von Cesare Sterbini
In deutscher Übersetzung

  • Fr 09.07. 20.00 Uhr Schlosshof, Schloss Sondershausen
  • So 11.07. 18.00 Uhr Schlosshof, Schloss Sondershausen
  • Mi 14.07. 20.00 Uhr Schlosshof, Schloss Sondershausen
  • Sa 17.07. 20.00 Uhr Schlosshof, Schloss Sondershausen
  • Do 22.07. 20.00 Uhr Schlosshof, Schloss Sondershausen
  • So 25.07. 18.00 Uhr Schlosshof, Schloss Sondershausen

Termine