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»Wahnsinn!« war das Hauptwort, als am 9. November 1989 die Mauer fiel. Unvergessliche Emotionen und Bilder haben sich damals ins kollektive Gedächtnis gebrannt. Die Autoren Karsten Laske und Steffen Mensching schildern die Vorgänge rund um den Mauerfall von beiden Seiten des »antifaschistischen Schutzwalls «. Im Zentrum ihrer Komödie steht Konrad Polauke. Der Blumenhändler aus Berlin-Steglitz reist seit Jahren regelmäßig nach Ost-Berlin, weniger um Mokkafix-Kaffee zu schlürfen und Goldbroiler zu zerrupfen, mehr wegen der geschäftlichen und geschlechtlichen Beziehungen, die er dort unterhält bzw. die ihn dort unterhalten. Als im Sommer 1989 tausende DDR-Bürger über die ungarisch-österreichische Grenze die Flocke machen oder über Prager Botschaftszäune klettern, spürt der Florist Gefahr im Verzug. Soll sein florierendes Geschäftsmodell durch den Flüchtlingsansturm nicht den Bach runter gehen, muss er handeln. Polauke fährt in die Hauptstadt der DDR mit der festen Absicht – und ganz im Stile Udo Lindenbergs –, im Gespräch mit dem »Honi« einiges im Nachbarland geradezurücken. Doch die Ereignisse überstürzen sich. Plötzlich ist für den Geschäftsmann nichts mehr wie früher, privat als auch politisch. Doch Polauke ist viel zu gewieft, um sich die Butter vom Brot nehmen zu lassen.

 

 

Hilfe, die Mauer fällt!