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Der chinesische Kaiser ist verzweifelt auf der Suche nach einer Nachtigall, die irgendwo in seinem großen Reich leben soll und die mit ihrem Gesang alle Menschen glücklich machen und zu Tränen rühren kann. Seine Untertanen reden viel von diesem besonderen Vogel, nur der Kaiser hat die geheimnisvolle Nachtigall noch nie gesehen oder gehört. Als man dem Kaiser schließlich die eingefangene Nachtigall bringt, sperrt er sie in einen goldenen Käfig und lässt sie Tag um Tag bis zur Erschöpfung singen. Zur Entlastung wird ein künstlicher, elektronischer Vogel angeschafft, der die lebendige Nachtigall unterstützen soll. Doch die Nachtigall befreit sich aus ihrem Gefängnis und fliegt davon.

Nun bleibt dem Kaiser nur noch der Kunstvogel, dessen mechanischer Gesang nicht an die wunderbaren Klänge der Nachtigall heranreicht. Erst zum Ende seines Lebens erkennt der Kaiser, was für einen großen und besonderen Schatz er mit seiner Nachtigall verloren hat.

Das musikalische Märchen von Hans Christian Andersen erzählt von Wahrhaftigkeit, von Freiheit und natürlich von der Macht der Musik:

Übrigens: Die Nachtigallenmännchen singen u.a., um Weibchen zu betören. Je größer das Strophenrepertoire der Herren ist, umso empfänglicher sind die Besungenen, und je größer die männliche Sangeskunst ist, umso hingebungsvoller wird der spätere Vater sein. Wissenschaftlich erwiesen ist aber auch, dass jedes fünfte Küken im Nest nicht vom sozialen Vater gezeugt wurde, sondern von einem charmanten Nachbarn… Sodom und Gomorrha im Land der Nachtigallen!

Die chinesische Nachtigall oder Die Macht der Musik

Bühnenfassung von Annette Geller und Gudrun Skupin

  • So 20.09. 11.00 Uhr Theater Nordhausen, Theater unterm Dach
  • So 20.09. 15.00 Uhr Theater Nordhausen, Theater unterm Dach
  • Di 22.09. 10.00 Uhr Theater Nordhausen, Theater unterm Dach
  • Mi 23.09. 10.00 Uhr Theater Nordhausen, Theater unterm Dach
  • So 18.10. 11.00 Uhr Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

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