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Vögel als Konzertsolisten? Natürlich kommen sie nicht leibhaftig auf die Bühne, aber in seinem „Cantus arcticus“ präsentiert der finnische Komponist Einojuhani Rautavaara arktische Vögel als solche, indem er ihre Gesänge als Tonbandzuspiel in seiner Orchesterkomposition verarbeitet. Natur und Kultur treten hier in einen spannenden Dialog, der die Grenze zwischen beiden verschwimmen lässt. Kann der Gesang der Vögel Kunst sein, da sie doch nichts von Kunst wissen? Auch die französische Komponistin Lili Boulanger fängt mit ihrer Komposition in stark an Debussy erinnernder und von seinen Kompositionen beeinflusster Art und Weise die Natur, hier das Morgendämmern im Frühling, ein.

Seine Uraufführung wird in diesem Konzert das Auftragswerk vom Preisträger des Sondershäuser Kompositionswettbewerbs 2019, Giordano Bruno do Nascimento erleben, das ebenfalls von der Frage nach dem Verhältnis von Kultur und Natur inspiriert ist.

Und welche klassische Sinfonie kann solch ein vielschichtiges Programm besser abrunden als Beethovens „Pastorale“?

Übrigens: Menschen hören gern den Gesang der Vögel, aber mögen Vögel auch die Musik der Menschen? Eine New Yorker Künstlerin fand heraus, dass die meisten Vögel auf Musik des französischen Komponisten Claude Debussy abfahren, Finken und Spatzen aber auf Heavy Metal der Gruppe „Metallica“.

3. Sinfoniekonzert

Lili Boulanger, D’un matin du printemps
Giordano Bruno do Nascimento, Sonderhäuser Kompositionswettbewerb, Uraufführung
Einojuhani Rautavaara, „Cantus arcticus“, Konzert für Vögel und Orchester
Ludwig van Beethoven, 6. Sinfonie F-Dur op. 68 („Pastorale“)

  • Sa 20.02. 18.00 Uhr Haus der Kunst, Sondershausen
  • So 21.02. 18.00 Uhr Theater Nordhausen, Großes Haus

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