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Obwohl die Story dieser Operette wie ein Gegenwartsstück klingt, ist „Die lustige Witwe“ schon 115 Jahre alt:

Nur die Hochzeit der reichen, in Paris lebenden Witwe Hanna Glawari mit einem Pontevedriner kann den Staatsbankrott des kleinen Balkanlandes Pontevedro noch verhindern. Die Party zum Geburtstag des Landesherren in der Pariser Botschaft dient dazu, um die Glawari zu buhlen, bzw. ihr die französischen Charmeure vom Hals zu halten. Insbesondere die letzte Aufgabe kommt dem unternehmungslustigen Gesandtschaftssekretär Graf Danilo zu. Selbst kommt er als Heiratskandidat nicht in Frage, denn Danilo und Hanna waren früher ein Paar. Sie heirateten nicht, weil das damals arme Mädchen für den Grafen nicht standesgemäß war. Nun bereut er, ist aber zu stolz. Die lustige Witwe findet – begleitet von Ohrwürmern wie dem „Vilja-Lied“, „Lippen schweigen, ’s flüstern Geigen“ oder „Ja, das Studium der Weiber ist schwer“ – die richtigen Wege, ihre Jugendliebe endlich doch für sich zu gewinnen und ihr Heimatland finanziell zu retten.

Als Regisseurin der Operette, die rings um den Erdball Johann Strauß’ „Fledermaus“ an Aufführungszahlen überholt hat, konnte Maria Riccarda Wesseling gewonnen werden. Sie, eine der renommiertesten Mezzosopranistinnen der Gegenwart, inszeniert auch seit 2018 erfolgreich.

Übrigens: Eine hübsche Anekdote rankt sich um die Entstehung des Operettentitels. In der Kanzlei Steininger hörte Lehár eines Tages zum Kassierer sagen: „Keine Freikarten mehr an die Witwe von dem Amtsrat! Wenn sie das nächste Mal kommt, werfen Sie sie hinaus, diese lästige Witwe!“ Lehár verhörte sich und rief entzückt aus: „Lustige Witwe? Das ist der Titel: ‚Die lustige Witwe‘!“

Die lustige Witwe

Operette in drei Akten
Buch von Victor Léon und Leo Stein

  • Fr 27.03. 19.30 Uhr Theater Nordhausen, Großes Haus
  • So 29.03. 18.00 Uhr Theater Nordhausen, Großes Haus
  • Sa 25.04. 19.30 Uhr Theater Nordhausen, Großes Haus
  • Fr 22.05. 19.30 Uhr Theater Nordhausen, Großes Haus
  • Sa 30.05. 19.30 Uhr Theater Nordhausen, Großes Haus
  • So 31.05. 14.30 Uhr Theater Nordhausen, Großes Haus

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