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William Shakespeare soll seine Komödie „Die lustigen Weiber von Windsor“ auf Anregung von Elisabeth I. geschrieben haben. Sie wollte den Ritter Sir John Falstaff, der in einigen Königsdramen auftauchte, gern einmal verliebt erleben. Das Vergnügen gönnte ihr und uns der Dichter, und Nicolai und sein Librettist folgten ihm.

Sir John Falstaff zeichnen überschäumende Lebenslust, übersteigerte Genusssucht bis zur Völlerei und diverse unverschämte Amouren aus. Damit eckt er immer wieder bei den Bürgern Windsors an. Als er Frau Fluth und Frau Reich den gleichen Liebesbrief schreibt, verbünden die sich miteinander und amüsieren sich königlich auf seine Kosten. Zum Schein geht die eine auf seine Avancen ein, doch am Ende des Abends findet sich Falstaff nicht in ihrem Bett, sondern in einem Flussbett wieder, und am zweiten Abend muss der Held in Frauenkleidern Schläge einstecken und vor dem Ehemann fliehen. Verbündet mit ihren Gatten verspotten die Frauen Falstaff schließlich bei einer großen Maskerade im Wald – nach allen Regeln der romantischen Künste! Die Oper, die in der Tradition des Singspiels steht, zeigt hier ihre Nähe zur romantischen Oper Carl Maria von Webers. Die Art, wie Falstaff abserviert wird, aber auch die Art, wie Anna Reich weder den vom Vater, noch den von der Mutter favorisierten Freier, sondern den von ihr geliebten Mann heiratet, steht den komischen Opern Albert Lortzings in nichts nach.

Die lustigen Weiber von Windsor

Oper in drei Akten, gedichtet von H. S. Mosenthal nach Shakespeares gleichnamigem Lustspiel

  • Fr 21.09.2018 19.30 Uhr Theater Nordhausen, Großes Haus
  • So 23.09.2018 14.30 Uhr Theater Nordhausen, Großes Haus
  • So 07.10.2018 18.00 Uhr Theater Nordhausen, Großes Haus
  • Fr 19.10.2018 19.30 Uhr Theater Nordhausen, Großes Haus
  • Sa 27.10.2018 19.30 Uhr Theater Nordhausen, Großes Haus
  • Mi 14.11.2018 15.00 Uhr Theater Nordhausen, Großes Haus

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