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Sie hatten sich so auf die Rente gefreut. Was man ihnen nicht alles versprochen hat: einen Platz am Ofen, Massagen für die lahmen Knochen, gesunde Kost. Nun stehen sie auf der Straße und verstehen die Welt nicht mehr. Als Ersten hat es den Esel erwischt, sein Arbeitgeber, der Müller, setzt auf moderne Technik und schickt den Grauen in den Vorruhestand. Auf seinem Weg nach Bremen begegnet ihm ein Wachhund. Der war einmal ein ganz scharfer. Dann verlor er die Zähne, den Biss und den Job. Das Trio komplettiert die Katze, die, von ihrer Herrin ausgesetzt, ein Opfer von Katzenhaar-Allergie wurde. Alle drei sind ratlos, wovon sie in Zukunft leben sollen. Dann treffen sie auf den Hahn. Der flüchtete aus einer Geflügelzuchtanlage und hat als einziger einen Plan: eine Karriere im Showgeschäft. Doch der gemeinsame Start ins Künstlerleben verzögert sich. Die Räuber sind dabei das geringste Problem. Vielmehr muss vom animalischen Gesangsquartett geklärt werden, wer von ihnen das Supertalent und welcher Song der Beste ist oder ob nicht doch ein Auftritt als Band die größten Chancen bietet.

Die Neubearbeitung der „Bremer Stadtmusikanten“ durch Steffen Mensching verknüpft geschickt die zentralen Themen des beliebten Grimm’schen Märchens mit heutigen Alltagserfahrungen. Den vier ausgemusterten Tieren beim Kampf um ein schöneres Leben kommen seine flotten Reime, freche Dialoge und tierisch viel Musik zur Hilfe.

Inszenierung: Steffen Mensching

Die Bremer Stadtmusikanten