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Was fängt man an mit seiner Lebenszeit? Wozu all das Wissen, wenn man es kaum gebrauchen kann? Olga, Mascha und Irina sind in der Provinz gestrandet. Vor elf Jahren mussten sie die Hauptstadt verlassen. Ihr Vater, ein General, ist seit einem Jahr tot, und Andrej, der Bruder, investiert halbherzig in eine akademische Karriere. Alle drei Schwestern eint ein sehnsüchtiger Traum: nach Moskau zurückkehren!
Während sie zwischen den Erinnerungen an ihre Kindheit und den Hoffnungen auf eine sinnvolle Zukunft hin und her schwanken, rinnt den Geschwistern die Gegenwart wie Sand durch die Finger. Allein die Besuche der im Ort stationierten Offiziere bringen Abwechslung in den gleichförmigen Alltag. Und Liebe! Gemeinsam entwirft man kühne persönliche und gesellschaftliche Visionen.


Der sensible Menschenkenner Anton Tschechow (1860–1904) erzählt in „Drei Schwestern“ mit skeptisch-liebevollem Blick von „Heldinnen“ und „Helden“, die straucheln – aber sie straucheln, weil sie zu den Sternen aufblicken.

 

Regie Maik Priebe
Bühne und Kostüme Susanne Maier-Staufen
Dramaturgie Udo Eidinger

Andrej Sergejewitsch Prosorow Johannes Geißer
Natalja Iwanowna, seine Frau Anne Kies
Olga Verena Blankenburg
Mascha Carola Sigg
Irina Lisa Brinckmann
Kulygin Fjedor Iljitsch, Maschas Mann Markus Seidensticker
Werschinin Alexander Ignatjewitsch Burkhard Wolf
Fedotik Alexej Petrowitsch, Unterleutnant Marcus Ostberg
Anfissa, Njanja, eine alte Frau Ute Schmidt
Ferapont, Bote der Kreisverwaltung Hans Burkia
Tschebutykin Iwan Romanowitsch, Militärarzt Matthias Winde
Soljony Wassilij Wassiljewitsch, Hauptmann Günther Sturmlechner
Tusenbach Nikolaj Ljwowitsch, Hauptmann Tino Kühn

Drei Schwestern