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Der geizige, fast taube Gerbrand hat zwei hübsche Töchter, eine altjüngferliche Schwester und viel Geld. Was ihm fehlt, ist Adel. Deshalb lässt er sich von seinem Buchhalter Falkenstein einen adeligen Schwiegersohn vermitteln, der für eine schöne Mitgift die Tochter Elisabeth zur Baronin machen könnte. Falkenstein wiederum hofft, dass dieser Baron danach beim geizigen Gerbrand ein gutes Wort für die Tochter Caroline und ihn selbst einlegen würde, da sie vor zwei Monaten heimlich geheiratet haben. Doch der Baron verliebt sich in Caroline, und Gerbrands ältliche Schwester hat es auf Falkenstein abgesehen …
„Man kennt den Verfasser nicht, aber er war einer der geschicktesten, die in diesem Fache gearbeitet haben“, schrieb Goethe, der 1791 bis 1817 Theaterdirektor in Weimar war, über den Librettisten der heiteren Oper. Auf seinen Italienreisen hatte Goethe bereits die „Wirksamkeit der Musik unseres Cimarosa“ schätzen gelernt. Daher ließ er zu Cimarosas berühmtester Oper für die Weimarer Erstaufführung am 3. Dezember 1796 von seinem späteren Schwager Vulpius eine neue Fassung („Die heimliche Heyrath“) dichten. Gemeinsam mit Studenten der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar wird der Regisseur Tilman Hecker die archivarische Kostbarkeit aus dem historischen Notenbestand des Deutschen Nationaltheaters Weimar zu neuem Bühnenleben erwecken.

 

Die heimliche Ehe