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Marguerite Gautier, eine junge Dame von exzellentem Aussehen und hervorragender Bildung, deren Lieblingsblume die Kamelie war, entzückte die gehobene Gesellschaft von Paris. Sie gehörte allerdings nur dazu, weil es immer wieder Gönner gab, die sie aushielten. (Zu den Gönnern des realen Vorbilds für die literarische Figur zählten u. a. der Komponist und Pianist Franz Liszt und der Romancier Alexandre Dumas.) Dennoch wurde Marguerite nicht glücklich. Als sie mit nur 23 Jahren starb, war sie allein und verschuldet. Sie hatte einen „Fehler“ gemacht: Sie hatte sich ernsthaft in Armand Duval verliebt, einen jungen Mann aus den besten Kreisen, für den sie mehr war als eine Kurtisane. Doch Armands Vater konnte es nicht dulden, dass sein Sohn einer Halbweltdame verfallen war …

Der Romanstoff wurde unsterblich als Schauspiel, durch die berühmte Verfilmung mit Greta Garbo und vor allem durch Verdis Oper „La Traviata“, die in der letzten Spielzeit auch das Nordhäuser Publikum verzauberte. Nun inspiriert er Ballettdirektorin Jutta Ebnother zur tänzerischen Auseinandersetzung mit einer der berührendsten Gestalten der Weltliteratur. Ihre Ballettmusik hat sie bei Frédéric Chopin gefunden, dem pianistischen Virtuosen und Zeitgenossen der Kameliendame.
Das Ballett wird von der Konzertpianistin Alexandra Sostmann live am Flügel begleitet.

Kameliendame