Diese Webseite verwendet Cookies zur Auswertung der Aufrufe. Sie haben auf dieser Webseite die Möglichkeit personenbezogene Daten zu übermitteln. Ihr Besuch auf dieser Webseite kann von externen Unternehmen ausgewertet werden. Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.

Prachtvolle französische Ballettmusik ist das Vorbild für die vier schillernden Orchestersuiten Johann Sebastian Bachs, von denen die erste mit ihrem Reichtum an rhythmisch pulsierenden Tänzen im Schlosskonzert aufgeführt wird. Der Titel „Der Philosoph“ zu Joseph Haydns Sinfonie Nr. 22 stammt nicht vom Komponisten selbst, sondern wurde erst nachträglich im 19. Jahrhundert ergänzt und bezieht sich auf den langsam-schreitenden ersten Satz. Dieser ist ebenso ungewöhnlich wie die zwei Englischhörner anstelle von zwei Oboen. Auch die Hörner verleihen dem Werk, das Haydn im Jahr 1764 für den Fürsten Esterházy komponierte, einen ganz besonderen Klangcharakter. Der englische Komponist Gordon Jacob schrieb gerne Konzerte für ungewöhnliche Besetzungen. Aus dem Jahr 1972 stammt sein Konzert für Kontrabass und Streichorchester, das dem tiefen Streichinstrument lyrische und feurige Klänge entlockt. Es spielt der Solokontrabassist des Loh-Orchessters Stefan Blum.

3. Schlosskonzert