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Die Hauptperson der Komödie ist zu deren Beginn bereits tot! Der lebensfrohe Nikodim Stavrev, Bauarbeiter von Beruf, ist bei einem Arbeitsunfall ums Leben gekommen. Weil der Gastarbeiter keinen Cent in der Tasche hat, verweigert Charon, der Fährmann, seiner Seele die Überfahrt in die Unterwelt: –Hier gibt’s keine Ausnahmen. Alle müssen zahlen!“ Nikodims Ehefrau Pavlina zeigt mehr Mitgefühl. Sie organisiert, was einer Seele der Tradition nach die ewige Ruhe bringt: Eine professionelle Klagefrau hält die Totenwache, und zusätzlich werden Nikodims Arbeitskollegen eingeladen. Die sollen den Aufgebahrten behüten, während Pavlina sich um die Kinder kümmert. In Pavlinas Abwesenheit gerät die Trauerfeier allerdings mehr und mehr zu einer feuchtfröhlichen Orgie. Mit Balkan-Sound im Ohr (live auf der Bühne!) und Hochprozentigem im Blut lässt sich trefflich über Sinn und Unsinn des Daseins philosophieren, bis, in der Morgendämmerung, die Grenze zwischen Leben und Tod zusehends verwischt …

Übrigens: An dieser Komödie hätte selbst Heiner Müller, der Philosoph unter den Dramatikern, seine Freude gehabt. Eine seiner Weisheiten: –Alle geglückten Beerdigungen sollten misslingen.“

Eine heikle Sache, die Seele

Gastspiel im Rahmen der Kooperation mit dem Theater Rudolstadt

  • Fr 10.03.2017 19.30 Uhr Theater Nordhausen, Großes Haus
  • So 12.03.2017 14.30 Uhr Theater Nordhausen, Großes Haus
  • Fr 17.03.2017 19.30 Uhr Theater Nordhausen, Großes Haus
  • Mi 05.04.2017 15.00 Uhr Theater Nordhausen, Großes Haus
  • Sa 08.04.2017 19.30 Uhr Theater Nordhausen, Großes Haus

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