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Camille Saint-Saëns, „Bacchanale“ aus „Samson und Dalila“  
Maurice Ravel, Shéhérazade. Liederzyklus 
Nikolai Rimski-Korsakow, Scheherazade op. 35  


Der Orient – ein Märchen, ein Traum, den die europäischen Künstler seit dem Sieg über die Türken 1683 träumten und immer bunter und farbenprächtiger ausstatteten, mit bauchtanzenden Haremsdamen, stolzen Sultanen und trompetenden Elefanten. Eine der wichtigsten Figuren des Orientbilds ist Scheherazade, die zauberhafte Heldin in der Rahmenhandlung der Märchensammlung „1001 Nacht“. Ihr gelingt es, den grausamen Sultan mit Geschichten zu besänftigen und so ihr eigenes Leben zu retten. In seinem bekanntesten Orchesterwerk schuf Rimski-Korsakow musikalische Märchenbilder mit einer ungemein farbenfrohen Musik. „Ich unterliege dem Zauber, den der Orient seit meiner Kindheit auf mich ausübte“, schrieb Ravel einst über seine „Shéhérazade“, einen traumhaften Liederzyklus nach Texten von Tristan Klingsor. Saint-Saëns’ feurige Ballettmusik zum „Bacchanal“, dem wilden, ausgelassenen Orient-Fest aus seiner Oper „Samson und Dalila“,  verströmt orientalisches Kolorit vom Feinsten.

Einführung mit Evan Christ und Dorothea Krimm jeweils 18.45 Uhr im Foyer.

 

5. Sinfoniekonzert