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Mit seiner 3. Sinfonie schuf Ludwig van Beethoven etwas völlig Neuartiges. Als „die größte, originellste, kunstvollste und zugleich interessanteste aller Sinfonien“ beschrieb ein Zeitgenosse des Komponisten das ursprünglich Napoleon gewidmete Werk. Mit der „Eroica“ reagierte Beethoven auch auf die damalige Zeitgeschichte. Ein unbeschwertes, ja fast schon provokantes Spiel mit großer Tradition treibt Dohnányi in seinen „Sinfonischen Minuten“, denn der Ungar geht in seiner amüsanten Sinfonieminiatur bewusst auf Distanz zu einer Gattung, die spätestens seit Beethoven als das „Höchste der Instrumentalmusik“ galt (E. T. A. Hoffmann). Seit Kindertagen mit Dohnányi befreundet war Béla Bartók. Dieser schrieb sein 3. Klavierkonzert im Jahr 1945 unmittelbar vor seinem Tod. Ganz anders als die vorangehenden beiden Klavierkonzerte verströmt es einen weichen, sehr melodischen und zugleich vitalen Charakter. Der Pianist Lev Vinocour, der mit Werken von Franz Liszt in der Vergangenheit schon einige Mal beim Loh-Orchester zu Gast war, übernimmt den Solopart.

5. Sinfoniekonzert