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Der antike Sänger Orpheus trauert um seine verstorbene Gattin Eurydike. Von seinem Schmerz gerührt, erlauben ihm die Götter, in die Unterwelt hinabzusteigen und die Geliebte wiederzuholen. Allerdings muss er zuvor versprechen, sich auf keinen Fall nach ihr umzublicken, bevor er sie nicht zurück auf die Erde geführt hat. Als es ihm gelingt, die Furien der Unterwelt mit seinem Gesang zu besänftigen und zu Eurydike vorzudringen, scheint sein wiedergewonnenes Glück greifbar nahe. Doch Eurydike versteht nicht, weshalb ihr Gatte sie nicht anschaut und sie droht, sich umzubringen. Orpheus kann seinem Versprechen nicht mehr standhalten und dreht sich zu ihr um.

Der Mythos vom Sänger Orpheus, der durch seinen Gesang selbst die Götter der Unterwelt zu bezwingen vermochte, ist wie kaum ein anderer geeignet für die Opernbühne. Es ist daher kein Zufall, dass dieser Mythos, der von der Macht der Musik erzählt, um 1600 in der Geburtsstunde der Oper begegnet. Als über 150 Jahre später Christoph Willibald Gluck und sein Librettist Ranieri de‘ Calzabigi eine Oper schufen, die die Gattung reformieren sollte, suchten auch sie sich die mythische Geschichte vom Sänger Orpheus. Glucks Musiksprache beeindruckt vor allem durch ihre Schlichtheit, die zugleich hochemotional ist. Mit seinen Themen wie Liebe, Verlust, Trauer, Hoffnung und Vertrauen spricht das Werk heute noch Menschen aller Generationen an. Auch wir bringen Glucks Oper für die ganze Familie auf die Bühne.

 

Orpheus und Eurydike

Azione teatrale per musica in drei Akten von Raniero de‘ Calzabigi
In deutscher Übersetzung

 

  • Sa 06.07. 15.00 Uhr Schloss Sondershausen, Theaterwiese
  • So 07.07. 15.00 Uhr Schloss Sondershausen, Theaterwiese
  • Sa 13.07. 15.00 Uhr Schloss Sondershausen, Theaterwiese
  • So 14.07. 15.00 Uhr Schloss Sondershausen, Theaterwiese
  • Sa 20.07. 15.00 Uhr Schloss Sondershausen, Theaterwiese
  • So 21.07. 15.00 Uhr Schloss Sondershausen, Theaterwiese

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