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Jutta Ebnother hat in den vergangenen Jahren bereits sehr erfolgreiche Ballettabende über Künstlerpersönlichkeiten vorgestellt, z.B.  „TanzMiró“ oder „Camille Claudel. Bildhauerin.“ Ihre neue Kreation ist dem Komponisten Maurice Ravel gewidmet, der neben Claude Debussy wichtigster Vertreter des Impressionismus in der Musik ist. Dabei lässt sie sich nicht nur von der abwechslungsreichen und subtilen Musik Ravels inspirieren, sondern macht sich auch auf die Suche nach der Person Ravels.
An den Anfang stellt Jutta Ebnother Maurice Ravels Streichquartett F-Dur. Durch die ganz eigene Ausdrucksweise und die spannenden Rhythmen dieses Werkes möchte die Choreographin dem Publikum einen „Geschmack von Ravel“ vermitteln! Wer war dieser Dandy, der sich stets in Verwandlung befand, Kinder und Phantasiegeschichten liebte und sich auch gerne der Gesellschaft entzog? Er ist und bleibt ein Rätsel seiner Zeit!
In den beiden anderen Werken zeigen sich die Präzison eines „Schweizer Uhrmachers“, die er, wie Strawinsky befand, vom Vater geerbt hatte, und das spanische Temperament seiner baskischen Mutter. „Tzigane“, die Rhapsodie, die ursprünglich 1924 für Violine und das Tasteninstrument Luthéal erschien, heizt die Gemüter an, sodass der neue Ballettabend schließlich im furiosen „Bolero“ von 1928 enden kann, in dem die Choreographin Jutta Ebnother ebenso ihr Temperament ausdrücken wird.

Ravel