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Liebe ist die Sehnsucht nach Vereinigung, ihr Ideal: die Welt zu zweit und nicht alleine zu erfahren. Ihr Dilemma: Aus zwei Menschen kann niemals einer werden. Von beidem handelt Joël Pommerats wundervoll komisches Beziehungs-Kaleidoskop. Seine absurd-abgründigen „Wiedervereinigungen“ stecken voller überraschender Wendungen und sind stets realirreal wie das Leben selbst. Der Titel ist so flirrend wie irreführend, denn politisch ist das Stück erst auf den zweiten Blick. Im Zentrum der zwanzig subtil beobachteten Szenen stehen Wesen, die seit jeher um- und gegeneinander kämpfen: Frau und Mann. Siebenundzwanzig Damen, vierundzwanzig Herren und jemand, der singt, werden ins Spiel gebracht, um den Urfragen des geheimnisvollen Phänomens auf die Schliche zu kommen. Wie tickt das andere Geschlecht? Warum zerbricht die Liebe so plötzlich wie ein Kartenhaus? Was sind die Fallstricke des Begehrens? In einer Szene ist eine Putzfrau davon überzeugt, ihre Ehe blühe wieder auf, nachdem sie – nur zum Schein – die Scheidung eingereicht hat. Ein andermal ringt ein Mann hingebungsvoll um seine an Gedächtnisverlust leidende Frau und die geteilten Erinnerungen – und erklärt ihr so jeden Tag aufs Neue seine Liebe.

Die Wiedervereinigung der beiden Koreas

Stück von Joël Pommerat
Aus dem Französischen von Isabelle Rivoal
Gastspiel im Rahmen der Kooperation mit dem Theater Rudolstadt

  • Fr 12.10.2018 19.30 Uhr Theater Nordhausen, Großes Haus
  • Sa 20.10.2018 19.30 Uhr Theater Nordhausen, Großes Haus
  • So 28.10.2018 18.00 Uhr Theater Nordhausen, Großes Haus
  • So 04.11.2018 14.30 Uhr Theater Nordhausen, Großes Haus
  • Fr 16.11.2018 19.30 Uhr Theater Nordhausen, Großes Haus

Termine