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Zwanzig Jahre nach der Wende kehrt es auf unsere Bühne zurück: DAS Musical des Ostens! Der Nestor des heiteren DDR-Musiktheaters, der gebürtige Sachse Gerd Natschinski, hat es 1964 komponiert. Ein Mann, der viele Jahre in Sachsen (und schon zweimal in Nordhausen) Theater gemacht hat, wird den Unterhaltungsklassiker szenisch wiederentdecken: Wolfgang Dosch! Der Wiener hat an der Staatsoperette Dresden den Osten verstehen und „Bunbury“ lieben gelernt. Dass sich das einzige DDR-Musical so stolz in den Repertoires hielt, war tatsächlich keine Frage des mangelnden „Westgeldes“. Der Grund waren Modetänze der „Golden Twenties“, Big-Band-Sound und Tanzorchesterklänge, waren Ohrwürmer wie „Picadilly, Picadilly“, „Black Bottom“, „Sunshine-Girl, Sunshine-Baby“ oder auch der Titelsong „Mein Freund Bunbury“.

„Bunburysieren“ Sie auch? Keiner im Stück ist der, als der er uns zunächst erscheint: Cecily und Jack sind bei der Heilsarmee, doch während sie heimlich in der Music-Hall auftritt, ist er auf Freiersfüßen in der besseren Gesellschaft unterwegs. Für Jack und seinen Freund, den Krimiautor Algernon, muss als Alibi für ihre Ausflüge ein gewisser Bunbury herhalten – von dem zunächst beide glauben, er sei frei erfunden. Für „Ein bisschen Horror und ein bisschen Sex“, wie es in einem der Songs heißt, sorgen nicht nur der Krimiautor und Lady Bracknell, sondern überraschend auch eine Ghostwriterin! Erstaunlich, aber auch beruhigend ist, dass alle Enthüllungen glücklich machen: Jack wird sich verloben, Algernon bekommt Cecily, und Lady Bracknell zieht es zum „Freund Bunbury“. Und ihre Finanzprobleme können sie durch sich klärende Verwandtschaftsverhältnisse ebenfalls lösen!


Mein Freund Bunbury