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Franz Schubert, 7. Sinfonie h-Moll D 759 („Unvollendete“)
Gustav Mahler, 1. Sinfonie D-Dur (frühe Fassung von 1893)


Mit Schuberts „Unvollendeter“ und Mahlers 1. Sinfonie, die ursprünglich den stolzen Namen „Titan“ tragen sollte, begegnen sich im 6. Sinfoniekonzert zwei wahre Meilensteine der sinfonischen Kunst. Auf den Übervater Beethoven beziehen sich beide: Schubert bietet ausdrücklich eine ganz neuartige, eigene Alternative zu Beethoven an, während Mahler die „Eroica“ fortschreibt und die Idee des Heldenhaften in der Musik weiterverfolgt.
Rätsel ranken sich um die „Unvollendete“ von Franz Schubert. Was veranlasste den Komponisten, das Werk nach zwei Sätzen beiseite zu legen? Es ist eine der ergreifendsten Sinfonien an der Schwelle zur Romantik, durchzogen von aufwühlenden inneren Spannungen.
Den Liederzyklus „Lieder eines fahrenden Gesellen“ nahm Gustav Mahler als Grundlage für seine 1. Sinfonie. Das aufregende und irritierend Neue dieses Werks lässt sich auch heute noch nachempfinden. Mit ihrer volkstümlichen Melodik, ihren ironischen Brechungen und collageartigen Techniken hatte Mahler in dieser Sinfonie seinen spezifischen Ton bereits gefunden.

Einführung mit Ulrich Windfuhr und Dorothea Krimm jeweils 18.45 Uhr im Foyer.

6. Sinfoniekonzert