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Diese französische Erfolgskomödie beschreibt die nicht ganz unproblematische Seelenlage einer verlassenen Ehefrau. Eigentlich ist ihr widerfahren, was Millionen von verheirateten und unverheirateten Frauen immer wieder passiert: Der Mann lebt seine Lebenskrise aus und fängt mit einer Jüngeren ein neues Leben an. Die Verlassene bleibt in den Trümmern ihres bisherigen Daseins zurück und versucht damit fertig zu werden. Aber wie? Indem man (politisch korrekt: frau) den Kühlschrank plündert? Kiloweise Schokolade futtert? Sich die Haare färbt oder abschneidet? Shoppen geht, bis die Bank die EC-Karte sperrt? Oder – die billigere und gesündere Lösung – indem man sich den gesamten Frust von der Seele spricht: selbstironisch die Rolle des eigenen Ichs durchspielt, dann in die Haut des heuchlerischen Ehemannes schlüpft und nicht zuletzt in die der „guten Fee“, mit der der Mann durchbrannte. Und weil’s so schön erleichtert, kann man auch gleich noch in die Rollen aller wohlmeinenden Nachbarinnen und Freundinnen tauchen. Denn eines ist sicher: Wenn man sich richtig dreckig fühlt, sind die Klugschwätzer nicht weit, die schon immer wussten, dass der Ehemann ein Schuft ist. Und dass er fremdgeht, sowieso.

Eine Paraderolle für eine Schauspielerin. Anlässlich der Premiere des Abends in Rudolstadt schrieb die „Ostthüringer Zeitung“ über Ewa Rataj: „Ein bisschen wie Bridget Jones war sie, nur dünner und nicht so dümmlich.“ Ein amüsanter Theaterabend für Sie!


Inszenierung: Günter Zschäckel
Ausstattung: Nanni Marotzke

Männer und andere Irrtümer