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Drei Künstler, die weit mehr als die Musik miteinander verband: Clara und Robert Schumann führten eine der berühmtesten Künstlerehen, bis sein Tod sie mit erst 36 Jahren zur Witwe und ihre sieben gemeinsamen Kinder zu Halbwaisen machte. Johannes Brahms war ein enger Freund beider und nach dem Tod Roberts ein wichtiger Wegbegleiter Claras.

Brahms’ Haydn-Variationen ebneten ihm kompositorisch den Weg zur 1. Sinfonie. In diesem Werk nimmt er ein Joseph Haydn zugeschriebenes Thema mit auf eine abwechslungsreiche musikalische Reise.

Clara Schumann, geb. Wieck, an deren 200. Geburtstag wir am 13. September 2019 denken können, profilierte sich schon in jungen Jahren als Wunderkind auf dem Klavier. Doch sie war auch eine Meisterin im Komponieren. So beendete sie mit 14 Jahren ihr einziges vollendetes Klavierkonzert. Die Uraufführung dieses leidenschaftlichen und formal sehr frei komponierten Werkes spielte die Komponistin zwei Jahre später selbst im Gewandhaus Leipzig.

Mannigfaltige Beziehungen knüpfte Schumann in seiner 4. Sinfonie. Vergleichbar den Merkmalen einer Novelle, in der Charaktere in verschiedenen Situationen immer wieder erscheinen, griff er in seiner Sinfonie bereits erklungene Musik in nachfolgenden Sätzen wieder auf. In Kombination mit beinah nahtlosen Übergängen zwischen den einzelnen Sätzen entsteht in dieser an wunderschönen Melodien reichen Musik der Eindruck eines Kontinuums.

5. Sinfoniekonzert

Johannes Brahms, Variationen über ein Thema von Joseph Haydn op. 56a
Clara Schumann, Klavierkonzert a-Moll op. 7
Robert Schumann, 4. Sinfonie d-Moll op. 120

  • Sa 23.03. 18.00 Uhr Haus der Kunst Sondershausen
  • So 24.03. 18.00 Uhr Theater Nordhausen, Großes Haus

Termine