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Tschechisches Musikantentum ist legendär und wird auch diesem Konzert seinen Stempel aufdrücken. Im Konzert werden ebenso die nachdenklichen musikalischen Seiten der böhmischen und mährischen Seele zum Klingen gebracht. Antonín Dvořák vertritt mit seinen „Legenden“ und seiner „Tschechischen Suite“  die romantische Musik. Bohuslav Martinů und Leoš Janáçek komponierten aus den Erfahrungen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, das nicht nur in der Musik große Umbrüche brachte, sondern für jeden einzelnen Menschen Schicksalhaftes bereit hielt. Mit Martinus Rhapsodie für Viola und Orchester, komponiert 1952, wird ein Soloinstrument erklingen, das immer hinter der Violine zurücksteht und dem nur wenige Komponisten Konzerte gewidmet haben. Martinus Konzert vermag es, den variantenreichen Klang und die virtuosen wie melodiösen Möglichkeiten des Instruments auszureizen, er akzentuiert hier insbesondere die melancholischen Farben.

Tschechisches Musikantentum ist legendär und wird auch diesem Konzert seinen Stempel aufdrücken. Im Konzert werden ebenso die nachdenklichen musikalischen Seiten der böhmischen und mährischen Seele zum Klingen gebracht. Antonín Dvořak vertritt mit seinen „Legenden“ und seiner „Tschechischen Suite“  die romantische Musik. Bohuslav Martinů Martinů und Leoš Janáçek komponierten aus den Erfahrungen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, das nicht nur in der Musik große Umbrüche brachte, sondern für jeden einzelnen Menschen Schicksalhaftes bereit hielt.

Leoš Janácek ist vor allem für seine Opern berühmt, seine Art, die tschechische Sprache in Sprechgesang umzusetzen, sucht ihresgleichen. Seine Oper „Kát' a Kabanová“ nach Alexander Ostrowskis Roman „Das Gewitter“ wurde vor 100 Jahren, am 23. November 1921, in Brno (Brünn) uraufgeführt. Die Themen um unerfüllte heimliche Liebe mit tragischem Ausgang, um die Stellung der Frau in einer verkrusteten Gesellschaft und die Unmöglichkeit, sich Freiräume zu erkämpfen, sind aktuell wie eh und je. Janácek erfand dazu eine zu Herzen gehende Musik, die gleichzeitig hochromantisch und modern ist. Übrigens: Der tschechische Komponist Bohuslav Martinu entwickelte schon in seiner Kindheit einen besonderen Blick auf die Welt, den er sich sein ganzes Leben lang bewahrte. Der Grund dafür war sicher auch die Tatsache, dass er als Kind einer Türmerfamilie auf dem Kirchturm seines Heimatortes Poli?ka geboren wurde und aufwuchs.

5. Sinfoniekonzert

Antonín Dvorák, Tschechische Suite op. 39
Bohuslav Martinu, Rhapsody-Concerto für Viola und Orchester
Antonín Dvorák, Legenden op. 59 (Auswahl)
Leoš Janácek, Suite aus der Oper „Kát' a Kabanová“

  • Sa 17.04. 18.00 Uhr Haus der Kunst, Sondershausen
  • So 18.04. 18.00 Uhr Theater Nordhausen, Großes Haus
  • Musikalische Leitung

    Gábor Hontvári

  • Viola

    Ná Bhriain

  • Loh-Orchester Sondershausen

Termine