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Erst nachdem Claude Debussy seinen Durchbruch mit der Oper „Pelleas et Melisande“ geschafft hatte, konnten sich auch andere seiner Werke durchsetzen, wie die „Petite Suite“ für Klavier zu vier Händen. Sie wurde in den verschiedensten Bearbeitungen eines von Debussys bekanntesten Werken. Vor allem die letzten beiden Sätze, „Menuet“ und „Ballet“, verbreiten ein tänzerisches Flair. Vorher herrschen eine typisch impressionistische Melancholie und zeitvergessenes Dahinschweben vor.
Jean Sibeliusʼ „Valse triste“ op. 44 ist eine seiner bekanntesten Kompositionen. Auf den ersten Blick könnten die mit den Worten „Valse“ (Walzer, ein Ausdruck rauschender Lebensfreude) und „triste“ (Traurigkeit, Tristesse) assoziierten Inhalte kaum gegensätzlicher sein. Gerade dieser spannungsvolle Gegensatz von Freud und Leid macht aber diese Musik aus und zog sich auch durch Sibeliusʼ Leben. Den Walzer und die anderen drei Stücke unseres Programms entwickelte Sibelius aus dem musikalischen Material seiner Schauspielmusik „Kuolema“ („Tod“) zu Konzertstücken weiter, die seine Naturverbundenheit und Schwermut musikalisch transportieren, besonders auch in der traumgleichen „Szene mit Kranichen“.
Dvořáks „Slawische Tänze“ trocknen dann die Tränen und versprühen pure Lebenslust. Der Komponist Andreas Tarkmann suchte sich aus den zwei Sammlungen, die Dvořák veröffentlichte, drei Tänze heraus und bearbeitete sie für Kammerorchester, wobei er den Charakter der Werke unterstreicht und sie trotzdem etwas leichter, luftiger daherkommen lässt.

2. Sinfoniekonzert

Claude Debussy, Petite Suite (arrangiert für Orchester)
Jean Sibelius,
Valse romantique op. 62b
Szene mit Kranichen op. 44 Nr. 2
Canzonetta op. 62a
Valse triste op. 44 Nr. 1

Antonín Dvořák, Drei Slawische Tänze (arrangiert für Kammerorchester von Andreas Tarkmann)

  • Sa 19.09. 18.00 Uhr Haus der Kunst, Sondershausen
  • Sa 19.09. 20.00 Uhr Haus der Kunst, Sondershausen
  • So 20.09. 16.00 Uhr Theater Nordhausen, Großes Haus
  • So 20.09. 18.00 Uhr Theater Nordhausen, Großes Haus
  • So 20.09. 20.00 Uhr Theater Nordhausen, Großes Haus

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