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Franz Liszt wohnte sehr gerne in Sondershausen der Aufführung seiner Werke durch die hiesige Hofkapelle bei. Gemeinsam mit seinem Schwiegersohn Richard Wagner und mit Anton Bruckner wurde er der Partei der „Neutöner“ innerhalb der Musik im 19. Jahrhundert zugerechnet. Sie sahen ausgehend von Beethoven vor allem im Musikdrama und der sinfonischen Dichtung die Musikgattungen der Zukunft.
Die Geschichte der Wiederentdeckung des „Symphonischen Praeludiums“ von Anton Bruckner kurz nach dem Zweiten Weltkrieg gleicht einem Krimi. Das Werk wurde und wird teilweise heute noch für ein Jugendwerk Gustav Mahlers gehalten. Wagners „Wesendonck-Lieder“, fünf Lieder auf Gedichte von Mathilde Wesendonck, mit der den Komponisten einst ein Liebesverhältnis verband, sind der Inbegriff des hochromantischen Liedes. Komponiert 1857/1858 stehen sie inhaltlich und musikalisch in starkem Zusammenhang mit seinem zur gleichen Zeit verfassten Musikdrama „Tristan und Isolde“.
Im Zentrum unseres Konzerts steht Liszt als Komponist und Bearbeiter. Einige von Franz Schuberts Liedern bearbeitete und interpretierte er, indem er das Klavier als ursprüngliches Begleitinstrument durch ein romantisches großes Orchester ersetzte. So leuchtet Schuberts Werk in neuen, erweiterten Klangfarben. Auch für seine eigene Klavierkomposition, den Mephisto-Walzer, schneiderte Liszt ein Orchestergewand nach Maß.

4. Loh-Konzert

Anton Bruckner, Symphonisches Praeludium
Richard Wagner,
Wesendonck-Lieder. Fünf Gedichte für eine Frauenstimme von Mathilde Wesendonck
Franz Liszt,
Mephisto-Walzer Nr.2 (Orchesterfassung)
Franz Schubert,
Vier Lieder in der Orchesterfassung von Franz Liszt (Auswahl)
Richard Wagner,
Vorspiel zu „Die Meistersinger von Nürnberg“

  • Di 18.05. 19.30 Uhr Theater Nordhausen, Großes Haus
  • Mi 19.05. 19.30 Uhr Haus der Kunst, Sondershausen

Termine