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Mannigfaltige Verbindungen ziehen sich durch die Werke dieses Programms.Von Naturhaftigkeit und intensiven lyrischen Momenten ist Franz Schuberts Bühnenmusik zu dem Schauspiel „Rosamunde“
durchdrungen, die damit unmittelbar zu Gustav Mahlers berühmtem Zyklus „Lieder eines fahrenden Gesellen“ überleitet. Mit eindrucksvollen musikalischen Mitteln kontrastierte Mahler hier Naturidylle mit dem Kummer eines unglücklich Liebenden und gab darin seinem eigenen seelischen Erleben Ausdruck. „Ich habe einen Zyklus Lieder
geschrieben, die alle ihr gewidmet sind“, d. h. der Sopranistin am Theater Kassel, in die sich Mahler unsterblich verliebt hatte. „Ich möchte jeden Blutstropfen für sie hingeben, aber ich weiß, dass ich fort muss.“

Ambivalenz charakterisiert auch Johannes Brahms’ 2. Sinfonie. Sie gilt als besonders heiter und lebenszugewandt. Theodor Billroth, ein Freund des Komponisten, empfand darin „lauter blauen Himmel,Quellenrieseln, Sonnenschein und kühlen, grünen Schatten!“ Doch in diegerne auch als „Pastorale“ charakterisierte Musik, in der Brahms kunstvoll ein dichtes Netz musikalischer Beziehungen wob, mischen sich ebenso dunkle Töne. Gespannt sein darf man auf das Werk des jungen Komponisten Romeo Wecks, Gewinner des 3. Sondershäuser Kompositionswettbewerbs.
Sein Stück schuf er eigens für das Loh-Orchester.


Übrigens: Johannes Brahms lebte Zeit seines Lebens alleine. Bekannt ist, dass er lange in Robert Schumanns Frau Clara verliebt gewesen ist. Ob daraus allerdings jemals mehr wurde als Freundschaft, weiß man bis heute nicht genau. Auf die Frage, warum er nie geheiratet habe, soll er einmal geantwortet haben: „Es hat mich keine gewollt.
Und hätte mich eine gewollt, würde ich sie wegen ihres schlechten Geschmacksnicht nehmen.“

5. Sinfoniekonzert

Romeo Wecks, Frühlingslicht - Poème für Violine und Orchester
Franz Schubert, Ballettmusik Nr. 2 G-Dur und Entr’act Nr. 3 B-Dur aus der
Schauspielmusik zu „Rosamunde“
Gustav Mahler, Lieder eines fahrenden Gesellen
Johannes Brahms, 2. Sinfonie D-Dur op. 73

  • Sa 04.04. 18.00 Uhr Haus der Kunst Sondershausen
  • So 05.04. 18.00 Uhr Theater Nordhausen, Großes Haus
  • Musikalische Leitung

    Fabrizio Ventura

  • Bariton

    Uwe Schenker-Primus

  • Violine

    Nikita Geller

  • Loh-Orchester Sondershausen

  • Loh-Orchester Sondershausen

Termine