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Tiefste Melancholie, Schicksalshaftigkeit ebenso wie schier unbändige Lebensfreude – diese Bandbreite menschlichen Erlebens birgt das Programm dieses Abends. Allein Alexander Borodins berühmte, ungemein farbenfrohe und exotische „Polowetzer Tänze“ aus seiner Oper „Fürst Igor“ entfalten von Wehmut bis hin zu ekstatisch anmutender
Lebensfreude eine Fülle an Stimmungen.


Anlässlich seines 60. Geburtstags komponierte Dmitri Schostakowitsch sein 2. Cellokonzert. Dessen ergreifende Musik schwankt zwischen Verinnerlichung und plötzlicher Extrovertiertheit.


Als eines der persönlichsten Werke Peter I. Tschaikowskys gilt dessen 4. Sinfonie. Das „Schicksalsmotiv“, mit dem das Werk beginnt, zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Sinfonie als „jene verhängnisvolle Macht, die unser Streben nach Glück verhindert und eifersüchtig darüber wacht, dass Glück und Frieden nie vollkommen und wolkenlos sich verwirklichen lassen“. Tschaikowsky notierte in einem Brief an seine Vertraute Nadeschda von Meck zwar ausführlich seine Gedanken zu dieser Musik, doch ihre tiefgründigen Schönheiten erschließen
sich auch ohne die Ausführungen des Komponisten.


Übrigens: Auf eine besondere Art widmeten sich Kurt Weill und Ira Gershwin, der Bruder George Gershwins, russischen Komponisten: Für das Broadway-Musical „Lady in the Dark“ schufen sie 1941 das Lied „Tschaikowsky and other Russians“, in dem nichts mehr passiert, als dass 50 russische Komponisten aufgezählt werden. Die Herausforderung bei diesem Lied, einem so genannten „patter song“ („Plapperlied“), ist es, die Namen so schnell wie nur möglich aufzulisten. Der amerikanische Schauspieler und Komiker Danny Kaye, der auch die Uraufführung des Musicals sang, schaffte es in 31 Sekunden.

3. Sinfoniekonzert

Alexander Borodin, Polowetzer Tänze aus der Oper „Fürst Igor“
Dmitri Schostakowitsch, 2. Cellokonzert op. 126
Peter I. Tschaikowsky, 4. Sinfonie f-Moll op. 36

  • Sa 11.01. 18.00 Uhr Haus der Kunst Sondershausen
  • So 12.01. 18.00 Uhr Theater Nordhausen, Großes Haus

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