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Hier der Choreograph, da die Tänzer. Zwei ganz gegensätzliche Berufe: Der eine gibt vor, was in seiner Phantasie möglich ist, die anderen führen aus, was ihre Körper hergeben. Doch sie gehören zusammen; Choreograph und Tänzer sind die gemeinsamen Eltern des Tanzes. Was passiert, wenn Tänzer und Tänzerinnen den Platz des Gegenübers, den Platz des Choreographen einnehmen, das werden die Zuschauer in diesem Kammertanzabend entdecken. Ballettdirektorin Jutta Ebnother vertraut ihren jungen Tänzern und gibt ihnen jedes Jahr einmal die Gelegenheit, eigene choreographische Handschriften zu zeigen. Im neuen Kammertanzabend sind Miniaturen gefragt, die Gegensätze thematisieren. Ein buntes Spektrum von Ansichten ist zu erwarten, vereint die Kompanie doch Tänzerinnen und Tänzer, die Erfahrungen aus 9 Ländern und drei Kontinenten mitbringen. Doch selbst, wenn alle aus einem Ort stammten – wer setzt sich nicht stets mit allem, was er tut, auch dem Gegensatz aus? Einen ganzen Tag gibt es nur für den, der sowohl das Hell als auch das Dunkel akzeptiert. Oder, wie Hermann Hesse sagte: „Jenseits der Gegensätze, im Nichts und All, lebt einzig der Demiurg, der Gott des Alls, der nicht Gut noch Böse kennt.“

Gegensätze getanzter Art