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Als Giuseppe Verdi, der begnadete Melodienerfinder, auf der Suche nach einem gefühlsbetonten Stoff war, stieß er auf die Geschichte des schwedischen Königs Gustav III., der während eines Maskenballs in der Königlichen Oper ermordet wurde. Verdi, der seine Meisterschaft bereits mit Opern wie „Rigoletto“ und „La Traviata“ bewiesen hatte, schuf für „Ein Maskenball“ Musik, die nicht nur ebenso eingängig ist, sondern zudem eine Geschichte noch weitaus packender erzählen kann. Verdi komponierte eine lebendige Oper um Liebe, Freundschaft, Treue, Eifersucht und schließlich Mord, eine brillante Oper mit berührenden und hinreißenden Melodien, mit Musik lyrischen und pathetischen Charakters.

Er fügte dem gewagten Politkrimi (nur kurz nach einem Attentat auf Napoleon III.) eine private Ebene hinzu: Verdis Gustav liebt Amelia, die Gattin seines besten Freundes René, Graf von Anckarström. Gerade als ein ehemaliger Minister und ein verabschiedeter General René zur Verschwörung gegen den König überreden wollen, entdeckt René die vermeintliche Untreue seiner Gemahlin. Zu spät erfährt er, dass Gustav und Amelia die Kraft hatten, ihrer Liebe zu entsagen. So wird er auf dem Maskenball zum Werkzeug der Verschwörer, zum Mörder seines Freundes.

Die dramatisch zugespitzten Szenen verlangen große Stimmen. Publikumsliebling Hugo Mallet konnte für die strahlende Tenorpartie des Königs erneut als Gast gewonnen werden. Nach ihren großen Puccini-Erfolgen als Butterfly, als Liù und als Mimì singt Sabine Blanchard in der ersten Verdi-Oper nach sechs Jahren die Amelia. Gavin Taylor macht mit seinem bemerkenswerten Bariton als René das anspruchsvolle Protagonistentrio komplett.


Ein Maskenball