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Kaum jemand freut sich auf die Projektwoche, die für alle Schülerinnen und Schüler verpflichtend ist. Viele landen auch nicht in ihren Wunsch-Projekten, sondern in der Projektgruppe von Dieter Berger zum Thema „Entwicklung des Faschismus in Deutschland und Europa“. Darüber wollen die meisten der Kids aber nichts mehr hören, denn sie halten das Thema für erledigt: Eine derartige Diktatur kann und wird es in Deutschland nie wieder geben, dafür sei man heutzutage viel zu aufgeklärt.

Dieter Berger startet ein Experiment: Er will den Schülern beweisen, wie schnell ein kollektives Gruppenbewusstsein entstehen kann und welche Regeln und Strukturen dafür nötig sind.

Die Schülerinnen und Schüler kommen schnell in den Sog der Gemeinschaft, von der eine große Kraft ausgeht: Innerhalb der Gruppe entstehen neue Bindungen, Abhängigkeiten und Kräfteverhältnisse. Aus dieser Gemeinschaft wird eine aktivistische Gruppe: „Die Welle“. Und es dauert nicht lange bis „Die Welle“ die Grenzen des Schulhofes und der Legalität verlässt und sich verselbstständigt. Dieter Berger hat keinen Einfluss mehr auf seine Schüler und kann sein Experiment nicht mehr kontrollieren …

Übrigens: Das Sozialexperiment, das unter der Leitung des amerikanischen Lehrers Ron Jones 1967 an einer kalifornischen Schule ausgeführt wurde, lieferte die Vorlage für den Roman „Die Welle“ von Morton Rhue, der 1984 in Deutschland veröffentlicht wurde. Nach dieser Vorlage wurde der Stoff in Filmen und Serien weiterverarbeitet und ist bis heute brandaktuell.

Die Welle

Schauspiel des Theaterjugendclubs nach Morton Rhue

  • Sa 08.05. 19.30 Uhr Theater Nordhausen, Großes Haus

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