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Ein Fischerstädtchen an der Ostküste Englands um 1830. Der Fischer Peter Grimes, ein nicht eben umgänglicher Außenseiter, schuftet schwer, um es sich leisten zu können, die verwitwete Gemeindelehrerin Ellen zu heiraten. Doch das Glück ist nicht auf Grimes’ Seite. Zunächst stirbt das von ihm zur Arbeit gekaufte Waisenkind an Erschöpfung. Im Dorf mobbt man ihn daraufhin als Mörder, doch er hofft Fuß zu fassen und will bleiben. Ellen steht zu ihm. Da verwüstet die raue Natur seine Unterkunft, und Grimes wird schuldig am tödlichen Unfall des Jungen, den ihm der Apotheker zur Unterstützung gekauft hat. Grimes’ Freund, der ehemalige Kapitän Balstrode, kann ihm, der dem Wahnsinn nahe ist, nur noch den Rat geben, mit seinem Boot für immer auf See zu bleiben.

Nach der Komposition einer heiteren Legende war „Peter Grimes“ (vor „Der Raub der Lukrezia“) die erste Oper des bedeutendsten britischen Opernkomponisten. Sie hat das Sujet einer Volksoper, besticht aber vor allem durch die genaue musikalische Gestaltung, wobei dem Wechselspiel zwischen Grimes’ Soli und dem Chor der Dorfbewohner besondere Bedeutung zukommt. Britten: " ... zu den Erlebnissen meiner Kindheit gehörten die wilden Stürme, die oftmals Schiffe an unsere Küste warfen und ganze Strecken der benachbarten Klippen wegrissen. Als ich 'Peter Grimes' schrieb, ging es mir darum, meinem Wissen um den ewigen Kampf der Männer und Frauen, die ihr Leben, ihren Lebensunterhalt dem Meer abtrotzten, Ausdruck zu verleihen - trotz aller Problematik, ein derart universelles Thema dramatisch darzustellen."


Musikalische Leitung: Markus L. Frank
Inszenierung: Toni Burkhardt
Bühne: Wolfgang Kurima Rauschning
Kostüme: Elisabeth Stolze-Bley

 

 

Peter Grimes