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Steffen Fuchs liebt das klassische Ballett. Außerordentlich erfolgreich entdeckte er zur Freude des Publikums mit der Nordhäuser Kompanie – auf Spitze tanzend – in „Romeo und Julia“ Gegenwärtiges. In dieser Spielzeit wendet er sich nun einem Märchen mit der unsterblichen Musik des Romantikers Peter Tschaikowsky zu. Für den jungen Choreographen hat das nichts Antiquiertes: „Heute heißen die Märchen nur Comic!“

Zum Tauffest ihres lang ersehnten Kindes haben der König und die Königin vergessen, die Fee Carabosse einzuladen. Sie kommt dennoch – um das Kind zu verfluchen! Wenn die Tochter zu einer Schönheit herangewachsen sein wird, soll sie sich mit einer Nadel stechen und daran sterben. Gerade gelingt es der Fliederfee noch, den Fluch zu mildern: Aurora wird nur in einen hundertjährigen Schlaf fallen, aus dem sie ein Prinz mit einem Kuss wecken kann.

16 Jahre später nimmt das Unglück seinen Lauf, das tatsächlich erst nach hundert Jahren sein Ende findet: Prinz Désiré, unterwegs mit einer Jagdgesellschaft, ist seiner Begleitung überdrüssig. Er sucht die wahre Liebe. Die Fliederfee führt ihn zur schlafenden Schönen. Sein Kuss bricht den Zauber der Carabosse und weckt Aurora. Das Märchen endet mit einer rauschenden Hochzeit.

Tschaikowsky, der russische Komponist des großen Gefühls, hielt das 1890 uraufgeführte „Dornröschen“ für sein bestes Ballett. Das Libretto ließ er sich vom Choreographen Marius Petipa schreiben, dessen Name beinahe Synonym für klassisches Ballett ist.


Dornröschen