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Er liebte die Frauen, am liebsten hätte er sie alle gehabt. Don Juans Leidenschaft brachte ihm aber nicht nur Vergnügen, sondern auch manche Rachegefühle der zuvor umworbenen und dann alsbald wie der abgelegten Damen. Richard Strauss nahm sich in seiner Tondichtung „Don Juan“ des berühmten Frauennöters in einer ebenso temporeichen wie sinnlichen Musik an. Gleichermaßen virtuos und poetisch ist das Klavierkonzert f-Moll, das dem jungen Frédéric Chopin in Liebe zu einer 19-jährigen Sängerin aus der Feder floss.

Dvorák Antonin wagte sich in seiner 8. Sinfonie an neue Formen, schrieb eine Musik, die mitunter wie improvisiert wirkt. „Ich arbeite an einer Sinfonie, die anders werden wird als alle, die ich bisher geschrieben habe“, verriet er selbst schon in der Entstehungszeit. Auch in ihrer schier überbordenden Fülle an musikalischen Ideen sucht sie ihresgleichen und verführt darüber hinaus durch ihren unverkennbar böhmischen Charakter. Komponiert in der Naturidylle seines Landhauses, scheint diese ungemein poetische Sinfonie unmittelbar vonder Umgebung beeinflusst zu sein.


Übrigens: Sein Leben lang schlugen zwei Herzen in der Brust von Frédéric Chopin, denn er fühlte sich sowohl in Polen als auch in Frankreich zu Hause und besaß beide Staatsbürgerschaften. Selbst nach seinem frühen Tod im Alter von 39 Jahren war dies noch von Bedeutung: Begraben wurde er in Paris, zumindest teilweise. Auf seinen
eigenen ausdrücklichen Wunsch hin wurde nämlich sein Herz entnommen, in Cognac eingelegt und von seiner Schwester Ludwikamit nach Warschau genommen, wo sie es in ihrer Wohnung aufbewahrte.

4. Sinfoniekonzert

Richard Strauss, Don Juan, Tondichtung op. 20
Frédéric Chopin, 2. Klavierkonzert f-Moll op. 21
Dvorák, Antonín 8. Sinfonie G-Dur op. 88

  • Sa 14.03. 18.00 Uhr Haus der Kunst Sondershausen
  • So 15.03. 18.00 Uhr Theater Nordhausen, Großes Haus

Termine