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Darf ein Mensch entscheiden, wann er gehen will? Wannie de Wijns Stu?ck behandelt ein heikles Thema: Euthanasie (griech.: ??????????, von eu~ = gut, richtig, leicht, scho?n und thanatos = der Tod). Die Geschichte spielt in den Niederlanden, wo Sterbehilfe unter bestimmten Bedingungen legal ist.
Der Entschluss des schwerkranken Bernhard Keller steht fest. Rettung existiert nicht, er will seine Schmerzen u?berwinden. Den Abschied mo?chte er nicht in der Einsamkeit und Anonymita?t einer Klinik begehen, sondern daheim und im Kreise seiner Familie. Am Vorabend des Tages X treffen in Bernhards Haus seine Geliebte, die ju?ngeren Bru?der und seine Tochter ein. Ein befreundeter Arzt soll die erlo?sende Spritze verabreichen. Die Entscheidung des Kranken fu?hrt zu harten Auseinandersetzungen innerhalb der Familie. Nur in einem ist man sich einig: Bernhards letzter Abend soll ein Fest fu?r das Leben, keine Totenfeier werden. Mit Musik und Alkohol versuchen die Anwesenden, das unerbittliche Ticken der Uhr zu u?berto?nen. Aber der na?chste Morgen ru?ckt na?her ...
Der niederla?ndische Autor, Regisseur und Schauspieler Wannie de Wijn hat zum heiklen Thema der Sterbehilfe ein beru?hrendes Theaterstu?ck voller melancholischer Scho?nheit und tiefem menschlichen Humor geschaffen, das keine Sekunde sentimental wird oder in die Banalita?t abgleitet. „Der gute Tod“ ist mehr als ein Pla?doyer fu?r das Recht auf Sterbehilfe. In erster Linie ist es ein Aufruf dazu, selbst in den schwierigsten und unertra?glichsten Situationen nicht die Lebensfreude, die Liebe und das Lachen zu verlieren.

Inszenierung: Jens Schmidt
Ausstattung: Toto

Mit: Joachim Brunner, Horst Damm, Laura Göttner, Marcus Ostberg, Charlotte Ronas, Markus Seidensticker

Der gute Tod