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Die beliebte Lehrerin Jelena Sergejewna hat Geburtstag. Wie nett, dass vier ihrer Schüler vorbeischauen, um ihr zu gratulieren. Doch die Glückwünsche sind ein Vorwand, denn eigentlich geht es den Jugendlichen um etwas anderes. Sie haben ihre Prüfungen vergeigt und wollen ihre Lehrerin bewegen, ihnen den Schlüssel zum Schließfach auszuhändigen, um das Blatt zu wenden. Die integre junge Lehrerin lässt sich nicht beirren. Aber da hat sie ihre Schüler unterschätzt.
Die Radikalität, mit der die Jugendlichen ihre Respektsperson drangsalieren, sorgte beim Kinopublikum des 1988 erschienenen Films für Empörung: So gingen junge Menschen nicht mit Erwachsenen um! „Liebe Jelena Sergejewna“ hat nicht an Aktualität verloren. In den letzten Jahren halten immer wieder Schulskandale, Amok und Gewaltdrohungen die Schulen in Atem und die Lehrer in Angst. Eine Lösung bietet das Stück nicht – aber einen Anlass zur Auseinandersetzung über ein aktuelles Thema.
Ronald Winter steht mit seinen brisanten Jugendclub-Inszenierungen im Theater unterm Dach für starke Themen. Er trifft dabei den Nerv bei den Jugendlichen und begeistert seit Jahren unser junges Publikum.

Liebe Jelena Sergejewna