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Die 3. Sinfonie von Johannes Brahms rührte schon Zeitgenossen zutiefst. So formulierte Brahmsʼ Vertraute und lebenslang von ihm verehrte Freundin Clara Schumann in einem Brief an den Komponisten: »Welch ein Werk, welche Poesie, die harmonischste Stimmung durch das Ganze, alle Sätze wie aus einem Gusse, ein Herzschlag, jeder Satz ein Juwel! – Wie ist man von Anfang bis zu Ende umfangen von dem geheimnisvollen Zauber des Waldlebens! Ich könnte nicht sagen, welcher Satz mir der liebste?« Sie schreibt weiter von »einer Schönheit«, für die sie keine Antwort finde. Antonin Dvořák empfand beim Hören der Musik »lauter Liebe« und bewunderte die »herrlichen Melodien«. Kaum wahrnehmbar ist, dass der Komponist ein dichtes Netz von Zusammenhängen wob, die das Ergebnis einer intensiven gedanklichen Arbeit sind und alles zu einer Einheit fügen.
Ein ganz eigenes Beziehungsgeflecht schuf Wolfgang Amadeus Mozart in seiner Sinfonia concertante für die hervorragenden Instrumentalisten der damals berühmten Mannheimer Hofkapelle. Trotz der virtuos geführten Einzelstimmen entfaltet sich ein vollendetes Zusammenspiel. Dem Verhältnis von Kultur und Natur widmete sich der in Brasilien geborene Künstler Giordano Bruno do Nascimento in seinem Werk »Symbiont«. Der Preisträger des Sondershäuser Kompositionswettbewerbs 2019 schrieb das Stück für das Loh-Orchester während seines 8-wöchigen Studienaufenthalts in der Thüringer Landesmusikakademie Sondershausen.

Übrigens: Seine spätere Frau Constanze, über die Mozarts Vater sagte, sie sei ein »Luder«, hat Mozart in Mannheim kennengelernt. Mozart wird oft als wahrer Frauenheld beschrieben. Er selber kokettierte in einem seiner Briefe: »Wenn ich die alle heirathen müßte, mit denen ich gespaßt habe, so müßte ich leicht 200 Frauen haben.«

5. Sinfoniekonzert

Giordano Bruno do Nascimento, Preisträger des Sonderhäuser Kompositionswettbewerbs 2019, Symbiont (Uraufführung)
Wolfgang Amadeus Mozart, Sinfonia concertante Es-Dur KV 297b für Oboe, Klarinette, Horn, Fagott und Orchester
Johannes Brahms, 3. Sinfonie F-Dur op. 90

  • Sa 09.04. 18.00 Uhr Haus der Kunst, Sondershausen
  • So 10.04. 18.00 Uhr Theater Nordhausen, Großes Haus

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