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Dass Musik eine magische Wirkung haben kann, ist eine alte Erkenntnis. Schon die alten Griechen glaubten an ihre Zauberkraft. Mit den Mitteln der Tonkunst lassen sich aber auch Magie und Zauberei selbst eindrucksvoll darstellen. In diesem Konzert treiben etwa in Modest Mussorgskys „Eine Nacht auf dem kahlen Berge“ die Hexen zur Johannisnacht und in Paul Dukas’ „Zauberlehrling“ nach Goethes Ballade ein magischer Besen ihr (musikalisches) Unwesen. Die Ouvertüre zu „Der Freischütz“ entführt in die Wald- und Geisterwelt von Carl Maria von Webers Oper, jene zu Mozarts „Zauberflöte“ stimmt auf eine Geschichte ein, die auch vom Zauber der Musik erzählt. Schier magische Kraft hat der ungeheuer virtuose Klavierpart in Franz Liszts „Totentanz“, der mit einer aufreibenden Musik die Gewalt des Todes über das Menschenleben zum Thema macht. Als der richtige Mann für den anspruchsvollen Klavierpart erweist sich der von der Presse als der „deutsche Klaviermagier seiner Generation“ gelobte Bernd Glemser. Die womöglich verklärteste Musik Richard Wagners entfaltet der „Karfreitagszauber“ aus seinem „Parsifal“. Inwiefern Musik an sich schon etwas Zauberhaftes in sich trägt, wird die Gewinnerin des Sondershäuser Kompositionswettbewerbs Anna Korsun in ihrem eigens für das Loh-Orchester komponierten Werk nachspüren.

 

 

6. Sinfoniekonzert

Wolfgang Amadeus Mozart, Ouvertüre zu „Die Zauberflöte“ KV 620
Anna Korsun, „Audioguide“, UA Sondershäuser Kompositionswettbewerb 2017
Richard Wagner, Karfreitagszauber aus „Parsifal“ WWV 111
Franz Liszt, Totentanz, Paraphrase über „Dies irae“ S. 126
Carl Maria von Weber, Ouvertüre zu „Der Freischütz“ op. 77
Modest Mussorgsky, Eine Nacht auf dem kahlen Berge
Paul Dukas, Der Zauberlehrling

 

  • Sa 27.04. 18.00 Uhr Haus der Kunst Sondershausen
  • So 28.04. 18.00 Uhr Theater Nordhausen, Großes Haus

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