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Liebe macht blind, manchmal jedenfalls. In Gaetano Donizettis Erfolgsoper „L’elisir d’amore“ fällt der junge Nemorino, der in die wohlhabende Adina verliebt ist, auf den reisenden „Arzt“ Dulcamara rein. Dieser ist nichts anderes als ein großer Schwindler und bietet ganz normalen Wein als Liebestrank an. Nemorino kauft ihn nur allzu gerne, denn er hofft, damit seinem Liebesglück auf die Sprünge zu helfen. Schließlich, so denkt er, zeigte ein Liebestrank auch bei Tristan und Isolde einst Erfolg. Zu seinem Leidwesen geht die Angebetete aber auf die Avancen des Sergeanten Belcore ein. Dass Adina sich schließlich doch Nemorino zuwendet, führt er auf die Wirkung des „Liebestranks“ zurück, was nicht ganz falsch ist, der Wein nimmt Nemorino immerhin seine Schüchternheit. Doch den letzten Anstoß für Adinas Entscheidung gibt ihre wachsende Eifersucht, denn eine überraschende Erbschaft macht Nemorino mit einem Schlag zu einem begehrten Junggesellen …

Mit viel Humor ist die Geschichte in Donizettis komischer Oper aus dem Jahr 1832 gespickt. Gleichwohl nimmt seine an eingängigen Melodien reiche Musik die Protagonisten ernst, ergründet auch die Tiefen seelischen Erlebens und bleibt dabei doch immer leichtfüßig.

Übrigens: Dass Donizetti, der mit 38 Jahren bereits 50 Opern zu Papier gebracht hatte, in einer wahnsinnigen Schnelligkeit komponierte und damit den Wunsch des damaligen Opernpublikums nach immer neuer Unterhaltung zu erfüllen versuchte, brachte ihm nicht nur Zuspruch ein. Von Heinrich Heine ist die spöttische Bemerkung überliefert, dass Donizetti in seiner Fruchtbarkeit nur den Kaninchen nachstehe …

 

L'elisir d'amore (Der Liebestrank)

Komische Oper in zwei Akten
Libretto von Felice Romani
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

  • Fr 30.04. 19.30 Uhr Theater Nordhausen, Großes Haus
  • Do 06.05. 19.30 Uhr Theater Nordhausen, Großes Haus
  • Fr 21.05. 19.30 Uhr Theater Nordhausen, Großes Haus
  • Fr 28.05. 19.30 Uhr Theater Nordhausen, Großes Haus
  • So 30.05. 14.30 Uhr Theater Nordhausen, Großes Haus
  • Sa 05.06. 19.30 Uhr Theater Nordhausen, Großes Haus

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